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Dieter's Forum für Tabletopler
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13
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Michi, Doc, Walter, Chris

Piratomanie

Startbeitrag von Michi am 25.01.2006 06:38

Noch zwei Päraten fertäg!

Wie ist nun der Sachstand? Was für ein Szenario wird gespielt? Es wird Zeit, dass ich eine Vorgeschichte erzähle, um die Stimmung anzuheizen! :)

Antworten:

Vorgeschichte? DU WILLST EINE VORGESCHICHTE?

Ok.

Es waren einmal vier Piratenkapitäne, echte Kumpels, die eines Tages beschlossen sich auf die Suche nach Skull-Island zu machen; eine sagenumwobene Insel irgendwo in der Karibik.
Dort sollte der Goldschatz der berüchtigten Seeräuberin Jaquline Sparrou vergraben sein, die vor ihrem grausamen Tod (aber das ist eine andere Geschichte) ihr gesamtes , durch brutale Raubzüge erbeutetes Gold auf die Insel geschafft hat.

Die Schatzkarte wurde in vier Teile zerrissen und unter ihren damaligen vier Leibwächtern (oder Liebhabern?) aufgeteilt. Nun befinden sich diese wertvollen Pergamentfetzen in den Händen der Söhne dieser vier Liebhaber... und die Gier glimmt in ihren Augen!




Gruss,

Doc

von Doc - am 25.01.2006 07:53
Doc schrieb:

Zitat

Nun befinden sich diese wertvollen Pergamentfetzen in den
Händen der Söhne dieser vier Liebhaber... und die Gier glimmt
in ihren Augen!


DAS ist doch mal wirklich eine Geschichte mit Pfeffer! Fein ausgedacht! :)
So macht das Spaß... :D

von Michi - am 25.01.2006 10:20

Es waren einmal vier Piratenkapitäne, echte Kumpels, die eines Tages beschlossen sich auf die Suche nach Skull-Island zu machen; einer sagenumwobenen Insel irgendwo in der Karibik.
Dort sollte der Goldschatz der berüchtigten Seeräuberin Jaqueline Sparrow vergraben sein, die vor ihrem grausamen Tod (aber das ist eine andere Geschichte) ihr gesamtes , durch brutale Raubzüge erbeutetes Gold auf die Insel geschafft hatte.

Die Schatzkarte wurde in vier Teile zerrissen und unter ihren damaligen vier Leibwächtern (oder Liebhabern?) aufgeteilt. Nun befanden sich diese wertvollen Pergamentfetzen in den Händen der Söhne dieser vier Liebhaber... und die Gier glomm in ihren Augen!

Sie rüsteten die Schiffe in Port Royal für die große Fahrt und heuerten ihre Mannschaften in den übelsten Spelunken an. Nur der widerwärtigste Abschaum und die heruntergekommensten Halsabschneider waren gerade gut genug, um bei diesem Abenteuer dabei zu sein.
Absolute Geheimhaltung war gefordert und viel Gold wurde versprochen.
Selbstverständlich reizte das Wissen um eine bevorstehende Schatzbergung zu Prahlerei und die durch den Rum gelösten Zungen brachten bereits vor der Abreise das Verderben:

Im abscheulichen Hinterhof einer der ältesten und am übelsten verrufenen Seefahrerkneipen der ganzen Karibik wurde der alte Haudegen Kapitän „Long“ John Copper von einer Bande gedungener Mörder durch den Einsatz von Entermessern und Säbeln zu Hackfleisch verarbeitet.
Niemand wusste genau, wer die Mörder geschickt hatte. Aber jeder wusste warum:
Käpt´n Copper war vor seinem Abtritt im Besitz eines der vier Teile der wertvollen Schatzkarte, das er von seinem Vater geerbt hatte.
Es wurde gemunkelt, dass einer der anderen drei Piratenkapitäne der Anstifter gewesen sei. Das Gerücht drang bis zu den Verdächtigten selbst vor und sorgte für Unruhe und Misstrauen unter den Kapitänen und ihren Mannschaften.

