Startbeitrag von Christiane B.am 01.10.2005 06:30

Hallo, liebe Eltern,
ich habe ein 5-jähriges ADHS-Kind und mache mir Gedanken über die Einschulung. Welche Grundschule besuchen Eure ADHS-Kinder? Regelschule ? Förderschule - und wenn, welche "Sparte" (Erziehungshilfe, Verhaltensauffällig, Lernbehindert....) ?? Bekommen Eure Kinder Medikamente für den Schulbesuch? Geht ein Kind in den Heilpädagogischen Hort? Wie zufrieden seid Ihr mit der jeweiligen Lösung?? Hat jemand von Regel- auf Förderschule gewechselt oder andersherum?
Vielen Dank für Eure Erfahrungen und Ratschläge

von Christiane aus München
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Erster Beitrag: vor 6 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag: vor 6 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren: Christiane B., Angelika (TanteGela), Veronika Ehrenberg, DianaK., Cori69, Marisa, ulmi205, Michaela#, BB, Marylou, Guca

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Hallo,

eine absolut unrepräsentative Antwort:
mein Großer hat die Regelgrundschule besucht, mit sonderpädagogischer Förderung und eine andere als die um die Ecke (die war im sozialen Brennpunkt und mit Montessoripädagogik). Er besucht jetzt das Gymnasium.
Mein Kleiner kombiniert das ADS mit massiven Wahrnehmungsstörungen und (wohl auch dadurch) Entwicklungsverzögerung, er besucht eine Sonderschule für Körperbehinderte.

Wie gesagt, nicht gerade repräsentativ, eher kreativ *schief grins*.
Die meisten hier besuchen allerdings Regelschulen.

Beide Kinder kriegen Medikamente, der Große Medikinet (jetzt retard), der Kleine eine Kombination aus Strattera und Amphetaminsaft.

Viele Grüße

Michaela

von Michaela# - am 01.10.2005 07:41
Hallo Christiane,

mein "Großer" (6 Jahre) wurde gerade in einer Regelschule eingeschult und kommt bis jetzt gut zurecht. Er bekommt allerdings auch schon Medis. Er hätte auch in eine Sprachheilschule gehen können, aber wir wollten es versuchen. Die Lehrerin meint er würde es schaffen. Und wir meinen es auch.

Die Kinder meiner Schwester haben alle 3 Regel-Grundschulen besucht und bis heute 2 x Gymnasium und 1 x Realschule mit anschließender Fachhochschulreife absolviert. Mein Neffe ging auch in die Sprachheilschule, anschließend Hauptschule und dann Wirtschaftsschule. Er ist (unbehandelter) Legastheniker und soll jetzt eine kaufmännische Lehre machen. Ich bin gespannt.

Mein Sohn war vorher in einer schulvorbereitenden Einrichtung der Sprachheilschule und aus seiner Gruppe wurden auch einige Kinder dort eingeschult.


Viele Grüße,
Birgit

von BB - am 01.10.2005 10:23
Hallo Christiane,

mein Sohn (11, ADS ohne H, hb, Concerta + Medikinet seit Mitte d. 1. Schuljahres):

1. Klasse Grundschule, Sprung in die
3. Klasse Montessorischule
4. Klasse Montessorischule
5. Klasse Hauptschule -> Übertritt ins Gymnasium
5. Klasse Gymnasium
jetzt 6. Klasse, sieht ganz gut aus (klopf auf Holz).

Ich habe jeweils viel mit den Lehrern gesprochen und um Verständnis geworben wegen der Heftführung etc.

Wir wohnen in Bayern.

Wegen der Schule: wenn dein Kind Medis braucht und vernünftig eingestellt ist, kann es jede Schulform schaffen, die seiner Begabung entspricht. Aber es kostet Nerven...

Gruß,

Marianne

von Marylou - am 01.10.2005 20:46
Hallo Christiane!

Unser Fuzzi ist jetzt 17, geht in die 12. Jahrgangsstufe eines Regelgymnasiums.

Er hat eine normale Grundschule besucht........

Aber!!
Die ADS-Diagnose bekamen wir in der zweiten Klasse, nachdem unser Sohn schon ein paar Tage nach der Einschulung auffällig war.
Er hüpfte rum, sprach dauernd dazwischen, sang im Unterricht, versuchte den Unterricht nach seinen Vorstellungen zu gestalten.

Fuzzi konnte bereits lesen, als er in die Schule kam, ein bisschen schreiben auch.

Die erste Vermutung war, dass er sich langweilt.
Also IQ-Test = Volltreffer! Hochbegabung!

Die Lehrerin gab ihm daraufhin zusätzliche Aufgaben. Ein paar Tage ging es gut, dann dasselbe Spiel.

