Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Elektroautos
Beiträge im Thema:
61
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr
Letzter Beitrag:
vor 5 Stunden, 52 Minuten
Beteiligte Autoren:
DeLike, Bernd Schlueter, Heidetom, R.M, Hotzi-47, Blacky-AX, Martin Heinrich, DH@SoKa, Andi aus Bad Essen, prensel, Denis Matt

Citroen Saxo electrique (Düsseldorf, DeLike)

Startbeitrag von DeLike am 25.09.2016 14:36

Hallo allerseits,

ich habe einen schönen Wagen bei maniek aus Köln gekauft und wollte darüber hier weiter berichten.

Erkennbar mit D-??77E Kennzeichen...

In der Planung wird mit der Zeit viel modernisiert bzw. umgebaut, z.B.:
- Umbau auf LiMn (gebrauchet Module aus Nissan Leaf) ca. 148V nominal statt 120V NiCd;
- Marechal Stecker/Dose Umbau, also 2× +3 Stifte für 2, 3 Phasen und CP Kontakt, da Schuko Stecker auf Typ 2 Stecker mit 5×6mm2+1×0,5mm2 Kabel gewechselt wird;
- 9 St. (3S3P) Delta ESR 48/30D für Laden bis 60-90A DC von 11/22kW 3ph AC Säulen und 16-30A DC von 1ph 10-32A AC
oder
9St. Cherokee 1848 oder 9St. Delta ESR 48/40 für das Laden bis 120A (habe noch nicht 100% entschieden welche genau nehme ich und wie viel Ampere AC können originale Stifte);
und viel anderes (ja, habe ein "LEGO" für Erwachsene gekauft, später soll meiner Frau damit fahren können). Darüber aber später...

Ich habe für die erste Zeit eine kleine aber noch nicht beantwortete Frage.

Es gibt in meiner Nähe zwei Ladestationen mit 2800W 2,7km (12A) und 3000W (13A) 1,3km Schuko Steckdosen von SWD und SWH AG (auch Typ 2 11/22kW). Ich habe kein eigenes Haus bzw. wohne in einer Wohnung aber es ist für mich problemlos mit einem E-Roller (20km/h max) hin und her fahren, da er in Saxos Kofferraum passt :rp:

Ich sollte in Kürze eine Tankkarte bekommen. Ich weiß nicht wie viel Ampere wird Sagem Lader ziehen. Also wenn 16A dann würden die Sicherung rausfliegen. Ich habe in Handbuch gefunden, dass Stromaufnahme auf 10/13/14A begrenzt werden kann. Aber wie kann man sowas mit dem Sagem kenne ich nicht und habe im Internet nicht gefunden. Wenn jemand was kennt würde ich sehr bedankbar.

Gruß,

Alexander.

Die 50 interessantesten Antworten:

Hallo Alexander und welcome here !
Also ich weiss nur dass mein Rechner auf 14 A eingestellt ist und er zieht ganz exakt genau 14,0 A ! Die Stromregelung scheint also auf der Primärseite fixiert zu sein, und nicht wie man vermuten würde auf der Akkuseite.
Kleinere Stromstärken kann man nur einstellen wenn man einen neueren Rechner hat, also mit V 3.01 geht es nicht. Es ist ein Modul das man austauschen kann. Versionsnummer steht auf der Seite des Anschlusses des grossen rechteckigen 55 pol Steckers. Am besten liest du dich hier zu den Themen ein, es gibt da einige Eigenheiten die nicht immer logisch sind.

von Denis Matt - am 26.09.2016 07:23
Zitat
Bernd Schlueter
Also, ich habe, gemäß dem Steckerschild in meinem 1998er Saxo die Saftware 3.5 und die lässt sich mit meinem Lexia einstellen. Dann laufen 10 , 12,5 oder 14,5 Ampere in meine Kiste.


Ich habe mit dem Wagen ein ReLight 2010 bekommen und wie ich es später verstanden habe gilt nur für Wasserwartung. Obwohl in der Beschreibung stand "Lexia 3 Diagbox PP2000 Diagnosegerät" habe ich nichts von dem gehört, der Vorbesitzer hat ein Peugeot mit Verbrennungsmotor...

Ich habe beim Kauf des Wagens ein Rabat bekommen aber mindestens sollte man Bescheid sagen hätten, dass das Bla Bla und Bla ist, für so und so, wenn du den brauchst muss zuzahlen...

Passiert...:angry: Hätte noch beim Kauf auf 13A umgestellt aber damals war ich nicht so gut mit altere E-Autos kennengelernt.

Wäre es möglich bei Citroen/Peugeot Händler und Service auf 13A umstellen? Bj 12.2002 und ich hoffe, dass der Rechner eine Version hat mit welche man umstellen kann.

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 26.09.2016 09:14
Zitat
DeLike
Es gibt in meiner Nähe zwei Ladestationen mit 2800W 2,7km (12A) und 3000W (13A) 1,3km Schuko Steckdosen von SWD und SWH AG (auch Typ 2 11/22kW).
Ich sollte in Kürze eine Tankkarte bekommen. Ich weiß nicht wie viel Ampere wird Sagem Lader ziehen. Also wenn 16A dann würden die Sicherung rausfliegen.
Alexander.


Normal zieht der Lader in der SAGEM Box 3,2 kW, ich schätze also mal, dass die 14A eingestellt sind. Da würde ich an der 3000 Watt Stromtankstelle laden. Selbst wenn die mit 13A abgesichert ist, dauert es einige Zeit, bis die Sicherung fliegt. Die 14A macht die sicher für Stunden mit.

Und wenn Du eine TYP2 Ladesäule hast, dann bau oder kauf Dir für kleines Geld (um 150 Euro) einen Adapter von TYP2 auf Deinen Marechal Stecker. Dann kannst Du da auf jeden Fall schon mal mit der SAGEM Box laden. Oder hast Du schon sowas? Dann nutze es an der Typ2 Ladesäule zum Laden nur einphasig mit dem SAGEM Lader.
Typ2 brauchst Du sowieso, wenn Du mit einer Deiner vielen anderen Ladegeräte laden willst. Aber das weisst Du sicher schon.

