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Elektroautos
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40
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
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Werner P106 2003, mc-elli, GDE, fleischmann, Denis Matt, mani9876, Martin Heinrich, lytter, Martingarten, Buggi, ... und 3 weitere

BMS für Ni CA Batterien ?

Startbeitrag von Werner P106 2003 am 17.03.2013 16:44

Entsteht der ganze Mist bei der Alten Technik nicht vor allem, weil die Batterien auseinander laufen
und hat dagegen noch niemand was erfunden?

Wäre es vielleicht auch eine Notlösung, an jede einzelne Batterie eine Leitung zu legen,
um 1. zu messen ohne auszubauen?
und zweitens gg. einzel nachzuladen?

Bin mal gespannt ob meine Fragen nicht zu blöde sind ;-)...

VLG. Werner

Antworten:

Hallo Werner!

Die Idee ist nicht blöd. Einige hier haben Einzelspannungsabgriffe an deren Zellen, zum messen jeder Zelle und gegebenenfalls zum nachladen.
Insbesondere um Übeltäter festzustellen, ist das die Beste und schnellste Methode.

Aber in deinem Fall sind wohl einige Akkus defekt, daher wirst du um einen Tausch dieser Blöcke nicht herumkommen. Falls du bei NiCd bleiben möchtest, wäre es sicherlich gut gleich die Einzelspannungsabgriffe miteinzuplanen, um in der Zukunft einfach viel weniger Arbeit beim erkennen des defekten Blockes zu haben.
Lg
Manuel

von mani9876 - am 17.03.2013 17:33
Was für n Querschnitt müssten die Leitungen denn haben zum laden
und was für n Lader?

Prufen geht ja warscheinlich nur im Stand, sonst bräuchte man ja 20 Voltmeter ?

von Werner P106 2003 - am 17.03.2013 17:46
Hallo!

Also ich habe damals 1.5mm² mitsamt 10A Absicherung im inneren verlegt, und anschließend einen Stecker montiert.

Wie du das mit dem messen anstellst ist eine andere Sache, am Besten alle Kabel ins innere führen, und zumindest 1 Multimeter mit Schalter montieren, wo du schnell alle Zellen einzeln durchschalten kannst ( da wird ein Beifahrer viel helfen ;) ).

Natürlich gingen auch 20 Multimeter, wird aber etwas teuer.

Es gäbe auch Cell Logs für die Spannung, wo du dann mehrere gleichzeitig angezeigt bekommst.

Lg

von mani9876 - am 17.03.2013 18:19
Was sind denn Cell Logs
und wie ist das mit laden?

von Werner P106 2003 - am 17.03.2013 18:59
[www.ev-power.eu]

sowas hier zum Beispiel

Naja als Lader gibts viele Möglichkeiten, wenn du ein Labornetzgerät hast, wird es damit am einfachsten sein, weil du nichts kaufen musst.
Ansonsten tust jeder NiCd Lader bzw. Ladegerät mit geeigneter Spannung.

von mani9876 - am 17.03.2013 20:37
Hallo mani9876,

Vorsicht bei den Powerlogs, die gehen nur bis 28V in Summe aller Kanäle d.h. du kannst mit einem 6s höchsten 3 Kanäle gleichzeitig messen (bis 9,33V pro Kanal).

Gruß René

von mc-elli - am 17.03.2013 21:56
Danke Rene,
habe nur kurz gegooglet nach soetwas, ich glaube die Dinger gibts auch für Blei optimiert, das heißt noch höhere Spannung, oder in ich da falsch informiert ?

Lg
Manuel

von mani9876 - am 17.03.2013 22:07
Hallo Werner,

ich habe das alles auch schon durch und habe eine optimale Lösung entwickelt und gebaut:-)
Es handelt sich um einen Kasten in den für jeden der 20 Akkus eine Bananenbuchse zum Messen und eine 7 Segment LED-Anzeige die genau den kritischen Spannungsbereich zwischen 6 und 4,5 Volt anzeigt.+ Schalter zum ein und aus schalten vorhanden ist.
Damit kannst Du sowohl defekte als auch Akkus die zu wenig Kapazität haben schon während der Fahrt erkennen. Damit wird Dir kein Akku mehr defekt gehen aufgrund nicht erkannter Umpolung.
Ich schicke Dir gerne mal Bilder davon zu.

