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Elektroautos
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astromeier, Bernd Schlueter, Hotzi-47, prensel, Denis Matt, Kangoofahrer, GDE, DH@SoKa, Thomas P106E/iOn - Berlin

Umstellen des AC Ladestroms von 14A auf 10A - mit Überraschungen!

Startbeitrag von astromeier am 09.02.2016 22:49

Hallo allerseits!
Vor kurzem habe ich den AC Ladestrom von 14A auf 10A reduziert.
Gründe:
Nach ein paar Mails mit Lutz hatte er mich überzeugt:
Die alte SagemBox muss geschont werden...
Die Wärmeleitpaste altert und die Wärmeabfuhr im Ladeteil (und wohl auch in der Motorsteuerung) wird schlechter.
Und da die orginalen Transistoren im Ladeteil eh mit 20A näher an der Leistungsgrenze von 35A belastet werden,
sind nur ca. 15A Ladestrom schonender...
Ich muss wohl bald mal die Sagem-Box Öffnen und überholen...

Also mit Lexia bei einem Ladestand von ca. 80% telecodiert - mit großer Überraschung:
Nach dem Aufspielen des neuen Parametersatzes für 10A AC wurde eine Initialisierungsladung gefordet - BÖSE!
Und der Ladestand war auf 25% gesunken.
Und die Nullstellung des Gaspedal wurde mit ca. 2,5V statt der üblichen 0,98V angezeigt...
Und dann sollte ich auch noch die Batterie "toppen", also Wasser auffüllen
Also war die Umstellung ein total reset..

Eine vorsichtige Testfahrt zeigte auch, dass mein glitzergrüner Saxo die Strompedalbefehle nicht mehr richtig annahm - kein Wunder bei angeblicher Nullstellung von 2,5V...

Hm.
Shit.

Wasser war gerade aus, aber Bier gabs noch...
Nach einem Beruhigungstee habe ich dann doch eine Initialisierungsladung angestossen - wohl überwacht mit dem Saft-O-Meter.
Die Steuerung wollte wohl tatsächlich 100 bis 150Ah in meine zu 80% vollen, alte Säfte pumpen!
Nach 20AH Überladung hatte ich sie dann abgebrochen.
Nach dieser Voll-Ladung war zumindest der Strompedal-Nullwert wieder normal und das Fahren und Rekuperieren ok.
Als nächstes habe ich DI-Wasser besorgt.
Ein paar Tage später habe ich die Wasserwartung angestossen und die Ladung durchlaufen lassen.
Danach war das Kühlwasser 27°C warm.
Es sollte aber kühler als das DI-Wasser sein, das ich einfüllen wollte.
Also habe ich den Thermofühlerstecker abgezogen, damit der Kühlerventilator durchläuft und das Kühlwasser kälter wird.
Das DI-Wasser habe ich auf 28°C erwärmt.
Bei ca. 22°C Kühlwassertemperatur habe ich dann die Wasserwartung gemacht.
Aussentemperatur lag bei 8°C.
Das neue DI-Wasser soll ja oben auf der Batterielauge liegen bleiben, damit keine Lauge herausgewaschen wird.
Deshalb sollte es gleiche oder höhere Temperatur haben.
Trotzdem ist bei dieser Wasserwartung etwas Lauge mit ausgewaschen worden - Mein Lackmusstreifen hat dies angezeigt.
Bei der vorherigen Wasserwartungen im Sommer und Dezember war dies nicht so. Es kam immer reines Wasser aus dem Überlauf heraus.

Gelernt habe ich:
Nach der Wartungsladung warten, bis die Batterien herunter gekühlt sind
Nicht unbedingt bei 7°C Aussentemperatur Wasser nachfüllen, da in der Zuleitungen noch recht viel kaltes Wasser steht.
Das Lexia lügt - eine Init-Ladung ist nicht nötig. Voll Laden reicht.
Da ich nur 4 Liter auffüllen konnte musste die Wasserwartung auch nicht sein...
Eine Möglichkeit, Spannung, Strom und Ah messen zu können ist was schönes..

