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DAB+-Regionalmuxe SMC

Startbeitrag von Schaempu am 27.03.2012 09:16

Hallo DAB+-Fan.

Jetzt ist es offiziell.

http://www.srf.ch/Nachrichten/Archiv/2012/03/27/Unternehmen/Medienmitteilungen-2012/SRF-Innovationen-und-starke-Highlights-in-allen-Programmbereichen

1. 3. Layer (DAB+ im 4. Q. 2012 - (also auch Regionaljournale)

2. 4. Q. 2012 - wechsel von DAB auf DAB+ - DRS 1, DRS 4 News und DRS Musikwelle auch parallel auf DAB.

Gruss

Die 50 interessantesten Antworten:

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Zitat
dxbruelhart
wem eine terrestrische Empfangsmöglichkeit im Grossraum Zürich 50'000 Franken (oder auch etwas mehr) wert ist


Woher hast Du denn diese Zahl? Anlässlich des vorletzten Radiodays liess ein SMC VR-Mitglied verlauten, dass man bei den regionalen Abdeckungen von Kosten im Bereich von 100 – 120KCHF pro Programmplatz ausgeht.

Zitat
radiohead
18 Programme werden es auf dem 3. Layer nicht werden. Habe irgendwo mal gelesen, dass es massiv weniger sein werden. Wenn ich mich recht erinnere etwas zwischen 8 - 12 Programme.


Genau, die SMC spricht auf der eigenen Startseite ( http://www.swissmediacast.ch ) davon, dass in den regionalen Netzen „bis zu je 12 weitere Programme“ verbreitet werden sollen.

Zitat
dxbruelhart
Auf diesem regionalen "Zürcher" DAB-Layer werden wohl folgende Programme starten:
- DRS1 Regio ZH/SH
- DRS1 Regio Innerschweiz
- DRS1 Regio Ostschweiz
- DRS1 Regio AG/SO
- Radio Zürisee (Zürisee will auch auf 7D starten, also parallel auf beiden Ensembles)
- Radio 1
- FM1
- FM1 Melody
und 10 weitere Programme, welche das wirklich sind, werden wir bis zum Herbst erfahren.


Eher unwahrscheinlich, dass FM1 und FM1 Melody im Zürcher Layer auftauchen werden, zumal beide Programme zur „FPH Freie Presse Holding AG“ resp. NZZ Mediengruppe gehören, welche IMHO nicht über eine massgebliche Beteiligung an der SwissMediaCast AG verfügt. So könnte man auch spekulieren, dass Radio Pilatus (welches ebenfalls zur FPH gehört) auf den Zürcher Layer möchte, um ggü. Sunshine und Central etwas Boden gutzumachen. Hingegen wäre eine Aufschaltung dieser Programme im Ostschweizer (FM1 und FM1 Melody) resp. Innerschweizer Layer (Pilatus) völlig plausibel.

Zürisee wird zudem kaum parallel auf 7D und auch ins regionale Ensemble gehen wollen. In Anbetracht der Kosten dürfte dieses Szenario eher nicht eintreten.

Was bleibt also? Radio 1 dürfte wohl zähneknirschend hinzustossen. Zudem erwarte ich weitere Ableger von Ringier/NRJ und aus dem Hause „Belcom/AZ Medien“ wie z.B. „Radio 24 Rock“ und den „Argovia HitMix“. Letzerer insbesondere auch deshalb, weil der Zürcher Layer ja doch noch relativ weit ins Mittelland hineinreichen wird. Ferner haben die ERF Medien schon seit längerem einen Platz für „ERF Plus“ angemeldet (auf mehreren regionalen Layern: http://www.erf.ch/erf_plus.html). Bleibt noch abzuwarten, ob die Music First Network AG sich mit je einem Platz auf dem regionalen Layer für die beiden Programme „Radio Monte-Carlo Swiss“ und „RockNation“ begnügen würde.

von digiradio.ch - am 31.03.2012 22:38

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Zitat
digiradio.ch
Zitat
dxbruelhart
wem eine terrestrische Empfangsmöglichkeit im Grossraum Zürich 50'000 Franken (oder auch etwas mehr) wert ist


Woher hast Du denn diese Zahl? Anlässlich des vorletzten Radiodays liess ein SMC VR-Mitglied verlauten, dass man bei den regionalen Abdeckungen von Kosten im Bereich von 100 – 120KCHF pro Programmplatz ausgeht.


Da dürftest Du wohl näher an der Realität sein mit 100-120 K CHF als ich; denn ich bin da vom Startszenario des 7D-Ensembles ausgegangen, als man mit 4 Senderstandorten jeweils 50'000 Franken von den Programmen verlangte (das wurde anfangs auch von Swissmediacast als mögliches Startszenario bei den regionalen Ensembles angesehen, aber bald darauf hat man offensichtlich realistischere 100'000-120'000 sFr. angegeben - die Swissmediacast besteht offensichtlich weiter auf Ihrer Hochpreispolitik, auch wenn hier wohl zumindest anfangs etwa 6 Senderstandorte ausreichen werden (vermutlich Uetliberg, Bachtel, Schaffhausen-Cholfirst, Baden-Hörnli, Chestenberg (oder Wasserfluh), Ziegelbrücke-Biberlikopf; event. später auch Zürichberg, Braunwald-Nussbüel, Etzel)

Radio Zürisee will gemäss einem sehr gut informierten Zürisee-Mitarbeiter wirklich sowohl auf 7D als auch auf das Zürcher Regionalensemble rauf; der definitive Beschluss wird wohl an der Generalversammlung im Mai fallen, da werde ich auch dabei sein.

Bleibt so FM1 nur auf UKW? Das Versorgungsgebiet Zürich des kommenden Swissmediacast-Regionalensemble Zürich umfassst nämlich eben auch die Region Rapperswil-Jona und das Gaster, welches heute von 2 UKW-Sendern (bis und mit Zürich) abgedeckt wird und hochoffizielles FM1-Konzessionsgebiet ist; so wird FM1 dann vielleicht erst viel später auf DAB dazustossen (weil eben FM1 zur FPH bzw. NZZ-Gruppe gehört).

von dxbruelhart - am 01.04.2012 08:40

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Bei der SwissMediaCast AG meldeten sich bereits zahlreiche Interessenten für 3. DAB+ Layer:

Interessenten Layer Nord-Schweiz (Kt. ZH, AG, GL, SH):

DRS 1 mit 3 Regis
Off-Piste Radio Network
Radio FM1
Radio Zürisee
Radio Monte Carlo Swiss
Radio Industrie (Zug)
Radio Fiume Ticino
Radio Grischa
Thaalam FM (Tamil Radio)
Radio Munot
Radio 1 (Zürich)
Rouge FM
Lounge FM (Austria)


Interessenten Layer Zentralschweiz:

DRS 1 mit 3 Regis
Radio Zürisee
Radio Pilatus
Radio Industrie (Zug)
Radio Fiume Ticino
Thaalam FM (Tamil Radio)


Interessenten Layer Ostschweiz:

DRS 1 mit 2 Regis
Radio FM1
Radio FM1 Melody
Radio Zürisee
toxic.fm
Radio L (Liechtenstein)
Thaalam FM (Tamil Radio)


Interessenten Layer Bern:

DRS 1 mit 2 Regis
Off-Piste Radio Network
Radio BeO
Radio Blind Power
Radio Fribourg
Radio 32
Canal 3 (deutsch + français)
Capital FM
Schlager + Volksmusik RTL
Thaalam FM (Tamil Radio)


Interessenten Layer Basel:

DRS 1 mit 2 Regis
Off-Piste Radio Network
Radio X
Radio Basilisk
Thaalam FM (Tamil Radio)


Interessenten Layer Oberwallis:

DRS 1 mit 1 Regi
ERF Plus
Thaalam FM (Tamil Radio)


Interessenten Layer Graubünden:

DRS 1 mit 1 Regi
ERF Plus
Radio Grischa
Thaalam FM (Tamil Radio)


Wie realistisch allerdings die Projekte einzelner Kandidaten einzuordnen sind - insbesondere wenn es dereinst darum geht, einen verbindlichen Vertrag zu unterzeichnen - bleibt eine ganz andere Frage. Wahrscheinlich werden ganz einfach die üblichen Verdächtigen ihren Weg auf diesen Layer finden, zumal die Lokalradios der jeweiligen Regionen ja faktisch schon fast dazu verdonnert sind, hier irgendwie zu partizipieren, wollen sie jetzt den (digitalen) Anschluss nicht verpassen!

von digiradio.ch - am 26.06.2012 21:19

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Zitat
drahtlos
Thaalam FM bewirbt sich (fast) in jedem Regional Ensemble? Wäre da nicht das SMC-Ensemble auf D7 die bessere Entscheidung?


Auf Kanal 7D ist ja gar nichts mehr frei. Wohl deshalb hat Thaalam FM gleich überall sein Interesse angemeldet ("bewirbt" kann man da eh noch nicht sagen).

Zitat
drahtlos
Was hat die SRG mit den Regionaljournalen im Sinn? 3 Kanäle oder 1 Kanal und dafür zeitversetzt?


Ganz klar 3 Kanäle, da wo 3 Regis verbreitet werden sollen. Und eben 2 Kanäle, dort wo 2 Regis ausgestrahlt werden. Die Kennung (z.B. DRS 1 ZH) ist dabei permanent sichtbar (also während 24h).

Zitat
drahtlos
Je mehr im Ensemble sind, desto billiger müsste es für jeden einzelnen sein. 5 zahlen das 3-fache was 15 bezahlen müssen - oder geht meine Milchbüechli-Rechnung nicht auf?


Leider nein. Die Kosten für den Sendebetrieb sind entscheidend; ganz unabhängig davon, ob ein Ensemble jetzt halb voll ist oder halb leer :rp:
Die SwissMediaCast AG hat vom BAKOM die Auflage erhalten, mit dem 3. Layer bei jedem Ensemble einen Abdeckungsgrad von 85% zu erreichen. Hierzu sind für den Betrieb des Ensembles "Nord-Schweiz" (also ZH-AG-GL-SH) mehr Senderstandorte erforderlich, als beispielsweise für das Ensemble Innerschweiz. Deshalb sind Programmplätze in letzterem auch günstiger zu haben.

von digiradio.ch - am 27.06.2012 20:38

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Vielleicht vorab etwas zur Definition:

3. Layer besteht im Endausbau aus 7 Ensembles (Nord-CH, Innerschweiz, Ost-CH, BS, Bern, Ober-VS und GR)

Zitat
drahtlos
Nun wer sagt es, dass alle derzeitigen Programme auf SMC-7D bleiben werden, wenn es regionale DAB-Ensembles geben wird.


Im Prinzip ja. Aus Kostengründen müssten sich Veranstalter wie z.B. Radio Sunshine oder Energy Basel diese Ueberlegungen durchaus anstellen. Andererseits darf man nicht vergessen, dass vor dem 1. Dezember 2012 noch kein einziger DAB+ Receiver der installierten Basis (+/- 1 Mio.) die Programme des dritten Layers eingelesen haben wird. Und selbst heute gibt es Zeitgenossen, die ihr DAB+ Gerät zwar im Herbst 2008 zur Beromünster Abschaltung gekauft haben, sich aber nun wundern, weshalb sie damit Radio Eviva nicht hören können!!! Der Weg zur vollen Reichweite wird für Programmveranstalter des dritten Layers nunmal seeehr lang. Ob da jemand wirklich seine tolle Reichweite des 2. Layers hergeben will, bleibt abzuwarten.

Zitat
drahtlos
Gibt es da wirklich Programm-Betreiber, welche in ein und demselben Ensemble mehr oder weniger zahlen müssen als die übrigen im gleichen Ensemble?


Nein, so habe ich das auch nicht gesagt. Darum nochmals: Ein Programmplatz im Ensemble "Nord-Schweiz" hat seinen Preis, und zwar unabhängig davon, ob nun schon alle Plätze belegt sind oder eben nicht! Vergleichbar mit einem Wohnblock, wo ich auch nicht weniger Miete bezahlen muss, wenn denn einmal alle Wohnungen vergeben sind.
Aber fakt ist auch, dass ein Programmplatz im Ensemble "Nord-Schweiz" teurer sein wird, als im Layer Innerschweiz. Liegt daran, dass für die Erreichung einer Abdeckung von 85% des Gebietes in der Innerschweiz bloss etwa 3 Senderstandorte in Betrieb genommen werden müssen, während es für das grosse Gebiet des Ensembles "Nord-Schweiz" (ZH, AG, GL, SH) ein paar mehr sein werden.

von digiradio.ch - am 27.06.2012 22:43

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

So, nach der Ankündigung habe ich nun doch ein paar Fragen oder Anmerkungen:

Auf der SMC Homepage werden nun 3 DRS 1 Programme angezeigt. Heisst das nun, dass dort 3 vollwertige DRS1 Programme zu hören sind mit der Unterbrechung für die Regionaljournale?
oder
Es wird dauernd das Regionaljournal der entsprechenden Region gesendet?
oder
Es läuft nichts, bis auf DRS1 die Regionaljournale gesendet werden und dann wird über DAB+ (SMC-Ensemble) gesendet?

Wenn ersteres oder auch das 2. der Fall sein sollte, dann kostet das der SRG eine Stange Geld, was ich nicht ganz verstehen würde
oder - die SRG finanziert eh den ganzen 3. Layer, bezahlen dafür nichts für die Sendezeit.

