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DIGRIS DAB-Netz

Startbeitrag von dxbruelhart am 20.02.2013 13:16

Bekannt war schon länger, dass die UNIKOM ein eigenes DAB-Netz für die UNIKOM-Radiostationen plant; Opendigitalradio hat der UNIKOM vor ein paar Quartalen eine Lösung mittels USRPs aufgezeigt, wie man so mit wenigen Mitteln ein DAB-Netz aufbauen kann. Heute ist auch ein Gleichwellennetz mittels USRPs realisierbar http://tech.ebu.ch/news/ebu-collaborates-on-successful-dab-sfn-m-17jul12
Beim Radiocamp Bodensee 2013 gibt es nun einen Workshop zu diesem neuen DAB-Layer, dieses Netz heisst offensichtlich LIMUS http://www.aff-bawue.org/workshop13.htm
Ein neues DAB Netz (LIMUS) der freien Radios in der Schweiz ermöglicht die dringend notwendige Innovation und mehr Vielfalt
Die Präsentation von Opendigitalradio für UNIKOM gibts hier online: http://www.opendigitalradio.org/files/unikom_presentation_pub.pdf

Die 50 interessantesten Antworten:

Digital-Radio Sender für kleine Stationen

Biel/Bienne, 25.06.2013 - Neu sollen auch kleinere Radiostationen eine Plattform für die digitale Verbreitung ihrer Programme erhalten. Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) erteilt der Digris AG eine Funkkonzession für den Betrieb von DAB+-Inseln in der ganzen Schweiz.

Die Funkkonzessionärin beabsichtigt bis 2015 den Aufbau von DAB+-Antennen in grösseren Agglomerationen der Schweiz. Diese Plattform soll vor allem nicht-kommerziellen sowie über das Internet verbreiteten Radiostationen die digitale Verbreitung ihrer Programme ermöglichen. Die Digris AG setzt hierfür eine neue, softwaregestützte Technologie ein, die mit wesentlich tieferen Kosten auskommt, als dies bei der Bedienung der bestehenden grossräumigen DAB+-Sendegebiete der Fall ist. Dieses "Software Defined Radio" genannte System wurde vom Schweizer Unternehmen OpenDigitalRadio.Org entwickelt. Der Empfang ist mit allen herkömmlichen DAB+-Radiogeräten möglich.

Nebst der Funkkonzession besitzt die Digris AG eine gegenwärtig ungenutzte Konzession für die Veranstaltung eines DAB-Programms, die bei Betriebsaufnahme der DAB-Plattform wieder aktiviert wird. Als Programmkonzessionärin hat die Digris AG auf Gesuch hin Anspruch auf Beiträge aus der Technologieförderung, wenn sie eine eigene Plattform erstellt und betreibt. Dank dieser Bundesunterstützung, die 75 Prozent der Investitionskosten deckt, erhalten die interessierten Programmveranstalter einen wesentlich günstigeren Zugang zur Digris-Plattform.

Gegenwärtig produziert die Digris AG eine von Nutzern gestaltete, über das Internet verbreitete Programmplattform namens "Openbroadcast". Mit der Erteilung der Funkkonzession wird der Verein "Limus" einen Aktienanteil der Digris AG übernehmen. Limus vereinigt die in den Verbänden UNIKOM und ASROC organisierten nicht-kommerziellen Radios bzw. Webradios. Die Digris AG will noch dieses Jahr in Zürich und Genf die ersten DAB+-Inseln in Betrieb nehmen. Der Endausbau ist bis Ende 2015 vorgesehen.

Ausbau der DAB+-Verbreitungsnetze schreitet zügig voran
Die bisher konzessionierten DAB+-Netze sind für die grossräumige Versorgung konzipiert: Heute sind in der Deutschschweiz zwei sprachregionale digitale Radioplattformen in Betrieb, je eine für die SRG- und die Privatradioprogramme. Jede Plattform enthält 12 bis 18 Programme. Eine dritte, regional gegliederte Plattform hat Ende 2012 im Grossraum Aargau-Zürich den Betrieb aufgenommen. Sie wird im Sommer 2013 durch die Zentralschweiz und Ende Jahr die Region Basel ergänzt. Bereits Ende 2014 werden weitere regionale Netze in den Regionen Bern und Ostschweiz bereitstehen. Die Romandie wird in der zweiten Hälfte 2013 neben der bestehenden SRG-Plattform eine zweite DAB+-Bedeckung erhalten, auf der vorab die Privatradioprogramme der Westschweiz verbreitet werden. Das Konzept der Digris AG zielt auf eine kleinräumige, kostengünstige Versorgung und öffnet damit die digitale Verbreitung für weitere Programmanbieter. Die Erteilung der Konzession an die Digris AG ist somit einen wichtiger Schritt für einen zügigen Ausbau der digitalen Radioversorgung in der Schweiz, da neben der SRG und den kommerziellen Privatradios nun auch die nichtkommerziellen Radiostationen zu kostengünstigen Bedingungen die DAB+-Technologie nutzen können.
Damit dürfte der DAB+-Ausbau nicht abgeschlossen sein: Im Rahmen der Interessenabklärung, die das BAKOM im Frühling 2013 durchführte, wurden sowohl in der Deutsch- als auch in der Westschweiz Absichtserklärungen für weitere digitale Bedeckungen abgegeben.

Adresse für Rückfragen:
René Wehrlin, Abteilung Medien und Post, Bundesamt für Kommunikation BAKOM, 032 327 55 96

von Heinz Lindenmann - am 25.06.2013 08:35

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Jetzt kommt das LIMUS-Netz, die Digris AG bzw. LIMUS hat jetzt eine Funkkonzession :hot: :hot: :hot:
So wird Radio Tropic wohl wieder terrestrisch hörbar!

So geht es wohl sicher noch dieses Jahr los: Am Anfang wird vom Restaurant Felsenegg und vom Salève aus gesendet:

http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=49384

Digitale Inseln für kleine Radios

Biel/Bienne, 25.06.2013 - Neu sollen auch kleinere Radiostationen eine Plattform für die digitale Verbreitung ihrer Programme erhalten. Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) erteilt der Digris AG eine Funkkonzession für den Betrieb von DAB+-Inseln in der ganzen Schweiz.

Die Funkkonzessionärin beabsichtigt bis 2015 den Aufbau von DAB+-Antennen in grösseren Agglomerationen der Schweiz. Diese Plattform soll vor allem nicht-kommerziellen sowie über das Internet verbreiteten Radiostationen die digitale Verbreitung ihrer Programme ermöglichen. Die Digris AG setzt hierfür eine neue, softwaregestützte Technologie ein, die mit wesentlich tieferen Kosten auskommt, als dies bei der Bedienung der bestehenden grossräumigen DAB+-Sendegebiete der Fall ist. Dieses "Software Defined Radio" genannte System wurde vom Schweizer Unternehmen OpenDigitalRadio.Org entwickelt. Der Empfang ist mit allen herkömmlichen DAB+-Radiogeräten möglich.

Nebst der Funkkonzession besitzt die Digris AG eine gegenwärtig ungenutzte Konzession für die Veranstaltung eines DAB-Programms, die bei Betriebsaufnahme der DAB-Plattform wieder aktiviert wird. Als Programmkonzessionärin hat die Digris AG auf Gesuch hin Anspruch auf Beiträge aus der Technologieförderung, wenn sie eine eigene Plattform erstellt und betreibt. Dank dieser Bundesunterstützung, die 75 Prozent der Investitionskosten deckt, erhalten die interessierten Programmveranstalter einen wesentlich günstigeren Zugang zur Digris-Plattform.

Gegenwärtig produziert die Digris AG eine von Nutzern gestaltete, über das Internet verbreitete Programmplattform namens "Openbroadcast". Mit der Erteilung der Funkkonzession wird der Verein "Limus" einen Aktienanteil der Digris AG übernehmen. Limus vereinigt die in den Verbänden UNIKOM und ASROC organisierten nicht-kommerziellen Radios bzw. Webradios. Die Digris AG will noch dieses Jahr in Zürich und Genf die ersten DAB+-Inseln in Betrieb nehmen. Der Endausbau ist bis Ende 2015 vorgesehen.


http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/31108.pdf

von dxbruelhart - am 25.06.2013 08:37

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Die Tageswoche hat auch schon zum LIMUS-Netz etwas geschrieben:

http://www.tageswoche.ch/de/2013_25/schweiz/554141/die-kleine-radiorevolution-auf-dab.htm

Die kleine Radiorevolution auf DAB

25.6.2013, 10:27 Uhr

Die nicht-kommerzorientierten Radios in der Schweiz dürfen ihre eigene DAB-Plattform aufbauen. Die Digris AG von Thomas Gilgen, Kopf von «Open Broadcast» und ehemaliger Betreiber der «Satisfactory» in Basel, erhält dazu die Funkkonzession. Von Patrik Tschudin


Die Technik ist nicht neu, die Öffnung schon: Die nicht-kommerzorientierten Radios in der Schweiz dürfen ab sofort ihre eigene DAB-Plattform aufbauen. (Bild: MARTIN RUETSCHI)
Der Entscheid des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) vom Dienstagmorgen kommt einer kleinen Radiorevolution gleich. «Digitale Inseln für Radios mit kleinem Budget» nennt das Bakom bescheiden, was in den nächsten Jahren entstehen sollen. «Im Moment können sich die kleinen Radios DAB nicht leisten. Darum haben wir das Projekt gestartet, selber ein Netz zu bauen», erklärt Thomas Gilgen von der Digris AG gegenüber der TagesWoche.

Dank einfacherer Technik und dem Einsatz von Open Source Software von «Opendigitalradio» sollen die Verbreitungskosten darüber deutlich tiefer liegen, als bei der Konkurrenz Swisscom und SMC («SwissMediaCast»). Digris wird mit ihrer für die ganze Schweiz geltenden Funkkonzession zunächst in Genf und Zürich erste Testsender installieren. Gegen siebzig Programmveranstalter aus dem ganzen Land haben bereits ihr Interesse angemeldet.

Als Netzbetreiberin kann Digris selber bestimmen, welche Programme bei den Empfängern via ihre Sender aus dem DAB+Radio ertönen. Der Grund: Bei DAB sind Funk- und Programmkonzession nicht aneinander gekoppelt, wie auf UKW. Mit dem Digris-Netz, das den etwas umständlichen Namen LIMUS («Layer zur Innovation und Migration Urbaner Sendegebiete») trägt, kann jede «digitale Insel», jedes Einzugsgebiet, durch mehrere DAB+Radioprogramme gleichzeitig versorgt werden. Die Grösse des Einzugsgebietes passt Digris den lokalen Bedürfnissen an. Wenn Digris beispielsweise in Basel einen DAB-Sender installiert, und die Stadt zu einer der «digitalen Inseln» von LIMUS wird, steigt das hiesige Angebot an «durch die Luft» empfangbaren DAB-Radios mit einem Schlag potenziell um bis zu zwei Dutzend Stationen.

Der Radiorat vergibt die Sendeplätze

Wer diese Dutzenden neuen LIMUS-Kanäle im ganzen Land bespielen darf, entscheidet nicht mehr das Konzessionierungsverfahren des Bundesamtes für Kommunikation («Bakom»), bei dem der Bundesrat das letzte Wort hat. So war es in den vergangenen Jahrzehnten immer der Fall beispielsweise bei der Vergabe von UKW-Lizenzen für die Lokal- und Regionalradios. Bei LIMUS hingegen entscheidet der von Digiris bestellte «Radiorat».



Die Mitglieder des «Radiorates» von LIMUS sind noch nicht definitiv bestimmt. Thomas Gilgen sagt gegenüber der TagesWoche, es solle ein Gremium werden «aus unabhängigen Leuten, die aus der Perspektive des Publikums entscheiden». Der Radiorat werde anhand qualitativer Merkmale auswählen, nicht über einen «beauty contest der Äusserlichkeiten», wie er es nennt. Es kursieren bisher die folgenden Namen: Liselotte Tännler von der «Radioschule Klipp&Klang», Lukas Weiss, Präsident der UNIKOM («Union nicht-kommerzorientierter Lokalradios»), Patrick Studer (Kabelsender «Iischers Radio») und Nick Lüthi (Medienjournalist und Redaktor des Magazins «medienwoche», ehemaliger Mitarbeiter von «Open Broadcast»).

Aufbruchstimmung wie in den Anfangszeiten

Der in Basel wohnhafte UNIKOM-Präsident Lukas Weiss spürt eine neue Aufbruchstimmung in seinen Reihen. «Wir sind sozusagen wieder zurück in den 1920er Jahren, in den Anfängen des Radios. Als alles noch nicht so sehr reglementiert war.» Mit der Erteilung der Funkkonzession für LIMUS sei nun eine grosse Tür aufgestossen worden. Jetzt könne man Vieles ausprobieren, sowohl bei den Programmen als auch bei der Technik.

Nick Lüthi, Medienjournalist und designiertes Mitglied des «Radiorates», hält die Konzessionierung von Digris und den Aufbau von LIMUS für einen «äusserst erfreulichen und absolut notwendigen Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung des Radios».

«Ab heute in frühestens vier Monaten», sagt Thomas Gilgen, würde der erste DAB-Sender von LIMUS in Zürich in Betrieb gehen, in Genf vielleicht schon etwas früher. Zu den Preisen meint er: «Beim unserem Netz kostet ein Kanal auf einer Insel um die 1'000.- Franken pro Monat.» Damit liegt er bei einem Bruchteil dessen, was die Konkurrenz verlangt.

