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Elektroautos
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vor 4 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 10 Monaten
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Waggerl, Denis Matt, Thomas-Saxo97, Andreas Simon, DH@SoKa, Pera L, Martin Heinrich, GDE, Rody, 106e, ... und 3 weitere

Saxo lädt nicht komplett voll !

Startbeitrag von Waggerl am 29.09.2013 14:28

Hallo !

Mein Saxo lädt in letzter Zeit regelmäßig nicht bis 100 % voll. Manchmal ist die Ladung bei genau 90 %, manchmal bei 85 % beendet. Wenn ich danach sofort nochmals die Ladung starte, ist nach ca. 30 Sekunden wieder schluss. Ganz kurz zuvor leuchtet die rote Kontrolllampe der 12V Hilfsbatterie ganz kurz auf (?!).
Ob ich die Ladung starte wenn er fast leer ist oder z.B. noch bei 50 % ist scheint bei dem Problem egal zu sein.

Die Kontrollleuchte "Antriebsbatterie leer" kommt übrigens nicht frühzeitig, sondern oftmals erst unter 5 %. Könnte das Problem trotzdem an den Batterien liegen ? Ich glaubs eher nicht. Die Sagem-Box ist übrigens erst neu ausgetauscht worden.

Kennt jemand eine Lösung ?

Danke.

Waggerl

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Zur Einkreisung des Problems: Wie verhält es sich mit der Kapazität, d.h. welche Reichweite erzielt er etwa mit diesem Ladeverhalten ? Ferner: welche Gesamtspannung liegt an bei Ende des Ladevorgangs ? (ich frage, weil eine Macke des Zeigers bei so einem Instrument nicht so selten ist, das könnte dahinter stecken)

von Christian_B - am 29.09.2013 14:50
Hallo Waggerl,

vermutlich Lädt der DC/DC in der Sagembox die Batterie nicht(immer) auf, so das der Ladevorgang durch die leere 12 Volt Batterie abgebrochen wird oder die 12 Volt ist im Eimer!
Einfach mal messen die 12 Volt Batterie, sollte immer über 13 Volt sein wärmend der Ladung liegt Sie sogar bei ca.13,6-8 Volt!
Alternativ kannst Du wärmend des Ladevorgangs auch ein möglichst starkes 12 Volt Ladegerät an die Batterie hängen um zu sehen ober der Ladevorgang dann bis zu ende läuft!

Gruß Thomas

von Thomas-Saxo97 - am 29.09.2013 15:02
Hallo Thomas,

"vermutlich Lädt der DC/DC in der Sagembox die Batterie nicht(immer) auf" ----- woran könnte das deiner Meinung nach liegen ?

Batterie werde ich testen. ist allerdings noch recht neu.

Was auch seltsam ist. Die Ladung wird soweit ich mit erinnere immer bei 90 % oder 85 %, eigentlich nie bei einem Zwischenwert abgebrochen (91,92,93). Seltsam.

Grüsse
Waggerl

von Waggerl - am 29.09.2013 18:17
Hallo Waggerl,

eigentlich müsste man automatisch immer den Rechner verdächtigen, denn je nach Version und vor allem Alter desselben können die schönsten Fehler auftreten.
Du erwähnst dass die Sagembox ausgetausch wurde, wurde da der Rechner auch mit getauscht ? Ich vermute dass der Rechner langfristig Batteriedaten speichert. Nun muss er mal schauen wie der Ladestand der "neuen" Batterie ist. Alleine durch Messen der Spannung kann er das nicht. Man könnte da mit dem Lexia irgend etwas voreinstellen, hat aber bei mir nie funktioniert weil ich einen zu alten Rechner habe (3.01)
Ich habe nach einem Rechnertausch das Problem genau in die andere Richtung: Wenn ich über Nacht auf 100% lade, geht der Zeiger während den ersten 5 km nicht von den 100% runter, obschon er normalerweise ca 1% pro km runtergeht. Also eine ganz klare Fehlanzeige. Bei dir ist möglicherweise der 100% Punkt eben bei 85 / 90 und der Punkt für Unterspannung auch zu weit unten. "Die Kontrollleuchte "Antriebsbatterie leer" kommt übrigens nicht frühzeitig, sondern oftmals erst unter 5 %".
Also wenn die Reichweite ja in Ordnung ist würde ich einfach mal normal Laden und fahren und schauen ob es sich einrenkt.
Die Anzeige selbst kann man mit dem Lexia testen. Das mit der 12 Lampe ist allerdings auch verdächtig.

von Denis Matt - am 29.09.2013 19:36
Hallo Waggerl,

bei meinem AX kenne ich dieses Verhalten aus folgenden Situationen:
- Die Hauptsicherung wurde für längere Zeit gezogen, so daß ein Reset erreicht wurde.
- Der max. Ladestrom wurde mittels Diagnosegerät umgestellt (primärseitig 10A / 13A / 14A).
Beim nächsten Ladevorgang wird dann grundsätzlich nicht bis 100% geladen. Bei mir fängt sich das aber wieder direkt, wenn ich einmal ziemlich leerfahre und dann wieder vollade. Sprich: Das Nicht-Voll-Laden tritt nach dem Ziehen der Sicherung bzw. dem Umstellen des Ladestroms genau ein Mal auf, dann stimmt's wieder.

Wenn ich in alten Berichten im Forum nachlese, gibt es unterschiedliche Erfahrungen, wie lange es dauert, bis sich eine "verstellte" Energieanzeige wieder fängt; meist reicht einmal leerfahren und anschließendes bis zum Ende volladen ("leer" soll hier heißen unter 20% und Begrenzerleuchte geht an - aber bitte gegen Ende nur im grünen Bereich fahren, sonst laufen die Akkus auseinander!). Es gibt aber auch Berichte, wo die Anzeige erst nach zahlreichen Zyklen plötzlich wieder gestimmt hat. Eine verstellte Energieanzeige kann erfahrungsgemäß z.B. daher kommen, daß man am Meßshunt vorbei Akkus geladen oder entladen hat bzw. während das Bordladegerät ausgeschaltet war (Zündung aus). Es wäre folglich logisch, wenn das gleiche auch beim Austausch der ganzen Box passiert.

Das Diagnosegerät bietet neben der Wasserwartungsladung auch eine Kalibrierungsladung und eine Initialisierungsladung an (bin mir aus dem Kopf mit den drei exakten Begriffen nicht so sicher): Der Zweck der Wasserwartungsladung sollte klar sein und hat hiermit nichts zu tun. Die zweite "Sonderladungsform" dient dazu, daß auseinandergelaufene Akkus wieder angeglichen werden - das könnte hier angebracht sein, weil dabei vermutlich die Elektronik auch die Batteriekapazität wieder neu ermittelt (zumindest wenn der Akku vorher schön leergefahren war). Evtl. ist das ein ähnliches Ladeschema, wie es die Sagem-Box bei jedem 10 Mal Laden automatisch veranlaßt (also gegen Ende des Ladens ca. 2h länger überladen als sonst), ich habe es noch nicht ausprobiert. Die dritte "Sonderladungsform" (Initialisierungsladung?) soll nur bei neuen Akkus angewandt werden und ist für sonstige Fälle wohl zu brutal.

@Denis: Am oberen Ende der Energieanzeige ist bei mir übrigens grundsätzlich nicht bei 100% Schluß. Der Zeiger schlägt zwar mechanisch bei ca. 105% an und kann dort nicht mehr höher. Intern steigt der tatsächliche Wert des Ladestandes aber trotzdem noch weiter an (wird vom Diagnosegerät auch so ausgegeben), je nach dem, wie lange der Bordlader die Nachladephase zum gezielten Überladen laufen läßt. Dementsprechend fängt der Zeiger der Uhr auch erst dann wieder an zu fallen, wenn beim Fahren der tatsächliche Ladestand wieder unter die 105% des mechanischen Anschlags gefallen ist. Das Reichweitenverhalten oberhalb von 100% ist genau wie unterhalb der 100%, auch wenn es der Zeiger wegen des mechanischen Endanschlages nicht mehr darstellen kann.

