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Elektroautos
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vor 2 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
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lotharmatthäus, Denis Matt, R.M, Bernd Schlueter, el3331, prensel, Piett, Hotzi-47, GDE, softtom, Martin Heinrich

Saxo - Lexia Frage

Startbeitrag von lotharmatthäus am 08.01.2015 20:44

Hallo!

Hatte heute einen China-Lexia an meinem Saxo hängen. Habe festgestellt das unter Batterietyp "Blei" steht. Ich kann das auch nicht auf "Nicad" umstellen. Hatte hier jemand einen Tipp wie das sein kann ? Habe auch immer wieder leichte Ladeprobleme. Ansonsten alles normal.


Grüße

Antworten:

Hallo,

die Umschaltung zwischen NiCd- und Bleiakkus kann nicht per Lexia erfolgen sondern wird der Sagem-Box über ein Signal an dem 55-poligen Stecker des Boardrechner vorgegeben.
Laut meinen Unterlagen ist das der Pin 51 an dem sich eine Brücke zu +12V befinden sollte wenn Bleiakkus eingesetzt sind. Wenn das der Fall ist würde ich diese Brücke entfernen und dann nochmal mit dem Lexia prüfen was dann angezeigt wird.

Viele Grüße aus dem Münsterland,

Thomas

von softtom - am 10.01.2015 19:52
Habe dasselbe Problem, habe die Rechner Version 3.01 in der Sagembox und er zeigt bei mir mit meinem China Lexia auch Blei an obschon die Brücke weg ist. Würde man merken wenn man mit der "Bleikurve" laden würde ? Er lädt immer schön mit 20 A, macht die Ausgleichsladungen etc. und ich habe nichts anormales festgestellt.
Allerdings kann ich auch viele Sachen mit dem China Lexia nicht machen, oder sie werden falsch angezeigt. Mir wurde gesagt mit den neueren Rechnern ginge es.

von Denis Matt - am 10.01.2015 21:06
Habe im französischen Werkstatthandbuch nachgelesen. Dort steht unter "Procedure de Telecodage" man könne zwischen Blei und NicD wählen (...choisir "plomp ou NiCd"). Es muss daher wohl tatsächlich an der Rechnerversion liegen ob man das einstellen kann oder nicht. Ich kann es mit meiner Version 3.01 nicht. Allerdings ist diese französische Anleitung sicher auch schon ewig alt. Nachvollziehen kann ich es daher nicht. Vielleicht bräuchte man aber auch das Original Lexia. Oder die Rechnerversionen unterscheiden sich bei 3.01 nochmals untereinander. Keine Ahnung. Geht mir schön langsam auf die Nerven das ganze.
Und ich habe immer wieder mal seltsame Ladevorgänge (nicht ganz voll, Ausgleichsladung schon alle 5 x laden usw.).

Naja

von lotharmatthäus - am 11.01.2015 10:30
Wenn man "Procedure de Telecodage" als Fernprogrammierung übersetzt, dann müsste das ein neues aufspielen der Software auf den Sagem Rechner sein. Daher müsste der Code auch auf unserer China Programm CD sein (?). Jedenfalls funktioniert bei mir das Fernprogrammieren mit der Version 3.01 und dem China Lexia nicht und ich kann auch keine anderen Ladeströme wählen. Ein guter Berater hat mir bestätigt das sei so bei der alten Rechnerversion: Generell würden gewisse Parameter im Lexia Programm falsch angezeigt. Die Werte seien aber schon richtig im Rechner und funktionieren sollte es deswegen auch richtig.


Im Forum findet man gerademal einen Beitrag in dem Fernprogrammierung erwähnt wird (Punkt 4)

[21639.foren.mysnip.de]

Wegen dem Problem nicht volladen gabs vor einem Jahr mal diesen Thread, vielleicht kannst du da was hilfreiches rauspicken. Ich würd mal sagen solange die Ladekurve stimmt muss man die Kapaanzeige wohl oder über nicht so ernst nehmen. Weiter unten sind noch Spannungen aufgelistet, aber wir wissen jetzt ja nicht ob die stimmen, resp es kommt wahrscheinlich auf das alter der Akkus an wie schnell es mit der Spannung rauf geht. Wenn du wie du sagst "leichte Ladeprobleme" hast, kann das mit den gealterten Akkus zu tun haben und dem Kapameter welcher nie gedacht hätte, dass die Akkus mal altern.