Ein Internetradio muss pro möglichen Hörer rund einen Franken pro Monat budgetieren für die notwendige Bandbreite, um die Töne vom Sender zum Empfänger zu transportieren. Je erfolgreicher ein Webradio ist, je mehr Leute es also hören, desto teurer wird darum der Spass. Bei DAB hingegen ist es, wie bei allen «Broadcast»-Verfahren, in technischer Hinsicht egal, wie viele Leute gleichzeitig zuhören. Nicht zuletzt deshalb interessieren sich auch einige Dutzend Internetradios für die Möglichkeit, ihr Programm künftig per LIMUS zu verbreiten.

von dxbruelhart - am 25.06.2013 09:03

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Diese Sender haben zugesagt:

Zürich
1.Iischers radio: Patrick hat zugesagt
2.Radio Open Broadcast: Muss dabei sein, wegen Technologieförderung
3.Kanal K: --restomas 10:53, 5 November 2012 (UTC) Lukas bestätigt die Teilnahme und den Entscheid des Vorstandes
4.Radio Stadtfilter: Kai hat zugesagt
5.Radio Tropic: Frederic hat zugesagt
6.Radio Zürichsee: Thedi Gut hat zugesagt
7.Backstage: --restomas 10:49, 17 October 2012 (UTC) Haben zugesagt
8.Rabe: --restomas 22:00, 24 October 2012 (UTC) Sämu hat zugesagt. Vorstand hat entschieden.
9.Radio Kaiseregg: --restomas 22:02, 24 October 2012 (UTC) Alexius hat zugesagt.
10.Radio Cité, Genf: --restomas 10:14, 5 November 2012 (UTC)Jacky Elsässer hat bestätigt
11.Mountain Radio,Verbier: --restomas 09:58, 21 December 2012 (UTC) Conor Lennon plant ein Projekt für Zürich und will am Test teilnehmen. [29]
12.Lora: --restomas 15:47, 30 January 2013 (UTC) Cederic hat heute bestätigt.
13.Radio 4, Winterthur - --restomas 12:23, 7 February 2013 (UTC) Cederic hat heute telefonisch bestätigt.
14.Radiolinio, Bern: --restomas 04:07, 17 April 2013 (UTC) Jonathan écrit: "Il y a aussi des collaborations avec Radio Ouistiti et Tanya"
15.Radio Industrie: --restomas 10:32, 21 December 2012 (UTC) Sandro wartet noch auf Bescheid.
16.Soundcity:, Zürich [30] --restomas 04:34, 22 June 2013 (UTC) Damien kündigt das Interesse an.
17.Radio Frontier: Genf - http://www.radiofrontier.ch/ --restomas 07:55, 27 June 2013 (UTC) Announces Interest today
1.Rundfunk.fm: --restomas 05:26, 6 October 2012 (UTC) Oliver Scotoni ist interessiert. Ende Oktober weiss er mehr.
2.Audioasyl: --restomas 05:26, 6 October 2012 (UTC) Anda nicht erreicht
3.Piratenradio: --restomas 12:18, 8 October 2012 (UTC) Shiva Arbabi ist am abklären. 2. Sitzung 23.10
4.Toxic.fm: --restomas 12:18, 8 October 2012 (UTC) Marcel verweist mich an Philipp Kröger. (Ferien bis 15.10.2012)
5.Rasa: --restomas 14:57, 8 October 2012 (UTC) Noch nicht darüber beraten, Testbetrieb kommt wahrscheinlich nicht in Frage. Jedoch Städte wie Winterthur und St.Gallen als Verbreitungsgebiet interessant wären.
6.Magic: --restomas 18:37, 20 March 2013 (UTC) Nicolas schreibt heute per Mail dass er auf die Warteliste Zürich will
7.Radio Gloria: --restomas 18:39, 20 March 2013 (UTC) Peter Galliker fragt am 13.3.2013 um Reservation Warteliste

Quelle: digris

von radiohead - am 30.06.2013 10:38

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Bei GlobalFM findet sich jetzt die Selektion der DIGRIS für das LIMUS-Ensemble in Genf, folgende Programme sollen ab dem Frühjahr 2014 die Region Genf versorgen:

http://www.globalfm.ch/site/index.php?option=com_content&view=article&id=62&Itemid=76

LaFabrik culturelles pour les jeunes http://www.lafabrik.ch
Fréquence Banane pour les étudiants www.frequencebanane.ch
BackstageRadio interactives pour les jeunes http://www.backstageradio.ch/
Romradio Rock pour les jeunes http://www.romradio.ch
Radio Ouistiti pour des enfants http://www.radioouistiti.ch
WRS En anglais pour les expat www.worldradio.ch
Spoon Radio Dance pour les jeunes http://www.spoonradio.com
Radio 74 chrétien pour des familles http://www.radio74.org
Tropic Pour les Africans et les Latins http://www.radio-tropic.ch
Radio Cité Culturelles www.radiocite.ch
GlobalFM Sport pour toute le monde www.globalfm.ch
Maxxima Dance pour les jeunes http://www.maxxima.org
Headliner Fameux culturelles pour les jeunes http://de.wikipedia.org/wiki/Headliner
Open Broadcast Un programme culturelles https://www.openbroadcast.ch

von dxbruelhart - am 28.12.2013 10:10

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Interessant, was ich auf der wiki-digris Webseite zum Thema Digitalradio gefunden habe:

Zitat

Potenzial DAB

Idee: Ich versuche das kurz zu erklären. Digitales Radio kann genau so innovativ sein wie das Internet. Man muss lediglich die beliebtesten Funktionen vom Netz abkupfern und vom Studio zum Hörer senden. Ob der Weg zum Hörer hin via Internet oder DAB+ ist spielt technisch gesehen keine Rolle, denn beide Technologien sind digital. Mit UKW geht das nicht, weil es nicht digital ist.

Der DAB Hörer kann in Zukunft mit Internet als Rückkanal etwas kaufen oder spenden, eine Sendung oder Sendungsmacher abonnieren, live ins Studio chatten oder wann immer er will einen Kommentar hinterlassen. Er kann auch die Art Cover des Albums oder des Sendungsmachers empfangen und kurze Beschreibungen lesen, oder er kann via Related Content von On-air zu On Demande wechseln.

Das heisst zusammenfassend; ein Digitalradio kann das gleiche wie ein Internetradio. Jedoch erreicht ein DAB Radio viel mehr Hörer als ein Internetradio. DAB+ muss man als ein Turbo betrachten und genau so einsetzen. DAB+ ist schneller, stabiler und klingt besser. Der DAB+ Empfang ist gratis und die DAB Verbreitungskosten sind tief und fix. Bei einer Internetverbreitung steigen die Kosten für die Radios und die Hörer proportional an.

Radios müssen innovative Services oder Geschäftsmodelle nicht neu erfinden, wenn das Netz uns so schön vormacht wie und was sich lohnt zu entwickeln und in was zu investieren. Die technischen Vorraussetzungen für den Einsatz sind schon lange entwickelt worden. Man muss nur die DAB Datendienste in den digitalen Verbreitungsprozess integrieren.


Es gibt wenigstens noch solche, die anders denken als RSch.

von drahtlos - am 05.02.2014 10:52

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Jetzt ist's endlich raus:

Tessin
Radio CSI
Radio LIME
Radio Gwendalyn
Good Stuff Radio
BackstageRadio
Radio Onyx
Vibracion Latina
IischersRadio
Traxx FM
Radio Reveil
Rundfunk.fm
Open Broadcast
Headliner

Wallis
Radio Ouistiti
Romradio
Vibration Rock
LaFabrik
Radionet+
Spoon Radio
Vibracion Latina
Magic Radio
Mountain Radio
Traxx FM
GlobalFM
Vibration 108
Iischers
Open Broadcast

Bern
Toxic
Radio Industrie
Canal 3 (D)
BackstageRadio
La Fabrik
Spoon Radio
Tropic
Radio Kaiseregg
Iischers
Traxx FM
Rabe
Rundfunk.fm
Open Broadcast
Headliner

Aarau
Radio Industrie
Tropic
Spoon Radio
3Fach
Lora
Iischers
Stadtfilter
Kanal K
Rundfunk.fm
Open Broadcast
Headliner

Das ist nun wirklich eine Bereicherung für DAB+! Hoffen wir nur, dass die Inseln nicht allzu stark eingegrenzt werden, denn ich möchte das Berner-Ensemble gerne auch im Oberland empfangen können, sonst muss dann eine starke DAB-Antenne her... :-)

Cool, Iischers Radio in allen Paketen ausser Genf und Zürich!!!

von DAB-Swiss - am 06.02.2014 10:22

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
offair
..... und lässt sich genauso gut auch mit UKW realisieren, das genau gleich digital produziert wird wie DAB! All diese zusatzinfos müssen eh via Internet geholt werden.


genau das stimmt nicht! Genau diese Daten müssen nicht übers Internet kommen. Auch die entsprechenden Knöpfe kann man mit einer App realisieren. Die Daten kommen über DAB (DAB-IP), natürlich auch die Audio-Seite. Das gab es bereits vor 10 Jahren bei VIRGIN-Radio. Der Rückkanal wurde damals übers Handy-Netz im GSM-Standard realisiert. Die haben zu diesem Zweck sogar ein eigenes Handy entwickeln lassen.

Zitat

Und 99.9% der in Betrieb stehenden DAB Empfänger sind gar nicht in der Lage nur das Minimum an DAB Mehrwert wie Covers darzustellen!
Und der vielgerühmte und auch hier wieder einmal bemühte digital klingt besser??
Der Beweis müsste dann mit den heute angewandten Datenraten mal zuerst noch erbracht werden!
Ich rede hier ganz klar vom Klang und nicht vom Störverhalten.
Zum Teufel muss raus wird hier etwas gepuscht, das nach wie vor UKW, was eine Gesamtversorgung inkl Inhouse anbetrifft, nicht das Wasser reichen kann.


99,9% stimmt für die billigen Empfänger, bei den Autos wird es anders aussehen. Praktisch alle Marken, werden über kurz oder lang Slideshows serienmässig integriert haben. Ferner wird auch TPEG übernommen, dann kann UKW eh nicht mehr mithalten. Auch die besseren 2DIN-Navis bieten inzwischen praktisch alle (ausser den Direktimporten aus China) Geräte an, welche SLS integriert haben.

Mobil ist die Qualität, über alles gesehen, trotzdem besser. Ferner kann UKW in der Schweiz, zumindest was die Anzahl der Programme betrifft, terrestrisch gegenüber DAB nicht mehr das Wasser reichen. Die LIMUS-Leute sind wirklich die letzten, die DAB gepusht haben. Aber wie man aus dem vorherigen Posting sieht, werden die es vermutlich mit viel Herzblut machen.

von drahtlos - am 06.02.2014 16:47

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Theoretisch ist das schon günstig. Der Betrag gilt aber nur für 1 Standort. Ferner ist in der Summe, wenn man die Tabelle etwas genauer anschaut, eine Förderung von 75% gerechnet. Was das genau ist, kann ich nicht genau sagen. Im Betrag von 28k sind die jährlichen Abschreibungskosten, die Miete/Internet/Klima und die Energiekosten, ferner die jährlichen Servicekosten. Löblich ist mal, dass die Abschreibung für nur 5 Jahre berechnet ist.

Mir kommt es vor, damit die RadioBetreiber mal den Vergleich mit einem UKW-Sendstandort anstellen können. Im übrigen, es existieren auch Vergleichs-Daten für einen Swisscom-Standort.

Beispiel: 3 Standorte pro Jahr: LIMUS Fr. 10'800; Swisscom Fr. 32'003 pro Jahr.

Damit relativieren sich auch die Kosten für das SMC-Netz, welches sozusagen auf Swisscom Standorten basiert. Man bedenke auch, wieviele Standorte das SMC-Netz inzwischen hat. Wobei ich annehme, dass z.B. ein Säntis noch einiges teurer sein dürfte als ein normaler Swisscom-Standort.