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe,
Dirk
(Citroen AX electrique)

von DH@SoKa - am 30.09.2013 20:57
@Thomas:
Hilfsbatterie hat 13 Volt. Gerade gemessen. Müsste also soweit passen.

@Dirk
hab ihn heut mal fast leergefahren bis etwa 9-10%. Lampe kam komischerweise bereits bei 10%. Normalerweise erst bei unter 5 %. Naja. Auf jeden Fall hat er wieder nicht vollgeladen, sondern auf 95 %. Kann jetzt sagen, je leerer er ist desto voller wird er !! Hab dann gleich nochmals angesteckt und wie gehabt: 30 Sekunden geladen... dann rote 12 V Batterie Warnleuchte leuchtet kurz auf... dann ENDE.

Fahre jetzt nächstes mal bis er stehen bleibt. Die Sagembox müsste ja ohnehin in nächster Zeit wieder eine Ausgleichsladung o.ä. machen (jedes 10. Mal)...

Trotzdem seltsam. Weil seit Austausch der Sagembox der Saxo ja bereits auf 100 % bzw. über 100% voll geladen hat. Dann plötzlich fängt er an zu spinnen.

Grüsse
Waggerl

von Waggerl - am 01.10.2013 18:18
Hallo Thomas

verstehe. Werde ich probieren. Frage mich nur, falls das tatsächlich der Fall ist, warum liegt die Spannung bei der Autobatterie irgendwo ab 90 % Ladestand plötzlich unter 12 Volt ?

Auch der "Sound" den der Saxo beim Laden üblicherweise macht ändert sich kurz bevor die Ladung abbricht bzw. die rote 12 V Lampe erscheint.

Werde weiter berichten.

Danke.

von Waggerl - am 02.10.2013 16:39
Also wenn ich vollgeladen habe und die Zündung einschalte geht der Zeiger hoch und verlangsamt sich dann wenn er sich der 100% Marke nähert und bleibt dann dort wie von selbst stehen. Er geht bei mir nie bis zum mechanischen Anschlag. Ich denke dass es im Rechner per Software limitiert ist. Vielleicht hast du einen neueren Rechner und man hat es nach oben freigegeben, würde Sinn machen da eine neue Batterie weit über 100% Kapazität hat. Man kann ja das Meter mit dem Lexia testen wenn man denkt dass mit dem Zeiger etwas nicht stimmt. Ich habe gestaunt wie exakt die Punkte auf der Skala angefahren wurden, auf den Millimeter genau, zumindest eben im Test.

von Denis Matt - am 02.10.2013 21:00
Also das die 12V-Lampe anspringt, wenn man den Ladestecker nach einer Vollladung noch mal ansteckt ist völlig normal. Dann läuft die Kühlmittelpumpe an, es dauert ca. 30 Sekunden und dann bricht er die Ladung ab und 12V geht kurz an. Hatte das neulich auch bei meinem Berlingo, ebenfalls nach Ausbau der Sagem und auch dort hat er beim ersten mal nur bis 75% geladen. Dann relativ leer gefahren (so ca. 15%) und es waren dann schon wieder 82% usw. bis es wieder normal war. Und ja - ich dachte auch: was ist denn jetzt schon wieder kaputt :confused:

von Cavaron - am 04.10.2013 11:44
@Cavaron

ok danke. dann wäre das mit der 12V Lampe wohl geklärt. Seit Ausbau der Sagem hatte ich ihn allerdings schon 1-2 mal komplett bei 100% voll. Und plötzlich ging das Problem dann, ohne irgendwas (bewusst) verändert zu haben, los. Naja, mache jetzt erstmal noch einige Ladungen aus 15 % oder weniger und dann schaun wir mal...


Gruss
Waggerl

von Waggerl - am 04.10.2013 18:16

Re: Saxo lädt nicht komplett voll ! Hilfe !

Hallo Leute,

mache dieses Thema nochmal auf, weil das Problem bei mir immer noch besteht. :(

Habe in den letzten Wochen X-Ladungen gemacht, der Saxo lädt aber nicht mehr voll. Derzeit beendet er bereits bei ca. 80% die Ladung ! Wenn ich die Ladung starte wenn er noch nicht ganz leer ist, wirds eher schlechter. Dann hört er teilweise noch früher mit dem Laden auf.

Wenn ich aber mit dem Relight die sog. Ausgleichsladung starte (oder wenn diese jede 10. Ladung oder so automatisch gemacht wird) lädt er komplett voll bis (über) 100 % ! Jedoch nur bei der Ausgleichsladung.

An was liegt das. Was kann ich noch machen ?

Danke.

von Waggerl - am 21.12.2013 16:15
Was meinst du mit "Sound" ? Die Kühlmittelpumpe ? Hast du beim Laden die Zündung jeweils an oder aus ? Da ich mit dem Originalladegerät lade habe ich sie aus. Falls du sie auch aus hast, läuft der 12V Wandler nur während dem Laden und stellt dann nach dem Laden wieder ab, also wahrscheinlich auch nach dem Ladeabbruch. Der Sound wird dann etwas tiefer weil die Spannung etwas abfällt. Es ist jetzt die Frage was zuerst ist, irgendetwas was das 12 Volt Boardnetz in die Knie zwingt und dadurch einen Ladeabbruch bewirkt, oder zuerst der Ladeabbruch der den 12V Wandler stoppt.

Versuch doch mal zu schauen ob er tatsächlich vollädt und dabei einfach die Anzeige nicht stimmt. Achte auch ob du gegen Ende der Ladung die Gasungsphase ausmachen kannst (leises "köcheln" hörbar an den Akkus). Ich persönlich bin überzeugt dass die Gasungsphase nötig ist, damit die Akkus nicht auseinanderdriften. Du hast ja auch schon mehrmals eine Ausgleichsladung gemacht. Wie siehts mit den Wasserwartungsintervallen aus ?
Da die Sagembox komplett getauscht wurde, bleiben ja fast nur die Akkus als Fehlerquelle. Ein verfrühtes Ladeende deutet auf Kapazitätsverlust hin. Vielleicht steigt die Ladespannung zu früh auf den Sollwert an.
Ich denke du müsstest noch mehr Daten sammeln (lassen) wie Akkuspannungskurve für 12Volt sowie 120 Volt Batterie (ev auch die Kästen einzeln). Es gibt u a beim blauen C so eine art USB Dongle mit dem man ganze Messkurven über längere Zeit aufzeichnen kann. Schreib auch mal der Reihe nach die Werte auf bei denen die Ladung gestoppt hat. Mit dem Lexia kann man auch das Meter testen.

Mit meiner Energieanzeige habe ich ja auch so meine Probleme: Wie oben beschrieben zeigt sie immer zu viel an. Einen Lerneffekt konnte ich während der letzten 4000km nicht feststellen, die Anzeige hat sich um kein einziges Prozent korrigiert, trotz oftmaligem Volladen und gelegentlichem Leerfahren.
Nach einem 120V Reset hatte ich dann plötzlich nur noch 20% auf dem Kapameter und das bei vollgeladenen Akkus. Dann bin ich gefahren und die Warnlampe Unterspannung ging noch lange nicht an obschon der Zeiger schon lange unter Null war. Also Warnlampe und Kapaanzeige haben bei meinem Rechner Modell (3.01) überhaupt keinen Zusammenhang.
Bei der nächsten Ladung über Nacht ging er bis 70%, also auch viel zu wenig.

von Denis Matt - am 21.12.2013 21:36
Zündung ist aus, da ich ebenfalls mit Orig.ladegerät lade.
Wasserwartung ist nicht fällig. Überladungszähler bei unter 300 lt. Relight.
"Ein verfrühtes Ladeende deutet auf Kapazitätsverlust hin. Vielleicht steigt die Ladespannung zu früh auf den Sollwert an."--> Warum kann denn die Ladespannung zu früh auf den Sollwert ansteigen ? Warum tut sie das (augenscheinlich) nicht bei der Ausgleichsladung, da bei dieser der Saxo ja zu 100% voll lädt ?