[21639.foren.mysnip.de]

Hast du das Datum des Akkusatzes, wurden da schon Blöcke gewechselt ? Vielleicht kann man da sagen was überhaupt zu erwarten ist. Reichweite ?

Es braucht Geduld mit unseren alten Kisten, vorallem wenn man keine Unterlagen zum Rechner hat. Ich persönlich bin einfach froh wenn es läuft und ich nehme Störungen und Fehler in Kauf. Ich bin sonst auch einer der es gerne korrekt hat und den Fehlern gerne auf den Grund geht, aber bei dieser ganzen Sagem und Rechner Geschichte lasse ich inzwischen die Finger davon.

Hab jetzt grad per Zufall noch das gefunden (Problem ist da gerade umgekehrt)

[21639.foren.mysnip.de]

Wenn ich es richtig verstehe, kannst du beim Laden mit dem Lexia die Spannung beobachten und schauen ob sie bis 144V (für Blei) oder bis 160V (Für NiCd) geht und du weisst worauf der Rechner programmiert ist.

von Denis Matt - am 11.01.2015 13:13
Hab dieses Telecodage mal probiert mit meinem Lexia. Geht tatsächlich nicht. D.h. weiterhin Einstellung auf "Blei". Was solls...
Aber der Thread mit dem Laden ist interessant. Danke Denis Matt.
Möchte wirklich gerne wissen an was diese Ladeproplematik liegt. Ich glaube die Nachladephase ist bei mir zu kurz. Ich tippe auch irgendwie auf ein Problem bei einem Temperatursensor. Weiß jemand wo dieser oder diese Sensoren sitzen ? Andererseits müsste bei einem nicht oder falsch funktionierenden Sensor dann nicht auch das Lexia zu hohe Temperaturen (beim Laden) anzeigen ? Die Temperatur welchen Sensors wird im Diagnosegerät angezeigt ?
Oder aber das Ladegerät selbst spinnt ab und zu ? Ich dachte aber bisher nur das Steuergerät bzw. der Rechner entscheidet über das Ladeende ?!

von lotharmatthäus - am 11.01.2015 21:06
Je kürzer die Hauptladephase, desto kürzer auch die Nachladephase (Gasung). Ist ja auch nicht nötig nach nur einer halben Stunde Laden das volle Gasungsprogramm zu fahren, so klug ist der Rechner immerhin.
Teste mal die Reichweite aus. Und beobachte das ganze mal mit den Spannungen beim Laden und Entladen.

Wenn das Ladegerät zu spinnen scheint, schau mal ob die Zuleitungen, Dosen etc gut sind und die Netzspannung an der Sagembox nicht absinkt.

Du siehst, wenn du mal rundherum alles abcheckst, was einfach abzuchecken ist, kannst du vielleicht schon was ausschliessen bevor es aufwändig wird.

Wenn du genügend Wasser im Kreislauf hast und es auch zirkuliert, müssten ja eigentlich Akkus, Sagembox mit Ladegerät, Kühler mit Temperaturfühler alle dieselbe Temperatur haben und die müsste mit der angezeigten übereinstimmen (?)

von Denis Matt - am 11.01.2015 22:12
Ist klar Denis Matt das die Nachladephase bei einer halben Stunde Laden sehr kurz sein muss. Ich lade jedoch NIE nur eine halbe Stunde. Der Ladeabbruch erfolgt auch wenn die Ladung wie bei mir meistens bei 30% beginnt. Allerdings habe ich anscheinend keinen Ladeabbruch wenn ich die Kiste mal komplett leer fahre (soll heißen bis fast Stillstand). Dann lädt er eigentlich immer voll.

Also wenn er hin und wieder die Ladung zu früh abbricht dann ist natürlich die Reichweite vermindert. Besonders im Winter wenn die Reichweite ohnehin vermindert ist macht sich das Fehlen bzw. die Verkürzung der Nachladephase stark bei der Reichweite bemerkbar. Wenn er dann die Ausgleichsladung macht (welche dann oftmals bereits nach 5 (! Warum ?) Ladungen automatisch eingeleitet wird) ist die Reichweite wieder normal und das Fahren (aufgrund der langen Nachladung ?) DEUTLICH angenehmer.
Da des Ende der Normalladung doch entweder durch den Ah-Zähler oder durch die (temperaturabhängige) Spannungsschwelle begrenzt wird werde ich dann mal schauen wie weit die Spannung überhaupt beim Laden steigt. Ca. 160 V müssten doch in der Normalladephase erreicht werden oder ? Dann sollte doch insoweit alles in Ordnung sein ?! Erst danach sollte die Überladephase einsetzen. Korrekt so ?

von lotharmatthäus - am 12.01.2015 10:21
Hallo Lothar,

ist schon eine Weile her seit deinem Beitrag. Wahrscheinlich wusste ich auch keinen Reim auf die Probleme.