PS: betr. der oben genannten Förderung, habe ich eben in einem anderen Sheet gesehen, dass dort eine Technologie-Förderung im 1. Jahr von ca. Fr. 168'632 erwähnt wird. Vielleicht sind damit ja bereits 75% der ersten 2 (+1 Resevrve) Sendeanlagen bezahlt. Es sind 3 Jahre Technologie-Förderung vorgesehen. Im 2. Jahr sind es Fr. 367'896, im 3. Jahr sind es noch mehr. Bei dieser Förderung - woher sie auch immer kommt - sind natürlich in den Folgejahren viel mehr Sender in Betrieb, z.B. im 2. Jahr sind es bereits 10 zusätzliche.

von drahtlos - am 10.02.2014 10:52

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Hier mal alle DAB-Inseln, wo es gemäss Planungen ein LIMUS-Digirs Ensemble geben soll:

Genf
Lausanne
Nyon
Sion
Sierre
Martigny
Fribourg
Neuchatel
Yverdon
La-Chaux-de-Fonds
Montreux
Biel
St. Imier
Tavannes
Jura
Moutier (Berner Jura)
Brig
Zermatt
Saas Fee
Lauchernalp (Lötschental)
Bellwald (Goms)
Leukerbad
Bern
Köniz
Grenchen
Lyss
Thun
Gross Schwyberg
Schwarzsee
Luzern
Zug
Fricktal
Solothurn
Olten
Aarau
Baden
Basel
Uster
Zürich
Bündner Tourismus Destinationen
Chur
Kreuzlingen
Frauenfeld
Romanshorn
St. Gallen
Winterthur
Schaffhausen
Bellinzona
Chiasso
Lugano
Ascona
Locarno

Ins Schaffhauser DAB-Ensemble wollen folgende Programme rein:
Headliner
Open Broadcast
Toxic
Radio4TNG
IischersRadio
Public Domain Radio
Stadtfilter
Radio 74
Miteinander GmbH
Rasa
Lora
FC Sion Live Radio

Ins St. Galler Ensemble wollen folgende Programme rein:
Headliner
Open Broadcast
IP Slow Radio
IP Music
Toxic
Radio4TNG
IischersRadio
Stadtfilter
Radio 74
FC Sion Live Radio
Tropic

Senderstandorte sind zu diesen noch relativ fernen Ensembles noch nicht geplant.

von dxbruelhart - am 05.03.2014 13:57

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Das Baugesuch für die Antenne auf dem Restaurant Felsenegg wurde nun doch schon im Januar publiziert, also sollte die Baubewilligung nun auch etwa vorliegen (man rechnet ja im Kanton Zürich mit bis zu 4 Monaten Dauer für eine Baubewilligung nach der Publikation des Gesuchs. Hier das Gesuch aus dem Amtsblatt vom 10. Januar 2014:

Bauprojekte in Stallikon
Bauherrschaft: Digris AG, Lagerstrasse 98, 8004 Zürich,
DAB-Funkantenne an einem bestehenden Sendemast, Assek. Nr. 596, Felsenegg 1, Kat.-Nr. 2030, Zone Landwirtschaftszone
Die Pläne liegen 20 Tage ab Ausschreibedatum bei der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Während der Planauflage können Baurechtsentscheide schriftlich bei der Baubehörde eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine Kanzleigebühr von Fr. 50.-- erhoben.
Gemeindeverwaltung Stallikon


Die Digris bereitet nun auch den Sendestart vor, und so soll die Oeffentlichkeit dann informiert werden:

https://wiki.digris.ch/wiki/Pressemitteilung_f%C3%BCr_Sendestart

Kommunikationsziel

Bakanntmachen des neuen DAB Angebotes in Genf für den 1. Mai und dann Züri
Die Vielfalt und Innovation vermitteln
Hauptbotschaft

14 neue Radios in Genf und Zürich
Warum ich diese neuen Radio hören sollte und was diese 14 Radios auszeichnet und von den bestehenden DAB-Radios unterscheidet: Erster Sportkanal, erster Kinderkanal, wenig blabla, frischer Sound, kein Brei und mehr Kultur
Was für Leute diese Radios betreiben und gestalten (im Gegensatz zu den bisherigen kommerziellen auf DAB).
Wer von UKW auf DAB wechselt empfängt doppelt soviel Sender, weil...
Wichtige Infos für die Hörer

Rescan your receiver: Damit die Hörer mit alten Empfänger auch die neuen Programme auf dem Display sehen
Pilotbetrieb kann zu Unterbrücken führen: Indoorempfang und Verbreitungsgebiet werden laufend mit SNF Betrieb besser.
Helpdesk: info@digitallradio.ch
Verbreitungsgebiete bzw. Abdeckungen publizieren: Zürich undGenf
Aufhänger

Aufhänger für spezifische Mediengeschichten, die ein Redaktor vertiefen könnte:
Verbreitungskonzept / Technologie

Wofür der neue Layer von Limus steht: Layer zur Innovation und Migration urbaner Sendegebiete.
Dank einer neuen und innovativen Technologie wird die DAB+ Verbreitung deutlich günstiger und deshalb auch für neue und nichtkommerzielle Radioveranstalter erschwinglich. Zudem braucht es seit 2007 keine Konzession mehr um ein Radio zu betreiben. Limus schafft unter diesen Vorraussetzungen eine neue Ausgangslage in der Radiolandschaft. D.h. jede Stadt in der Schweiz erhält zusätzlich 14 neue Radioprogramme. Das Angebot vervielfacht sich, weil Digris als neuer Player die DAB Verbreitung 25mal billiger anbietet, als die SRG mit Swisscom, die Swissmediacast oder die Romandie Médias. Somit ermöglicht Digris eine vielfältige Radiolandschaft und umgeht fragwürdige Preishürden der etablierten Konkurrenz. Das schlechte Image von DAB hat keine technische Begründung, die floppende Entwicklung wurde vielmehr aktiv durch die UKW Veranstalter verursacht, denn die neue Konkurrenz bedroht das Businessmodell UKW Knappheit. Offensichtlich haben die UKW Radios die Digitalisierung des Rundfunkes nicht verstanden. Sie verteidigten lediglich ihr Revier und haben DAB schlecht geredet und dadurch dringende Innovationen verpasst. Ein Digitalradio kann grundsätzlich das gleiche wie ein Internetradio. Jedoch erreicht ein DAB Radio viel mehr Hörer als ein Internetradio. DAB+ muss man als ein Turbo betrachten und genau so einsetzen. DAB+ ist schneller, stabiler und klingt besser. Der DAB+ Empfang ist gratis und die DAB Verbreitungskosten sind tief und fix. Bei einer Internetverbreitung steigen die Kosten für die Radios und die Hörer proportional an.
Das urbane Verbreitungskonzept mit der neuen und günstigen Software-Technologie wird von den Nachbarländern genauestens beobachtet. Bei Erfolg wird das Verbreitungskonzept voraussichtlich in Oesterreich, Deutschland und Italien kopiert. Beim BAKOM wurde diesbezüglich bereits Interesse bekundet.
Die Open Source Lösung von Opendigitalradio verbreitet sich im Netz. Viele Entwickler, selbst Techniker von BBC zeigen grosses Interesse an der Softwarelösung LIMUS.
Aufhänger Genf

In der Radiolandschaft der Romandie fehlen alternative Radioprogramme. Das Bakom hat bis heute keine Kultursender konzessioniert. Die UKW Landschaft ist entsprechend einfältig. Mit DAB ändert sich das auf einen Schlag: [1]
erstes Kinderradio: Radio Ouistiti
erstes Sportradio:
erstes Studentenradio der EPFL und UNI Genf
Angefragter Headliner für Genf ist Radio NOVA. Möglich wären auch KCRW oder BBC6
Die Underground Radios setzen auf wenig blabla, und bieten viel Indie und elektronische Musik auch direkt live aus Clubs.
Aufhänger Zürich

In Zürich hat der Radiorat nur 12 statt 14 Sendeplätze vergeben [2]. 8 Radios darunter 105 und Radio 1 bewerben sich nun für die 2 letzten Sendeplätze in Zürich
Oliver Scotoni, Betreiber von Rundfunk.fm plant ein DAB Programm in Zürich
Möglicher Headliner für Zürich ist FM4. Bei einer Absage wird Digris KCRW, BBC6 oder WFMU anfragen.
Radio Tropic, welches seine UKW Lizenz von X Jahren an Roger Schawinski verkaufte geht jetzt wieder mit DAB+ onair.
Thomas Gilgen, Initiant der Dachkantine geht mit Openbroadcast onair. Das Programm wird allmählich weiterentwickelt. Kunst, Kultur und Wissen. Open Broadcast ist das erste vollständig “user-generierte Radio” der Schweiz. Open Broadcast sendet, was die Community auf der Internetplattform von Open Broadcast entwickelt. Open Broadcast will eine Radiocommunity für wissenschaftliche, kulturelle und mediale Akteure aufbauen. Auf dieser Radio-Plattform soll im Laufe der Zeit eine wachsende Community ein qualitatives Kultur- und Wissensradio produzieren. Der Hörer kann bei Openbroadcast von onair zu on demande wechseln. Somit bietet Openbroadcast auch einen Musikservice an wie man es von Spotify her kennt. Der Hörer wird in Zukunft den Song auch mit einem Klick kaufen können.
3 Nichtkommerzielle UKW Programme setzen in Zürich auf DAB+. Nebst Radio LORA, wird Radio Stadtfilter und Kanal K empfangbar sein.

von dxbruelhart - am 18.04.2014 15:03

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Gestern hat sich was getan auf dem Limus-Digris-Ensemble hier in Genf.
Um 10.30 h wurden die Ausstrahlung abgebrochen. Ich machte dann mehrere Suchläufe und um ca. 15.00 h war das Ensemble dann wieder da. Allerdings mit etwas geänderten Sendernamen und auch ziemlich stärkerem Signal (12 von 16 Balken indoor/outdoor 16/16).
TEST 1 GLOBAL FM
TEST 2 MAXXIMA
TEST 3 F BANANE
TEST 4 LA FABRIK
TEST 5 R CITE
TEST 6 OPNBCAST
TEST 7 OUISTITI
TEST 8 BACKSTAGE
TEST 9 WRS NEW
TEST 10 R 74
TEST 11 SPOON
TEST 12 ROM
TEST 13 TROPIC

Ensemble: DIG F03 - GENEVE
Signalfehler: 0
Datenrate: alle 80 Kbps
Sampling-Rate: 32 KHz (jetzt bei allen Programmen)
kein PTY und kein Text

Weiss jemand was es bringt eine Sampling Rate von 32 KHz zu verwenden, anstatt 48 KHz wie bei den andern Ensembles?

Beim PURE One Elite werden WRS 12A und WRS NEW 10D eingelesen, aber Audio kommt nur auf 12A. Beim Pure One mini gibt es nur WRS 12A in der Senderliste. Beim TechniSat DigitRadio 200 war es gerade umgekehrt, da ging nur WRS NEW 10D aber mit 15 Sekunden Verzögerung. Als ich dann mal ein anderes Programm wählte und wieder zurück zu WRS ging gab es nur noch WRS 12A in Senderliste. Weiss da jemand mehr wie das funktioniert?

Somit kommt man in der Umgebung von Genf auf 42 (netto 39) Programme auf DAB. Hat lange gedauert, aber jetzt gibts gleich 2 neue Ensembles aufs Mal.

von Heinzel - am 02.05.2014 11:52

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Hier mal ein Auszug aus den Bestimmungen:

Rechtliches

Änderung, Sistierung oder Abbruch des Verfahrens: Die Digris behält sich das Recht vor, das Selektionsverfahren jederzeit zu ändern, zu sistieren oder abzubrechen. Dabei wird den Bewerbern keine Entschädigung geleistet.

Rekurs: Die Veranstalter haben kein Recht auf Einsprache bzw. haben kein Rekursrecht.

DAB Bandbreite: Die Nutzung der DAB+ Bandbreite wurde vom Bakom indirekt mit Technologieförderungsauflagen reglementiert. Das heisst, 2/3 der Bandbreite sollen den nicht kommerziell und finanziell schwachen Radiostationen zur Verfügung stehen und 1/3 der Bandbreite soll für eine kommerzielle Nutzung zur Verfügung stehen. Die Subvention können vom Bakom zurückgefordert werden, falls die Rahmenbedingungen nicht erfüllt sind. Der Radiorat bestimmt entsprechend über 2/3 der DAB Bandbreite (1000 kbit) und die Digris über den Rest (500 kbit).

-----------------------------------------

Nehmen wir nicht an, dass es mit der Rekusmöglichkeit ein Problem gibt. Was meint ihr, wenn Radio 1 und 105 allenfalls keine Zusage bekommen haben - der Teufel wäre wohl los! ;-).

Aber es genügt uns ja vollkommen, wenn wir es 1 Tag, bevor auf Sendung gegangen wird, wissen.....

Habt jemand Interesse zu wissen, wer im Entscheidungsgremium sitzt?

von drahtlos - am 10.07.2014 20:24

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Bevor ich es sonst irgendwo veröffentliche, hier die soeben von Alexius Baumeler, Präsident Limus, erhaltene Info für Euch... ;-)

Ich zitiere: "Der Radiorat hat für die zwei freien Plätze in Zürich aus 9 Bewerbern Radio X und Toxic FM ausgewählt.

Kommt unter Umständen kein Nutzungsvertrag zu Stande, so legt der Radiorat fest, welches Programm als nächstes nachrutscht. Scheidet ein Programm nach Aufnahme des Sendebetriebs aus, so wird erneut ein Beauty Contest um den freigewordenen Platz durchgeführt. siehe unter Verfahren des Bewertungsverfahrens.

Radio 105 hat den Sendeplatz des Headliner erhalten. Digris darf ein drittel der Bandbreite verkaufen, siehe Bestimmungen. DIGRIS sichert dadurch die Liquidität des ganzen Layers."

Somit sieht die definitive Belegung des Limus-Digris Layers Zürich wie folgt aus:

Radio Tropic
Radio Industrie
Lora
Kanal K
BackstageRadio
Spoon Radio
Radio 74
Stadtfilter
Toxic FM
Radio X
Traxx FM
Rundfunk.fm
Open Broadcast
Planet 105 (als Headliner)


Die entsprechenden Excel-Tabellen zu den Beauty-Contests findet Ihr hier: https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AoDutND_gZNidERmSnJTUVR6ZmZUc2QtUDVZSXE3aFE&usp=drive_web#gid=11

Hoffe, Euch mit diesen Infos zu dienen! :rolleyes:

von DAB-Swiss - am 23.07.2014 14:45

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Die Baubewilligung wurde bereits im Januar eingeholt gemäss Amtsblatt des Kanton Zürich

Bauprojekte in Stallikon
Bauherrschaft: Digris AG, Lagerstrasse 98, 8004 Zürich,
DAB-Funkantenne an einem bestehenden Sendemast, Assek. Nr. 596, Felsenegg 1, Kat.-Nr. 2030, Zone Landwirtschaftszone
Die Pläne liegen 20 Tage ab Ausschreibedatum bei der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Während der Planauflage können Baurechtsentscheide schriftlich bei der Baubehörde eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine Kanzleigebühr von Fr. 50.-- erhoben.
Gemeindeverwaltung Stallikon


Die Firma ist an der Renggerstrasse 31 8038 Zürich gemäss Handesregister.
Eine Telefonnummer ist nicht eingetragen. Auf http://www.digris.ch/ findet sich ein PDF "Medienmitteilung DAB Insel Genf, 30. Mai 2014" mit div. Kontaktangaben.

