Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum Schweiz
Beiträge im Thema:
43
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Tagen, 13 Stunden
Beteiligte Autoren:
DAB-Swiss, RADIO354, dxbruelhart, digiradio.ch, radiohead, drahtlos, Heinz Lindenmann, lindau42, Rabbit76, tommy_radiofan, ... und 7 weitere

SMC plant zweiten überregionalen Muxx in der Deutsch-Schweiz

Startbeitrag von Ihre Majestät am 14.08.2014 13:22

Ich kann euch Schweizer wieder nur beneiden:

http://www.persoenlich.com/news/medien/swissmediacast-ueberarbeitete-strategie-fuer-den-umschwung-auf-dab-319462#.U-y3paN6I7B

Antworten:

Das macht Freude! Bleibt nur zu hoffen, dass dann auch die Programmvielfalt interessanter wird und weniger Mainstreamlastig. Wir beobachten weiterhin mit grossem Interesse...!

von DAB-Swiss - am 14.08.2014 14:25
Fragt sich nur wer darüber senden will, wenn es jetzt schon auf SMC-D02 wieder freie Sendeplätze gibt und SMC-D03 N-CH sogar halb leer ist.

von radiohead - am 14.08.2014 14:47
Mögliche bis sichere Interessenten für das zweite deutschschweizer SMC-Ensemble
Radio Zürisee will z.B. unbedingt deutschschweizweit senden
Radio 1 will ja an sich auch zurück auf DAB (sie hatten sich für LIMUS-DIGRIS beworben, sind aber nicht in die Ränge gekommen) - der kommt sicher auch zurück zur SMC
Radio Grischa/Südostschweiz will auch deutschschweizweit senden.
Rouge FM will ebenfalls in die Deutschschweiz herein senden, und zwar richtig; einen Probelauf gab es ja schon auf 9A/7A SMC Nordschweiz, jetzt wollen sie dann richtig in die Deutschschweiz kommen.

Vier kommerzielle Radios bislang, da können natürlich noch einige mehr dazu kommen.

von dxbruelhart - am 14.08.2014 16:17
Zitat
persoenlich.com
Der Digitalradio-Standard DAB+ soll bis 2024 die UKW-Radioverbreitung ablösen.


Schön, dass wieder mal ein neues Datum zur UKW-Abschaltung genannt wurde. :rolleyes:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 14.08.2014 17:40
Zürisee und Grischa könnten schon längst auf 7D senden wenn sie wirklich wollen, es hat Platz auf SMC D02.

Radio 1 kommt sicher nicht zurück, sonnst hätten sie letztes Jahr nicht SMC03 N-CH verlassen. Für Schawinski ist ein Parallelbetrieb UKW und DAB via SMC zu teuer.

Gleiches gilt für Rouge-FM. Es besteht kein Interesse in der Deutschschweiz über DAB für ein paar Dutzend Hörer zu senden.

von radiohead - am 14.08.2014 17:57
@radiohead: Ab September ist 7D wieder voll.. LandLiebe Radio und Pilatus sind dann drauf.

von Rabbit76 - am 14.08.2014 18:29
Ok, die verschieben sich von den kleineren Ensembles auf das Grosse. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Regionalen Ensembles schlussendlich noch leerer sind als sonst. Auf dem Ostschweizer nur noch 4 Programme und auf dem Nordschweizer 9, davon 5x SRF 1 Regiojournale. Wow, für soviel "Vielfalt" benötigt es kein weiteres SMC DAB-Ensemble.

von radiohead - am 14.08.2014 19:22
Das 7 D Ensemble ist mit 18 Programmen voll belegt.
Wenn die Datenrate für Audio mindestens 64 Kbps betragen muss ( Eventuell als Vorgabe vom BAKOM ? )
und die SMC Zusatzdienste anbieten will dann wird ein Mux nicht mehr ausreichen.
Wie das dann umgesetzt wird bleibt Abzuwarten. Einen Ansturm Diverser Anbieter erwarte Ich Aktuell nicht.

von RADIO354 - am 14.08.2014 21:40
Viele schöne Worte, mehr aber auch nicht.

