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Couleur 3 bald auch in der Deutschschweiz auf DAB+

Startbeitrag von digiradio.ch am 15.09.2015 17:59

Wurde auch Zeit! Wie heute anlässlich des 13. DAB+ Workshops zu erfahren war, wird Couleur 3 noch in diesem Jahr den ersten DAB+ Layer der SRG bereichern. Das Programm wird somit endlich auch in der Deutschschweiz via DAB+ verfügbar sein.

Ich nehme mal an, dass dies gegen Ende diesen Jahres geschehen wird, zumal die SRG ja schon seit jeher beabsichtigt hat, die DAB Programme nach dem alten Standard per Ende 2015 abzuschalten (DRS 1, DRS 4 News und DRS Musikwelle).

Die 50 interessantesten Antworten:

Danke Digiradio.ch für die Informationen - diesmal tönt es doch wirklich friedlicher beim Thema DAB.;)

Ich frage mich, was sonst noch kommen könnte auf dem 1. Layer, wenn 3 DABalt Programme verschwinden, wobei ich zugeben muss, die 3 DABalt Programme waren ja bereits arg dezimiert in der Sendequalität, da wird es vermutlich höchstens ein paar Anpassungen geben oder den einen oder anderen Datendienst. Testweise hätten die SRG ja auch mal Versuche mit Surround-DAB machen können, 3-6 Monate. Doch dazu reicht wohl die frei werdende Datenrate eh nicht. Aber TPEG wäre jetzt mal ein Thema oder Jounaline, event. mal testweise ein EPG.

Traurig für mich - ich darf nun endlich die letzten 5 DABalt Geräte entsorgen.....:confused:

von drahtlos - am 15.09.2015 19:48
Zitat
Stefan Heimers
Ich wäre dafür den Fehlerschutz zu erhöhen, ich habe unterwegs in der Eisenbahn nämlich immer noch viele Aussetzer.


Es wurde doch angekündigt auf dem 12 C die Leistung am Uetliberg zu erhöhen bzw. Weitere Standorte
aufzuschalten. Dann könnte es in der Bahn Besser laufen, allerdings scheint offiziell die Gattung
Radiohörer ( nicht via Mobilfunk ! ) in der Bahn keine Bedeutung mehr zu haben.
In der Deutschschweiz habe Ich in der Bahn meistens 7 D gewählt. Das Netz ist zumeist Stärker.
Oder gleich auf Radio in der Bahn verzichtet.

von RADIO354 - am 17.09.2015 08:21
Zu Couleur 3: Der Empfang via UKW 104.2 oder DAB 12A ist bislang meist nicht optimal oder auf 12A auch gar nicht - so ist Couleur 3 auf 12C wirklich ein grosser Gewinn!
Zur Netzversorgung in Bahntunnels: Da gibts es heute meist UMTS oder gar LTE in den Bahntunnels im Grossraum Glarnerland-Zürich, aber es wird kein DAB eingespeist - der Vorrang für die zahlbaren Mobilfunknetze ist klar, das müsste aber nicht so sein. Zur Versorgung ausserhalb von Tunnels bringt die Erhöhung des Fehlerschutzes eine deutliche Verbesserung.
@ Stefan Heimers: Wo konkret hast Du heute Aussetzer auf den Bahnstrecken in den DAB-Netzen?

von dxbruelhart - am 17.09.2015 08:30
Also bleibt die " Baustelle " 12 C uns noch 1 Jahr erhalten, obwohl als Migrationsende zu DAB+
Jahrelang 2015 Kommuniziert wurde.
Ich habe ein Dokument dazu auf meinem Rechner gefunden welches ab Anfang 2016 Alle Programme
in DAB+ darstellt. Das Dokument stammt von 2009. Warum man nun 6 Jahre Später " umfällt " kann
Ich nicht nachvollziehen.
Aber der 1. Eintrag in Diesem Thread nennt doch die Couleur 3 Aufschaltung noch in Diesem Jahr
Machen können wir da sowieso Nichts.....

von RADIO354 - am 07.11.2015 09:08
SRG Medienmitteilung von heute, 28.04.2016:

Zitat:
"Die SRG erweitert ihr Angebot für Digitalradio DAB+. Ab 15. November 2016 ist ein weiterer Teil ihrer DAB+ Programme in der ganzen Schweiz zu empfangen. Damit dieser Ausbau möglich ist, beendet die SRG den Betrieb von DAB......

