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Informationen zum Thema:
Forum:
Elektroautos
Beiträge im Thema:
14
Erster Beitrag:
vor 4 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 3 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
Saxoist, Peugeot106, Bernd Schlueter, Berlingo-98, DeLike, R.M, lytter

Saft - Akku

Startbeitrag von Peugeot106 am 07.04.2017 19:47

Hallo
Ich habe in meinem Peugeot 106 BJ 2001 einen Block (D) der defekt ist. Er hat nur noch eine Spannug von 5V während die anderen 6,2 V haben. Kann man diesen Block wiederaufbereiten? Wie kann ich die Kapazität der intakten Blocks bestimmen? Hat jemand Blocks, deren Kapazität bekannt ist?

mfG Tino

Antworten:

Da soll es ganz verwegene geben, die so etwas versuchen, aber ich sage , das geht nicht. Deine Hände und Arme sind zu wertvoll dafür. Die gelochte Kleidung kannst Du wenigstens noch zusammenkleben.
Wenn Du Glück hast, hat die eine Zelle einen Zellenkurzschluss und polt nicht um, dann kannst Du die Batterie unter Vorbehalt weiterbenutzen. Manchmal kommt es vor, dass sich solch ein Kurzschluss wieder auflöst, dann kannst Du Glück haben, hast aber eine beschädigte Zelle , die umpolen kann mit enormer Knallgasentwicklung und möglicher Explosion. Hatte ich gerade wieder. Also, intakten Ersatz suchen und dem Vbezüglich der Kapazität Verkäufer nicht bezüglich seiner Versicherungen trauen, selber messen!! Ich habe Ersatz, aber von dem weiß ich, dass er faule Akkus enthält, dem letzten Verkäufer kann ich vertrauen.Ungleiche Nicads, ein no go! Wäre gut, wenn Du diesen Akku auf Umpolung überprüfen könntest, mit Diode, Widerstand und LED., die Du während der fahrt im Auge hast, aber nicht mit einem dicken Kabel quer durch das Auto!

von Bernd Schlueter - am 07.04.2017 20:18
Hallo
Kannst Du das bitte etwas näher beschreiben, wie ich das mit Widerstand, Diode usw prüfen kann, ob die Zelle umpolt?
Wie kann ich denn zuverlässig messen wieviel Kapazität meine Zellen noch haben?
Gibt es da ein Verfahren, mit dem man die Kapazität des Blocks beim Verkäufer so schnell prüfen kann?

von Peugeot106 - am 08.04.2017 19:24
Hallo Tino,

wenn eine Zelle hinüber ist, ist der Block im Prinzip auch hinüber. Ich würde ihn nicht weiter verwenden, die Gefahr, dass er Nachbarn mit sich in die Tiefe reißt (heiß wird, schmilzt, explodiert) ist zu groß. Wenn überhaupt, dann vorne im Dreierkasten, da hat er nur zwei Nachbarn. - Dass ein Zellenkurzschluss sich wieder auflöst, ist das nicht ein Märchen, Bernd?

Spontan testen kann man die Gesundheit eines NiCad-Akkus am einfachsten durch einen Belastungstest mit einem 6V-Tester wie diesem:
[www.voelkner.de]
Der Block sollte möglichst weit enladen sein, dann zeigt sich am deutlichsten, ob die Spannung zusammenbricht. Ohne Belastung sagt die Batteriespannung nur wenig aus. Möglichst auch andere Blöcke aus demselben Satz vergleichen, bei gleichem Ladezustand (SOC).

Die (Rest)Kapazität erfährt man so natürlich nicht, das ist umständlicher. Wer hat Erfahrung mit Kapa-Tests?

Die alten Regeln: Wichtig ist, nicht zu tief zu entladen (ich fahre selten bis auf 0%, und dann nur sehr vorsichtig) - und den Bereich von ca. 15% bis 100% SOC regelmäßig voll auszunutzen. Und - noch eine alte Weisheit, wer kennt sie nicht? - : NiCad's nehmen es äußerst übel, in (voll) geladenem Zustand tage- oder wochenlang herumzustehen, genau umgekehrt wie andere Akkus. Sie verwandeln sich quasi in eine Tropfsteinhöhle (Kristallbildung).

Jürgen

von lytter - am 10.04.2017 15:52
Hallo

Ich vermesse alle Blöcke vor Einbau mit einem Junsi 4010 Duo bei 40A Entladestrom. Da das Teil eine Speicherkarte drinnen hat kann man die Daten prima auswerten

Generell gibt es 2 Möglichkeiten. bei der 1 Version brechen die einzelnen Zellen nacheinander ein ohne umzupolen, bei der 2ten polen sich beim entladen einzelne Zellen um.

Gruß

Roman

von R.M - am 10.04.2017 19:43
Zitat
lytter
wenn eine Zelle hinüber ist, ist der Block im Prinzip auch hinüber.