Gruß Thomas

von Thomas-Saxo97 - am 18.03.2013 04:29
Es gibt auch kleine Spannungsmessmodule (ein paar cm auf ein paar cm groß). Es gibt NiCd-Fahrer, die sich 20 Stück davon auf ein Panel montiert haben und das im Fahrgastraum montiert haben.

von E. Vornberger - am 18.03.2013 07:38
Warum verwendet Ihr keine 13-polige Anhängersteckkupplung? Die gibt es bei manchen Anbietern sehr billig. Vorne und hinten je eine Dose. Dann kann man mit einer Stecker-Gerätekombination vorne und hinten getrennt ausgleichen. Allzulang sollte man die Kabelbündel vielleicht nicht machen.

von Bernd Schlueter - am 18.03.2013 07:44
Hallo Werner, ja also es ist halt schon so dass ein Akku von dem Tag an zu altern beginnt an dem er hergestellt/angesetzt wird. Die einen schneller die anderen weniger schnell. Wenn man bedenkt dass die Starterbatterie in einem Verbrenner grossomodo nicht viel länger als drei Jahre hält, sind da die NICDs schon viel besser. Nur leider wurde da manchmal bei gewissen Jahrgängen in der Herstellung experimentiert und die Lebensdauer sank rapide.
Gegen das Auseinanderlaufen gibt es bei unseren offenen Akkus extra die relativ lange Gasungsphase. Dijenigen Akkus welche früher voll sind beginnen mit der Gasung während die anderen noch fertiggeladen werden. So sollten alle in vollgeladenem Zustand ausgeglichen sein. Vorsicht ist dann einfach geboten beim runterfahren auf null wegen der Umpolung der schwächsten. Zudem gibt es viele Elektrofahrer die ihre Akkus wegen schlechter Erfahrungen nicht volladen sondern mit einer Schaltuhr vorher abbrechen. Sie brauchen ihre Akkus eher im unteren Bereich und haben wahrscheinlich die Akkus zusammengeschaltet nach einer gezielten Tiefentladung auf 0 Volt. Es hängt vom Jahrgang ab, wie er zu behandeln ist und welche Risiken bestehen. Spezialisten fragen und hier im Forum suchen, Zeitraum unten rechts auf "jeden alters" erweitern.

von Denis Matt - am 18.03.2013 08:56
Hallo Thomas,
das hört sich interessant an.
Hier mal meine Adresse:

info @vitalogie.net

bin gespannt auf Deine Lösung.

L.g. Werner

von Werner P106 2003 - am 18.03.2013 21:51
Hallo Ihr Spezialisten
Ihr habt es doch tatsächlich geschafft dass ich mir gestern so n Motorradheber gekauft hab,heute die Garage freigeräumt ,die Kiste aufgebockt und schon mal den Deckel vom oberen Batteriekasten abgemacht hab.

Die Batterien waren an der Oberseite klitsche nass.
Könnte Kondenswasser sein, das durch die Klarsichtabdeckung nicht entweichen kann
Gehört da nicht ordentlich Fett an die Batteriepoole?
Könnt mir vorstellen dass das ne Ursache für den Isolationfehler gewesen sein könnte.


Die Voltmessung ergab:
6,36, 6,39 und 6,19 Volt.

ist das in Ordnung? oder schon zu weit auseinander?

VlG. Werner

von Werner P106 2003 - am 20.03.2013 20:47
Hallo Werner,

die Leerlaufspannung sagt nichts über den Zustand des Akku´s aus.
Besorge dir ein Lade-/Entladegerät und messe die Kapazität der einzelnen Akku´s.