Die SwissMediaCast AG wurde ja quasi als "Selbsthilfegruppe privater Radioveranstalter" ins Leben gerufen. Vordergründig erfolgte dieser Schritt mit dem Ziel, für mehr Vielfalt zu sorgen. Was die eigentliche Absicht war, sehen wir heute. Hinter der Arbeitsgruppe DigiMig stecken im Grunde genommen die selben Kräfte. Insofern erwarte ich da keine Wunder - und schon gar nicht mehr Vielfalt.

Immerhin wird die technische Entwicklung bis 2024 nicht stehen bleiben. Da können die Platzhirsche von heute noch so vereint dagegen halten: Die heranwachsende Generation wird sich die gebotene Einfalt bis dahin kaum mehr bieten lassen. Der User wird mündig genug sein, um die neuen Möglichkeiten zu entdecken. Gilt für's Radio übrigens genauso wie für's Fernsehen.

von digiradio.ch - am 14.08.2014 22:35
Zitat

Da können die Platzhirsche von heute noch so vereint dagegen halten:


Doch, doch, die Platzhirsche machen gute Lobby-Arbeit in einem dekadenten Parlament: Die SRG bringt bis dann eine (verfassungswidrige) Umwandlung einer gebrauchsabhängigen Nutzergebühr in eine allgemeine RTV-(Verblödungs-)Steuer durch, weitet diese auf Doppelbesteuerung aus (KMUs). So kann die geschützte Werkstatt weiter werkeln und sich aufblähen. Die 'privaten Platzhirsche' schleimen im Schatten der SRG, weil sie auch noch Brosamen von dieser Abzocke erhalten.
Und die copy/paste-Printmedien ('Durchlauferhitzer') verhalten sich ruhig - und wissen auch genau warum.

von Wurlitzer - am 15.08.2014 09:13
Anonym kann man das Parlament als dekantent bezeichnen, Wurlitzer. Unser Parlament wird demokratisch gewählt. Bitte mache deine Aussagen mit deinem wirklichen Namen.

von Heinz Lindenmann - am 15.08.2014 09:46
Zitat
Wurlitzer
die Platzhirsche machen gute Lobby-Arbeit in einem dekadenten Parlament: Die SRG bringt bis dann eine (verfassungswidrige) Umwandlung einer gebrauchsabhängigen Nutzergebühr in eine allgemeine RTV-(Verblödungs-)Steuer durch, weitet diese auf Doppelbesteuerung aus (KMUs). So kann die geschützte Werkstatt weiter werkeln und sich aufblähen. Die 'privaten Platzhirsche' schleimen im Schatten der SRG, weil sie auch noch Brosamen von dieser Abzocke erhalten.
Und die copy/paste-Printmedien ('Durchlauferhitzer') verhalten sich ruhig - und wissen auch genau warum.


@Wurlitzer: Kompliment! Bringt die Mechanismen genau auf den Punkt. Kann man gar nicht besser umschreiben!

von digiradio.ch - am 15.08.2014 14:06
@dxbruelhart: Wo hast du das denn her, dass RougeFM wieder in der Deutschschweiz senden will? Der Sender lief ja (leider) quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

von Wrzlbrnft - am 16.08.2014 15:53
Ja,

Radio 1 und Rouge FM sind doch vom 7 A `runter gegangen in dem Moment wo das Gebiet auf
Basel und die Zentralschweiz ausgeweitet worden ist.
Das war den Beiden wohl zu Teuer.

Die " Nichtmainstreamer " unter den Kommerziellen werden wohl der Digris den Vorzug geben.
Also Primär Ballungsräume erschliessen.
Wobei Ich gerne Radio 1 per DAB+ für das Autoradio zum Beispiel haben würde.
Aber das wird ein Wunsch bleiben.
Rouge FM würde eine Andere Farbe in die Ostschweizer Radiolandschaft tragen. Ob das aber bezahlbar ist ?