Wenn er bis 160...163 V geht ist das korrekt so. Danach die Nachladephase mit weniger Spannung.

Ich habe eine Idee weshalb der Ladeabbruch: Der Innenwiderstand mindestens einer Zelle wurde zu hoch (Alterung -> Defekt) und dadurch wurde die Ladeschlussspannung zu früh erreicht. Leider sehen dadurch die noch gesunden Blöcke ihre verdienten 8V gar nie. Fazit ist, dass diese nie richtig vollgeladen und auch nie richtig entladen werden. Dadurch werden sie träge und geben noch weniger ab.

Da meine Kapazität zurzeit wieder mal im freien Fall ist und ich momentan nicht die Möglichkeit habe schon wieder den ganzen Klumpatsch runterzunehmen, werde ich folgendes versuchen: Ausgleichsladung, vielleicht im Notfall Initialisierungsladung und danach gleich Wasserwartung, obschon diese noch lange nicht nötig ist. Wenn eine Zelle am kaputtgehen ist braucht sie viel mehr Wasser. Ich möchte diese Zelle zunächst noch als leitfähiges Zwischendings erhalten. Wenn hingegen fast kein Wasser mehr drin wäre, würde ja auch der Widerstand ansteigen.

von Denis Matt - am 18.01.2016 21:34
Hallo,

die Nachladephase ist mit weniger Strom aber nach oben offener Spannung.
Da kann jeder Block bis fast 9 Volt laufen bei den Temperaturen derweil.
Wenn es wärmer ist schaltet die Box schon unter 160 Volt von Normal auf Ausgleichsladung.
Wird aber wohl unterdrückt wenn auf Blei eingestellt ist.

Gruß
Martin

von Martin Heinrich - am 19.01.2016 05:50
Hallo Denis Matt,

habe damals die Karre auf unter 100 V gebracht und dann geladen. Seitdem kommen diese vorzeitigen Ladeabbrüche nur noch selten. Er lädt auch mit Normalladung meist voll. Ausser nach Ziehen Sicherung oder nach einer Ausgleichsladung o.ä.
Habe damals Batteriespannung der Kästen gemessen und die war eigentlich in Ordnung. Allerdings macht er immer noch viel zu oft eine automatische Ausgleichsladung (etwa jede 5. Ladung lt. Relight). Warum auch immer ?!
Im Sommer ist die Reichweite noch in Ordnung mit meinen alten Säften aus 2001 (etwa 80km), habe eigentlich nicht den Eindruck dass eine Akku Probleme macht, aber jetzt im Winter ist es schlimm. Reichweite -40%. :eek:
Das Fahren macht keinen Spass, Akkus sind extrem weich. Und vor allem das "Anfahren" ist ein Witz. Zumindest im grünen Bereich, den ich (zumindest überwiegend) nur ungern verlasse. Wie ist dass bei dir ? Fährst du wie eine Rakete den Berg hoch, wie alt sind deine Akkus. Ich krieche eher bergauf.