Ab 15. November 2016 sendet sie auch die Programme Radio SRF 3, Couleur 3 und Rete Tre in der ganzen Schweiz über DAB+."

http://srgssr.ch/en/media/press-releases/single/date/2016/srg-ssr-verbessert-angebot-fuer-digitalradio-dab/

MfG

von dxbern - am 28.04.2016 08:13
Ich bin auch sehr froh darüber, dass wir Couleur 3 endlich sehr gut empfangen können ab dem November; bislang geht es hier und auf meinem Arbeitsweg auf UKW 104,20 vom Chasseral, das Signal verzerrt aber oft; 12A ist nicht stark genug, dass es meist durchkommt, nur an wenigen Punkten reicht es (mir scheint das Signal wurde schwächer seit einigen Monaten).
Ich frage mich aber nur, weshalb das beliebteste Musikradio der SRG so lange zurückgehalten wurde, zunächst kam RSR2 Espace 2, und andere Programme; früher hatten wir Couleur 3 noch im Nachtprogramm von DRS3, aber das ist auch schon lange (vielleicht 20 Jahre) her.

von dxbruelhart - am 28.04.2016 12:44
Zitat
radiohead
Mal eine Frage zu Couleur 3 auf 12A. Mit welcher Fehlerkorrektur wird da gesendet? Ich nehme an, dass es besser ist als EEP-3A, denn ich kann den Sender trotz sehr schwachem Signal ohne Unterbrechung auf einer Anhöhe bei Winterthur-Hegi empfangen und gleichzeitig den aktuellen Sonnenuntergang geniessen.

[attachment 7658 IMG_20160706_211147.JPG]


Oder der Nahe Brühlberg stopft mit seinen DAB Sendern den Empfänger etwas zu.
Ich sehe das Hier vor Ort auch wie der 9 B ( Buchserberg ) mit 1 Kw ERP aus 5 Km Distanz die
Pegel Diverser DAB Muxe etwas `runterzieht. Ich konnte das mit den Pegeln ( Beispiel 5 C ) vor der Einschaltung
zweifelsfrei vergleichen.

von RADIO354 - am 08.07.2016 08:52
Aus dem gestrigen "Technischen Infoletter" der SRG:

Zitat

DAB+. Offen für mehr Radio.

Ab 15. November 2016 erweitert die SRG ihr Angebot für Digitalradio DAB+. In der ganzen Schweiz werden die DAB+ Programm-Plattformen neu belegt. Die dritten SRG-Radioprogramme Radio SRF 3, Couleur 3 und Rete Tre sind beispielsweise neu in allen Landesteilen zu hören. Zudem wird das Sendegebiet der SRF-Regionaljournale ausgedehnt. Damit dieser Ausbau möglich ist, beendet die SRG den Parallelbetrieb von DAB und DAB+. Die SRG-Radioprogramme empfangen Sie ab 15. November 2016 ausschliesslich auf DAB+. Die Radioverbreitung über Satellit und online ändert sich nicht.

Damit die Hörerinnen und Hörer alle bisherigen und alle neuen DAB+ Programme empfangen können, benötigen sie ein DAB+ Radio. Sie müssen am 15. November 2016 ab 14.15 Uhr einen Sendersuchlauf durchführen. Weitere Informationen zur Umschaltung finden Sie unter: www.dabplus.ch


Also auch Rete Tre künftig auf 12C statt 7D, wenn ich das richtig deute. Und es wird jetzt sogar eine genaue Uhrzeit für die Umschaltung genannt.

"Zudem wird das Sendegebiet der SRF-Regionaljournale ausgedehnt." ... Was damit wohl gemeint ist? Neue D03-Standorte? Eine (teilweise?) Migration der Regis nach 7D? Oder...? Da blicke ich grad nicht durch.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 15.07.2016 04:08
Zitat
Jassy
So sieht es dann wohl aus:

http://www.dabplus.ch/de/dabplus/#dabplusausbau

Will man eventuell die ganze Regionaljournale im 12C ausstrahlen und dann wie damals mit 90elf auseinander schalten?

Die Satellitversion von SRF 1 (Also ohne Regionaljournal) wird dann wohl nur noch in Tessin auf UKW laufen? Auf DAB läuft dort dann die Regionalversion Graubünden. Oder wird dann im Tessin auf UKW auch das Regionaljournal aus Graubünden zu hören sein?


Das " 90elf - Verfahren " ( Bandbreitenmanagement ) hatte Ich vor Jahren der SRF vorgeschlagen,
genauso wie die Aufschaltung des Graubündner Regi im 12 D. Beides wurde abgelehnt.
Nun, das Graubündner Regi kam dann Doch auf den 12 D.
Villeicht wird dann im 12 C für die Regis tatsächlich mit Bandbreitenmanagement gearbeitet.
Alle Regis Gleichzeitig mit 64 Kbps im 12 C halte Ich für unmöglich.
Leider ist der Wechsel bei den Regis in der Deutschschweiz zu unpräzise formuliert um daraus Schlüsse zur Kanalbelegung
Danach ziehen zu können.

von RADIO354 - am 15.07.2016 08:02
Jetzt ist bekannt, wie es mit den Regis weitergeht:
Alle 7 Regionaljournale wechseln von 7A/8B/9B79D auf 12 C; mit meiner schriftlichen Anfrage bei broadcast.ch hatte ich Erfolg und es kam folgende Antowrt zurück - und es könnte nun sehr gut auf das 90elf-Verfahren rauslaufen:

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Regionaljournale werden auf unseren eigenen Layer wechseln. Sie werden die Programme ab dem 15. November 2016, 14.15 Uhr auf der Layer 12C der SRG finden. Um die Programme wieder empfangen zu können, müssen Sie am 15. November 2016 nach 14.15 Uhr einen neuen Sendersuchlauf starten.