Wie kündigt man jeweils den Hörern im SRG-Ensemble an, wie oder wo die Regionaljournale gehört werden können, resp. wie man umschaltet? Das läuft ja fast auf das Hören im Internet hinaus...;-)

Das System ist meiner Meinung nach nicht voll durchgedacht, irgendwie ein Schnellschuss!
Na ja, ich lasse mich überraschen, nach dem Motto, wie fülle ich ein fast leeres Ensemble.

Nachdem auf der SMC-Site nun RougeFM auf DAB angekündigt wird, wollte ich mal auf deren Website sehen, ob die etwas davon wissen;-). Nun, gefunden hatte ich nichts. Dafür eine Site mit allen Geschwindigkeits Radars. Ich war mal der Meinung, das wäre nun irgendwie nicht mehr erlaubt? Sendet Radio Zürisee noch Radarwarnungen?

von drahtlos - am 06.11.2012 17:37

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Ich glaube nicht, dass man für den 3. Layer einen 6-stelligen Betrag hinblättern muss/müsste. Die SRG Berechnungen waren mal bei etwa Fr. 60'000.-, damals noch im DAB-(ohne Plus) Standard. Klar, bei nur 4 beteiligten Unternehmen könnte es etwas teurer sein. Man bedenke - es sind doch sehr oft Standorte, wo man bereits sendet. Viele Dinge kann man bereits von anderen Ensembles übernehmen. (wie man das leere Ensemble noch versuchsweise auffüllen könnte erwähne ich weiter unten)

Autoradios Aufpreise von 200 - 300 Euro müssten auch nicht sein, nur wie man inzwischen die Automobil-Hersteller kennt, sind meistens alle Aufpreise weit über den Gestehungskosten. Man will damit Geld verdienen, was man am Grundpreis nachlassen muss. Aber jeder, der mal ein DAB-Autoradio hatte, möchte es im nächsten Auto nicht mehr missen. Das gibt einen gewissen Druck auf die Hersteller. Siehe in einem anderen Posting von mir, wo Citroen mir geschrieben hatte, sich zu überlegen DAB gegen Aufpreis oder sogar serienmässig anzubieten. Das ist doch schon mal was, wenn sich ein Auto-Hersteller mal Gedanken darüber macht - auch wenn er es vermutlich vorerst noch nicht machen wird.

Internet-Radio mobil ist ja ein Hype, die Kosten der Hörer werden einfach dem Mobiltelefon zugeordnet. Da nehmen die Leute auch mal einen Betrag von bis zu Fr. 100.- pro Monat in Kauf. Erst, wer dauernd Internet-Radio übers Mobilgerät hören möchte, überlegt es sich 2x was das kosten könnte. Man schaue sich mal gewisse Beiträge beim Kassensturz an, wo Jugendliche zig-tausend in einem Monat für Live-Videos bezahlen mussten und die Provider quasi gezwungen wurden, auf diese Summe zu verzichten.

DAB läuft inzwischen nicht ausserhalb der Bevölkerung. Das mag bei Jüngern so gelten, nicht aber bei der älteren Leuten. Eine Million Geräte sorgen doch schon mal für eine rechte Anzahl Hörer. Höchstens die 4 Programme und auch die Regionaljournale, welche im 3. Layer kommen werden, sind u.U. Aussschluss der Öffentlichkeit, sprich einer relevanten Hörerschaft. Ich plädiere schon lange mal ein TV-Programm versuchsweise in einen Layer zu integrieren, solange man Platz dafür hat. Es könnte notfalls auch ein Musiksender sein oder zusätzlich ein Lokal-TV-Programm. In diesem Fall käme halt am ehesten Top-TV in Frage, weil SMC und Top irgenwie verwandt sind. Man sehe sich mal die Situation in Korea an. Dort laufen dauernd 6-10 TV-Programme über DMB und es gibt im Land 10 Millionen Empfänger. Natürlich gibt es hier ein Geräteproblem, mit einem Musiksender im Ensemble würde dies schnell die Nachfrage erhöhen. Zugegeben, die Nachfrage könnte kaum gestillt werden, denn entsprechende Geräte sind kaum mehr auf dem Markt. Aber alle unsere iRivers und Cowons würden wieder aus der Schublade geholt;-). Beispiel Norwegen, dort sind sogar neue Geräte aufgetaucht, welche die dortigen 3 TV-Programme empfangen können.

Es machen wohl viele Radio-Programme Werbung, dass sie auch auf dem Internet zu hören sind, aber denen ist es nicht wohl dabei. Viele Internet-Radio-Hörer wandern nämlich ab von den eigenen Programmen und hören dann Radios aus den USA und England oder ganz spezielle Spartenradios. Das bringt dann den hiesigen Radio-Stationen nichts mehr. Es gibt sogar ein eigenes Beispiel für mich: in der letzten Weihnachtszeit hörte ich etwa 2 Wochen lang nur noch Programme, welche 24 Stunden lang Weihnachtsmusik gesendet haben (natürlich nicht durchgehend ;-) ). So etwas kann Radio über die Luft nicht bieten. Zudem, wenn die Anzahl Hörer weiter stark zunimmt, werden unsere Mobil-Netze überlastet und die Kosten für die Radio-Veranstalter steigen überproportional an.

von drahtlos - am 15.11.2012 09:13

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

@

Wunderbarer Kommentar.

Ein DAB+-Fan hat sicher mehrere Geräte:

DAB+ = Radiowecker
DAB+ = Im Büro
DAB+ = in der Küche
DAB+ = in im Auto
DAB+ = zusätzlich zur Stereoanlage mit Aufnahmemöglichkeiten.

DAB+-Autoradios wurde sogar auch Exportiert - da in Deutschland keine DAB+-Autoradios lieferbar waren.

Gruss


Zitat
Stefan Heimers
Zitat
Rosti 2.0
Bei etwa 8 Mio EW, wobei nach wikipedia etwa 60% der Deutschschweiz angehören (also 4,8 Mio EW), sind die 1 Mio verkauften DAB+ Radios schon eine ganze Menge, nämlich 21% (korrigiert mich wenn ich hier falsch liege)


Die Geräte wurden aber in der ganzen Schweiz verkauft, also musst Du durch 8 Millionen Teilen.

Und dann ist es so, dass es typische DAB-Hörer gibt, die meist mehrere Geräte haben (Auto/HIFI/Küche/Portabel), und dafür viele andere, die gar keins haben.

Zudem wurden noch einige Geräte privat exportiert. Schau doch mal die immer wieder herumgereichten Fotos von DXern an. Die halbe EU scheint sich mit den Microspot-Empfängern eingedeckt zu haben, die erscheinen statistisch auch in den schweizer Verkaufszahlen.


von Schaempu - am 15.11.2012 15:29

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

...sorry - schon wieder ich ...

@Stefan Heimers.

In Sachen DAB-Verbreitung hat die Deutschweiz eher 80% der Geräte, d.h. etwa 800'000.
Wenn man dies durch die 4,8 Millionen Einwohner der Deutschschweiz annimmt (60%) gibt das ergibt jeder 6. Einwohner hat ein DAB-Gerät. Das heisst, im Schnitt jede 3. Familie ein DAB-Gerät zu Hause. Theoretisch wären das ja mal 30% der Einwohner in der Deutschschweiz - uns Forums-Freaks mal ausgeklammert.

Schön die Aufzählung, dass viele Geräte noch exportiert wurden! Natürlich gibt es ein paar Deutschland-Forum verrückte DAB-DXer welche sich ein Gerät aus der Schweiz besorgt haben. Ich kann Dir aber sagen, in den Anfangszeiten von DAB in der Schweiz haben sich viele Schweizer ihre Geräte aus England und aus Deutschland besorgt, zu Zeiten - wo noch niemand über DAB+ gesprochen hatte und in Deutschland man vom Abschalten von DAB gesprochen hatte. Da waren die DAB-Empfänger aus Deutschland ziemlich günstig zu haben. Genaugenommen gab es also sicher viel mehr Import als Export. Ich glaube auch nicht, dass Microspot mehr als 1000 RA-318 importiert hatte, denn es gab schnell mal keine mehr.

@Mc Jack
Zitat

Nur DAB+ kann es nicht


Ich weiss nicht, was damit gemeint ist: DAB+ kann es generell nicht oder DAB+ alleine genügt nicht. Klar genügt DAB+ alleine heute nicht. Aber man kann schon sagen, dass wenn DAB eingebaut ist, dann hat man mit Sicherheit auch UKW dabei und meistens auch einen USB-Anschluss, ausser bei den deutschen Premium-Marken, wo man für USB noch einmal bezahlt. Hierzulande wären 200€ Aufpreis für werkseitiges DAB+ im Auto eigentlich ein Schnäppchen.

Aber eigentlich wollte ich sagen - man kann die Akzeptanz von DAB in der Schweiz nicht mit Deutschland vergleichen, sagen wir mal Bayern ausgenommen. Daher ist das Schweizer Forum nicht unbedingt geeignet Glaskugel-Prognosen zu machen.

Man kann einfach nicht die Schweiz in Sachen DAB mit Deutschland vergleichen. Die Akzeptanz ist hier doch um einiges grösser. In Regionen, wo man 10 UKW-Programme empfangen kann, aber über 30 DAB-Programme sieht es sieht es noch eindeutiger Pro-DAB aus. Es gibt auch hier noch Bergregionen, wo es kein Kabelfernsehen gibt und die Telefonleitungen zu lang sind um vernünftig DSL-Betrieb machen zu können, dann bleibt doch immerhin noch terrestrisches Radio als Alternative.

Nebenbei - wir sind hier im Thread 3. Layer und da sollte es eigentlich keine Grundsatz-Diskussionen geben zu für und wider DAB, sondern wie füllt man noch das neue Ensemble auf. Etwa so wie bei euch der 2. Bundesmux. ;-)

von drahtlos - am 15.11.2012 16:30

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Hier noch die offizielle Medienmitteilung der Swissmediacast: Mitte 2013 starten also bereits 3 weitere Ensembles, nämlich das Ostschweizer, das Innerschweizer und das Berner:

SwissMediaCast AG baut Rundfunknetz für Digitalradio-Standard DAB+ aus: Regionalnetz Nordschweiz aufgeschaltet

30.11.2012 - 08:00 Uhr, SMC SwissMediaCast AG
Wangen SZ (ots) - Per 1. Dezember 2012 schaltet SwissMediaCast (SMC), die Betreiberin des Rundfunknetzes für den Digitalradio-Standard DAB+ der Privatradios, im Rahmen des dritten Layers (D03) die erste Etappe der Region Nordschweiz mit den Agglomerationen Aargau, Zürich und Winterthur auf. Mitte 2013 sollen die zweite Etappe mit den Agglomerationen Oberer Zürichsee und Schaffhausen sowie die ersten Etappen der Regionen Zentralschweiz, Bern und Ostschweiz dazukommen.

Nachdem SMC Ende letzten Jahres die erste Planungsstufe im Layer D03 abgeschlossen hatte, erhielt sie am 12. April 2012 vom BAKOM die entsprechende Funkkonzession und konnte den Ausbau seither zügig vorantreiben. Mit diesem Ausbauschritt wird SMC insbesondere der grossen Nachfrage von Privatradiostationen auf lokaler und regionaler Ebene gerecht. Nun geht als erster Schritt des dritten Layers die erste Etappe der Region Nordschweiz (Aargau, Zürich, Winterthur) an den Start. Neben Privatradiostationen werden auch DRS-Regionaljournale aufgeschaltet.

Konkret können ab 1. Dezember 2012 folgende Programme neu auf dem DAB+ -Netz empfangen werden:

Privatradios Regionaljournale
Radio 1 Zürich/Schaffhausen
Rouge FM Aargau/Solothurn
Radio Zürisee Ostschweiz
Radio FM1
Radio Pilatus
«Wir freuen uns besonders, dass mit Rouge FM erstmals auch ein nichtdeutschsprachiges Privatradioprogramm dabei ist und unser Programm-Ensemble attraktiv ergänzt», führt SMC-Geschäftsführer Rolf Schurter aus. Diesem Aspekt will SMC auch beim weiteren Ausbau der Regionalnetze Rechnung tragen und damit breite Bevölkerungskreise ansprechen. Der nächste Ausbauschritt ist für Mitte 2013 geplant. Zu diesem Zeitpunkt sollen erste Etappen der Regionalnetze Zentralschweiz, Bern und Ostschweiz aufgeschaltet werden. Bis 2015/16 wird das DAB+ -Netz insgesamt fünf bis sieben unabhängige Regionalnetze umfassen.

SwissMediaCast (SMC), ein Gemeinschaftsunternehmen von Privatradios und der SRG SSR, plant und betreibt zwei eigene Rundfunknetze für den neuen Digitalradio Standard DAB+ in der Deutschschweiz. Der Bau erfolgt auftrags SMC durch Drittparteien. Das Unternehmen koordiniert die Aufschaltung der verschiedenen Radiostationen, die ihre Programme über Digitalradio ausstrahlen. SMC verbreitet aktuell 18 Programme in seinem sprachregionalen Netz Deutschschweiz (Layer D02) und ab dem 1. Dezember 2012 acht weitere Programme auf dem Regionalnetz (Layer D03). Damit ergänzt SwissMediaCast das Angebot der SRF-Radioprogramme. Darüber hinaus wird SwissMediaCast auch eigene Multimediadienste im Bereich Broadcasting aufbauen.