Gruß René

von mc-elli - am 20.03.2013 20:54
Erklär mir mal die Prozedur mit dem Kapzität messen
und hast Du n Tip für so n Gerät?

von Werner P106 2003 - am 20.03.2013 21:13
Also die beiden 6,36 und 6,39 Akkus scheinen die neuen zu sein. Die werden immer besser dastehen im Vergleich zu den anderen. Deshalb würd ich sagen dieser jetzt gemessene Unterschied ist noch nicht so tragisch. Es kommt sehr darauf an ob du vorher noch geladen hast. Im geladenen Zustand sollte der Unterschied am kleinsten sein.
Bei der Nässe: Saug mal von dem Wasser auf und schau ob sich das Tuch gelblich verfärbt = Lauge (=agressiv). Es kann auch sein dass du durch das falsche Wasserauffüllen die Lauge rausgespült hast oder zumindest ein Teil davon. Bin immer noch am überlegen weshalb die Kapazität so schnell zurückging. Könnte es sein dass viel zu wenig Wasser drin ist? Mit einer starken Lampe den einen alten Akku vom 3er Kasten durchleuchten, eventuell Garage abdunkeln. Am Fahrzeug schaukeln, dann siehst du zwei Wasserstände: Kühlwasser und Elektrolyt. Es ist nicht vielleicht ein Schlauch undicht und das ganze Wasser ging beim Auffüllen immer daneben ? Die schwarzen Schläuche werden nämlich mit der Zeit hart. Falls du sie ersetzen willst sei gesagt, dass sie viele spezielle Eigenschaften haben müssen. Deshalb hab ich sie bei mir noch draufgelassen, sie waren grad noch dicht.
Kapazitätsmessung ist eine Langwierige Angelegenheit. Ohne einen einigermassen starken Lader/Entlader (10A oder mehr) brauchst du ca einen Tag pro Akku. Er muss auch auf 5 Zellen NICD einstellbar sein. Es gibt solche für den Modellakkubereich, die gehen hierzu aber nicht. Erstens funktioniert die Delta-Peak Abschaltung nicht bei diesen Kapazitäten, er würde einfach nicht aufhören zu laden. Der Akku sollte zwar bei dem kleinen Strom keinen Schaden nehmen, aber der Lader zeigt nicht an wenn der Akku voll ist. Zweitens geht die Kapazitätsanzeige nicht bis 100 Ah wie wirs hier brauchen. Hier sei auch gesagt, dass die Arbeit mit Akkus wirklich nur von Fachleuten gemacht werden darf ! Es sind einige wenige Sicherheitsregeln aber die gilt es zu kennen. Es ist auch ein grosses Gebiet in das man sich natürlich reinlesen und reinarbeiten könnte. Es gibt da aber schnell vieles zu lernen und Nachzulesen, auch hier im Forum wurde schon viel über Akkus gepostet.
So, also wenn du nun die Käste eh runternimmst würde ich mit den einzelnen Blöcken zu jemandem fahren der das nötige Gerät und die Erfahrung hat. Dann wäre vielleicht auch grad ein Laugenwechsel angesagt etc. Ich sag das nur weil es in eine neverending Story ausarten kann wenn man alles selber machen will.
Nur noch eins: Beim demontieren der elektrischen Verbindungen, entferne zuerst mindestens eine der kurzen Brücken bevor du die beiden langen Schienen entfernst. Sonst gibts einen Kurzschluss wenn die beiden Schienen zusammenkommen. Du hast ja dann keine Sicherung mehr dazwischen denn die ist ja aussen und ich kann dir sagen dass es auch bei 36 V schon ganz ordentlich zischt !

von Denis Matt - am 21.03.2013 01:40
Also ich benutze zum Laden/Entladen das ALC5000 mobile, es ist zwar auch ein "Modellbaulader" hat aber bei 6V NiCd schon einen ordentlichen Ladestrom von 10A und Entladestrom von 8A 100Ah sind für ihn auch kein Problem und werden auch ordentlich gezählt und angezeigt.
Der Test eines Akku´s dauert damit wie Denis schon erwähnt hat ca. 24h die Delta-Peak Abschaltung funktioniert bei mir aber 1a da man viele Parameter des ALC selber anpassen kann wie z.B. die Delta-Peak Erkennung, zusätzlich kann man dem Lader aber auch sagen wieviel Ah er maximal laden soll.