Konnte auch Wasseraustritt hinten und vorne feststellen beim Laden !
Da ich kein Lexia habe, muss ich wohl in die Werkstatt...
Die Reichweite ist, zumindest wenn er nur bis 80 % volllädt, auch sehr schlecht.:confused:

von Waggerl - am 22.12.2013 10:05
Uii, Wasseraustritt beim Laden ? Nu ja höchstens ein paar Tröpfchen solltens sein, vielleicht nach der Wasserwartung. Kann sein, dass da mal die Wasserwartung falsch gemacht wurde. Oder steht der Wagen sehr schief beim Laden ? Wenn es Lauge ist, dann verfärbt sich ein weisses Tuch bräunlich wenn es getrocknet ist. Oder es ist die grünblaue, glitschige Kühlflüssigkeit, aber das siehst du ja im Behälter.

Die Akkuspannung wird mitunter auch vom Akku bestimmt. Will dieser noch Strom aufnehmen bleibt sein Innenwiderstand tief und die Spannung auch. Wenn er voll wird, steigt zunehmend der Innenwiderstand und die Spannung steigt. Dann merkt das Ladegerät bei einem bestimmten Wert dass der Akku voll ist. Das wird bei einigen Ladeverfahren 80% Punkt genannt. Danach kommt die Gasungsphase in der der Akku zwei Stunden lang extra überladen wird, mit 5A. Bei der Ausgleichsladung sind es drei Stunden Überladung mit 5A.
Das ist mal ganz ganz grob umrissen wie das ganze geht. Es gäbe da natürlich noch viel zu wissen, da müsste dann ein Akkuspezialist ran. Offenbar wird bei dir die Gasungsphase beim Normallladen abgebrochen. Beim Ausgleichsladen wird vielleicht eine höhere Spannung toleriert, ich weiss es nicht. Leuchtet denn die gelbe Störungslampe ? Mit dem Relight kannst du auch Fehler und auch die Batteriespannung auslesen.
Mit dem Tausch der Sagembox und damit dem Tausch des Rechners hast du wahrscheinlich auch den Überladezählerstand getauscht. der wird nicht mehr zum Überladestand deiner Batterien passen.
Ich nehme an, dass du vom Vorbesitzer keine Infos bekommen hast. Da wäre es vielleicht gut, mal beim vorderen oberen Akkukasten den Deckel abzunehmen und Datum und Wasserstand zu checken (mit starker Taschenlampe seitwärts durchleuchten und am wagen rütteln)

Ich glaub das beste ist, wenn mal ein Kollege vorbeikommt und die wichtigsten Sachen durchcheckt. In welcher Ecke wohnst du denn ?

von Denis Matt - am 22.12.2013 16:20
Hallo,

Allzu viel ist es nicht was an Wasser austritt. Die Farbe muss ich beim nächsten Laden mal checken. Denke aber es ist immer die blaue Kühlflüssigkeit.

Die gelbe Störungslampe hat noch nie geleuchtet. Nur bei der letzten Ausgleichsladung hatte sie glaube ich erstmals ganz kurz (1 Sek.) aufgeleuchtet, der Ladevorgang ging aber ganz normal weiter.

Das Relight zeigt keine Fehler an.

Bei Austausch der Box wurde wohl auch gecheckt ob Wasserwartung nötig ist, dem war (damals) nicht so. Das ist jetzt erst ca. 1500 km her. Überladezähler steht lt. Relight bei 270.

Mein Standort ist in 93482 Pemfling. Befürchte dass nicht sehr viele Leute in meiner Nähe sind ?! :-(
Wäre natürlich super wenn doch jemand der sich auskennt mal bei mir vorbeischaut. Wäre sehr dankbar.

von Waggerl - am 22.12.2013 17:12
Nun, mal schauen , es dauert manchmal halt ein bisschen bis sich jemand meldet. Je mehr Angaben vorhanden sind, desto besser kann man es einkreisen.
So wie es aussieht gibts da bei dir schon noch einiges zu tun. Ich hab das bei meinem Wagen gesehen: Dann kam noch dies und das, gewisse Teile gehen in diesem Alter einfach hinüber, auch bei wenigen Kilometern. Beispielsweise die Wasserpumpe, es gibt hier im Forum auch viele Beiträge darüber. Miss mal die Temperatur der Sagembox gleich nach Ladeabbruch, eine zu hohe kann ein Grund sein. Ob der Kühlwasserkreislauf leckt, siehst du am Pegelstand im Behälter im Motorraum, aber es hat zwei davon, der andere ist für die Heizung.
Auch die Akkus sollten mal zumindest angeschaut werden. Wenn du vom Vorbesitzer keine Angaben hast und du nur Vermutungen hast was deine Werkstatt gecheckt hat dann wäre es schon an der Zeit. Gerade die rechtzeitige Wasserwartung ist extrem wichtig, und der Zählerstand ist bei dir jetzt wohl im ausgebauten Rechner gespeichert.
Kontaktier mal deine Werkstatt, was denn gemacht wurde, auch wegen dem Tausch der Sagembox und Rechner(mit)tausch. Der Ladevorgang wird, wie auch sonst fast alles, von diesem kleinen unscheinbaren Einschub aus gesteuert. Daran ist direkt der grosse rechteckige Stecker mit dem Kabelbaum angeschlossen. (Diesen nicht aussteckenm, solange die Kiste unter Strom ist !).
Wie es in diesem Rechner zu und her geht und was sich der Programmierer dabei gedacht hat, wissen wir leider auch nicht, und wenn dann, einfach aus Erfahrung. Es ist jedenfalls recht ausgeklügelt (für grössere Serien konzipiert und auch entsprechend ausgereift), hat aber auch seine Macken und Eigenheiten.

Ich würde erst mal weiterhin Daten sammeln, wann er wie hoch geladen hat und dann auch die Reichweite danach. Man könnte eigentlich sagen, dass soweit alles ok sei, wenn die Reichweite ok ist. Vielleicht konnte jemand feststellen dass sein Wagen nach jeder 10. Ladung mehr Reichweite hat. Dann wäre einfach deine Energienzeige verstellt. Es scheint einfach ein Amperestundenzähler zu sein, aber ich sehe das auch bei meinem: Beim Fahren geht bei 50% schon die Warnlampe an, und ich bleib bald stehen. Von einer korrekten Ladestandsanzeige ist dies weit entfernt...

von Denis Matt - am 23.12.2013 03:53
Hallo Waggerl,

wo findet denn der von Dir beschriebene Wasseraustritt statt? Da Du das im Zusammenhang mit dem Ladevorgang beschreibst, vermute ich mal, daß es an einem der vier Überläufe (hinten links, hinten rechts, Motorraum rechts unten und oben) passiert? Dort sollte ausschließlich Lauge austreten, was zwar auf eine falsch ausgeführte Wasserwartung hinweist (mit in der Folge zu hohem Flüssigkeitsstand in den Akkus), aber noch kein Indiz für einen Defekt sein muß.

Sollte dort allerdings tatsächlich Kühlflüssigkeit austreten, dann muß irgendwo in einer Akkuwandung ein Riß sein, der dazu führt, daß Kühlwasser in das Innere eines Akkus läuft und von dort wiederum über die Laugenüberläufe austritt. Das wäre ein für die Akkus tödliches Szenario, denn Kühlflüssigkeit hat in den Akkus absolut nichts verloren! Es wäre also wichtig, das umgehend abzuklären. Ggf. müßte das Fahrzeug sofort stillgelegt werden, um bei den Akkus noch zu retten, was zu retten ist.