Originaltext: SMC SwissMediaCast AG
newsroom: http://www.presseportal.ch/de/pm/100052082/
newsroom via RSS: http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100052082.rss2


Kontakt:

Rolf Schurter, Geschäftsführer
Tel.: +41/55/440'89'79
E-Mail: rolf.schurter@swissmediacast.ch

SwissMediaCast AG
Muttriweg 26
8855 Wangen SZ
Web: www.swissmediacast.ch

von dxbruelhart - am 30.11.2012 08:07

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Zitat
drahtlos
Noch zu den möglichen Programmen - was wäre noch wünschenswert für die Region Zürich und Co.?


Wünschenswert oder realistisch?

Nun denn, ursprünglich präsentierte sich die Interessentenliste für das Ensemble Nordschweiz ja wie folgt:

DRS 1 mit 3 Regis
Off-Piste Radio Network
Radio FM1
Radio Zürisee
Radio Monte Carlo Swiss
Radio Industrie (Zug)
Radio Fiume Ticino
Radio Grischa
Thaalam FM (Tamil Radio)
Radio Munot
Radio 1 (Zürich)
Rouge FM
Lounge FM (Austria)

Könnte mir gut vorstellen, dass von diesen Kandidaten noch Grischa und Munot drauf springen werden resp. sie sich zu diesem Schritt genötigt sehen. Monte Carlo Swiss und Lounge FM verfügen sicher ebenfalls über die notwendige finanzielle Power. Die NKLs können sich diesen Spass ja leider ohnehin nicht leisten.

Wie schon gesagt, würde es mich eh nicht überraschen, wenn die das Ensemble Nordschweiz schlussendlich mit den Ensembles Zentral- und Ostschweiz verschmolzen würde. Die SRG müsste dann lediglich noch das Regi Zentralschweiz beisteuern. Bringt man die beiden letzteren Ensembles nicht voll, wird sich eine derartige Lösung wohl oder übel aufdrängen.

von digiradio.ch - am 02.12.2012 18:58

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Geplant sind ja als weitere Standorte:
- Bachtel und
- Ziegelbrücke-Biberlikopf.
Diese beiden Standorte sind auch kein Luxus, wenn man sich bewusst ist, wie stark unsere PCs etc. stören können. Hier habe ich auch keinen 9D Empfang, wenn mein Rechner im selben Raum oder im Nachbarraum läuft.

@ drahtlos: Mit dem Standort Schwanden meinst Du Sool-Trogsiten (ob Schwanden)? Hiervon kommt analoges Radio, DRS1/2/3 auf 90,2 94,9 und 99,0, sowie Mobilfunk.
Für das Glarnerland wäre IMHO wohl Haslen noch besser geeignet als Sool-Trogsiten. In Haslen gibts übrigens 3 Sendemaste, zwei davon sind aktuell arbeitslos, ich zähle die 3 Sendestandorte in aufsteigender Form auf:
- Haslen-Bärensol: Swisscom-Standort; von hier kamen die analogen SRG-Programme, heute strahlt von hier aus die SRG DVB-T auf Kanal 34 aus.
- Haslen-Auenalp: Sumatronic-Standort; von hier aus sendeten bis ~ zwei Jahren Radio Central und Radio Zürisee auf 97,7 und 89,8 - heute sind die beiden auf Ennenda-Bärenboden auf 97,7 und 89,7.
- Haslen-Tschingel: DRAVAP-Standort des EWs Schwanden; strahlte analog ARD, ZDF, ORF1 und ORF2 ab; der ist ausser Betrieb seit der Abschaltung der DRAVAP Sender.
Alle Standorte reihen sich auf an der Strasse hinauf gen Tannenberg-Auenstafel.

Haslen könnte den Bachtel noch optimaler ergänzen als Ziegelbrücke-Biberlikopf (aus Sicht Glarnerland); wenn man aber die Walenseeregion und Sargans auch versorgen will, dann braucht es natürlich den Biberlikopf. Das ist hier wohl auch gewollt; hier kommen die Signale vom Biberlikopf übrigens brachial stark an.

von dxbruelhart - am 05.12.2012 06:39

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Hallo!

Hier mein kurzer Kanal 9A - Empfangsbericht von gestern (Scheißwetter! *grrr*)

Der "erste Kontakt" im Norden fand ein paar Kilometer südlich der AS Rottweil auf der A81 statt. Das war aber wirklich nur "Geblubber".

Der "erste Kontakt" im Süden fand bei Feldkirch auf der Rheintalautobahn (A14) statt, wobei der Empfang südlich des Ambergtunnels subjektiv etwas besser als nördlich vom Tunnel war. Entlang der Autobahn in Richtung Norden konnte ich mit kleinen Aussetzern den Mux hören. Auffällig schlechter wurde es dann auf der Strecke Lindau - FN. Aber das sieht ja schon auf der hier verlinkten Prognosekarte in Richtung Bodensee nicht besonders gut aus. Aber je weiter man am Nordufer des Bodensees in Richtung Westen kommt, umso besser wird der Empfang. Praktisch hatte ich auf der B31 von Geisingen in Richtung Freiburg stellenweise einen "Bombenempfang" - volles Rohr!

Das durchaus noch gute Signal verschwand erst bei der Ausfahrt Titisee vollständig. Dort windet sich die B31 langsam ins Tal hinab. In Freiburg kommt natürlich nix an. Aber "über" Freiburg ist sicher noch reichlich Feldstärke für Mobilempfang vorhanden. Das "riecht" ja regelecht nach einer Antennenabsenkung in diese Richtung, denn "bei oder nach Freiburg" wird das Signal (unter normalen Umständen) nie mehr den Erdboden erreichen. Dann kann man auch gleich etwas mehr "in den Boden senden" und damit den Empfang auf der Strecke Sender-Freiburg (also im eigentlichen Zielgebiet, in den Tälern) verbessern, ohne an der Sendeleistung schrauben zu müssen.

Grüßle Zwerg#8

von Zwerg#8 - am 05.12.2012 23:39

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Hallo!

Zitat
RADIO354
... Der Empfang dürfte per Reflektion zustandekommen.
Dein Mobilequipment empfängt sogesehen sehr gut.


Offensichtlich ist das so. HF geht bekanntlich unergründliche Wege. Wie meine Antenne aussieht, hast du sicher schon gesehen. Für alle, die es noch nicht wissen, hier (ganz unten):

http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,889347,page=17

Die Wäscheklammer habe ich (natürlich) durch Iso-Band ersetzt (das sieht ja sonst auch total bekloppt aus ;)) und das Koax-Kabel ist auch nur noch 33 cm lang. Das spielt jetzt aber hier keine Rolle, denn der Zweck heiligt die Mittel.

Ich war vor gut 2 Stunden in Breisach am Rhein zum Einkaufen. Schon auf der Fahrt dorthin habe ich mal "Autotune" ausgelöst. Und ich sehe eine "91" am Ende: "Da ist er also, der 9A!" Also Anhalten.

Und da war er auch mit maximal 4/90 (Balken/Quali). (Fotos etc. mache ich morgen - ich wollte ja nur mal schnell einkaufen.) Während der Fahrt schwankt das Signal natürlich stark. Das ist also nix für Mutti...

Tja, der mir mit 2500 Watt ERP nächste "Brummer" auf 9A ist Wasserfluh. Laut Google-Earth sind das etwas mehr als 70 km Luftlinie. Also wenn ich so an UKW (im Flachland) denke, dann würde ich schon sagen: "Nicht schlecht, Herr Specht!"




Zitat
RADIO354
Ob die Sendeantennen abgesenkt sind entzieht sich meiner Kenntnis. Notwendig wäre das nicht.Es gibt auf diesem Mux keinen Hochgelegenen Sender der auf Grund seiner Reichweite das SFN stören könnte.


Mir geht es nicht um Störungen, sondern darum, daß man nicht unnötig Sendeleistung "über den Radiohorizont" bläst. Hier hat doch gerade jemand von den -9 Grad Tilt geschrieben. Mit gestockten Antennen wird der Beam immer schmaler und man kann damit das Sendegebiet wirklich gezielt abgrenzen. Siehe 8D - Feldberg.

von Zwerg#8 - am 06.12.2012 21:51

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Hallo!

Zurück zu den "Piepsern"...

Ich habe heute Nacht mal längere Zeit bei "Radio1" auf DAB+ reingehört, denn das wollte ich schon immer mal machen. Die 93,6 MHz ist bei der "Durchreise" durch die Schweiz ja etwas mager. Darum hat das nie geklappt. Ich stolpere also bei Andi Hess und am Ende der "Party Night" rein - coole Mugge - und bleibe hängen.

Leider hatte ich heute das Verbindungskabel 3,5mm Klinke auf 3,5mm Klinke vergessen. Ich mußte also über den Minizünder vom Pure Highway ins Autoradio gehen. Das ist aber kein großes Problem mehr, da meine "DAB-Bastelantenne" die eigentliche UKW-Antenne auf dem Autodach "kurzschließt" und ich mir eine UKW-Zünderfrequenz fast frei aussuchen kann. Egal erstmal.

Ich höre eine Weile (leiser) zu und fahre dabei gemütlich auf der Autobahn weiter. Mittlerweile läuft auch schon die Festplaltte in Zürich auf vollen Touren... Irgendwann meldet sich mein "Audio-Kontrollzentrum" im Großhehirn und fragt an, ob "ich" bitte etwas lauter stellen könnte, da der Störspannungsabstand zum Fahrgeräusch etwas zu gering ist. Ich erteile die entsprechenden Befehle, die Hand dreht am Lautstärkeregler..

Tja, da waren sie deutlich vernehmbar, die Störungen im DAB+ Audiosignal von Radio 1, die beim "Nebenbeihören" kaum jemand hört, da sie sehr gut vom umgebenden Audiosignal verdeckt werden. Ich höre "sowas"...

Da ich das Anschlußkabel zum Recorder nicht dabei hatte, konnte ich jetzt halt nur über Lautsprecher im Auto und die Mikrofone am Recorder mitschneiden. Das reicht aber völlig aus, um die Fehler auch für euch hörbar zu machen.

In der originalen Aufzeichnung des Rekorders im Waveformat sieht man in der FFT-Darstellung sehr gut den 19kHz Pilotton des UKW-Minizünders und noch weitere Signalkomponenten bis 22,05kHz. Diese hohen Frequenzen sind in der mit 320kBit kodierten mp3-Datei unten nicht mehr drin. Aber ziemlich in der Mitte der von mir jeweils herausgeschnittenen Takes hört man diesen "Piep" und sieht ihn in der FFT auch als Oberwelle ganz deutlich bei 17-18kHz. Hier stimmt also etwas nicht.

Ich habe darum auch bei anderen Sendern im 9A-Mux reingehört. Dabei konnte ich keinerlei "Piepser" hören.(Die hier weiter oben dokumentierten "Piepser" sind ein völlig anderes Fehlerbild - und evt. DAB bedingt. Davon rede ich nicht.)


Meine Meinung:

Radio 1 "fährt" über DAB+ ein viel zu aggressives Soundprocessing. Das SAGE ich als "Erwachsener" und als ehemaliger DJ, der jeden "Furz" hört! Um es ehrlich zu sagen: Das klingt breit und hallig - wie Bahnhof. Keine "Dynamik" mehr. Ein gutes Beispiel für meine These ist der Anfang von "Kalimba de Luna", wie auch unten zu hören. Es ist einfach lächerlich, wie die Pegelspitzen der Drums "wegrasiert" werden und das "System" mit "Piepen" antwortet. Das klingt einfach "Scheiße"!

In einem Satz: Ihr habt zu tun, Radio1!



Noch ein Hinweis: Es ist extrem wichtig, daß eure Ohren nicht ermüdet sind, wenn ihr euch die Datei anhört! Sonst überhört ihr die Feinheiten. Das ist mir jetzt gerade bei der Endkontrolle meines Postings so ergangen!

Also am besten ganz gemütlich beim Frühstück und über Kopfhörer reinhören!



[attachment 903 radio1_ch_dab+_stoerungen.mp3.txt]

von Zwerg#8 - am 09.12.2012 18:04

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Zitat
sonoro
Das Phänomen dieses merkwürdigen "Piepsens" bei Radio 1 kann ich leider bestätigen - über den Kopfhörerausgang des PURE Sensia hörte ich es sogar noch deutlicher als in deinen Muster-Mitschnitten. Schon nach wenigen Minuten konnte ich das nicht mehr mitanhören und musste umschalten; das ging mir zu sehr auf die Nerven... Ich habe es nun aber noch mit dem Microspot RA-59 getestet (der ein Gyrosignal-Empfängermodul enthält) und höre bereits seit einer dreiviertel Stunde Radio 1 (ebenfalls über den Kopfhörerausgang). Hiermit höre ich bis jetzt überhaupt keine Spur von "Fiepen"... Ob das vielleicht doch mit den Frontier Silicon-Modulen zusammenhängt?


Sehr schön, sonoro! Genau solche Berichte brauche ich! Du hast offenbar auch "Goldohren" und etwas "Spieltrieb". ;) Bleib also bitte mit an der Sache dran! Ich bin auch dran!