Sie werden neu in der ganzen Deutschschweiz alle Regionaljournale empfangen können.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Die Bandbreite der 7 Regionaljpournal-Streams könnte ja auch z.B. 24 kbit in Mono sein, in DAB+ kommt so doch noch eine brauchbare Tonqualität heraus - oder eben dynamische Bandbreitenverwaltung über alle SRG-Programme, das wäre fast noch eleganter.

von dxbruelhart - am 18.07.2016 08:12
Rechnen wir mal durch:
Laut http://www.dabplus.ch/de/dabplus/#dabplusausbau fallen folgende Programme auf 12C weg:

- Swiss Classic (96kbps) ... Wechsel auf 7D (?)
- Swiss Jazz (72kbps) ... Wechsel auf 7D (?)
- SRF1 mp2 (56kbps) ... Ersatzlose Abschaltung
- SRF4 mp2 (48kbps) ... Ersatzlose Abschaltung
- SRF-MW mp2 (56kbps) ... Ersatzlose Abschaltung
- SRF1+ (80kbps) .. Ersatz durch Regionalversionen

--> macht 408kbps, die frei werden.

Aufgeschaltet werden Option Musique und Couleur3. Nehmen wir mal an, dass beiden je 64kbps zugestanden werden, bleiben noch 280kbps auf 12C frei für die Regionaljournale. Geteilt durch 7 ergibt das 40kbps pro Regionaljournal während den Regionalisierungen. Das wäre in Mono wohl noch erträglich. In der nicht-regionalisierten Zeit kann man nach der "90elf-Methode" auf den Hauptstream verlinken und eine höhere Bandbreite nutzen.

Die mp2-Programme senden mit geringerem Fehlerschutz, also stimmt meine Rechnung nicht ganz, aber so in etwa sollte das doch passen oder habe ich etwas übersehen?

Denkbar wäre natürlich auch, dass man die Bandbreiten generell neu verteilt und z.B. alle Programme auf 64kbps reduziert. Dann würde noch mehr Platz auf 12C frei und es müsste dann sogar für alle Regis mit eigenem 24/7-Stream reichen. Das darf jetzt aber jemand anders nachrechnen. ;)

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 18.07.2016 19:02
Das gefällt mir erstmal gar nicht und sieht nach " Vollstopfen " aus. Das Dynamische Bandbreitenmanagement
wollte die SRF Seinerzeit nicht einsetzen wegen zu grosser Bedenken ob Alle Empfänger das Fehlerfrei
umsetzen.
Nun, da 90Elf ja auf der Grundlage " Geldgier vor Intelligenz " Abgestellt wurde konnten leider
auch keine Weiteren Erfahrungen mit dem Dynamischen Bandbreitenmanagement mehr gemacht werden.
Daher komme Ich zu dem Schluss das die Regis dann Alle # 24/ 7 on Air sein werden.
Hoffentlich irre Ich mich Dieses Mal.

von RADIO354 - am 18.07.2016 19:22
Zitat
Ostschweizer
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Aufgeschaltet werden Option Musique und Couleur3.


Wer sagt denn, dass diese auf 12C aufgeschaltet werden? Zumindest bei Couleur 3 halte ich es für viel wahrscheinlicher, dass dieser auf 7D landen wird. Gerade auch weil dort Espace 2 abgeschaltet wird und Rete 3 drauf ist.


Option Musique steht in der Übersicht unter "Wechsel", soll also 7D offenbar verlassen.
Bei Couleur3 ist es nur Spekulation meinerseits. Wenn aber schon Classic und Jazz nach 7D wandern (die stehen auch in der "Wechsel"-Rubrik), wird dort der Platz wieder knapp, trotz Wegfall von Espace2 und OM.
Nicht völlig auszuschliessen wäre allerdings, dass einige SRG-Programme neu auf die SMC D03-Muxe kommen, wo ja mit dem Umzug der Regis ebenfalls Platz frei wird.

Sehr schade, dass die SRG bisher keine konkreteren Infos herausgibt. So kann man im Moment nur spekulieren.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 19.07.2016 03:56
Da ist sie bereits, die Antwort der SRG:

Zitat

Wie Sie bereits richtig festgestellt haben, werden die Regionaljournale auf den Layer D01 / 12C verschoben. Die anderen Programme wechseln wie folgt:

- Swiss Classic+ : wechselt auf den Layer D03 / 7A
- Swiss Jazz+ : wechselt auf den Layer D03 / 7A
- Option Musique+ : wechselt auf den Layer D03 / 7A
- Couleur 3+ : wird neu auf den Layer D03 / 7A aufgeschaltet


Dass die vier Programme auf 7A aufgeschaltet werden, hat mich doch einigermassen überrascht, da dies ja eigentlich ein lokaler Mux sein sollte. Ich habe auch gleich nachgefragt ob sie im Ostschweizer Mux 9B ebenfalls starten werden, jedoch bisher noch keine Antwort auf diese Frage erhalten. Genügend Platz gäbe es dort ja.