Gruß
Lothar

von lotharmatthäus - am 19.01.2016 15:11
Hallo Lothar,

das wir hier alle keine "Raketen" fahren, sollte allen klar sein. Du bist ja auch kein Neuling mehr, so dass dir das Fahrverhalten bekannt ist. Mit 11 kW Dauerleistung und 20 kW Peak in Kombination mit einem kalten NiCd-Block wird nicht viel Energie auf die Strasse zu bringen sein. Bei der momentanen Witterung kommt einfach alles zusammen, was den Elektronenfluss ausbremsen kann. Ist dein Kühler isoliert? Fährst du kurz nach Ladeende (also mit relativ warmer Batterie) los? Hast du die Batteriekästen isoliert? Steht dein Wagen in einer Garage? Fährst du Steigungen? ...
Solange es kalt ist, würde ich mir über "weiche" Batterien noch keinen Kopf machen. Klar, die Reichweite sinkt. Aber das ist normal beim Elektroauto im Winter. Ein kalter Akku kann keine so hohen Ströme abgeben, wie ein warmer im Sommer. Insofern sollte man der Lebensdauer zu liebe gerade im Winter ncht zuviel Strom abfordern. 1C (100 Ah bei uns, also im grünen Anzeigebereich) ist da sinnvoll. Selbst unser neuer Zoe schafft bei -14° keine 100 km mehr. LiIon bricht da halt noch mehr ein als NiCd. Was die Zoe-Batterie in 15 Jahren wohl für eine Reichweite hat...OK, die ist gemietet, aber auf LiIon-Kaufbatterien gibt meines Wissens nach noch keiner mehr als 8 Jahre Garantie. Mein P106e kommt momentan auf rund 70km im Kurzstreckenbetrieb innerorts mit Heizung. Wenn es wieder warm wird, geht's dann wieder los :-)

Gruß

Piett

von Piett - am 19.01.2016 23:47
Hallo Piett,

das mit der Rakete war nur als Spässchen gedacht. Ist schon klar das bergauf im Winter nicht viel geht. Wollte nur mal einen Vergleich von anderen haben. In meiner Gegend gibt's keine PSA Fahrer.

Ich bin halt eher Fahrer und weniger Bastler. Daher gibt's bei mir auch (noch) keine Kühlerisolierung, Kastenisolierung o.ä. Allerdings lade ich in der Garage. Aber in der ist es derzeit auch kalt. Klar fahr ich Steigungen und praktisch nur außerorts. Und wenn Winter ist werden diese Strecken sehr problematisch. Denke ich werde bei deutlich unter 0 Grad künftig pausieren.

Ach ja, für das Ladeverhalten meines Autos, d.h. dass er öfter als jede 10. Ladung eine Ausgleichsladung macht (teilweise alle 5.-6. Ladung), kannst du dir wohl auch nicht erklären ?

Gruß
Lothar

von lotharmatthäus - am 20.01.2016 09:28
Hallo

Erklärbar ist das schon, es gibt unterschiedliche Softwarestände die auch unterschiedlich überladen.


Was für mich im Moment interessant ist wie man die Sagem Box inklusive Lader auf 24 Blöcke umstellen kann, ist das fest programmiert oder kann man es umstellen. die Anzahl der Blöcke wird ja im Diagnosemenue angezeigt.

Gruß

Roman

von R.M - am 22.01.2016 20:29
Hallo Roman,

habe ich noch nie gehört dass die verschiedenen Softwarestände Unterschiede im Ladeverhalten haben sollen. Woher hast du das ?

Habe mal einen Rechner mit neuerer Version probiert und die Ausgleichsladung kam auch da verfrüht.

Die Anzahl der Blöcke kann ich mit dem Lexia nicht einstellen/umstellen.

von lotharmatthäus - am 22.01.2016 20:50
Hallo Lothar,

begründen kann ich es nicht, aber nachvollziehen. Beim Prüfen meiner Ladeaufzeichnungen stelle ich auch fest, dass ich öfter als alle 10 Ladungen eine Ausgleichsladung habe. Ich beachte dies aber nicht so sehr, weil ich normalerweise nicht voll durchlade, sondern manuell kurz nach der Hauptladung abbreche. Komplettladungen (also mit Ausgleichsanteil) starte ich dann so etwa jede Woche einmal.

Bei mir in der Gegend kenne ich leider auch keine Elektro-PSA-Fahrer. Das vermisse ich auch.

Gruß
Piett

von Piett - am 22.01.2016 21:53
Zitat
R.M

Was für mich im Moment interessant ist wie man die Sagem Box inklusive Lader auf 24 Blöcke umstellen kann, ist das fest programmiert oder kann man es umstellen. die Anzahl der Blöcke wird ja im Diagnosemenue angezeigt.

Roman


Mir auch, sehe auch mal meine frage ob men beim Wechsel nach lithium mehr cellen/voltage oder mehr kapacitait/Ah macht.
Der Berlingo/Partner lauft mit 27 blocken, was ist da mit motor/Sagembox wesentlich anders beim P106/Saxo ?

von prensel - am 23.01.2016 10:50
Hallo

Soviel ich weis nichts, aber ich möchte halt gerne das orginale Ladegerät weiter verwenden, eventuell muß ich eine Sagem Box vom Berlingo einbauen.