Da ich meinen Fehlerbericht oben "nur" mit 320kBit mp3 kodiert habe, hier ein kurzer Ausschnitt von gestern in voller Aufösung. Der letzte Take enthält einen anderen (schon bekannten) Fehler. Aber das hast du sicher schon gehört. ;)

[attachment 909 radio1_ch_dab+_stoerungen_neu.wav.txt]

von Zwerg#8 - am 10.12.2012 21:57

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Nun steht bei uns also auch das erste DAB+ Radio in der Küche. Die gute Nachricht zuerst, es werden hier in St. Gallen insgesamt 62 Programme eingelesen.

Erwartungsgemäss werden die Programme von 12C (SRG) und 7D (SMC) mit Vollausschlag empfangen.

Interessant finde ich den Empfang von 8D (SWR). Dort reicht der Empfang bei ausgezogener Antenne zwar für ein stabiles Audiosignal, die Empfangsanzeige schwankt jedoch zwischen 0 und 3 Strichen. Hat jemand eine Idee was der Grund dafür sein könnte? Vielleicht Laufzeitunterschiede zwischen 2 Sendestandorten, z.B. Pfänder und Witthoh?

Mit "Geblubber" empfangen werden die Programme auf 11D (BR). Ich denke diese kommen vom Pfänder. Dieser ist in der Stadt St. Gallen auch auf UKW nur schlecht empfangbar. Weiss gerade jemand ob für 11D nächstens noch weitere Senderstandorte oder Leistungserhöhungen geplant sind, welche für die Ostschweiz interessant sein könnten?

Nur die Senderkennungen, aber kein Audio kann ich beim 12D (BR) Enseble empfangen. Dies liegt wohl daran, dass der Kanal zu nahe beim starken 12C liegt. Sind da evtl. auch noch Leistungserhöhungen oder zusätzliche Standorte geplant oder werde ich mich wohl oder übel damit abfinden müssen, dass 12D in St. Gallen nicht empfangbar sein wird?

Besten Dank für Eure Antworten im Voraus!

von Ostschweizer - am 31.12.2012 09:54

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Hallo zusammen,

Vielen Dank für Eure Antworten!

Mir ist durchaus bewusst, dass die Lage der Stadt St. Gallen nicht sehr "empfangsfreundlich" ist. In der Innenstadt ist's noch schlimmer. Dies weiss ich auch noch von meiner Lehrzeit. Viele Leute wollten nämlich gerne die ORF TV-Programme (damals noch analog) empfangen und dies war in der Stadt St. Gallen jeweils kaum oder nur mit sehr grossem Antennenaufwand möglich. Ganz anders sah dies in den Nachbargemeinden, z.B. in Wittenbach aus. Dort reichte für den ORF-Empfang schon ein Stück Draht.

Das Konzept gewisse wichtige Programme aus Rücksicht auf Leute, welche noch alte Empfänger besitzen (z.B. Autoradios), weiterhin mit dem alten DAB Standard zu übertragen, kann ich durchaus verstehen. Wieso die gleichen Programme aber beim SRG Ensemble parallel auch noch im DAB+ Format ausgestrahlt werden, war mir bisher ein Rätsel. Somit hat dies aber wohl wirklich mit der besseren Störfestigkeit von DAB+ zu tun.

Übrigens habe ich inzwischen auch eine mögliche Erklärung gefunden, warum das SWR Ensemble 8D eine solch schwankende Empfangsstärke hat. Auf UKW kommen hier diverse Programme von der Hornisgrinde praktisch in Ortssenderqualität an (z.B. SWR1 auf 93,5 MHz). Dieser Sender liegt deutlich weiter entfern als der Pfänder und könnte doch evtl. wegen der Laufzeitunterschiede die Ursache für das Phänomen sein. Beim Ausprobieren was hier auf UKW so ankommt, habe ich übrigens auch noch entdeckt, dass hier die 3 SRF Radiosender und RSI Rete Uno vom Rigi praktisch in Ortssenderqualität ankommen. Dies ist aus meiner Sich noch recht erstaunlich, wenn auch ziemlich OT hier :-).

von Ostschweizer - am 01.01.2013 10:02

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

An einer Veranstaltung in Zürich war einiges über den geplanten Weiterausbau des DAB-Netzes zu hören. Gemäss Bakom gibt es sogar die Bewerbung eines 4. Layers (UNIKOM?)

Der 2. Layer in der Westschweiz soll 16 Programme bekommen, 15 seien inzwischen fix. (Details an anderer Stelle)

Die SMC meldet im 3. Layer (Zürich-Basel-Nordwestschweiz-Innerschweiz) folgende neue Programme:

- Radio Basilisk
- Radio 32
- Radio Monte Carlo
- Radio Munot


Im neuen Layer Bern-Freiburg sind die Bewerber genannt worden. Wegen der Erweiterung für den Kanton Freiburg, werde man bis z.T. in die Westschweiz das Sendegebiet erweitern.

- FM1
- Radio 32
- Energy Bern
- Radio FR
- Canal 3 (deutsch)
- Radio Basilisk
- Radio BeO

ferner noch die entsprechenden SRG/SRF Regional-Programme

und (Verträge unterschrieben!):
- Radio Zürisee
- Radio Sunshine
- Radio Pilatus


Nicht ganz so einfach sieht es mit dem Ostschweizer Regional-Ensemble aus:

beworben haben sich:

- Regionalprogramm der SRG/SRF
- Regionalprogramm der SRG/SRF
- Radio FM1
- Radio Melody
- Toxic FM
- Radio Pilatus
- Radio Zürisee
- Radio Liechtenstein (dafür muss noch ein Sender in Malbun erstellt werden)

(Der Staat Liechtenstein übernimmt die Kosten für den Sender und die Verbreitung des Programms)

(bei Pilatus und Zürisee, sowie der SRG sind die Verträge OK - die übrigen z.T. noch ausstehend)

Anmerkung:
das Ganze ist im Moment eher provisorisch. Ich habe wohl alles zu Papier gebracht, aber noch gleichzeitig den Eishockey-Match verfolgt, da könnte sich in der Hitze des Gefechts vielleicht doch der eine oder andere Fehler eingeschlichen haben. Ich muss mir noch einmal die Tonaufzeichnungen anhören und allenfalls noch Korrekturen anbringen.

Auf die Frage von mir, ob man nicht zuerst die Layer Zürich und Ostschweiz gemeinsam betreiben könnte, wurde dies abgelehnt, weil die Kosten für die Ostschweizer um einiges teurer würden. Mit den neuen Bewerbern in beiden Layers wäre wohl auch zuwenig Programm-Kapazität vorhanden.

von drahtlos - am 14.05.2013 23:40

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Zum bevorstehenden Frequenzwechsel des 3. DAB+ Layers gibt's nun ebenfalls ein paar genauere Angaben:

Zitat

Digitalradio: Frequenzwechsel von vier Sendern in der Deutschschweiz

In der Woche vom 2. bis 6. September 2013 wird die Sendefrequenz von vier DAB-Sendern des SMC AG/SRG Regionalnetzes Nordschweiz von Kanal 9A auf 7A umgestellt. Dadurch kommt es in einigen Regionen der Deutschschweiz zu Programmunterbrüchen.

An folgenden Senderstandorten muss die Frequenz von heute Kanal 9A auf neu Kanal 7A umge-stellt werden:

Uetliberg (Region Zürich) 2. September 2013 20:00 – 24:00 Uhr
Brühlberg (Region Winterthur) 3. September 2013 02:00 – 06:00 Uhr
Wasserfluh (Region Aarau) 3. September 2013 20:00 – 24:00 Uhr
Baden Hörndli (Region Baden) 4. September 2013 02:00 – 06:00 Uhr

Während der aufgeführten Zeiten ist die DAB-Versorgung ausschliesslich dieser Sender un-terbrochen. Betroffen sind die beiden SMC AG/SRG-Ensembles 9A und 7D.

Die DAB-Layer der SRG sind nicht tangiert. Schlechte Witterungsbedingungen könnten dazu führen, dass aus Sicherheitsgründen die Arbeiten abgebrochen, bzw. verschoben werden müssten.

Als Ersatzdatum ist die Nacht vom 04. / 05. September 2013 reserviert.

Die Programme auf 7D findet der DAB-Empfänger in der Regel nach der Wiedereinschaltung des Senders automatisch. Die von 9A auf 7A umgestellte Frequenz hingegen muss nach erfolgter Umstellung mit einem Sendersuchlauf eingestellt werden.


Quelle: Technischer Newsletter der SRG / Ausgabe September

von digiradio.ch - am 26.08.2013 16:19

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Die Situation bisher: In Netstal war bereits ohne den Bachtel Indoor-Empfang möglich vom 7A (ex 9A) Swissmediacast-Ensemble Zürich/Nordschweiz, aber eher knapp, d.h. die Antenne (des Microspot RA318 hier konkret) musste schon einigermassen richtig ausgerichtet werden, um Audio zu bekommen. Mit laufendem Rechner war kein Empfang möglich (der stört leider das Band III).
Auf der Strecke Richterswil-Netstal hatte ich durchgehend Empfang, nur um Ziegelbrücke und an einzelnen Stellen in Näfels verschluckte sich das Signal auf 7A etwas.
Jetzt mit dem Bachtel habe ich in Netstal einen Empfang mit 12 (von 16) Balken/Klötzchen mit dem Microspot RA318; auch mit laufendem Rechner habe ich jetzt Empfang auf 7A.
Zur Karte von Radio Zürisee: Der Bachtel versorgt auf UKW auch Basel mehr oder weniger gut, somit könnte die Abdeckung von Basel schon vom Bachtel her stammen, da der Bachtel auf DAB doch wesentlich stärker sendet als auf UKW. Die Luzerner Landschaft und die Region Zug-Luzern, aber auch Schwyz sind von den bekannten Standorten gut abgedeckt (inkl. Bachtel); was aber südlich des Vierwaldstättersees liegt, das deutet doch auch darauf hin, dass der Rigi jetzt in Betrieb ist; am Radioday sagten sie, dass der Rigi im September oder Anfang Oktober in Betrieb gehe.
Vielleicht ist aber auch noch St. Chrischona in Betrieb gegangen, die Region wird doch so gut abgedeckt auf der Karte, dass ich das nicht ganz dem Bachtel und den bisherigen Standorten zutraue.
Jetzt sind wir gespannt auf die Berichte unserer Basel und Innerschweizer Kollegen, wie sich da der Empfang verbessert hat.

von dxbruelhart - am 01.10.2013 12:01

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

@sgruenig

Ja das stimmt, was Du schreibst.

Ich habe heute Morgen auf der Homepage von Radio FR geschaut, nichts ist erwähnt über das Aufschalten von DAB+.

Da ich immer Morgens um 06:32 - 06:38 Uhr unterwegs bin - hörte ich bis heute Morgen auf UKW das Regionaljournal Bern - Freiburg - Wallis.

Dort wurde genannt, dass es über DAB+ gibt und kein rauschen mehr. - krisch, krisch, oder so.

Zitat
sgruenig
Was ich nicht verstehe ist, dass die Tagespresse diese Digitalradio-Aufschaltungen einfach totschweigt. Vor einigen Tagen habe ich die Berner Zeitung (BZ) über das Bern-Freiburg Ensemble und dessen baldige Aufschaltung informiert: publiziert wurde weder im Internet noch in der Printausgabe etwas. Das zeigt doch leider ein gewisses Desinteresse an der neuen Technologie, mit welcher nach meinem Geschmack Internet- oder Handyradio klangmässig nicht mithalten kann. Oder liegt es eventuell daran, dass offizieller Start erst Anfang 2014 ist?

Immerhin ist unser Land in Sachen DAB+ nach wie vor führend in Europa. Noch interessanter wird's dann natürlich, wenn das 4. Paket mit den kleinen, lokalen Sendern folgt. Ich möchte DAB+ momentan noch nicht totschreiben. Da steckt noch viel Potenzial drin, wenn nun endlich mal mit den Tunnels vorwärts gemacht wird!


von Schaempu - am 29.11.2013 13:04

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Hallo!

Ihr wieder! Ihr bringt den kleinen Zwerg doch total durcheinander mit diesem veralteten Threadtitel! Ein neuer Thread wäre - ob dieser guten Nachrichten aus der Schweiz - durchaus gerechtfertigt gewesen.

So konnte ich gestern nur noch schnell das Posting von Uli in einem anderen Thread lesen (http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?35326,805136,1190130#msg-1190130) und wußte zumindest, daß der 7A jetzt auch von St.Chrischona kommt.


Den Empfang von 7A aus Basel kann ich für die Autobahn A5 bestätigen. Ein paar Kilometer nördlich von Neuenburg hatte ich ihn. In Basel selbst ist der Empfang kein Problem. Selbst in die kürzeren Tunnel "drückt" der Sender rein. Noch vor wenigen Tagen konnte man diesen Mux erst östlich von Basel (Rheinfelden?) empfangen.

Im Süden ist der Mux nun auch gleich nördlich des Gotthard-Tunnels empfgangbar. Sagen wir ab Erstfeld, denn so genau kann ich euch das jetzt nicht sagen. Auf jeden Fall eine spürbare Verbesserung des Empfangs und Vergrößerung des Empfangsgebietes.


Auf der Stecke Gotthard - Basel konnte ich heute zum ersten Mal auch den Mux auf 8B hören. Das begann am Vierwaldstädtersee (Bouchs) und ging problemlos bis Egerkingen und hinauf bis zum Parkplatz "Eggberg". Nach dem dann folgenden Tunnel war aber Schluß.


