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Informationen zum Thema:
Forum:
Elektroautos
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Hotzi-47, MEEMo, Denis Matt, MOTELS

E-Mobil Technik der Zukunft !

Startbeitrag von MOTELS am 22.05.2016 14:17

Hallo zusammen, schön dass ich dieses Forum gefunden habe.

Ein Auto bedeutet Mobilität und nicht Stillstand, und deswegen kann ich mich mit dem Gedanken des Stundenlangen wartens an Ladestationen gar nicht anfreunden, das hat was von Autokino und ANTImobilität Deswegen habe ich ein Konzept erfunden, das es zwar in Details schon geben mag in Form von Schnellwechselvorrichtungen, aber es kommt noch dazu dass das Fahrzeug weiss wo der nächste volle Akku wartet. Ich stell es hier mal rein als PDF und freue mich auf eure Meinung damit das Konzept noch verbessert werden kann !

KLICK HIER ZU DER IDEE AUF RXY.DE

Antworten:

Hallo,
um deine Idee umzusetzen müsstest du bei einer Autobauerfirma als Ingenieur anheuern. Solche Ideen haben wir und viele andere auch. Es ist ja nicht die Schwierigkeit eine Idee zu haben, das ist das einfachste. Schwieriger wird es diese Idee umzusetzen, noch schwieriger diese für den Strassenverkehr zu zertifizieren und am schwierigsten wird es sein die Nutzer davon zu überzeugen.
Der Wechselmechanismus ist da auch ein Sicherheitsrisiko, viele Leute kommen da nicht klar, man sieht es ja schon nur mit den verriegelten Typ2 Steckern. So ein Akkupack wiegt doch auch einiges, dann müsste noch ein fetter Aufprallschutz aussen drumherum. Besser wäre es den Akku integriert zu lassen, im Fahrzeugboden gut geschützt und das Gewicht gut verteilt.
Zudem brauchst du wassergeschützte Stecker, ein Protokoll, ein Managingsystem das verhält.

Sorry, aber wie du sagst, gab es schon Ansätze für solche Wechselsysteme man muss sich nur fragen weshalb die nicht durchgekommen sind.

[ecomento.tv]

von Denis Matt - am 22.05.2016 19:44
Hallo

Genau wie Denis schreibt

als Ingenieur bei einer Autobauerfirma anheuern
Ideen gab und gibt es viele
etc.....

eine solche vielversprechende Idee war betterplace
leider konkurs
siehe auch wiki


andererseits darf man auch sagen, dass praktisch jeder Zweitwagen ein Elektroauto sein könnte, und das wären dann doch schon einige! (Fahrleistung im Schnitt pro Tag um die 50 km oder weniger)
für die meisten Zweitautos genügt es vollständig mit 2kW während 10h zu laden, das heisst 20kWh an einer normalen Haushaltsteckdose über Nacht
damit fährt man im Normalfall mindestens 100 km weit

von MEEMo - am 24.05.2016 22:27
Hallo Herr Anton Wimmer, alias Z200Motels oder hier einfach "Motels",

um die kürzliche direkte e-mail Diskussion hier öffentlich im Forum fortzuführen:

a) Akku Wechselsysteme hats einige gegeben, von der Post in einem Grossversuch von E-Autos mit Zink-Luft Akkus, von Better-Place und anderen. Auch kleinere Hersteller in Deutschland haben in den letzten Jahren immer wieder funktionierende Systeme gezeigt. Das Wissen um die Möglichkeiten ist da, es fehlt nur der Wille und jemand, der es verwirklicht.
Sogar Tesla hat mit dem Model S einen Akkuwechsel in 90 Sekunden demonstriert. Durchgesetzt hat sich nix, siehe auch hier die Veröffentlichung in der EMobile 91 vom Herbst 2013. Sozusagen eine Art Schlussbericht zu den Thema. Better Place hatte immerhin rund 850 Milllionen Dollar in den Sand gesetzt. In China sind 2007 rund 50 E-Busse für Shuttle Dienste bei der Olympiade eingesetzt worden mit MGL Akkus und Akkuwechselsystemen.

b) Akkuwechselsysteme sind der Standard bei Pedelecs geworden. Leider mit viel zu viel unterschiedlichen Akkutypen, sowohl mechanisch also auch elektrisch (24V, 36V, 48V, meist Li, manchmal auch Blei, Kapazitäten von 8 bis über 20 Ah). Bei Fahrrad-Verleihsystemen ist das Wechseln der Akkus unterwegs je nach Anbieter möglich und dadurch kann man auch lange Touren unternehmen, z.B. mit dem Flyer-Pedelec in der Schweiz und Deutschland, siehe Movelo.