Zumindest ist nun die Belegung des 12C ab dem 15. November klar:


  • Radio SRF 1 AG SO
  • Radio SRF 1 BE FR VS
  • Radio SRF 1 BS
  • Radio SRF 1 GR
  • Radio SRF 1 LU
  • Radio SRF 1 SG
  • Radio SRF 1 ZH SH
  • Radio SRF 2 Kultur
  • Radio SRF 3
  • Radio SRF 4 News
  • Radio SRF Virus
  • Radio SRF Musikwelle
  • Swiss Pop
  • RTS 1ere
  • RSI Rete Uno
  • Radio Rumantsch



Das wären dann 16 Programme und somit müsste es immerhin noch für rund 72 kbps reichen, was eigentlich genügen sollte.

von Ostschweizer - am 20.07.2016 19:08
7x SRF 1 auf DAB. Soll ja auch DAB nicht anders sein als auf UKW. Ich wage nun mal zu behaupten, dass es ohne Regionalisierung möglich wäre alle SRG Kanäle auf einen Mux zu klatschen. Ein sprachübergreifender, landesweiter Mux wäre meines Erachtens ökonomischer.

In meinem Szenario wird normalerweise mit 56 kbps gesendet, Klassik mit 96 kbps und Wortprogramme mit 32 kbps. Beim Ausseinanderschalten senden die Regis mit 24 kbps mono; die fehlende Bandbreite wird SRF 2, Espace 2 und Rete Due abgeknipst, welche in der Zeit soweit ich weiss sowieso eher Wortprogramme bringen.

Voraussetzung ist aber, dass man 56 kbps akzeptabel findet. Ich verstehe die audiophile Fraktion, denen das wohl zuwenig sein dürfte. Ich selber höre kaum einen Unterschied, sofern ein guter Encoder am Werk ist.

Platz auf 12A: 1096 kbps

56 SRF 1 (168)
--- (24) SRF 1 AG
--- (24) SRF 1 BE
--- (24) SRF 1 BS
--- (24) SRF 1 GR
--- (24) SRF 1 SG
--- (24) SRF 1 LU
--- (24) SRF 1 ZH
96 SRF 2 (56)
56 SRF 3
32 SRF 4 News
56 SRF Virus
56 SRF Musikwelle
56 RTS Première
96 RTS Espace 2 (56)
56 RTS Couleur 3
56 RTS Option Musique
56 RSI Rete Uno
96 RSI Rete Due (56)
56 RSI Rete Tre
56 RTR Rumantsch
56 Swiss Pop
96 Swiss Classic
56 Swiss Jazz

von mkey - am 21.07.2016 08:42
Zitat
dxbruelhart
Da müssen die Regionalensembles, insbesondere 7A und 9B noch ausgebaut werden, um die SRG-Programme auch in den Regionen hörbar zu machen, wo sie es jetzt sind, gerade Swiss Jazz und Couleur 3 sind ja sehr beliebte Musikprogramme der SRG.


Unbedingt !

In der Ostschweiz gibt es nun schon 2 ! Jahre Verzögerung im Ausbau.
In den Letzten 8 Monaten wurde auch Nichts aufgeschaltet. Ich finde die Angedachte Lösung Grauenhaft.

Der Einzige Vorteil : Das Pure Empfänger Problem wird zumindest bei den Regis Eliminiert :
Die Empfänger ( Pure Sensia, One Classic II, Pure One Flow ) wollen bei Mehrfachempfang
des Selben Programms immer das Zuletzt eingelesene wiedergeben. Wehe wenn das Geradeso
hereinkommt. Hier wird der 9 D genommen. der läuft Indoor aber nicht Immer Richtig. Der 9 B aus
5000 Meter Entfernung gesendet wird Ignoriert. Schlimmer Noch : sogar wenn es gelungen ist
SRF 1 SG+ vom 9 B abzuspeichern springt der Empfänger irgendwann ( auch während des Stand by )
von Alleine auf den 9 D und der Ärger fängt von Vorne an... Wenigstens Das ist am 15 November
vorbei.

von RADIO354 - am 21.07.2016 08:46
Zitat
RADIO354
Die SRF wird das Dynamische Bandbreitenmanagement Nie verwenden.
Das wurde schon lange " geprüft und Verworfen " Quelle : Antwort der SRF auf Meine Diesbezügliche Anfrage.
Also wird der 12 C Vollgestopft. Wobei SRF 1 SG und SRF 1 GR auch während der Regionalen Info`s
Oft das Gleiche senden...


