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Informationen zum Thema:
Forum:
Elektroautos
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Matthias Rau, Bernd Schlueter, GDE, Adolar

Wasserwartung Peugeot 106

Startbeitrag von Matthias Rau am 19.08.2009 09:09

Hallo,
ich möchte das Thema Wasserwartung noch einmal ansprechen.
Berichtiigt mich bitte wenn ich etwas falsch verstanden habe.

Wenn ich meinen Peugeot immer lade bis das eingebaute LadegerÀt abschaltet, sollte ich die
Wasserwartung nach ca.5-7000 km vornehmen.Durch die andauernde Überladung der Akkus wird das Wasser "verkocht" und muß ersetzt werden. Der ÜberladezĂ€hler der Elektronik erinnert mich daran.

Wenn ich die Ladung ĂŒber eine Zeitschaltuhr steuere habe ich keine-oder eine geringere Überladung,
so das die Wasserwartung spÀter (10000km)? stattfinden kann.
Eine Symetrierung der Akkus findet dann nur bedingt statt,so das die Zellenspannungen auseinander laufen können.

Meine Akkus sind von 2006.
Wie soll ich vorgehen?

Gruß Matthias

Antworten:

Über vier ZugĂ€nge an die dicken Anschlusskabel kannst Du mittels Vielfachmessinstrument und Taschenrechner einigermaßen gut beobachten, ob Zellen auseinander laufen. Tun sie es nicht, kannst Du fast ganz auf das Überladen verzichten. Die fetten Kabel sind an allen drei Batterieboxen mit Madenschrauben befestigt. DĂŒnne messkabel kann man da noch herinzwĂ€ngen und mit wasserfester fettartiger Paste verschließen. Ist die grĂŒne Peugotpaste vielleicht Vaseline? Ich vermute, nein. Melkfett wĂ€re noch gut erhĂ€ltlich. Was meint Ihr?
Seit ich möglichst nur vor der Fahrt die möglichst entleerten Batterien lade, werden sie immer symmetrischer. Ab und zu erfĂŒlle ich der Sagembox ihren volle sieben Stunden-Ladewusch. Nach einer vollen Wartungsladung hat der Herr Boitier nach ĂŒber 10.000km noch nicht verlangt.


von Bernd Schlueter - am 19.08.2009 10:51
Hallo,

die Beobachtung, daß vom Aufleuchten der Ladeanforderung bis zum Stillstand des Wagens gerade mal 3 Km "vergehen" lĂ€ĂŸt fĂŒr mich den Schluß zu, daß die Zellen alle ziemlich gleich sind - sprich nicht auseinandergelaufen. Ist dieser Schluß nachvollziehbar bzw. zulĂ€ssig oder ist ein Messen an den beschriebenen Kabeln dafĂŒr unumgĂ€nglich?

Es gehört etwas Mut dazu - zumindest bei meinem Fahrzeug - es richtig leer zu fahren ohne ewig um den nĂ€chsten Ladeort zu kreisen. Bei mir ist es so, daß, wenn der Zeiger auf 0% steht noch genug Energie fĂŒr weitere 10-15Km vorhanden ist. Dann erst erleuchtet die Ladeanforderung und dann geht es sehr schnell. Im Moment betrĂ€gt die Reichweite 100-110 Km ca zur HĂ€lfte Autobahn und die andere HĂ€lfte Stadtverkehr. Ich bin eigentlich sehr zufrieden.

Wasserwartung mache ich hĂ€ufiger - so alle 6000Km. Bis jetzt habe ich noch nie mehr als 3Liter nachgegossen. Sollte sich das so einpegeln, werde ich die Intervalle erhöhen. Allerdings lade ich selten voll - meißt nach Zeit, wenn leer ca 4-5Std, 30% Restladung verkĂŒrzt die Ladezeit um eine Std. Einmal pro Woche "richtig" leerfahren, evtl dann die Akkus noch mit einem Verbraucher restentleeren (habe ich vor) und anschließend einen vollen Ladezyklus den das interne GerĂ€t bestimmen darf. Dabei passiert es bei mir auch schon mal, daß 8 Std nicht ausreichen!

Gruß,
Adolar

von Adolar - am 20.08.2009 05:14
Hallo,

die Ladeanforderung kommt dann, wenn die Sagembox eine kurze Zeit unter 100 Volt misst. Dann wird die Led eingeschaltet und der Strom begrenzt. Die KapazitĂ€tsuhr ist allerdings nicht lernend. Das bedeutet, daß wenn ein Akku hinĂŒber ist, kann schon mal sein, daß die Uhr bei 40 % steht und dann geht die gelbe LED an. Oder wenn die Akkus besonders gut sind, kann man bei 0 noch mehr Kilometer fahren.
Ich habe mir von Gero das Akku-Überwachungsystem eingebaut. Ist zwar am Anfang ein gewaltiger Akt, bis alle Akkus verkabelt sind, aber jetzt habe ich immer die Werte von Spannung, Strom, entnommener Ah und kann mir auch noch den Vergleich - bester Akku zu schlechtester Akku anzeigen lassen. Das ist dann gut, wenn die Akkus leer werden und einer macht frĂŒhzeitig schlapp. Das wird dann angezeigt. Außerdem kann ich nach der Ladung sehen, wieviel mein Lader geladen hat.

Gruß
Gunther


von GDE - am 20.08.2009 05:45
Hallo Adolar,
Deine Aussagen bestÀtigen meine Behauptung.
Da ich wie Du hauptsÀchlich zeitgesteuert lade,kann ich die Wasserwartungsinterwalle auf
ca.10000 km verlÀngern.
Drei Liter Wasser auf 6000km bestÀtigen es.
Soll ich dann einfach nach aufleuchten der Wasserwartungsanzeige laden?

Gruß Matthias

von Matthias Rau - am 20.08.2009 07:08
Die Uhr lernt schon, in SprĂŒngen. Die gelbe Ladelampe nicht. Je nach Temperatur , Lust, Laune und Tritt aufs Fahrpedal geht sie bei meiner Kiste bei konstant sehr knapp unter 103 Volt an. Bei sommerlichen Temperaturen erst bei KapazitĂ€tsanzeige unter Null, im Winter auch schon mal bei 30%. Fahrpedal kurz durchgetreten, bei mĂ€ĂŸiger Fahrgeschwindigkeit.
Im Moment fahre ich zwischen Krefeld und DĂŒsseldorf voll durchgetreten (Tacho 95 = 93 km/h), bleibe aber, an Steigungen, im grĂŒnen Bereich. 10% mehr Geschwindigkeit bedeuten tatsĂ€chlich fast 20% weniger Reichweite.

von Bernd Schlueter - am 26.08.2009 06:25
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