OT : Ist Euch was auf 7 D aufgefallen ?
Das Programm ESPACE 2+ war 2x in der Stationsliste davon 1x mit ? hinter dem Stationsnamen.
Mein Dual Dab 4 wollte Radio Inside Heute Nachmittag nicht abspielen.
Ich musste den 7 D nochmal Manuell einlesen. Danach war es OK.

von RADIO354 - am 16.08.2014 16:10
Zitat
RADIO354
.....
OT : Ist Euch was auf 7 D aufgefallen ?
Das Programm ESPACE 2+ war 2x in der Stationsliste davon 1x mit ? hinter dem Stationsnamen.
Mein Dual Dab 4 wollte Radio Inside Heute Nachmittag nicht abspielen.
Ich musste den 7 D nochmal Manuell einlesen. Danach war es OK.


Da dürfte am 7D mal was geändert oder angepasst worden sein. Je nach Zeitpunkt können die Empfänger schon mal ein wenig verrückt spielen.

von drahtlos - am 16.08.2014 19:49
@ wrzlbrnft: Nach der Abschaltung von Rouge FM im Winter habe ich mich in Kontakt gesetzt bei den verantwortlichen Personen bei Rouge FM. Diese sagten mir, dass sie bald wieder in der Deutschschweiz per DAB via Swissmediacast empfangbar sind, ohne aber Details zu nennen.
Sie hatten auch gar nicht wenige Hörer in der Deutschschweiz erreicht, denn bei uns wohnen auch viele Romands und Rouge FM ist auch bei manchen Deutschschweizern recht gut angekommen.

von dxbruelhart - am 16.08.2014 20:43
Rouge FM war der Grund, warum ich mit etwas Aufwand die Antenne auf den Mux NordCH optimiert habe. Leider war es dann vorbei. Sobald Rouge FM im Mux D-CH wäre, hätte der auch wieder einen der ersten Speicherplätze.

von lindau42 - am 16.08.2014 22:54
Zitat
lindau42
Rouge FM war der Grund, warum ich mit etwas Aufwand die Antenne auf den Mux NordCH optimiert habe. Leider war es dann vorbei. Sobald Rouge FM im Mux D-CH wäre, hätte der auch wieder einen der ersten Speicherplätze.


Da der 7 D erstmal im September wieder Voll wird wenn Land Liebe Radio und Radio Pilatus den Mux
wechseln bliebe als Sofortmassnahme ein Auftritt in den Regionalen Muxen.

Der Ostschweizer Regionalmux sollte in Lindau noch gut gehen via Rüthi.
Weiteres wird sich zeigen wenn Neue Frequenzanträge zur Koordinierung bei der Bundesnetzagentur
auftauchen. Für die Ostschweiz stehen im Moment mit Stand Letzten Montag noch keine Neuen
Standorte drinn. Der 25 KW Standort Säntis für diesen Mux wurde aus der Planung `rausgenommen

von RADIO354 - am 17.08.2014 08:59
Zitat
RADIO354
Da der 7 D erstmal im September wieder Voll wird wenn Land Liebe Radio und Radio Pilatus den Mux wechseln bliebe als Sofortmassnahme ein Auftritt in den Regionalen Muxen.


Es ist davon auszugehen, dass 2015 wieder neue Plätze frei werden. Schliesslich will die SRG bis dahin ja die Migration auf DAB+ abgeschlossen haben. Spätestens dann werden auch die letzten verbleibenden DAB Programme die Simulcast-Ausstrahlung auf dem ersten Layer beendet haben. Espace 2, Option Musique und Rete Tre könnten dann das Feld auf Kanal 7D räumen und in den ersten Layer wechseln.

Interessant ist übrigens auch, dass auf der SRG-eigenen Informationsseite (www.digitalradio.ch) das inzwischen privatisierte WRS World Radio Switzerland nur noch als Teil der DAB+ Insel Genève aufgeführt wird! Die Abschaltung des Programms vom Westschweizer Kanal 12A scheint also bevorzustehen.

von digiradio.ch - am 17.08.2014 10:32
Zitat
RADIO354
Zitat
lindau42
Rouge FM war der Grund, warum ich mit etwas Aufwand die Antenne auf den Mux NordCH optimiert habe. Leider war es dann vorbei. Sobald Rouge FM im Mux D-CH wäre, hätte der auch wieder einen der ersten Speicherplätze.