Während den Hauptferienzeiten wird kaum gestartet. Die Sender haben weniger Werbe- und Spendeneinnahmen.

Es hat nur noch niemand gemerkt dass der reguläre Betrieb aufgenommen wurde mit elektrosmog freier Holzantenne :joke:

von Maxtech - am 25.07.2014 12:32

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
woody1
Ach, so heiss gehts ja draussen nicht zu und her. Es macht sich doch niemand über die Limus-Leute lustig. Die stecken viel Herzblut und Geld in diese Sache. Nehmt doch das Ganze ein wenig cooler....

Aber im Ernst. Die Holzantenne ist wirklich lustig.

Mich beschäftigen in Bezug auf DAB+ in der Schweiz andere Themen wie:

- Stillstand generell
- Ausser Limus nur Einheitsbrei auf DAB+ und keinerlei Ansätze für Besserung
- Tunnel-Ausbau einmal mehr verschoben
- Ton-Qualität der Programme, abgesehen von den SRF-Programmen sind ein graus
- Kein lückenloser Empfang, selbst auf den Autobahnen
- Autoindustrie und DAB+ -zaghafte Akzeptanz
- Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung gering. Wers nicht glaubt der spricht mal Leute an
- usw.

Und sind wir ehrlich. Hier im Forum sind wir doch alles Radiofreaks (im positiven Sinne).
Limus wird nicht der Durchbruch für DAB+ werden. So ein Netz müsste CH-Weit starten. Und das wird es nie. Leider.

Und all das hat nichts mit "sich über LIMUS-Leute" lustig machen zu tun.


Stillstand?
Kaum, ihr wollt doch nicht jährlich 10 neue Programme? Das gibt das System doch gar nicht her. Die Westschweiz hat dafür knapp 30 neue Programme bekommen. Gegenüber UKW ist es ein ziemlicher Schritt nach vorne. Was wurde bei UKW in den letzten 10! Jahren gross geändert - neue Funzeln aufgestellt.... ist es das was wir wollen?

Einheitsbrei?
Was ist mit SwissJazz, Eviva, Kirchensender,..... In meinen Augen ist Einheitsbrei, was auf UKW gesendet wird. Leider sind 80% der DAB-Programme auch auf UKW vorhanden, wenn wir mal von Limus absehen. Persönlich würde ich auch nichts allzuviel von Limus erwarten, das sind alles mehr oder weniger "Amateure" was z.B. die Moderation betrifft. Bei der Musikauswahl könnte es allenfalls anders aussehen. Genau letzteres könnte aber in der Region Zürich den einen oder anderen jüngeren zu DAB bringen.

Den Rest detaillierter zu kommentieren lasse ich mal. Auch auf UKW gibt es Klang-Leichen. DAB-Tunnelausbau wird auf jedenfall besser als es bei UKW jemals war. Wurde vom Staat blockiert wegen der fehlenden Lösung zur Tunnelalarmierung. Lösung ist nun da. Die Autohersteller liefern tatsächlich immer noch nicht serienmässig DAB-Radios mit. Verstehe ich auch, solange es keinen Abschalttermin für UKW gibt. Anscheinend sprichst Du mit den falschen Leuten, sonst hätten wir nicht über 1,5 Mio. verkaufte Geräte in der Schweiz und damit vielleicht 3 Mio. potentielle Hörer.

von drahtlos - am 30.07.2014 19:30

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

In diesem Artikel aus dem Juni 2013 zu Digris, ist zu lesen sie wollen noch 2013 in Genf und Zürich beginnen??? Fazit, es wurde zuviel versprochen. August 2014 steht immer noch ein Holzgerüst.

Digris AG erhält Funkkonzession für den Betrieb von DAB+-Inseln

23:12
Dienstag
25.6.2013
Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) erteilt der Digris AG eine Funkkonzession für den Betrieb von DAB+-Inseln in der ganzen Schweiz. Die neue Plattform soll vor allem den nicht-kommerziellen und den Radiostationen, die über das Internet verbreitet werden, die digitale Verbreitung ihrer Programme ermöglichen.

Der Aufbau der DAB+-Antennen in grösseren Agglomerationen der Schweiz soll bis 2015 erfolgen.
Bereits in diesem Jahr geplant ist die Errichtung von Antennen in Genf und Zürich. Digris besitzt neben der Funkkonzession eine gegenwärtig ungenutzte Konzession für die Veranstaltung eines DAB-Programms, die bei Betriebsaufnahme der DAB-Plattform wieder aktiviert wird.


Für ihre DAB+-Inseln setzt Digris eine neue Technologie ein. Diese komme mit wesentlich tieferen Kosten aus, als dies bei der Bedienung der bestehenden grossräumigen DAB+-Sendegebiete der Fall sei, teilte das Bakom mit. Das System mit dem Namen Software Defined Radio wurde vom Schweizer Unternehmen OpenDigitalRadio.Org entwickelt. Der Empfang ist mit allen herkömmlichen DAB+-Radiogeräten möglich.

Als Programmkonzessionärin hat die Digris AG auf Gesuch hin Anspruch auf Beiträge aus der Technologieförderung, wenn sie eine eigene Plattform erstellt und betreibt. Programmveranstalter erhalten so einen wesentlich günstigeren Zugang zur Digris-Plattform, da der Bund 75 Prozent der Investitionskosten deckt.

Mit der Erteilung der Funkkonzession wird der Verein Limus einen Aktienanteil der Digris AG, die die Programmplattform Openbroadcast betreibt, übernehmen. Limus vereinigt die nicht-kommerziellen Radios und Webradios, die in der Union nicht-kommerzorientierter Lokalradios (Uinkom) und der Association Suisse des Radios Numeriques (Asroc) organisiert sind.

Die Erteilung der Konzession an die Digris AG sei ein wichtiger Schritt für einen zügigen Ausbau der digitalen Radioversorgung in der Schweiz, da neben der SRG und den kommerziellen Privatradios nun auch die nicht-kommerziellen Radiostationen zu kostengünstigen Bedingungen die DAB+-Technologie nutzen könnten, teilte das Bakom mit.

von Heinz Lindenmann - am 02.08.2014 07:39

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Digris kommt doch noch, Freude herrscht
Artikel der Sonntag


Schawinski wieder digital
Von Stefan Ehrbar
Samstag, 02. August 2014 23:30

Zurück auf DAB+: Roger Schawinski mit «Planet 105». Foto: Keystone/Walter Bieri

In Zürich sind über das Digitalradio DAB+ bald 14 neue Sender zu hören – Aarau soll folgen.

Die Zürcher Radiolandschaft wird bunter. In den nächsten Tagen wollen die Digris AG und der Verein Limus mit einem eigenen Digitalradio-Netz in der Limmatstadt starten. Limus vereinigt nichtkommerzielle Stationen und Webradios. Zu den Sendern, die neu in Zürich zu hören sein werden, gehören etwa Radio Tropic, das Alternativradio Lora, das Winterthurer Radio Stadtfilter oder Toxic FM.

Auch auf dem Digris-Netz senden wird ein kommerzieller Anbieter: Roger Schawinski kehrt mit seinem «Planet 105» zu DAB+ zurück. Kurz nach Übernahme des Senders verabschiedete sich der damals «Radio 105» heissende Sender vom Netz des Betreibers Swiss Media Cast, über das der Sender in der gesamten Deutschschweiz zu empfangen war. In den Hörerzahlen des ersten Semesters 2014 schlug dies erstmals durch. Gegenüber dem zweiten Semester 2013 verzeichnet «Planet 105» mit neu 87 000 einen Verlust von 15 000 Hörern.

Am 12., spätestens 23. August soll der Limus-Testbetrieb starten, sagt Thomas Gilgen von der Digris-Geschäftsleitung. Bereits ab dann sollen diverse Möglichkeiten von DAB+ genutzt werden. So sollen Slideshows möglich sein, mit denen die Sender etwa das Plattencover des aktuellen Songs oder Bilder aus dem Studio direkt auf entsprechend ausgerüstete Geräte senden können. Mit dem Limus-Netz sollen auch DAB+-Features wie die Interaktivität genutzt werden.

Mit dem Netz wolle Limus auch den existierenden Radiostationen Chancen aufzeigen. Es sei durchaus noch eine «gewisse Angst» zu spüren, sich zu digitalisieren, sagt Gilgen. Mit DAB+ verschwindet die von UKW bekannte Frequenzknappheit. Entsprechend grösser wird aber auch die potenzielle Konkurrenz für etablierte Radiostationen.

Bereits seit einigen Wochen betreibt Digris in Genf ein DAB+-Netz. Noch in diesem Jahr sollen weitere Regionen dazukommen – namentlich das Wallis, Aarau und die Region rund um Lugano.

Mehr Themen finden Sie in der gedruckten Ausgabe oder über E-Paper

von Heinz Lindenmann - am 03.08.2014 05:13

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Eigentlich spielt es ja keine Rolle, wann das Zürcher-Ensemble auf Kanal 9A auf Sendung geht. Hauptstache es geht auf Sendung. Das Einzige, was ich den Limus-Digris Verantwortlichen ankreiden kann, ist, dass es mit dem Kommunikations- und Informationsfluss nicht sauber läuft (SwissMediaCast krankt jedoch auch genau bei dieser Sache). So entstehen Gerüchte und das ist in keinem Fall etwas Gutes. Komisch ist, dass auch auf der internen Wiki absolut nichts über Zürich zu lesen ist: https://wiki.digris.ch/wiki/Factsheet_LIMUS_%28D%29. Seit Wochen werden keine News mehr eingetragen.

Limus-Digris wäre besser beraten, von Anfang an einen späteren Startzeitpunkt bekannt zu geben und diesen dann auch hundertprozentig einzuhalten. Wenn man dann trotzdem früher starten kann, dann nimmt das sicher niemand übel. ;)

Grundsätzlich wäre es wünschenswert, wenn man offiziell wüsste wo das Problem liegt und nicht einfach nur betretenes Schweigen herrscht. Eine kurze Meldung dazu auf der jeweiligen Homepage wäre ein kleiner, vertretbarer Aufwand und würde die Spannung positiv steigern.

Im Allgemeinen krankt die ganze Schweizer Digitalradio DAB+ Gemeinde am zähen Informationsfluss!

Nun, lassen wir den Samstag einmal kommen... :xcool:

von DAB-Swiss - am 22.08.2014 10:46

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Also betr. den DIGRIS Preisen - man muss das relativ sehen. Immerhin bekommen die 75% Subvention auf die Anlagen, damit wäre es technisch eigentlich nicht billig. Billig sind die Standorte, welche sie des Preises wegen müssen. Wegen der reduzierten Leistung verwenden sie auch günstigere Filter. Ob sich das nicht irgendwann rächt, ist eine andere Sache.

Auch von mir aus könnten sie auch später auf Sendung gehen, von mir würde es keine negativen Kritiken mehr geben. Die stemmen das ja im Alleingang mit neuer Hard- und Software. Nur sollten sie dann nicht immer frühere Termine nennen, als sie selbst für möglich halten. Ich glaube auch, dass sie uns damit bei der "Stange" halten wollen. Dumm sind allenfalls nur gedruckte Presseberichte, welche dann doch nicht eingehalten werden können. Versprechungen am Telefon sind meistens mit Vorsicht zu geniessen, oftmals weiss die eine Hand nicht, was die andere tut.

anyway.... die haben noch mehr als 24 Stunden Zeit - notfalls noch den Sonntag dazugenommen, aber dann nur um den EIN-Knopf zu drücken;-).

Gespannt bin ich dann auf die Programme und wie lange es dauert bis die Kritiker hier ihm Forum ihr "Unwesen" treiben....

von drahtlos - am 22.08.2014 11:57

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
Heinz Lindenmann

......noch ein kleiner Rückblick 27.10.2013 man hoffte dann schon
27. Oktober 2013 10:43
.....


Da liegt viel dazwischen, dazu gehört auch, dass das Bakom erst entscheiden musste, NEUE TECHNISCHE DAB-VERSUCHE finanziell zu unterstützen. Da verging eine Menge Zeit bis ein Konzept vom BAKOM ausgearbeitet war, auch wie hoch die Unterstützung sein soll. Die Opensource-Lösung galt damals als neue Entwicklung und daher Unterstützungswürdig. Grundsätzlich war die 75% Beteiligung des Bakoms an den Sendeanlagen erst der eigentliche Auslöser für günstigen DAB-Sendebetrieb. Ohne diese Beiträge würde es heute kaum ein DIGRIS-LIMUS Betrieb geben, resp. vermutlich erst nach der Abschaltung von UKW. Erstaunt war ich aber selbst, dass ALLE Digris-LIMUS Anlagen diese Unterstützung bekommen und nicht nur die 1. Anlage oder die Betreiber haben es gleich am Anfang richtig gemacht. :spos:

Mit der Hardware hatte man zusätzlich noch Probleme. Das ganze wurde mal geplant mit Geräten aus der Billigst-Schublade, aber es stellte sich dann heraus, dass im Lowcost-Bereich nicht immer alles so funktioniert wie bei Profi-Anlagen von R&S oder Factum. Zudem war wohl für die meisten dort beteiligten Leute auch ziemlich viel DAB-Sende-Neuland vorhanden. Manchmal fehlen aber auch einfache Dinge wie Kühlung/Lüftung.

von drahtlos - am 27.08.2014 09:24

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
Stefan Heimers
Bei den Preisen in der Pressemitteilung habe ich auch gestutzt. Es stand so wie von Christian zitiert, aber ich glaube auch, dass damit der Preis für eine von sieben DAB-Inseln gemeint ist.