Gruss, Roland
Ein Umstellen des max. Eingangsstroms der SAGEM Box bedeutet jeweils ein Umprogrammieren bzw. eine Parameteranpassung mit dem Lexia Werkstattdiagnosegerät. Ich bezweifele mal, dass das eine normale PSA Werkstatt kann. Und wie schon erwähnt: Es zieht u.U. eine Reihe von Unannehmlichkeiten nach sich, wie Rücksetzen aller möglichen anderen Parameter.
Wir hatten hier im Forum dieses Thema bereits vielfach behandelt und nach einfachen Umschaltmöglichkeiten gesucht. Ich kann mich an eine einfache Lösung nicht erinnern, weder per Software noch mit einem einfachen Schalter oder so. Und noch was: Die normalen Kontaktstife im Marechal Stecker sind für 16A ausgelegt. Mehr würde ich nicht rüberschicken, auf keinen Fall die 32A von der 22 kW Ladestation.

von Hotzi-47 - am 26.09.2016 12:38
Stimmt, ich ändere deshalb ungern und habe mich für einen "durchlüfteten" Stecker und Ventilatorkühlung entschieden. SWH = Seniorenwohnheim auf der "schäl Sick"? Zweimal erst ist mir trotz 14,5 A an einer 10A-Sicherung das Ding herausgesprungen, zweimal von 50 mal, im Hochsommer.

von Bernd Schlueter - am 26.09.2016 12:47
Typ 2 7 pin 32A wurde früher in China (Dostar) bestellt (aus DE Lager kostete 89€ und aus CN 15€ weniger bzw. gespart) und muss ein paar Wochen warten, dazu mit NiCd wollte keinen (aus 2 verfügte) Parkplatz stundenlange besetzten, weil ich mein Saxo auf gegenübere Parkplätze für alle Autos parken kann (brauche momentan doch nur Schuko).

Wenn Sagem Lader keine 16A überhaupt ziehen kann (nur 14-14,5A max.) dann ist es nicht problematisch mehr. Die Sicherungen (3000W also 13A) haben ein Koeffizient ab 1,13 und halten mind. 1 Stunde ab diesen Wert, also ab ca. 14,7A wäre es problematisch und bei Wärme ab ca. 25°C.

Probiere heute mal die 3000W Schuko in Hilden aus (1,3km zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad/E-Roller von meine Wohnung), da die Tankkarte habe ich heute schon bekommen und schreibe dann später wie es war.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 26.09.2016 13:22
Beim Laden ab 24% lief in Akku 19,5-20,5A DC und Leistung 2,6-2,8kW laut ReLight 2010 (AC oder DC habe nicht verstanden, da 19,5-20,5A × Vbatt. > 2,6-2,8kW).

Schuko 3000W max. 13A haltet die Belastung problemlos, vermutlich Strom wurde schon früher auf 13A begrenzt.

ca. ab 80-82% lief 3,5А mit 150V T=23°C 0,4kW laut ReLight.

Alle Kontakten an Batterien müssen schnellstmöglich gereinigt werden.

Fotos mit ReLight Info:

[cloud.mail.ru]

[cloud.mail.ru]

[cloud.mail.ru]

[cloud.mail.ru]

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 26.09.2016 18:22
Zitat
Bernd Schlueter
SWH = Seniorenwohnheim auf der "schäl Sick"?


SWD - Stadtwerke Düsseldorf
SWH - Stadtwerke Hilden

Zum Glück die Säulen von beiden SW sind mit einer Tankkarte zugänglich, dank Partnerschaftsprogramm.

Ich wohne in Düsseldorf-Grath, also 5km mit dem Auto von Säule in Hilden und 1,3km zu Fuß bzw. mit dem E-Roller durch einen Wald mit Fahrrad Wege.
Auch 2,7km mit dem Auto und gleiche 2,7km zu Fuß von Säule in Düsseldorf-Urdenbach (Stadtteil in Nachbarschaft)

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 26.09.2016 18:57
Hallo Alexander,

die angezeigte Leistung ist die Ladeleistung in die Batterie, beim Fahren siehst Du hier wie viel Leistung aus der Batterie gezogen wird.
Es ist nicht die AC - Leistung die ab Netz gebraucht wird, die liegt um ca. 600 Watt höher!

Gruß
Martin

von Martin Heinrich - am 27.09.2016 08:42
Ach so, nur der Saxo stammt aus Köln. Keine Frage, dann werden wir uns sehr bald begegnen. Ich nutze die gleichen Säulen wie Du, und die der Bäckerei Schüren, nahe der A3. Aber die 14,5 Ampere, oder 14, die kann man beherschen, alleine schon durch geringfügige Kühlung der Steckerstifte und gelegentlichen Austausch bei Anzeichen von Erwärmung.

Bei meinen Besuchen beim Genia aus Jaroslawl komme ich bei dir vorbei zum Zwischenladen. Nächste Woche wieder.

von Bernd Schlueter - am 27.09.2016 09:33
Zitat
Martin Heinrich
Hallo Alexander,

die angezeigte Leistung ist die Ladeleistung in die Batterie, beim Fahren siehst Du hier wie viel Leistung aus der Batterie gezogen wird.
Es ist nicht die AC - Leistung die ab Netz gebraucht wird, die liegt um ca. 600 Watt höher!

Gruß
Martin


Klar keine AC Leistung :) Ich meinte angezeigte Spannung und Stromstärke waren zusammen (???V×??A) irgendwie größer als angezeigte Leistung in kW... So kann man auf Fotos sehen und berechnen...

Ich hätte sagen, dass AC Leistung auf ca. 15% höher als DC ist wegen Effizient des Sagem Laders.

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 27.09.2016 16:58
Bei ca. 24% leuchten die beiden Lämpchen, links von Rekuperation und rechts von Handbremse. Leistung ist sehr stark abgegrenzt, dass man noch ca. 500m neben die Säule schaft. Dann steht der Wagen wie tot, obwohl Spannung ohne Belastung 120V ist. Zum Testen habe ich 5 min gewartet, danach nichts geändert. Noch 15 min. und auch nichts :( Ladung dauerte ca. 3,5-4 Stunden bis 90-91% und dann Schluss. Ich glaube es soll gar nicht so funktionieren. Wenn ich noch ca. 5-10 km zur Säule mit 25% Ladung fahren sollte, wäre stehen geblieben...

von DeLike - am 27.09.2016 23:22
Der übliche Trick, wenn die SAGEM Box bzw. der Controller mal wieder recht früh den Strom begrenzt und der Wagen nur noch schleicht:
Abschalten, Aussteigen, eine der Hauptstrom-Sicherungen raus, 10 Sekunden oder so warten, wieder einstecken.

Dann sind die Batterie-Lade-Leuchten erst mal weg. Und er fährt wieder halbwegs normal. Wenn man kleine Ströme zieht, also langsam fährt, gehts noch eine Weile. Im Stadtverkehr kann man gut mitschwimmen, es merkt kaum jemand, dass die Akkus leer sind.
Wenn wegen hohen Strömen die Spannung allerdings wieder unter 100 V einbricht, geht das Spiel recht schnell wieder von vorne los.
Noch besser geht da, wenn man eine halbe oder ganze Stunde wartet. Dann hat der Akku sich ein wenig erholt und man kann noch einen km oder mehr fahren.

Gruss, Roland
Ich komme so regelmäßig nach Stehenbleiben auf halber Bergstrecke dann nach etwas Warten und Rücksetzen wie oben beschrieben meinen Hausberg noch hoch. 13% und 800m.

von Hotzi-47 - am 28.09.2016 08:53
Danke für Tips.