Der Kühlmittelbehälter befindet sich (in Fahrtrichtung gedacht) links im Motorraum, also auf der Fahrerseite. Wenn die Zündung oder das Ladegerät an ist, dann sollte sich die Flüssigkeit darin erkennbar bewegen, da die Umwälzpumpe dann läuft. Je nach dem, welche Umwälzpumpe verbaut ist, verrichtet sie ihre Tätigkeit so geräuschlos, daß ein Ausfall nicht bemerkt wird. Allenfalls hört man das Gluckern des Wassers im Kühlmittelbehälter. Da Du eine neue Sagembox hast, besteht eine gewisse Chance, daß sie im Gegensatz zur Originalausstattung des AX bereits eine Temperaturüberwachung hat und einen Ausfall der Wasserkühlung durch Fehlermeldung und evtl. Abschalten der Leistungselektronik quittiert. Wenn die Pumpe Zicken macht, also mal läuft und mal nicht, wäre es dann einfach Zufall, wann die Ladung bis zum Ende durchläuft. Sollte noch keine Temperaturüberwachung in der Sagembox eingebaut sein, dann stirbt irgendwas ohne jede Vorwarnung, wenn die Wasserkühlung ausfällt.
Weißt Du, welche Pumpe eingebaut ist?
Die Originalpumpe von Bosch ist relativ laut und nach 20-40000km fällig, da sich ihre Motorbürsten abnutzen. Dann kann sie ohne Vorwarnung aussetzen, aber auch mal wieder laufen.
Falls eine Laing eingebaut ist: Diese ist sehr leise und bürstenlos. Es ist aber schon vorgekommen, daß sich auf ihrer Platine ein großer, frei stehender Kondensator gelöst hat. Auch dann kann die Pumpe ohne Vorwarnung aussetzen oder gelegentlich auch wieder mal arbeiten. Der Kondesator wird daher mittlerweile gerne am Gehäuse festgeklebt, um ihn mechanisch zu fixieren. Die Keramiklager waren wohl ursprünglich auch nicht für den erschütterungs- und stoßbehafteten Einsatz im PKW gedacht, ob es da schon Ausfälle gab, weiß ich nicht.
Es könnte auch eine Pierburg-Pumpe verbaut sein, diese kenne ich nicht.

Ich drücke weiterhin die Daumen und wünsche viel Erfolg, damit es auch mit der weihnachtlichen Stimmung klappt!

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe,
Dirk
(Citroen AX electrique)

von DH@SoKa - am 23.12.2013 10:04
Hallo Dirk,

habe den Saxo gerade mithilfe Relight vorsichtig soweit leergefahren wie es ging (d.h. bis 12 %, 13% dann kam Lampe bei einer Spannung unter 105 V) und dann eine Ladung gestartet. Werde die Spannungswerte lt. Relight während des Ladens notieren und hier einstellen. Vielleicht helfen die Werte.

Bzgl. Wasseraustritt werde ich bei dieser Ladung nochmal genau kontrollieren,ob und wenn ja was und wieviel derzeit austritt. Habe Behälter aufgestellt. Ich muss gestehen ich habs jetzt in den kalten Monaten nicht mehr beobachtet weil ja meist der ganze Boden voller Dreck und Schmutzwasser ist. Jedenfalls im Sommer ist was ausgetreten. Ob vorne oder hinten oder vorne und hinten weiß ich leider nicht mehr. Es war nicht viel, halt so kleine Pfützen. Aber damals konnte ich den Saxo hin und wieder auch noch auf 100% vollladen. Jetzt, seit 1-2 Monaten bringe ich ihn überhaupt nicht mehr voll (Ausnahme: Ausgleichsladung !) und auch nicht mehr komplett leer (d.h. auf Ladestand ca. 5%) wie im Sommer. Liegt das an der Temperatur ?

Der Kühlmittelstand im Behälter passt jedenfalls. Der ist voll. Wasser im Kühlmittelbehälter gluckert.

Es ist eine neue Pumpe von Bosch eingebaut, diese wurde mit der Sagembox im Sommer auch gleich getauscht. Motorkohlen wurden übrigens damals auch geprüft.


Grüsse

von Waggerl - am 23.12.2013 11:05
Also folgende aktuelle Spannungswerte während dem Laden lt. Relight abgelesen:

Start mit 12% 127 Volt
14% 130 V (19,5 Amp.)
23% 136 V (19,5 Amp.)
44% 141 V (19,5 Amp.)
54% 144 V (19,5 Amp.)
73% 153 V (20,5 Amp.)
78% 148 V (6,5 Amp.)
79% 150 V (6,5 Amp.)
Anzeige zeigt plötzlich Wechsel von 6,5 Amp zu 4,5 Amp. und zurück an (Dauer nur ca. 1-2 Sek.)
80% 150 V (6,5 Amp.)
dann einige Minuten bei 80 % geladen, dann
142 V (0 Amp.) und Ladegeräusch verändert sich ganz kurz (Dauer ca. 1-2 Sek.), lädt dann aber weiter
145 V (6,5 Amp.)
147,148,150 V (6,5 Amp.)
dann wieder kurzer Wechsel zwischen 6,5 Amp und 4,5 Amp. (Sekunden), dann wieder
143 V (0 Amp.), lädt aber wieder weiter
145 V, 147 V (6,5 Amp.)
149 V (6,5 Amp.)
81% 150 V (6,5 Amp.)
dann wieder Wechsel der Anzeige zwischen 6,5 Amp. und 4,5 Amp. (Dauer : Sekunde), kurz danach
141 V (0 Amp.) ENDE bei 81 %

:confused:

Temperatur während des Ladens von 8 Grad bis 14 Grad.
Kein Flüssigkeitsaustritt während des Ladens.

von Waggerl - am 23.12.2013 14:02
Hey, genial die Liste, ich glaub so kommen wir ein Stückchen weiter !
So auf den ersten Blick würde ich sagen das ist ein normaler Ladevorgang. Vielleicht meldet sich noch ein Experte dazu. Temperatur ist sehr Ok.
Jetzt wäre es noch interessant zu wissen wie lange das gedauert hat, Phase 1 bis 73% und Phase 2 bis 81%. Dann könnte man die Kapazität ausrechnen die die Batterie aufgenommen hat. Dies ist zwar dann einfach noch die "Hausaufgabe", denn eine verminderte Kapazität sollte keine Störung des Ladevorgangs verursachen, nur eine verkürzung. Hingegen könnte man vielleicht feststellen dass das Ladegerät bei 80% stoppt, weil dein Akku schlichtweg nur noch 80% Kapazität hat. (Auch die Kälte vermindert die Kapazität temporär.) Dann wäre einfach die Anzeige verstellt, denn man erwartet, dass sich eine Kapazitätsverminderung am unteren Ende der Skala bemerkbar machen würde (die Warnlampe ginge dann einfach schon bei 30 oder 40% an). Bei dir scheint es tatsächlich nach unten verschoben zu sein, denn die Warnlampe kommt ja recht spät, laut Anleitung kommt sie bei 20%. Du schriebst oben "Kann jetzt sagen, je leerer er ist desto voller wird er !!" - Da hast du vielleicht grad eine Ausgleichsladung erwischt.
Ich fahre ja momentan auch mit einer verstellten Anzeige, wie ich weiter oben beschrieb, sie "lernt" nichts dazu, zählt einfach stur den Verbrauch runter. Nach einem Reset stand die Anzeige auf 20%, die Akkus waren aber voll. Es hat sich nun inzwischen, nach zwei Volladungen und einmal leerfahren dazwischen wieder eingerenkt, das heisst es ist wieder exakt wie vorher, inklusive dem Fehler mit "versteckten" ca 12% oberhalb von 100%. Kapazitätsmessungen sind generell schwierig, weil sie sich wegen Temperatur, Entladestrom, Alter, Wasserwartung etc. dauernd ändert.
Man könnte sagen, dass die Reichweite generell ein grobes Indiz ist wie dem Akku geht. Solange sie keine Sprünge nach unten macht wäre eigentlich alles ok. Es ist aber auch gut dass du dich sorgst, schliesslich kann der Akku 20 jahre alt werden wenn man ihn gut behandelt.

von Denis Matt - am 24.12.2013 00:14
Hallo Waggerl,

wie ist denn Dein Fahrprofil? Immer nur Kurzstrecke mit langen Pausen oder auch mal längere Strecken? Bei mir tritt das Phänomen auch auf, daß immer weniger geladen wird und der Zeiger nie ganz oben bei 100 Prozent ankommt. Ich fahre immer 5 Kilometer ins Geschäft und 5 zurück. Diese Strecke 4 x am Tag. Das mögen die Akkus nicht. Wenn ich dann den geladenen Akku mit ein/zwei Fahrten komplett leer mache, dann läd das Ladegerät wesentlich mehr in die Akkus rein bevor abgeschaltet wird. Dann ist der Zeiger auch wieder bei 100 Prozent.

