Montag, 13. Januar 2003
Nicht nur in der italienischen Fußball-Liga ist Gehaltsverzicht eine Option, sollte sich die Finanzlage der Profi-Klubs verschlechtern. Nach der Kirch-Krise und den weggebrochenen TV-Einnahmen dürfte die Frage auch für den einen oder anderen Bundesliga-Klub zusehends an Brisanz gewinnen. Zweitligist 1. FC Union Berlin hatte kürzlich bereits schon einmal vorgelegt.
Eine Umfrage des Fußball-Magazins "kicker" zeigt nun, dass 23,4 Prozent der Bundesliga-Profis mit einem Gehaltsverzicht von maximal zehn Prozent einverstanden sind. 17,2 Prozent würden das Limit bei drei Prozent Einbuße setzen.
Immerhin 11,9 Prozent erklärten sich bereit, einem Gehaltsverzicht ohne Begrenzung zuzustimmen. Dagegen käme eine freiwillige Gehaltseinbuße für ein gutes Viertel (25,8 Prozent) nicht in Frage.
Unbesehen der Gehaltsfrage glauben 89 Profi-Fußballer an den Meistertitel für den FC Bayern München. Nur 7,4 Prozent setzen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung von Meister Borussia Dortmund. Abstiegskandidat Nummer eins ist Energie Cottbus (76,3) vor dem 1. FC Kaiserslautern (48,4) und Hannover 96 (44,9).
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