Gruß René



von mc-elli - am 21.03.2013 04:03
Hallo Werner,

eigentlich sollten die Akkus oben drauf trocken sein. Der Kühlwasserkreis und die Schläuche für das Befüllen müssen dicht sein. Wenn da Wasser drauf steht, ist etwas undicht. Hast du denn noch Kühlwasser im Ausgleichsbehälter (von vorne gesehen rechts)? Ich habe die Schläuche noch mit Kabelbinder befestigt.

Gruß
Gunther

von GDE - am 21.03.2013 05:49
Hallo NiCd Fahrer,

mein Freund entwickelt gerade ein "BMS" für NiCd, je mehr Platinen wir dann herstellen lassen umso billiger wirds.

Es wird da eine Platine pro Akku geben die über ein Bus System die Spannung an ein Zentralcomputer weiter gibt. Was der Computer alles kann ist noch nicht ganz raus, uns schwebt Restreichweite, Anzeige Zellen, Ah, usw vor, hängt ein wenig davon ab was man alles im Auto einbauen und kontaktieren möchte.
Man kann die Leitungen raus legen und irgendwo die Zellplatinen verbauen oder die Zellplatinen auch im Batteriekasten unterbringen, dann hat man nur die Bus Leitung zu verlegen.

Falls jemand von Euch Interesse hat, bitte durchgeben, dann können wir mal verschiedene Preise anfragen. Soll noch keine verbindliche Bestellung sein! Ob oder nicht kann man immer noch entscheiden wenn ich Preise habe.

Sonnige Grüße

Jürgen

von fleischmann - am 21.03.2013 08:45
Hallo Jürgen,

wenn die Lixx-Dinger nicht um die 4 Volt rum machen würden hätte ich so was schon mal eingebaut um etwas Erfahrung zu sammeln.
Aktuell in meinem AX Einzelspannungsüberwachung per Voltmeter pro Block und Eingriffsmöglichkeit über Bananenbuchsen und DCDC-Wandler von Gesamtspannung
einer Kiste auf schwächelnde Blöcke.

Die Praxis zeigt dass sich die Säfte recht wenig um Ladeströme kleiner 2 Ampere kümmern, mehr geht da nicht da zur Box nur Steuerkabel liegt.
An den Kisten sind aber dicke Hartings drann und zu den Blöcken jeweils 2,5² gelegt mit 16A Sicherung, da könnte man extern die Platinen anschalten.

Insgesamt glaube ich aber dass man damit versucht den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben, da selbst bei einem perfekten Balancing dann zwar eine dem Gesamtzustand der Batterien gerade bei Teilentladung oder Kurzstrecken eine maximale Reichweite ohne ruinöse Unterspannung einzelner Blocks zu erreichen ist, dass aber spätestens beim Laden die Sache irgendwie in die Hose geht. Hier sollten über eine gewisse Zeit ordentliche Ströme fließen und bei gleichen Blocks gehen sie alle ungefähr zur selben Zeit in Gasung. Bei gemischtem Satz gehen nun die schwächsten in Ladeenspannung, der Strom wird reduziert und die anderen (guten) Blocks bekommen ev. nur noch Balancerströme mit denen sie nicht richtig voll werden.

