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Elektroautos
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vor 2 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 1 Woche, 5 Tagen
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wolfram_f4, DH@SoKa, Andi aus Bad Essen, Heidetom, R.M, Jokl, Berlingo-98

Motorkohlen Citroen Saxo alter Motor (gerade Kohlen)

Startbeitrag von wolfram_f4 am 30.10.2017 14:50

Hallo allerseits,

mein Saxo hat jetzt 40.000 km, und da ich auch kürzlich öfter mal einen undefinierten (Relight) Isolationsfehler hatte, habe ich mich bei dem Sauwetter am WE mal unter den Wagen gequetsch, und die Kohlen überprüft, und den Kohlenstaub mit Pressluft weg geblasen.
Kohlenstaub war allerdings nur sehr wenig ... und überprüft ist auch nur halb richtig .... :

Dummerweise habe ich nämlich den alten Motor (11xxxxxx) mit den geraden Kohlen, über den man hier nur eher wenig findet.
Auch hatten die Kohlen leider keine Verschleißgrenzen-Markierung, oder ich habe sie unter den ungünstigen Bedingungen nicht sehen können.

Ich habe also die unterste (hoffe, sie sind nicht versch. abgenutzt) Kohle mal raus gezogen, und mit der Schieblehre gemessen:
Aussen (soz. rechts und links, wo die Kabel sind) gut 17 mm, mittig (wo die Aussparung für die Anpress-Feder ist) >16 mm.
Leider sagt mir das nun nicht viel :(

Weiss zufällig jemand, bei welcher Länge die Verschleißgrenze der graden Kohlen liegt, und was sie im Original haben (hab mal was von 32mm aber auch 36mm gelesen)?
Eigentlich ist die Frage natürlich, wie lange ich sie ggf. noch fahren kann

Problem: keine überdachte Werkstatt und viel Improvisation nötig, den Wagen hoch genug zu bekommen, um darunter vernünftig arbeiten zu können.
Das wäre im Frühjahr alles sehr viel einfacher und angenehmer.
Wenn sie zumind. noch über den Winter (1.000, max. 2.000 km - für die Standard-Strecken habe ich ja City-EL) reichen würden, würde mir ein Stein von der Seele fallen ... zudem ich auch gerade auch noch angeschlagen bin.


Zweite Frage: Ich habe hier eine supertolle bebilderte Anleitung für den Kohlentausch beim Motor ab 12xxxxxx vom Ralf Becker gefunden, aber leider nix zu dem alten Motor.
Ralf schreibt ja explizit, dass seine Anleitung für den älteren Motor nicht anzuwenden ist.
Auf den ersten Blick ist mir allerdings nur aufgefallen, dass die beiden Stromzuführungsleitungen anders positioniert sind ... und die zweite Schraube, die man von aussen lösen muss, um die Kohlen drehen zu können, habe ich nicht ausfindig machen können ... lag aber hoffentl. nur an den ungünstigen, beengten Bedingungen.
Aber viell. gibt es ja auch iwo eine Anleitung direkt für den alten Motor???

Vielen Dank im voraus für eventuelle Tips (Eine Entwarnung, dass die Kohlen noch 2000-3000 halten, wäre nat. am schönsten ;););) )

Antworten:

Hallo Wolfram_f4
Mein geraden Kohlen im P106E hatten folgende Restlängen:

Unten 16,2mm; Vorne 14,8mm; Hinten 16,3mm; und Oben 15,9mm Restlänge nach meiner Laufleistung von 31.8845km plus die Laufstrecke vom Vorgänger Besitzer, die ich nicht genau weiß, wann die Kohlen da ersetzt wurden.

Die neuen geraden Kohlen haben 31mm Länge.

Bei meiner defensiven Fahrweise sind die Kohlen alle 10.000 km um ca. 2,6mm in der Länge kürzer geworden.