Die SRG wird ihre Gründe haben. Leider sieht es so aus, als wäre DAB+ nach wie vor sowohl senderseitig als auch empfängerseitig ein einziger Workaround. Im digitalen Zeitalter erwarte ich die Möglichkeit, dass eine Regionalisierung und ein Bandbreitenmanagement funktioniert. Offensichtlich funktioniert es aber nicht gut genug und wird daher von der SRG nicht in Betracht gezogen.

von mkey - am 21.07.2016 09:01
Je näher man dem anvisierten UKW-Abschaltdatum entgegen kommt, desto wichtiger wird für mich die Frage nach der Klangqualität. Alles unterhalb von 96kbps ist für mich für öffentlich-rechtliche Programme eigentlich inakzeptabel. 64kbps klingen zwar angesichts der geringen Datenrate erstaunlich gut, aber eben im Vergleich zu einem gut empfangbaren stationären UKW-Signal einfach schlechter.

Also mittelfristig muss man sich da noch was Schlaueres einfallen lassen. Aber vielleicht macht ja bis dahin auch der SRF irgendwann mal noch einen zweiten Deutschschweizer Mux auf, sodass man den ersten entlasten kann.

von Habakukk - am 21.07.2016 09:02
Zitat
mkey
Im digitalen Zeitalter erwarte ich die Möglichkeit, dass eine Regionalisierung und ein Bandbreitenmanagement funktioniert. Offensichtlich funktioniert es aber nicht gut genug und wird daher von der SRG nicht in Betracht gezogen.


Das schlimme ist: wenn man jetzt schon so viel Rücksicht auf irgendwelche vergurkten Empfänger nimmt, werden sich gewisse sinnvolle Features nie mehr durchsetzen. Man hat es ja bei UKW gesehen, was heraus kommt, wenn nahezu in keinem Empfänger Radiotext implementiert ist. Dann mißbraucht man halt die dafür nie vorgesehene Programmkennung für dynamische Infos.

Es wird bei DAB+ nie Audiodatenraten oberhalb 96kbps bei PL EEP1-A geben, weil sich das niemand einsetzen traut, wenn die allermeisten Empfänger das wegen der Datenraten nicht mehr packen. Gerade für kleine Ensembles mit wenigen Programmen schade, weil man so wahlweise mögliche Klangqualität herschenkt oder möglichen besseren Empfang durch besseren Fehlerschutz.

Es wird künftig auch nur in Ausnahmefällen dynamisches Bandbreitenmanagement geben, weil derzeit keiner der Empfänger in der Lage ist, das anständig ohne Aussetzer hinzubekommen. Das Risiko, dass sich Leute wegen der ständigen Aussetzer beschweren, will auch fast niemand eingehen.

So bleibt DAB+ in dieser Hinsicht leider unter seinen Möglichkeiten.

von Habakukk - am 21.07.2016 09:08
Nein, genau so könnte es auch mit den allermeisten Radios funktionieren (zumindest die mit Frontier Silicon Chipsatz).

Ich merke das jeden Tag im Lokalensemble 11A Ingolstadt, wo um 7 und 9 Uhr bei Radio ND1 dynamisch zwischen eigenem Stream (72kbps) und Verweis auf Radio IN umgeschaltet wird. Das sind Aussetzer von 1-2 Sekunden, und die könnte man tatsächlich etwas geschickter in einen Moment Stille (z.B. vor/in ein Zeitzeichen vor den Nachrichten) reinpacken.

Das Problem sind nur die paar wenigen Geräte, die sich offenbar bei sowas auch mal aufhängen. Aber das sind imho sehr wenige.

Ein weiteres Problem ist: was macht man dann mit der zusätzlichen Bandbreite, wenn man die Regionaljournale wieder auf den gemeinsamen SRF1-Stream geschaltet hat? Klar, man kann SRF1 dann mehr Datenrate spendieren, aber alles kriegt man dort nicht unter. Also könnte man auch den anderen SRF-Programmen außerhalb der Regionaljournale mehr Datenrate spendieren. Und das ist halt leider auch ein Problem, dass viele DAB-Radios selbst eine Änderung der Datenrate innerhalb des gleichen Streams nicht ohne Aussetzer verkraften. Auch das kann ich im 11A Ingolstadt beobachten: wenn bei Radio IN dann die Datenrate von 80kbps auf 96kbps hochgefahren wird, setzt es bei meinen Radios auch dort aus.

von Habakukk - am 21.07.2016 09:30
Dieses Dynamische Bandbreitenmanagement hätte man doch zum Beispiel auf
den Regionalmuxen testen und verfeinern können. Empfängerseitig wäre eine Genaue Spezifikation
von Vorteil gewesen. Verpflichtung an die Hersteller, die Funktionalität sicherzustellen, oder kein
Marktzugang in die Schweiz ! Als Kunde ( Händler ) kann man das verlangen...
Ich finde es schade, dass dieses Verfahren nicht eingesetzt wird. Aber die Würfel sind gefallen.....