c) Akkuwechselsysteme werden wohl Standard bei E-Rollern werden. UNU, Govecs, Greenpack, Hercules: Alle haben da was. Gewicht der Einzelpacks meist so um die 8 kg, Energieinhalt rund 1,4 kWh, meist 50,5 Volt oder ähnlich bei 28Ah. Scheint eine Art de-facto Standard zu werden. Untereinander elektrisch oder mechanisch kompatibel? Zu schön, um wahr zu sein. Würde aber den Roller-Markt sicher positiv beeinflussen, wenn man wüßte, dass man an jeder Tankstelle einfach gegen kleine Gebühr den Akku wechseln kann. Reichweitenangst ade.

Und wie hier im Forum schon geschrieben: Vorschläge zu diesem Thema gibts mehr als genug. Machen ist angesagt. Haben Sie mal eine Milliarde oder so übrig für solch ein Projekt mit Wechselakkus für E-Autos? Oder E-Busse oder E-LKW? Für Nutzfahrzeuge wäre es sicher ein Schlager. Wie wärs mit einem System für Taxis? Ich denke, dann würden Taxis in absehbarer Zeit nur noch elektrisch fahren. Gut für die Städte.

Mehr Sinn sehe ich mittlerweile in Stationen zum induktiven Laden, z.B. bei Bussen oder Taxis an Wartestationen. Laut Berichten von Fa. Wamsler, die das an Busstationen in Italien verwirklicht haben, lohnen sich bereits Pausen von 10 Minuten oder so. Geladen werden die Busse mit 120 kW induktiv. Ich würds mir gleich anschaffen für meine E-Fahrzeuge, wenn (wie in den USA bereits angeboten) die induktiven Ladegeräte fast gleich viel kosten wie herkömmliche Ladegeräte mit Kabel.

Schaun wir mal, was sich durchsetzt in der Zukunft: Nur Laden über Kabel mit TYP2 Steckern bis 22 kW, über DC mit 50 kW, über induktives Laden oder die seit Jahrzehnten immer wieder vorgeschlagenen Akku-Wechselsysteme. Allen gemeinsam liegt die Hauptproblematik in der Standardisierung. Solange die Autoindustrie das nicht wirklich will, sehe ich da wenig Fortschritt. Wobei ich ja schon ganz zufrieden wäre, wenn wenigstens alle Autohersteller die 22 kW Ladegeräte mit Typ2 Anschluss in ihre Autos bauen würden. So schlau (oder klug) ist derzeit nur Renault mit dem ZOE. An diesem Beispiel lassen sich die Probleme ein wenig er-ahnen.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 25.05.2016 10:21

Wechselakku der Zukunft !

Der ist bei mir normalerweise fest verbaut, hat aber standardisierte Maße, sodass er von einem Fahrzeug ins andere gewechselt werden kann. Auch genormte Elektronik ist darin und, das halte ich für ganz wichtig, mit weniger Spannung, um die Unzahl an Löt- und Schweißstellen endlich zu reduzieren. Es spricht dann gar nichts dagegen, solche Normkästen auch einmal zum schnellen Batteriewechsel zu gebrauchen. Das geht aber nur unter Freunden, sonst ist dem Austauschen schlecht gegen gut Tür und Tor geöffnet. Selbst der Herr Agassi aus Israel musste aufgeben.
Man beachte: Für das Zweitauto genügen vier Akkukästen von je 20 kg Masse. Fährt man weiter, leiht man sich bei Freunden weitere 8 Kästen aus. Praktisch wäre dann solch ein sehr kleiner Einachs-Anhänger, Nachläufer, wie man ihn schon mal in den Niederlanden zu Gesicht bekommt. Der erzeugt keinen Luftwiderstand, bietet ein wenig zusätzlichen Laderaum und enthält die Akkukästen eingebaut.
Es ist Unsinn, nur für die Urlaubsfahrt ganzjährig 300% Batterien mit sich herumzuschleppen.
Wo es die tollen Anhänger gibt? Ist doch klar, bei Wimmers in den Z200Motels .
Aber erst einmal müssen wir uns an die Normung machen!!!

Ich kann ja schon mal vorbestellen: 5 mal Wechselanhänger bis zu meinen wahabitischen Freunden in Marbella, 3 Übernachtungen im Normbett incl. Wiederaufladung. Normverpflegung für die Fahrt, im Anhänger incl. Wasser.

Meine weiterführende Idee: Flug nach Marbella. Dort im Z200-Motel spartanisch einfaches, robustes, elektrisches Norm-Leihauto.

von Bernd Schlueter - am 29.05.2016 14:53
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