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Forum:
Radioforum Schweiz
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
_Yoshi_, Alqaszar, Mike, drahtlos, smid

Verschiedene Kabelangebote

Startbeitrag von smid am 06.08.2013 08:19

In den USA war es schon zu analogen Zeiten üblich, verschiedene Abos im Kabel zu haben. Basic Cable und so. Das ging ohne Decoder. Man installierte einen Filter, der gewisse Frequenzen blockte und so konnte man gewisse Sender nicht sehen.

Gab es so was auch mal in der Schweiz? Ich mag mich schwach erinnern, dass in einer Stadt mal ein kleines Abo (mit ca. 10 Sendern) und ein grosses verfügbar waren.

Antworten:

Ich glaube die Rediffusion (als es diese noch gab) machte früher mal so ähnliche Sachen. Unterschiedliche Tuner in den Endgeräten. Ob in der Anfangszeit des Teleclub sowas auch noch gemacht wurde, weiss ich leider nicht mehr.

von drahtlos - am 06.08.2013 09:51
Ende der 80er Jahre machte dies die RGAT so. Wir hatten 1987 so ein "Decoder" für den Teleclub, der nichts anderes machte, als das uncodierte Teleclub-Signal auf Sonderkanal 21 auf VHF Kanal 3 umzusetzen.

Dabei musste man eine bestimmte Taste drücken, damit das Prgramm durchgestellt wurde. Hatte man auf eine andere Taste gewählt, kam entweder nur rauschen, oder ein Programm aus dem Sonderkanalbereich.

Hier ein ähnliches Bild vom Decoder:

Quelle:
http://theoldcatvequipmentmuseum.org/170/173/1731/#Jerrold%20Starcom%20II%20Midband%20Cable%20TV%20ConverterModel%20JSM-2

von Mike - am 07.08.2013 17:12
Filter habe ich zu analogen Zeiten selbst schon erlebt. Diese waren in einer speziellen Antennedose angebracht und diente dazu, alles außer dem VHF-Bereichen I, II und III ohne Sonderkanäle auszufiltern. Für den Vermieter brachted as den Vorteil, dass keine terrestrische Antenne mehr auf das Dach musste, andererseits der Kabelanschluss nicht auf die Miete aufgeschlgen werden musste. In Sozialwohneungen, welche mit öffentlichen Mitteln gefördert wurden und für die ein sogenannter "Wohnberechtigungsschein" erforderlich war (bei sozialer Bedürftigkeit), durfte nämlich der Kabelanschluss nicht in der Miete enthalten sein.

So konnte der Mieter selbst entscheien, ob das komplette (analaoge) angebot mit damals 28 Sendern freigeschaltet werden sollte.

Das damalige "ungefilterte" Angebot bestand aus ARD, ZDF, zwei Niederländern (terrestrisch hier üblich), West 3, Südwest 3, ARD Eins Plus, 3sat, Sat.1, RTL und dem "Super Channel", der auf E 03 ausgekabelt wurde un daher mit duch den Filter schlüpfen konnte.

von Alqaszar - am 11.08.2013 13:14
Oftmals wurden diese Filter umgangen.
Man hat an einer nicht einzusehender Stelle der Zuleitung zur Dose einen T-Verzweiger eingefügt.
An diesen Verzweiger hat man dann das volle Kabelsignal abgegriffen.

Es wurde auch oft vom Nachbarn aus der Nachbarwohnung direkt in die eigene Wohnung verzweigt.

So ähnlich wurde damals auch Premiere entschlüsselt.
Dazu hatte man den G1 Syster Decoder von Sagem (Der mit dem Weißen Schlüssel) der das Entschlüsselte Bild auf E36 umgesetzt hatte.
Der Decoder hatte einen eigenen Empfänger und einen Stereo Tauglichen HF Modulator.
Der Tuner war sogar Hyperband tauglich.

von _Yoshi_ - am 11.08.2013 14:05
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