Gruß
Gunther

von GDE - am 24.12.2013 04:54
Habe mal eine Teil Ladung gemacht zum Vergleich:

Start bei 80%, 142V, -13A
90%, 152V, -13A
dann, nach 2 1/4 h seit dem Start: 100%, 160V, -11A
kurz danach: 100%, 143V, -7A
nach einer weiteren halben Stunde:100%,159V, -7A
Als ich nach einer weiteren Stunde nachsah war die Ladung schon beendet.

Wenn ich die Ladung nochmals starte (zuerst Klappe auf und Kabel weg, dann Kabel dran und Klappe zu), macht er dasselbe Programm nochmals im Schnelldurchlauf, es ist dann alles in 1 Minute fertig.

Bei mir sind die Spannungen etwas höher (Messtoleranz?) dafür der Strom viel tiefer (wegen Teilladung ?).

Er scheint sich also zu merken wieviel er vorher reingeladen hat, und verkürzt die Gasungsphase entsprechend. Es würde auch keinen Sinn machen nach einer kurzen Teilladung jedesmal zwei Stunden zu Gasen.
Man hört das Gasen fast nicht, am besten steckt man einen Schlauch wie eine Verlängerung passend auf einen der Überlaufschläuche und hält das andere Ende ans Ohr.

von Denis Matt - am 24.12.2013 10:59
Habe heute sauber leer gefahren und zwar komplett leer, mithilfe Relight bis 1%, mehr ging nicht. Dann noch eine ganze Zeit mit Licht und Lüftung laufen lassen. Dann habe ich eine Ladung gestartet (ist allerdings die "automatische" Ausgleichsladung). Bin jetzt gespannt wieviel "reingepumpt" wird und ob das komplett Leerfahren irgendwas positives bewirkt hat. Sowohl im Hinblick auf die Ladestandsanzeige als auch auf Reichweite.

Ich werde das Thema weiter am laufen halten.

Danke euch für die Hilfe bis hier.

Frohe Weihnachten.


Gruss
Waggerl

von Waggerl - am 24.12.2013 18:10
Hi Waggerl!

First of all, Happy Christmas!
My opinion about the problem is that the car is not charge batteries full as the final voltage is just 150V. It means just 7,5V per battery. So, final voltage in the temperature you mentioned must be at least 160V, 8V per battery. If there is bad batteries in set there is no influence for final voltage. At 7,5V per battery they will come full at temperature like +25-30C. Normally the end voltage is 158 to 168V depending batteries, ie. coolant temperature.
Front of the right side of the radiator is temp sensor. Unfortunately I can not remember it's value at the moment. I think that the resistance in your temperature is like 3 or 3,5kohms.
So, if you are sure that your voltmeter showing correct readings take temperature sensor connector off, measure resistance from sensor, if it's ok put the connector back on it's place and try charging again.
If there is temp sensor at open circuit then charger charge assuming that battery temperature is about +30C. Batteries not get full.

Hope this help!

Best regards
Pera L
Finland

von Pera L - am 24.12.2013 23:48
Hi Pera L !

have the "equalizing charge" finished yesterday after I made the Saxo completely (up to 1%) empty, as I wrote before.

The Saxo has loaded this charge to 167 volts. He has completely fully charged to (more than) 100% and has drawn 15.75 kW.

Should not have been also terminate this charge at 80% ( as the previous "normal charges" ), if it is up to the temperature or temperature sensor ?

But I will test the sensor.

Best regards
Waggerl

von Waggerl - am 25.12.2013 18:40
Hi again!
Must remember that you can charge lot of extra with equalising or maintenance charge. It does not show the condition or batteries able to take Ah:s. Only reliable way is to drive car empty so that it's not move anymore (under 100V with small current). Then charge batteries full. Energy meter showing straigth Ah amount for the batteries, 100% is 100Ah. Temperatures what you mentioned batteries getting full about 7,7-7,8V and then voltage start to rise quickly and charger moves to final charge mode with smaller current. In these batteries equalising happends with this smaller current, like overcharging so that every batteries are surely full. If charging stops at too low voltage then you not drive very long distance and also lowest charged batteries suffering and getting faulty. Why they suffering is a long story. But basicly you must get final voltage in normal charge at least some over 8V per battery, over 160V total.
If you have charged batteries full and put charge on immediately then ECU watching voltage rising and if it's rising quickly then it stops charging too early. So you must drive even some one kilometer before you test the charging voltage again. Still I think there is something abnormal in temp sensor or connectors. And maybe it's a good idea to compare another voltmeter so that the readings are absolutely correct. Think that 1V inaccurance is still ok in these voltages.

Best regards

Pera L

von Pera L - am 25.12.2013 22:34
Hi !

This temperature sensor I measured:


Sensor

4,9 kohms at +5 C



Best regards
Waggerl

von Waggerl - am 26.12.2013 14:01
Den Akku total zu leeren sollte man eigentlich nicht, er leidet unter Umständen sehr darunter. Immerhin hast du ihn sofort wieder aufgeladen. Wann kamen denn die Gelbe Batterieleuchte und wann die Leuchte im Eco Meter ? Hast du ihn entladen bis er nicht mehr fuhr ?
So ein Akkupack ist eher komplex, wenn du die Kapazität messen willst, musst du die Blöcke einzeln messen und auch Werte wie Lade- und Entladeschlussspannung kennen. Je nach dem wie sehr du ihn plagen willst (und damit auch seine Lebensdauer verkürzt), kannst du mehr aus ihm rausholen. Das schonende leerfahren, sprich nur 70% bis 80% rausnehmen wird vorallem generell bei älteren Akkupacks und bei den LiPo empfohlen. Da du bei deinem Akkupack nicht weisst welches Datum er hat, und auch nicht ob alle Blöcke dasselbe Datum haben sowie den Wasserstand nicht kennst, wäre ich vorsichtig.
Notier auf jedenfall nun gleich noch die Reichweiten die er jetzt hat. Kannst du nach einer Ausgleichsladung nicht wesentlich mehr rausholen, dann würde ich sagen die angezeigten 80% entsprechen dann 100% und die angezeigten 0% entsprechen dann 20% (Da wo wir normalerweise wieder an die Steckdose gehen. Ich würde da schauen, dass du immer genug "über" der gelben Warnleuchte bleibst. Wenn du jetzt die noch gut brauchbaren Akkus innert kurzer zeit runterwirtschaftest, hast du auch nicht viel davon, 80% oder 100% vollgeladen hin oder her.

Ich will dich ja nicht von der Fehlersuche abhalten, aber es könnte ja sein dass noch die Originalakkus drin sind, dann hättest du noch recht gute Werte. Der Akku verliert nach und nach Kapazität und ich glaube die Energieanzeige ist nicht darauf eingerichtet dies zu merken und zu korrigieren.
Noch zum Vergleich: Ich habe 20 Saft BJ 11/03. Ende Sommer hatte ich 70 km Reichweite, jetzt im kalten Winter sinds noch 50km. Mal schauen was er im Frühling macht...

von Denis Matt - am 26.12.2013 22:23
Nachtrag
Wann ein Akku "leer" ist, ist eine Definitionsfrage. Man musste bei der Planung halt mal eine Entladeschlusspannung annehmen, die die Akkus gut vertragen. Laut Bedienungsanleitung sei bei unter 20% nur noch eine begrenzte Geschwindigkeit möglich und es sollte die nächstmögliche Steckdose aufgesucht werden. (In der Tat begrenzt er einfach den Strom, zuerst auf 100A (?), dann noch weiter runter, damit eine Mindestspannung erhalten bleibt). Die Reichweite mit neuen, vollgeladenen Batterien beträgt laut Anleitung etwa 70km im Stadtverkehr, bei eingeschalteter Servolenkung und einer Entladedauer von 3 Stunden.

von Denis Matt - am 26.12.2013 22:46
Hallo Denis Matt,

Nach dem obigen komplett leerfahren und der folgenden Ausgleichsladung (bei der er 15,75 kw gezogen hatte), hatte ich gestern nochmals Gelegenheit zum Leerfahren bis beide Leuchten kamen (so bei 6 % mit vorsichtigem fahren). Diese kommen bei mir praktisch immer gleichzeitig. Danach habe ich eine (Normal-)ladung gestartet. Er hat bis auf 95 % geladen ohne Unterbrechung und 11,65 kw gezogen. Die Spannungswerte habe ich nicht mehr genau notiert, allerdings hatte er bei 61% eine Spannung von 142 V und bei 87% eine Spannung von 156 V (Temperatur 16 C). Also hat er schon mal die "Grenze" von 150V überschritten, an der er vorher immer "hängen geblieben ist" und die Ladung beendete.
Zumindest ein Fortschritt.

