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Informationen zum Thema:
Forum:
Elektroautos
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
florian saxo, Bernd Schlueter, Max E., elektron1602

Fehler beim Batterie Wasser nachfüllen?

Startbeitrag von florian saxo am 14.08.2009 11:24

Liebe Elektrofahrer-Kollegen,

ich habe (aus Unwissenheit) das Wasser bei meinem Saxo erst ein paar Stunden nach Abschluss der Volladung nachgefüllt und hatte daraufhin nach dem nächsten Ladezyklus einen Einbruch meiner Batterien bei 30% . Geblieben ist, daß sich die Reichweite seit dem Vorfall um ca 20% verringert hat.

Ich könnte mich orfeigen - das wird allerdings die Reichweite nicht mehr heben. Was kann ich tun?

Antworten:

Ich denke mal, dass die Warterei nach der Ladung keinerlei Einfluss hatte. So große Mengen Gasblasen können da gar nicht enthalten sein, dass beim nächsten Volladen unbemerkt viel Lauge verloren geht. Bei mir ging konzentrierte Lauge verloren, weil ich in zu kurzem Abstand ein zweites Mal, nur zur Kontrolle, nachgefüllt hatte. Das darf man offensichtlich nicht. Einmal voll und dann 10.000 km Pause. Die 10.000 km sind jetzt voll, aber ich warte noch etwas, weil ich die Sprudelei vermieden habe.
Ein paar mal habe ich ohne timer geladen und die Sagembox nach gusto sprudeln lassen, weil ich vergesslich war. Auch dabei ist nie Lauge ausgetreten, aber die Leistung meiner Batterien ging danach jedes mal herunter. Nach dem wassernachfüllen habe ich jedes Mal die Leitfähigkeit des überlaufenden Wassers mit dem Ohmmeter geprüft. Nur beim zweiten Mal war es extrem leitfähig.
Ich werde es auch nie wieder tun. Der Asphalt, auf den die Lauge tropfte, wurde ein klein wenig, fast unmerklich, gelblich.
Fingerprobe: sehr seifig, es empfiehlt sich, schnell die Finger abzuwischen und dann auch abzuspülen. Kaliseife ist aggressiver als Natronseife. Wenn man bals nach der Probe abspült, sehr ungefährlich. Solltest Du mehr als 10 Liter nachgefüllt haben, wurde Deine Lauge mächtig verdünnt. das ist keine Schädigung.


von Bernd Schlueter - am 14.08.2009 14:09
Hallo florian,

ich habe nach dem Wasserauffüllen auch immer erstmal eine Reichweitenreduzierung, kann auch so um 20% sein.
Das wird nach einigen Ladungen dann langsam wieder besser.
Wenn Du vor dem Wasserauffüllen eine richtige Wartungsladung machst (mit dem ELIT ausgelöst), hast du nach Abschluss der eigentlichen Ladung noch ein paar Stunden Zeit für das Nachfüllen, solange werden die Akkus vom Ladegerät "am Sieden gehalten". Bernd wird wahrscheinlich übel...

Dass muss man mal einem Normalautofahrer erzählen: "Nach der Wartung komm ich immer nicht mehr soweit wie davor" ... Hä ?

Grüße

von elektron1602 - am 14.08.2009 21:25
ich habe ca.7,5 liter wasser nachgefüllt gehabt. ob bei der nächsten ladung lauge ausgetreten ist habe ich nicht bemerkt - aber auch nicht bewußt danach gesucht - und jetzt hat es schon ein par mal geregnet. tatsache ist, daß die reichweite geschrumpft ist - und die Batterieanzeige sich der neuen situation angepasst hat - d.h. nach der ersten ladung ist das auto bei 30% stehngeblieben, nach der 2. ladung bei 10%, jetzt nach der ca. 5.ladung wieder bei 0%. aber die reichweite ist um ca. 20 km gesunken. vielleicht erholt sich das auch wieder? vielleicht sollte ich aber die lauge irgendwie nachmessen und was nachfüllen - ich weiß aber gar nicht ob das überhaup geht - hab da keine erfahrung.

herzlich

florian

von florian saxo - am 14.08.2009 21:43
das ist gut zu hören das sich das wieder legen kann - werde mal abwarten und hoffen

herzlich



von florian saxo - am 14.08.2009 21:49
Ich fürchte wenn sich die Reichweite nicht bessert, hast du defekte Zellen durch die Wartungsladung. Dadurch auch der merkliche Einbruch bei 30%.
Ich weiss nicht, ob man beim Saxo die Böden der Akkus sehen kann, bei meinem Clio konnte da jedenfalls ganz deutlich die geschmolzene Zelle erkennen. ( Durch meinen Einzelspannungsmessungs-Anschluss wusste ich auch, wo ich suchen musste )

Gruss
Olaf




von Max E. - am 16.08.2009 09:27
Klar, wird der obere Teil der Batterie durch das zugefügte Wasser hochohmig und muss erst einmal durchgeschüttelt werden. passiert nach und nach beim Fahren von selbst.
Überlade nicht mehr, nur ganz ganz ganz selten und entlade die Batterien möglichst oft.
10-Amperesicherungen an die gefährlichen Batteriepole und ein normales netzkabel an eine kleine Euro-Steckdose im Fahrzeug. Da kannst Du dann die Kaffeemaschine einstöpseln, die dann nur noch mit 200 Watt filtert. Wird der Kaffee kalt, ist die Batterie leer.
Schneller gehts mit einem 1200 Watt-Chinafön mit Spannungsumschaltung auf 120 Volt.
Damit Deine Nachbarn keinen Fön kriegen, wenn Du immerzu um den Block schleichst und zuguterletzt noch von Dir herausgeschellt werden, um Dich nach Hause zu schieben.

von Bernd Schlueter - am 17.08.2009 10:46
tatsächlich ist es so das sich die situation von ladung zu ladung bessert. Das ist eine gute idee mit dem entladen - aber was meinst du mit überladen? ich wohne am berg lade das auto an der stekdose voll und muß dann erstmal 4km steil runter da rekoperiert er natürlich in die volle batterie.

von florian saxo - am 18.08.2009 10:50
Bist Du des Wahnsinns? So etwas geht natürlich nicht. Auf keinen Fall darfst Du Deine Kiste nie mehr voll aufladen, es sei denn, du trägst sie den Berg herab oder schaffst es, die Reku abzustellen. Beende die Ladung so, dass Du unten am Berg keine 100% erreichst!! Der hohe Strom der überladenen Batterie schadet ungemein. Du solltest eh nicht dem Ladeprogramm des Sagembottichs vertrauen. kannst Du an vielen Stellen hier im Forum lesen.

von Bernd Schlueter - am 18.08.2009 18:10
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