Da der 7 D erstmal im September wieder Voll wird wenn Land Liebe Radio und Radio Pilatus den Mux
wechseln bliebe als Sofortmassnahme ein Auftritt in den Regionalen Muxen.

Der Ostschweizer Regionalmux sollte in Lindau noch gut gehen via Rüthi.
Weiteres wird sich zeigen wenn Neue Frequenzanträge zur Koordinierung bei der Bundesnetzagentur
auftauchen. Für die Ostschweiz stehen im Moment mit Stand Letzten Montag noch keine Neuen
Standorte drinn. Der 25 KW Standort Säntis für diesen Mux wurde aus der Planung `rausgenommen


Ja, der Rüthi kommt in Lindau und weiter in Richtung Memmingen noch gut durch. Allerdings geht in Richtung Friedrichshafen schnell die Power aus.

von lindau42 - am 17.08.2014 15:22
Kommt mir gerade in den Sinn: auch die Energy Gruppe möchte ja noch weitere Spartensender auf DAB+ aufschalten. Da besteht also auch noch Bedarf an Sendeplätzen, welche sicherlich nicht in den Regionalensembles angesiedelt werden. :rolleyes:

Die Radioverantwortlichen können sich selber lieb sein: wenn sie die Hörer von UKW auf DAB+ bringen wollen, müssen Sie dort ein vielfältiges, spartenreiches Angebot aufbauen, sonst interessiert das Keinen. Wie schon mehrmals erwähnt: Chartsdudelsender gibt's auf UKW und DAB+ bereits genug. Abwechslung muss her!

von DAB-Swiss - am 18.08.2014 11:12
Die Voice of Russia möchte schweizweit senden.
Weitere ausländische mehrsprachige Programme könnten folgen die über Kurzwelle hörbar sind wie Radio China International oder VOA.

von Maxtech - am 18.08.2014 12:46
Immer wieder Träume hier, Rouge FM hat kein Geld für die Deutschschweiz. SMC ist zu teuer.

von Heinz Lindenmann - am 18.08.2014 15:24
Zitat
Heinz Lindenmann
Immer wieder Träume hier, Rouge FM hat kein Geld für die Deutschschweiz. SMC ist zu teuer.


Wenn die dann sehen, wie weit die mit der Felsenegg kommen, werden die vielleicht gerne auf SMC umsteigen. Digris-LIMUS ist gemäss ihren eigenen Aussagen eh voll. Die haben ja auch 72kbit und nicht 64 wie die SMC. Also zieht es vermutlich den einen oder anderen auf die Lokal-Ensembles von SMC. Kann ja auch sein, dass die SMC die Preise etwas senken wird, in Anbetracht der Kosten bei Digris.

von drahtlos - am 18.08.2014 19:07
Wieder einmal etwas Neues zu diesem Thread. ;)

Gemäss Medienmitteilung von SwissMediaCast (SMC) werden die Pläne für ein zweites Deutschschweiz-Ensemble nun tatsächlich konkreter. Die entsprechende Bedarfsanmeldung wurde beim Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) deponiert. Im Hinblick auf das randvolle, erste Ensemble für die Deutschschweiz auf Kanal 7D, will SMC so mehr Kapazität für Privatradios schaffen. Ab Januar 2017 seien sämtliche bestehenden DAB-Kapazitäten vollständig ausgebucht, heisst es. Insbesondere die kleinen Radiostationen sollen nun einen einfacheren Zugang zum Digitalradio DAB+ erhalten. Sie sollen sich auch Anteilsmässig an der Firma SwissMediaCast beteiligen können. Welche Stationen damit gemeint sind, ist noch nicht ganz klar, denn die kleineren, nichtkommerziellen Anbieter finden ja momentan genügend Platz auf dem DAB-Inseln von Limus-Digris. Oder handelt es sich dabei gar um Spartensender wie beispielsweise Radio 32 Goldies oder Radio Melody? Trotz allem ist ein Sendestart dieses 2. Deutschschweizer Ensembles vor 2018 eher unwahrscheinlich. Noch immer weisen ja die bereits bestehenden regionalen Ensembles von SMC grosse versorgungstechnische Defizite auf. Seit Anfang 2016 hat die netzbetreibende Firma praktisch keine neuen Sender mehr in Betrieb genommen.