Ich habe den Sommer hindurch recht unterschiedlich geladen. Mal bis zur Leuchte (jedoch nie bis Stillstand) leergefahren, mal schon ab 50 % geladen, mal ab 30 % geladen usw.
Da war sicher auch mal eine automatische Ausgleichsladung dabei, die ich (ohne Absicht) dann eben bei knapp unter 50% gestartet habe. Ich glaube dieses frühe laden ( vielleicht in Kombination mit den fallenden Temperaturen ) tat entweder meinen Akkus oder der Anzeige oder was weiß ich irgendwie nicht gut. Vielleicht ist es doch ein Memory-Effekt...

Grüsse
Waggerl

von Waggerl - am 27.12.2013 09:36
Er lädt also bei der Ausgleichsladung ein gutes Stück mehr rein, das ist soweit auch richtig. Die Kapazität beim Entladen sollte theoretisch bei beiden Ladeverfahren die gleiche sein, da beim Ausgleichsladen die zusätzliche Ladung in Gas umgewandelt wird. Ich habe allerdings früher einmal bei Bleibatterien festgestellt dass diese nach ausgiebiger Gasungsphase doch mehr Kapazität hatten und leistungsbereiter waren.

Vielleicht sollte man sich mal dem Rechner zuwenden: er steuert ja wirklich fast alles. Welche Version hast du denn ?
Du kannst sie ablesen, seitlich zwischen Stecker und Box, auf dem Aufkleber steht "Logiciel H.T: X.XX Logiciel B.T: X.XX"
Zwar scheint er zu funktionieren, aber ich denke es ist das beste du wartest bis sich jemand meldet der dasselbe Problem hat.

Ich wollte dir schon vorher noch eine Idee geben, die vielleicht etwas Bewegung in die Sache bringen könnte: Einen Reset machen. Es kann dann aber sein dass die Ladeanzeige nachher noch weniger stimmt als jetzt. Laden sollte er aber mit denselben Eigenschaften wie bisher.
Einen Reset machst du indem du eine der Sicherungen für 1 Minute entfernst. Am besten nimmst du die vom Block im Motorraum, die ist am wenigsten schmutzig. Es soll ja kein Schmutz in die Kontakte und an die Dichtung kommen. Du findest sie in der rechten Ecke des Batteriekastens und kannst sie kräftig von Hand nach oben abziehen. Das Ladekabel darf dabei nicht angeschlossen sein !
Beim Tausch der Sagembox wurde zwar bestimmt automatisch ein Reset gemacht als alles abgehängt wurde, aber vielleicht ergibt sich was neues. Ich habe kürzlich einen Reset gemacht als die batterien voll waren, und der Zeiger stand dann zunächst bei 20%. es hat sich dann bald wieder einigermassen eingerenkt.

von Denis Matt - am 28.12.2013 10:55
Hallo!

Saxo lädt weiterhin nicht voll. Letzte Normalladung endete wieder bei 90 % und etwa 153 V Spannung. Geladen hat er (nur ?!) 11,07 kw obwohl er komplett leer war. Er erreicht keine 160V. Temperatur war am Ende bei 16 C. Also normal.

Werde mal die Sicherung ziehen, glaube aber nicht dass es was ändert.

Hat noch jemand einen Rat ?

Grüsse
Waggerl

von Waggerl - am 30.12.2013 15:17
Hallo,

beim Stöbern durch die Foren war mir noch aufgefallen, daß es Berichte gibt, bei denen - grob verkürzt - ähnliche Probleme aufgrund defekter Zellen aufgetreten waren. Es könnte sich also lohnen, die Spannungslage der einzelnen Akkukästen miteinander zu vergleichen, zumindest, soweit das von außen zu messen geht. Theoretisch wäre natürlich eine Messung der einzelnen Kästen unter Last optimal, aber das ist nicht so ohne weiteres zu machen. Irgendwo war aber mal was derartiges beschrieben, wenn ich es noch richtig weiß. Setzt man die gemessenen Werte zu den in den Kästen enthaltenen Akkus ins Verhältnis, sollte es auffallen, wenn ein Kasten abweichende Werte zeigt. Kommt für alle Kästen die gleiche Spannungslage pro Zelle heraus, dann ist wenigstens klar, daß es nicht an einem defekten Akku liegt. Recherchier mal in den Beiträgen, vielleicht findest Du in diesem Zusammenhang ein ähnliches Fehlerbild.

Dein Ansatz mit der Initialisierungsladung (anderer Thread) könnte womöglich interessant sein. Unnötige Initialisierungsladungen sollte man ja eigentlich vermeiden, aber wenn's womöglich nach Rechnertausch erforderlich wäre... Haben wir einen Profi unter der Leserschaft, der Erfahrung mit dem Tauschen der Rechner hat?

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe,
Dirk
(Citroen AX electrique)

von DH@SoKa - am 31.12.2013 16:45
Hallo,

Ausgleichsladung (von leer) mit 15,75 kw (Ende bei über 100%)
1. Normalladung danach (von leer) 11,65 kw (Ende bei 95%) Spannung beim Laden max. 156-157 V
2. Normalladung (von leer) 11,07 kw (Ende bei 90%) Spannung beim Laden max. 153 V
3. Normalladung (Ende bei 80%) Spannung max. 153 V

Die wahrscheinlichste Ursache hierfür sind wohl dann doch defekte Zellen. Gefolgt von Problemen mit der Sagem Box oder Software oder oder....

Denke ich werde, solange ich nicht weiß ob es an den Akkus liegt, weder eine Wasserwartung noch eine Init.ladung machen oder ?

Die Spannung der Kästen kann ich selbst noch messen, für alles weitere sind meine Kenntnisse wohl nicht ausreichend :-(

Gruss
Waggerl

von Waggerl - am 02.01.2014 08:19
Hallo Waggerl,

ohne jetzt alles gelesen zu haben, denke auch dass die Elektronik ok ist, sonst gäbe es irgendwo ev.mal ne Fehlermeldung.

Wenn Du defekte Blöcke hast ist einen Initialladung nicht so gut, knapp 16 kWh ab Netz für Ausgleichsladung ist doch schon mal nicht schlecht.
Geht also genug Energie rein in 20 Blöcke = 12 kWh, wenn man damit derweil 70 - 80 km zusammen bringt ist das doch gut.

Trotzdem ist es ratsam die Kistenspannungen zu ermitteln und ins Verhältniss zu setzen.
Bei einer längeren Ladung kann man auch mal von unten an die Boxen langen und spüren (oder mit IR-Thermometer messen - vorher Boden reinigen)
ob es zu unterschiedlicher Erwärmung kommt.

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 03.01.2014 10:18
Hallo!

Die Kistenspannungen werde ich als nächstes ermitteln.

Sollte sich aber herausstellen dass die Blöcke (wohl) in Ordnung sind, dann bin ich wieder soweit wie am Anfang.
Dann müsste ich ggf. als nächstes doch wieder an die Sagembox denken und ob diese nicht vielleicht falsch arbeitet; warum auch immer. Technisch sollte die Box etc. in Ordnung sein weil bereits ausgetauscht und auch alles andere am Fahrzeug funktioniert und keine Störungslampe leuchtet. Nur das normale Laden wird eben nicht bis zum Ende durchgeführt mit dann reduzierter Reichweite. Ich habe nun gehört man könne die Sagembox mit Lexia nochmals neu programmieren (neue Software ) ?! Wie genau keine Ahnung. Ich habe kein Lexia.