Bis jetzt habe ich einen 24V 180 Ah lithium Block drinnen der über das Zusatz Ladegerät mit 15A den Orginalakku unterstützt.

Gruß

Roman

von R.M - am 23.01.2016 18:12
Hallo,
genau weiss ich es nicht, aber die Elektronik im Saxo und Berlingo sind wohl identisch. Definitiv unterschiedlich sind allerdings die Motoren und auch nicht gegeneinander austauschbar, jedenfalls nicht ohne größere Umbaumaßnahmen am Fahrzeug.

Grüße

Lothar

von el3331 - am 23.01.2016 21:31
Zitat
el3331
genau weiss ich es nicht, aber die Elektronik im Saxo und Berlingo sind wohl identisch. Definitiv unterschiedlich sind allerdings die Motoren und auch nicht gegeneinander austauschbar, jedenfalls nicht ohne größere Umbaumaßnahmen am Fahrzeug.


Du meinst der Berlingo motor passt nicht in P106/Saxo ?
Das ist doch die gleiche LeroySomer motor nicht ?

von prensel - am 24.01.2016 08:30
Hallo,

bin mir nicht sicher, daß die Elektronik vom Saxo und Berlingo identisch sind. Bernhard hier im Forum hat auch auf Lithium umgebaut. Da er die Spannung angehoben hat, wurde eine Sagembox vom Berlingo eingebaut. Wenn es die gleiche Elektronik wäre, dann wäre das doch unnötig.

Gunther

von GDE - am 24.01.2016 13:22
Hallo


Könnte ja auch nur die Ladespannung des Bordladers gewesen sein. Bei 20 6V Blöcken können ja im Winter schon mal 180V anliegen als ladeendspannung, von daher würde ich mir über ein paar Zellen mehr mal keine Gedanken machen.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.01.2016 17:46
Hallo,
die Motoren in AX/Saxo/P106 und Berlingo/Partner sind unterschiedlich:
AX u.a. Typ SA13, Länge x Breite x Höhe = 450 X 264 x 264, Berlingo u.a. Typ SA18. Maße 720 x 264 x 290.
Abgesehen vom nicht vorhandenen Platz sind damit auf jeden Fall zumindest andere Antriebswellen nötig.

Grüße

Lothar

von el3331 - am 25.01.2016 00:07
Hallo Lothar,
ich hab nun in den letzten Tagen wieder einmal vermehrt auf die Eco Anzeige geschaut. Ich muss sagen, ich bin ein wenig erschrocken wie oft ich im orangen Bereich fahre. Dafür wirklich nur selten im roten.
An und für sich gebe ich selten vollgas (vollstrom ?), es kommt ganz darauf an. Hie und da gerne wenn ich pressiert bin, wenn die Akkus voll sind oder wenn einer hinter mir durch nahes aufrücken auf die zugelassene Höchstgeschwindigkeit pocht. Dann jeweils drücke ich ihn für 3...5 Sekunden in den roten Bereich. Man will ja schliesslich kein Verkehrshindernis sein, vorallem wenn hinten am Auto etwas von "elektro" steht.
Nun habe ich festgestellt, dass ich auch bei normalem Beschleunigen in den orangen Bereich komme. Ich muss es zwar nicht haben mit der schnellen Beschleunigung und meinte ich fahre meisten eher schonend, aber es ist schnell passiert dass ich im orange Bereich lande.
Vorallem auch schon nur bei leichten Steigungen auf der Autobahn bei 80kmh geht die Nadel schnell mal hoch. Ich schaue dann dass ich nicht zu lange dort bleibe, jedoch haben wir hier auch relativ viele Steigungen, hier beginnen gerade die Alpen. Da kommen mir die vielen 30er Zonen in der Stadt gerade recht.

Aber grundsätzlich fahre ich oft recht flott und zügig, ausser gegen Ende der Kapazität. Ich habe ja eigentlich nun schon fast alles selber instandgestellt, so gibt es mir auch eine gewisse Sicherheit dass ich verschlissene Teile selber austauschen kann. Ich finde der Fahrspass sollte erhalten bleiben und die Technik sollte dem Menschen dienen und nicht umgekehrt.