Antworten:

Hallo flitzergrüner Thomas :-)

never change a running system...

Nach 2 Monaten ewigen nur 3/4 Vollladens (mit Reichweite 50km +-2km) und Rumspinnens der Energieanzeige
entschloss sich mein Boardrechner vorgestern, mich nicht mehr zu foppen.
Seit vorgestern lädt er auf 100%, Energieanzeige geht wieder von 100 bis 0, die Reichweite ist wie früher 70km +-10km.
Ein Totalreset (24h ohne 12V am Boardrechner) vor einer Woche hat das Ding beflissentlich ignoriert.

Wenn ich den Programmeur mal erwische, reiß ich ihm die Eier ab.
Sorry. Das musste mal sein -.-

von Thomas P106E/iOn - Berlin - am 10.02.2016 15:30
Hallo Thomas,

bekannt ist, daß beim Umstellen der Ladestromstärke nicht nur ein Parameter umgestellt, sondern vermutlich gleich die komplette Firmware "neu" aufgespielt wird. Das kann dann dementsprechend auch mal schief gehen. Davon abgesehen ist bei China-Importen ja nicht unbedingt sichergestellt, daß dem Lexia die neueste Firmware zum Aufspielen zur Verfügung steht - es kann also durchaus sein, daß eine neuere Firmware im Fahrzeugrechner mit einer älteren Version vom PC überspielt wird. Ist die Version auf dem PC fehlerhaft, wird der Fehler natürlich mit auf den Fahrzeugrechner kopiert. Insofern ist das Umstellen auf geringeren Ladestrom zwar eine feine Sache, auch zur Schonung der Schukosteckdosen, aber nicht ganz ohne Risiko, wenn nicht für alle Fälle eine erprobt intakte und aktuelle Version zur Verfügung steht.

Mit dem Wassernachfüllen erst nach Abkühlen der Akkus wie von Dir beschrieben bin ich nicht so ganz einverstanden. Die Akkus sollten beim Wassernachfüllen möglichst nahe an ihrem maximalen Wasserfüllstand sein, der sich bei den NiCds halt durch maximale Spannungslage ergibt. Daher die Vorgabe, daß nach der Wasserwartungsladung innerhalb einer halben Stunde das Wasser nachgefüllt sein muß. Wird erst später Wasser nachgefüllt, sind die Akkus hinterher zu voll, was beim nächsten regulären Volladen (z.B. Ausgleichsladung) zum Austritt von Lauge führt. Die ist dann endgültig verloren und verdünnt sich beim nächsten Wasserservice entsprechend. Wenn erst mal zu viel Wasser in den Akkus ist, kann man das nur noch dadurch vermeiden, daß man nicht mehr ganz voll lädt, bis nach einigen Tagen oder Wochen insgesamt wieder so viel Wasser zersetzt wurde, daß der Platz im Akku wieder für eine Volladung ausreicht.

Deine Überlegungen bezüglich Temperatur von Akku und Nachfüllwasser zur Schichtung der Flüssigkeiten sind im Grunde nicht falsch, nur müßte man beide Kriterien gleichzeitig unter einen Hut bekommen. Dann könnte man zum einen sicherstellen, daß die Temperaturschichtung der Medien während des Nachfüllens nicht zum Auswaschen von Lauge führt, und zum anderen, daß der maximal zulässige Wasserstand eingehalten wird und bei den folgenden Ladungen nicht jedes Mal Lauge verloren geht.

Ob beim Wasserservice Lauge mit ausgewaschen wird, kann auch davon abhängen, wie schnell man das Wasser einfüllt. Die zulässige halbe Stunde für's Nachfüllen könnte man unter diesem Gesichtspunkt maximal ausnutzen und langsam nachfüllen (natürlich blasenfrei, d.h. mit Durchflußregler / Ventil oder Behälter weniger hoch hängen).

