Schlechter Tag heute


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Kommentare zu "Schlechter Tag heute"

Schlechter Tag heute

von Konrad H. - am 26.08.2004 13:24


Hallo liebes Forum,

jetzt ging es mir wieder so einigermaßen gut. Aber heute ist es wieder ganz schlimm. Mit Schmerzen im ganzen Körper bin ich schon aufgewacht. Den ganzen morgen habe ich gefroren. Normal zu Mittag gegessen. Und jetzt habe ich eine Schwäche im Körper die unfassbar ist. Zusammen mit einem ganz üblen Gefühl im Magen. Ist das normal? Hat das noch jemand so erlebt? Sind das diese Entgiftungsschübe von denen ihr hier so schreiebt?

Konrad

Re: Schlechter Tag heute

von Stefan - am 26.08.2004 13:57


Hallo,

es gibt Situationen die ich im letzten Jahr auch schon erlebt habe, da fühlt man sich als wenn jemand mit einer Spritze die Energie aus dem Körper zieht. Ich habe es insbesondere bei der EBV Therapie erlebt. Gewichtsabnahme, schlapp, müde und nach jeder kleinsten Anstrengung totale Überforderung bei der Entgiftung. kann sich kein Außenstehender vorstellen. Einmal Rasenmähen und für Tage fertig mit der Welt.
Starke Entgiftung ist mir auch immer auf den Darm geschlagen. Nach dem Stuhlgang ein -zwei Stunden starke Übelkeit. Kommt es vom Magen oder Darm. Meistens ist es der obere Teil des Darms.
Glaube mir das Ganze wird sich wieder bessern. Ich habe mich auch oft gewundert wo der schub nun plötzlich wieder herkam. Man sucht dann immer wieder nach Ursachen.
Im Laufe der zeit wirst du die Entgiftung besser meistern können, der Körper wird, nachdem man eine völlige Schwächephase durchgemacht hat, sich langsam erholen. Leider nur langsam, was ich auch immer wieder feststellen muß. Aber es ist dann mit einigen Einschränkungen gut auszuhalten.

Wichtig ist viel viel Wasser trinken, B-, Zink, TMS ist dir ja wohl alles bekannt.
Und wenn alles nichts hilft, fahre die Qualität deiner Ernährung zurück. Auch wenn man das nicht toll findet, aber es bringt auch nichts den Körper zu überlasten. Und vergiss den Sport, der bringt dich während der Entgiftung um.

Durchhalten !

Gruß stefan

Re: Schlechter Tag heute

von Annette - am 26.08.2004 14:01


Lieber Konrad,
genau was du so beschreibst, heute einigermaßen gut, morgen stirbt man fast, dass kenne ich jetzt schon seit 1998.
Ich frage mich auch immer, sind das Entgiftungsschübe, manchmal denke ich ja und dann auch wieder nein.
Allerdings muß ich sagen, das ich nie richtig was zum Entgiften genommen habe (auf die Diagnose Vergiftung kam ich erst 2002) und erst vor 5 Wochen mich mit MB beschäftige.
Manchmal kommen dann doch Zweifel auf, kann man so vergiftet sein, warum geht es anderen so gut, kann man sich wirklich dauerhaft so schlapp fühlen, dass man an manchen Tagen kaum fähig ist sich was zu essen zu machen.

Wenn ich dann aber zurücksehe, auf die Zeit während meiner Amalgamsanierung, welche u.a. nicht richtig durchgeführt wurde, kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich doch schon große Fortschritte gemacht habe.
......also doch Schübe in denen man ordentlich Entgiftet....
Ich (und glaube mir viele andere auch) kennen während so eines Schubes die Angst und die Hoffnungslosigkeit die sich dann breit macht und dennoch kam schon immer nach so einem Tief auch wieder ein Hoch.
Kopf hoch, dass schaffen wir.

Liebe Grüße und alles Gute
Annette

P.S. Hast du auch schon mal daran gedacht in deiner nächsten Umgebung gewisse Dinge zu meiden, die dein Immunsystem noch weiter belasten????
Z.B. Waschpulver, Weichspüler, Parfüm (ein Parfüm enthält 182 verschiedene Chemikalien)
seitdem ich davon nichts mehr benutze, geht es mir schon um einiges besser.