Warum die SRF von der Regionalmuxverwendung im Layer 3 Abstand nimmt wüsste Ich gerne.

von RADIO354 - am 21.07.2016 14:03
Zitat
Wrzlbrnft


Solche Überschneidungen sind bei der DAB-Technologie nun mal gegeben. In der Ostschweiz bekommst du im Rheintal bis hinunter nach Chur auch viele Programme doppelt rein.


Dafür fehlen dann in der Gegenrichrung nach St. Margrethen wiederum Andere da Dort der 7 A nicht vorhanden ist.
Die Kunst es Allen Recht zu machen ist in dem Falle Schwierig. Falls Swiss Jazz / Classic nicht
auf dem 9 B erscheinen sollten sogar ein Absolutes No Go, denn da würden Weite Teile der Ostschweiz nebst
Kantonshauptstadt St. Gallen vom Empfang ausgeschlossen.

Villeicht wird ja auch der 7 A zum 2. Deutschschweizer Layer gemacht. Das ist aber nur ein Gedanke
von mir. Was passiert dann mit den Exklusiv auf dem 9 B / 8 B gesendeten Programmen ?
Eiin Eventueller Ausbau des 7 A in die Ostschweiz würde wieder zu Jahrelangen Verzögerungen führen.
Wegen dem Umstieg vom 9 D auf 9 B hinkt der Ausbau in der Ostschweiz nun Schon 2 Jahre hinterher...

von RADIO354 - am 24.07.2016 09:11
R. Südostschweiz hat auch definitiv zugesagt, dass sie von Anfang an das Glarnerland versorgen - 12D geht hier in Netstal nicht, vielleicht nur in Nieder- und Oberurnen, aber für den Kanton ist 12D untauglich.
7D ist doch heute schon in grösseren Teilen von Graubünden empfangbar; es braucht noch Sender für das Engadin, das Schanfigg, das obere Prättigau und das Landwassertal, das Albulatal und das Hinterrheintal brauchen noch Sender, das lässt sich aber in den verbleibenden Monaten bis zum Spätherbst gut realisieren (der Vertrag wird den Ausbau auch bedingen).

von dxbruelhart - am 26.07.2016 19:19
Hallo Zusammen,

Villeicht wird die Zusammenlegung der Regis auf den 12 C von der SRF auch wegen Problemen diverser
Empfänger in Überlappungsregionen durchgeführt. Beispiel : Bei Mehrfachempfang Ein und Desselben
Regionaljournales von Verschiedenen Layers versucht der Empfänger das Schwach ankommende
erfolglos abzuspielen ( Aussetzer, Meldung : " Station nicht verfügbar " )
Während der Eigentlich für Den Empfangsort zuständige, einwandfrei empfangbare, Sender ignoriert
wird.
Mit der Auseinanderschaltung des Ostschweizer D 03 Muxes auf 9 B/ 9D wurde mir das Problem
gewissermassen auf dem Silbertablett serviert. Für Otto Normalverbraucher eine Grauenhafte Angelegenheit.

von RADIO354 - am 05.08.2016 14:46
Hier noch eine Info der SRG für Euch, betreffend "1ere BIS+":

"Auf 1ere-BIS+ wird ab dem 15. November 2016 grundsätzlich das Programm von La 1ère ausgestrahlt.

Ergänzend zum Basisprogramm hören Sie dort bei regionalen Wahlen oder anderen wichtigen regionalen Ereignissen zusätzliche Beiträge und Informationen.

Ähnlich wie bei einem Regionaljournal, jedoch nicht in regelmässigen Abständen.

1ere-BIS+ ist kein neues Programm. Im Bedarfsfall wird auf diesem Programm die Ausstrahlung der Regionaljournalsendungen über DAB verbreitet."

Gute Idee, finde ich! ;)

von DAB-Swiss - am 23.09.2016 08:30
Noch 1 Monat...

Insgeheim Hoffe Ich das man die Regionalprogramme auf den Regionalen Layern Belässt und nicht
den 12 C damit vollknallt und dann noch Swiss Jazz eventuell auf die nicht Vollständig ausgebauen
Regionallayer legen wird. Der Ausbau der Regionallayer z.B. Ostschweiz ist sehr langsam geworden.
Dieses Jahr wurde gerade mal die Lücke im Bereich St. Margrethen geschlossen.
Die Weiteren, geplanten Standorte konnten nicht mit Aufschaltterminen versehen werden. Es gibt
auch keinerlei Kommunikation darüber. Wenn @ DAB- Swiss nicht nachgefragt hätte würde auch kaum
Jemand wissen das der Pfänder auf dem 9 B schon läuft.