In Deinem Fall wäre es günstig gewesen, wenn man vor dem Umstellen die Anzahl der Überlade-Ah aufnotiert hätte. Dann hätte man den Wasserservice erst dann machen müssen, wenn er erforderlich gewesen wäre (Wasserbedarf löschen und die verbliebenen Ah des Zählers regelmäßig auslesen bis die Grenze zusammen mit den Ah vor dem Zurücksetzen erreicht ist). Womöglich ist aber auch der Ah-Zähler garnicht mit zurückgesetzt worden? Das läßt sich im Nachhinein vermutlich nicht mehr feststellen. Manche Eigentümlichkeiten nach dem Umstellen der SW kurieren sich auch nach dem nächsten Leerfahren und Volladen von alleine, der Versuch lohnt sich oft.

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe,
Dirk
(Citroen AX Electrique, SAM I)

von DH@SoKa - am 10.02.2016 17:50
Zitat
astromeier
Also war die Umstellung ein total reset..


Mh, ja das ist wie beim BIOS Update beim PC: Da wirst du auch aufgefordert die Standardwerte zu laden. Ich nehme an das ist einfach auch damit da keine Fehler verschleppt werden, welche durch falsche Parameter entstanden sind. Zudem ist es vielleicht technisch nicht möglich.

Die Initialisierungsladung durch eine Wartungsladung zu ersetzen hast du instinktiv richtig gemacht. Offenbar lässt sich eine angestossene Ladung nicht abbrechen, aber zumindest die Ladungsart ändern. Bei Normalladung und Wartungsladung schaut er immerhin auf die Ladeschlussspannung und schaltet dann mal zurück.

Zitat
astromeier
Trotzdem ist bei dieser Wasserwartung etwas Lauge mit ausgewaschen worden - Mein Lackmusstreifen hat dies angezeigt.


...ist natürlich ärgerlich ! Hast du darauf geachtet dass während des ganzen Auffüllens die Fliessgeschwindigkeit nicht zu schnell wurde ? Ich hab mir einen Kanister besorgt mit Durchflusskontrollrädchen. Es hat immer etwas meditatives eine halbe Stunde lang dem Ding zuzusehen.
Kanister gibts beim Zubehör für Gabelstapler. Sogar das Ventil passt auf Anhieb. Schlauch verkürzen.

von Denis Matt - am 10.02.2016 18:57
Zitat
Thomas P106E - Berlin
Nach 2 Monaten ewigen nur 3/4 Vollladens (mit Reichweite 50km +-2km) und Rumspinnens der Energieanzeige
entschloss sich mein Boardrechner vorgestern, mich nicht mehr zu foppen.


Vielleicht zu hoher Innenwiderstand in irgend einer der Zellen ?

Zitat
Thomas P106E - Berlin
Wenn ich den Programmeur mal erwische, reiß ich ihm die Eier ab.


...tja, frei Berliner Schnauze...
Also ich würde ihn gerne mal zum Nachtessen einladen, der hat einen sehr guten Job gemacht. Dafür dass es dann mit Grosserien nie geklappt hatte war die Sagembox schon recht gut entwickelt. Der Rechner macht seinen Job soweit gut, er ist halt nicht so flexibel wie wir es möchten.

von Denis Matt - am 10.02.2016 19:06
Oha, Jungs!
Ich bin ob der Antworten und deren Zahl ganz überrascht!

@ Thomas P106E - Berlin
Nur nicht handgreiflich werden ;-)
Hat sich deine Sagembox von selbst beruhigt oder hast du nachgeholfen?
Klasse ist es auf jeden Fall, dass es wieder funzt!!!
Vielleicht lags am Rosenmontag.... Oder einer deiner Akkus hat sich wieder von seinen Kollegen zur Mitarbeit überreden lassen...
Aber Denis hat auch Recht - Die Box funzt eigentlich recht gut und die PSAs hatten lange (bis heute?) den Ruf, recht zuverlässig zu sein.
Zumindest mit der neueren Akku-Generation.