Gespannt hatte ich kürzlich wieder einmal die Kohlen und vorallem den Kollektor inspiziert: Glatt wie ein Babypopo ! Ich hatte die Kohlen vor 25000 km sehr schonend eingefahren. Beim nächsten Wechsel kann ich dann mal die Bestellnummer posten.

Aber es kann sein dass ich durch hohe Ströme die angeschlagenen Akkuzellen kille ?

Wegen der Reichweiteneinbusse bei kalten Temperaturen habe ich auch keine Erfahrungswerte. Bei mir ging die Reichweite immer im Herbst in den Keller und erholte sich dann im Frühling aber nicht mehr :( . Danach Austausch von Blöcken etc.

Du schriebst du hast die Spannungen gemessen. Also ich kann nur sagen, dass ich bei der letzten Inspektion aufgrund Reichweitenverlust, anhand der Spannung absolut nicht herausfinden konnte welcher der Blöcke schlecht ist. Auch die Spannung über ganze Akkukästen gemessen während der Fahrt brachte keine näheren Infos. Keine differenzen, alle Spannungen gingen proportional und gleichmässig in die Knie.
Die "Viecher" hielten schön zusammen und verrieten ihren schlechten Kollegen nicht. :xcool:
Eines dieser wohlgelobten Blocküberwachungstools wäre hier dringend angebracht.

von Denis Matt - am 25.01.2016 23:26
Hallo Denis,

und komme in diesem Winter nicht mehr weit. Die Spannung bricht früh ein. Vor allem Steigungen schaffe ich im grünen Bereich nur noch im Schleichmodus und auch auf ebener Fahrstrecke komme ich im grünen Bereich nicht mehr zügig voran. Um 70-80 km/h zu erreichen muss ich in den orangen Bereich. Und dann ist ziemlich früh Schicht im Schacht.

Befürchte doch Akkuprobleme. Aber ich warte mal höhere Temperaturen ab.

von lotharmatthäus - am 26.01.2016 21:43
Ich habe mich nie, seit 8 Jahren, um die Ausgleichsladung geschert. Ganz einfach, weil mein Saxo nie die Ladung abgebrochen hat. Ich musste immer zeitgesteuert die Ladung extern abbrechen, was der Erholung der Zellen sehr entgegenkam. Wenn da von einer Ausgleichsladung zu sprechen war, dann jedes Mal , wenn ich die Abschaltzeit versehentlich falsch eingestellt hatte oder die Schaltuhr nicht angeschlossen hatte und, wie nur einmal, auf der Belgienfahrt, ohne Zeitschaltuhr, eingeschlafen war und in 9 Stunden fünf Akkus mit Überladung ruinierte.

Dumme Frage: Meine Kiste schaltete immer beim ersten Erreichen von 150 Volt (heiß im Sommer) und höchstens 168 Volt in den Modus mit reduzierter Ladeleistung. Normalladung war 3150 Watt, dann folgten zwei verschiedene modi mit 1200 bzw 920 Watt. Fast immer endlos, ich musste die Ladung dann immer abbrechen.

Jetzt erst habe ich R86 einstellbar verkleinert und damit die an den Rechner (calculateur) rückgemeldete Spannung erhöht. So dass jetzt schon diese Intervallladung mit 1200 Watt bei 156 Volt (ca 18 Grad Celsius) beginnt. Dann folgen in immer kürzeren Abständen mehrere Wiederholungen bis auf die eingestellte Spannung.

Was ist das? Ist das so normal? Gehört diese Phase noch zur Normalladung?
Dann folgte vor meinem Eingriff immer die bei kalten Wetter nie endende 920-Watt-Ladung, die jeden Akku zerstört.
Die Spannung ging dann auch über 180 Volt. Diese Sprudelei habe ich dann immer abgebrochen.

Alles deutete darauf hin, das war immer so und schon anfangs wurden alle Batterien getauscht, nur die "heilige " Sagembox durfte der Elektroschlosser von Citroen mit seinen Vorhammerhänden nicht anfassen.

Nein, wie war der in Panik, als er mich mit seinem Alptraum, der vom Schrottplatz zurückgekehrt war, erblickte, Er hat sich sofort verrenten lassen, kein Witz.

