Rettungsversuch für den ET 403 / 404 - m.L.
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Kommentare zu "Rettungsversuch für den ET 403 / 404 - m.L."
Rettungsversuch für den ET 403 / 404 - m.L.
von Stefan Wölk - am 23.12.2008 12:26
Hallo zusammen,
erneut gibt es einen Versuch, den ET 403 / 404, ursprünglich IC, später als Lufthansa-Airport-Express bekannt, zu retten.
Zitat:Dürener Modellbauer möchte Lufthansa Airport Express (ET403) retten.
Andreas Schreiber (42) ist passionierter Modellbauer. Seit über 24 Jahren sammelt er Modelle im Maßstab 1:87. ....... Schon in den 80er Jahren fiel ihm der ET 403/404 als Modell auf, .....
Nach dem er viele Jahre später in Besitz des H0-Modells des Donald Duck-Triebwagens kam, beschäftigte ihn natürlich die Frage, ob und wo das Vorbild "seines" Zuges anzutreffen sei und er musste die schreckliche Nachricht lesen, das die originalen Fahrzeuge in Kürze wohl Opfer des Schneidbrenners werden sollen.
Im Jahr 2001 wurden die Triebwagen von der Prignitzer Eisenbahn (PEG) erworben....... Der Zustand der Wagen wird von Experten mehr als kritisch eingeschätzt: Höchstens noch rollfähig sollen die Wagen sein.
Andreas Schreiber hat nun ein mutiges, aber unterstützenswertes Projekt entwickelt und sucht engagierte Mitstreiter, die ihm dabei helfen können.
Der komplette Artikel
HIER!
Gruß, Stefan
Die Naiven sterben nicht aus......
von Christoph Schneider - am 23.12.2008 13:30
.....der gute Mann hat wohl zuviel Geld (oder auch nicht, da er ja Mitstreiter sucht).
Zwar schade um den Zug, aber wenn es schon nicht möglich ist, einen Vt11.5 fahrbereit zu halten, dann wird das beim 403 erst recht nichts.
Meint Christoph
Sehe ich auch so
von km63.8 - am 23.12.2008 13:43
Ich habe die Reste vor ein paar Jahren in der Prignitz dahinrotten sehen. Schon damals war der Zustand furchtbar. Ein Wiederaufbau im jetzigen Zustand kommt einem Neubau gleich, auch wenn viele Teile mit dem 420 identisch sein sollen.
Lutz
Sehe ich nicht ganz so
von Stefan Wölk - am 23.12.2008 13:58
Hallo Christoph,
der Vergleich mit dem Vt 11.5 passt meines Erachtens nicht ganz.
Denn da ist die Schuld ganz einfach eine völlig verkehrte Prioritätensetzung seitens der DB. Hätte man die zur Verfügung stehenden Gelder in den betriebsfähigen Aufbau anstelle hölzerner Vertäfelungen und überteuerter Uniformen und ähnliches gesteckt, würde der TEE heute sicherlich rollen und Geld einbringen. Auch war man seitens der DB ja zu stolz, den im Vergleich zur Gesamtsumme niedrigen Restbetrag zur Fertigstellung sponsoren zu lassen.
Beim ET 403 ist das Unterfangen sicherlich von Anfang an bedeutend schwieriger, aber wer weiß, was für Gelder und vor allem Pläne bereits geschmiedet wurden.
Ich sage nur, Projekt RAm TEE in Holland.
Gruß, Stefan
Re: Sehe ich nicht ganz so
von Christoph Schneider - am 23.12.2008 15:37
Hallo Stefan,
das mit dem Vt11.5 ist in der Tat bescheuert gelaufen, sofern ich das beurteilen kann. Aber oft steckt da ja mehr dahinter, als man es bei oberflächlicher Betrachtung erkennt.
Was ich jedoch im Hinterkopf hatte und warum ich das Beispiel brachte:
Der Vt11.5 (und auch der RAm) sind viel bekanntere, populärere und somit auch viel besser vermarktbare/freizügig einsetzbare Fahrzeuge als der 403. Und die Technik ist viel simpler. Die Substanz/der Erhaltungszustand der Fahrzeuge war auch besser und selbst dann hat es nicht geklappt.
Im Moment gibt es ja in Österreich ja auch die Diskussion um die Erhaltung eines 4010. So wie es ausschaut, wird da vielleicht eine Garnitur in Strasshof oder Ampfelwang vergammeln, das wars.
Bei dem ganzem Museumszeug dreht sich letztlich alles um die Frage, wer zahlt dafür und kann man das Fahrzeug mit vertretbaren Kosten erhalten.
Eine Möglichkeit wäre, zB einen Kopf vom "Donald Duck" in den Bahnpark zu überstellen und dort zumindest äußerlich aufzuarbeiten. Das wäre vielleicht ein realistisches Ziel und besser als nichts....
Gruß Christoph
Aktiv werden bevor es (fast) zu spät ist.
von Super Chief - am 23.12.2008 16:22
Hallo,
der 4010 ist ein gutes aktuelles Beispiel.
Zitat:Im Moment gibt es ja in Österreich ja auch die Diskussion um die Erhaltung eines 4010. So wie es ausschaut, wird da vielleicht eine Garnitur in Strasshof oder Ampfelwang vergammeln, das wars.
Soweit darf es erst gar nicht kommen. Wenn ein Fahrzeug erhalten werden soll, muss man aktiv werden, wenn es ausser Dienst gestellt wird und nicht erst x Jahre später. Dann ist der Aufwand um ein Vielfaches höher. Dem steht jedoch häufig die Tatsache entgegen, dass der Betreiber mit dem vermeintlichen Schrott auch noch möglichst hohe Gewinne machen möchte. Eine kostengünstige oder kostenlose Abgabe an Enthusiasten zur Erhaltung scheidet somit aus.
Das Mindeste sollten eine Konservierung und eine geschützte Aufbewahrung sein.
Über die Frage was erhaltenswert ist, lässt sich hingebungsvoll diskutieren. Dies wird immer eine persönliche Meinung bleiben. Als Beispiel will ich die beim Brand in Nürnberg beschädigten Exponate nennen. Ich hätte den Adler-Nachbau auf der Prioritätenliste ganz nach hinten gesetzt. Viele Eisenbahnfreunde sind völlig anderer Meinung.
VG
Peter
Gut so :-)
von Wolfgang Schatz - am 23.12.2008 23:20
Hallo Stefan,
danke für die Info.
Ich finde es in jedem Fall positiv, daß sich jemand bemüht, eine solch hochinteresante Splittergattung der Nachwelt zu erhalten.
Man denke nur an die exBaureihe 210: Da sind alle Maschinen verschrottet, kein Mensch redet mehr darüber. Um so lobenswerter ist es, daß sich jemand zumindest mal um die Reste der 403er kümmert.
In diesem Sinne "Frohe Weihnachten"
Wolfgang
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