@ sonnigen Dirk
Das mit dem Aufspielen neuer Firmware und der fehlenden Möglichkeit, die vorhandene Version zu sichen hat mich lange beschäftigt.
Mir war auch unwohl und ich wollte aus der Sagembox keinen Reiskocher machen. Also habe ich lange gegoogelt aber keine Hinweise gefunden,
dass da mal was schief ging - wegen unpassender Firmware oder Parametersatz.
Ich habe ja den Saxo von Ralf Becker mit dessen super Dokumentation und konnte sicher sein, dass in der Box keine neuere Firmware als vom Jahr 2007
geladen war. Auf meiner DVD waren die Daten-Dateien der neuesten Lexia-Version (Diagbox) vom Jahr 2007 bis 11
Zusätzlich habe ich aus dem Internet alles aus dem Dunstkreis von "scarymistake", dem Hacker der Software, heruntergeladen und verglichen.
Meine DVD war recht aktuell und gleich der anderen herunter geladenen Versionen. Und dass alle fehlerhaft seien hoffte ich nicht!
Also gewagt und getan....

Wegen Firmware / Parametersatz oder einzelne Parameter:
Das "telecodieren" ging recht flott - also keine Mega- oder viele Kilobytes werden da übertragen.
Die entsprechenden Dateien aus dem Programm habe ich aber noch nicht gefunden.
Ich denke, das Protokoll ist recht langsam - man merkt auch deutliche Ladezeiten beim Abfragen der Messwerte im "Fahren" Menü oder der Batterie oder Boxinformationen.
Daher denke ich, dass entweder nur ein Parametersatz oder ein Teil der Firmware (z.B. nur fürs Laden) übertragen wird.
Und dann noch ein Reset auf Werte wie 25% Restladung und mittlere Pedalstellung...

Wegen dem Wasser nachfüllen:
Ich meinte, die Akkus nicht direkt nach der Wartungsladung nachfüllen, sondern in der Phase der pulsartigen Erhaltungs-Ladung über 72 Stunden.
In dieser Phase wird der Laugenstand zwar aufrecht erhalten, aber die Akkus kühlen schon ab wegen der fehlenden Dauer-Überladung.
Bisher habe ich Wasser ein paar Stunden innerhalb dieser 72h nachgefüllt, nur dieses Mal ca. eine Stunde nach Ende der eigentlichen Wartungsladung.
Mit dem Lüfter habe ich dann in einer Stunde schon gut runterkühlen können. Aber das 8 Grad kalte Wasser aus der Verschlauchung ist dann halt zuerst auf die Lauge gekommen....

Ah der Überladung:
Ich hatte mein Saft-O-Meter dran und vorher den Stand ausgelesen:
Mit 70Ah Überladung und 80% Restladung ging ich ins Rennen.
Die Akkus waren mit 20 Ah entleert, als ich die Init-Ladung startete. Nach 40Ah Ladung und bei ca. 156V habe ich dann die Init-Ladung abgebrochen.
Die Energieanzeige stand danach wieder auf 100% (vorher 25%) und der Überladungszähler stand nun auf 170Ah!!!!
Also wird hier wohl während der Init-Ladung 100Ah dazugezählt anstatt gemessen....
Deshalb habe ich sicherheitshalber eine komplette Wasserwartung hintendrangehängt, weils ja auch das Lexia so wollte....

Zum Glück ist insgesamt nicht mal ein halber Liter basisches Wasser herausgekommen. Es war auch klar und nicht gelb / grün.

@ Dirk und Denis:
Zum Wasser nachfüllen benutze ich das Beckersche Teil, das beim Saxo dabei war - mit dem Steckventil, das den Wasserfluss bremst.

Mittlerweile ist wieder alles ok:
Laden bis 100% - 78km bis zur Leistungsbegrenzung bei 5%. Die kam auch wie sie soll bei ein paar Sekunden unter 100V.
Und mein Saft-O-Meter zeigt auch bei der Normalladung immer genau 10Ah Überladung an...