von RADIO354 - am 15.10.2016 15:04
Wie dem auch sei,

Kommt Swiss Jazz auf den Layer 3 ist z.B. in Kreuzlingen Dessen Empfang nicht mehr möglich.
Wird Kreuzlingen via Fernmeldeamt Konstanz hervorragend mit dem 12 C versorgt fehlt Diese Versorgung
im 3. Layer.
Auf dieser Interaktiven Karte kann man sich durch Eingabe von Radio SRF 1 SG die Empfangbarkeit
des 3. Layers für die Regionen Ostschweiz, Zürich, Zentralschweiz und Basel zum Beispiel anzeigen
lassen. Man sieht die Lücken im Indoorempfang Deutlich.
Ich hoffe, dass man Keines der Programme von 12 C in den 3. Layer verlegt bis die Reichweiten identisch
sind. Und das werden sie am 15. November wahrscheinlich nicht sein.

von RADIO354 - am 17.10.2016 09:18
@dastro: Irgendwie bin ich trotzdem froh um die drei noch aus der Telefonrundspruch Zeit stammenden SRG Programme. Die Privaten bringen heute leider nichts mehr zustande als öde Mainstreamprogramme, ohne jegliche Innovation (Ausnahme rro Musikprogramme im Wallis und Radio Melody von FM1 in der Ostschweiz). Spartenkanäle auf DAB+ sind da keine zu erwarten. Schon nur dass man es nicht zustande bringt, ein Programm wie Radio 32 Goldies auf DAB+ zu verbreiten, ist ein Armutszeugnis. Da sind mir die drei SRG Festplattendudler hundertmal lieber und mein Billag Geld wert. ;-)

von DAB-Swiss - am 17.10.2016 14:21
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat
RADIO354
Kommt Swiss Jazz auf den Layer 3 ist z.B. in Kreuzlingen Dessen Empfang nicht mehr möglich.
Wird Kreuzlingen via Fernmeldeamt Konstanz hervorragend mit dem 12 C versorgt fehlt Diese Versorgung im 3. Layer.


Kreuzlingen und Umgebung müsste doch bestens via Pfänder mit 9B versorgt sein. Dass auf der interaktiven Karte dort ein so grosses Loch prangt, liegt wohl daran, dass die Karte nicht auf dem neuesten Stand ist.

[attachment 8220 2016-10-17_pfaender_interaktive_karte.jpg]

Stimmt, seitdem der Pfänder den 9B sendet, geht hier (Lindau) der Mux Ostschweiz auch im Keller mit minimaler Antenne. Lücken gibt es hier nahezu keine mehr.

von lindau42 - am 18.10.2016 06:01
SwissJazz muss auf 12C bleiben, da es wie die beiden anderen Musikkanälen ein schweizweites Angebot ist (sprachübergreifend, deshalb auch unmoderiert). Schade nur, dass 12C so wenig Overspill nach Deutschland hat. SwissJazz ist immer noch ein hevorragendes Musikprogramm. Bei den drei Musikprogrammen gibt es zwar keine Moderation, musikjournalistisch wird aber dennoch gearbeitet. Die Musiktitel werden handverlesen, da arbeitet eine richtige Musikredaktion, die auch Neuvorstellungen reinbringt und alle Tonträger ausführlich katalogisiert mit Informationen, wie sie auf den Webseiten abrufbar sind. Da unterscheiden sich SwissPopJazzClassic ganz deutlich von Spartenablegern anderer Programmanbieter, die nur eine Dauerrotation dudeln.

von Peter Schwarz - am 18.10.2016 10:26
@ Rolf, der Frequenzfänger,

Hallo,

Das der Pfänder in der Karte keinen Eintrag als 9B Sendestandort hat ist Korrekt.
Scheint man noch nicht ergänzt zu haben.
Allerdings scheint die Eingezeichnete Dunkelgrüne Farbe für Portabel- Indoor den Pfänder auf 9 B sehr wohl zu berücksichtigen.
Denn Ohne Pfänder wäre weder in St. Margrethen noch in Rheineck mit
einer Prognose Portabel- Indoor zu rechnen.
Nicht vergessen : Der Pfänder sendet auf dem 9 B mit Scharfer Richtstrahlung und Max 2 KW ERP.
Nach Kreuzlingen gehen ca. 300 Watt `raus ( Bundesnetzdateien ).

von RADIO354 - am 18.10.2016 12:37
Na ja, man müsste es mal vor Ort ausprobieren. Dass in Teilen von Kreuzlingen nicht mal Outdoor-Empfang gehen soll, wie es die Karte suggeriert, halte ich aber für unwahrscheinlich, auch wenn in diese Richtung nicht die volle Leistung rausgeht. Man hat doch dort freie Sicht zum Pfänder.

Heikler ist die Situation aber sicher am Untersee. Da wird es wohl noch etwas länger dauern, bis auf dem 3. Layer die volle Abdeckung erreicht wird. Auch Teile der Stadt Schaffhausen gelten laut der interaktiven Karte derzeit noch als offiziell unversorgt mit SMC D03, auch wenn in der Realität 7A vom Uetliberg in weiten Teilen des Stadtgebiets recht gut geht. 9B vom Cholfirst soll aber ja "bald" kommen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 18.10.2016 19:30
@ Rolf, der Frequenzfänger,

Ein Test bei der Fahrt durch Kreuzlingen von Romannshorn kommend in Richtung Konstanz ergab
Stellenweisen 9 B ( DMC D 03 O CH ) Empfang, nicht Beifahrertauglich, nur in den Weniger Dicht
bebauten Bereichen der Strasse war das Audio verfügbar. Geschätzt in Weniger als 50% der
Gesamtzeit die die Durchfahrt Kreuzlingens gedauert hatte.