Vor ersten Aufladen wusste nicht, dass es bei 24% so schwach ist aber die Säule war in ca. 300m.

In letzte 24 Stunden bin 55km und 60km gefahren. 55kmm nach Aufladen 24-90%. Letztes mal schaffte ich bis 20% entladen und die Batterien wurden bis 95% aufgeladen, danach war 60km möglich aber 75% des Fahrverhalten in gelben Bereich. Laut Säule von 20 bis 95% wurde 10kWh aus Säule gezogen, also ca. 8,5kWh in die Batterie. Wie früher gesagt, sollte die Batterien weiter so zyklieren und später ausbauen und alle Kontakte reinigen. Bevor auf Lithium umgebaut wird, sollen Batterien in bestem Zustand verkauft werden. Vielleicht schaffe ich 90Ah, sogar auch 95-100Ah, würde mal sehen.

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 28.09.2016 10:21
Zitat
Bernd Schlueter
Also, ich habe, gemäß dem Steckerschild in meinem 1998er Saxo die Saftware 3.5 und die lässt sich mit meinem Lexia einstellen. Dann laufen 10 , 12,5 oder 14,5 Ampere in meine Kiste.


Bernd,

Wenn du in die Nahe bist mochte ich gerne deine 'calculateur' auslesen mit verschiedene Ampere einstellungen.
Die Ampere einstellung muss irgendwo in die eeprom zu finden sein und wann die miteinander vergleichen wurde konnen wir hoffentlich sehen wo genau das ist.

von prensel - am 28.09.2016 16:15
Zitat
prensel
Zitat
Bernd Schlueter
Also, ich habe, gemäß dem Steckerschild in meinem 1998er Saxo die Saftware 3.5 und die lässt sich mit meinem Lexia einstellen. Dann laufen 10 , 12,5 oder 14,5 Ampere in meine Kiste.


Bernd,

Wenn du in die Nahe bist mochte ich gerne deine 'calculateur' auslesen mit verschiedene Ampere einstellungen.
Die Ampere einstellung muss irgendwo in die eeprom zu finden sein und wann die miteinander vergleichen wurde konnen wir hoffentlich sehen wo genau das ist.


Gehört zwar nicht in diesen Thread:
Mein Ax hat Software 3.01 und ich kann die Ladestärke auch einstellen. Bei mir steht im Lexia die "14" drin und "NiCd mit erhöhter Kapazität".

von Blacky-AX - am 28.09.2016 20:30
Du fährst zur Ladestation mit wenigen % SoC, willst dein NiCd Akku möglichst von 0 auf 100% aufladen und die Ladestation steht komplett ausgeschaltet :rp: (3M Hilden). Zum Glück sollst nur ca. 15 min zu Fuß nach Hause gehen und warten bis der Strom wieder zur Verfügung steht :cool:

So passiert es auch manchmal...

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 08.10.2016 13:59
Hallo Alexander!

Um 'mal wieder auf die Eingangsmitteilung zurück zu kommen:
Bei deinen Überlegungen ist Vieles dabei, was mir auch so oder ähnlich vorschwebt. Insbesondere der Wechsel auf Leaf-Akkus erscheint mir günstig.
Hast du eine Quelle für diese Akkus? Wenn ja, wie ergiebig kann die sprudeln?

Viele Grüße

Heidetom

von Heidetom - am 09.10.2016 21:06
Offizieller Hersteller:
[www.eco-aesc-lb.com]
Verkauf in USA:
[hybridautocenter.com]
Angebot:
[hybridautocenter.com]

Ich werde die Module aber aus der Ukraine kaufen. Meine gute Bekannten importieren gebrauchte Akkus aus USA und verkaufen geprüfte Module (mit 80-85-90-95% SoH bzw. Kapazität). Mit Lieferung usw. sollte ein Modul mit ca. 90% SoH ca. 130-150€ kosten. Wer gut ukrainische Sprache kann, kann ich natürlich Kontakt mitteilen.

P.S: es gibt ein Berlingo in Tschechien mit 24kWh aus Leaf aber 24S2P sind die Module angeschlossen. Ideale Konfiguration für Berlingo/Partner.

Viele in der Ukraine mit Saxo/106 haben die Module aus Leaf aber was mir nicht gefällt nur 32 Module bzw. 16S2P (ideal mit Sagem Unterspannungsbegrenzung+nur Balansierungen) aber nominal gleiche 120V.

[cloud.mail.ru]

Ja 16kWh LiMn + 12kWh NiCd wäre natürlich geil aber nicht in meinem Fall und ich brauche Kofferraum!

Ich werde auch ein BMS mit 250mA Balansierstrom aus der Ukraine kaufen, das Unterspannungsbegrenzung für eine Zelle z.B mit 3,0V oder alle unter 3,3V hat und mit einem Kontaktor funktioniert (auch für Abbruch die Leitung mit Netzteilen während Laden).

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 10.10.2016 16:58
Hallo

Ist normal kenne kein Fahrzeug wo das nicht so ist, bei manchen gehts auch bei Zündung an nicht solange der Motor nicht läuft., also warum solls bei Elektrofahrzeugen anders ein.


Gruß

Roman

von R.M - am 28.10.2016 06:03
... kannste ändern:
Einfach einen Klingeltaster ins Armaturenbrett bauen und direkt von Batterieplus durch den Klingeltaster zu Bremslichtplus durchschalten...
Bei Bedarf daneben einen für Rückfahrlicht und nich einen für Blinker, dann kannste ne prima Lichtorgel für die Parkplatzfete machen. :rp:

von Andi aus Bad Essen - am 28.10.2016 07:31
Zitat
R.M
Hallo

Ist normal kenne kein Fahrzeug wo das nicht so ist, bei manchen gehts auch bei Zündung an nicht solange der Motor nicht läuft., also warum solls bei Elektrofahrzeugen anders ein.


Gruß

Roman


In meinem Nissan z.B., der bald verkauft werden sollte, leuchtet Bremslicht auch bei Zündung aus.
Habe START/STOP Taste gekauft, die funktioniert so:
Schlüssel (VW Typ von JOM Fernbedienung) mit Transponder liegt in bestimmten Fach z.B. neben Fensteraufheber Tasten - START/STOP Taste ist entsperrt. Ein mal gedrückt - Position 1 oder ACC (MP3 Player usw. ist an). Zweites mal gedrückt - Position 2, also Zündung an (alles funktioniert außer dem Elektromotor, weil Kontaktor ist noch "aus"). Drittes mal gedrückt - Position ohne Schlüssel oder Taste aus.
Man kann auch sofort den Motor starten (auch einen Verbrennungsmotor) wenn die Bremspedal und ein mal die START/STOP Taste gleichzeitig gedrückt werden. Es funktioniert so wenn Bremslicht ohne Schlüssel leuchtet, also +12V dazu von Bremspedal als Signal kommt.
In solchen Zustand wie jetzt, ich soll in Saxo 2 mal die START/STOP Taste ohne Bremspedal drücken und danach mit Bremspedal schon drittes mal. Nur so wird Saxo gestartet bzw. bereit zu fahren. Was natürlich nicht so bequem ist wie ein mal mit Bremspedal und los.