Danke Euch!

von astromeier - am 10.02.2016 21:43
Ich habe bestimmt schon 20 mal den Strom zwischen 14,5 und 10 Ampere hin- und her gestellt. Glück gehabt, noch kein Problem registriert. Übrigens, das Einzige, wofür ich das Lexia noch brauche.
Wartungsladungen gibts bei mir eh nicht mehr. 3% Überladung der schwächsten Batterie per Zeitsteuerung, Aldi Außenschukosteckerschaltuhr, basta.

Wie bitte? Der ganze Steuerungssaft wird neu aufgespielt? Nur wegen eines einzigen PWM-bytes? Die spinnen, die französischen Safrans.
Ich wollte meinen Lader stufenlos regeln. Das geht dann also so gar nicht. Dann muss ich mir wohl eine Zusatz-PWM einschleifen, per Logik , die das übrige Ladeprogramm nicht stört. Demnächst will ich dies an der Waldmühle anwenden, und die Mühlraddrehfrequenz über die Laderegelung des Berlingos bzw. Partners regeln.

Wer weiß noch etwas dazu? Gero ist nicht immer sofort am Telefon. Wer weiß etwas über die PWM-Frequenz der Sagembox, die, die die Ladeleistung von außen regelt?

von Bernd Schlueter - am 16.02.2016 04:39
Hallo Bernd,
schön, mal wieder von Dir zu hören, und gut, dass es Dir und Deinem SAXO gut geht.

Meine Frage:
Wie genau schaltest Du hin und her zwischen 14 und 10A Ladestrom? Nur per software und Lexia bzw. CE-Lexia Nachbau? (CE steht für Chinese Export).
Was ist also Dein Lexia genau, was hat es gekostet, wo erhältlich und wie klein oder gross ist es?
Meine Zusatzfrage: Kannst Du mit einem geeigneten Gerät die Impulsfolge aufschreiben, also die Signale zwischen Lexia und SAXO.
Dann könnte ich mir ein entsprechendes Umschaltgerät bauen, das die Impulsfolge ausgibt und fest im Auto angeschlossen bleibt.
Dann kann man auch unterwegs, z.B. in der Schweiz oder Italien mal schnell per Schalter oder Taster oder so auf 10A reduzieren, denn dort sind die Steckdosen vielfach nur mit 10A abgesichert. Oder per smartphone, wenn man sich die Anschlussbox dazu baut. Zurück in 16A Land wie Deutschland oder so, dann wieder zurück auf 14 oder 16A Ladestrom schalten.
So etwas habe ich mir immer gewünscht, und wie ich den Forendiskussionen entnehme, bin ich mit diesem Wunsch nicht alleine.

Mein ELIT ist mir leider runtergefallen, muss es gelegentlich mal reparieren. Solange kann ich leider am AX gar nix machen, und für meine zwei Berlingos geht das sowieso nicht. Außerdem ist das ELIT doch recht gross und unhandlich und geht nur für den AX, jedenfalls habe ich es am Berlingo noch nicht hinbekommen.
Daher weitere Fragen an die Gemeinde: CE Lexia geht wohl für alles: AX, SAXO, Berlingo? Oder wie? Ich meine mal dieses preisgünstige Gerät. Oder welche Geräte sind besser? Bin für konkrete Hinweise auf Geräteerfahrungen dankbar.

Zusatzinfo: ich habe mir die Diskussion von 2010 hier im Forum über dies Thema nochmal durchgelesen. Konkret also: die CE-Lexia sind wohl ok, aber nur bis Win XP. Schade. Hat jemand ein neueres Lexia unter Win7 pro (habe ich auf einem schönen kleinen Laptop) oder unter Win 8.1 (habe ich auch einen guten kleinen Rechner) zum Laufen gebracht? Wie haben sich die Angebote seit 2010 verändert?

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 16.02.2016 06:31
Hallo Bernd,


Ich hab vom forum Mitglieder einer schematic bekommen wo das PWM signal zwischen Lader und controller im Sagembox sichtbar ist.
Da kan man etwas rundspielen mit das signal aber wenn das zu weit geht gibt der controller eine fehler ist mir gesagt.