@drahtlos: Wo hast Du das bemerkt? Auf den Digris Fotos steht der Zeiger wenn ich mich nicht irre auf 200W. Leider ist die Aufnahme etwas unscharf.


Ich vermute mal, dass der eingesetzte Sender eine stärkere Variante mit 250W ist.


Ich versuchte bereits gestern die Herstellerseite zu verstehen. Nachdem nichts von irgendwelchen stärkeren Sendern etwas geschrieben war und nur die Kombination von diesen 100W Verstärkern hatte ich angenommen, dass es nur diese 100W Variante gibt. Aber das Foto von der Felsenegg zeigt irgendwie auf der Skala doch höhere Werte an als auf der Website.

Ich habe auch gesehen, dass die schon auch anderes anbieten:

Zitat

Die ganze Reihe an SWISSDAB Leistungsverstärker steht Ihnen zur Verfügung um uns Ihren Ansprüche von 5 watts bis 2 Kwatts anzupassen.


Nur, warum dann die Angaben von 8 Verstärker für 700 Watt, wenn sie dies auch mit einem machen könnten? Irgenwie ist das ganze für mich unlogisch. 8 Verstärker nehmen, wenn es auch mit einem ginge.

Nebenbei - wenn man das Foto von der Herstellerseite auf den PC kopiert und dann in Originalgrösse anzeigen lässt, kann man etwas mehr sehen, aber die Auflösung wird auch nicht besser.

@dxb und R354

Ich verstehe alles nicht so ganz, bis vor etwa 2-3 Monaten hiess es auch von Digris in Presseberichten, dass es pro Standort unter Fr. 1000.- kosten werde, heute sind die Zahlen in diesem Fall 7x niedriger, was ich persönlich auch nicht so ganz glauben kann. Mal sehen, ob ich morgen in Zürich mehr erfahren kann.

von drahtlos - am 02.09.2014 17:43

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Ich habe heute mal in Zürich und Umgebung getestet.

Am RadioDay im Kaufleuten-Saal ist das LIMUS Ensemble bereits weg, wenn man durch die Eingangstüre gegangen ist. (ich muss zugeben, der Empfänger war ein bekannterweise etwas tauber Cowon D2)

Im Innern des Hauptsaales konnte ich aber mit dem Gerät die übrigen 3 Ensembles problemlos empfangen.

Weil ich nicht mit meinem eigenen Fahrzeug unterwegs war, hatte ich nur mein Microspot RA-318 mit Teleskopantenne zu Verfügung. In Zürich hatte ich keine Probleme das Ensemble zu empfangen. Aber bereits auf der Fahrt über den Zoo nach Gockhausen kippte der Empfang weg, sobald es nur Bäume neben der Fahrbahn hatte.

Auf der Fahrt von Zürich in Richtung Pfäffikon SZ war etwa 3km vor der Ausfahrt Horgen nichts mehr zu hören. Bei der Ausfahrt Wädenswil klappte es wieder um aber nach der Autobahn Raststätte wieder im Nirwana zu versinken. Erst kurz vor der Ausfahrt Pfäffikon klappte es langsam wieder und das Signal wurde zusehends besser, ist aber natürlich nicht mit dem Empfang in Zürich zu vergleichen.

Fazit: mit Indoor-Antennen und ähnlichen Dingen ist das DIGRIS Ensemble nur im Stadtgebiet vernünftig zu empfangen. Ich hatte auch im "Enge"-Tunnel keinen Empfang und selbst wegen der kleinen Brücke der Uetlibergbahn kurz nach dem Tunnel gab es einen Empfangs-Unterbruch.

Bin mal gespannt, wie es mit meinem eigenen Fahrzeug aussieht.

von drahtlos - am 03.09.2014 21:40

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

@Stefan Heimers
Ich war schon länger der Meinung - die Kabelführung der Antennen ist nicht ideal. Könnte vielleicht sogar der Grund für ein nicht ideales SWR sein. Es kommt mir vor, die wussten nicht wohin mit den zu langen Antennen-Kabel;-).

Generell würde ich gerne mal über den Ausbau des SFN diskutieren. Insbesondere würde mich interessieren, wo die 7 Standorte hinkommen, welche anscheinend im Monatspreis der Veranstalter eingerechnet ist. Könnte natürlich sein, dass die momentan nicht für ein SFN zahlen, aber für CHF 150 pro Monat ist ja auch kein kostendeckender Unterhalt möglich - denke ich. Klar kommet dann 14x dieser Betrag zusammen (für alle beteiligten Programme - inkl. Strom und Standortkosten!).

Abschliessend nochmals meine Frage: Gibt es irgendwie schon Hinweise, wo die 7 Sendestandorte für das Ensemble Zürich geplant sind?

Ferner fehlt mir hier (nachdem man jetzt einen Monat auf Sendung ist), ein wenig die Diskussion über die derzeit verbreiteten Programme (Qualität/Musikauswahl/Zielpublikum/Moderation usw.).
Natürlich eilt es mit dieser Diskussion nicht. Ich kann ruhig noch ein wenig zuwarten mit Wortmeldungen, bis allenfalls der stärkere Sender auf der Felsenegg installiert wird. Es sind ja auch nicht sehr viele, welche das DIGRIS-Ensemble problemlos empfangen können.

Noch eine Anmerkung zur Sendeleistung. Vor dem Kaufleuten (ausserhalb) funktionierte der Empfang nur bruchstückweise, d.h. wenn man sich nicht bewegte, klappte es einigermassen. Vielleicht könnte man sogar eine Umfrage starten, wer und wie gut man das DIGRIS-Ensemble empfangen kann, vielleicht noch zusätzlich mit Anmerkung, wie der Inhalt gefällt.

@HL
Gemäss Ausbreitungskarte sollte der Empfang westlich von Altstetten bereits nicht mehr funktionieren.

von drahtlos - am 29.09.2014 15:23

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Die Kommentare von Dru sprechen seine eigene Sprache. Mir scheint doch eher, dass es vermutlich auch finanzielle Gründe sind. Es war doch schon lange klar, dass DIGRIS nicht in kurzer Zeit 5 weitere Standorte aus dem Boden stampfen kann, nachdem die beiden derzeitigen Standorte auch Probleme haben. So wie es aussieht, ist zwischen Gilgen und Dru einfach zuviel Geschirr zerschlagen worden. Gilgen ist sich seiner Sache ziemlich sicher, immer genügend Bewerber zu bekommen. Ich sehe es jetzt so - Gilgen wollte nicht weiter auf das Drängen von Dru (TROPIC) eingehen und gleich Schluss machen.

Fragen kann man sich natürlich schon - wieviele der derzeitigen Programm-Anbieter auch Druck machen, um endlich von den versprochenen 7 Sendestandorten senden zu können? Rabatte wird es vermutlich keine geben, wenn nur von 1 oder 2 Standorten gesendet wird. Es gibt ja noch ein anderes Problem - mit nur 4-6 Bewerbern an verschiedenen Sendestandorten werden die Einnahmen nicht kostendeckend sein, somit wartet man auf weitere Bewerber oder man müsste allenfalls die Preise anheben.

Apropos neue Website von TROPIC - da sind viele alte Sachen drin. Auch wurden die Hinweise, neu in Genf und Zürich über DAB zu senden nicht gelöscht. Wenn man die Geschichte von TROPIC liest, hören die Mitteilungen etwa um 2007 auf. Meiner Meinung nach fehlen leider auch Hörerkommentare. Gerade über den Ausstieg von TROPIC hätte es auch von meiner Seite einen Kommentar gegeben. Entweder wird da einfach gelöscht oder es bleibt im Verborgenen, was die Hörer schreiben, was ich Schade finde. Die hätten ja gegebenermassen eine ziemlich emotionelle Haupt-Hörerschaft aus Mittel- und Südamerika von denen es in Zürich ja sehr viele gibt.

von drahtlos - am 13.11.2014 09:12

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Also, aus meiner Warte beobachtet hat Limus-Digris momentan gleich an mehreren Fronten zu kämpfen. Eine möglichst objektive, konstruktive Zusammenstellung:

Einerseits ist das relativ junge, innovative Team gleich sehr steil gestartet, ohne genügend erforderliche technische Abklärungen getroffen zu haben (Wärmeentwicklung von Sendern und Ausbreitung von DAB-Signalen). Dabei hat man es, meiner Ansicht nach, auch unterlassen, sich intensiv mit altgedienten Radioprofis zu unterhalten und ein Wissensnetzwerk aufzubauen. Man hat die eigene, neue Technologie sozusagen im Alleingang geschaffen. Das kann viel Vor- aber auch Nachteile mit sich bringen.

Extern betrachtet kommt einem die ganze Organisation sehr eigensinnig und verschworen vor. :-(

Andererseits hat man im Vorfeld den Radiostationen wohl wirklich zu viele Versprechen gemacht, sodass sich nun die ersten, enttäuschten Anbieter bereits wieder vom Projekt zurückziehen. Fachkreise haben sich immer gefragt, wie denn das mit diesen Preisen tatsächlich finanziert werden soll.

Kommt dazu, dass die Verfahren für Bewilligungen und Frequenzkoordination wohl auch ein wenig unterschätzt wurden. Das braucht alles seine Zeit.

Personell läuft das alles in der Freizeit der Beteiligten, welche all die komplizierten Verfahren noch in ihrer verbleibenden Zeit hineinquetschen müssen. Manch' einem wird das plötzlich zu viel der Belastung. Kommt dazu, dass es auch bei Limus-Digris und den Alternativsendern gehörig "mönschelet". Auch im Radiorat sind Wechsel zu beobachten. Der Aufbau eines solchen Netzwerkes von DAB-Inseln ist eine unglaublich zeitintensive Herausforderung!

Ein weiterer Punkt ist, dass man in Sachen Kommunikation zwar gute Plattformen aufgebaut hat, wie digitallradios.ch, digris.ch oder limus.ch. Man verpasst es jedoch, diese aktuell zu halten und laufend zu informieren, damit keine Gerüchte entstehen. Die Radio-, Zuhörer- und Internetgemeinde akzeptiert auf jeden Fall, wenn man im Aufbauprozess noch dazu lernen kann und sich mit Erfahrungen etwickelt, versteht jedoch nicht, wenn's einfach still bleibt.

Ich persönlich würde Limus-Digris nun mal einen Marschhalt empfehlen, die Gelegenheit nutzen sich technisch mit alten Radiofüchsen auszutauschen (von denen gibt es in der Schweiz zuhauf), das Fundament der DAB-Inseln sauber betonieren und danach mit funktionierender Technik und Kommunikation wieder weiterfahren. :rolleyes:

Trotz allem drücke ich Limus-Digris weiterhin die Daumen und hoffe, dass die Idee der DAB-Inseln doch noch in einer guten Art und Weise umgesetzt werden kann. Die Schweiz braucht dieses Netz!

von DAB-Swiss - am 17.12.2014 09:58

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Auch der Tages-Anzeiger schreibt online und in der Zeitung (den gleichen Text) über den Start auf DAB:

Zürcher Radios schlagen neue Töne an
Gleich zwei Sender erweitern dieser Tage ihr Angebot: Der bekannte Rundfunk.fm geht in den 24-Stunden-Betrieb, und der Jüngling GDS.FM sendet vom Idaplatz aus – und über UKW.

Er ist bereits ein alter Fuchs. Seit 15 Jahren schon betreibt Oliver Scotoni den Radiosender Rundfunk.fm und sendet jeweils einen Monat im Sommer von jährlich wechselnden Standorten in Zürich. Nun rüstet der Radiomacher auf: Sein Sender geht ab dem 15. Januar in den 24-Stunden-Betrieb – via Internetstream oder DAB+. 1000 Stunden Musik hat Scotoni während der letzten drei Jahre dafür gesammelt und für die ersten Sendewochen zu Playlists geordnet. Je nach Tageszeit sollen verschiedene Mixes zum Einsatz kommen. Am Morgen akustisch gefärbte Klänge, gegen Mittag etwas lüpfigere Musik, und abends dann setzen die Beats ein. «Leute, die im selben Rhythmus leben, besitzen eine Basis für Kommunikation», sagt der 47-Jährige. Als Vorbild dienten ihm buddhistische Mönche, die mit Gesängen jeweils die Quartiere rund um die Kloster berieseln.

Als DJ hat Scotoni früher an Partys aufgelegt, heute sei ihm Radio lieber. «Mir gefällt der einsame Platz im Studio besser als jener inmitten der Massen», sagt er. Denn der Dialog mit dem Publikum sei im Radio ein stiller, das komme seiner Persönlichkeit entgegen. Radiomachen sei für ihn auch eine Form, als DJ älter zu werden, ohne sich ständig Nächte um die Ohren schlagen zu müssen. Auf die an seinen Sender gebundenen Veranstaltungen möchte er gleichwohl nicht verzichten: Im Sommer wird Rundfunk.fm seine Zelte wie im letzten Jahr an der Geroldstrasse aufbauen. Zudem sind ähnliche Projekte durchs ganze Jahr hindurch geplant. Damit, und mit «sanftem Sponsoring», möchte Scotoni den Sender finanzieren. Hört man sich durch Scotonis bereits angefertigte Playlists, fällt auf, mit wie wenig bekannten Liedern er arbeitet. Gassenhauer sucht man bei ihm vergebens. Während man bei den Zürcher Format­radios auf Altbewährtes setzt und sich selber wenig Spielraum für Experimente lässt, will Rundfunk.fm genau dies: experimentieren. «Ich möchte meine Musik am Radio hören», sagt Scotoni und lacht. Er selber habe die Kontrolle über seine Playlists längst verloren, gewisse Stücke müsse er selber mit dem Musikerkennungsdienst Shazam wieder aufspüren.