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 28.10.2016 10:16
Zitat
Andi aus Bad Essen
... kannste ändern:
Einfach einen Klingeltaster ins Armaturenbrett bauen und direkt von Batterieplus durch den Klingeltaster zu Bremslichtplus durchschalten...
Bei Bedarf daneben einen für Rückfahrlicht und nich einen für Blinker, dann kannste ne prima Lichtorgel für die Parkplatzfete machen. :rp:


Kann ich nicht einfach statt +12V von Relais für Bremslicht die +12V von Dauerleitung mit z.B. 5 bis 10A Sichrung anschließen?

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 28.10.2016 10:22
Baue das Bremslicht doch einfach an die Handbremse! Ich bremse eh zum Schluss immer mit der Handbremse, damit dieses Vakuumpumpengenöhle unterbleibt.

Paul, wenn Du nicht 20 km zu weit wohntest...ich muss mir vom Airbus unbedingt noch Batterie-Unterstützung holen. So lange es die Dinger noch im Airbus gibt.

von Bernd Schlueter - am 05.11.2016 05:19
Haben Sie meine Nachricht über Start-Stop Taste gelesen? Ich brauche doch +12V als Signal von Bremslicht wenn ich auf Bremspedal drücke ohne Schlüssel bzw. bei Zündung AUS. Ich werde entweder zweiten Schalter einbauen oder dauer Plus mit 5A Sicherung zum Bremspedal Schalter anschließen. Momentan ich warte auf China Post :xcool:

Sollte so funktionieren:

[youtu.be]

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 05.11.2016 10:47
Vermutlich ein Block geht langsam kaputt... Ende der Ladung unter 3,5A 160V, direkt nach der Ladung in 10 Sekunden 140V und unter 100A Belastung 10V Verlust.
Ich stehe trotzdem kurz vor Umbau auf Lithium aber möchte von anderen erkennen ob solche Akku Verhalten nicht in Ordnung ist?

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 08.02.2017 10:15
Hallo Alexander,

ich habe bei mir Einzelspannungsüberwachung drinn und in der Ausgleichsladung krabbelln alle Blöcke über 8 Volt wenn es lange genug läuft.
Nach Abbruch dauert es nicht lange bis sie bei 7 Volt stehen, also das ist normal.

Bei Fahrtantritt geht es auch zeitnah Richtung 6 Volt Nennspannung, wobei man da Anfangs schon mal ordentlich drauftreten kann.
Wie von Dir beschrieben denke ich auch das eine Batterie schwächelt, die Reichweite ist wohl eingebrochen, oder?


Gruß
Martin

von Martin Heinrich - am 08.02.2017 11:25
Ja, mit 8,5kWh aus Ladesäule bis 40km Reichweite, also ×Lader Effizienz ×Überladung und nur ca. 6kWh zur Verfügung. Früher war 12-13kWh aus der Ladesäule und bis 70km (es blieb immer ca. 20% aber bis 60-80A Belastung sonst wenn mehr Amper dann 103V, dank ReLight 2010 Pippton).

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 08.02.2017 11:39
Es ist zum Glück kein Block kaputt sondern nicht vollständig geladen bzw. Blöcke wurden ausbalanciert!

Normalerweise Ladestrom sollte bis 5A an der zweite Ladephase reduziert werden. Bei mir ist bis 3,5A... Das macht nur ~5Ah Überladung statt 5A×1,5h=7,5Ah und bei Ausgleichladung nur 10Ah statt 5A×3h=15Ah.

Wer weiß mit welchen Gerät kann man die Stromstärke der zweiten Ladeetappe ändern (im schlimmsten Fall die Zeit von 1,5h bis 2h, dann hätte ich 7Ah bei Normalladung)? Ein Kamerad kann für mich sein Lexia Diagnosegerät schicken.

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 13.02.2017 23:41
Ich meinte dass die Blöcke nicht ausbalanciert sind. Ich muss entweder die Zeit der Nachladephase von 1,5h bis 2h erhöhen (2h×3,5A=7Ah) entweder die Stromstärke der Nachladephase von 3,5A bis 5A erhöhen (1,5h×5A=7,5Ah). Mit welchem Gerät kann ich Zeit/Stromstärke ändert? Kann Lexia sowas?

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 14.02.2017 13:38
Hallo Alexander,

mit dem Lexia kann man nur die folgenden Ladeparameter ändern:
* Max. Ladestrom (primärseitig): 10A - 13A (standard) - 14A
* Ausgleichsladung antriggern. Diese wird automatisch bei etwa jeder zehnten Ladung ausgelöst, d.h. eine verlängerte Nachladephase von etwa 1,5-2h schließt sich an die Normalladung an. Kann aber hier gezielt angestoßen werden. Bricht man die Ausgleichsladung ab, bevor sie automatisch beendet wurde, wird beim nächsten Laden wieder eine Ausgleichsladung versucht. Das Spiel geht so lange, bis man die Ausgleichsladung zuende gehen läßt, dann folgen wieder etwa zehn Normalladungen.
* Wartungsladung antriggern. Wird zwingend als Vorbereitung für's Wassernachfüllen benötigt. Lädt die Akkus besonders voll (was mit maximalem Laugenstand in den Akkus einhergeht), damit nach dem Wassernachfüllen keine Lauge austritt, wenn man das nächste Mal voll lädt. Die Wartungsladung hält die Akkus über einen längeren Zeitraum auf diesem Niveau, damit man genügend Zeit hat, um das Wassernachfüllen zu beginnen. Da die Wartungsladung vorgeschädigte Akkus mit Separatorproblem sterben lassen kann, sollte man sie nur dann durchführen, wenn sie nötig ist.
* Initialisierungsladung antriggern. Dient ausschließlich dem "Einfahren" eines neuen Akkusatzes. Mehr weiß ich dazu nicht, habe ich noch nie gemacht.

Alles andere kann man nur über einen Zusatzlader erreichen - dann allerdings muß man dafür sorgen, daß die bordeigene Energieuhr mitzählt. Sonst kommt die Logik aus dem Tritt.