Wenn es jemanden im Raum Regensburg gibt der ein Lexia hat und sich damit auskennt - ich bin für jede Hilfe dankbar und komme gerne mit meinem Saxo vorbei.

Und was mich dazu einfach interessieren würde ist, ob die sog. Initialisierungsladung nach einer solchen Neuprogrammierung (oder nach Verstellen des Ladestroms oder Austausch der Box) immer zwingend zu machen ist, damit das Steuergerät danach auch alles richtig macht bzw. das neue "erkennt".

grüsse
waggerl

von Waggerl - am 03.01.2014 11:28
Hab mein Problem auch mal im norwegischen forum geschildert. Dort hatte jemand folgenden Vorschlag:


"If you have diagnostic equipment drive the car to a low SOC, and reprogram ECU. Then complete an initial charge.

Also check how many Ahr since last water service.

Had a similar problem on a 2005 battery, and reason was battery triggered phase 2 charging too early due to prematurly increasing voltage during charging. Capasity was there, but did not help when cahrger stopet to early."



soll also heißen: Ladephase 2 wird zu früh ausgelöst wegen vorzeitig ansteigender Spannung während des Ladens.

Interessant ...

von Waggerl - am 03.01.2014 18:34
Hallo Waggerl,

schon klar, Frage ist halt warum.
Ev. doch ein schlechter Block, Du kommst nicht drumm rum mal die Spannungen zu messen.
Bei der Gelegenheit ist auch direkt Pflege der Kontakte an den Sicherungen/Haltern angezeigt.

Immer Obacht - DC-Spannungen mit Kapazität dahinter!

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 04.01.2014 17:10
Hallo Waggerl,

Martin hat und die anderen haben recht, Kasten-Spannungen messen ist das erste, was du tun solltest.

Vollladen, bis auf ca. 50% leerfahren und möglichst schnell nach dem Anhalten die Spannungen messen: an den Sicherungs(klemmen)haltern bzw. unter dem Deckel der Box.
Vgl. Schaltbild in der AX-Kundendienstschule, S.34, die es z.B. hier gibt:
[uldalen.no]

Werte durch 11, 6 bw. 3 teilen und evtl. hier posten. Der Vergleich ist hier im Forum öfter beschrieben.

Eigentlich müsste man die Spannungen unter Belastung messen, das ist z.B. möglich mit dem Robometer, das "Elektrolux" (norw. Forum, [elbilhjelpen.no]) in Zusammenarbeit mit Gero (http://gk-anlagentechnik.de) entwickelt hat.

Wegen der Antwort von "Elektrolux" an dich, im norweg. Forum:
Neuprogrammieren der Sagem-Box erfolgt durch "Einstellen" des Ladestroms (14A, 13A oder 10A). Dabei wird de facto nichts eingestellt, sondern eine entsprechende Kopie der Software (Firmware) wird vom Diagnosegerät in den Sagemcomputer hochgeladen. Dies kann auch erfolgen, wenn man den Ladestrom gar nicht ändern will, aber die Software/Firmware offenbar einen Fehler hat.

Nach dem Hochladen ist eine Initialladung erforderlich, die man aber nach ca. 1 Minute mithilfe des Diagnosegeräts wieder abbrechen kann, wenn man sie (bei gut balancierten Akkus) nicht voll durchführen will. Die Akkus müssen für die Initialladung ja auch leer sein!
Danach dauert es ein bis zwei Vollladungen, bis der Ladezustand (%) wieder korrekt dargestellt wird.

Geeignete Diagnosegeräte: Lexia (gibts bei Ebay, ist offenbar ein Clone, erfordert Windows XP, nicht 7 oder 8), oder die älteren wie Citroen Elit oder Peugeot Tep92 (austauschbar).

Aber wie gesagt, erstmal Kastenspannungen messen, um evtl. fehlerhafte Akkus/Zellen zu entlarven!

Auch wichtig: 12V-Batterie prüfen (eine Hauptsicherung bzw. Shunt der 120V-Batterie ziehen, dann Abblendlicht 1 Std. brennen lassen und - während das Licht noch eingeschaltet ist! - die Spannung messen. Sollte mindestens 10,5 Volt betragen sonst 12V-Akku erneuern).

Habe übrigens selbst Akkus von 2007, die manchmal (vor allem im Winter) nicht bis auf 100% geladen werden. Reichweite ist dann reduziert, aber nach Ausgleichsladung immer ok ( und im Sommer: 70-80km). Gelbe Lampe kommt erst bei oder unter Null, aber soweit leere ich ihn selten. Robometer zeigt gute Gleichgewicht zwischen den Kästen. Lese auch mit im norweg. Forum (norwegisch und dänisch sind ähnlich).

Neujahrsgrüße aus Dänemark!
lytter (Jürgen)

von lytter - am 04.01.2014 22:04
Ja, es ist wirklich Vorsicht geboten bei den Anschlüssen zur traktionsbatterie ! Die hohe Spannung ist die eine, der Lichtbogen die andere Gefahr, da kommt richtig Leistung !!!
Vielleicht stimmt ja die im Relight ausgelesenen Spannungen nicht mit der tatsächlichen Spannung überein ? Messfehler infolge beschädigter Widerstände ?

von Denis Matt - am 07.01.2014 21:18
Ja, stimmt, habs auch grad gemerkt, das ziehen der Sicherungen (Reset) bewirkt nichts in der Ladeanzeige. Jedoch eine Neuprogrammierung.
Theoretisch kannst du auch nur den Rechner ausbauen und jemandem zur Programmierung schicken. Der kann ihn dann in seinem Fahrzeug auch gleich testen und sieht dann ob es an den Akkus liegt. Damit du nicht ohne Fahrzeug dastehst, lässt du dir zuerst einen Ersatzrechner zukommen, den du dann während der Zeit einbaust. Lass dir nochmals das Prozedere für den gefahrlosen Ausbau durchgeben. Bedenke dabei, dass jeder Rechner die Batteriedaten gespeichert hält, auch wenn er längere Zeit vom Strom getrennt ist.

Ich würde dir gerne helfen, aber ich habe zu wenig Erfahrung darin. Zudem ist mein Ersatzrechner zurzeit noch ausgeliehen.

von Denis Matt - am 07.01.2014 21:30
Hi Waggerl!
I have a radikal suggestion; Drive batteries empty some 2 or 3 times so that rest of the trip very low current until car does not move anymore. Wait some half hour before you start to charge. It just because if some battery has turn polarity there is time to switch back. So called memory effect causes quick voltage rising end of charge and charger see it like batteries are full. Rising speed also effects to shut off charge too early. Just idea, easy to test. Drive the batteries to the very bottom some 3-4 times per year and there is no problem. Do not charge over 50% too often, it speeds up memory effect and car also spend more electric.

Overall I dont like to do initial charge or balancing charge out of any good reason because it stressing old batteries. Also, if there is a memory effect and batteries start to produce heat then there is also possibility to produce lot of hydrogen, separators will bend when heating up and go short circuit. Then current inside of the battery rising very high, separator connections start to heating up and coming outside of the battery checking out who's teasing them. That was happend in the past for some research where investigators ended conclusion that the batteries are bad. So, Saft was lower a littlebit of the power of the batteries. That's why older batteries, before 2000, giving more current with higher voltage. Must say also that the second reason for battery failures in the past also caused lack of watering, interval was too long as the batteries getting older. More carbondioxide, thinner electrolyt because of wrong watering. It is possible also to do recondition for the batteries but it's a littlebit complex way. Otherhand, these batteries can easily work some 20-30 years out of any power reduction. I have done reconditions for 18pcs of 1992 manufactured batteries driven some 150.000km and everyone getting better than factory specs. Now they have working over 2 years after job.