Re: Schlechter Tag heute

von Eva - am 26.08.2004 14:07


Lieber Konrad, liebe Forumteilnehmer,

ich habe mir lange überlegt, ob ich das Thema hier anschneiden soll oder nicht, aber nachdem ich das Posting von dir gelesen habe, mach' ich es einfach mal.

Vielleicht kennt jemand hier die Selbsthilfegruppe für MCS-CFS-Pilzerkrankungen in Berlin. Einige Zeit, nachdem ich so krank wurde (endgültiger Auslöser waren Antibiotika, also ein Schimmelprodukt), habe ich mich auch an diese Gruppe gewendet. Ich habe mich lange, sehr lange und so intensiv als möglich mit der Theorie dieser SHG beschäftigt. Und obwohl mir der Gedanke, dass da was Wahres dran sein könnte, die Haare zu Berge stehen lässt, scheint mir die Idee doch plausibel zu sein.

Frau Schröder, die Leiterin der SHG, hat diese Gruppe aus eigener Betroffenheit heraus gegründet. Sie beschreibt auf ihrer Homepage alle ihre Symptome, die sie in ihrer schlimmsten Zeit hatte. Ich könnte fast hinter jedem Punkt einen Haken setzen, was meine Beschwerden angeht.

Sie geht davon aus, dass es sich bei den Krankheitsbildern MCS/CFS usw. um eine chronische Mykotoxikose handelt, d.h., einer Erkrankung an den Stoffwechselprodukten von Schimmelpilzen. Mykotoxine sind hochtoxisch, werden auch als militärische Kampfstoffe eingesetzt. Mykotoxine sind übrigens auch der Stoff, der in Antibiotika wirkt. Auslöser der Erkrankung können nach Schröder längere Exposition in schimmelbelasteter Umgebung sein (Wohnung, Arbeitsplatz), ausserdem Antibiotika-Einnahmen sowie andere Medikamente, die unter Zuhilfenahme von Schimmel hergestellt werden. Und davon gibt es einige. Auch Vitamine, zB. künstliches Vitamin C und B12. Hier wird Aspergillus niger eingesetzt. Aber auch viele Konservierungsstoffe und andere Nahrungsmittelzusätze werden unter Benutzung von Schimmel hergestellt.

Die SHG warnt zB. eindringlich davor, künstliche Vitamine einzunehmen. Sie warnt aber auch, Nahrungsmittel aus biologischem Anbau zu essen. Der Grund: es dürfen hier keine Fungizide eingesetzt werden, deshalb ist der Schimmelanteil in biologisch angebauten Nahrungsmittel in aller Regel höher. Dazu habe ich auch schon einen Link im Netz gefunden, der das bestätigt (Demeter). Falls ich ihn wieder finde, werde ich ihn hier reinsetzen.

Die SHG meint weiterhin, dass Amalgam und Co. für diese Krankheitssymptome meist nicht verantwortlich sind. Auf meine Frage, warum denn dann so viele erst krank werden, nachdem sie sich das Amalgam haben ersetzen lassen, folgte eine Antwort, die in ihrer Logik auch nicht so einfach von der Hand zu weisen ist: Quecksilber wirkt bekanntermaßen fungizid, also pilzabtötend. Hat man jetzt bereits eine "Infektion" mit Mykotoxinen bzw. eine Schimmelinfektion und wird durch das Herausbohren von Amalgam Quecksilberdampf frei, so reagieren die Pilze im Körper durch diesen "Angriff" mit vermehrter Mykotoxin-Ausschüttung. Die Folge: dem Erkrankten geht es jetzt erst richtig schlecht.

Derselbe Effekt tritt ein, wenn man sich als Erkrankter sonstigen Expositionen mit fungizid wirkenden Stoffen aussetzt. Das können zB. Tapeten und Farben sein. Beide enthalten Fungizide. Und MCS-Patienten vertragen Tapeten sehr oft nicht. Oder Holzschutzmittel, auch diese enthalten Fungizide. Viele Duftstoffe werden unter Zuhilfenahme von Schimmel und Bakterien hergestellt, auch hierauf reagieren viele MCS-ler.