Grüßle und Glückwünsche zum DAB-Ausbau in die Schweiz!

Zwerg#8


PS: Nur mit den mageren 64 kBit von SRF1 bin ich nicht einverstanden...

von Zwerg#8 - am 01.12.2013 16:10

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Zitat
RADIO354
Hallo Zusammen,

Die Versorgungskarte bei Broadcast.ch wurde nochmals Aktualisiert Stand ist nun der 6.12.2013.
Nun wird der Aktuelle Versorgungsbereich der Einzelnen Radiostationen angezeigt.
MfG Det.


Der aktuelle Versorgungsbereich für jeden einzelnen Sender - das wäre aber in der Tat was neues. Danke für den Hinweis. Da bin ich mal gespannt auf den Vergleich mit Radio Mobile Ausbreitungskarten. Bin gespannt, wie die das mit den SFN-Überschneidungen lösen.

Meine "Reklamation" bei Broadcast betr. dem fehlenden WRS in der Programmliste vom Welschschweizer Ensemble haben die noch nicht korrigiert. Hoffe nicht, dass das was zu bedeuten hat..... - und das WRS dort verbleibt.

EDIT: RADIO354, habe es nicht geschafft einen einzelnen Sender auszublegen, stelle mich vielleicht auch zu dumm an. (RADIO354 - habe die Korrektur bemerkt)

EDIT2: ja das mit den Programmen war schon länger so. Man konnte einen Sender wählen, der in mehreren Ensembles sendet und bekam immer dessen Sendegebiet angezeigt. Zumindest habe ich das mal früher bei WRS festgestellt (übrigens hier in der Programmauswahl ist WRS immer noch vorhanden).

von drahtlos - am 07.12.2013 14:55

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Auf der Webseite von Radio Bern1 steht folgendes:
quote]
In folgenden Regionen gibt es RADIO BERN1 ab sofort digital und rauschfrei: in der Stadt und Region Bern und neu auch im Seeland rund um den Bielersee und den Murtensee sowie in den Regionen Solothurn, Burgdorf, Freiburg und im Oberland von Thun bis Interlaken.[/quote]

Sind die Angaben mit derzeit nur zwei Sendestandorten (Bantiger und Biel-Orvin) nicht gerade etwas zu sehr optimistisch?
Ich meine vorallem von Thun bis Interlaken: Ich kann mir vorstellen, dass man bis kurz vor Interlaken das 8B Ensemble outdoor noch empfangen kann, aber in Interlaken selber? Interlaken liegt, geografisch gesehen, etwas "um die Ecke", was die Sichtverbindung zum Bantiger definitiv verunmöglicht. Meiner Meinung nach bestehen dort keine Aussichten auf Empfang, ausser vielleicht an einigen, etwas höher gelegenen Stellen und sicher ausschliesslich outdoor und mit guter Antenne.
Empfang rund um den Murtensee kann ich hingegen bestätigen.
Naja, 2014 sollen ja weitere Standorte in Betrieb genommen werden. Der Chasseral wird vor allem die Region Seeland bis Freiburg und Richtung Schwarzenburg gut abdecken.

von MagicMax - am 23.12.2013 10:01

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Zitat
Manager.
Zitat
Manager. am 08.12.13
Beobachtungen vom "Nordpol" der Schweiz...

Auf einem Parkplatz beim Grenzübergang Bargen (47°48'44'' / 08°35'58'' / 801 m) konnte ich heute folgendes empfangen:

5C DR Deutschland => 2/16 Balken (nicht eingelesen)
7A SMC_D03_N-CH => 16/16
7D SMC_D02 => 16/16
8B SMC_D03_BE-FR => 12/16 :eek:
8D SWR_BW => 16/16
9D SMC_D03_O-CH => 6/16
11B DRS_BW => 1/16 (nicht eingelesen)
11D BR_Bayern 16/16
12A SRG_SSR_F01 => 6/16
12C SRG_SSR_D01 => 16/16
12D Bayern => 16/16

2 km weiter nördlich auf dem Scheitelpunkt der Alb beim Dorf Randen (832 m) sind dann 5C und 11B perfekt zu empfangen.

Auf dem Weg Richtung Schweiz habe ich am Montag einen kleinen Umweg gemacht und nochmals auf dem Scheitelpunkt der Alb (47°49'17'' N / 08°34'28'' E) wegen der Gleichkanalbelegung auf 9D getestet.

9D SWR_BW aus Aalen ist dort nicht zu empfangen. 9D SMC_D03_O-CH geht dagegen störungsfrei mit 8/16 Balken.


Hallo Manager,

Laut Google ist " dort " HIER ?
Eine " Schneise " aus Richtung Valzeina, die Höhe des Ortes und Gegebenfalls angehobene
Bedingungen lassen wohl den Empfang aus der Ostschweiz zustande kommen .

Bei DAB(+) ist das ja so wenn 2 Ensemble auf der Gleichen Frequenz senden
drückt der Stärkere Mux den Schwächeren vollständig weg. Da reicht schon ein Einzelnes Objekt
als " Schattenspender " aus.
Der Schwächere Mux beeinflusst aber die Signalstärkeanzeige. Diese zeigt dadurch weniger an.
Ich habe vor Ort das 12D/ 12 D Problem und kann das immer wieder beobachten.
Sind Beide gleich stark gibt es Kein Audio und die Empfangsanzeige zeigt auch Kein Signal an.
MfG Det.

von RADIO354 - am 03.01.2014 10:35

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

AAC: Advanced Audio Coding
Hierbei handelt es sich um ein von der MPEG (Moving Picture Experts Group), unter Mitwirkung mehrerer Institute und Firmen, entwickeltes Audiodatenkompressionsverfahren, das als Weiterentwicklung von MPEG-1 und MPEG-2 Audio im MPEG-2-Standard spezifiziert und mit zusätzlichen Tools in MPEG-4 erweitert wurde. Als international standardisiertes Format zur verlustbehafteten Audiokomprimierung tritt es in Konkurrenz zu anderen Formaten wie MP3, WMA und (Ogg) Vorbis. So findet AAC unter anderem Verwendung in Online-Musikgeschäften wie dem iTunes Store und wird dort gepaart mit DRM-Systemen wie beispielsweise FairPlay von Apple. Der iPod von Apple z.B. kann AAC-kodierte Audiobeispiele abspielen.

Nokia, Samsung, Sony Ericsson, Siemens und andere Hersteller von Mobilfunkgeräten verwenden ebenfalls AAC, um das Hören von Musik auf dem Mobiltelefon zu ermöglichen. AAC hat eine höhere Kompressionsrate als vergleichbare Formate (maximal 1:16) und erreicht bereits ab 64 kbit/sek eine schon recht akzeptable, wenn auch eingeschränkte Stereo-Qualität. 96 kbit/sek entsprechen ordentlicher UKW-Qualität und 128 kbit/sek gelten als CD-nah.

Quelle Institut für Rundfunktechnik

Jetzt ist klar warum DAB+ im Hifi Bereich noch keinen Einzug fand
Schweizer DAB+ Sender sind nur SRF2 und Classic die mit 96 kbit/s senden.

von Maxtech - am 29.01.2014 17:24

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Kommentar von DAB Swiss
Der Kommentar:
Auf den DAB-Kanälen von SwissMediaCast (SMC) herrscht seit einigen Monaten ziemliches Chaos. Begonnen mit dem Rückzug von Radio 1 über den Abgang von Rouge FM, Radio BlueSky und Radio 105 bis hin zu den Wechseln von FM1 und Radio Sunshine. Es scheint, als wüsste keiner so recht was zu tun ist und was als Vernünftig erscheint. Offensichtlich geben in der Branche die Kosten für die Verbreitung in den SMC-Ensembles zu reden aber sicher auch, dass DAB+ noch nicht die nötige Hörerakzeptanz erreicht hat. Doch bei Letzterem sind die Netz- und Programmanbieter selbst schuld. Viel zu wenig wird die neue Technologie von ihnen selbst vermarktet und viel zu spärlich fliessen die Informationen. Wir sind gespannt, was die Zukunft bringen wird. Dank den Angeboten von Limus-Digris, wird DAB+ für die Zuhörer sicher wieder attraktiver (die ersten Ensembles Zürich und Genf starten am 1. Mai 2014). Bleibt nur zu hoffen, dass bald wieder etwas mehr Konstanz und Ruhe einkehrt im Äther und dass sich die Anbieter zusammenraufen um mutige Schritte in die Zukunft zu unternehmen. Roger Schawinski wird sich momentan aufgrund der Geschehnisse ganz schön ins Fäustchen lachen.

von Heinz Lindenmann - am 28.02.2014 08:47

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Die Swissmediacast hat einen neuen Newsletter herausgegeben, gemäss diesem kommt das Signal doch noch nicht vom Chasseral:

http://www.swissmediacast.ch/newsletter/download.php?id=26


Eine weitere Etappe im Aufbau von DAB+ ist abgeschlossen.

Am 1. Juli 2014 gehen weitere Sendestandorte unserer regionalen Layern in Betrieb.

In der Region Basel bringt der Sendestandort Sissach den regionalen Layer D03 "Nordschweiz" nach Baselland. Damit können die Programme dieses Ensembles von Basel über die Grossagglomeration Zürich bis in die Innerschweiz empfangen werden. Der weitere Ausbau auf Ende Jahr bringt mit Grellingen noch einmal eine grössere Abdeckung nördlich des Juras, danach folgt der Sendestandort Frick, welcher die letzte Lücke der A3 von Basel nach Zürich schliesst.

Der Sendestandort Olten-Dulliken wird in den regionalen Layern D03 "Nordschweiz" und "Bern-Freiburg" den nahtlosen Übergang zwischen diesen beiden Regionen bei Olten-Oftringen (Autobahnkreuz Wiggertal) sicherstellen.

Mit dem Sendestandort Solothurn wird letztlich der regionale Layer D03 "Bern-Freiburg" von Thun durchgehend bis Zofingen empfangen werden können. Weitere Ausbauschritte sind mit dem Chasseral nach Westen und mit Höfen-Beissern, als auch mit Interlaken und Brienz nach Süden in der Planung.

von dxbruelhart - am 01.07.2014 07:16

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Zitat
RADIO354
In den Aktuellen Dateien der Bundesnetzagentur sind einige Neue Einträge aufgetaucht.
Dabei sind für die Ostschweiz Diverse Standorte auf dem 9 B dabei.
Im Einzelnen : St. Gallen Peter und Paul, Herisau, und Rüthi- Bismer.
Es ist für die Ostschweiz wohl ein Frequenzwechsel von 9 D nach 9 B geplant.

9B ist wie 9D vorgesehen als regionale Bedeckung fuer die Ostschweiz. Vielleicht gibt es wirklich einen Wechsel auf 9B? Gab es ja in Zuerich auch beim Regionalensemble.

Zitat
RADIO354
Des Weiteren steht ein Neuer Eintrag für Valzeina- Mittagsplatte auf 7 A drin.
Das ist möglicherweise ein Fehler da Valzeina eher für die Ostschweiz zuständig ist.


Da scheint Valzeina wohl fuer zwei Regionen geplant zu sein:
SUI0001B: 7A (St.Chrischona, Eggflue)
SUI0002B: 7A (Engelberg, Cholfirst, Hoerndli, Frickberg, Bachtel, Wasserfluh, Biberlichopf, Bueelberg, Uetliberg)
SUI0003B: 9D (Ruethi, Valzeina)
SUI0004B: 7A (Valzeina)
SUI0010B: 8B (Bantiger, Burgdorf, Hoefen, Chasseral, Orvin)
SUI0011B: 7A (Rigi, Attinghausen, Geuensee)

Bei den anderen Bedeckungen steht SUI0004F oder SUI0004A fuer Standorte in Graubuenden. Offenbar plant man also, den 7A in Graubuenden zu nutzen.

von Habakukk - am 06.10.2014 11:09

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Vielen Dank für die interessanten Neuigkeiten, @digiradio.


Zitat
drahtlos
Es gibt noch ein paar Dinge, welche für mich neu sind. Bereits vor einem Jahr, am 2.9.2014 wurde von ONYX verkündet, dass man in der Deutsch-Schweiz und im Tessin(?) auf DAB senden wird.


Ja, den Sendestart über DAB+ hatte Radio Onyx schon vor längerer Zeit angekündigt (das beim Bakom eingereichte Dokument datiert auf den 18. November 2014), ein genaues Datum wurde aber soweit ich sehen kann nie kommuiziert - genannt wurde lediglich das Jahr 2015.
Sie hatten wohl mit einigen Problemen zu kämpfen - offiziell "technischer" Natur, wie es auf ihrer Site heisst ( http://www.radioonyx.org/index.php?option=com_k2&view=item&id=339:15-settembre-2015&Itemid=138 ): Dopo alcuni problemi tecnici della piattaforma che gestisce la diffusione... finalmente registriamo questa data nella lunga e travagliata ma gloriosa storia di questa emittente.
Nach einigen technischen Problemen der Plattform, welche die Übertragung betreibt... tragen wir dieses Datum endlich in die lange und beschwerliche aber glorreiche Geschichte dieses Senders ein

Die facebook-Seite des Programms nennt aber noch was anderes ( https://www.facebook.com/Radio-Onyx-306010689425838/ ) : Ringraziamo tutti gli stronzi che hanno pensato di farci fuori con la logica mafiosa a cui sono dediti e sono in tanti. - Wir danken allen Ars...., die uns den Garaus machen wollten mit der mafiösen Logik, der sie sich hingeben; und das sind zahlreiche.