Auch Scotoni hat klein begonnen, als am Letten noch Süchtige das Bild dominierten. Damals hatte man ihn damit betraut, in der Badi Partys zu veranstalten, um die Gegend wieder etwas zu beleben. Damit er dies auch ausserhalb der ihm erlaubten Zeiten tun konnte, sendete er seine Musik über Radio Lora und verteilte unter seinen Gästen Ghettoblaster. Damit konnte er die Richtlinien der Badi umgehen.

Nach dem Neustart am 15. Januar möchte Scotoni weiterhin mit Formaten experimentieren. Geplant ist etwa eine Sendung aus dem Plattenladen Zero Zero, angedacht sind auch Sendungen aus Bars oder gar aus einer Kirche.


Mehr dazu: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/bellevue/Zuercher-Radios-schlagen-neue-Toene-an/story/31838425

von dxbruelhart - am 14.01.2015 09:39

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
dxbruelhart
Die tiefen Temperaturen der letzten Wochen ermöglichten eine Leistungsausbeute auf der Felsenegg von 3-4 kW - das habe ich aus erster Hand, die tatsächlich ausgesendet wurden (die Verstärker laufen eben nur bei tiefen Temperaturen richtig bei der aktuellen Konfiguration).
Auf diesen geringen Distanzen wirken sich Ueberreichweiten nicht aus, das hat hier nun wirklich wieder mal mit der Aussentemperatur zu tun, je kälter desto mehr Leistung geht raus, so einfach ist das, damit dauerhaft die volle Leistung von 4 kW rausgehen kann, muss ein Senderhäuschen erstellt werden auf der Felsenegg, das kommt im Frühjahr.


Einen Signifikanten Unterschied habe Ich aber Bisher nicht bemerken können.
Weder an meinem Heimatwohnsitz noch Unterwegs.
Es gibt da eine Stelle am Bodensee wo der Max Signalpegel von meinem Autoradio mit " 28 " angezeigt
wird. Und das im Wesentlichen seit der Sender on Air ist.
Nur 1 Mal war es " 30 " zu der Zeit waren die Bedingungen angehoben. Die Messtrecke ist 65 Km
von der Felsenegg entfernt Richtung NNO ( etwa 35 ° )

Wenn Ich mir die Endstufe vom DAB+ Sender auf
der Felsenegg anschaue müsste da nicht Jemand vor Ort im Betriebsraum die Leistung hochgedreht
haben ? Das kann geschehen sein. Ich kann das anhand meiner Empfangsbeobachtungen nur nicht
verifizieren.
Villeicht kann das ein Anderer nochmal prüfen.
Auf Facebook gibt es ( noch ) keine Information von der Digris zur Sendeleistung auf der Felsenegg.
Wenn das doch schon die 4 KW sind Dann habe Ich zuviel erwartet.

von RADIO354 - am 22.02.2015 10:32

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
RADIO354
Auf dem Pfänder wird der 5 D mit K 4 für Österreich gelistet. Mit 500 Watt in Deine Richtung.
Das kommt nicht gut. Ein SFN mit Winterthur ist das bestimmt nicht.
Eine unmittelbare Einschaltung des 5 D vom Pfänder sehe Ich allerdings Mittelfristig nicht.
Dennoch muss Ich mich fragen warum so eine Kampfkoordinierung überhaupt gemacht wird.


Darüber muss man sich wohl so bald keine Gedanken machen. ;) Aber ich tue es jetzt trotzdem:

Da ich die Antenne heute eh' lösen musste, habe ich gleich mal probiert, wie die Digris-Pakete bei direkter Ausrichtung gehen. Sowohl Brüelberg als auch Felsenegg gehen dann mit bombigem Signal. Da der Pfänder eher schwach daherkommt, sehe ich für das Winterthurer Paket keine Gefahr. Im schlechtesten Fall bräuchte ich eine separate Antenne, aber es soll ja irgendwann auch ein Schaffhauser 5D-Standort dazukommen. Spätestens dann hat der Pfänder keine Chance mehr. Trotz allem keine Glanzkoordinierung, falls das wirklich so kommen sollte.

Eine eigene Antenne für die Digris-Pakete wäre bei mir natürlich auch jetzt schon sinnvoll, um deutlich mehr Reserve zu haben. Aber die jetzige Lösung ist halt so ein schöner Kompromiss, weil mit einer einzigen Antenne 10 Ensembles mit Audio gehen (122 Dienste werden aktuell vom Suchlauf gefunden :eek: ). Bei zwei Antennen müsste ich wohl mit einem Umschalter arbeiten (oder von Hand umstecken), denn filtertechnisch habe ich aktuell schlechte Karten wegen des 9B SMC Ost-CH. Der müsste zwingend über die Ost-Antenne kommen, 9A über die andere.
Falls die SMC den 9B wirklich auch auf den Cholfirst bringen sollte, würde sich die Situation allerdings deutlich vereinfachen. Bis dahin lasse ich wohl erstmal alles, wie es ist.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 04.06.2016 20:28

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
woody1
Fuhr heute Abend auf der Autobahn von Luzern r. Sihlbrugg. Erste Ausfälle in der Stadt Luzern. Selbst beim Bahnhof.... Buchrain, Root Gisikon kein brauchbarer Empfang. Cham einigermassen. Der beste Empfang hatte ich von Baar bis Sihlbrugg.


Das ist allerdings schwach. Heisst also: Sobald man (ab Ebikon/Buchrain ostwärts) keinen Sichtkontakt zum Stanserhorn mehr hat, ist der Empfang gestört. Würde mich nicht wundern, wenn da die anderen 5D-Inseln reinstören, vor allem Winterthur. Schliesslich bieten die umliegenden Berge wunderbare Reflexionspunkte. Das bestätigt auch der RM-Plot vom Brüelberg, den RADIO354 freundlicherweise hier gemacht hat. Reflexionen zwischen Ebikon und Rotkreuz, "sauber" zwischen Cham und Sihlbrugg. Passt genau!

Ich schätze, Digris wäre gut beraten, für das Zentralschweiz-Ensemble einen anderen Kanal zu nehmen. Im jetzigen Zustand "stört" das Stanserhorn zwar bis nach Schaffhausen (das sind immerhin rund 90km Luftlinie!), scheint aber im Zielgebiet keine ausreichende Versorgung zu ermöglichen. Durch die Zuschaltung der geplanten Funzeln in Kriens und Zug würde sich die Situation zweifellos verbessern, aber man "übertönt" damit nur die Störsignale und schafft gleichzeitig neue Störungen für die anderen 5D-Inseln.

Vielleicht ist es aber auch Absicht (des BAKOM?), dass die Pakete keine allzugrosse Reichweite erreichen. Verfunzelung wie auf UKW. Das stärkere Signal gewinnt...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 23.07.2016 04:38

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat
woody1
Fuhr heute Abend auf der Autobahn von Luzern r. Sihlbrugg. Erste Ausfälle in der Stadt Luzern. Selbst beim Bahnhof.... Buchrain, Root Gisikon kein brauchbarer Empfang. Cham einigermassen. Der beste Empfang hatte ich von Baar bis Sihlbrugg.


Das ist allerdings schwach. Heisst also: Sobald man (ab Ebikon/Buchrain ostwärts) keinen Sichtkontakt zum Stanserhorn mehr hat, ist der Empfang gestört. Würde mich nicht wundern, wenn da die anderen 5D-Inseln reinstören, vor allem Winterthur. Schliesslich bieten die umliegenden Berge wunderbare Reflexionspunkte. Das bestätigt auch der RM-Plot vom Brüelberg, den RADIO354 freundlicherweise hier gemacht hat. Reflexionen zwischen Ebikon und Rotkreuz, "sauber" zwischen Cham und Sihlbrugg. Passt genau!

Ich schätze, Digris wäre gut beraten, für das Zentralschweiz-Ensemble einen anderen Kanal zu nehmen. Im jetzigen Zustand "stört" das Stanserhorn zwar bis nach Schaffhausen (das sind immerhin rund 90km Luftlinie!), scheint aber im Zielgebiet keine ausreichende Versorgung zu ermöglichen. Durch die Zuschaltung der geplanten Funzeln in Kriens und Zug würde sich die Situation zweifellos verbessern, aber man "übertönt" damit nur die Störsignale und schafft gleichzeitig neue Störungen für die anderen 5D-Inseln.

Vielleicht ist es aber auch Absicht (des BAKOM?), dass die Pakete keine allzugrosse Reichweite erreichen. Verfunzelung wie auf UKW. Das stärkere Signal gewinnt...


Ich halte Frequenzwechsel für unausweichlich. Da haben wir Ihn nun :
Den Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
Reflektionen sind im DAB+ Bereich nicht zu unterschätzen.
Ein RM Plot vom Stanserhorn zeigt ja auch im Bereich WI / SH Teilweise Dachantennenempfang.
Wobei RM Echte Reflektionen noch nicht einmal berücksichtigen kann.

Was oder Wen soll Eigentlich der Sender Zug versorgen ? Der Sendet voll vom Zuger See weg. Genau nach
Osten. Für mich als Nicht Ortskundigen in der Region seltsam.

von RADIO354 - am 23.07.2016 09:22

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Kleiner 5D-Empfangsbericht meiner Zentralschweizrundreise:

In der S-Bahn von Zürich-Altstetten nach Zug konnte das Zentralschweizensemble erstmals kurz nach Bonstetten eingelesen werden. Der Empfang war aber bis Zug unbefriedigend, nur stückweise hörbar. Es dominierte durchgehend der neue Sender vom Stanserhorn auf Kanal 5D. Im Freien oder mit einem guten Autoradio denke ich, müsste der Empfang von Bonstetten bis Zug gut möglich sein. Am Bahnhof Zug auf dem Bahnsteig 2 im Freien beinahe Vollausschlag.

Weiterfahrt mit dem Schnellzug von Zug nach Arth-Goldau: Im Zug kaum Empfang auf 5D möglich, was wohl an den beschichteten Fenstern liegt.

Am Bahnhof Arth-Goldau: Kleine SIgnalreste auf 5D feststellbar, aber kein Einlesen möglich, das Stanserhorn ist abgeschattet, und Winterthur ist wohl zu schwach. Vor der Aufschaltung am Stanserhorn war da der Brühlberg auf 5D empfangbar.

Zwischen Arth-Goldau und Rothenthurm kann man im Voralpenexpress abwechselnd das Stanserhorn und Winterthur-Brühlberg einlesen, es ist nicht möglich durchgehend zu hören. Die beiden Ensembles stören sich. Je höher man kommt, desto mehr dominiert der Empfang von Winterthur-Brühlberg und wird dann auch streckenweise durchhörbar.

Zwischen Rothenthurm und Biberbrugg kann nur noch Winterthur eingelesen werden, läuft aber etwas schlechter als vor der Aufschaltung am Stanserhorn. Über weite Strecken kann man da aber die Digris Programme auf 5D hören.

Ab Biberbrugg bis Pfäffikon ist dann der Empfang aus Winterthur auf Kanal 5D einwandfrei.

von Stefan Heimers - am 24.07.2016 10:40

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Der Raum Luzern wird sicher besser versorgt, wenn der Sender bei Kriens mal in Betrieb geht.

Das Stanserhorn erzeugt zwar viele Störungen der Digris-Variante in Winterthur, erreicht aber die Agglomerationen Zug und Luzern nicht mal richtig. Von Rigi Kulm aus (statt dem Stanserhorn) wären zwar Luzern und Zug besser abgedeckt, aber die Störungen von Winterthur würden dann noch stärker...

Der Höhenstandort Stanserhorn erreicht also wenig, stört aber andere 5D-Nutzer ziemlich stark. Der Wechsel auf einen Ersatzkanal macht doch nur eine andere Frequenz kaputt! Das beste wäre doch, man verlegt den Sender an einen tieferen Ort, z.B. auf die Südflanke der Rigi, wo er Luzern, Stans und je nachdem Engelberg und Sarnen abdecken würde. Mögliche Standorte wären Rigi Kaltbad oder eine Station der Zahnradbahn weiter unten, Die Rigi selbst würde dann nach Norden abschirmen und so die Störungen von Winterthur vermeiden. Zug müsste man dann allein von Zugerberg aus versorgen und für den Raum Brunnen/Schwyz noch eine Funzel aufstellen; den Standort Kriens könnte man dannn einsparen.

Oder man verlegt den Sender vom Stanserhorn ganz hinunter nach Schwyz oder Brunnen, wenn Kriens und Zugerberg mal in Betrieb gegangen sind. Dann würde man allerdings Sarnen nicht mehr erreichen.

73 de Uli

von ulionken - am 24.07.2016 21:37

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Hello les amis de Suisse allemande !

Nous sommes le 13.9 et j’attends donc la mise en route du bouquet « Unterwallis » d’un jour à l’autre… Malheureusement après une période où Digris a mis régulièrement à jour son site internet, ce n’est plus le cas depuis quelques temps (aucun détail de chaîne et de couverture pour le Tessin dont les bouquets doivent démarrer en octobre par exemple…). J’ai envoyé des mails pour connaître la date de mise en service du bouquet valaisan, aucune réponse au mail (quelle politesse !).

On espère qu’à défaut de communiquer Digris travaille en silence et n’aura pas de retard dans la mise en route du bouquet valaisan (et des suivants !).

*****

Traduction Reverso :

Hello die Freunde der deutschen Schweiz!