Jetzt, nach der Erniedrigung der Ladespannung schaltete der Lader zunächst zuverlässig bei 156 Volt ab, plötzlich aber lädt er weiter, mit der verminderten Leistung. Ich schätze, das ist die vorher nie erlebte Ausgleichsladung???
Wer kann mir sagen, wie lange die normalerweise dauert, wann sie beendet ist (Spannungs- oder gar zeitgesteuert?)
Da bin ich noch völlig ahnungslos und benötige dringend genauere Angaben, um zu wissen, wie ich einstelle.

Ein China-Lexia habe ich ja und habe noch nie die Batterieeinstellungen beachtet, weil sie eh nicht funktionierten und die Selbstmordladung nicht abschaltbar war.

Kann man mit dem Lexia die Ausgleichsladung unterdrücken? Die möchte ich einfach nicht, außer, wenn sie normalerweise nur kurz wäre (eine Stunde oder so statt bisher ewig). Also, ich brauche unbedingt EURE Information!

Die Wasserwartungsladung kann ich einleiten, brauche ich aber nicht, weil ich zu wenig Wasser versprudele, seit ich zeitgesteuert wirklich jede Ladung, außer die eine, abgebrochen habe. 1000 Ah Überladung habe ich nicht entfernt erreicht, auf 30.000km. Das ruiniert jede Batterie, behaupte ich.

von Bernd Schlueter - am 16.04.2016 06:02
Hallo Bernd,
Deine "Ladeorgie" - sorry, ich meine, Deine Ladeprobleme gehen weiter.
Wie Du schreibst, hast Du den Wagen vom Schrott geholt. Mit anderen Worten, der Zustand der Elektronik innen ist unklar. Dass da irgendwas kaputt war, scheint dagegen klar zu sein, sonst hätte es diese Überladungen von anfang an nicht gegeben.

Wie die Ladung erfolgen sollte, ist Dir klar, ich denke, Du hast die Kundendienstschulungshefte für den AX und den Berlingo studiert.
Hier nochmal die Seiten zum Akku-Laden zum Nachlesen: Akku laden - Auszug aus den AX und Berlingo Kundendienstschulungsheften

Nun hast Du für die Normalladung die Spannungsbegrenzung beeinflusst durch Deinen Widerstand parallel zu R86. Soweit so gut, aber ich denke, dass das nur für die Normalladung gilt. Der Computer macht ja noch allerlei andere Lademodi, und das hast Du ja auch festgestellt. Warum er in andere Lademodi geht, scheint unklar zu sein. Vielleicht spinnt da die Software und denkt sich schlimmes hinsichtlich der Akkus und versucht es mal so und mal so, auch ohne Lexia oder sonst einer Beeinflussung von außen. Spinnt also selbsttätig. Macht mich noch misstrauischer zu "autonom" und so im Auto und computergesteuert und so. Ist nur gut, wenn alles richtig funktioniert.

Deine Erfahrungen veranlassen mich, doch lieber total extern und mit einem komplett unabhängigen System die Spannung zu messen und dann die 230V Zuleitung abzuschalten. Sozusagen Redundanz erhöhen. Dann ist wirklich zuverlässig Schluss nach Erreichen einer vorgewählten Ladespannung, und der Computer kann nicht noch allerlei Nachladungen, Wartungsladungen, Initialisierungsladungen oder so von sich aus anstossen. Weder von sich aus noch durch Lexia Funktionen oder auch vom Lexia einprogrammierten Fehlfunktionen, den Chinesen sei dank.

Schaun wir mal, mir schweben einfache Spannungskomparatoren vor mit LED und Optokoppler Ausgängen. Die Schaltung hab ich eigentlich schon, und auch die meisten Bauelemente. Komplett für unter 5 Euro realisierbar, schätze ich mal, das elektronische Relais zum Schalten der Netzleitung kommt dazu. Bei Erreichen einer vorgewählten Spannung wird dann ein elektronisches Relais angesteuert und schaltet die Ladeleitung vom Netz ab. Muss mir das nochmal genauer durchdenken, wie das Normal-Einschalten geht und das Verhalten bei Ladeunterbrechungen und Spannungswiederkehr und so. Muss also so sicher und von selbst funktionieren, dass auch meine Frau damit zurechtkommt.