Selber wurde ich versuchen etwas mit einer kleine avr controller zu machen und das pwm signal zu ändern.

Gruss,

Paul

von prensel - am 17.02.2016 07:40
Hallo Thomas aus Mannheim,

was genau ist das von Dir erwähnte Saft-O-Meter?

Bild, Beschreibung, Bezugsquelle, selbstgebaut oder wie oder was macht das Ding genau?

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 18.02.2016 10:53
Hallo Roland!
Im Wiki hab ich bereits einen Teil zum Saft-O-Meter dokumentiert:
Saft-O-Meter Doku
Ich hoffe, du kommst damit klar.
Wenn nicht: Einfach mal melden....

von astromeier - am 18.02.2016 21:04
Hallo Thomas,
danke für die Hinweise auf Dein Saft-O-Meter.
Ich habe (schon lange) ganz ähnliches vor.
Jetzt muss ich es mir bauen, weil bei allen drei Citroens die Akkus schwächeln. Und da muss ich durch Block- oder Einzelüberwachung im Betrieb rausmessen können, wo der schwache Block ist.
Ich denke, auch Dein System eignet sich gut dazu.
Wie sind die Erfahrungen im Betrieb, und welche Reichweiten hast Du zur Zeit?

Und noch was: schönes wiki, aber wenig Infos z.B. zum Citroen AX. Hast Du das 55seitige Schulungsheft (noch) nicht? Könnte ich Dir senden als e-mail Anhang. Ist eine pdf-Datei.
Und die ganzen SAFT Unterlagen und Berichte? Bei mir hat sich in langen Jahren eine Menge angesammelt. Habe schon viel mit den beiden Ralfs ausgetauscht, also Ralf Becker und Ralf Wagner, daher auch eine Menge sowohl hier als auch im elweb zu finden.

Gruss, Roland
Elektromobilität seit 1985
Zeitschrift EMobile plus solar seit 1987
1. CityEl seit 1989 / der zweite seit 1992
1. Citroen AX seit 2012, der zweite seit 2009
1. Berlingo seit 2006, der zweite seit 2015


von Hotzi-47 - am 18.02.2016 22:57
Hallo Roland!
Danke für die Blumen!

Mit der Blockanzeige des Saft-O-Meters sehe ich im Moment auch, dass der obere Kasten etwas Aufmerksamkeit braucht...
Ansonsten fahre ich seit letztem Juni mit dem Saft-O-Meter und fühle ich ohne richtig "nackt" ;-)
Geht die Spannung unter 105V, Wird die Batterie rot und ein leises Piepsen mahnt meinen StromFuß
Im Augenblick komme ich bei 1°C bis 8°C ca.75km weit - im Sommer um die 90km.

Zum Thema AX:
Vieles ist im Wiki unter PSA, also nicht spezifisch unter Citroen oder AX abgelegt.

Schau mal hier:
Gemeinschaftportal
Kundendienstschule und Werkstatthandbücher

Wenn Du Unterlagen hast, die im Wiki noch fehlen:
Du kannst Sie mir gerne in mein OneDrive Laufwerk hochladen....

von astromeier - am 19.02.2016 20:29
Paul, juhuu, genau das brauchen wir, um die Waldmühle mit den beiden Ladern der Peugeots zu regeln. Uns fehlt immer noch die PWM-Frequenzangabe...schlueter miau gmx.ch

Die Lexias sind ja total billig geworden

Es gibt einen braunen großen (30 Pole) oder kleineren Standardanschlussstecker, nur zwei Kabel werden, glaube ich, davon benötigt. (+Abschirmung??) Kann man selbst anschließen.
Das ist nur das Interface, dazu gibt es kostenlos die Saftware, hier im Forum, per email. Manche laufen bei mir nicht.