Ein ganz wichtiger Punkt ist lt. SHG die Belastung der Aussenluft mit Schimmelpilzssporen und Pollen, da beide Mykotoxine durch die Luft transportieren. Je höher die Belastung der Aussenluft, desto höher die Empfindlichkeit auf entsprechend belastete Nahrung, Duftstoffe usw.

Wie gesagt, ich finde diese Theorie einerseits einleuchtend, andererseits entsetzlich. Denn für Mykotoxikosen gibt es keine adäquaten Therapien. Die Krankheit ist vornehmlich im tierärztlichen Bereich bekannt, da hier durch kontaminiertes Futter des öfteren Mykotoxikosen vorkommen. Als Abhilfe wird empfohlen, Kohle und Mineralerde zu geben, um die Gifte im Darm zu binden. Heilung ist nicht möglich.

Mykotoxine schädigen u.a. übrigens das Immunsystem, Leber, Nieren, Darm und das ZNS. Es gibt in den USA inzwischen auch Studien, die einen Zusammenhang zwischen Multipler Sklerose und Mykotoxinen nahelegen.

Man kann jetzt sagen, Schimmel gab es schon immer. Das stimmt. Aber noch nie wurde Schimmel in derart vielfältiger Weise in unser Leben "integriert", in Form von Nahrungsmittelzusätzen, Duftstoffen usw. Ach ja, in Waschmitteln enthalten sind die Enzyme Lipase und Amylase, auch diese werden über Schimmel gezüchtet. Und auch auf Waschmittel und Weichspüler reagieren zunehmend mehr Menschen.

Vielleicht ist einfach die Menge zuviel, vielleicht kommen noch andere Umweltbelastungen hinzu, die diese Stoffe für den "zivilisierten" Menschen zunehmend gefährlich machen.

Die SHG empfiehlt als Therapie die Einnahme von Mutaflor, Paidoflor und Phlogenzym. Es handelt sich, soweit ich es verstanden habe, NICHT um die Absicht einer Darmsanierung. Der Effekt ist ein anderer. Coli-Bakterien stimulieren das Immunsystem, durch die regelmässige Einnahme von Mutaflor soll also das Immunsystem wieder "lernen", auf Mykotoxine nicht so drastisch zu reagieren. Der Effekt von Paidoflor geht wohl in diesselbe Richtung, hat als Zielorgan jedoch den Dünndarm im Visier. Phlogenzym dient dazu, die im Körper vorhandenen Entzündungsherde abzubauen.

Ich möchte mit diesem Posting keine Panik verbreiten. Ausserdem muss nicht jeder an einer Mykotoxikose leiden. Interessant finde ich den Ansatz aber allemal. Ich selbst habe schon oft erlebt, dass ich auf genau die Sachen reagiere, vor der die SHG warnt, u.a. auch auf Getreide aus biologischem Anbau. Meine Symptome: Extremes Frieren, Depressionen, Schmerzen in Armen und Beinen, rotfleckige Haut im Gesicht, Schmerzen an Leber/Nieren und Darm, Übelkeit, starkes Schwächegefühl, MS-artige Empfindungen in den Beinen, Schmerzen an der Halswirbelsäule, Schwindel, Schilddrüse wird dicker, Atembeschwerden.

Es gäbe hier noch vieles zu sagen, auch über den Zusammenhang Mykotoxine - Viren - Bakterien - Hefepilze. Aber das wäre nun wirklich zuviel.

Mich würde die Meinung von HMB zu diesem Thema wirklich sehr interessieren.