Sollten Deine Akkus tatsächlich nur nicht gut balanciert sein, dann läßt sich das im normalen Betrieb nach und nach wieder ausgleichen. Dazu die Akkus mehrfach hintereinander immer schön voll laden (ggf. die Ausgleichsladung dazu nutzen) und möglichst dezent ganz leerfahren.
"Dezent" heißt: unterhalb von ca. 40% nur noch im grünen Bereich fahren (ECO-Anzeige), unterhalb von 20-30% nur noch in der unteren Hälfte des grünen Bereichs fahren (wenn die Akkus mal alle gleich sind geht es auch wieder mit etwas weniger Vorsicht). Und am Besten nur in der Ebene, gegen Ende keine Steigungen mehr fahren.
"Ganz leerfahren" heißt: Mindestens bis die Warnleuchte angeht, mit großer Vorsicht auch mal bis die Leistungsbegrenzung zuschlägt. Wenn man dezent genug fährt, geht sie auch erst an, wenn die Akkus wirklich leer sind. Je nach Ausgeglichenheit können dann noch 0-20km gefahren werden (in der Ebene) - also in Reichweite des Ladekabels bleiben.

Was die Reichweite besonders schnell in die Knie zwingt: Nachladen, wenn die Akkus noch ziemlich voll sind. Bei mir rächt sich das gleich nach der nächsten Ladung. Kann man aber durch ein oder zwei "Leerfahrten" wieder problemlos kurieren. Meine Erfahrung: Wenn die Akkus immer bis auf deutlich unterhalb von 50% geleert werden, dann gibt's wenig Probleme. Ein kurzes Nachladen von z.B. 20% auf z.B. 45% (und dann wieder auf 20% 'runterfahren) ist normalerweise auch kein Problem.
Das Fahrzeug keinesfalls mit vollen Akkus längere Zeit herumstehen lassen (schädigt die Akkus durch Kristallitbildung).

Um die Reichweite optimal ausnutzen zu können lohnt sich eine Gesamtpannungsanzeige (oder aufwendiger: Enzelspannungsanzeigen). Mit dieser kann man sich gut an die untere Grenzspannung herantasten. Optimal ist auch ein Fahrprofil, bei dem man bergauf eher mit vollen Akkus und mit leeren Akkus eher bergab fährt - das kann man sich aber auch nicht immer gerade so 'raussuchen...

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe
Dirk
(Citroen AX Electrique, mit inzwischen auch schon über 150000km, wovon der aktuelle Akkusatz mind. 105000km bewältigt hat)

von DH@SoKa - am 14.02.2017 19:00
Erstmal vielen Dank für vollständige Erklärung. Ich habe es so verstanden, dass mein ReLight 2010 kann gleiches wie ein Lexia außer:

* Max. Ladestrom (primärseitig): 10A - 13A (standard) - 14A


Ich fahre fast immer am Ende mit dem ReLight 2010 und habe Warnpippton bei niedriger Akkuspannung. Kurz vor dem Aufladen fahre ich noch paar km in 30er Zone neben eine Ladestation bis ich gar nicht mehr keine 30A aus Akku ziehen konnte. Also mit richtig leer entladen und dann aufladen mache ich fast immer. Was mir aber nicht klar ist:
Normalerweise
-Nachladephase bei Normalaufladen 5A×1,5h=7,5Ah
-Nachladephase bei Ausgleichladung 5A×3h=15Ah
Bei mir
-Nachladephase bei Normalaufladen 3,5A×1,5h=5,25Ah
-Nachladephase bei Ausgleichladung 3,5A×4h=14Ah

Wie man es sehen kann mit Ausgleichladung werden meine Blöcke fast wie es sein sollte überladen (14Ah statt 15Ah) aber bei Normaleladung nur 5Ah statt 7,5Ah.

Ausgleichladung ist keine 10te Ladung sondern nach geladene 1000Ah, also wenn man volle Kapazität hat (100Ah×10) ist dann ja genau jede 10te Ladung eine Ausgleichladung. Bei mir war das ungefähr jede 12te oder 13te Ladung.

Wie ich verstanden habe, dass meine Blöcke nicht ausbalanciert sind?
1. Ich hatte immer nach der Ausgleichladung auf paar km mehr Reichweite.
2. Nach die letzte Ausgleichladung bin ich 3 mal komplett leer gefahren und danach noch mit extra Belastung bis 103V unter 2A. Also mehr entladen unterwegs könnte keiner ;) 1 und 2 mal es waren Normaleladungen aber beim 3 mal habe ich extra im ReLight 2010 die Ausgleichladung gestartet. Nur nach dem 3tem Versuch bzw. Ausgleichladung bekamm ich ca. 15km mehr Reichweite und am Ende mit extra Belastung bis 103V unter 2A wurde auf 15% mehr entladen (also noch 15Ah mehr). Im Zahlen:
Bevor nach eine gewöhnliche Ausgleichladung ca. 5km von 101% bis 100% und bis 45% konnte ich noch fahren bis 35% mit extra Belastung.
Jetzt nach eine extra angeschaltete Ausgleichladung ca. 10km von 101% bis 100% dann bis 35% konnte ich noch fahren und bis 20% mit extra Belastung 2A bis 103V.

Wie ich es verstehe ich muss die Blöcke ausbalancieren lassen aber wie? Bis 80% entladen dann laden, danach bis 60% und laden, danach bis 40% usw? Oder jede 3 Aufladen als Ausgleichladung starten 2-3 mal?

Wie kann ich Stromstärke oder Zeit der Nachladephase des Normalladevorgangs ändern?

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 15.02.2017 08:37
Ich soll noch dazu sagen, dass ich fast immer kurz vor dem Ende des Ladevorgangs zum Auto komme und direkt danach 3km fahre. Dann steht mein Wagen ganze Nacht und am nächsten Tag um 8Uhr wieder los. Ich glaube mit 3km (also ca. -4% bzw. -4Ah) direkt nach dem Aufladen darf man als vollgeladen nicht bezeichnen?

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 15.02.2017 09:20
Hallo Alexander,

ich denke, dass dein AX electrique auf "max. Ladestrom (primärseitig): 10A" eingestellt ist, weswegen es auch nur mit 3,5A in die Nachladephase geht.

Ich habe bei meinem AC electrique (dafür habe ich mir extra das Lexia angeschafft) mit dem Lexia den Ladestrom auf 14A eingestellt, seit dem steht im Menü - Identifikation:
Parameter Typ Batterie: "NiCd Kali mit größerer Reserve". Bin seit dem Kauf des AX ca. 5.500km gefahren und habe so ca. alle 2.000km eine Ausgleichsladung angestossen,
Wasserwartung hatte ich nach ca. 2.000km gemacht und 5 Liter Wasser nachgefüllt.

