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Radioforum
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Kay B, Staumelder, Radio_DDR, Chris85 , Rolf, der Frequenzenfänger, dxbruelhart, iro

Welche Sender werden per Internetstream gespeist?

Startbeitrag von Kay B am 07.02.2012 10:41

Dank DSL und doch ganz guten Audio-Codecs ist Internetradio heute klanglich längst aus den Kinderschuhen raus.

Da sollte man fast meinen, daß so mancher Sender auf die Idee kommen könnte, sich teure Standleitungen und Richtfunkverbindungen zu sparen und die Senderzuführung über das Internet laufen zu lassen.

Mir sind da eigentlich nur zwei Fälle bekannt, bei denen die vorhandene Telephonleitung zur Zuführung genutzt wurde.

Der hsf in Ilmenau soll sein Programm zum Sender auf dem Tragberg über eine ISDN-Leitung zugeführt haben. Keine Ahnung, ob das irgendeine Direktverbindung war oder Internetstreaming.

Und dann wurde hier im Forum schonmal geschrieben, daß die einzelnen AFN Affiliates ihr Programm per Internet nach Mannheim übertragen und es dort wieder zum Hotbird geuplinked wird.

Sind euch noch andere Fälle bekannt?

Wäre Internetstreaming eurer Meinung nach tatsächlich als Hauptzuführung geeignet? Hier bei mir ist es so, daß sich einige Sender, die ich über Internetstreaming höre, zur vollen Stunde resetten und ein paar Sekunden Stille herrscht. Ich habe mich aber noch nicht damit beschäftigt, ob das am Player oder an was auch immer liegt.

Antworten:

Um mal anzufangen (mit diesem wohl fast unendlich werden könnenden Thema):
Radio 1 Zürich beschickt den Walenstadtberg-Sender 96,4 mittels Webstream; die anderen Sender werden per Ballempfang vom Uetliberg bedient, der Walenstadtberg kriegt eben den Webstream.

von dxbruelhart - am 07.02.2012 10:49
Flux FM Bremen 97.2 wird ebenfalls per Internetstream gespeist.
Was auch öfter mal zu bemerken ist durch Totalausfälle oder vermatschten Sound, wenn die Soundkarte in Berlin mal wieder abgeraucht ist.

von iro - am 07.02.2012 11:03
Zitat
dxbruelhart
Radio 1 Zürich beschickt den Walenstadtberg-Sender 96,4 mittels Webstream; die anderen Sender werden per Ballempfang vom Uetliberg bedient, der Walenstadtberg kriegt eben den Webstream.


Das bleibt aber doch hoffentlich kein Dauerzustand? Wegen der zwangsläufigen Verzögerung gegenüber UKW kann das RDS-AF auf diese Weise nur höchst unbefriedigend funktionieren.

Da sehe ich auch das grösste Problem bei einer Webstream-Speisung. Bei einem UKW-Netz mit mehr als einem Standort dürfte es mit der heutigen Technik schwierig werden, alle Standorte synchron zu halten.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 07.02.2012 11:22
Est FM auf der seit Herbst 2011 aufgeschalteten 90,0 MHz vom Chateau-d'eau im Rheinhafen von Straßburg wird definitiv via Webstream gespeist. Im Vergleich zur 100,7 aus Saverne hinkt das Signal in Straßburg 2 bis 3 Sekunden hinterher und klingt gruselig komprimiert und übersteuert.

von Chris85 - am 07.02.2012 17:03
Diverse Piraten.

von Staumelder - am 07.02.2012 18:44
Zitat
Kay B
Der hsf in Ilmenau soll sein Programm zum Sender auf dem Tragberg über eine ISDN-Leitung zugeführt haben. Keine Ahnung, ob das irgendeine Direktverbindung war oder Internetstreaming.

Nee, das läuft seit einigen Jahren über eine Vierdrahtleitung.

von Radio_DDR - am 08.02.2012 00:10
Auf den Tragberg geht eine Leitung an typischen Telephonmasten hoch. Das wird dann wohl diese Vierdrahtleitung sein.

Führt der hsf zum neuen Senderstandort auf dem Vogelherd sein Programm jetzt auch wieder über eine Vierdrahtleitung zu?

von Kay B - am 08.02.2012 05:07
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