Nun, man wird sehen, wie lange sich das Programm auf dem deutschschweizer Layer nach Ende "Sonderkonditionsphase" halten kann... Ich wünsche es ihnen natürlich, aber wie man weiss, ist SMC nicht billig.

von sonoro - am 15.09.2015 19:21

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Ich habe gestern Abend längere Zeit Radio Onyx gehört (so zwischen 18-22 Uhr); der Webstream war identisch mit dem DAB+-Programm auf 7A.
Die Radio-Werbung ist sowohl auf Italien als auch aufs Tessin bezogen - da wird in einem Werbespot eine Tessiner Telefonnummer genannt (091 ...), um gleich im nächsten Spot für eine andere Organisation dann eine italienische Nummer ohne Angabe der Landesvorwahl zu nennen. Hauptfokus ist aber wohl schon das Tessin - der Slogan lautet denn auch "Swiss made Italian style".

Musikalisch ist das Programm auf jeden Fall eine Abwechslung, wobei sich die Stilrichtung je nach Tageszeit verändert. Oft gibt's "echte" original-italienische Musik, die mir hierzulande noch selten begegnet ist (auch nicht bei Rete Uno/Rete Tre), bisweilen aber auch die altbekannten internationalen Hits. Die Wortbeiträge dazwischen sind von teilweise äusserst unterschiedlicher Qualität (inhaltlich wie klanglich). Manche klingen geradezu schauderhaft, als wären sie mit einem alten abgenutzten Kassettenrekorder aufgenommen worden, dafür fand ich sie inhaltlich interessant (kurze Mini-Reportagen, die mir auf den ersten Blick aber etwas wahllos im Programm verstreut gesendet erschienen). Andere Beiträge/Moderationen klangen ganz ordentlich, interessierten mich persönlich aber weniger.

Auf jeden Fall werde ich nun öfters mal einschalten - das Programm bietet auf jeden Fall eine Abwechslung zu den bekannten austauschbaren Dudlern.

von sonoro - am 16.09.2015 09:26

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Zitat
DAB-Swiss
So, nun weiss ich auch, warum der Empfang bei mir im Auto so viel besser ist als früher. Da ich am kommenden Donnerstag meine neue Dachantenne erhalte, hat vor zwei Wochen mein Garagist schonmal die Scheibenantenne besser mit dem Verstärker eingerichtet. Man könnte sagen, dass dies Wunder bewirkte. Ich höre nun schon mit der Scheibenantenne jedes "Flüstern im Äther". Unglaublich! Nachfolgend einige interessante Beobachtungen, wo ich früher absolut keine Empfangsmöglichkeit hatte:

- Zwischen Interlaken und Guttannen: SMC Ensembles Deutschschweiz (Kanal 7D), Nordschweiz (Kanal 7A), Bern-Freiburg-Solothurn (Kanal 8B). Unterbruchfrei!
- Zwischen Kandersteg und Spiez: SMC Ensemble Deutschschweiz (Kanal 7D), Bern-Freiburg-Solothurn (Kanal 8B). Unterbruchfrei! SMC Ensemble Nordschweitz (Kanal 7A). Mit kurzen Unterbrüchen.
- Zwischen Thun und Bern: SMC Ensemble Nordschweiz (Kanal 7A) und RMS Ensemble Romandie (Kanal 10B). Mit kurzen Unterbrüchen.
- Zwischen Friborug, Montreux und St. Maurice im Wallis: SMC Ensembles Deutschschweiz (Kanal 7D), Bern-Freiburg-Solothurn (Kanal 8B). Unterbruchfrei!

Unglaublich, was so eine Feineinstellung bringen kann! :D





Was für eine "Feineinstellung" hat denn dein Garagist an deiner Scheibenantenne gemacht? :rolleyes:

von Mike - am 20.10.2015 18:14

Re: Information: 4. Q. 2012 - 3. DAB+-Layer etc. DAB zu DAB+

Tolle Überraschung zum 25-jährigen Jubiläum von rro. Die Programme von rro gibt es schon bald auf DAB+.
11.11.2015, 04:00

Pour votre information (communiqué de presse de ce jour) ;

Seit 25 Jahren sendet rro sein Programm über UKW. Mit den Jahren kam die Verbreitung über das Kabel und das Internet dazu. So empfängt man das Oberwalliser Lokalradio auch in der ganzen Welt. Mit der Zeit ist auch die Programmvielfalt gewachsen und so produziert rro heute vier verschiedene Musikprogramme. Drei davon nur über das Internet. Mit 'Digital Audio Broadcast Plus' kurz DAB+, ändert dies nun und für rro geht ein wichtiger Wunsch in Richtung Zukunft in Erfüllung. Neben dem Hauptprogramm von rro können schon bald auch die Sender 'rro swiss melody' und 'rro müsig pur' über DAB+ Radios empfangen werden. "Im Verlauf vom November werden die Sender in Betrieb genommen und am 1. Dezember startet der Testbetrieb" sagte Matthias Bärenfaller, Geschäftsführer der Radio Rottu Oberwallis AG im Interview. Mit der Einführung von DAB+ ändert sich für den Hörrer mit einem normalen Radio nichts. Das Hauptprogramm kann weiterhin über UKW empfangen werden. Wer hingegen die Sender 'rro swiss melody' und 'rro müsig pur' über ein Radio empfangen möchte, der kauft sich im Elektrofachhandel oder direkt bei rro in Visp ein DAB+ Radio./sp

von Juliens21 - am 11.11.2015 06:18
Zitat
lindau42
Toxic wäre toll, auf Gloria verzichte ich gerne.


Wenn wir schon im Subjektiven fischen:
Ich kann auf beide verzichten. Trotzdem freut mich das Erscheinen von Radio Gloria auf DAB+, nicht wegen des Programms, sondern weil es vom einige Jahre später eröffneten Radio Maria Deutschweiz nicht 'platt gewalzt' werden konnte, was ursprünglich de facto die Absicht von RMD war (unter dem Namen 'Zusammenarbeit', aber eigentlich unter dem ultimativen Dikat von RM). Die 'Direktion' von RMD und damit RMD selber verdienen das Prädikat 'christlich' eher nicht. Man schaue nur z. B. einmal die vergangenen Turbulenzen im Verwaltungsrat an: Die Gründungsmitglieder sind rausgeekelt worden.

So hat jetzt auch der kleine David neben dem chauvinistischen Goliath endlich eine 'drahtlose' Stimme und das ist gut so, auch wenn ich beide Programm selber - nach üblichen Testphasen - nicht höre.

Was bei den 'religiösen Programmen' aber wirklich fehlt, wäre eines, das sich nicht an 'naive' Gläubige und Altersheime wendet, sondern eines, das 'gehobenen' Ansprüchen genügt. RG und RM haben aber immerhin bei vielen alten und alleinstehenden Menschen eine sehr wichtige Funktion als einziger rettender Strohhalm und damit einen Sinn. Ich beobachte dies als 'ehrenamtlicher DAB-Radio-Erklärer und Konfigurator'.

Um Missverständnisse auszuschliessen: Ich schreibe dies als 'Gläubiger'.

von Giovanoli - am 11.12.2015 12:51
Zitat
Giovanoli
Die Verwirrung um den Sender Valzeina

Im vorangehenden Beitrag scheint mir seitens der SMC eine Begriffsverwirrung vorzuliegen:

Die Ausführungen der SMC ergeben nur einen Sinn, wenn man dort den Begriff 'Sender' durch den Begriff 'Antennenfeld' ersetzt. Denn 7A läuft ja heute schon (neben 9D), also sind ja bereits heute zwei Sender in Betrieb (nebst der hier nicht zur Diskussion stehenden Sender anderer Ensembles). Zu bestellen gibt es da wohl keinen zusätzlichen Sender, denn der 9D kann sicher auf 9B umgestellt werden. Aber ein zusätzliches ' Antennenfeld' ist bestellt (nur dies braucht wohl eine Baubewilligung und nicht der Austausch eines Senders im Gebäude drin). Und so ist dann auch die Umschaltung (der Antennenfelder!) im Frühling nachvollziehbar, nebst der Umstimmung eines Senders von 9D auf 9B. (Kaffee-Satz-Lesen: An Antennen-Diagrammen für 'gewisse Programme' soll eben noch 'geschraubt' werden und da fährt man nicht gern zweimal zum Sender hoch; Politik und Sonderinteressen?)

[edit: Ort (Valzeina) klar gestellt]


Hallo Zusammen,

Einen Sendebetrieb von der Valzeina auf dem Nordschweizer Mux 7 A kann Ich nicht bestäigen.
Das Signal auf dem 7 A ist an meinem Empfangsstandort, 30 km von der Valzeina entfernt, immer
noch so wie es vor den Umstellungsarbeiten gewesen ist. Der Hier vor Ort Vorhandene Pegel ist dafür viel zu Schwach.

von RADIO354 - am 29.12.2015 17:38
...und genau das ist, was mich immer und immer wieder von Neuem ärgert! Bezüglich DAB+ in der Schweiz wird einfach gewurstelt, ohne Konzept und vorallem ohne jegliche Information. Will man die Hörer eigentlich für blöd verkaufen? Steht alles so auf wackligen Beinen, dass man mit zuviel Information das Gesicht verlieren könnte? Da herrscht im Äther ein Kommen und Gehen wie auf dem Rummelplatz und keiner weiss, wer jetzt bleibt und wer sich wieder abmeldet. Oder werden den Veranstaltern falsche, zu tiefe Kosten vorgegaukelt? Wenn dann gesendet wird, merken die Veranstalter, dass alles viel teurer ist.

Es kommt mir machmal vor, als wolle man das Ding absichtlich gegen die Wand fahren und zusehen, dass es auf DAB+ ja nicht zu viele Hörer gibt! Sonst könnte man ja dann das Festhalten an UKW nicht mehr begründen... Die Schlagzeile sehe ich vor mir: "DAB+ kann die Hörer nicht mobilisieren..:". Ja kein Wunder, wenn nicht informiert wird und man sich keine Mühe für die Vermarktung gibt! Auch in der Tagespresse nie ein Wort von Digitalradio. :sneg:

Also ich muss schon sagen: seit 30 Jahren beschäftige ich mich nun mit der Radioszene in der Schweiz aber ein solches Chaos und eine solch' katastrophle Informationspolitik habe ich echt noch nie erlebt. Dass da auch Gebührengelder dafür eingesetzt werden, darf man gar nicht denken...! :mad:

von DAB-Swiss - am 24.03.2016 13:55
DAB-Swiss Stefan hat heute mit Rolf Schurter von der SMC gesprochen, und dabei ist einiges interessantes herausgekommen:


05.09.2016 - Die weiteren Ausbaupläne von SwissMediaCast (SMC)
Im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung von DAB+ in der Schweiz, haben wir kürzlich Kontakt mit Rolf Schurter, Geschäftsführer des Netzbetreibers SwissMediaCast (SMC), aufgenommen. Dabei gab es wiederum interessante, neue Erkenntnisse zum weiteren Ausbau der DAB-Netze. Folgende Fragen und Antworten möchten wir unseren Lesern nicht vorenthalten:

Wie geht der Ausbau im Wallis weiter? Stimmt es, dass nebst den Sendern Ferden Färdaried (für das Lötschental), Leukerbad Bodmen (für Leukerbad), Saas Fee Plattjen (für das Saastal), Törbel Bina 2 (für das Vispertal), Zermatt Riffelalp (für das Mattertal), Zwischbergen Feerberg (für Simplon und Gondo) auch noch Sender in Savièse und Fisch geplant sind. Wann nimmt welcher Sender ungefähr seinen Betrieb auf?
Ja, der Ausbau Wallis steht bevor. Das haben wir ja immer kommuniziert. Nur: Unsere Planungen Baubewilligungen brauchen mehr Zeit als wir vorgesehen haben. Somit kann ich Ihnen nicht bestätigen, welche Sender wann aufgeschaltet werden. Die Versorgung des Matter- und des Saastals, wie auch des Lötschentals und des Gebietes Simplon sind aber tatsächlich vorgesehen. Wir hoffen, spätestens gegen Ende 2016 nähere Informationen abgeben zu können. Aber eben, nur Informationen über definitive Realisierungen. Falsche Erwartungen bei Kunden/Hörern sind mehr als kontraproduktiv.

Wie geht es mit dem Ausbau in der Ostschweiz weiter? Welche Sender kommen wann in Betrieb? Wann wird Valzeina umgeschaltet?
Letzte Woche haben wir den Pfänder auf 9B eingeschaltet. Der Weiterausbau ist in Richtung Winterthur/Toggenburg geplant. Aber auch gelten meine Aussagen wie im Wallis. Valzeina dürfte in Kürze folgen, wobei diese Einschaltung durch die Hörer kaum bemerkt wird, senden wir doch schon längere Zeit auf einer anderen Frequenz.

Gibt es irgendwo eine Auflistung, welche Strassentunnels wann mit DAB+ ausgerüstet werden? Gotthard und Belchen sind ja erst kürzlich dazugekommen. Werden die Kanäle von SMC künftig auch in den Strassentunnels verbreitet?
Bezüglich Strassentunnels ist das ASTRA federführend. Leider fehlt auch uns eine Liste mit den Tunnels und Einschaltdaten.