Weiss eventuell jemand von Euch mehr dazu? :rolleyes:

von DAB-Swiss - am 02.07.2016 17:03
Zitat
DAB-Swiss
Noch immer weisen ja die bereits bestehenden regionalen Ensembles von SMC grosse versorgungstechnische Defizite auf.


Besteht lizenzrechtlich keine Pflicht, das Gebiet eines Regional-Mux irgendwann vollständig zu versorgen?

Beispielsweise wird das Kantonsgebiet Aargau nicht vollständig versorgt (z.B. fehlt der Sender Reuenthal, welcher den nördlichen Aargau abdecken könnte. Hingegen sendet der sprachregionale Mux von diesem Standort.)
So muss ein Sender, welcher das gesamte Aargauer Kantonsgebiet abdecken möchte, zwangsläufig auf dem sprachregionalen Mux senden. Das macht doch eigentlich keinen Sinn (und kostet viel mehr).

von tommy_radiofan - am 02.07.2016 18:10
@ DAB- Swiss,

Hallo Stefan,

Um welche Medienmitteilung geht es ?
Die Letzte Medienmitteilung der SMC, die Ich kenne, ist vom Dez. 2014 ...
Ja, der Aus- und Umbau der DAB+ Muxe ist fast zum Stillstand gekommen.
Warum entzieht sich meiner Kenntnis.

MfG aus der Ostschweiz.
Det.

von RADIO354 - am 03.07.2016 14:18
@RADIO354: Das sind eben Presse- oder Informationsmeldungen, welche SMC auf der Webseite gar nicht publiziert und welche jeweils auf Umwegen an mich gelangen. Komische Sache...!

von DAB-Swiss - am 04.07.2016 09:42
@ DAB- Swiss : Ich habe einen Link zu der Medienmitteilung entdeckt.
Das Ganze erhält nicht Viel Konkretes ( Wer ab wann Auf Welchem Kanal sendet zum Beispiel ).

von RADIO354 - am 04.07.2016 13:59
Hier eine Antwort zur Frage von RADIO354 im Norwegen-UKW-Ausstiegs-Thread im DAB-Forum:
Das zweite landesweite Swissmediacast-Ensemble wird wohl auch ein gemeinsames Ensemble mit der SRG werden; das wird die Entlastung der jetzt sehr vollen Ensembles bringen. Da die Privaten jetzt schon recht gut bedient sind, könnte das zweite SMC-Ensemble auch vorwiegend von der SRG genutzt werden.

von dxbruelhart - am 14.01.2017 05:59
Das lässt auf höhere Bitraten hoffen, die Slideshow käme dann wohl auch zurück. (Nur dieses elendige "+" in den Labels wäre damit nicht erledigt :rolleyes: )

von Japhi - am 14.01.2017 17:45
Zitat
dxbruelhart
Hier eine Antwort zur Frage von RADIO354 im Norwegen-UKW-Ausstiegs-Thread im DAB-Forum:
Das zweite landesweite Swissmediacast-Ensemble wird wohl auch ein gemeinsames Ensemble mit der SRG werden; das wird die Entlastung der jetzt sehr vollen Ensembles bringen. Da die Privaten jetzt schon recht gut bedient sind, könnte das zweite SMC-Ensemble auch vorwiegend von der SRG genutzt werden.


Hallo Zusammen,

Ich habe das Entscheidende Wort in dem Posting von @ dxbruelhart mal fett und unterstrichen markiert " könnte ".
Mal schauen was gemacht wird. Ein Schritt in Richtung Klasse statt noch mehr Masse wäre wünschenswert.
Jedoch steigen die Kosten der DAB+ Verbreitung für noch ein Weiteres Sprachregionales Netz.
Inwieweit das in Kauf genommen wird oder nicht bleibt abzuwarten.