Sagt wer? :xcool:





Nicht ganz ernst gemeint, funktioniert aber wirklich bestens... wenn man einen richtigen Kuzschluss schafft. (bei 200a ca 40mV Spannungsabfall an der Zelle)
Dann noch eine kleine 12V Batterie und einen Zombie extra rein. Gesamtspannung ist wieder ok Saxo läuft wieder Stattliche, naja... was auch immer er zu laufen hat.:spos:



von Saxoist - am 20.04.2017 10:39
Bin zu dumm um Bilder anzuhängen..... Hilfeeeeee

von Saxoist - am 20.04.2017 10:42
Wenn Sie die Fotos in Facebook gucken geht dies Link mit BB Code und [ IMG ] nicht. Sie brauchen URL-Link von Foto. Den bekommen Sie mit rechten Mausclick und dann Bild URL Kopieren.

1.
Zitat
[img]https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/17952020_1457572217634031_135237981941604748_n.jpg?oh=7fb5f23b2e14d960d4599136d3f1f3dc&oe=59911CD0[/img]




2.
Zitat
[img]https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t31.0-8/17966071_1457572250967361_3402958249155776608_o.jpg?oh=b24696905b9a34ce0418dbb2b111b74d&oe=598B972E[/img]




3.
Zitat
[img]https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t31.0-8/17917522_1457572174300702_1518203486024530392_o.jpg?oh=23f592f891a86f9e2bd152a16103e009&oe=59869F19[/img]




MfG

Alexander

von DeLike - am 20.04.2017 14:48
Fettes Danke :spos:

von Saxoist - am 20.04.2017 15:04
Hallo Alexander
Vielen Dank für die aufschlussreichen Bilder. Wie hast du denn herausgefunden, welche die schadhafte Zelle im Block war?
Kann man dich auch telefonisch oder e-mail erreichen?

mfG Tino

von Peugeot106 - am 29.04.2017 21:49
Hallo Tino

Sicher kannst mich per Email erreichen. Ich habe sie in meinem Profil hinterlegt. Bin der Saxoist.... Alexander hat mir die Links zu den Bildern korrigiert.

Ich habe auf der Oberseite des Akkus 4 kleine Löcher gebohrt, durch die ich mit einem WIG Schweißdraht (Edelstahl) direkt auf die Zellverbinder komme. Danach ein M5 oder M6 Gewinde rein, Kunststoffschraube mit Gummi O Ring und dicht ist wieder alles....

Lg Hannes

von Saxoist - am 01.05.2017 08:24
Kein Märchen. Jetzt kann ich jeden Einzelakku während der Fahrt verfolgen und die Zeitdiagramme (theoretisch) hier als jpeg in Bunt darstellen. Wie mache ich das am besten? Ich denke daran, ein eigenes Forum zu eröffnen mit allen Möglichkeiten...das Wiki im elweb ist ja wohl gut gemeint, aber fast unbenutzt?
Also, ich habe einen Saftkandidaten mit guter Kapazität. Aber der macht als Einziger regelmäßig zum Ende der Ladung Spannungseinbrüche nach unten, die dann nicht mehr rückgängig gemacht werden, erst bei der Entladung. Entladen oder teilentladen verhält er sich wie die anderen Akkus. Ich habe im Moment im hinteren Kasten vier Akkus, alle nebeneinander mit mindestens einem Zellenkurzschluss, zur Zeit vier Zellen mit Dauerkurzschluss, eine tanzt ebenfalls wie die oben beschriebene, sonst gute Batterie. Ich bin zu faul, dauernd den Kasten zu montieren und da die Kiste jetzt gute 45km fährt, beobachte ich noch einige Zeit, bis ich die Ersatzakkus, mit der gleichen Vielkanalanzeige, einzykliert habe.

von Bernd Schlueter - am 05.05.2017 05:58
Sry aber Ali nix verstehen?!?

Aber ich glaube, dass der Spannungseinbruch am ende der Ladung vielleicht von einem kleinen Kurzschluss kommt, der am Ende der Ladung (größter Druck zwischen den Platten) ein wenig wirksam wird.... und dann bei kleiner werden des Druckes sich wieder in Wohlgefallen auflöst. Interessant währe wir die Selbstentladung dieses Blockes....

von Saxoist - am 06.05.2017 15:29
Zitat
Saxoist
Ich habe auf der Oberseite des Akkus 4 kleine Löcher gebohrt, durch die ich mit einem WIG Schweißdraht (Edelstahl) direkt auf die Zellverbinder komme. Danach ein M5 oder M6 Gewinde rein, Kunststoffschraube mit Gummi O Ring und dicht ist wieder alles....
Lg Hannes


Hallo Hannes,
dies ist, soviel ich weiß, Dein Akku mit den Einzel-Zell-Abgriffen:


Ich möchte das auch mal probieren, denn ich habe jetzt eine ganz schöne Anzahl von SAFT Blöcken hier stehen zum Experimentieren bzw. Laden-Entladen und Kapazitätsmessungen.
Wie kann ich die genauen 4 Punkte zum anbohren finden? Kannst Du es mal abmessen und die Maße in mm mal irgendwie eintragen oder andereswie bekanntgeben. Ich könnt mir vorstellen, das dann mal zu machen und einen Block mal mit einem der herkömmlichen Laden/Entlader aus dem Modellbaubereich zu prüfen. Da könnte man dann die Spannungen der einzelnen Zellen auch angleichen. Hast Du das mal gemacht?

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 07.05.2017 10:21
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