Können Sie etwas zu einem eventuellen, 2. Sprachregionalen Ensemble für die Deutschschweiz verraten? Läuft dafür tatsächlich eine Planung? Wenn ja, wann wäre eine Aufschaltung realistisch?
Wir haben im Rahmen der Interessensabklärung des BAKOM unser Interesse an einem weiteren sprachregionalen Layer angemeldet. Wir warten nun auf die Resultate des BAKOM.



Könnten Sie uns die folgende Auflistung bitte mit ungefähr stimmenden Jahrzahlen versehen?
- Deutschschweiz (Kanal 7D): Inbetriebnahme Sender Interlaken, Brienz:

2017 realistisch.
- Bern-Freiburg-Solothurn (Kanal 8B): Inbetriebnahme Sender Burgdorf, Höfen, Interlaken, Brienz:
Höfen ist bereits in Betrieb, Interlaken und Brienz kommen bestimmt zusammen mit D02 (2017).
- Nordschweiz (Kanal 7A): Inbetriebnahme Sender Valzeina, Schaffhausen:
Schaffhausen 2017, aber in der Region Ostschweiz, nicht Nordschweiz.
- Ostschweiz (Kanal 9B): Inbetriebnahme Sender Frauenfeld, Sirnach, Wattwil, Schaffhausen:
noch keine genauen Angaben.
- Graubünden (Kanal ??):
noch keine genauen Angaben.

Danke für die Informationen, Herr Schurter!

Durchaus interessante Neuigkeiten also von SMC. Zusammengefasst: das Tempo des Ausbaus der DAB-Netze wird also im Wesentlichen durch die Baubewilligungsverfahren bestimmt. Die kommenden Monate dürften jedoch sehr interessant werden.

Von René Wehrlin, des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM), konnten wir zudem in Erfahrung bringen, dass die Bekanntgabe des Auswahlverfahrens betreffend neuer DAB-Netze in der Schweiz unter Umständen sogar noch vor Weihnachten 2016 erfolgen könnte. Termine sind jedoch noch keine bestätigt. DAB-Swiss informiert umgehend, sobald neue Informationen verfügbar sind.

Quelle: http://www.dab-swiss.ch/html/news.html

von dxbruelhart - am 05.09.2016 20:47
Da kann man Im Grunde genommen nur die Umstellung abwarten und dann sehen was geht.
Probleme mit Diversen DAB Empfängern bei Mehrfachempfang Desselben Programmes in Unterschiedlicher
Stärke auf Verschiedenen Frequenzen sind ja auch kein Geheimnis....
Im Extremfall kann das Zuständige Regionalprogramm nicht Ordnungsgemäss empfangen werden.

Beispiel : Ein Autoscan auf Diversen, Hier vorhandenen Pure Empfängern, liest zuerst den 9 B ein.
Dann aber auch den 9 D, auf Beiden wird das Regi SRF 1 SG gesendet.
Der Empfänger will dann Immer den Zuletzt eingelesenen, Deutlich Schwächeren, wiedergeben und kommt Damit nicht klar.
Dann wird bei SRF 1 SG angezeigt " Station nicht verfügbar " obwohl der Empfang mit 1 KW aus 5000 Metern
gesendet absolut kein Problem sein sollte. Eben Sollte !
Der Technisch Versierte kann das in den Griff bekommen aber " Otto Normalverbraucher " wird sich
wunden warum das nicht funktioniert. Bei mir haben sich schon Kollegen deswegen gemeldet.

Villeicht kommen die Regis deshalb Alle auf einen Layer ?
Aber was wird mit dem Bündnerland ? Mehr Fragen als je zuvor. Deswegen siehe Zeile 1.

von RADIO354 - am 18.09.2016 13:51
Soeben erhaltene, brandaktuelle News von SwissMediaCast (SMC) für Euch. Wünsche viel Spass beim Studieren!

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Programmwechsel und Ausbau der Infrastruktur

Der Ende Oktober 2016 angekündigte SRG Programmwechsel im Bereich DAB+
betrifft auch die SwissMediaCast AG (SMC), die Betreiberin des Rundfunknetzes für
den Digitalradio-­Standard DAB+ der Privatradios. Die SRG-­Rochade per 15. November
2016 führt zu freien Programm-­Plätzen und einer neuen Verteilung. Zudem erfolgt
anfangs Dezember 2016 die Einschaltung neuer Sendeanlagen der SMC.
Am 31. Oktober 2016 kommunizierte die SRG den landesweiten Ausbau von DAB+. Ab dem
15. November 2016 werden die dritten Radioprogramme der SRG nahezu landesweit sowie
die drei Privatradios regional neu auf DAB+ aufgeschaltet. „Die Rochaden der SRG-­Sender
geben uns freie Kapazitäten auf allen Layern, was die Aufnahme neuer Programme
ermöglicht. Die auf 2020 geplante schrittweise Ablösung der analogen UKW-­Verbreitung
durch DAB+ führt zu einer besseren Netzabdeckung. Die Infrastruktur von SMC wird
ebenfalls laufend verbessert und ausgebaut, so werden anfangs Dezember zahlreiche neue
Sendeanlagen eingeschaltet“, erklärte Rolf Schurter, Geschäftsführer der SMC.
Die SRG-­Rochaden führen auf dem sprachregionalen Layer D02 zu freien Programm-­
plätzen. Zudem bringt der Wechsel der Regionaljournale auf dem Layer D03 eine neue
Verteilung.

Änderungen:
• Auf dem sprachregionalen Layer D02 wird nur noch Rete 3 verbreitet.
• Auf den regionalen Layern D03 Nordschweiz, Ostschweiz Bern-­Freiburg und
Oberwallis werden die vier SRG-­Programme Option Musique, Couleur 3, Swiss
Classic und Swiss Jazz verbreitet.
• Radio Zürisee wechselt vom Layer D03 auf den Layer D02. Die Hörer von Radio
Zürisee müssen daher einen neuen Sendersuchlauf vornehmen.
• Auf dem Layer D02 wird die Aufschaltung eines neuen Programmes, auf dem Layer
D03 in den Regionen Nordschweiz, Ostschweiz und Bern-­Freiburg die Aufschaltung
6 neuer Programme erwartet.
• Auf dem Layer D03 Region Nordschweiz wird ab dem 15./16. November 2016 neu
Radio Südostschweiz aufgeschaltet.

Im Hinblick auf einen verdichteten Netzausbau, insbesondere in den Regionen Baselland,
Berner Oberland, Wallis und Ostschweiz, plant SwissMediaCast auf den 1. Dezember 2016
als erste Etappe die Einschaltung von folgenden neuen Sendeanlagen:

Layer D02 Deutschschweiz
• Brienz
• Rugen – Interlaken
• Steg (Tösstal)

Layer D03 Nordschweiz
• Attinghausen

Layer D03 Ostschweiz
• Frauenfeld
• Ottenberg
• Schaffhausen
• Sirnach
• Wattwil

Layer D03 Bern-­Freiburg
• Brienz
• Rugen – Interlaken
• Burgdorf

:-) :-) :-)

von DAB-Swiss - am 14.11.2016 11:22
Beim Layer D 03 Nordschweiz vermisse Ich Valzeina.
Ob der 9 D von der Valzeina nun auf den 9 B umgestellt wird ist auch nicht erwähnt worden.
in 14 Tagen ist das Jahr voll. Woran mag das liegen ? Ein Ganzes Jahr um einen Sender von 208 Mhz
auf 204 Mhz umzustimmen ?
Ich kann mir das zum Einen nicht erklären und zum Anderen gibt es auch keine Informationen Dazu.

Das Problem sieht vor Ort so aus :
Nach erfolgtem Automatischen Suchlauf kommt, auf Grund der # Ausstrahlung des D 03 O CH auf dem 9 D,
auf Diversen Empfängern kein Ton aus den Lautsprechern wenn Ich Programme des 3. Ostschweizer Layer anwähle.
Obwohl der Nächste 9 B Sender Quasi um die Ecke steht....es sind 5000 Meter.
Für Otto Normalverbraucher ist an Dieser Stelle Schluss mit Lustig. Da das Radio anzeigt " Station
nicht verfügbar " oder so Ähnlich wird dann wohl zu UKW geschaltet. Oder was Anderes gehört.

Nur Wenige Normalverbraucher werden den Grund Dieses Versagens herausfinden : Die Gerätesoftware ist nicht in
der Lage beim Mehrfachempfang Desselben Programmes auf Mehreren Frequenzen das Stärkere
Signal zu wählen, sondern immer das zuletzt eingelesene. Und das ist 9 D anstatt 9 B.
Dieser 9 D kommt Hier aber für Normalempfänger zu Schwach um Ordnungsgemäss zu spielen.

Ich muss erst herumtricksen damit die Empfänger beim Suchlauf den 9 D nicht finden. Nun soll das
wohl auch Nächstes Jahr so weitergehen ?

Die Verwendeten Empfänger wurden im Zeitraum 2010 bis 2013 erworben. Also noch nicht soo Alt.
Eines davon war mit CHF 600 auch kein Schäppchen das man mal eben Schnell in die Tonne Haut.

von RADIO354 - am 14.11.2016 22:00
Nach meinem ersten groben Scan auf dem Cowon D2 in Bern (kann grad keine tiefer gehenden Scans machen) wird mir folgendes angezeigt ("SFR"-Rechtschreibfehler inklusive ;) ):


12C (SRG SSR D01):

Swiss Pop+
RR-SRG+
SRF 2 Kultur+
SRF 3+
SRF Musikwelle+
SRF Virus+
SRF 4 News+
RTS-1ERE+
Rete Uno+
SFR 1 BE FR VS+
SFR 1 LU+
SRF 1 AG SO+
SFR 1 BS+
SFR 1 ZH SH+
SFR 1 SG+
SFR 1 GR+



7D (SMC_D02)

ERF Plus+
Rete Tre+
RADIO TOP+
EVIVA+
TOP TWO+
LIFE CHANNEL+
RADIO INSIDE+
RADIO MARIA+
LANDLIEBE RADIO+
FM1+
PILATUS+
ENERGY BASEL+
ENERGY ZUERICH+
Radio Zuerisee +
RADIO 24+
CENTRAL+
Radio Argovia+
ENERGY BERN+


8B (SMC_D03) (das Berner Ensemble wird bei mir allerdings als "SMC_D02" eingelesen, keine Ahnung ob das ein Fehler des Cowon D2 ist):

Swiss Classic+
Swiss Jazz+
COULEUR 3+
OPTION MUSIQUE+
RADIO24-Charts
ARGOVIA-Hitmix
RADIO GLORIA
Freundes-Dienst+
CLASSIX RADIO+
RADIO DEL MAR+
ROCKIT RADIO+
VINTAGE RADIO+
RADIO BERN1+
RadioFr.Freib+
SUNSHINE Radio +
Radio 32+
ENERGY BERN+


Edit: Danke an dxbruelhart für die Korrektur von Swiss Jazz und Swiss Classic!

von Wrzlbrnft - am 15.11.2016 14:05
Zusammenfassung der Bitraten wäre also so: (?)

12C (SRG SSR D01):

Swiss Pop+ 64kbps
RR-SRG+ ???kbps
SRF 2 Kultur+ 96kbps
SRF 3+ 72kbps
SRF Musikwelle+ 72kbps
SRF Virus+ 72kbps
SRF 4 News+ 56kbps
RTS-1ERE+ 72kbps
Rete Uno+ 72kbps
SFR 1 BE FR VS+ 64kbps
SFR 1 LU+ 64kbps
SRF 1 AG SO+ 64kbps
SFR 1 BS+ 64kbps
SFR 1 ZH SH+ 64kbps
SFR 1 SG+ 64kbps
SFR 1 GR+ 64kbps



7D (SMC_D02) alle je 64kbps

ERF Plus+
Rete Tre+
RADIO TOP+
EVIVA+
TOP TWO+
LIFE CHANNEL+
RADIO INSIDE+
RADIO MARIA+
LANDLIEBE RADIO+
FM1+
PILATUS+
ENERGY BASEL+
ENERGY ZUERICH+
Radio Zuerisee +
RADIO 24+
CENTRAL+
Radio Argovia+
ENERGY BERN+


8B SMC_D03 alle je 64kbps

Swiss Classic+
Swiss Jazz+
COULEUR 3+
OPTION MUSIQUE+
RADIO24-Charts
ARGOVIA-Hitmix
RADIO GLORIA
Freundes-Dienst+
CLASSIX RADIO+
RADIO DEL MAR+
ROCKIT RADIO+
VINTAGE RADIO+
RADIO BERN1+
RadioFr.Freib+
SUNSHINE Radio +
Radio 32+
ENERGY BERN+

von Japhi - am 15.11.2016 18:40
Was da noch auf den Einen oder Anderen in Übergangsbereichen diverser Regionallayer
zukommen kann ist das Völlig unberechenbare Verhalten der Empfangsgeräte in der Situation. Wehe wenn der " Falsche " Mux
genommen wird und sich der Empfänger Nicht oder nur mit Mühe auf den Richtigen Weg bringen
lässt. Habe das Heute Nachmittag gerade wieder erdulden dürfen :

Bin mit 9 B im Autoradio in Buchs ( SG ) unterwegs. Der 9 B Sender ist unmittelbar in der Nähe.
Nach Kurzer Tankpause wieder in`s Auto, Radio an und weiter.
Jetzt läuft das Programm im Radio allerdings nur noch stockend weil das Gerät, warum auch immer,
nun den 9 D erfasst hat. Der geht allerdings nicht Stabil.
Wenn der HF Pegel vom 9 D verschwindet schaltet der Empfänger schon schnell zum 9 B um aber
wenn der HF Pegel noch da ist bzw. Kabelstörungen usw. drauf sind dann bleibt der Empfänger
auf dem 9 D. Mit dem Resultat des nicht zu gebrauchendem Empfang trotz Sender in der Nähe.