Diverse Sendestandortanfragen für das Mögliche Dritte Sprachregionale Ensemble ( Nach 12 C und 7 D ) müssten dann irgendwann
in den Dateien der Bundesnetzagentur erscheinen.

von RADIO354 - am 14.01.2017 19:33
Stefan Ehrbar hat zum zweiten deutschschweizweiten Ensemble der SMC folgendes geschrieben:
http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/medien/mit_neuen_radiosendern_gegen_die_internet-konkurrenz/

Mit neuen Radiosendern gegen die Internet-Konkurrenz

Von Stefan Ehrbar

Samstag, 21. Januar 2017 23:30

Ob sich das Digitalradio gegen das Internet durchsetzt, ist ungewiss. Neue Programme sollen für neuen Schub sorgen.

Das Digitalradio DAB+ kämpft gegen eine mächtige Konkurrenz. Über das Internet können unbegrenzt viele Radioprogramme empfangen werden, ohne Rücksicht auf Grenzen der terrestrischen Sendernetze. Über DAB+ hingegen sind zurzeit erst 34 Programme der SRG und von privaten Stationen in der ganzen Deutschschweiz zu empfangen. Das soll sich ändern. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) könnte bald die Konzession für den Aufbau eines weiteren sprachregionalen DAB+-Netzes vergeben. Auf einem solchen haben bis 18 Radioprogramme Platz.

Wie viele Interessenten sich für diesen sogenannten dritten sprachregionalen Layer beworben haben, gibt das Bakom nicht bekannt. Auch der weitere Zeitplan wird unter Verschluss gehalten. Es sei «denkbar», dass dieses Jahr weitere DAB+-Konzessionen erteilt werden, sagt ein Sprecher. Interesse angemeldet hat die Swiss Media Cast AG (SMC). Der Netzbetreiber gehört verschiedenen Privatradios, Verlagen, der SRG und Telekom-Unternehmen. Die SMC habe im letzten Herbst ein Konzessionsgeruch eingereicht, bestätigt Geschäftsführer Rolf Schurter. Nach einem positiven Entscheid dürfte es neun bis 12 Monate dauern, bis die ersten Sender aufgeschaltet würden. Welche Programme über das neue Netz verbreitet werden sollen, sei noch offen. Unter den Interessenten seien solche, welche bereits heute auf den regional beschränkten Sendernetzen zu finden sind, aber auch Programme, welche noch nicht auf DAB+ aufgeschaltet seien. Interesse hat etwa der Schlagersender FM1 Melody bekundet.

Junge bevorzugen das Internet
Nach dem Willen der Branche soll DAB+ bis 2024 die UKW-Technologie ablösen. Bereits in drei Jahren soll mit der Abschaltung der ersten UKW-Sender begonnen werden. Das digitale Radio hat schnell Anhänger gefunden. Im Frühling 2016 fand bereits 27 Prozent der Radionutzung in der Schweiz über DAB+ statt, UKW war erstmals für weniger als die Hälfte des Radiokonsums verantwortlich. Fast gleichauf mit DAB+ lag allerdings der Radiokonsum über das Internet. Vor allem junge Radiohörer ziehen das Internet vor. Bei den 15-34-Jährigen betrug sein Marktanteil 40 Prozent, DAB+ kam nur auf 22 Prozent. Nur bei den über 55-Jährigen war DAB+ klar beliebter als das Internet, wie die Studie der Arbeitsgruppe Digimig zeigt. UKW ist immer noch der beliebteste Empfangsweg, die Nutzung sinkt aber schnell. Ob sich DAB+ oder das Internet durchsetzen werden, gilt in der Branche als Glaubensfrage. Während einige von einem Nebeneinander ausgehen und die Vorzüge von DAB+ preisen – die Übertragungskosten, die mit zunehmender Hörerzahl nicht steigen, die Unabhängigkeit vom mobilen Internet und Flatrate-Abos und die Einfachheit der Bedienung – gehen andere davon aus, dass das Internet spätestens dominieren wird, wenn Autohersteller grossflächig SIM-Karten in ihre Bordunterhaltung einbauen.