Als erster stach Kapitän „Lucky“ Simon Shoebard mit seiner „Genezareth“ in See. Er war der am stärksten des Verrats unter den Freunden Bezichtigte. Der Boden war ihm im Hafen deutlich zu heiß geworden und sein Schiff längst mit ranzigem Speck und schimmeligem Brot versorgt. Also brach er Hals über Kopf auf und peitschte seine Männer zu größtmöglicher Eile.

Der nächste, der die Segel setzte, war Kapitän Francis „Drake“ Richard, dem man nachsagte von altem englischen Adel abzustammen. Seine „Invulnerable“ machte gute Fahrt und überholte schon bald die gammelige Nussschale Shoebards, die nur von Teer und Gebeten zusammengehalten wurde.

Kapitän Burt „Doc“ Deal war der letzte der drei, der seine „Extension“ auf Kurs brachte. Das riesige mit zahllosen Kanonen bewaffnete Schiff lief behäbig aus dem berüchtigten Hafen. Kreischende Möwen umrundeten die Masten, als endlich die Segel von den Rahen fielen und sofort vom strammen Südwind gebläht wurden. Am noch fernen Horizont waren die beiden vorausfahrenden Schiffe auszumachen. Schon begann sich der Abstand zu verringern...

von Michi - am 25.01.2006 11:53
.... bin schon ganz heiss auf Schatzsuche... tolle Auftaktstory.

von Walter - am 25.01.2006 12:00
Was keiner der drei Freunde wusste, war die Tatsache, dass die berüchtigte Piratin Jaqueline Sparrow eine Tochter hatte.
Jeder der Väter von Schuman, Richard, Deal und dem toten Copper konnte auch gleichzeitig der Vater der unbekannten Schönen sein und sie zu deren potentiellen Schwester machen.
Deren Existenz war allerdings keinem der verbliebenen Drei bewusst.

Lucy „Long Legs“ übte sich seit Kindesbeinen im schmutzigen Geschäft ihrer verruchten Mutter Jaqueline. Zuerst an deren Seite und seit der Pubertät unter eigener Flagge. Schon früh trennten sich die beiden und fischten in unterschiedlichen Gewässern, wobei sie sich aus den Augen verloren.
Lucys zufällige Anwesenheit in Port Royal ließ sie Zeugin der Heuerversuche der vier komischen Vögel werden, die gedachten den Schatz ihrer alten Dame zu heben. Sie hatte inzwischen schon oft gehört, dass die Alte über die letzte Planke gegangen sein sollte. Aber noch nie, dass sie es vorher geschafft hatte ihre Beute irgendwo in Sicherheit zu bringen.

Lucy beschloss, dass ihr als Tochter der komplette Erbteil zufallen sollte und verdingte ein paar der ärmsten Schlucker aus dem Bodensatz von Port Royal, um ihr die geheimnisvollen Kartenfragmente zu beschaffen. Der erste, der dran glauben musste, war der etwas einfältige Captain Copper. Danach hatte sie gedacht dem ehemaligen Rotmeerpiraten Schuman ein koscheres Seemannsgrab zu verschaffen. Doch der hatte irgendwie Lunte gerochen und das Weite gesucht. An „Drake“ heranzukommen gelang ihr überhaupt nicht. Der lebte, oder besser residierte, auf seinem Schiff und hatte seine Mannschaft eisern im Griff. Die grimmigen Männer schoben aufmerksam Wache und ließen keinen Unbekannten an Deck. Also machte sie sich an den letzten der Drei heran:

Burt Deal hielt zwar nichts von Frauen an Bord, da diese, wenn nicht Unglück, so doch zumindest Ärger, Zwietracht und Unstimmigkeiten brachten. Gegen ein Schäferstündchen in seiner Kapitänskajüte hatte er allerdings nichts einzuwenden.
So kam es, dass Lucy „Long Legs“ Sparrow an Bord der „Extension“ gelangte und sich nächtens heimlich umschauen konnte, als der alte Seebär endlich eingeschlafen war.
Sie ermöglichte es ihrer eigenen kleinen Mannschaft im Schutz der Dunkelheit ebenfalls unerkannt und unbemerkt durch eine Stückpforte an Bord zu schlüpfen.