Vor ein Paar Tagen habe Ich Das mal dem Netzbetreiber am Telefon beschrieben.
Nun soll die Umstellung von der Valzeina im Laufe des Dezember erfolgen. Das 9 B / 9 D Problem
wäre dann beseitigt. Das Problem wird Morgen 1 Jahr Alt... Muss Ich wohl noch Geburtstag feiern :rolleyes:

von RADIO354 - am 30.11.2016 14:42
Hallo Zusammen,

Heute machte Ich einen Empfangstest mit dem Autoradio.
Ich fuhr in Haag ( Rheintal ) auf die A 13 in Richtung St. Gallen. Dann weiter auf der A 1 bis zum Abzweig
Meggenhus, von Dort auf dem Zubringer A 1.1 mach Romanshorn, die Landstrasse am Bodensee
bis nach Kreuzlingen, durch Kreuzlingen nach Konstanz und von Dort via B 33 nach Singen am Hohentwiel.
Ich habe den 9 B getestet. Lief zunächst wie erwartet : Bis auf den Tunnel " Rinderweid " und die
Stellen in Romanshorn wo alle DAB mit Aussetzern zu kämpfen haben ( Kabellecks ?? ) ist das Signal
auf der Strecke Haag - Kreuzlingen ( Eingangs von Bottighofen ) einwandfrei.

Allerdings muss Ich der Transitstrecke durch Kreuzlingen " Nicht Beifahrertauglich " attestieren.
wie schon vermutet können die in Betrieb befindlichen 9 B Sender das Stadtgebiet Kreuzlingen nicht
Ordnungsgemäss versorgen.
Der Grundfehler ist das Konstrukt am Pfänder mit 2 Kw ERP über eine Kleine Richtantenne.
Denn die mit 10 KW vom Pfänder Angelieferten Programme laufen auf dem Weg durch Kreuzlingen
Problemlos.
Also Entweder ein Füllsender auf das Konstanzer Fernmeldeamt oder dem Pfänder ein QRO spendieren.
Man kann `s natürlich auch aussitzen....

An der Grenze nach D auf der A 7 und durch Konstanz ( B 33 ) geht der 9 B wiederum einwandfrei.
Auf dem Weg nach Singen ( B 33 ) gibt es 2 Stellen, wo die Strasse zwischen Aufgeschütteten
Erdwällen verläuft, da Schwächelte der 9 B ebenfalls. Das Stadtgebiet Singen ist auch nicht
Beifahrertauglich versorgt, wobei mein Empfangsequipment die Antenne im Auto hat.
Das dürfte allerdinga auch viele Andere betreffen, oder eine Werkslösung zwar mit Dachantenne
aber Taub....
Zusammengefasst : Für die vom I. Layer auf den III. Transferierten Programme ist die Reichweite
im Raum Kreuzlingen/ Konstanz wesentlich Schlechter geworden.
Für die 9 B " Stammprogramme " gibt es Allerdings eine Spürbare Verbesserung seit dem 1. Dezember.

von RADIO354 - am 08.12.2016 20:46
Zitat
Hiker
Selbstverständlich kannst du Dinge sche**egal finden - mache ich auch. Nur erschliesst sich mir hier der Sinn nicht, eine so aufwändige und teure Infrastruktur wie DAB+ zu bauen und zu unterhalten, für die unzähligen Duddler-Programme mit mässiger Qualität drüber laufen zu lassen.


Freie Marktwirtschaft.
Ringier erachtet den DAB+-Markt offenbar als genügend interessant, um weitere Kapazität bei der SMC anzumieten. Das Modell scheint zumindest für den Moment aufzugehen.

Und auch in den LIMUS-Digris-Inseln befinden sich einige Festplattenprogramme, die zugegeben aber eine musikalisch grössere Bandbreite aufweisen und wohl auch mit mehr persönlichem Engagement zusammengestellt und betrieben werden.

Inwieweit alle diese Programme z.B. in 10 Jahren noch existieren werden, lässt sich momentan kaum vorhersagen. Ich denke aber, dass gerade die Spartenableger auf den SMC-Ensembles häufiger ausgetauscht werden, häufiger experimentiert und keines der Programme für längere Zeit auf dem Markt sein wird. Der Radio- und überhaupt der Markt für audiolastige Medien wird sich weiter zersplittern und der Hörer wird auch weiterhin nur zwei Ohren zum Konsum dieser Angebote haben. Die Spartenableger der Schweizer Privatradioveranstalter sind nur Teil einer Gesamtstrategie, um die heutigen Hörer bei ihren eigenen Medien zu halten, ehe sie zu Spotify, YouTube oder sonstigen Internetangeboten abwandern.

von Wrzlbrnft - am 04.01.2017 15:41
@Mike: ja, man darf sich ja wenigstens hier noch äussern dürfen, oder?
Es geht ja drum, DAB+ zu etablieren. Und vorallem, wie bringt man die Generation X dazu, DAB+ zu hören. Wenn Du heute 20 Junge von 16-22 fragst, was DAB+ ist, wirst Du erschrecken.
Gerade diese Generation zieht Musik nur noch auf den PC oder aufs Handy.
Nun ist die Entwicklung des Digitalradios in der CH doch auch kritisch zu betrachten. Aber mir gehts heute um die fehlende Musikvielfalt. Die neuen Programme, gerade Vintage und nun Luna sind so was von austauschbar. Ich finde diese Programme anstrengend und langweilig.
Nichts, was es auf Swisspop oder TopTwo schon gegeben hätte. Radio Del Mar wär eine Chance, RMC oder Lounge sind beu unseren Nachbarn etabliert. ArgoviaHitmix ist mal was neues - und war ja auch im Tagesprogramm von Argovia schon beliebt.

Was ich nicht verstehe, dass die Energy-Gruppe nicht den Mut hatte für ein Blackmusic oder Danceprogramm.

Der Ansatz von Rockit ist sicher richtig - aber auch hier fehlt der Mut für die wirkliche Vielfalt. Wieso geht das in Deutschland und bei uns (Ausnahme Spoon) nicht? Ich will nicht jeden Tag Van Halen hören, gefolgt von AC/DC mit TNT. Da kann ich mir das Phone nehmen und Spotify öffnen. Und ich habe Abwechslung und entdecke neues. Ein Rockradio muss Überraschungen bringen. Neue Titel, auch Alternativ Rock, bekanntes und unbekanntes müssen sich ergänzen.

Ich persönlich finde neue Musik auf Virus, Couleur3, Maxxima und Spoon. Dann noch auf SRF3 mit den Musikspecials. Auf allen anderen (ausgenommen einige Sender bei Digris) herrscht der grausame Einheitsbrei. Weshalb laufen in vielen Restaurants und Bars ausländische Internetstationen wie z.B. Hotmix-Radio?

Kürzlich war das Thema Einheitsbrei bei uns im Betrieb ein Thema in einem Grossraumbüro. Altersdurchschnitt 22. Ein Dab+ Gerät ist im Einsatz. Sie fragten mich, ob sie das Iphone anschliessen dürfen. Man könne diese Programme auf Dauer nicht mehr hören bzw. ertragen. Ich empfahl ihnen einen neuen Senderdurchlauf. Nun sind sie auf ArgoviaHitmix und IP Music (!) hängen geblieben....

von woody1 - am 07.01.2017 23:06
Also, nun auch noch meine Meinung zu dieser Sache... ;)

Grundsätzlich ist es ja ein sehr wünschenswerter Ansatz, DAB+ mit Spartenprogrammen zu bereichern, welche gegenüber UKW einen Mehrwert bringen. :spos: Das ist die einzige Chance, um die Hörer von UKW auf DAB+ zu bewegen. Über Musikgeschmack müssen wir hier nicht diskutieren, der ist bei uns allen so verschieden, dass immer einer das Gefühl hat, die Anbieter spielen die falsche Musik.

Energy, Radio 24 und Radio Argovia haben einen grossen Schritt in die richtige Richtung getan und ich denke, mit den angebotenen Sparten sollte eigentlich beinahe für alle etwas dabei sein. Bloss macht die Energy/Ringier Gruppe den kapitalen Fehler, dass sie sich enorm lange Zeit lassen, um die Rotationen zu verbessern. :sneg: Wer da mal reingehört hat und pro Tag x-Mal den selben Song vorgesetzt bekam, schaltet für lange Zeit nicht wieder ein! Zudem sind die neuen Spartensender im heutigen Kommunikationszeitalter ein absolutes Informationsdesaster. Niemand weiss Bescheid, niemand gibt Bescheid, niemand macht Bescheid und es scheint, als wollte man die Öffentlichkeit eigentlich noch gar nicht zum Zuhören bewegen. Für einen Konzern dieser Grösse ist das schlichtweg inakzeptabel.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Programme noch mit unbekannteren Aufnahmen bestückt werden, so wie man sich dies von Schwarzwaldradio gewohnt ist. Ich denke da an Live-Mitschnitte, Single-Auskopplungen, Varianten aus der Internationalen Szene, usw. Es gäbe so viele Möglichkeiten um ein solches Programm mit wenig Aufwand attraktiver zu gestalten. Die Hörer müssen fühlen, dass das Programm mit etwas Liebe und Engagement gestaltet ist, wie bei James FM, diis Radio oder Spoon Radio, sonst sind sie auf Dauer nicht zu halten. In den Playlists der einzelnen Programme müssten sich zudem weit über 10'000 verschiedene Songs befinden, damit das Programm über Monate eingeschaltet bleiben kann.

Meinen persönlichen Geschmack treffen wohl Vintage, Rockit und Classix am besten, da ich nicht so der Fan von aktuellen Charts bin, aber eben, jeder von uns hat andere Vorlieben.

Und noch etwas: mit der heimischen DAB-Vielfalt jammern wir wieder einmal auf verdammt hohem Niveau! :rolleyes:

von DAB-Swiss - am 08.01.2017 15:40
Wenn ich den Thread von SwissMediaCast (SMC) auf facebook richtig interpretiere, müssten bis März 2017 die folgenden neuen DAB-Sender aufgeschaltet werden:

Kanal 7A (Nordschweiz)
Läufelfingen, 724 W, vertikal
Waldenburg Richtifluh, 380 W, vertikal
Ziefen Chöpfli, 589 W, vertikal

Kanal 7D (Deutschschweiz)
Fribourg Hospital, 477 W, vertikal
Langnau im Emmental Hirschmatt, 1'698 W, vertikal

Kanal 8B (BE-FR-SO)
Fribourg Hospital, 477 W, vertikal
Langnau im Emmental Hirschmatt, 1'698 W, vertikal

Kanal 11C (Oberwallis)
Fiesch Eggishorn, 1'820 W, vertikal
Savièse, 200 W, vertikal
Ferden Färdaried, 200 W, horizontal
Leukerband Bodmen, 501 W, vertikal
Saas Fee Plattjen, 1'950 W, vertikal
Törbel Bina 2, 575 W, vertikal
Zermatt Riffelalp, 1'479, vertikal
Zwischenbergen Feerberg, 2'512 W, vertikal

Wow, ganz schön sportlich, das Programm und man kündet für 2017 auch noch weitere Überraschungen an. Ob damit wohl ein 2. Deutschweizer Ensemble gemeint ist? :rolleyes:

Momentan halt alles Spekulationen, noch ohne offizielle Bestätigung seitens SMC. Lassen wir uns überraschen...!

von DAB-Swiss - am 09.01.2017 18:58
@ DAB-Swiss,

Ja, ohne Zweifel.
Somit könnte Ich den 3. Layer wieder Normal verwenden.
Der 9 D von der Valzeina fungiert Hier vor Ort auf Grund Unzureichender Software Diverser DAB Geräte Aktuell
regelrecht als Störsender. Stationär sicher einfach lösbar. Allerdings musste Ich im Laufe von 2016
das Auto wechseln. Geeignete Occasionen mit DAB+ waren zumindest Letztes Jahr noch rar.
Eine Nachrüsteinheit, in Form einer Blackbox komplett in die Fahrzeugelektronik integriert für CHF 200,
erschien mir als Gangbare Lösung. Allerdings ist das Softwareproblem so nicht vorhersehbar gewesen.
Das ein Betriebssystem Absichtlich auf die Falsche Frequenz wechselt möchte Ich schon als Pfusch
bezeichnen. Allerdings gab es beim Entwickeln wohl keine Testmöglichkeiten oder kein Interesse.
Ich hätte auch etwas mehr Geld gegeben, wenn nur die Qualität stimmt.

Das In Umlauf bringen sogenannter " Verbuggter " Geräte könnte sich in der Zukunft ganz böse
rächen wenn die Verbraucher den Kauf einfach verweigern. Ich tendiere dazu zumindest zu Hause
DAB+ nicht mehr als Primären Empfangsweg für Radio zu verwenden.

von RADIO354 - am 14.01.2017 10:57
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