Ich denke auch, dass deine Akkus auseinandergedriftet sind. Bei mir ist Anfangs die "Lade mich Lampe" bei ca. 30% angegangen und dann immer früher bis zum Schluss bei 55%.
Meine Reichweite betrug dann nur ca. 30 - 35km. Ich habe Ende Januar eine Wasserwartung machen wollen, habe mich dann für eine Initialisierungsladung entschlossen, die ich
über die Zeitschaltuhr angestossen habe. Bei ca. 45% habe ich 5,5Std. laden lassen (von 3 Uhr bis 8.30 Uhr), dann Wasser nachgefüllt und gefahren. Meine "Lade mich Lampe"
geht jetzt bei etwas über 30% an.

von Blacky-AX - am 15.02.2017 20:09
Hallo Alexander,

die Strategie, die Du da fährst ist vermutlich nicht sonderlich günstig. Bei meinem alten AX hat es sich sehr bewährt - vor allem in der kalten Jahreszeit! - das Fahrzeug über eine Schaltuhr so zu laden, daß es morgens genau vor dem Losfahren voll wird. Vorteile: Die Akkus sind beim morgendlichen Losfahren nicht ausgekühlt, sondern "Betriebswarm", die Elektronen sind "noch frisch" (hört sich blöd an, aber je länger das Fahrzeug herumsteht, umso lascher werden die Akkus wenn sie leer werden), man nutzt die deutlich erhöhte Spannungslage der Akkus vom Laden für die ersten paar Kilometer (höhere Spannung = niedrigerer Strom), das Fahrzeug steht nicht mit vollgeladenen Akkus herum.

Falls Du die 3km am Abend fahren mußt, dann lade genau dafür lieber nur eine viertel / halbe Stunde nach falls es ansonsten nicht reicht, und lade für den nächsten Tag über Nacht per Schaltuhr.

Zum Laden per Schaltuhr:
Ladedauer [h] = ((100%-Restladung[%])/100) * 17 / 3
"17": Maximale Akkukapazität von ganz leer bis ganz voll inkl. Ladeverluste
"3,1": Ladeleistung [kW], wenn er mit 13A lädt. Wenn er mit 10A lädt, dann stattdessen "2,4" nehmen.
Es handelt sich hier um eine grobe Faustformel, auf die man auch gerne mal eine halbe oder eine ganze Stunde draufschlagen kann. Für die Zahlen entwickelt man mit der Zeit ein Gespür.

Wichtiger Hinweis dazu: Die Schaltuhr sollte ausschließlich dazu dienen, den Beginn der Ladung zu bestimmen. Da der Bordlader am Ladebeginn "sanft" die Leistung hochregelt, tut das der Schaltuhr nicht weh. Das Ladeende sollte aber keinesfalls die Schaltuhr hart schalten, da sie das auf Dauer nicht schadfrei übersteht (Schalten bei hoher Last = schlecht!). D.h. die Schaltuhr schaltet zum berechneten Zeitpunkt in der Nacht ein (halb Drei oder so), läuft aber "endlos". Morgens vor dem Abfahren (halb Acht oder so) dann über die Ladeklappe das Laden regulär beenden (falls noch nicht fertig), Schaltuhr einsammeln, fertig.

Falls man auch das Ladeende per Schaltuhr setzen möchte empfiehlt sich das Schalten über Schütz. FI-Schalter sind als "Abschalter" ebenfalls nicht so zimperlich wie herkömmliche Schaltuhren.

Warnung noch dazu: Bei hohen Strömen neigen Steckerschaltuhren dazu, sehr heiß zu werden, da auf beiden Seiten an den Steckkontakten auf wenig Raum viel Wärme abfällt. Daher vorzugsweise nur mit 10A laden, immer die Kontakte prüfen und auf Erwärmung achten! Besser: Festverdrahtete Schaltuhr und / oder Schütz.

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe
Dirk
(Citroen AX Electrique, SAM I)

von DH@SoKa - am 16.02.2017 12:31
Ich war im Februar lange Zeit krank aber jetzt kann ich alles beantworten.

Blacky-AX

Meine Kiste zieht echte 14,5A aus der Ladesäule. Ich habe zufälligerweise eine Anzeige (von 2013) mit meinem Saxo gefunden und die haben anderen Sagem Box mit 3.5 SoftVersion eingebaut.


2013 wurde eine gebrauchte Sagembox mit neuester Softwareversion 3.5 eingebaut


Momentan habe ich mit meiner Fahrweise über 70km Reichweite und von 80 bis 90% Kapazität. Wasserwartung steht kurz vor der Nase, habe schon 450Ah überladen und 20L bi-dest Wasser schon gekauft (23 EUR aus Apotheke).

Habe bei ca. 70-75% SoC Kistenspannung gemessen:
Gesamtspannung 132,7V / 20 Blocks = 6,635V durchschnittlich
11er Kiste 72,9V / 11 Blocks = 6,627V durchschnittlich
6er Kiste 39,8V / 6 Blocks = 6,633V durchschnittlich
3er Kiste 20,0V / 3 Blocks = 6,666V durchschnittlich

Wie man erkennen könnte ich habe die NiCd Blocks endlich ausbalanciert. Ich möchte noch mit leerem Akku die Kistenspannung messen lassen...

MfG

Alexander

von DeLike - am 11.04.2017 12:38
DH@SoKa

die Ladesäule von Stadtwerke sind so blöd programmiert dass ich über Zeitschaltuhr einfach vergessen kann. Zwei mal habe ich früher folgendes gemacht:
Schuko Stecker rein und nur danach Ladeklappe zu. Die Ladestation kam 2 mal auf Strörung und jedes mal eine Woche Wartezeit bis ein Technicker kommt. Jetzt weiss ich gut, dass ich zuerst die Ladeklappe zumachen soll und nur danach Schuko Stecker reinstecken kann. Ein mal am Ende der Nachladephase habe ich die Ladeklappe aufgemacht um die Ladung abzubrechen und die Ladestation kam wieder auf Störung!

Ich bekomme bald Emerson Netzteile mit 2000W Ausgangsleistung (max 42A DC) und bisschen später die Tesla Module. Den Marechal Stecker baue ich auf bis 22kW um und sollte danach in eine Stunde des Ladevorgangs ca. 150-180km Reichweite aufladen können, was mir für eine Arbeitswoche reicht und ALDI, wo ich ein mal pro Woche für 1 Stunde zum Einkaufen komme, hat auch 22kW Ladestation. Wenn es pro Woche irgendwann nicht reichen würde, zum Glück könnte ich schon jeder Zeit nachladen und über NiCd Regeln vergessen.

MfG,

Alexander.

von DeLike - am 11.04.2017 12:57
Habe folgendes ausprobiert:

Saxo am Abend zum Aufladen parken und L+N Leitungen von Marechal Dose zum Lader mit nem Zeitschaltuhr um 3Uhr verbinden, damit die Ladung schon am Morgen kurz vor Abfahrt fertig gewesen wird.

Zeitschaltuhr eingestellt, mit Tankkarte angemeldet, Ladestecker beideseitig rein, nach ca. 30 Sekunden zeigte die Ladestation folgendes:



Der Stecker wurde leider nicht rechtzeitig eingesteckt. Bitte neu anmelden.