Liebe Grüsse
Eva

Re: Eva

von Stefan - am 26.08.2004 14:43


Hallo Eva,

die Gruppe ist mir bekannt, habe mir auch mal Infomaterial zukommen lassen. Mit allen Dingen konnte ich mich allerdings nicht anfreunden. Die Therapie mit Mutaflor Paedoflor etc. habe ich auch gemacht, hat nicht geholfen, wo die Flora nicht stimmt siedelt sich nichts an.. Ich habe sowohl as Kind als auch später in einen schimmelbelasteten Haus gewohnt. Ich weiß also wovon ich rede. Gehöre zu den extremen Schimmelallergikern. Meine darmflora war so kaputt, das keine !!Bakties mehr nachweissbar waren. Die unendlichen Wege Ärzte und heilpraktiker kennt ihr alle, brauch man nicht mehr darüber zu sprechen.
Teile dieser selbsthilfegruppe sind natürlich richtig, wenn es zB. um Nahrungsmittel geht, dann vertrage ich nicht den gerinsten Schimmel-also meiden.
Ansonsten gehe ich (mittlerweile mit Erfolg) lieber den HMB weg. Denn Darmaufbau geht nur über die Verdauungskraft-das habe ich mittlerweile gelernt und leider auch nur über die Entgiftung . Da schließt sich der Kreis zu Konrad wieder.

Gruß Stefan

Re: Schlechter Tag heute

von Tanja - am 26.08.2004 14:45


Hallo Konrad,

ja, die ganzen Symptome sind auch mir wohlbekannt. Ich hätte auch nie gedacht, dass der Körper mit solch extremen Entgiftungsschüben reagiert, aber ich werde auch immer wieder eines besseren belehrt.
Stefan hat dir ja schon gesagt, was du tun kannst. Mir persönlich hilft auch Heilerde, um die Gifte im Darm zu binden. Und wenn's ganz schlimm wird ein Einlauf.
Und was ganz wichtig ist: Nur nicht verzweifeln. Jeder Entgiftungsschub hört irgendwann wieder auf. Ich weiß, es ist frustrierend, dieses ständige Auf und Ab mitzumachen, aber irgendwann fängt man an, sich ein bisschen damit "anzufreunden" und dankbar dafür zu sein, dass sich "was tut". Leider gelingt das nicht immer, das ist klar. Aber ich bin inzwischen wirklich soweit, dass ich mich auf meine "guten Tage" konzentrieren kann. Es ist sogar so, dass ich mich viel lebendiger fühle und jeden Tag ohne Leberstau viel mehr genießen kann als früher.

Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass dieser Entgiftungsschub bald vorbei geht!

Liebe Grüße
Tanja

Re: Eva

von Eva - am 26.08.2004 15:18


Hallo Stefan,

DAS freut mich, dass der MB-Weg Erfolge zeigt! Das macht Mut. Ich bin übrigens auch nicht mit allem konform, was die SHG-Meinung angeht. Das Problem bei diesen Schüben besteht eben immer wieder darin, nicht genau zu wissen, ist es Entgiftung, ist es eine Reaktion auf irgendwelche Stoffe, ist es sonstwas. Das verunsichert mich immer wieder.

Danke für deine Antwort!

Herzlicher Gruss
Eva

Re: Schlechter Tag heute

von Axel Joachim - am 26.08.2004 17:13


Eva schrieb:
Zitat:

... Sie warnt aber auch, Nahrungsmittel aus
biologischem Anbau zu essen. Der Grund: es dürfen hier keine
Fungizide eingesetzt werden, deshalb ist der Schimmelanteil
in biologisch angebauten Nahrungsmittel in aller Regel höher.

Also wenn man starke Probleme mit Schimmel hat, dann ist es vielleicht tatsächlich besser auf möglicherweise schimmelbelastete biologische Nahrungsmittel zu verzichten.

Als allgemeinen Tipp fände ich diesen Ratschlag aber nicht gut. Man hat dann zwar keine Schimmelaufnahme mehr, aber dafür wird Mensch und Umwelt mit giftigen Fungiziden belastet! Deswegen ist dies ja auch im Bioanbau verboten. Und weiterhin würde man auch auf die heilsamen und gesundheitsfördernden Wirkungen der natürlich gewachsenen Lebensmittel verzichten.

Normalerweise scheint mir die Schimmelbelastung für Leute ohne spezielle Empfindlichkeit auf Schimmel unkritisch zu sein, ich esse schon seit 20 Jahren Biolebensmittel und habe keine Probleme damit. Achte aber auch immer auf Qualität und Frische.