Wenn das im Pflichtenheft aber schon berücksichtigt ist melde ich mal Interesse an:-)

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 21.03.2013 11:58
Hallo Martin,

hoffe da ist nichts falsch rüber gekommen, die Zellplatinen messen nur, ein "Verbraten" oder Balancieren ist nicht vorgesehen.
Es geht nur darum zu sehen wie die Blöcke von der Spannung her passen.
In einem späteren Step kann ich mir vorstellen das Laden damit zu steuern, wir konzentrieren uns allerdings erst mal auf die Zellplatinen zur Messung.
Das Ganze soll ja auch bezahlbar bleiben :-)

von fleischmann - am 21.03.2013 12:32
Ergänzung: es ist nur der Elektrolyt Wasserstand zu sehen. Der Kühlwasserstand ist nur zu sehen wenn der Kühlkreislauf abgehängt und die Zuleitungsschläuche etc entleert wurden.
René hat da ein wirklich schönes und taugliches Akkuwartungsgerät. Das ist das was ich meinte mit kompliziert: Man muss doch ein paar Sachen richtig einstellen an so einem Lader / Kapamessgerät. Ich hatte mir mal ein Relais gebaut welches bei einer einstellbaren Schaltspannung den Entladewiderstand abtrennte. Als Entladewiderstand nahm ich eine alte 12 Volt 45 Watt Autolampe (nicht Halogen). Es können auch mehrere parallel sein. Oder eine starke Heizung. Dann hab ich mit einem Notebook oder einem Datenlogger den Strom aufgezeichnet. Da konnte ich bequem die Dauer und den Durchschnittstrom herauslesen.
Die Demontage der Metallschienen ist nicht unbedingt notwendig wenn du die Sicherung und Brücke ziehst und immer nur einen Akku aufs mal anschliesst.

von Denis Matt - am 21.03.2013 12:38
Hallo

bei der ganzen Messerei bitte nicht vergessen bei welchen Strömen die Blocks im Auto betrieben werden.
Messungen mit 10A können zwar etwas über die Kapazität im Vergleich zu anderen Blocks aussagen ob sie dann aber noch für Traktion geeignet sind ist m. E. nicht gesagt.
Ich entlade über einen Inselwechselrichter (1300W Output) mit 500 oder 1000 Watt Baustrahler am Ausgang. Das gibt je nach Eingangsspannung ca. 50 bzw 100A am Eingang. Wenn man sehr unterschiedliche Blocks hat und man absolut einzeln vermessen will kann man eine 5 Volt-Quelle in Reihe zu einer STM setzen.
Für die TTL-Massengräber gabs damals ordentliche Netzteile, hab so Dinger mit 1500Watt/1800W (=300A/360A) günstig in der Bucht geschossen.
Mit einfachem Stromkostenmesser am Ausgang der die Zeit anzeigt muß man da nicht mal dabei sein, wenn der WR abschaltet (typisch bei 10 Volt) ist auch der Block leer
und die Zeit zusammen mit dem mittleren Eingangsstsrom gibt die Kapazität.
Ganz davon abgesehen geht die Methode natürlich ungleich schneller und man hat dabei schön hell und auch schön warm:rolleyes:

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 21.03.2013 13:28
Ok,

steht ja alles unter der Überschrift BMS, die Threads driften ja aber gerne ab.
Und hast Recht, selbst mein Guggkasten mit den Voltmetern (Chinadinger fürn paar €) war insgesamt auch nicht umsonst, Stecker, Buchsen, Kabel, Sicherungen....

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 21.03.2013 13:33
Super Idee mit den Wechselrichtern. Mein Kollege hat in Spanien eine kleine Solaranlage und nimmt jeweils auch USV (UPS) aus dem PC Bereich resp. die grösseren Dinger für Server Racks. Die gibts mitunter gratis wenn da wieder mal alles ausgetauscht wird (freundlich fragen). Der einzige Nachteil: diese sind nicht für Dauerbetrieb geeignet sondern nur für ca 10 Minuten konstruiert, bis der Akku eh leer und die Computer sicher heruntergefahren sind. Deshalb sind bei diesen Geräten zwar die Transistoren genügend gross für die Leistung, aber die Kühlkörper nicht. Also mein Kollege nix wie los: Viel grössere Kühlkörper montiert und es läuft. Und er hat immer Nachschub wenn mal wieder einer aussteigt.

von Denis Matt - am 21.03.2013 18:05
Hallo,

wäre das nicht in etwar das, was Gero anbietet?

