Citystromer/ Peugot 106 Umbau auf LiFePo4- Reichweite?

Startbeitrag von Dr. Mabuse am 26.05.2009 14:29

Hallo

Mich würde interessieren, was mit der Reichweitre passiert, wenn beim Citystromer die 180Ah mit angegebenen 70km Reichweite bei 20kW/h/100km gegen 200Ah LiFePo4 getauscht werden?
Die 96V/180Ah wiegen vermutlich ca. 385kg, davon lassen sich 150Ah nutzen, die den 70km entsprechen. (Wenn ich richtig gerechnet habe) Wenn jetzt die 200Ah LiFePo4 eingesetzt werden, hat man dann 100-150km Reichweite, nachdem diese nur 180kg, also ca. 200kg weniger als Pb wiegen?

Ich habe auf dem Treff in Sinsheim den einen (glaub rot/braunen) Citystromer mit den Thunderskys gesehen, aber hatte später keine Gelegenheit zum quatschen...

Wie sieht das gleiche Thema beim Peugot 106 aus, wenn dort LiFePo4 eingebaut werden?

Damit ich mein jetztiges Auto aufgeben könnte, bräuchte ich schon >150km Reichweite.

Viele Grüße Daniel

Antworten:

Hallo,

der rotbraune Golf dürfte der von Gero gewesen sein. Vielleicht meldet er sich ja selbst - oder du versuchst, ihn anzurufen (schwer zu erreichen).
Soweit ich weiss, hat er 140 AH-Zellen drin, Reichweite damit - bei zurückhaltender Fahrweise - 130 km - soweit ich mich erinnern kann.

Grüsse

Lothar

von el3331 - am 26.05.2009 19:40
Hallo.


Der Golf von gk-anlagentechnik.de hat 160 Ah Zellen drin. Etwa 145-150 Ah entnehmbar. Die System-Spannung ist nicht mehr wie beim Standard Citystromer 96 Volt sondern liegt bei etwa 144 Volt.
Mit minimierter Strombegrenzung fährt er sich nun wie ein Verbrenner, auch in der Beschleunigung :-P
Bei normalem, etwas verausschauendem Fahren sind die 130 km immer locker drin.

Auf der Tour nach Sinsheim war der Copilot mittels Laptop und Siemenssoftware immer "online" im Umrichter und hat je nach Straßentyp, Steigung, Verkehr etc. begrenzt. Es wurde also extrem gespart ohne ein Verkehrshindernis zu sein. Da kommen dann schon Verbräuche von deutlich unter 1Ah/ km raus.

Bei der vorhandenen Ladetechnik herrscht stets der Zwiespalt: schneller Fahren, dafür schnell etwas Zwischenladen (100 A Ladeström :-)) versus Sparfahrt und dafür Ladehalte einsparen.
Diesmal wurde entschieden, Ladehalte einzusparen, das Abenteuer rief.

Nach den fast 170 km Landstraße der Etappe war auf der Fähre über den Rhein zum Ladehalt noch Kapazität für mehr als 10 km übrig.
Dieses Ergebnis wurde nicht auf einem Rundkurs sondern unter Alltagsbedingungen, ordentlich beladen mit 2 Personen und jede Menge Kabel, Ladern und Kram (sowie 195er Breitreifen *lol*), wenn auch bei sehr sparsamer Fahrweise erzielt.

Akkupalypse



von evdriver - am 27.05.2009 14:55
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