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Informationen zum Thema:
Forum:
Elternforum
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Matze, Pia, Birgit, Heike*, Gaby

Neue Erkenntnisse

Startbeitrag von Gaby am 08.05.2003 12:35

Erstmal vielen lieben Dank für Eure netten Antworten.Tat echt gut!

Allerdings habe ich voll das schlechte Gewissen, daß ich manchmal so fühle.
Dabei habe ich die kleine Maus unsagbar lieb und wenn ich ehrlich bin, kann ich mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen.
Heute war Mütterberatung und die Hebamme dort meinte, so wie sie es sieht, ist sie kein "Schreibaby", sondern hat Bauchschmerzen. Sie scheint irgendwas nicht zu vertragen.
Auch wenn sie keine Krämpfe/Blähungen hat, wird sie sich unwohl fühlen, meinte sie.
Sie kam darauf, als sie mich fragte, wie ich sie ernähre, und als sie feststellte, daß sie auf dem Bauch ruhiger wird.
Hyperaktive Schreibabys seien anders, meinte sie.
Wir stellen jetzt die Nahrung um, da ich ja nur noch für ca. 2x täglich Muttermilch für sie habe (Leider).
Ich werde den Arzt wechseln, denn natürlich hab ich das vorher mit ihm abgesprochen, ob und wie ich die Nahrung wechseln kann... Er hat mich völlig falsch beraten....

Die arme Maus, ich reg mcih auf, und sie hat Bauchschmerzen.
Manchmal denke ich, daß ich unfähig bin, Mutter zu sein...

In einiger Zeit müßte sie eigentlich ruhiger werden, wenn das mit der Nahrung klappt, sagt die Hebamme.
Drückt mir die Daumen daß das kleine süße Mäuschen sich bald besser fühlt.
Sie tut mir so leid, wenn ich doch nur helfen könnte!!!!!

bei der Mütterberatung war eine FRau mit einem kleinen Jungen von 7 Monaten.
Sie sagte auch, es geht vorbei, nach 3 Monaten ist es vorbei, sie wollte es nciht glauben, aber es war so.
Habt ihr hier ja auch gesagt, muß ich also wohl glauben.

Mein Mann hilft übrigens so gut er kann.
Klar, Arbeit ist Arbeit, aber letzten Freitag als er Feierabend hatte, hat er sie geschnappt und ist mit ihr einkaufen gegangen, ich blieb auf dem Sofa.
Am Samstag morgen auch, als sie von 7 Uhr an unaufhörlich geschrien hat, da hat er sich angezogen und ist mit ihr ein paar Stunden durch die Stadt gegangen, damit ich schlafen konnte.
Es dauerte zwar ne Weile, aber jetzt hilft er mir echt toll, nachdem er sah, wie fertig ich bin und daß die Kleine sehr stressig ist.
Andernfalls hätte ich ihn eines Tages aus dem Haus gejagt...

Gruß Gaby

Antworten:

Noch mal ich. Habe dir weiter unten schon mal geantwortet.
Das Problem mit Nahrung kenne ich auch. Bei Hannes war das im Alter von etwa 8 Wochen nach unserem 1. Termin im Schlflabor. Danach war er zu Hause wie ausgewechselt, wollte so gut wie nichts mehr essen, hatte alle 2 Stunden Hunger und war nur am weinen. Wir haben dann auf Anraten unseres Kinderarztes die Nahrung umgestellt. So richtig gut wurde es erst, seit Hannes sich an seine Breimahlzeiten gewöhnt hat. Jetzt bekommt er öfter auch schon mal was von unserem Essen und seit heute lutscht er an Brot (Kauen geht noch nicht, dazu fehlen ihm noch die Zähne).
Geholfen haben uns dabei auch LEFAX - Tropfen, die uns unser Kinderarzt empfohlen hat. Noch heute steht immer eine Fasche griffbereit, obwohl wir so gut wie nicht mehr brauchen.

Nochmals viele liebe Grüße
Heike

von Heike* - am 08.05.2003 19:59
Hallo Gaby,
meine Hebamme meint erst immer, man soll nicht immer alles auf Blähungen und Bauchschmerzen schieben, sah dann aber später ein, daß dies bei Lisa wohl doch auch der Grund für ihr Weinen war.
Eine gute Freundin sagte mir einmal, manche Kinder haben eben mehr Schwierigkeiten, sich an das Leben zu gewöhnen, Hunger, Durst, Darmbewegungen, Kälte, Wärme, Licht, Gerüche.... machen Ihnen schwer zu schaffen, und anders als mit Weinen, Brüllen können sie sich nicht bemerkbar machen. Das half mir auch, Lisa besser zu verstehen.
Ich glaube, Du bist eine sehr verantwortungsvolle Mutter. Mancheiner hätte den Schritt, sich bei der Mütterberatung zu outen nicht gewagt.
Birgit

von Birgit - am 09.05.2003 05:14
Hallo!
schön das ihr einen Schritt weiter seid!
Emelie hatte auch fürchterliche Blähungen. Hab´s am Anfang übers Essen von mir probiert und alles weggelassen was auch nur annähernd bläht- Fehlversuch. Meine KiÄrzitn meinte das das auch nichts hilft: Bähkind ist Blähkind. Sie hat mir Carum Carvi Zäpfchen verschrieben. Das sind rein pflanzliche Zäpfchen, aus Kümmel und Kammille- die haben toll geholfen.Bekommst du übrigens auch rezeptfrei in der Apotheke, sind von Weleda!
Anfangs hab ichs mit Sab simplex versucht, Emelie hats zwar geschmeckt, aber nix geholfen *g*
Außerdem haben wir mit Bäuchlein Öl, den Bauch massiert, geföhnt und oft gebadet und wenn sie gar nicht schlafen konnte und sich immerwieder aufbäumte gab´s noch ein Kirschkern Säckchen auf den Bauch... da war der abend so zeitfüllend das die Schreiphase zur nebensache wurde!
Gruß Pia

von Pia - am 09.05.2003 08:58
Hallo Gaby !
Unser Sohn Lukas hat die ersten 3 Monate auch nur geweint. Er hatte die Dreimonatskoliken . Es war zum Ausreißen ! Aber es wird besser versprochen . Bei uns haben die Lefaxtropfen und der Fliegergriff geholfen . Manchmal auch feuchtwarme Umschläge und auch leichtes massieren des Bauches im Uhrzeigersinn.

Kopf hoch und durchhalten !Ich fühle mit Dir und ich weiß auch wie Du Dich fühlst !Matze

von Matze - am 10.05.2003 11:01
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