Mein Verdacht, dass ADS zusätzlich vorliegen könnte, wurde zunächst von der Ki-Jugend-Psychiatrie abgebügelt.

Lange Rede, kurzer Sinn, nach der ersten Ritalin-Gabe hatten wir ein Kind das zuhören, seine Ressourcen nutzen konnte und wieder fröhlicher durch´s Leben ging.

Mittlerweile sind es 10 Jahre, dass er Methylphenidat in unterschiedlichen Formen und Dosierungen bekommt.

In den letzten 2 Jahren mehr oder weniger bei Bedarf, seit etwa 1 Jahr eigentlich nur noch für Klausuren oder die Unterrichtsstunden, die ihm überhaupt nicht liegen. (Mathe z.B.)

Er hat keine Leberschäden, er ist nicht süchtig, sondern ein richtig toller junger Mann, der an seiner Schule Verantwortung übernimmt (stellvertr. Schülersprecher von 1000 Schülern) aktives SV-Mitglied, erfolgreicher Teilnehmer an "Jugend debattiert" und begeisterter Punk-Rocker.

Ich denke, wir haben es genau richtig gemacht.
Viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus, aber immer im Bewusstsein, das Beste für unser Kind zu tun.

Es gab Tränen, Wutausbrüche, Hilflosigkeit und Ohnmacht, Ausweglosigkeit und Verzweiflung.

Aber es gab viel mehr Freude, Begeisterung, Neugier, Erfolge und Zuversicht.

Und wir haben immer an ihn geglaubt, ihm das auch gesagt und gezeigt.

Und um es auf den Punkt zu bringen, wir haben genau das Kind bekommen, das zu uns passt.

Angelika (TanteGela)



von Angelika (TanteGela) - am 02.10.2005 09:31
Tja, der Entling ist jetzt fast 10, hat einen Montessori-KiGa besucht, im letzten Jahr mit Integrationshilfe. Die Montessorischule hat ihn wegen seines ADS abgelehnt (er hat die Diagnose seit er 4 ist) was sich im nachhinein als Glücksfall erwiesen hat. Er besucht eine Regelgrundschule nimmt seit Mitte der ersten Klasse Medikinet bzw jetzt Concerta und es klappt gut. Er hat ne tolle Lehrerin und ich denke darauf kommt es mit am meisten an. Du kannst das Beste für dein Kind wollen, wenn die Lehrer nicht mitziehen ist es egal in welcher Schule er ist. Seit neuestem hat er noch eine Legasthenie, das konnte man allerdings erst jetzt feststellen nachdem sich durch die Medis seine Leistung insgesamt soweit stabilisiert hat, dass man sagen kann, dass nicht die Unaufmerksamkeit die schlechten Rechtschreibergebnisse verursachen.

Ich hab hier gelesen, dass eines der Kinder mit Erfolg in der Montessori-Grundschule war. Bei uns hätte das nie geklappt, denn unsere Schule (ich weiß das von meiner Lieblingsnachbarin deren beide Töchter dorthin gehen) verlangt so viel Selbstständiges Lernen, dass unser Kind das mit seiner Antriebslosigkeit, seiner Unlust sich anzustrengen und etwas zu errreichen nie und nimmer geschafft hätte. Da denke ich musst du die Schule genau angucken und auch dein Kind gut einschätzen können. Ich wollte damals, dass er dorthingeht vor allem wegen des Horts, den es in der Regelschule nicht gibt. Im nachhinein bin ich froh, dass sie ihn abgelehnt haben denn es wäre nur für mich die beste Lösung gewesen...



von ulmi205 - am 02.10.2005 10:31
Erste Klasse: Montessori-Grundschule. Dort der Glücksfall: eine Lehrerin, die genau mitbekommt, wer was arbeitet und wo zurückhängt und unsere ablenkbare Nudel zum Teil mit einer gezielten Aufgabe auf den Gang setzte, damit sie dort in Ruhe arbeitet, und ihr allgemein die Freiarbeit zu zwei dritteln durchstrukturierte. An der gleichen Schule gab es einige Lehrer, die sowas nicht konnten.

Zweite Klasse: nach Umzug Mini- Regelschule, Mischklasse aus erster und zweiter Klasse. Wieder eine begabte Lehrerin, die S. mit hohem Einsatz zum arbeiten brachte (und zum Beispiel regelmäßig darauf achtete, daß AUCH SIE die Hausaufgabe vollständig ins Oktavheft eintrug).

Dritte und vierte Klasse: nach Schließung der Minischule Regelschule in sozialem Brennpunkt, wo alle Förderarbeit sich (mit Grund) auf die Sprachförderung bezog. Dort eine Lehrerin, die mit S. leider nicht gut klar kam. Sie hat immerhin gemerkt, daß in ihr mehr steckt als im Unterricht zum Vorschein kommt und schickte uns auf die Suche nach therapeutischer Hilfe, aber die Lage in der Schule wurde immer dramatischer.

