Wonach mein Herz verlangt (überarbeitung)

Startbeitrag von Schwarze Klinge am 06.12.2002 20:31

Lasset mich hinabsinken,
zu dieser Erde, wo mein Leben ruht.
Ein Ort, verlangend meine Näh'.
Nach meiner Seele,
nach meinem Geist,
nach meinem Schatten.

Und so frisst er sich hinein, der Schmerz,
hinterlässt
seine roten Striemen,
seine schwarzen Spuren,
seine Blässe in den Gesichtern,
seine nachtgleichen Tränen.

Eine Kette mach ich mir,
und jede Perle eine Trän', die mich gezeichnet,
die sich verewigt hat in meinem Sein.

Das sanfte Spitzenkleid aus schlaflos Nächten,
geziert mit süssem Leid und Pein,
geziert mit jener stillen Hoffnung.

Sanft ruht die Rose der Vergessenheit in meiner Hand,
dem Zepter eines Königs gleich.

Verschlinge mich, so fleht die deine Nachtigall.
Zerstöre mich, so hallt der Ruf von überall,
als ich der Blüte gleich mich jener Erde neig'...

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