Axel

Re: Schlechter Tag heute

von Konrad H. - am 26.08.2004 17:22


Hallo liebes Forum,

danke , dass ihr so viel Verständis habt für mein rumgejammere. Ich habe ja die Ernährung erstmal eingestellt und es schien auch besser zu gehen. Warum kommt dann nur wieder eine so heftige keule? Ich habe sogar Händezittern - die Hände fühlen sich im Moment so an wie erfroren.
Es hilft ungemein, wenn ihr schreibt.

Grüße an alle

Konrad

Re: Schlechter Tag heute

von Guido - am 26.08.2004 18:06


Hi Konrad,

mir geht es heute auch bescheiden. Muss das Wetter sein.

Gruß

Guido

Re: Schlechter Tag heute

von Silke - am 26.08.2004 18:55


Nabend Konrad,

diese kalten Hände hatte ich früher verstärkt, als ich noch geraucht habe. In dne letzten Tagen habe ich es auch wieder seit langer Zeit. Wer weiß, vielleicht ist da schon was dran, dass das die Schwermetalle im Körper sind. Ich meine, es irgendwann mal gelesen zu haben. Würde dann für einen starken Entgiftungsschub sprechen. Aber ich bin selbst noch Anfänger was die Entgiftung über den Verdauungskraftaufbau betrifft und darf mich daher nicht zu weit aus dem Fenster hinauslehnen.

Was sagen die anderen dazu?

Viele Grüße

Silke

Re: Schlechter Tag heute

von Stefan - am 27.08.2004 05:49


Hallo,

das mit der Wetterempfindlichkeit scheint ja weit verbreitet zu sein. Ich bin ebenfalls sehr Wetterempfindlich. Gerade beim Wechsel von Hochdruck zum Tief hat der Körper Anpassungsprobleme. Schlechtes vegetatives Nervensystem nennt man so etwas wohl. Mir ist mal gesagt worden, dass aufgrund der veschlackten Zellstruktur der Körper sich nicht schnell genug auf die veränderten Bedingungen einstellen kann. Ist während der Entgiftung übrigens wesentlich schlimmer.

Sachen wie Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Kreislauf, matt etc. sind immer die Folge. Ich schaue dann immmer im Interent und vergleiche das Biowetter. Dann weiß man wenigstens warum es einem schlecht geht.
Denn wie schon geschrieben worden ist, man denkt natürlich immer darüber nach warum man schon wieder in den Seilen hängt.

Gruß Stefan

Re: Schlechter Tag heute

von Mandy - am 27.08.2004 06:31


Hallo Stefan!

Ich hänge auch schon die ganze Woche in den Seilen. Kann Euch hier alle sehr gut verstehen. Zu der normalen Entgiftung kommt natürlich noch das wechselhafte Wetter, da hast Du Recht. Mich belastet das auch immer sehr. Und der Dauerregen bei uns seit Tagen, bei dem einen bald Schwimmhäute an den Füßen wachsen, trägt auch nicht gerade zu Stimmungshochs bei. Aber irgendwann muss es doch auch wieder besser werden!!! Das wünsche ich uns allen - und bald!

Liebe Grüße!

Mandy

Re: Schlechter Tag heute

von Arnd - am 27.08.2004 07:59


Ich kann bestätigen, dass Möhren aus kbA MANCHMAL schon beim Kauf Schimmelbefall aufweisen, andere jedoch kann ich wochenlang im Kühlschrank lagern, ohne Schimmel. Schimmelbefall äussert sich als dunkle, pelzige Flecken auf der Aussenhaut. Hier meine Erfahrungen:

1. Möhren (Bund) vom Lebegesund-Versand. Absolut schimmelfrei, auch nach Wochen.

2. Möhren von Ökogisch Füllhorn: Immer angeschimmelt (geschlossener Plastikbeutel!). Hände weg!

3. Möhren aus kleinem Bioladen, steht oft draussen vor der Tür und relativ geringer Absatz: angeschimmelt oder schimmelt schnell.

4. Möhren aus grösserem Bioladen, wird im Laden gekühlt. Halten sich noch lange im Kühlschrank ohne Schimmel.

Übrigens, im Kühlschrank tue ich sie entweder offen, oder in einer nicht verschlossenen Plastiktüte ins Gemüsefach.