Mitte der vierten Klasse die Diagnose und Therapiebeginn mit Medikamenten (seit Anfang 4.Kl. Rechtschreibförderung, privat bezahlt). Innerhalb eines halben Jahres Änderung der Laufbahnempfehlung von Hauptschule auf Gymnasium.

Dort geht sie jetzt seit Sommer hin; ihre Rechtschreibung entspricht jetzt dem unteren Rand der Klasse (FÖ geht weiter) und bisher gab es keine Katastrophen -die ersten Schulaufgaben werden aber erst noch geschrieben.

von Guca - am 02.10.2005 18:39
Hi Christiane!

Bei uns läuft alles relativ in normalen Bahnen...

Sohnemann (10 Jahre , nimmt seit knapp 2 Jahren Concerta36) besucht die normale Grundschule, 4. Klasse.

Seit er die Medis nimmt, hat sich sein Sozialverhalten um einiges verbessert, somit treten da nicht mehr so häufig Probleme auf.
Lernverhalten, Motivation usw... sind unsere ständige Aufgabe...
Aber die Mühe lohnt sich, Sohnemanns Notendurchschnitt liegt bei 2,5 bis 3! :-)

Wir haben im Großen und Ganzen viel Glück mit den Lehrern und der Schulleitung gehabt, sind mehr oder weniger ständig mit der Lehrerin in Kontakt...

Denke, daß die Lehrer das A und O für unsere Kinder sind...
Wenn da der entsprechende Draht fehlt, stellt sich selbst die beste Schulform am Ende als falsch raus...

Wünsche Euch bei der Wahl der Schule viel Glück!!!!!

Lieben Gruß
Corinna

von Cori69 - am 02.10.2005 18:57
Hallo Christiane,

Als mein Sohn 5,5 J. war, langweilte er sich und ich gab ihn in eine Eingangsstufe einer Regel-Grundschule. Dort dauerte es ihm zu lange, bis er "endlich vernünftig" schreibe und rechnen lernt, sagte er. Die Kl- Lehrerin empfahl ein Springen in die Mitte der 1. Klasse. Ok. Getan.
Hier kam er zunächst sehr gt mit und war voll in seinem Element. Endlich lernen !!! *freu*

Am Ende der 1. Klasse fiel mir auf, daß er einige Buchstaben nur sehr schwer lernt und auch beim Schreiben mehr Fehler machte, als ich es aufgrund seiner Intelligenz erwartet hätte. Die Lehrerin schob es darauf, daß er erst später in die Klasse dazugekommen ist. Mir gefiel das nicht und ein Legasthenie-Test bestätigte meinen Verdacht. Leider bekam mein Sohn von seiner Lehrerin keinerlei Unterstützung. Als dann auch noch das Hänseln der Klassenkameraden immer mehr zunahm, wechselten wir die Schule.

Seine jetzige Lehrerin war eher altmodisch, aber konsequent und gradlinig. Das tat ihm gut und er wußte, woran er ist. Eine ADS-Diagnose bestätigte auch hier meinen Verdacht, aber seine Medis mußte er während des Unterrichts heimlich nehmen. Keine Unterstützung durch die Lehrerin bei ADS, wohl aber etwas Rücksichtnahme wg LRS. Allerdings nur bei Notenschutz, und leider keine Unterstützung während des Unterrichts.

In den Jahren der Grundschulzeit haben wir privat Therapien in Logopädie, Ergo und Legasthenie gemacht. Er kam im Unterricht zwar sehr gut mit, allerdings brauchte er täglich private Unterstützung an den Nachmittagen, damit er "sein Zeuch wie Schulranzen, Hausis, etc. ordentlich zusammenhält." Der täglich aufgeräumte und ordentliche Schulranzen, sein freundliches Gemüt und seine Offenheit (Ich bin Kölnerin *gg*) glichen Schwierigkeiten wie Unruhe und Vergeßlichkeit aus, sodaß er im Großen und Ganzen als "nettes Kind" angesehen wurde.

Aufgrund der GS-Empfehlung ist er nun im Gymnasium. Da Leistung und Notengebung ständig im Vordergrund stehen, und ausgerechnet in diesem Jahr der G8-Zug fast flächendeckend startet, und die Lehrer einen Affenzahn an den Tag legen, bezweifel ich zur Zeit, ob ein Gymnasium für ihn geeignet ist. Eine Schulform, die in 9 Jahren zum Abi führt, ist allemal langsamer und somit auch für einen AD`ler angenehmer.

Ich drück Euch die Daumen, daß Ihr eine richtige schule findet.