Regards
Pera L

von Pera L - am 08.01.2014 14:13
Hallo Waggerl,
bei meinem gibt es nach einem Wechsel des ganzen Akkusatzes fast genau die gleichen Symptome. Bei Ausgleichsladung und wenn vorher fast leer, lädt er (fast) voll, sonst bis 85-95%. Warte auch schon länger, dass es sich einspielt, tut es aber nicht.
Was ist denn bei dir noch draus geworden und woran lag es?
Grüße
Andreas

von Andreas Simon - am 25.06.2015 03:47
Hallo Andreas,

leider ist nix draus geworden. Zwischenzeitlich dachte ich es fängt sich aber nix da. Kann dir keine Lösung anbieten. Hatte zuletzt wieder die Box bzw. die Software in Verdacht. Neu aufspielen mit Lexia hatte aber auch nicht den erwarteten Erfolg. Vielleicht sinds auch oxidierte Kontakte an den Batterien oder oder oder... Hab schön langsam die schnauze voll. Zudem läuft bei mir immer noch an 2 stellen kühlflüssigkeit aus. dass ist derzeit mein Hauptproblem. Sowohl im hinteren Batteriekasten als auch außen an einer leitung. wenn du einen tipp hast welchen kleber ich nehmen soll dann raus damit.

von Waggerl - am 18.07.2015 21:56
Hallo Waggerl,

hm, also ich habe inzwischen rausgefunden was los ist wenn die beiden Lampen gleichzeitig angehen: Die Spannung sinkt schnell ab.

Die erste Lampe kommt wenn die Spannung für eine bestimmte Zeit unter 100V ist. Die zweite dann glaub ich unter 90V aber dann sofort. Die zweite lampe schaltet dann auch die erste ein, obwohl dort die Wartezeit noch nicht abgelaufen ist. Schliesslich besteht handlungsbedarf.

Schnelles absinken der Spannung kann zwei Gründe haben: Du trittst in der letzen Phase, bevor Akku leer ist, zu stark aufs Fahrpedal. Oder der Innenwiderstand eines Akkus ist zu gross geworden.

Kühlwasser aus dem Akkukasten muss natürlich untersucht werden. Kann ein alter Schlauch sein, dann hilft dir kein Kleber.
Kann ein Akku mit Loch sein, dann hilft dir auch kein Kleber. Reichweite inzwischen?

Also Akkukasten runter alle Blöcke rundum einzeln inspizieren. Vieleicht kannst du es mit Auffahrrampe, Wagenheber, Holzklötzen / Balken und einem Kantholz als Hebel, nach und nach runterlassen.
Oder vielleicht hilft dir jemand mit Autolift. Aber meist fehlt dann der Platz um den Wagen hinzustellen. Inserat in Bauernzeitung machen.

Wegen Kleber: Sag welches Materieal mit welchem verklebt werden soll.
Verstehe deinen Unmut. Ich hab jetzt auch grad zwei Blöcke gewechselt, mal schauen wie lange es hält. Ein Tipp den ich immer wieder höre: Nie vollgeladen rumstehen lassen und dann auch eher im unteren Ladezustandsbereich fahren.

von Denis Matt - am 19.07.2015 00:37
Hallo Waggerl,

bei mir hat sich nix verändert, Reichweite ist aber ok. Ich denke, es hat irgendwas mit den Werten zu tun, die der Rechner beim ersten Laden nach dem Tausch zur Verfügung hatte.

Ich versuche grad nachts beim Laden immer noch zu beobachten, wieviel Spannung am Ende der Hauptladephase zusammenkommen, kurz bevor er auf Überladung umschalten, das sind nämlich immer so ca. 158V +-. Da weiß ich nicht, ob das ausreichend viel sind?
Kann das jemand genauer sagen?

Zum Flüssigkeitsaustritt: Wenn es nur Kühlflüssigkeit aus einem der Schläuche ist, wäre eigentlich Nummer sicher der Schlauchtausch. Zum Kleben kann ich nichts sagen. Auto Hintermeier in Steinhöring ( [www.auto-hintermeier.de] ) hat meines Wissens viele Originalschläuche, geht bestimmt auch über den Postweg.
Den Austritt würde ich bald lokalisieren.

Grüße!
Andreas

von Andreas Simon - am 24.07.2015 21:06
Hallo, also zwecks Ladeendspannung für Phase 1, da macht der Bordcomputer genau das, was Saft in dem technischen Handbuch für die Zellen empfiehlt. Haben sie gut umgesetzt die Franzosen :)

Im technischen Handbuch ist das mit der Ladeendspannung gut beschrieben:

Saft technisches Handbuch

Eine Ladeendspannung für Phase 1 von 158 Volt wird bei einer Akkutemperatur (Kühlertemperatur) von 27 ° C erreicht, sollte also in Ordnung sein.

Gruß

Markus

von 106e - am 03.08.2015 19:05
Hallo Markus,

danke für den Hinweis, so sieht man die Zahlen klarer, und da ca. 25 - 28 °C Akkutemperatur bei den betreffenden Ladungen hinkommen, dürfte also alles in Ordnung sein.

Dazu, dass er trotzdem zu früh aufhört mit voller Leistung zu laden und nur bis 80-95% kommt, habe ich zwischenzeitlich gehört, dass das sein kann, wenn die Akkus nicht mehr die volle Kapazität von max. 100 Ah haben, wenn sie zusammen nur 80-90 Ah haben, würden sie beim Laden nichts mehr aufnehmen können. Nach längerer Standzeit könnte das sein, doch würden die Akkus im regelmäßigen Betrieb nach einiger Zeit (auch erst nach Monaten?) wieder "aufwachen" und die Kapazität wieder steigen.
Hoffen wir mal, dass das so ist ...!?
Hat da jemand Erfahrungen mit "aufwachenden" Akkus?

Grüße
Andreas

von Andreas Simon - am 06.08.2015 19:53
Hallo,

ich habe noch nichts von "Aufwachen" feststellen können. Du kannst den Memory-Effekt vielleicht dadurch weg bekommen, wenn man die Akkus immer wieder auf 5 Volt entläd (Entladestrom 5A). Dann kommen sie vielleicht wieder.

Gruß
Gunther

von GDE - am 07.08.2015 05:19
Hallo Gemeinde :xcool:

hier eine aktuelle Erfahrung zu den Themen:

Das Fahrzeug lädt nicht mehr ganz voll:
In meinem Fall trat dieser Effekt bei meiner 98er-P106 auch auf, die Ladestandsanzeige pendelte sich nur bei einer Ausgleichsladung wieder ein. Bei meinem 2001er-P106 trat der Effekt nie auf. Auch sind die Akkus des 98ers weicher als die des 2001ers. Also dürften sie schon mehr dem Alterungsprozess unterlegen sein.
Letzten Samstag baute ich nun den kompletten Akkusatz vom 98er in den 2001er ein. Ab dem ersten Laden trat nun der Effekt beim 2001er auf.
Fazit: Es muß wohl an den Akkus liegen, die nicht mehr die ideale Qualität durch Alterung haben!

Verhalten Ladelampe und Strombegrenzerlampe:
Im 98er-P106 ging mit dem besagten Akkusatz die Ladelampe etwas bei 25 Prozent Restladung an, je nach Memoryeffekt auch früher. Die Strombegrenzerlampe ging nie an, da ich mit Hilfe einer Gesamtspannungsanzeige üblicherweise nicht unter 110 Volt fahre. Als ich unter 105 Volt noch fuhr gingen die Lampen nie gleichzeitg an. Zuerst immer die Ladelampe.
Nach Umbau desselben Akkusatzes:
Im 2001er geht nun üblicheweise weder die Ladelampe, noch die Strombegrenzerlampe an, da ich eben nicht unter die 110 Volt komme. Als ich noch unter die 110 Volt fuhr gingen beide Lampen immer gleichzeitig an.

Fazit: Aufgrund desselben Akkusatzes müssen defintiv die Versionen der Sagembox/Software hier unterschiedlich arbeiten.

Schöne Grüße aus Ostbayern!
Bernhard :-)

von Rody - am 13.08.2015 19:45
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