Wir sind 13.9 und ich warte also auf das Ingangsetzen des Straußes " Unterwallis " von einem Tag bis zum anderen … Leider nach einer Periode, wo Digris seine Internet-Seite regelmäßig herausgegeben hat, das ist der Fall seit einiger Zeit nicht mehr (ein Detail(Einzelteil) vonProgramm und von Decke für Tessin, dessen Sträuße im Oktober zum Beispiel anfahren sollen). Ich habe mails, um den Datum von Inbetriebnahme des Straußes zu kennen(erkennen), der ist walliser, gesandt, keine Antwort auf den mail (welche Höflichkeit!).

Man hofft, daß Digris, zu kommunizieren, schweigend bearbeitet und keine Verspätung im Ingangsetzen des Straußes, das ist walliser (und Nächsten haben wird!).

von Juliens21 - am 13.09.2016 08:49

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

In Basel ist der Klang der Digris-Programme anders als im Rest der Schweiz. Mir fallen vor allem störende Resamplingartefakte auf. Man hört es bei dumpfen Tönen oder bei Männerstimmen: Es gibt so ein klirren im Hintergrund, das der Differenz zweier Samplingraten entstammt.

Ich habe Digris schon vor ein paar Wochen per Privatmessage auf Facebook darauf hingewiesen, erhielt aber weder eine Antwort noch wurde das Problem behoben.

Hat von euch einer eine Ahnung, warum das in Basel anders klingt? Wird vielleicht ein neuer AAC-Encoder getestet? Oder funktioniert die Zuführung der Audiostreams anders?


Ich kenne das, weil wir das Problem auch bei unserem Internetradio Glarissimo hatten. Man kann bei manchen Programmen verschiedene Samplingratenkonverter wählen, die einfachen klingen scheisse, und die guten brauchen sehr viel Rechenleistung. Bei Liquidsoap helfen zum Beispiel folgende Zeilen am Anfang des Skripts, wobei "samplerate" mit Vorteil gleich gewählt wird wie beim generierten Stream:


set("frame.audio.samplerate",48000)
set("audio.converter.samplerate.preferred","libsamplerate" )
set("audio.converter.samplerate.libsamplerate.quality","medium" )


von Stefan Heimers - am 25.09.2016 08:33

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Nachdem meine Anfrage an Digris auch diesmal unbeantwortet bleibt, gibt es wenigstens wieder löblicherweise auf stadtfilter.net ausführlichere Informationen wegen der Störung auf 5D in Winterthur:
----------
Liebe Hörerinnen und Hörer

Manchmal ist es einfach wie verhext!

Neueste Technologie – Neueste Technik – dann holt dich sowas ein:

Das Kabel zur Antenne im Sendeturm scheint etwas alterschwach und muss dringend ersetzt werden.
Nässe dringt ein und führt dann zu Notabschaltung des Senders.
Die Servicetechniker des DAB Providers sind informiert und werden ihr Kabel ausstauschen müssen.

Das Kabel kann gemäss Provider erst am 1.12.16 ersetzt werden, wodurch es bis dahin weiterhin zu Notabschaltungen kommen kann.
Betroffen hiervon alle Digris04 Witu DAB+ Sender auf Kanal 5D Region Winterthur. A serious Problem!

Wir bedauern den Ausfall sehr. Denn Radio muss laufen, wenn der Empfänger eingeschaltet wird!

Radio Stadtfilter hört ihr in Winterthur immer auf dem guten alten FM und Stream sowie in Zürich, Aarau, Luzern und Zug immer noch auf DAB+ und Stream

stream.stadtfilter.net:8000/listen.pls



Technische Leitung Radio Stadtfilter Für Rückfragen: kai.brenner (at) stadtfilter.ch
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Unterdessen wurde die Sendeleistung übrigens nochmals massiv heruntergefahren. Ich schätze mal, dass nun wohl nur noch ein paar wenige Watt rausgehen. Selbst Outdoor mit Sichtverbindung zum Brüehlberg kommt es mobil sehr schnell zu Empfangsunterbrüchen.

von radiohead - am 08.11.2016 15:37

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Leider habe ich hier in SH weiterhin keinen Empfang des Winti-Pakets. Allerdings habe ich langsam den Verdacht, dass mir der neue 9B vom Cholfirst den Vorverstärker in der Aussenantenne "zustopft". Auch die bayerischen Pakete und 9A Zürich gehen nämlich seit dem 1.12. deutlich schlechter und mittlerweile kann ich wohl wetterbedingtes Schwächeln ausschliessen. Bundesmux 5C und SWR 8D sind immerhin weiterhin problemlos empfangbar.

Drei Pakete mit relativ viel Leistung in Sichtweite scheinen wohl dem Fernempfang nicht gerade zuträglich zu sein. Wenn ich mal wieder viel Lust und Zeit habe, gehe ich der Sache genauer auf den Grund. :rolleyes:


Hallo Rolf,

Ich habe hier einen 1 KW Sender auf 9 B aus ca. 5 Km Distanz.
Das wirkt sich schon auf den Fernempfang Schwächerer Muxe aus. Der Mobil/ Portabel Pegel des
5 C ist seit dem Tage der Aufschaltung des 9 B Definitiv etwas Schwächer geworden.
Ich wollte mir schon eine Kanalsperre für den 9 B zulegen, aber da nun die Dunkle Jahreszeit ist
und des Öfteren die Fernempfänge weggestört werden habe Ich davon Abstand genommen.
Die Wetterlage ist ab Heute wieder Hochdruckbestimmt. Inversionen lauern....
Die Reparatur am Bruehlberg ( 5 D WI ) war doch auch nachdem der 9 B in SH in Air ging ?
Da kommen mehrere Dinge in Frage : ZS drückt WI auf dem 5 D weg und nun auch noch der
Zustopfeffekt vom 9 B. Villeicht gibt es auch Intermodulationsprodukte der 3 Starken Frequenzen
vom Cholfirst.

von RADIO354 - am 13.12.2016 14:44

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Leider habe ich hier in SH weiterhin keinen Empfang des Winti-Pakets. Allerdings habe ich langsam den Verdacht, dass mir der neue 9B vom Cholfirst den Vorverstärker in der Aussenantenne "zustopft". Auch die bayerischen Pakete und 9A Zürich gehen nämlich seit dem 1.12. deutlich schlechter und mittlerweile kann ich wohl wetterbedingtes Schwächeln ausschliessen. Bundesmux 5C und SWR 8D sind immerhin weiterhin problemlos empfangbar.

Drei Pakete mit relativ viel Leistung in Sichtweite scheinen wohl dem Fernempfang nicht gerade zuträglich zu sein. Wenn ich mal wieder viel Lust und Zeit habe, gehe ich der Sache genauer auf den Grund. :rolleyes:


Update: es ist wohl tatsächlich so, dass der Vorverstärker der Wittenberg WB345+ nicht mehr mit den mittlerweile drei superstarken DAB-Paketen klarkommt. Habe heute über eine Stunde lang herumprobiert und Digris ZH auf 9A sowie die beiden bayerischen Pakete wieder mit gaaanz knapp stabilem Audio hingekriegt, aber es kommt bei der Ausrichtung fast schon auf den Millimeter an. Beim nächsten Wetterwechsel könnte es also schon wieder ganz anders aussehen. So macht das keinen Spass mehr. Vor der Inbetriebnahme des 9B am Cholfirst waren Digris ZH und Bayern stabil und mit Reserve empfangbar. 5D Winterthur muss ich wohl ganz aufgeben. Den bekomme ich in keiner Position mehr eingelesen.

Fazit: ich brauche entweder eine andere Antennenlösung (Vorschläge?) oder ich baue den ganzen Mist ab und höre nur noch die Pakete, die ich hören soll :rolleyes: (plus SWR 8D und den Bundesmux, die dank genug Feldstärke weiterhin problemlos gehen).

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 31.12.2016 16:29

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
dxbruelhart
Als Standorte für Bern und Jura sind folgende Standorte koordiniert:

Bern Forsthaus 10A 209.936 K4 007E2454 46N5709
Locle 10A 209.936 K4 006E4452 47N0226
Nenzlingen Uf Egg 10A 209.936 K4 007E3345 47N2725
Port Jaeissberg 10A 209.936 K4 007E1647 47N0632
Sagne Mt Jaques 10A 209.936 K4 006E4935 47N0500
Solothurn Spital 10A 209.936 K4 007E3227 47N1200


Nenzlingen/Uf Egg gehört in dem Fall aber nicht zum Jura, sondern ist bereits zusammen mit St. Chrischona (on air) und Liestal (geplant) fürs Basler Digris vorgesehen.

Ich habe die BNetzA-Daten inklusive der Antennendiagramme in DABLIST eingebaut und mit daraus in fmscan.org angenäherte Abdeckungen berechnet, threshold = 54 dB. "Angenähert" weil anders als mit Radiomobile die Topographie nicht genau berücksichtigt ist (nur HAAT-Daten). Hier die Karte, ein Anklicken führt zu einer besser aufgelösten Darstellung:



Man sieht, dass die beiden Sender im Neuenburger Jura ganz gut von den übrigen abgetrennt sind. Auch wirkt die südöstlichste Jurakette bekanntlich abschirmend. Wie die beiden Sender Solothurn und Biel (Jäissberg) aber mit Bern harmonieren können, das ist schon eher fraglich. Und bei Überreichweiten dürfte St. Chrischona weiter südlich zu Problemen führen, wie man das heute schon von 5D weiter östlich kennt. Viel mehr als lokale Versorgungen mit grossen Lücken zwischen den Gebieten wird man damit also nicht erreichen.

73 de Uli

von ulionken - am 08.01.2017 23:44

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
DAB-Swiss
So, heute habe ich mal die möglichen Versorgungskarten für die geplanten Berner digris DAB-Inseln Bern, Biel und Thun-Interlaken gerechnet. Natürlich sind dabei Reflektionen an den Bergen und gegenseitige Auslöschungen nicht berücksichtigt, ansonsten sollte es aber ungefähr stimmen:


Ist das mit Radiomobile gerechnet?

Die Karten für Bern und Biel kann ich aber so nicht glauben. Es sind doch für 10A extreme Richtdiagramme geplant, und in westliche Richtungen sollen zum Teil Leistungen kleiner als 1 Watt rausgehen! Man müsste also in Radiomobile entsprechende Richtdiagramme auswählen, um zu brauchbaren Abdeckungs-Prognosen zu kommen.

Hier die Antennendiagramme gemäss BNetzA-Datei (Darstellungen aus fmscan.org bezogen):

Bern:
[attachment 8652 10A-Bern.png]

Biel (Jäissberg):
[attachment 8653 10A-Jaessiberg.png]

Das soll nicht heissen, dass es keine Probleme geben wird. Aber die Richtdiagramme sollen wohl verhindern, dass zu viele Störungen ausserhalb des Kern-Zielgebiets bei anderen 10A-Stationen entstehen.

Ob es nicht sinnvoll wäre, wenn Digris aus der Not (Kanalknappheit) eine Tugend macht und benachbarte Regionen über ein SFN die gleichen Programme verbreiten lässt? Zum grossen Teil ist das Angebot bei den verschiedenen Digris-Inseln doch sowieso gleich. Im Basler 10A läuft ja zum Beispiel bisher schon RaBe,,,

73 de Uli

von ulionken - am 09.01.2017 22:43

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Im Kanton Bern wird wohl der Zeitplan nicht eingehalten.
Gemäss den Angaben auf der DIGRIS-Webseite sollten die DAB+ - Inseln im Mai 2017 in Betrieb gehen. Ok, vielleicht bin ich etwas pessimistisch, der Mai hat noch ein paar Tage...

Also für den Standort "Harder" welcher auf dem Gebiet der Gemeinde Unterseen liegt, wurde die Baubewilligung erteilt: http://www.unterseen.ch/news/news-detail/article/gemeinderat-april/60.html

Wie es für die anderen Standorte aussieht, ist schwer abzuschätzen.

Ich finde die Standortwahl für das Ensemble Bern einfach immer noch grottenschlecht.
Der vermutete Standort im Forsthaus (wohl auf der Kehrichtverbrennungsanlage) ist einfach sehr schlecht gelegen. Wahrscheinlich wird es schon schwierig, von dort aus das Stadtgebiet von Bern vernünftig abzudecken (z.B. Altstadt oder Mattequartier). In der Agglomeration wird das Digris- Ensemble wohl gar nicht und draussen nur an ausgewählten Standorten reinkommen. So schätze ich zumindest die Situation auf Grund meiner geografischen Kenntnisse in dieser Gegend ein
Ich kann einfach nicht verstehen, weshalb man nicht einen höher gelegenen Standort gewählt hat. Es hätte ja nicht zwingend der Bantiger sein müssen, aber Hügel gibt es im die Stadt herum ja genug.

Ich hoffe, hier im Aaretal zumindest das Ensemble Thun-Berner Oberland empfangen zu können. Mit dem Berner Ensemble wird es wohl auf Grund des Sendestandortes nichts werden.

von MagicMax - am 24.05.2017 20:42

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Vielen Dank für die Karte !
Kanal 10 Antenne für 10A habe ich mir mal besorgt.
Jetzt ist DIGRIS gefragt, das "kleine Projekt Uf Egg" umzusetzen :-)

Zitat
RADIO354
Zitat
uhf
Weiß jemand, wann endlich der kleine Füll-Standort

"Nenzlingen/Uf Egg"
für 10A DIG D04 - BASEL

realisiert wird - oder kann es erfragen ?
Der Standort birgt gute Chancen für Empfang im Raum Freiburg / Breisgau.