Gunther

von GDE - am 21.03.2013 19:16
Hallo,

bietet Gero was für NiCd an?
Ist mir nicht bekannt, das BMS ist sehr gut, aber auch schwer zu bekommen :-)
Ich persönlich bin ja der Meinung dass da unbedingt ein Balancer/Verbrater dransollte, sonst bekommt man ungleiche Zellen ja nur mit viel H2 ausgeglichen. Und genau das wollen wir unseren Akkus ja ersparen, oder?
Ein Transistor + Widerstand kostet aber auch nicht so viel und sollte bei dem ganzen Aufwand drin sein.

Die Preisfrage ist aber: Wie macht man das Lademanagement, was für eine Strategie wird am besten für die Zellen sein? Das ist wesentlicher als die Hardware und wird über Erfolg ja oder nein entscheiden...

von Buggi - am 21.03.2013 19:38
Hallo,

ich habe von Gero vor 3 Jahren solche Platinen für meinen P106 bekommen. Außerdem das Anzeigegerät. Ich kenne aber den momentanen Preis nicht. In der normalen Einstellung wird die Spannung, der Strom, die verbrauchten Ahs und die Temperatur angezeigt. Wenn ich umschalte, wird die höchste und niedrigste Spannung angezeigt. Damit kann ich dann sehen, ob ein Akku ausreist. Zudem ist auch jeder Akku einzeln anwählbar. Es ist ein reines Anzeigegerät, das nicht balanciert oder das Ladegerät steuert.

Gruß
Gunther

von GDE - am 21.03.2013 20:22
Hallo Rene,
Hab mal bei ELV de. gekuckt,
Das ALV 5000 scheint s nicht mehr zu geben.
Wo hast Du es denn gekauft? und gibt es dafür Alternativen?

VlG . Werner

PS. hat vielleicht jemand was ähnliches ,taugliches zu verkaufen?

von Werner P106 2003 - am 21.03.2013 21:58
Moin Werner,

Ich hab meins von ELV gekauft ist allerdings schon 4 Jahre her.
Jetzt bekommt man die nur noch ab und zu gebraucht.
Eine Alternative suche ich auch noch, mir schwärmt da was mit 30A Lade-/Entladestrom vor, hab aber leider noch nichts brauchbares was an das ALC ran kommt gefunden.

Gruß René

von mc-elli - am 22.03.2013 03:56
Ich verwende das da Junsi , das kann bei Rückspeisung in die 12V Batterie mit 30A entladen, Entladeschluss und vieles andere ist programmierbar, ist auch empfindlich genug zum Aufladen von den Nasszellen, kann nur keine Nachladung.
Bin sehr zufrieden und immer wieder überrascht was man aus der Größe rausholen kann.
Taugt auch zum Vermessen von Li Zellen.

von fleischmann - am 22.03.2013 07:21
Hallo Jürgen,

die Geräte habe ich mir auch schonmal angesehen aber ich hab keine 12V Batterien die 100Ah aufnehmen können. Vielleicht würde es ja funktionieren die 12V Batterie als Zwischenspeicher zu nutzen und dahinter mit einem Wechselrichter die Energie ins Netz zurück zu speisen?

Gruß René

von mc-elli - am 22.03.2013 07:52
Hallo,

ich mach das so, dass ein Netzteil beim Laden die Batterie über 12V hält, dann kann die die ca. 40Ah auch aufnehmen beim Entladen.
Du hast ja 6V NiCd und 12V Blei, im Idealfall ohne Verluste werden die 100Ah NiCd also 50Ah Blei.....

