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vor 15 Jahren, 4 Monaten
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Dua

Hoffnung auf bessere Tourismusbilanz in Tunesien

Startbeitrag von Dua am 28.11.2002 20:00

Hoffnung auf bessere Tourismusbilanz in Tunesien
Mit einem Anteil von 20 % stellt der Tourismus in Tunesien die wich-tigste Deviseneinnahmequelle des Landes dar. Darüber hinaus spielt diese Branche eine herausragende Rolle für die tunesische Wirtschaft bei der Anziehung ausländischer In-vestitionen und der Schaffung von Arbeitsplätzen.

Angesichts dieser Tatsache ist es selbstverständlich, dass sich die zu-ständigen Organe verstärkt be-mühen, den negativen Auswirkun-gen der Ereignisse des 11. Septem-bers und des Anschlags auf die Sy-nagoge auf der Ferieninsel Djerba auf die künftige Entwicklung des Tourismus entgegenzuwirken. Die Verantwortlichen sind dabei zuver-sichtlich, die Krise innerhalb eines kurzen Zeitraumes zu überwinden und eine Normalisierung der Lage in den nächsten Monaten zu errei-chen. Vertreter der tunesischen Re-gierung haben immer betont, dass das Land und die Bevölkerung ge-gen jegliche Form von Terror und Fanatismus eingestellt sind und dass der Anschlag auf der Insel Djerba eine Einzeltat darstellt. Vie-le Beobachter, darunter auch von deutscher Seite konnten sich über-zeugen, dass die tunesische Regie-rung erhebliche Anstrengungen unternimmt, um Stabilität und Si-cherheit zu garantieren und die Touristen vor Gefahren zu schüt-zen. Mit wirksamen Maßnahmen auf unterschiedlicher Ebene bekräf-tigt die Regierung ihren Kurs, an die Erfolge der Vorjahre anzuknüp-fen und diese weiter auszubauen.

Trotz der rückläufigen Entwick-lung ab Oktober 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die Zahl der Touristen 2001 einen Zu-wachs von 6,7 % gegenüber 2000 verzeichnen. Die Einnahmen aus dem Tourismus stiegen um 11,8 %, von 2.095 Mio. Dinar 2000 auf 2.343 Mio. Dinar 2001. Um diese positive Entwicklung auch künftig fortzusetzen, wurden entsprechen-de Maßnahmen eingeleitet, durch die sich Tunesien weiterhin für Touristen aus aller Welt als ein gastfreundliches, friedliches und stabiles Land präsentieren kann. Sowohl Unternehmer als auch Re-gierungsvertreter sind davon über-zeugt, dass die Förderung der Tou-rismusbranche und ihrer Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes von der Durchsetzung bewährter Erfolgskonzepte insbe-sondere einer verstärkten Investi-tionstätigkeit, einer besseren Qua-lität von Dienstleistungen, einer höheren Wettbewerbsfähigkeit und der Rentabilitätssicherung der Un-ternehmen abhängig ist. Dabei ver-fügt Tunesien über günstige Bedin-gungen, um dieses Ziel zu errei-chen. Kurze Flugzeiten, angeneh-mes Klima und mehr als tausend Kilometer Sandstrand am Mittel-mehr sowie ausgebaute Infrastruk-tur für Tourismus und vielfältige Angebote für verschiedene Ferien-arten sind nur einige Vorzüge, die das maghrebinische Land insbe-sondere bei den deutschen Urlau-bern so beliebt machen. Deshalb steht die Erhaltung von Anteilen an den traditionellen Märkten in Deutschland, Frankreich, Italien und anderen westeuropäischen Ländern weiterhin im Mittelpunkt des Interesses des tunesischen Mi-nisteriums für Fremdenverkehr. Ei-ne wachsende Aufmerksamkeit wird aber auch dem Zustrom von Besuchern aus den Nachbarländern und anderen arabischen Staaten beigemessen. So überschritt die Zahl der Besucher aus Libyen 2001 zum ersten Mal die Grenze von ei-ner Million. Gleichzeitig erwartet das Land in den nächsten Monaten eine steigende Zahl von Urlaubern aus neuen Ländern wie z.B. den arabischen Golfstaaten und den USA. Es wurden ebenso Maßnah-men zur Förderung des innertune-sischen Tourismus, auf den etwa 6,5 % der Übernachtungen entfal-len, eingeleitet.
Quelle:
www.ghorfa.de

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