Der Kohlentausch ist nicht sehr schwierig: Es reicht das Fahrzeug vorne hochzubocken und erst die Hauptsicherung ziehen und dann das Massekabel von der 12V Batterie abzukleimmen. Beim Wiederanschliessen erst die 12V Batterie anklemmen und dann die Hauptsicherung einsetzen.
Wichtig ist zur Sicherheit nochmal die Spannung an den Kontakten nach abnehmen des Deckels unten am Motor zu prüfen: 0V.
Die Anleitung von Ralph Becker gilt auch für diese geraden Kohlen am P106 als auch am Saxo!

von Jokl - am 30.10.2017 16:59
Hallo die Herren,

mein AX hat auch den alten Motor, und den Kohletausch habe ich vor wenigen Wochen noch gemacht (bevor mir dann leider die Akkus weggeknickt sind...). Bilder und Anleitung werde ich irgendwann in den nächsten Wochen einstellen, nur bin ich gerade dringend durch viel Anderes absorbiert. Vorab nur so viel: Ist NICHT ganz identisch zum neueren Motor. Ein wesentlicher Unterschied ist ein zusätzliches Verbindungskabel am Kohlering, das es erforderlich macht, den Ring mal in die eine und mal in die andere Richtung zu drehen. Grundsätzlich ist die Aktion gut zu machen, und um beizukommen, genügen vertrauenswürdige Auffahrrampen (Fahrzeug unbedingt geeignet gegen Wegrollen sichern - sonst Lebensgefahr!).

Das Ziehen der Hauptsicherung allein genügt eventuell nicht, es sollte zusätzlich noch die Steckbrücke zur anderen Seite gezogen werden (beim AX ist das die am linken Hinterrad), um von beiden Seiten her spannungsfrei zu sein. Man sollte sich nicht darauf verlassen, daß die alte Elektronik in der Sagem-Box noch 100% trennt... und natürlich Freimessen. Die 12V habe ich ehrlich gesagt nicht abgeklemmt.

Nach meinen Informationen ist die kritische Restlänge ca. 12mm (ohne Gewähr!), denn ab 10mm kommt der Kupferkontakt durch. Das Hauptrisiko dabei ist allerdings, daß die Kohlen im Einzelfall auch sehr ungleich abgefahren sein können und man ja nur an die unterste Kohle direkt beikommt um nachzumessen. Ich hatte den Moment abgepaßt, als die untere Kohle ziemlich genau so lange war, daß ihre Oberkante etwa bündig mit dem Kohleschacht stand. Die beiden benachbarten Kohlen sind mit viel Licht und ggf. einem Spiegel oder Endoskop gerade noch so weit sichtbar, daß man erkennen kann, ob sie ebenfalls bündig mit dem Kohleschacht abschließen. Bei mir war das auch der Fall. Meine Hoffnung war: Wenn drei Kohlen gleich lang sind, dann wird die vierte aus Symmetriegründen auch gleich lang sein. Für mich damals Beruhigung genug, um mich am Maß der unteren Kohle zu orientieren. Und trotzdem regelmäßig den Kollektor auf evtl. Spurrillen zu inspizieren.

Beim späteren Kohletausch allerdings hat sich gezeigt: Ausgerechnet die obere Kohle hat sich schräg abgenutzt - warum auch immer (zuviel Spiel im Kohleschacht?). D.h. eine der beiden eingegossenen Kupferelektroden hätte sich durchaus schon durchgearbeitet haben können. Hatte sie aber zum Glück noch nicht. Fazit: Man ist nie vor Überraschungen sicher.

Die Maße meiner Kohlen beim Ausbau: 13,0mm (das war die unterste, die ich regelmäßig kontrolliert habe), 14,0mm, 11,75mm (das war die krumme!) und 13,1mm. Gemessen in der Mitte, d.h. an der Stelle, an der die Feder aufsitzt. War bei allen noch o.k., noch kein Kupfer sichtbar, man muß es aber vielleicht nicht so genau drauf ankommen lassen.

Interessantes Phänomen bei mir: Die Kohlen hatten sich zu Anfang eher schneller abgenutzt, dem Ende zu immer langsamer. Kann damit zusammenhängen, daß der Kollektor anfangs deutlich erkennbare Spurrillen aufwies, d.h. irgendwann hatte man früher die Kohlen zu spät gewechselt. Hatte sich allerdings nie unangenehm bemerkbar gemacht. Und inzwischen hat sich der Kollektor wieder eingeschliffen, d.h. die Spuren sind praktisch nicht mehr sichtbar. Im Schnitt über die letzten 60.000km wurden die Kohlen etwa 0,1mm pro 1.000km kürzer.