Geht super, vor allem mit 30A bis 4,5V runter kann man schön erkennen wenn eine Zelle vorzeitig schlapp macht.

von fleischmann - am 22.03.2013 09:46
Hallo Jürgen,

bist du zufrieden mit der Qualtiät von Junsi? Von den 5 Celllogs/Powerlogs die ich mal gekauft hatte leben nur noch 2 Stück :(
Ich habe ja hier noch einen 600W Grid Tie Inverter rumliegen, da probiere ich das auch mal mit dem kleinen 12 Akku und schiebe den Überschuss mit dem Inverter ins Netz zurück. :xcool:

Gruß René

von mc-elli - am 22.03.2013 18:21
Hallo in die Runde,

das NiCd-BMS mit der einfachsten und schnellsten Montage ist das "Robometer". Quasi die Grundausführung von Geros System und von ihm programmiert, doch entwickelt und inspiriert von Robort in Norwegen ("elektrolux" im norwegischen Forum).
Das R. vergleicht kontinuierlich nicht einzelne Blöcke, sondern die Durchschnittsspannung vom 11er-Kasten einerseits mit 3er- und 6er-Kasten andererseits. Es misst außerdem die Temperatur im 3er-Kasten sowie den aktuellen Stromverbrauch (A) und die konsumierten Amperestunden seit dem letzten Laden (die Ah-Anzeige stellt sich nach jedem Aufladen - bzw. beim Anfahren danach - auf Null).
Und es warnt akustisch, wenn die Spannungen auseinanderlaufen bzw. bei Umpolungsgefahr. Da nimmt man reflexartig den Fuss vom Pedal...
Wenn nicht sehr unterschiedliche Blöcke verbaut sind, ist es die einfachste und völlig ausreichende Lösung. Es lässte sich ohne Öffnen der Kästen montieren und hat sich bei uns seit 3 1/2 Jahren bestens bewährt. Einziger Nachteil: Das R. zeigt nicht, welcher Block evtl. schwächelt, da muss dann das Multimeter ran.
Hier beschrieben von Horst, der das Robometer ebenfalls hat:
[21639.foren.mysnip.de]
[21639.foren.mysnip.de]
Gebrauchsanweisung und Montageanweisung auf Roborts Homepage, mit einigen Bildern (norwegisch):
[www.elbilhjelpen.no]
Kostet bei ihm rund 550 Euro, ist wohl auch direkt bei Gero erhältlich.

Grüße aus dem Dänenland
lytter

von lytter - am 24.03.2013 19:36
Hallo,

Gero bietet aber auch ein System an, bei dem an jedem Akku eine Platine ist. Dann kann an der Anzeige jeder Akku einzeln abgefragt werden. Dazu müssen aber die Kästen geöffnet werden.

Gruß
Gunther

von GDE - am 25.03.2013 06:06
Zitat
GDE
Hallo,

Gero bietet aber auch ein System an, bei dem an jedem Akku eine Platine ist. Dann kann an der Anzeige jeder Akku einzeln abgefragt werden. Dazu müssen aber die Kästen geöffnet werden.

Gruß
Gunther


Hallo Gunther,

klar, Einzelkontrolle ist der Idealfall. Aber es gibt ja viele, die es nicht spaßig finden oder gar nicht in der Lage sind, die Kästen selbst auszubauen. Sie wollen einfach fahren, nicht basteln...

Solange kein Batterieproblem da ist (oder zu sein scheint), bauen deshalb viele kein BMS ein. Das Robometer füllt hier die Lücke: es ist schnell von außen montiert, ermöglicht eine basale, aber sehr effektive Batteriekontrolle und kann Kastrophen vorbeugen.

lytter (Jürgen)

von lytter - am 25.03.2013 10:54
Könnte man das auch im Kangoo einbauen?

von Martingarten - am 25.03.2013 19:38
Hallo,

frag bei Gero nach: www.GK-Anlagentechnik.de
Kann aber sein, daß die Antwort einige Zeit dauer, da Gero schwer beschäftigt ist.

Gruß
Gunther

von GDE - am 26.03.2013 05:50
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