Mit der Programmoffensive legt DAB+ zu. Insgesamt können zurzeit 117 Radioprogramme in der Schweiz über DAB+ gehört werden. Die meisten davon werden in regionalen und lokalen Netzen verbreitet. Diese werden neben der SMC von der SRG, der Romandie Médias SA und der Digris betrieben. Letztere betreibt in verschiedenen Städten und Agglomerationen DAB+-Netze vorab für nicht-kommerzielle Programm – und setzt nun auch auf ausländische Stationen. Die Westschweizer Telekom-Firma Leman Telecommunication (LT) will über die Digris-Netze «Radio Italia» verbreiten, wie LT-Chef Stefano Bosmani sagt. Erst soll es den Sender im Tessin geben, danach in den Regionen Genf, Bern und Zürich. Schon Mitte 2017 soll es soweit sein. Die Nachfrage nach italienischer Musik sei in der Schweiz sehr hoch, sagt Bosmani. Bis 2018 soll Radio Italia im ganzen Land verbreitet werden.


von dxbruelhart - am 25.01.2017 06:37
Das Wort " Unbegrenzt " oder das hier :
" ...die Unabhängigkeit vom mobilen Internet und Flatrate-Abos und die Einfachheit der Bedienung – gehen andere davon aus, dass das Internet spätestens dominieren wird, wenn Autohersteller grossflächig SIM-Karten in ihre Bordunterhaltung einbauen. "

Spätestens an Dieser Stelle packt mich das Kalte Entsetzen....
Kann Aktuell im Grenzüberschreitenden Strassenverkehr nach dem EU Raum nicht oder nur mit
Grosser Vorsicht genossen werden.
Zu Hause kein Thema... Die Auswahl von Radiostationen via WWW Kabel und SAT ist sehr gross.
Nur noch Internetempfang im Autoradio sehe Ich als Nachteil an.
Von der Technischen Realisierbarkeit " Flächendeckend für Alle " mal abgesehen.

Ob die Aufschaltung von noch mehr Gleichartigen Programmen, am Unteren Qualitätslimit, brüllend
Laut der Erfolgsgarant für DAB+ ist bezweifle Ich mal.
Mehr Klasse als Masse bitte !
Das Allmächtige Internet mit 20 000 und mehr Webstreams kann kein Terrestrisches Rundfunknetz
konkurrenzieren wohl aber ergänzen.

von RADIO354 - am 25.01.2017 08:51
Das sehe ich genauso wie RADIO354. DAB+ kann nur mit Qualität punkten, sodass eine möglichst breite Palette an Musiksparten abgedeckt wird (ist momentan erst bedingt der Fall). Das Internet kann als Vergleich nicht herangezogen werden. Das sind zwei parallel laufende, völlig verschiedene Systeme. Das Internet mit einem Riesenagebot, jedoch sehr störungsanfällig und in Massen über das Handynetz nicht realisierbar (man denke auch an die Streamingkosten) und DAB+ mit grosser Versorgungssicherheit, aber geringerem Angebot.

Ich ertappe mich selbst immer mehr, dass ich weg vom Internet komme, da ich zwischendurch Probleme mit meinem Internetradio habe (die Anbieter wechseln auch oft die Streamadresse) und ich nun auf DAB+ doch ein paar für mich sehr angenehme Sender gefunden habe. Im Auto ist's für mich sowieso keine Diskussion, da läuft DAB+.

von DAB-Swiss - am 25.01.2017 09:46
Zitat
DAB-Swiss
Ich ertappe mich selbst immer mehr, dass ich weg vom Internet komme, da ich zwischendurch Probleme mit meinem Internetradio habe (die Anbieter wechseln auch oft die Streamadresse) und ich nun auf DAB+ doch ein paar für mich sehr angenehme Sender gefunden habe. Im Auto ist's für mich sowieso keine Diskussion, da läuft DAB+.