Vielleicht hilft das schon mal für eine erste Abschätzung? Aber Vorsicht - meine Kohlen haben mit über 111.000km vergleichsweise lange gehalten (genau weiß ich's nicht, waren schon drin als ich das Fahrzeug bekommen habe; könnte auch noch länger sein). Es gibt auch diverse Berichte im Forum von anderen, bei denen die Kohlen wesentlich (!) schneller verschleißen. Daher: Am Besten regelmäßig kontrollieren, Maße und Kilometerstand notieren und dann für's eigene Fahrzeug hochrechnen.

Mit sonnigen Grüßen
Dirk
(Citroen AX Electrique, SAM I)

von DH@SoKa - am 30.10.2017 18:23
Hallo

Einfach mal in Auffahrrampen investieren, dazu noch einen Motorradwagenheber dann kommt man an alles ran.

Gruß

Roman

von R.M - am 30.10.2017 20:03
Hallo Hartmut alias wolfram_f4,
ich hatte von Heinz (der hier arbeitet) vor vielen Jahren mal die Kohlen an meinem AX wechseln lassen und dabei Fotos gemacht. Gerade Kohlen bei einem AX. Vielleicht hilft es Dir.
Hier der link zum dem damaligen Forenbeitrag.

Den AX habe ich vor vielen Jahren verkauft. Zur Zeit fahre ich einen Berlingo electrique. Nach Serviceunterlagen sollten so alle 40 bis 50.000 km die Kohlen gewechselt werden. Ich mache solche Sachen wie Kohlen wechseln und so nicht mehr selber, lasse es bei Jürgen (und Heinz) in Hirschaid machen.

von Berlingo-98 - am 30.10.2017 20:27
Moin!


Meinen ersten Versuch der Kohlenkontrolle habe ich auch zwischen zwei Auffahrrampen gemacht - und schnell wieder aufgegeben, weil man nicht wirklich an die Kohlen herankommt, nicht vernünftig in den Kasten schauen kann und vor allem auch nicht das linke Vorderrad abbauen kann, um an die obere Schraube der Drehringarretierung zu kommen.
Inzwischen nutze ich die Hebebühne einer Selbstbauwerkstatt. Wenn man die Handgriffe drauf hat (also ab dem zweiten Mal), dauert die Aktion (der komplette Wechsel) etwa eine Stunde.
Wenn du Zugang zu einer Hebebühne hast, dann nutze sie unbedingt.

Viel Erfolg!

Heidetom

von Heidetom - am 31.10.2017 00:26
Ich habe auch die geraden Kohlen.
Habe auch mit der Anleitung gearbeitet.
Ging wunderbar.

.... in kleinen Werkstätten kann man auch fragen, ob man mit mitgebrachtem Werkzeug auf die Bühne darf.
So mach ich das immer. Ich fahre zu einem Landmaschinenschlosser im Nachbardorf mir Hebebühne.
Dann muss man nicht auf dem kalten Fußboden rumkrabbeln und kann bei der Gelegenheit noch andere Sachen checken (Traggelenke, Rost, etc. ... )
Bei mir ist es so, dass die Techniker sich immer auch ein wenig freuen, mal sowas exotisches auf die Bühne zu bekommen.

Cu
Andi

von Andi aus Bad Essen - am 31.10.2017 08:26
Hallo zusammen,

ich danke Euch gaaaaaanz herzlich für die vielen guten Tips. :cheers::cheers::cheers:
Die grosse Erleichterung ist aber, dass ich wohl noch problemlos über den Winter komme. :hot::hot::hot:

Gehe ich mal von den Beispielen von Joachim und Dirk aus, dass die Kohlen ungleich abgenutzt sind, und die kürzeste gut einen Millimeter weniger hat als die gemessene untere Kohle (also >17 - >1 = 16mm), und die absolute Verschleißgrenze läge bei 12mm, hätte ich ja sogar noch rund 4mm
Lt. Joachim wären 4 mm noch 15.000 km (=km-Stand: 55.000)
Lt. Dirk ja sogar bis zu sagenhaften 40.000 km (=km-Stand: 80.000)
Da ich u.a. E-Mobil fahre, weil ich sinnlose Verschwendung hasse, könnte ich mich also eigentlich locker noch mind. 10.000 km zurücklehnen.