Du brauchst nur den Adapter mit dem roten Citroen-Zeichen und blauen für Peugeot.
Stromumstellung?
Weiß ich im Moment nicht sicher: auf jeden Fall unter Parameterumstellung, ich glaube, das ist unter Batteriewartung versteckt. Alles unheimlich hakelig. Am wichtigsten ist das Abschalten, da gibt es schlimme Sackgassen. An das meiste komme ich nicht dran, Dazu brauchst Du eine Servicenummer. Unnötig.

Saftometer? Ja genau, das ist ja mein BMS. Ich habe es nur viel einfacher gebaut. Eigentlich reichen 5 Anschlusse an den vorderen Kästen und an der Sagem, drei Widerstände und zwei Potis plus ein oder zwei einfache Messinstrumente.
Ich habe es noch erweitert.
Habe noch eine neue Idee, demnächst. muss erst testen.

von Bernd Schlueter - am 20.02.2016 08:22
Hallo!
Leider ist es auf OneDrive nicht möglich, ohne Anmeldung Daten hochzuladen.
Deshalb:
Alternative HiDrive

von astromeier - am 22.02.2016 20:25
Hallo Bernd!
Deine einfache Lösung ist vielleicht auch für andere interessant...
Wenn du möchtest, kannst Du mir ja Infos und Bilder schicken oder alles direkt ins Wiki schreiben...

von astromeier - am 22.02.2016 20:29
Kommt mir irgendwie bekannt vor. Habe ich seit der ersten geplatzten Batterie samt Lexiaadapter unter dem Beifahrersitz liegen. Einfacher, aber in der Funktion gleich. Einfacher, das heißt auch funktionssicher und flexibel. Messinstrument: billiges Multimeter.
Aber elegant, wie der Gero den Spannungsteiler aufgebaut hat! Gero ist ja doch der größte?

von Bernd Schlueter - am 01.03.2016 11:21
Also so groß finde ich Gero nicht. Seit Oktober warte ich auf eine fertiggestellte Platine, die bei ihm liegt. Und seither schafft er es nicht, das Teil zur Post zu bringen

Gunther

von GDE - am 01.03.2016 12:45
Hallo Bernd,
danke für Deinen vielen Hinweis auf die billigen Lexia Testgeräte.
Konkret: Weiss jemand, ob im Gerät laut diesem Angebot die Software für die "Elektriker" mit drin ist?
Lexia-3 Lexia3 V48 PP2000 V25 for Citroen/Peugeot mit Diagbox V7.57 Original Full Chip mit Deutsch
Oder etwa weggelassen. Habe da Gerüchte gehört, dass beil den allerneuesten Lexia die Software für die Elektriker nicht mehr dabei ist.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 01.03.2016 21:58
Habe ich ein Glück. Gero habe ich erwischt, als er keine Zeit hatte. Aber 10 Sekunden Wortwechsel haben mir genügt, um sicher zu sein, dass mein Auto voll in Ordnung ist:
Ohne Lexia einen reset gemacht und schon läuft die Kiste wieder. Wie schon drei Jahre nicht mehr.
Wortwechsel:" Mein Saxo braucht plötzlich, aus heiterem Himmel, während der Fahrt, den 2,5 fachen Strom und wird lahm in der Beschleunigung."
"Das hatten wir doch schon mal mit dem 2,5fachen Strom. Das hat sich irgendwann von selbst gegeben."

Alles klar? Ich hatte schon öfter beim Lexia, dass es einen reset gab. Das liegt nicht am Lexia, sondern an der Sagembox. Anschließend steht alles "scheppes". Mit etwas Geduld und nach einiger Fahrt stabilisieren sich dann meist, nicht immer, die Fehleinstellungen. Besonders störend finde ich, dass selten unvermittelt der Antrieb ausfällt und ich anhalten muss und neu starten. Ich bete immer, dass das nicht mitten auf einer schmalen, zweispurigen Autobahn geschieht. Damit muss man leben.

