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Informationen zum Thema:
Forum:
offenes Diskussionsforum
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ursula Maria, volXmusik, namreh, dk-v

Leidiges Thema Gema

Startbeitrag von Ursula Maria am 30.04.2009 20:08

Brauche dringend eine Hilfestellung zum o.g. Thema. Obwohl ich schon mehrfach Listen unserer gespielten und durch die Bank nicht urheberrechtlich geschützten Stücke nach Augsburg geschickt habe, schicken die uns immer wieder Formulare und Aufforderungen, unsere Veranstaltungen vorher zu melden. Bei Anruf bei der betr. Dame wurde mir gesagt, dass wir die Verpflichtung hätten, ihnen eine Liste zu schicken- ist das wahr?
Ich habe versprochen, dass ich es noch einmal tu, aber dann bitteschön von ihr nichts mehr hören möchte......

Antworten:

Liebe Ursula Matia,

zum Thema "Gema" ist im Forum schon sehr viel geschrieben worden. Es ist ja auch ein Dauerbrenner.
Antworten findest Du in diesem Forum z. B. auf Seite 4 "Zum Thema GEMA" mit 51 Einträgen oder gehe auf Navigation - Suche: GEMA.
Hier findest Du mit Sicherheit viel Interessantes zu diesem Thema.
Ich melde keine meiner Veranstaltungen der Gema, sorge aber auch dafür, daß keine gemapflichtigen Stücke gespielt werden.
Und nun viel Spaß beim Stöbern im volxmusik-Forum.

Gruß
Hermann


von namreh - am 01.05.2009 06:20
Hallo Ursula Maria, genau aus diesem leidigen GEMA-THEMA veröffentliche ich für und von Volksmusikanten "GEMA-freie Stückl'n". Ich unterstütze Volksmusiker/innen, die Ihre eigenen Stücke publizieren möchten und nur eine Kleinstauflage oder Einzeldrucke planen. Ganz ohne Verlagsbindung etc. Mein Ziel ist es, das gemeinfreie Repertoire für Volksmusikveranstaltungen zu erweitern. Diese Noten kann man auch über www.volksmusiknoten.de bestellen.

Nähere Informationen zur Urheberdokumentation (Vereinbarung zur Freiheit der Volksmusik) von Hans Auer gibt es unter www.gauverband1.de unter GEMA.

Volksmusikalische Grüße,
Dieter

von dk-v - am 02.05.2009 21:31
Ich glaube, da bin ich falsch verstanden worden: Wir spielen grundsätzlich nur urheberrechts-freie Stücke - die Liste liegt längst in Augsburg-, worauf die Gema trotzdem jedes Mal uns anschreibt, wir sollten ihnen eine Liste schicken, was wir gespielt haben. Und das müssten wir ja so wenig wir unsere Veranstaltungen anmelden. Wie begegnet man denen, wenn es immer wieder probiert wird, uns aufzufordern bzw. sogar uns anzumahnen?

von Ursula Maria - am 03.05.2009 13:05
Servus Ursula Maria,

ich denke, du bist schon richtig verstanden worden! :-)

Die Antwort auf deine Frage "Was tun, wenn die GEMA es immer wieder probiert...?" lautet ganz klar: "Ignorieren!" Wie das im Einzelfall geht, welche Rechte die GEMA (nicht) hat, welche Pflichten ihr (nicht) habt und welch dickes Fell ihr für diese Vorgehensweise braucht, ist - wie ich meine - recht anschaulich in der Rubrik Paragraphen und dort insbesondere im "Erfahrungsbericht von Andreas Götz" unter dem Titel "GEMA gibt auf ..." beschrieben.

Der Tenor dieses Artikels: Die GEMA ist extrem ignorant und kann nur mit den eigenen Waffen geschlagen werden, nämlich Ignoranz. :p

Liebe Grüße
Walter
__________________________________________________
Gib GEMA keine Chance - Spiel ungeschützt!

von volXmusik - am 03.05.2009 21:40
Danke, Walter- genau so hatte ich das ursprünglich auch verstanden und mich danach gerichtet..... Ich schicke denen nun ein letztes Mal unsere Liste und weise erneut darauf hin, dass genau dies schon einmal passiert ist (-diese Liste läge nicht vor, hat man mir gesagt!) und dass ich auf Grund dieser Liste in Zukunft keine Post mehr von der GEMA erwarte- auch das habe ich auch schon einmal ähnlich formuliert.




von Ursula Maria - am 08.05.2009 14:38
Servus Ursula Maria,

ich würde anders vorgehen:
(Dir zu etwas raten oder dich beraten darf ich nicht, da ich nicht der Zunft der Juristen angehöre!)
Ich würde der GEMA antworten, mich auf §13a UrhWahrnG beziehen und die Forderung rundweg ablehnen. Ich weiß, dass die GEMA in diesen Angelegenheiten gerne hoch POKERT; eine Rechtsgrundlage für Ihre Forderungen hat sie - nach meinem Verständnis - jedoch definitiv NICHT! Wenn ich an deiner Stelle wäre, könnte mich die GEMA mal am A..... ;-)

Unter volXmusik.de --> Paragraphen findest du einen Erfahrungsbericht von Andreas Götz ("GEMA gibt auf ...") zu GENAU DIESEM THEMA. Fazit dieses Artikels: Die GEMA kann dich mal ...!

Das Gerücht, man hätte die Pflicht die Stückeliste abzuliefern, das gerade von der GEMA gerne kolportiert wird, hält sich leider hartnäckig. Die immer wieder (falsch) zitierte "GEMA-Vermutung" zieht bei traditioneller Musik nicht. Traditionelle Musik ist per Definition gemeinfrei. Gerade die von der GEMA immer wieder geforderte Nennung von Titel, Urheber, Komponist usw. ist ja gerade bei Volksgut, dessen Urheber in der Regel unbekannt ist, schlichtweg unmöglich.

Also, wenn du nett sein willst, schreibe der GEMA was Sache ist und lehne jede weitere Forderung konsequent ab. Egal was dir die GEMA anschließend an Pseudo-Juristerei und Drohgebärden-Hokuspokus schreibt: am Urheberrechtswahrnehmungsgesetz kommt auch sie nicht vorbei. Soll heißen: Traditionelle Musik ist und bleibt GEMA-frei! (Gott-sei-Dank!)

Aber wie schon erwähnt: Ich hab nix gesagt! ;-)

__________________________________________________
Musik ist viel zu wertvoll, um sie der GEMA zu überlassen.


von volXmusik - am 08.05.2009 15:36
Danke, genau das hatte ich vor.
Nochmals danke und Gruß

von Ursula Maria - am 09.05.2009 16:23
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