Andererseits ist es ja auch Risiko, die Verschleissgrenze auszureizen, und ich weiss nicht, wie es um die anderen 3 wirklich steht.
Wenn ich von Euch höre, dass sie sich doch rel. ungleich abnutzen können, müsste man vermutl. zumind. langsam daran denken, sicherheitshalber alle 4 mal zu checken.
Jetzt muss ich aber gestehen, dass ich vermutl. doch so sehr Faultier und Angsthase bin, dass, wenn ich den ganzen Aufwand betreibe, und alle 4 Kohlen rausnehme, dann auch lieber gleich direkt auf Nummer Sicher die neue Kohlen einsetzen werde.
Ich denke, ich werde mir schon mal Kohlen besorgen, und die dann im Frühjahr/Sommer einfach direkt einbauen.
Bis dahin werde ich dann, dank Eurer Hilfe, im Winter gelegentlich den Komfort der Webasto-Heizung (im City-EL kann es manchmal echt schattig werden) sorglos geniessen. :drink::cheers:

Viell. schaffe ich es, bis dahin auch mal die Auffahrrampen zu organisieren, die bei meinen Eltern weit weg in der Garage liegen.
Ob ich hier in der Werkstatt mal anfrage, ob ich für den Kohlenwechsel auf die Bühne kann, hatte ich auch schon mal überlegt. Allerdings ist dort immer viel Trouble, und, gerade wenn ich sowas zum ersten Mal mache, ist es mir lieber, wenn ich das ganz in Ruhe und ohne Zeitdruck und dumme Sprüche machen kann.
Ich habe mir allerdings mal (als Bühne für's EL) einen Scheren-Hubwagen besorgt. Damit liesse sich der Saxo auch vorne anheben, und dann auf Holzböcken abstellen. Wäre vermutl. am einfachsten. Habe nur leider auf die Schnelle in der Fahrzeug-Front gar keinen Auflagepunkt zum Anheben gefunden. Den wird es ja sicher geben, oder?

3 Fragen noch:

1. Gibt es bei den geraden Kohlen eigentlich eine Einbaurichtung, oder ist es egal wie rum (also ich will nat. nicht die Kabelseite zum Kollektor machen ;) ) man sie einschiebt?

2. Ich hatte hier 2x gelesen, dass die Bord-Batterie abgeklemmt werden soll. Auf die Idee war ich gar nicht gekommen. Ich hatte nur die Hauptsicherung, und auf den Tip aus Ralf's Tutorial die Nebensicherung zum hinteren Batteriekasten gezogen.
Zum Verständnis: Wo spielt die 12V-Batterie in den Kohlenwechsel hinein?

3. @Heidetom
Du schreibst, um an die 2. Arretierschraube zu kommen, müsse man das Vorderrad (und vermutl. die Radkastenverkleidung???) abbauen.
Ist das wirklich notwendig?
Ich muss ja zugeben, dass ich diese 2. Arretierschraube bei der Kontrolle am WE vergeblich gesucht habe, und mich schon gefragt habe, wo die denn wohl sitzen könnte ... war aber, wie gesagt, auch so eng, dass ich schon die Lampe kaum bewegen konnte.

@Berlingo-98
Vielen Dank für den Link und Deinen Bericht!!! Genau so sieht es bei mir aus :cheers:
Es scheint also dasselbe Prinzip zu sein, wie beim neuen Motor (korrigiert mich bitte, wenn ich irre)

1. sicher Aufbocken, stromlos machen, Abdeckung runter
2. Die beiden Haupt-Stromkabel lösen, weil sie im Weg sind (könnte man vermutl. sogar dran lassen, nur dann wird es fummeliger???)
3. Die beiden aussenliegenden Kohlering-Arretierungs-Schrauben lösen (erstmal finden ...)
4. durch drehen des Kohlerings (ggf. beim alten Motor hin- und her) die 4 Kohlen austauschen
5. Kohlenring über Bohrung wieder korrekt positionieren, Arretier-Schrauben wieder anziehen, die beiden Hauptstromkabel wieder befestigen
6. Schulterklopfen, dass alles geklappt hat
7. Schritt 1 retour
8. auf weitere gut 40.000 km mit leisem, sauberem und wartungsarmen Antrieb freuen :)

von wolfram_f4 - am 31.10.2017 13:11
Hallo Hartmut,

zu 3.:
Die beiden Schrauben, die den Kohlering arretieren, sind auch ohne Abmontieren des Rades erreichbar (auf die Idee, das Rad abzunehmen wäre ich ehrlich gesagt garnicht gekommen). Kann aber sein, daß eine Verlängerung oder eine biegsame Welle evtl. hilfreich sind (Steckschlüsselsatz). Die beiden Schrauben sollten auch nicht zu fest sitzen, denn der Ring, den sie klemmen, besteht aus Kunststoff.

