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Forum:
Radioforum Schweiz
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
dxbruelhart, Alqaszar, ulionken, Rete_Svizzera

Stòrt FM Sender Fribourg den Sender Besançon Lomont?

Startbeitrag von Rete_Svizzera am 09.08.2013 16:34

Signor Schaffer von UFCOM hat gesagt das die franzosen reklamiert haben das man
den Mini Umsetzer Fribourg Lorette 97.7 MHz noch mehr reduzieren soll.
Dieser hat ja nur 30W ERP, der kann doch niemals die 97.7 Besançon Lomont stòren.
Warum wollen die franzosen einzug haben?

Antworten:

Laut FMLIST und den Tabellen von BAKOM/UFCOM und SRG von 2010 gibt es in Fribourg auf 97.7 MHz gar keinen UKW-Sender, und es ist laut BNetzA auch keiner bei der ITU koordiniert. Fribourg/Lorette sendet auf 93.8, 96.2, 97.0 und 102.6 MHz; der Lomont sendet auf keiner dieser Frequenzen. Geht es vielleicht um Radio Bern 1 vom Bantiger (97.7 MHz 1 kW)? Das könnte sich mit dem Lomont durchaus "beissen", aber diese Belegung gibt es ja schon seit vielen Jahren.

73 de Uli

von ulionken - am 09.08.2013 19:18
Wie bereits erwähnt, sendet(e) aus Fribourg eben nichts auf 97.70 - aber in der Schweiz senden schon einige Sender auf 97.70 - insbesondere der Bantiger; hier könnte sich vor allem auf der Schweizer Seite eine deutliche Störung von Besançon-Lomont ergeben; dieser Sender hat wohl schon die Versorgungsaufgabe für die Seeland-Region in Bernischen von Radio France; hier kommen sich die beiden Sender wohl am stärksten ins Gehege.

von dxbruelhart - am 09.08.2013 20:35
Ein französischer Sender kann keine geschützten Versorgung für die Romandie beanspruchen, auch wenn dies wünschenswert wäre. Einen "gültigen" Einspruch kann Radio France daher nur einlegen, wenn deren Signale in Frankreich gestört werden.

von Alqaszar - am 11.08.2013 13:07
@ Alqaszar:
In den 80er Jahren wurden Abkommen geschlossen zwischen unserer damaligen PTT (heute sind diese Aufgaben beim Bakom und bei der Swisscom Broadcast) und den Nachbarländern, die einen klaren Schutz der Frequenzen der primären Standorte der Nachbarländer vorsah; seit etwa 15 Jahren wird aber immer mehr gegen dieses Abkommen von Schweizer Seite her verstossen.

von dxbruelhart - am 11.08.2013 13:54
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