Webasto-reset: Stecker mit zwei dickeren Kabeln kurz abziehen (Roman-Patent).
Sagembox: Fahrsicherung aus, kurz 12 Volt bei eingeschalteter Zündung ab. Alles ist danach für einen Lade-Fahrzyklus verstellt, also nicht unnötig nutzen!

von Bernd Schlueter - am 16.03.2016 18:51
Roland, Du benötigst nur das Interface, bei mir schwarz mit Emblem, Kabel und Stecker, der bei den alten Citroen noch auf unseren 30-poligen, großen, brauen Stecker umgebaut oder adaptiert werden muss. Eigentlich werden nur drei kabel, zwei Signalkabel plus ground, benötigt. Hatte ich ursprünglich direkt angeschlossen. Die mitgelieferte software passt oft nicht. Dafür frage im Forum, dann läufts.

Ist ja schon ein Ding, dass meine ganzen Fehler nur Softwarefehler waren, die Sagembos hatte sich nur aufgehängt, zum ersten Mal etwas hartnäckiger. Ich fürchte, die meisten kaputten Sagemboxen und Motoren, gerade in der letzten Zeit, sind genau darauf zurückzuführen. Ich schaue oft auf die Stromanzeige und habe es auch sofort entdeckt, obwohl die Kiste scheinbar unverändert weiterfuhr. Aber der 2,5 fache Strom bei sehr schwacher Beschleunigung, ich denke, mein Motor und die Sagembox standen, wie bei Nutoka und bei Paul , kurz vor dem Tod.
Wie bei den meisten Mercedes mit unentlarvten Fehlern war die Mikroprozessorsteuerung schuld.
Da ich beim Thema war, bremste ich mich dann auch beim Auseinandernehmen der Webasto und siehe da, von Roman kam der entscheidende Tip. Selbstabschaltung. Also auch softwaremäßig zu lösen.
Mir wurde immer gesagt, das gelegentliche Ruckeln während der Fahrt brauche mich nicht zu stören. Inzwischen bin ich anderer Meinung und denke auch an relativ unkontrolliertes Aufhängen der Steuerung mit gelegentlicher Zerstörung. Viel mehr als 2000 Ampere kommen bei Zünden beider Brückenhälften des Toshiba-IGBTs wohl nicht zustande, aberdas könnte genügen, das Programm total ins Abseits zu stellen.
1000km müsste ich vermutlich schon fahren, um so etwas auf dem Speicheroszillographen zu registrieren.
Das Lexia, sowohl meines, wie das von Citroen, zeigte genau Null Fehler, auch keine sonstige Rücksetzmöglichkeit wurde angezeigt.

Safran haut uns vorsorglich auf die Finger, damit wir deren Programmierfehler nicht entdecken.

Also, knallroter Bereich des Ökonometers, trotz gemäßigter Fahrt in der Ebene, das sollte Euch sofort alarmieren! reset., notfalls mehrfach.
Im Schrottplatzzustand musste ich übrigens eine ganze Serie von Resets machen, bis das Programm nicht mehr auf der nase mit Lichtorgeleffekt und sonstigem Unsinn landete. auch die diversen Relais klapperten dabei manchmal.

Eine Warnlampe wäre sicherlich nicht schlecht, die ab 160 Ampere Motorstrom angeht.

Paul, übermorgen bin ich in Den Haag, wo wohnst Du?

Kombiniere...Sagembox macht während der Fahrt das, was bei mir passierte. Das bemerkt man nicht sofort. Dann brennt der Motor durch und zerlegt anschließend noch die PWM. Auch die Ersatzbox wird gleich zerlegt. Folgefehler. Obwohl eigentlich alles in Ordnung war, aus Safran-Sicht.

von Bernd Schlueter - am 17.03.2016 12:48
;-)



von Kangoofahrer - am 17.03.2016 17:06
Hallo Bernd,

In der nahe von Nimwegen, (Boven-Leeuwen, Tesstraat 24 ) komm mal vorbei wenn du willst

Gruss,

Paul

von prensel - am 17.03.2016 20:58
Spätestens aan de vierdaagse, volledig zonder elektriciteit :-)
Morgen in de hoofdstad.

von Bernd Schlueter - am 18.03.2016 21:28
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