Zu 4.:
Wie gesagt: Es gibt ein zusätzliches Kabel, dessen eine Seite im Bereich der einen oberen Kohle auf dem Ring angeschlossen ist und dessen andere Seite irgendwo im Bereich der anderen Anschlüsse (außerhalb des Kollektors) kontaktiert, wenn ich mich recht entsinne. Das "äußere" Ende wird gleich zu Anfang gelöst (nur aus dem Gedächtnis zitiert!). Wenn der Ring zum Wechseln der zweiten Kohle gedreht wird, kommt das Kabel mit heraus. Bei der zweiten oder dritten Kohle muß man es dann abschrauben und beiseite legen. Das hat aber am Ende nach dem Tausch der letzten Kohle die Konsequenz, daß man den Ring - abweichend von der anderen Anleitung - zurückdrehen muß, um das Kabel wieder einzubauen und im richtigen Drehsinn wieder einzufädeln.

Das nur grob vorab; wie schon angekündigt werde ich irgendwann in den nächsten Wochen wenn ich mal wieder zu viel Zeit habe eine Anleitung ins Netz stellen. Solltest Du Dich entschließen, vorher den Tausch machen zu wollen, dann melde Dich hier nochmal.

Ich hab' mir halt regelmäßig den Kollektor angeschaut, ob's schon Rillen gibt. Nur um die Nerven zu beruhigen. Mit ein paar Rampen ist das keine große Sache.

Eins noch: Beim Abnehmen des Gehäusedeckels Vorsicht mit der Gummidichtung. Die kann schon etwas an Altersschwäche leiden und zu beiden Seiten anhängen. Dichtflächen und Dichtung sollte man schön sauber machen und der Dichtung evtl. auch mit einem geeigneten Gummipflegemittel etwas Gutes tun damit sie noch eine Weile mitmacht. Beim Montieren des Deckels darauf achten, daß die Dichtung schön auf alle Haltepunkte am Deckel aufgesteckt wird und motorseitig nicht aus der Dichtfuge herausquillt (dort gibt es einen Absatz, der evtl. herausstehendes Dichtungsmaterial abquetschen könnte).

Wenn sich der Kilometerstand mal den 100.000km nähert, lohnt sich auch ein scharfer Blick darauf, ob irgendwo Getriebeöl vagabundiert. Typischerweise sind dann nämlich die Simmerringe (Wellendichtringe) fällig. Das ist dann wieder eine ganz andere Geschichte.

Mit sonnigen Grüßen
Dirk
(Citroen AX Electrique, SAM I)

von DH@SoKa - am 31.10.2017 17:58
Hallo Dirk,

pardon, melde mich etwas spät zurück, da hier die (Haus-)Heizung kaputt war, und dies hatte, nachdem es ja so aussieht, als würden die Saxo-Kohlen noch locker über den Winter halten, erstmal Vorrang.

Zitat

wie schon angekündigt werde ich irgendwann in den nächsten Wochen wenn ich mal wieder zu viel Zeit habe eine Anleitung ins Netz stellen. Solltest Du Dich entschließen, vorher den Tausch machen zu wollen, dann melde Dich hier nochmal


Die neuen Kohlen (Schunk 105 - hoffe, die sind gut) sind zwar am Donnerstag gekommen, aber ich werde nun doch (auch wenn es etwas in den Fingern juckt ;) ) bis zum Frühjahr mit dem Tausch warten.
Wenn Du in der Zwischenzeit dazu kommst, Deine Anleitung fertig zu stellen, wäre das natürlich super!!! :spos:

Wünsche ein schönes Restwochenende!

von wolfram_f4 - am 19.11.2017 10:49
Bach weiteren 39.000 Km waren die Kohlen wieder runter.
Hatten noch ca. 16 - 19 mm... aber sicher ist sicher...

Wie lange lasst ihr euren Wagen im Leerlauf fahren ?
Ich habe ihn ca. 30 Min. mit 30 km/h auf der Bühne laufen lassen.
ist sirrt aber immer noch deutlich vernehmlich.

von Andi aus Bad Essen - am 04.01.2018 16:24
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