Ich persönlich esse leicht angeschimmelte Möhren, nachdem ich diese dick geschält und danach (!) nochmal gewaschen habe. Allergikern würde ich dies nicht empfehlen.

Also, bio ist nicht gleich bio. Passt auf, wass ihr kauft. Und www.lebegesund.de kann ich uneingeschränkt empfehlen!

Liebe Grüsse,
Arnd

Re: Schlechter Tag heute

von Arnd - am 27.08.2004 08:09


Ein gesunder Körper kann Schimmelpilz, wie vieles andere, ohne weiteres wegstecken.

Die Aufgabe des Schimmelpilzes ist es, vergammeltes zu zersetzen. Wenn der Körper am Vergammeln ist, kommt auch der Aspergillus Niger.

Ich weiss, das widerspricht der Theorie da oben. Aber was solls. Meine ERfahrung ist, dass durch Zahnbehandlung (mit Amalgam und anderem) das Vergammeln ausgelöst wurde, der andere Mist ist die Folge.

Wie man es wieder los wird, weiss ich leider auch (noch) nicht. Aber wenn ich bedenke, wie sehr mein Körper im Laufe der Jahre - u.A. mit Quecksilber - vergiftet worden ist, dann geht es mir noch absolut gut (obwohl es mir gar nicht so gut geht, gemessen an WIRKLICHER Gesundheit!).

Jedenfalls ist die Folge der vorhandenen Vergiftung, dass ich mit Rohkosternährung etwas vorsichtiger umgehen muss, als mir lieb ist und manches eben (wie HMB so treffen sagt) als Heilnahrung betrachten und in kleinen Mengen essen muss. Dadurch sind mal die unerträglichen Symptome (Zahn/Kieferschmerzen) weg, aber trotzdem weiss ich, dass bei mir im Kiefer der totale Krieg herrscht (Waffenstillstand?) und dass meine Zähne immer schlechter werden. Den Zahnarzt wundert das, mich nicht.Die Zerstörung kommt von innen raus, nicht durch Nahrungsreste auf und zwischen den Zähnen. Zwischen die Zähne kommen sie auch bei gesundem Gebiss gar nicht erst hin, erst wenn das Zahnfleisch geschwunden ist, setzen sich da Sachen fest. Keiner hat Zahnfleischschwund bevor er Metall etc. im Mund hat...

Naja, lassen wir das.
Alles Gute,
Arnd

Re: Schimmelpilz und Bio

von Arnd - am 27.08.2004 11:58


Ein gesunder Körper kann Schimmelpilz, wie vieles andere, ohne weiteres wegstecken.

Die Aufgabe des Schimmelpilzes ist es, vergammeltes zu zersetzen. Wenn der Körper am Vergammeln ist, kommt auch der Aspergillus Niger.

Ich weiss, das widerspricht der Theorie da oben. Aber was solls. Meine ERfahrung ist, dass durch Zahnbehandlung (mit Amalgam und anderem) das Vergammeln ausgelöst wurde, der andere Mist ist die Folge.

Wie man es wieder los wird, weiss ich leider auch (noch) nicht. Aber wenn ich bedenke, wie sehr mein Körper im Laufe der Jahre - u.A. mit Quecksilber - vergiftet worden ist, dann geht es mir noch absolut gut (obwohl es mir gar nicht so gut geht, gemessen an WIRKLICHER Gesundheit!).

Jedenfalls ist die Folge der vorhandenen Vergiftung, dass ich mit Rohkosternährung etwas vorsichtiger umgehen muss, als mir lieb ist und manches eben (wie HMB so treffen sagt) als Heilnahrung betrachten und in kleinen Mengen essen muss. Dadurch sind mal die unerträglichen Symptome (Zahn/Kieferschmerzen) weg, aber trotzdem weiss ich, dass bei mir im Kiefer der totale Krieg herrscht (Waffenstillstand?) und dass meine Zähne immer schlechter werden. Den Zahnarzt wundert das, mich nicht.Die Zerstörung kommt von innen raus, nicht durch Nahrungsreste auf und zwischen den Zähnen. Zwischen die Zähne kommen sie auch bei gesundem Gebiss gar nicht erst hin, erst wenn das Zahnfleisch geschwunden ist, setzen sich da Sachen fest. Keiner hat Zahnfleischschwund bevor er Metall etc. im Mund hat...