Dann habe ich die 2 Kabel von Ladeklappe Signal mit dem Zeitschaltuhr zu verbinden ausprobiert. Der Stecker wurde erkannt aber die Ladestation geht auf Fehler wenn die Kontakte von Ladeklappe verbunden sind bzw. es wurde simmuliert dass die Ladeklappe zugemacht wurde. Also das gleiche Problem wie früher wenn ich zuerst den Schukostecker eingesteckt und danach die Ladeklappe zugemacht habe (ob der Marechal Stecker bevor eingesteckt war spielt leider auch keine Rolle).



Bitte entfernen sie den Stecker.


Weiter wenn der Stecker mehrmals entfert wurde ändert sich leider nichts und die Station bleibt mit der Fehler bis ein böse Service Techniker kommt :hot:

MfG

Alexander.

von DeLike - am 16.04.2017 00:21
Hallo,

habe schon Tesla Module in Saxo. 42S Spannung und 200A machen wirklich Spaß.

Verkaufe meine NiCd Blöcke. Beschreibung unter:
[www.elektroauto-forum.de]

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 08.10.2017 09:37
Hallo Alexander!

Meinen Glückwunsch zum Umbau auf Tesla-Akkus!! Der Sprung von original NiCd auf Tesla-Blöcke sollte ein Unterschied wie Tag und Nacht sein!!

Wo hast du die Pakete untergebracht? Sind sie nicht ein klein wenig zu groß für die originalen Akkukästen? Hast du die Wasserkühlung der Akkus angeschlossen? Hast du weitere Änderungen am Fahrzeug vorgenommen?

Kannst du ein paar Bilder hier einstellen?

Ich wünsche allzeit gute Fahrt!

Heidetom

von Heidetom - am 12.10.2017 22:40
Ein Unterschied ist im Vergleich gut zu sehen:

2 SAFT NiCd Blöcke ~26 kg schwer und ~16 Liter Volumen haben 1200Wh Energie;
Ein Tesla Modul wiegt ~26 kg und hat ~16 Liter Volumen aber mind. 4800Wh Energie, also um VIER mal mehr!!!

Für Tesla-Akkus braucht man neue Akku Kisten, z.B: aus 2-3mm Alublech und Kistehalterung 4-5mm aus Stahl.

Statt 6er Kiste vorne passt 3 Module, die auf einander gestapelt werden sollen, dann passt es mit Höhe 26cm.
Statt 11er Kiste hinten passt 4 Module, die auf der Seite stehen sollen, dann passt es mit Höhe 31cm, für Breite und Länge hat man mit beiden Kisten genug Platz.

Es ist noch viel nicht fertig, deswegen kommen die Bilder etwas später.

Die Wasserkühlung anschließen ist gar nicht schwer aber momentan ist es noch nicht gemacht, weil ich die Module nicht nur abkühlen möchte sondern am Winter auch erwärmen. Dafür brauche ich paar Teile zu finden, Kabeln anschließen usw.

Im Plan steht noch die Marechal Ladedose für 3ph 29A bis Ende umbauen (Ladestecker ist fertig) und 18kW Lader aus 9 Netzteilen mit bis zu 2000W zu installieren.

Habe mit ca. 30kW voll Spaß und gewunderte Geschichte anderen Fahrer. Verbrauch ist in diesem Fall ca. 16kWh/100km aus Akku und ca. +10-15% aus Netz, was für mich komplett in Ordnung ist. Weiter fahren mit Strom nur bis 100A damit ich 12kWh/100km oder noch weniger habe, will ich gar nicht mehr!

Letzter Fahrt mit 3,4V an jede Zelle: Schnellstraße mit 80km/h Begrenzung und Berg hoch, ich fahre unbewusst schon 95km/h und denke - Sch@ße es zieht gar nicht mehr, dann gucke ich auf Tacho, hmmm es ist schon Saxo begrenzter Maximum, so schnell? dann ist es Ok. Mit NiCd unter 50% SoC es war nur große Mühe. So soll es elektrisch fahren können.

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 13.10.2017 13:10
Hallo Alexander!

Das klingt sehr verlockend!!! Die Temperierung (heizen wie kühlen) mit Wasser ist sicherlich eine sehr gute Sache, kann so doch jede einzelne Zelle erreicht werden.

Interessant ist auch der Umbau des Ladesteckers. Du hast also den originalen Marechalstecker mit weiteren Kontakten für L2 und L3 ausgerüstet? Sind die Kontakte in der Dose (am Fahrzeug) bereits vorgesehen?

Hast du schon einmal über die Variante nachgedacht, anstelle der Marechalverbindung einen TYP-2-Anschluss anzubringen?

Viele Grüße

Heidetom

von Heidetom - am 13.10.2017 17:14
Ich habe Umbau hier beschrieben:
[21639.foren.mysnip.de]

Habe dafür einen kaputten Marechal Stecker mit Ladedose gekauft. Mit NiCd vertragen die Kontakten 14,5A stundenlang, ich habe jetzt 2×L1, 2×L2, 2×L3 und 2×N, also für 3ph 29A sollte reichen.

P.S: Aufladen mit 18kW DC (aus der Ladestation ca. 20kW AC) werde ich nur bei Fernfahrten machen, also sehr selten. Natürlich nicht ab 0% SOC, also nur ca. 60 min mit max Power und dann geht Stromstärke bei CV selbstverständlich runter. Die Netzteile werden bei 20% und bei 80% SOC echte 18kW ausgeben, also nicht nur CC, sondern 2000W Regulierung. Die maximale Stromstärke ist 42A DC pro Netzteil (also bis 126A in Akku) und bei Überlastung, z.B: 55V×42A wäre 2310W, regulieren die sich selbst mit 2000W am Ausgang, also 2000W÷55V=36,36A. Deswegen geht das Aufladen bißchen schneller als nur mit CC/CV. Ich nenne sowas als CP (constant power). Rechnerisch sollte CP bis 176,4V am Akku dauern mit 3×34A, nur danach wird CV Modus im Spiel "einspringen".

P.S2: 95% Aufladungen werde ich mit 11kW AC machen, damit es nicht so stressig für Akku und Netzteile sein wird. Normalerweise sollte Saxo mit 11kW spätestens nach 3-4 Stunden voll aufgeladen stehen, was für mich vollkommend in Ordnung ist.

P.S3: Typ2 Ladedose wäre möglich aber mit einen Stecker dazu und Steckersperre bzw. Blockierung kostete etwas teuerer + ich sollte simulieren "angeschlossenen Stecker" und wegen Regnen isolieren bzw. schützen. Marechal Ladedose mit dem Ladestecker war für mich leichter und günstiger.

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 13.10.2017 21:09
Hallo Alexander!

Das klingt nach Bastelarbeit, zumal man einen zweiten Marechalstecker benötigt.