Marisa

von Marisa - am 03.10.2005 00:23
Hallo, liebe Mütter,
vielen Dank für Eure Tipps und Infos, vielleicht kann ja auch mein Michael die Regelschule besuchen wie Eure Kinder.

Gruß, Christiane

von Christiane B. - am 03.10.2005 11:30

Hallo Angelika,


Suuuuuuper, wie du euren Fuzzi beschreibst......

Man spürt aus jeder Zeile.......ganz gleich durch welche Hölle ihr gegangen seid...... Keinen Tag mit ihm habt ihr beteut !!!

Du bist stolz auf ihn und liebst ihn so wie er ist ;o)


Genau wie wir, doch wir werden noch etwas brauchen, bis unserer seinen Weg gefunden hat. ;o)

Doch wir glauben an ihn und werden ihm immer zur Seite stehen.

Er ist unser ganzer Stolz !!!! Du weisst das.....



Liebe Grüsse

von Vero und Peter

von



von Veronika Ehrenberg - am 03.10.2005 12:06
Hallo Angelika,


Suuuuuuper, wie du euren Fuzzi beschreibst......

Man spürt aus jeder Zeile.......ganz gleich durch welche Hölle ihr gegangen seid...... Keinen Tag mit ihm habt ihr beteut !!!

Du bist stolz auf ihn und liebst ihn so wie er ist ;o)


Genau wie wir, doch wir werden noch etwas brauchen, bis unserer seinen Weg gefunden hat. ;o)

Doch wir glauben an ihn und werden ihm immer zur Seite stehen.

Er ist unser ganzer Stolz !!!! Du weisst das.....



Liebe Grüsse

von Vero und Peter



von Veronika Ehrenberg - am 03.10.2005 12:07
Hallo Vero!

Ja, stimmt, wir lieben ihn wie er ist und sind stolz auf ihn.

(Und ein bisschen auch auf uns, weil wir uns des Öfteren gegen die "Obrigkeit" durchgesetzt haben!)

Ich glaube, genau das spüren unsere Kinder, und genau DAS gibt auch ihnen den Mut immer auf´s Neue aufzustehen, wenn sie mal wieder auf der Nase lagen.

Angelika (TanteGela)



von Angelika (TanteGela) - am 03.10.2005 17:07
Hallo Christiane, ich habe meinen Sohn ( 9 Jahre ) nach der Schulrückstellung in einen heilpädagosischen Kindergarten verfrachtet. Dieses Jahr hat ihn in seiner motorischen Entwicklung und Wahrnehmungsfähigkeit enorm verbessert. Im Anschluss besuchte er die Regelschule mit Unterstützung eines Heilpädagogischen Hortes. Nach 9 Monaten Schule kam der Totalzusammenbruch und es folgten 10 Monate KJP ( Heckscher-München ). Im Anschluss wieder Rückfuhrung zur Regelschule. Jetzt steckt er in der 3. Klasse und ich sehe nicht, das er dort zurechtkommt :-(. Hierbei ist der Hort natürlich ein Puffer, da die Kinder im Hort das Hausaufgabenpensum erfüllen. Solltest du dich für einen Platz in einer HPT entscheiden, brauchst du ein psychiatrisches Gutachten nach § 35 a ( drohende seelische Behinderung ). Hört sich schlimmer an als es wirklich ist. Meinen 2. habe ich gleich in eine Diagnose-Förderklasse eingeschult. Dort kann er in einer kleinen Klassengemeinschaft ( 14 Kinder und z. Teil 2 Lehrkräfte ) eine positive Einschulung erleben. Er wird im Laufe dieses Jahres in die Regelschule umgeschult und besucht auch die HPT. Liebe Grüße für Euch Diana

von DianaK. - am 04.10.2005 09:15
Hallo, Diana,
Michael ist im Moment in einem heilpädagogischen Kindergarten und hat auch ein Gutachten. Wenn ihr in der Heckscher wart, seid ihr ja sicher aus München. Ich wohne in Sendling. Ich würde mich gerne mehr mit Dir austauschen, über diese Diagnose-Förderklasse, den heilpädagogischen Hort und die Umschulung in die Regelschule. Meine Mail ist in meinem Profil, wäre schön, wenn Du Dich meldest, habe keine Mail-Addi von Dir finden können.

Liebe Grüsse und vielen Dank

Christiane

von Christiane B. - am 06.10.2005 07:27
Hallo Christiane. Ich gehe davon aus, das du versucht hast mich zu erreichen :-) Das ist aber manchmal gar nicht so einfach. Morgen abend bin ich auf Elternabend in der Schule und am Wo-Ende in der Arbeit. Vielleicht schaffen wir es ja vorher zu sprechen, ansonsten erst nächste Woche Liebe Grüße Diana

von DianaK. - am 12.10.2005 09:42
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