Und was passiert, wenn die Ladung abgeschaltet wird und dadurch die Akkuspannung dann sinkt (was normal ist). Dann darf nicht gleich wieder die Ladung eingeschaltet werden, sondern per Haltefunktion soll dann zumindest eine Weile ausgeschaltet bleiben. Mit andern Worten: das einfache Abschalten ist kein Problem, das drumherum mit dem Einschalten, dem Verhalten bei Ladeunterbrechung durch Steckerziehen und Wieder-Einstecken oder kurzzeitigem Spannungsausfall, dem Absinken der Akkuspannung nach Abschalten und so erfordert noch etwas Logistik. Schaun wir mal, wie ich schon anfangs schrieb.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 16.04.2016 10:20
Hallo Bernd (und alle anderen überladegeplagten):

Ich stolperte kürzlich über die Daten der Bleiakkuladung: Max 144 V (korrigiert mich wenn falsch, man bekommt ja solche Daten immer nur häppchenweise). Und: Gibts dort auch eine Gasungsphase ?
Das würde doch die ganze Sache etwas entschärfen, einfach auf Bleiakku umschalten (Drahtbrücke). ???

von Denis Matt - am 18.04.2016 13:48
Ja, das werde ich so machen. Statt jedesmal die benötigte Ladezeit zu berechnen, ist einfach bei einer niedrigeren Spannung Schluss. Ich denke auch, dass die Bleiakkus ein wenig Sprudelphase zum Ausgleichen bekommen. Dann würde alles passen.
Aber eines ist mir auch klar, an der Schnelligkeit, mit der die Ladespannung hochläuft, erkennt der Sagemrechner genau, ob und wieviele Zellen gerade voll werden. Ich behaupte, bei meiner Kiste läuft jetzt alles genau so, wie es soll. Es lag wirklich nur an dem Spannungsteiler, den ich jetzt beliebig einstellen kann. RWE hätte damals ein so teures Auto nicht nach 26000km auf den Schrottplatz gestellt und der Sprint von dem Elektriker aus der Halle, als er seinen" Liebling" wieder erblickte, war auch bezeichnend. Nein, es war nur eine ungünstige Streuung der vier Widerstände.
Er hatte mit höchster Wahrscheinlichkeit, als er die 12 Volt-Batterie falsch herum einbaute, angenommen, dass nun alle Halbleiter hin seien. Das Loch, das der Flammenbogen in die DC/DC-Platine gebrannt hatte, war nicht von schlechten Eltern. Aber das war auch wirklich alles, was an Hardware zerstört war. Das Verhalten des Fahrzeuges auf den ersten Kilometern war einzigartig. Immer wieder blieb es stehen, erholte sich aber nach vielen resets sehr gleichmäßig und kletterte in ca 1 1/2 Jahren von 2km Reichweite auf 90 und auch über 100 bei entsprechender Fahrweise und Temperatur. Diese Reichweite erreiche ich heute nicht entfernt mehr, wobei Freundschaften eingeschlafen sind.
Jetzt, bei 156 Volt Abschaltspannung macht der Lader einen einzigen weiteren Ladevorgang, dann begibt er sich zur Ruhe. ich denke, das ist jetzt so ganz normal, oder???

Was ich jetzt noch machen muss, wenn es wieder feuchter geworden ist, alle 6 Kabel an der Box lösen. Dann habe ich vier Bereiche, an denen ich mit dem 20 MOhm-Messgerät feststellen kann, welcher Zweig für den zu geringen Isolierwiderstand verantwortlich ist.
Wetten werden noch angenommen. Ich wette auf den Teufel an der Wand, den Motor, dem ich schon mit Wasser und Spiritus zuleibe gerückt bin, mit Erfolg , aber ganz zufrieden bin ich noch nicht. Die Batteriekästen sind eigentlich wieder sauber, nachdem zwei Batterien geplatzt waren. Vorne und hinten.

Passt übrigens auf Eure Computer auf. In den letzten Tagen wurden in meiner Bekanntschaft mehrere Viren freigeschaltet, die zwei Computer dauerhaft an Überhitzung sterben ließen: Ein HP Pavilion 6 und ein lenovo-laptop. Beide windows7, ein dritter, HP Pavilion 6 mit AMD und windows 10, überhitzt zuweilen auffällig. Meinen HP, mit passiver Kühlung, windows 10 und Intel, lässt das bisher alles kalt.

von Bernd Schlueter - am 19.04.2016 07:05
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