Ist bei mir genau umgekehrt. Seit 4 Jahren habe ich kein DAB+ mehr im Auto. Mangelnde Tunnelversorgung hat mich zu viele Nerven gekostet. Empfang meistens direkt über die App der Programmveranstalter oder via TuneIn Pro, wo mir auch eine Aufnahmefunktion zur Verfügung steht.
DAB+ für die Grundversorgung bleibt aber unbestritten. Nutze ich selber eigentlich nur noch im Büro und im Schlafzimmer (Radiowecker).

von digiradio.ch - am 29.01.2017 14:13
DAB+ im Auto ist genial. Ich möchte kein Auto mehr ohne DAB+ empfang. Die Tunnels stören mich nicht wirklich, da ich meistens sowieso den eingestellten Sender nicht empfangen kann. Auserdem kommen immer mehr Tunnels hinzu.

von Rabbit76 - am 29.01.2017 19:04
Zitat
DAB-Swiss
Das sehe ich genauso wie RADIO354. DAB+ kann nur mit Qualität punkten, sodass eine möglichst breite Palette an Musiksparten abgedeckt wird (ist momentan erst bedingt der Fall). Das Internet kann als Vergleich nicht herangezogen werden. Das sind zwei parallel laufende, völlig verschiedene Systeme. Das Internet mit einem Riesenagebot, jedoch sehr störungsanfällig und in Massen über das Handynetz nicht realisierbar (man denke auch an die Streamingkosten) und DAB+ mit grosser Versorgungssicherheit, aber geringerem Angebot.

Ich ertappe mich selbst immer mehr, dass ich weg vom Internet komme, da ich zwischendurch Probleme mit meinem Internetradio habe (die Anbieter wechseln auch oft die Streamadresse) und ich nun auf DAB+ doch ein paar für mich sehr angenehme Sender gefunden habe. Im Auto ist's für mich sowieso keine Diskussion, da läuft DAB+.


Naja, wenn sich die Politik durchsetzt, ist es mit der Vielfalt eh bald vorbei. Als Deutscher wäre es mir besonders um die Muskwelle und auch Option Musique sehr schade, die ich früher per Mittelwelle hören konnte.
http://www.derbund.ch/kultur/pop-und-jazz/billaggebuehren-fuer-hudigaeggeler/story/13888339

von rolling_stone - am 16.02.2017 08:47
Die Swissmediacast hat im vergangenen Herbst das Konzessionsgesuch für den neuen deutschschweitweiten Layer D05 beim Bakom eingereicht; auf die Antwort vom Bakom betreffend neuen Lizenzen wartet die ganze Schweiz schon seit Monaten...

von dxbruelhart - am 20.06.2017 07:58
Ja Christian, es ist wirklich langsam mehr als peinlich. Bin mittlerweile mit dem Bekanntagebetrmin schon 4x vertröstet worden und es geht einfach nicht vorwärts. Wenn man wenigstens wüsste, wo der Schuh klemmt! :-( Aber im Hintergrund laufen da abgrundtiefe Kämpfe ziwschen Verlegern, Veranstaltern und dem BAKOM, sonst wäre das keine solche Zangengeburt, vermute ich.

Auch das Projekt Digital Oberland wäre immer noch pendent und keinesfalls ad-acta gelegt.

Einfach nur schade, dass die Öffentlichkeit nie informiert wird! :mad:

von DAB-Swiss - am 20.06.2017 11:05
Mittlerweile ist es August 2017 geworden und man wartet immer noch vergebens auf die Bekanntgabe von weiteren DAB-Übetragungskapazitäten durch das BAKOM. :confused:

Was da wohl los ist? Echt komisch!

von DAB-Swiss - am 03.08.2017 09:48
Mittlerweile weiss ich auch etwas mehr dazu:
Es gibt wohl doch mehrere Bewerber für das zweite private Ensemble der Deutschschweiz; Hr. Wehrlin sagte mir am Radioday, mit Glück könne man noch 2017 mit einer Antwort rechnen, vielleicht aber eben auch erst im nächsten Jahr.

von dxbruelhart - am 11.10.2017 18:50
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.