von Michi - am 26.01.2006 09:20
Lucys handverlesenen Besatzungsmitglieder hielten sich als blinde Passagiere in der Bilge, im Pulverlager und in anderen verborgenen Winkeln der mächtigen „Extension“ des fremden Kapitäns versteckt. Langsam nahm sie ordentlich Fahrt auf und pflügte unaufhaltsam hinter Francis „Drake“ Richards „Invulnerable“ durch die Gischt.
Bereits eine Stunde nach dem Auslaufen passierten sie die mit gehörigem Tiefgang träge vor dem Wind dümpelnde „Genezareth“ von Kapitän Schuman, dessen Männer fast ausnahmslos unter Deck des überall leckenden Schiffes am Pumpen waren. „Lucky“ Schuman werkelte verzweifelt an einem ausziehbaren und offensichtlich klemmenden Sehrohr, während der erste Maat den Ausguck im Krähennest anschrie und den Steuermann mit schmutzigen Ausdrückend beschimpfte. Ein kreischender einäugiger Papagei flatterte dabei ständig aufgeregt um die Köpfe der erlesenen Mannschaft und kotete ihnen die Planken und die Kleidung voll.
Dröhnendes Gelächter drang von Bord der vorbeiziehenden „Extension“ zu den Unglücklichen herüber. Käpt´n „Dock“ Deal hielt sich den Bauch und klatschte vor Vergnügen auf die Schenkel.

„Warte nur ab, Dock“, murmelte Simon Schuman: „Wer zuletzt lacht, lacht am Besten!“
Er war sich sicher, schon längst die richtige Stelle gefunden zu haben, wo der Schatz vergraben war.
Schließlich befand sich ja auf seinem Kartenteil ein dickes rotes Kreuz. Was sollte das sonst anderes bedeuten?
Was „Lucky“ Schuman nicht wusste, war die Tatsache, dass sich auf den anderen drei Fragmenten ebenfalls ein genau gleichartiges Kreuz an jeweils ganz anderer Stelle befand. Ahnungslos segelten die drei Freunde auf ihren Schiffen die letzten Seemeilen nach Skull Island.

von Michi - am 26.01.2006 11:41
An Bord der „Invulnerable“ schrie der Ausguck aufgeregt: „Captain Richards, Sir, die Extension hat ein Boot ausgesetzt! Sie halten auf die Insel zu!“
„Ja, hol´s der Klabautermann!“ donnerte Francis Richard, „Die wollen wohl Erster sein? Nicht mit uns, Männer: Anker werfen! Leibwache zu mir! Ein Boot zu Wasser! Schneller!“
Krachend durchschlug der schwere eisenbeschlagene Holzanker die Wasseroberfläche und versank im kristallklaren Südseewasser.

„Die Invulnerable wirft Anker und lässt ein Boot zu Wasser!“ schallte es aus dem Krähennest der „Extension“. Fassungslos starrte „Dock“ Deal durch sein Fernrohr. Noch an den Seilen der Davits hängend, schaukelte das „Drakes“ Beiboot bereits auf den Wellen. Der Kapitän stand aufrecht zwischen den Ruderern und brüllte ungeduldig Befehle, als diese mit ihren Säbeln die Leinen kappten und sich in die Riemen legten.
„Anker raus! Mein Boot klarmachen! Ruderer zu mir!“ donnerte Kapitän Deal, „Den Landratten werden wir´s zeigen! Wenn die glauben, Erster zu werden, dann wissen sie noch nicht, wie wir rudern...“

von Michi - am 26.01.2006 12:01
:-) Mal 'ne Zwischenfrage: Ob jetzt nur geschatzt wird, oder zusätzlich auch gelootet, steht aber immer noch nicht fest, oder?

Ich komme mir im Moment so unvorbereitet vor. :D

Gruss,

Doc

von Doc - am 26.01.2006 12:09
Franz entscheidet. Der wollte plündern.

von Michi - am 26.01.2006 12:15
Gibt es was zu plündern? (Schweine, Fässer etc.)?

Schatzkiste packe ich noch ein... meine Flagge ist inzwischen auch fertig.
Bin dann so ca. 20.00 Uhr da.

von Walter - am 26.01.2006 12:25
Walter schrieb:

Zitat

Gibt es was zu plündern? (Schweine, Fässer etc.)?


Halbnackte Karibik-Weiber?

von Doc - am 26.01.2006 13:58
Wieso nur halb??

von Chris - am 26.01.2006 14:11
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