Wäre super .-)

Vielleicht möchte jemand bitte schon mal eine RadioMobile Karte dafür zeichnen ?
SFN wäre Bettingen/St. Chrischona, Liestal/Schleifenberg, Nenzlingen/Uf Egg.


Hallo uhf,

Wann die Standorte Liestal und Nenzlingen zum 10 A in Basel dazukommen entzieht sich meiner
Kenntnis. Jedoch habe Ich eine RM Karte mit den 3 Standorten für den 10 A erstellt.
Alle Daten ( Koordinaten, ERP Angaben, Antennendiagramme usw. ) wurden den Bundesnetzdateien entnommen.



Direkter Link zum Bild


von uhf - am 27.05.2017 18:50

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Hallo Zusammen,

Demnächst soll auch im Berner Oberland auf K 6 A eine Digris Insel starten.
Dazu habe Ich 2 RM Plots erstellt. Im ersten ist der Sender Harderkulm als Einzelner Standort enthalten.
Das dürfte die Ausgangssituation der Insel Berner Oberland sein.



Direkter Link zum Bild

In der 2. Karte sind die ebenfalls für diese Insel Koordinierten Standorte Thun KVA und Hofstetten
zusätzlich zur Harderkulm als SFN enthalten.



Direkter Link zum Bild


Angaben wie Immer Ohne Gewähr. Es wurden die Daten der Bundesnetzagentur verwendet.
Empfangsbedingungen vor Ort können abweichen insbesondere infolge Reflexionen. RM kann
Reflexionen nicht berücksichtigen.

von RADIO354 - am 17.06.2017 17:29

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Interessante News für Euch, jetzt von der "digris-Front":

- Zürich: Sender läuft mit 3 KW, 4 Dipolen und Tilt. Wärmeproblem endlich gelöst. Ziel ist mit der 4 Dipolantenne im Verbreitungsgebiet den Indoorempfang zu verbessern. Auf jeden Fall kann man die Frequenz 9A und 9D nicht direkt vergleichen. 9A war ungestört, 9D ist das nicht mehr.

- Berner Oberland: Die Antenne Harder Kulm läuft seit gestern mit halber Leistung. Problem: reflected Power. Ursache: noch unklar. Wir suchen den Fehler. Der Sender Hofstetten Brienz ist noch nicht fertig. Der Lieferant und Installateur schuldet noch Einzelteile. Die Anlage Thun wird voraussichtlich im Oktober in Betrieb gehen.

- Bern: Die Sendeanlage Bern Forsthaus wird Ende August in Betrieb genommen.

- Biel: Die Sendeanlage Port Jaeissberg wird Ende August in Betrieb gehen.

- Schaffhausen: Die Sendeanlage wird vorausichtlich Anfangs September im SFN mit Winterthur in Betrieb genommen.

- Sargans/Chur: Die Sendeanlage Vilters Maienberg wird voraussichtlich Mitte September in Betrieb gehen. Die Baubewilligung für Chur haben wir erst gestern erhalten. Diese Installation soll im Oktober in Betrieb gehen.

Danke Thomas Gilgen, für die Informationen. Da läuft also ganz schön was bei digris! ;)

von DAB-Swiss - am 12.08.2017 13:26

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Hier noch die aktuelle CSV von 5D Winti/SH nach der Aufschaltung von "Positive".

Zitat
RADIO354
Ich habe noch `ne Umbauoption an meiner Antennenanlage : Der TGN VV
soll noch Draussen in Antennennähe angebracht werden. Also noch vor der Fensterdurchführung.
Sendet 5 D SH schon mit Voller Leistung ?


Wie DABit schon anmerkte, gehört ein VV grundsätzlich möglichst nahe an die Antenne, aber es könnte dann auch eher zu Übersteuerungen durch Ortssender kommen. Einfach mal ausprobieren!
Zur Leistung habe ich keine Infos. Offiziell ist es ja noch ein Testbetrieb. Man wird in den nächsten Tagen sicher noch die SFN-Synchronisation testen und ggf. optimieren.

Zitat
Rabbit76
Also in diesem fall reicht das Signal nicht mal 13,4 km in den Klettgau. Habe auch noch Signal vom ZS Ensemble auf 5D . So macht Digris keinen Spass.


Sehr schade und in dem Fall sogar noch schlechter als auf dem Prognose-Plot von RADIO354 hier. Der von dir erwähnte ZS-Empfang auf dem gleichen Kanal ist da natürlich auch nicht gerade hilfreich. Mit dieser doofen Gleichkanalbelegung verschenkt man zusätzlich einiges an Reichweite. An der Stelle bei mir in der Wohnung, an der bis gestern Morgen noch das ZS-Paket mit stabilem Audio ging, geht der Vollausschlag von Neuhausen übrigens auch deutlich zurück. :eek:

Prinzipiell könnte man weite Teile des Chläggi sehr gut vom Galgenbuck aus versorgen, aber eben nicht mit dem aktuellen, scharf gebündelten Antennendiagramm und dem Gleichkanalstörer aus der Zentralschweiz, den es zu "übertönen" gilt.

Wie mir auvida mitgeteilt hat, gibt es sogar in Beringen Aussetzer beim Indoorempfang, trotz Sichtkontakt zum nur rund 2km entfernten Sender (aber weit ausserhalb der Hauptstrahlrichtung). Mal abwarten, wieviel eine eventuelle SFN-Optimierung da noch herausholt. Ohne eine zusätzliche Antenne am Galgenbuck oder einen zusätzlichen Senderstandort wird es aber im Westteil des Kantons SH wohl leider bei einer lückenhaften Versorgung bleiben

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 02.09.2017 04:58

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

@ Rolf,

Der VV ist gemäss Beschreibung Übersteuerungsfest bei Starken Lokalsendern.
Momentan nutze Ich den Wittenberg DAB+ Verstärker als VV. Allerdings Drinnen. wobei die Länge
der Kabel sowieso kurz ist. Insgesamt ca. 4 Meter.
Dem VV sind 4- Fachsperrkreise für den 7 D und 9 B Nachgeschaltet. Dahinter ein 2- Geräteverstärker.
Aktuell übersteuert nun auch nichts ( mehr ). Ohne die Sperrkreise war das Anders.
So sah es Hier Gestern Abend auf dem 5 D aus :

[attachment 9850 P1020056.JPG]
[attachment 9851 P1020059.JPG]

Das war Vorher noch Nie so gewesen. Wahrscheinlich ist das Signal aus SH.
Falls es Senderseitig noch Luft nach Oben gibt ( SFN Finetuning oder ERP Anpassung ) müsste der
Mux zumindest einzulesen sein.

@ DABit,

Hallo,

Ich wollte schon länger Draussen einen VV installieren.
Allerdings waren keine zu bekommen. Durch den Thread zum DAB Fernempfang im Digitalradioforum
habe Ich den TGN entdeckt. Bei den Fensterdurchführungen gibt es Unterschiede. Ich hatte zunächst
so ein Flaches, Breiteres im Einsatz. Nun ein etwas Schmaleres mit Vergoldeten Anschlüssen. Das
ist etwas besser. Mal schauen wie sich die Empfangsbedingungen dann ändern mit dem VV Draussen.
Auf Grund der Kurzen Kabel ist der Unterschied villeicht nicht so markant. Ich werde dann berichten.

von RADIO354 - am 02.09.2017 07:53

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Ich war heute Abend mit dem Bike noch etwas in die Höhe gefahren.
Mit dabei war mein Microspot RA-84 (Billigteil aus dem Interdiscount, aber sehr empfangsstark).
Auf dem Gipfel des Belpbergs, auf knapp 900 MüM konnte ich wie erwartet das Digri-Ensemble Biel Solothun auf Kanal 10A empfangen.
Beim Ensemble Oberland auf 6A war ich jedoch nicht erfolgreich. Absolut keine Spur von einem Signal, auch nicht, nach dem ich den Empfangsstandort noch etwas verändert habe, sprich mich ein wenig gegen Westen hin verschoben habe.
Sogar weiter unten auf etwa 775 MüM ging D04-BISO noch gut.
Ich warte nun gespannt auf die Einschaltung des Senders Bern-Forsthaus, ebenfalls auf 10A. Nach dessen Einschaltung werde ich dann an den 2 Standorten erneut Empfangsversuche machen, u.a. auch im festzustellen, wie stark sich die zwei Ensembles gegenseitig auslöschen. Ich bin ja mal gespannt.

von MagicMax - am 05.09.2017 20:33

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Leicht OT

@ MagicMax

Ja, der RA-84 ist ein kleines Empfangsmonster!

Ich habe meinem zwei F-Steckerbuchsen und einen Umschalter verpasst. Die zwei Antennenbuchsen sind parallel geschaltet und liegen am linken Anschluss des Umschalters. Die Teleskop Antenne liegt am rechten Anschluss des Schalters und das Empfangsmodul am Mittleren.

Die Masseverbindung der Buchsen besteht aus selbstklebender Kupferfolie welche von der linken Gehäuseseite über den gesamten Bodenbereich bis zum rechten Gehäuse Rand reicht.Das Batteriefach habe ich auch umklebt und mit der Bodenfolie verlötet. Das stellt ein behelfsmässiges Gegengewicht zur Teleskop Antenne dar (Ground Plane Antenne / Dipol). Die Kupferfolie ist auf kürzestem Weg mit dem Empfangsmodul (Masse) verbunden.
Somit wirkt das Gegengewicht noch etwas als Abschirmung.

Das Radio kann nun in eine Antennenleitung eingeschleift werden, um Signalstärke und Bit Fehler Rate zu messen.

Es kommt immer in seinem eigenen Alu-Koffer mit diversem Zubehör und Batteriesätzen mit. Im Koffer aufgestellt wirkt der Deckel des Alu-Koffer als Reflektor für die Teleskop Antenne und der Alu Boden ist kapazitiv zur Verbesserung ans Gegengewicht angekoppelt. So können mit dem Deckel unerwünschte Sender etwas abgeschwächt und erwünschte Sender um ein paar Klötzchen verstärkt werden.

Was soll ich noch sagen/schreiben? Das Teil ist so mit fast nichts mehr zu topen!

LG Res

von DABit - am 05.09.2017 22:32

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Hallo Zusammen,

Vielen Dank für die Rückmeldungen aus Schaffhausen.
@ Rolf,

Wann war die Testfahrt ungefähr gewesen ? Vor meiner Beobachtung mit der Empfangsverschlechterung
( Später Nachmittag am 11. September ) oder danach ? Falls die Testfahrt vorher war ist der Empfang
nun möglicherweise noch Schlechter geworden.

Ich hatte ja die Hoffnung geäussert, dass während des Testbetriebes vom SFN SH/ WT sich noch
Verbesserungen im Empfang des Muxes ergeben.
Mit dem Verlust des Empfanges allerdings habe Ich nicht gerechnet. Am Eigentlichen Empfangsort,
Drei Schwestern in Liechtenstein auf 2200 m über NN, kommen villeicht auch noch Signale der 5 D Muxe
Aarau und Zentralschweiz herein. Was zusätzlich stört.
Das Signal wird dann von den 3 Schwestern zu der Balkonantenne geschickt. Direkt aus Richtung SH
kommt nichts. Nur Via Reflexion von den Drei Schwestern. Sehr Nette Damen....
Aktuell ist das Signal vom Dig 04 WITU so wie seit der Verschlechterung am 11. September.

von RADIO354 - am 13.09.2017 18:48

Re: LIMUS - das DAB-Netz der Unikom

Zitat
DAB-Swiss
Und um das Tierchen mal beim Namen zu nennen, ist es Pierre Steulet, ...


Tierchen gibt es noch viele, aber das komischerweise tabuisierte Alfa-Tier heisst ganz klar SRG:
Im Radio/TV-Schmierentheater geht nichts ohne 'Genehmigung' durch die SRG:

Was hat die SRG eigentlich bei SMC zu suchen? Die SRG hat ja ein eigenes DAB-Netz? Natürlich: Sie will auch bei SMC Erste Geige und Controller spielen. Die SMC ist nicht umsonst in Turbulenzen begriffen!

Bei DIGRIS steht für die SRG aus verschiedenen Gründen kein Polstersessel in der Chefetage. Also wird durch SRG- Vasallen dafür gesorgt, dass DIGRIS in Kleinsträumen und mit bescheidenen Leistungen fahren muss, gewissermassen ein 'Mäuseradio'. Um aber ganz sicher zu gehen, setzt man sicherheitshalber zusätzlich auf unsinnige Frequenzzuteilungen an Digris. Es könnte ja ein Autofahrer sonst über 20 km weit ein 'Digrisprogramm' hören. Die Verfunzelung von UKW wird auf DAB hinüber gerettet. Dies dient dem Erhalt bürokratische Arbeitsplätze und festigt Machtstrukturen.
Für die Zukunft des Radios ist Autoempfang die ultimative Stütze. Zu Hause kann man sich problemlos staatlicher (technischer) Fesseln beim Empfang entledigen - ausser von der SRG-Steuer.

Auf politischer Ebene wird erpresst: Politiker, die unbequeme Fragen zur SRG stellen, können ein Liedchen davon singen (siehe auch wieder letzte Woche im Nationalrat).

SRG-Vasallen arbeiten auch auf die Gebühren-Abhängigkeit privater Anbieter hin ('Goodwill-Subventionen', um aktuell z. B. NoBillag zu bekämpfen, aber ja nicht zu viele und zu lange dauernde Subventionen, um die SRG ja nicht zu gefährden)

Und die Schäfchen werden einmal mehr im Sinne der 'Dauergrinserin', alias 'Scheidungs-Juristin' abstimmen.

von audion - am 01.10.2017 10:29
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