Naja, lassen wir das.
Alles Gute,
Arnd

Re: Verzeihung, Axel, der Beitrag hier drüber gehört hier nicht hin

von Arnd - am 27.08.2004 11:59


 

Re: Verzeihung, Axel, der Beitrag hier drüber gehört hier nicht hin

von Idi - am 27.08.2004 13:12


hallo ,
ich kann es nicht fassen, daß es Euch so mieß geht.
Bei mir ist das alles easy. Ich habe 1 -2 mal im Monat einen Leberstau mit starken Kopfschmerzen und Übelkeit. Das dauert etwa 1-1,5 Tage, dann ist wieder alles paletti. Klar bin ich froh. Nur überlege ich, ob ich denn mit dem Essen auch alles richtig mache. Ich versuche schon alle Regeln einzuhalten, esse fast den ganzen Tag roh. Nur 2-3 mal koche ich in der Woche. Meißt gedünstetes Gemüse mit Nudeln oder Getreide. Der Punkt ist eigentlich der, daß ich nicht weiß, ob sich bei mir der Dreck richtig verkapselt hat. Nicht das ich mal aus allen Wolken falle und die Post dann richtig abgeht. Denn vergiftet bin ich schon, habe es im Dunkelfeld gesehen. Naja, habe ja im November Termin bei Frau vom HMB.
P.S. habe übrigens auch viele Jahre geraucht. Die Migräne wurde immer schlimmer, bis ich dann von heute auf morgen aufgehört habe. Das allerdings gleich mit einer Woche fasten und Nahrungsumstellung verbunden. Und eine Zigarette schmeckt nicht zum Glas Wasser oder zum Apfel und somit hatte ich kein Problem mehr und auch keine Migräne mehr.
Ich wünsche Euch allen ein leberstaufreies Wochenende.
Idi.

Re: Verzeihung, Axel, der Beitrag hier drüber gehört hier nicht hin

von Guido - am 27.08.2004 13:40


Hallo Idi,

Mir geht es ja nicht mieß - höchstens mies :joke:

Wie weit bist du denn genau mit der Entgiftung. Was machst du da genau? Ich z.b. habe gerade erst angefangen. Da leidet man bekanntermaßen am schlimmsten am Anfang. Gerad könnte ich mal wieder so am PC einratzen. Diese Müdigkeit hatte ich schon länger nicht mehr. Mit Kopfschmerzen habe ich zum Glück nicht so zu kämpfen (mehr). Eher mit Schwindel, Durchfall schlaflosen Nächten, Müdigkeit. Aber all das ist natürlich nicht mehr mit früher zu vergleichen als ich noch nette "Silberlinge" im Mail hatte.

Gruß

Guido

Re: Verzeihung, Axel, der Beitrag hier drüber gehört hier nicht hin

von Idi - am 30.08.2004 14:31


Hallo Guido

* Wie weit bist du denn genau mit der Entgiftung.
Ich weiß nicht so recht, habe manchmal das Gefühl bei mir geht nichts vorwärts. Aber heute habe ich grad wieder Kopfschmerzen. Die Müdigkeit ist schon auch belastend.
Nach den letzten Forumseinträgen wird mir auch klar warum nichts vorwärts geht. Wahrscheinlich weil ich keine Eiweißverdauung habe. Ich esse mein Nuss-Obst-Frühstück schon seit letzten Herbst. Vielleicht kann man das nur mit bestimmten Konstitutionsmitteln aufbauen.
* Was machst du da genau?
Ich pendel zwischen der 1. und 2. Trennkoststufe hin und her.
Zur Zeit ist gekochtes Getreide (Kamut) und Tomaten-Gurkensalat (alles zusammen gemischt) mein Hit und gekochte Nudeln mit gedünsteten Gemüse.
Vielleicht einen Tip, ein Einlauf hilft fast in jeder Lebenslage die Gifte aus dem Darm zu bringen.
Gruß

Idi.

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