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Informationen zum Thema:
Forum:
fragum
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Karin, Sara

Warum der Garten wichtig ist

Startbeitrag von Karin am 10.12.2006 14:26

Ausfahrt! Endlich dem Stau der regennassen Autobahn und dem hektischen Tag den Rücken kehren. Nicht mehr lange, und der Feierabend kann beginnen. Und dann ab ins Wohnzimmer und die Füsse hochgelegt. Was auch sonst? Denn der Blick durch das Fenster zeigt gedeckte Farben und Tristesse. Eine Einladung bald ins Bett zu gehen, um das Ritual am nächsten Tag zu wiederholen. Wie anders wird es erst im Sommer sein! Dann wartet hinter dem Haus beruhigendes Grün, duften blühende Schönheiten um die Wette, säuseln wippende Baumkronen ein Lied, taumeln Schmetterlinge spielerisch in den Abend hinein. Glücklich, wer sich im eigenen Garten entspannen kann.

Antworten:

Der Garten ist eine Projektion der Sehnsucht nach Idylle und Frieden: Nicht umsonst ist die christliche Vorstellung vom Paradies mit einem Garten verbunden. In der arabischen Sprache existiert für Garten und Paradies gar nur ein und das gleiche Wort. Für viele bietet der Garten die Möglichkeit, allein zu sein sowie aus dem Stress des Berufslebens zu fliehen und zu sich selbst zu finden. Ganz eins zu sein mit Blumen, Sonnenlicht und Pflanzen ist ein Erlebnis, welches viele Menschen auch bei der Arbeit in ihrem Garten schätzen. 4o Prozent der Gartenbesitzer arbeiten täglich in ihrem Garten. Jeder Fünfte tut es fast jedes Wochenende. Entspannung und Stressabbau stehen dabei im Vordergrund.

von Sara - am 10.12.2006 14:30
Auch als Bewegungsausgleich ist Gartenarbeit nicht zu unterschätzen. Sie schützt durch moderate Anstrengung das Herz und bringt den Kreislauf in Schwung. Der Garten bewegt - Im emotionalen wie auch im motorischen Sinne und darüber hinaus ist er bestens geeignet, um Geselligkeit zu pflegen.

Das Verhältnis des Hobbygärtners zu seinem Garten ist höchst persönlich. Da gibt es Bäume, die einen ein Leben lang begleitet haben, da gibt es besonders schöne Blumen oder persönliche Schmuckstücke aus Stein, Wasser und Terrakotta. Der Garten ist eine idyllische Gegenwelt, nach eigenen Bedürfnissen und Geschmack geformt. Für viele ist der Garten zu einem Statussymbol avanciert.

von Karin - am 10.12.2006 14:33
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