Ich bin deshalb so interessiert, weil ich ebenfalls an einem 18650-Akku arbeite, der dann auch mit mehr als 11 kW geladen werden soll. Und natürlich soll der Drehstromanschluss elegant und gut nutzbar, zudem vor eindringendem Wasser geschützt, am Fahrzeug angebracht sein.

Es gibt noch viel zu tun .... .

Viele Grüße

Heidetom

von Heidetom - am 15.10.2017 21:50
Bis 11kW AC also 3ph 16A braucht man keinen zweiten Marechalstecker, weil man A und G Kontakte hat, die mit einem Reedschalter ersetzten werden können. Für Marechalladedose kann man aus CEE 16 2 Pins nehmen und bearbeiten . Zwar ist Umbau bis 11kW echt gunstig. Man braucht nur 2 je ca. 3,3kW Lader. Dann ist L1 mit Sagem Lader besetz (auch nur bei Schucko) und L2 mit L3 mit andere Ladegeräten.
Uber 11 kW braucht man schon um 2 mal mehr Kontakten, also einen Marechalstecker zusätlich, wie ich es gemacht habe.

Ich empfehle Ihnen die Batterie bzw. 18650 Elemente zuerst testen und beobachten wie die wärmer während der Aufladung sind. Nicht einzelne 18650 Zelle, sondern kleinen Akku aus diesen Zellen. Tesla Zellen sind echt qualitativ aber trotzdem bekommen + paar °C pro Stunde während der Aufladung schon mit 1/3C Stromstärke, weil die Zellen in der Nahe von einanderen und in isolierten Box sind!!!

Gruß

Alexander.

von DeLike - am 16.10.2017 07:34
Zitat
DeLike
Habe mit ca. 30kW voll Spaß und gewunderte Geschichte anderen Fahrer. Verbrauch ist in diesem Fall ca. 16kWh/100km aus Akku und ca. +10-15% aus Netz, was für mich komplett in Ordnung ist. Weiter fahren mit Strom nur bis 100A damit ich 12kWh/100km oder noch weniger habe, will ich gar nicht mehr!...


Ich habe mein Verbrauch falsch berechnet. Ich dachte 1% auf Tacho = 1Ah aber es ist nicht so.

Zuerst an der Ladestation, der Zähler zeigt 5000Wh aus Netz und auf Tacho +35%, wenn es 35Ah wäre * 150V = 5250Wh in Akku - wahnsinn!

Beurteilen durch die Parameter in der SagemFirmware haben wir folgendes:


@77 $5A ; 119 NCM CAPA_NOM_BATT 090d 1Ah 90Ah


Sagem denkt dass es nur 90Ah nominale Kapazität ist (in Berlingo Firmware steht 95Ah) und


@2B $E6 ; 43 NAFH SEUIL_JAUGE_100 230d 1/255 90,1%
@2C $05 ; 44 NAFB SEUIL_JAUGE_0 005d 1/255 1,96%


bedeutet 0% auf Tacho ist echte 1,96% von 90Ah (1,764Ah) und 100% ist echte 90,1% von 90Ah (81,09Ah). Das heißt 100% entspricht ca. 79,33Ah oder ca. 1%=0,8Ah

Dann bei 5000Wh aus Netz und +35% auf Tacho bedeutet ca. 28Ah*150V=4200Wh, schon mehr realistisch.

Verbrauch in diesem Fall statt 160Wh/km (gerechnet 1%/km oder 1Ah*160V/km) ist 0,8Ah*160V=128Wh/km was schon ein großen Unterschied macht!!!

Berlingo Parametern:


@77 $5F ; 119 NCM CAPA_NOM_BATT 095d 1Ah 95Ah
@2B $EE ; 43 NAFH SEUIL_JAUGE_100 238d 1/255 93,3%
@2C $00 ; 44 NAFB SEUIL_JAUGE_0 000d 1/255 0%


Wie man hier sehen kann statt ca. 80Ah bei Saxo Tacho von 0 bis 100% sieht man bei Berlingo/Partner ca. 89Ah. Warum es so einprogrammiert wurde, weiß ich nicht, vermute nur, dass es so für Verbrauch ca. 1% pro 1km korrigiert wurde.

P.S:


@75 $64 ; 117 ECE PERIOD_SCHG_EGAL 100d 10Ah 1000Ah


Nach wie viel geladene Ah startet eine Ausgleichladung bei Saxo/P106e

und bei Berlingo/Partner:


@75 $FF ; 117 ECE PERIOD_SCHG_EGAL 255d 10Ah 2550Ah




Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 19.10.2017 09:15
Hallo Alexander!

Vielleicht kannst du ja einfach 'mal an einer Ladesäule mit Energiemengenzähler das Fahrzeug nach einer längeren Fahrt wieder aufladen bis zum Status vor der Fahrt. Daraus bekommst du die kWh pro Kilometer ab Netz. 10 bis 15 % abgezogen ergibt dann die kWh ab Akku.

Viele Grüße

Heidetom

von Heidetom - am 20.10.2017 20:56
Hallo

Genau so gehts nicht du musst die mittlere Spannung nehmen also akku halb leer.

Wenn du es genau wissen willst dann Strom und Spannung mit loggen.

Gruß

Roman

von R.M - am 22.10.2017 18:50
Hallo,

habe doch geschrieben 150V.

154V Anfang und 146V Ende der Faht. Ich warte auf neue Software Version für mein BMS. Dann könnte ich mit Power Watcher App alles in Wh/km messen bzw. sehen.

P.S: mit 42S habe ich 3,6-3,7V (je nach Belastung) * 42 = 151,2V bis 155,4V mittlere Spannung, wenn ich die Zellen bis 4,2V aufgeladen hätte.

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 22.10.2017 20:16
Hallo

Nicht im Leerlauf sondern unter Last, da bist du bei 80% Entladung bei ca. 110 V, mehr als 11kwh konnte ich noch nie herausfahren, deshalb kommen jetzt auch 140er Nicd rein.

Gruß

Roman

von R.M - am 22.10.2017 20:22
In Sagem Software für Saxo/P106e steht "nominal capacity" als 90Ah!!! Sogar auch die Selbstentladung ist sofrwarisch einprogrammiert, was ich auch jetzt mit Li Ion Akku ändern soll.

Mit Belastung durchschnittlich 60A habe ich auf 2V weniger, nehme ich nicht in ernst, die Beschleunigung dauert auch nicht lang ca. 1% der Fahrt. Was noch gut war, auf der A46 von Remscheid Richtung Düsseldorf nach der Erkrather Ausfahrt ca. 5km lang gibt's kleiner bergab Weg womit ich 1 Sec mit 2kW fuhr, dann 1 sec mit 0kW, dann 1 sec mit -1,5kW, so funktionierte auf dieser Weg die 95km/h Begrenzung.

Gruß,

Alexander.

von DeLike - am 22.10.2017 20:51
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.