Ich wollte die Gegenrichtung auch testen... das Gerät wollte aber nicht mehr. Es ist kaputtgegangen,
während das Auto ca. 1 Stunde abgestellt war. Es waren keine Stationen mehr empfangbar und der
dann von mir aktivierte Scan wird nicht beendet,
Schon Erstaunlich wie " lange " das Neue so hält. Frühere Empfänger hielten Jahrzehnte. Nun, Ich
werde mal bei der einbauenden Garage zwecks Garantiefall vorstellig werden.
Gewechselt ist das Teil ja in 2 Minuten.

von RADIO354 - am 26.10.2016 18:32
Mich ärgert der Entscheid der SRG 8x SRF1 auf 12C hören zu müssen ungemein. 7 Programme davon werden sicher noch mit einer unterirdischen Qualität ausgesendet, so dass man kaum den ganzen Tag so ein Regionalprogramm hören kann.

Ich hoffe es gibt genug Proteste von denen, die es noch nicht wissen und erst später merken werden! Hier im Forum nimmt man das ja mehr oder weniger hin, wie es mir vorkommt. Meine Schreiben an die SRG werden einfach ignoriert, resp. Antworten stehen regelmässig aus.

Man hätte ja auch mal einen DMB-Video Kanal aufschalten können. Immerhin kann das LG Stylus 2 auch DMB empfangen.

von drahtlos - am 01.11.2016 08:34
90% aller Hörer von Spotify und Co. sind in erster Linie Festplattenhörer - von denen gibt es leider immer mehr. Bei SwissJazz gibt es immerhin noch die MusicJury, bei der man noch aktiv mitmachen kann. Mir reichen aber die Titel die dort gespielt werden vollkommen, insbesondere wenn es Raritäten sind. Dazu noch Original-CD-Cover mittels Slideshow. Aber in den Regional-Ensembles, mit mehreren Einschränkungen - nein Danke SRG.
SwissJazz schreibt mir übrigens - ihnen wären die Hände gebunden.... was für mich die Sache ziemlich genau beschreibt, wie es kommen wird.

von drahtlos - am 01.11.2016 15:26
Zitat
drahtlos
Mich ärgert der Entscheid der SRG 8x SRF1 auf 12C hören zu müssen ungemein. 7 Programme davon werden sicher noch mit einer unterirdischen Qualität ausgesendet, so dass man kaum den ganzen Tag so ein Regionalprogramm hören kann.

Ich hoffe es gibt genug Proteste von denen, die es noch nicht wissen und erst später merken werden! Hier im Forum nimmt man das ja mehr oder weniger hin, wie es mir vorkommt. Meine Schreiben an die SRG werden einfach ignoriert, resp. Antworten stehen regelmässig aus.

Man hätte ja auch mal einen DMB-Video Kanal aufschalten können. Immerhin kann das LG Stylus 2 auch DMB empfangen.

Naja, theoretisch wäre es möglich, dass man sie mit der 90elf-Methode verschaltet. Dann könnte man die Regionalprogramme in überwiegend besserer Qualität hören als derzeit.

DMB-Fernsehen fänd ich auch interessant.

von Zwölf - am 03.11.2016 09:09
Zitat
PhanTomAs
Weiß man denn schon, wann der Säntis den 9B aufschalten wird? Wenn der wirklich mit satten 25 kW sendet, wie in der Sender-Tabelle eingetragen, dann wird das Signal hier bombig ankommen. Bislang trotz Pfänder null Signal.


Die Sender- Tabelle wurde korrigiert.
Die ERP vom Pfänder wurde auf die Tatsächlichen 2 KW korrigiert. Wobei diese 2 KW zusätzlich mit
starker Richtstrahlung über ein Kleineres, niedriger montiertes Antennensystem gesendet werden.
Der Eintrag vom Säntis ist weg.

von RADIO354 - am 03.11.2016 11:24
@ dxbruelhart,

Der Ausbau ist eher zum Stillstand gekommen viel Turbo ist da nicht, höchstens der Kriechgang.
Für die Ostschweiz wurde 2016 gerademal 1 Standort in Betrieb genommen. Woran könnte das liegen ?

Selbst der Wechsel von der Valzeina von 9 D nach 9 B erfolgte nach mehr als 11 Monaten nicht.
Die 7 A Aufschaltung erst recht nicht. Woran könnte das liegen ? Informationen gibt es gleich gar Keine.
Nun ist da Oben Winter und die Wahrscheinlichkeit das sich in 2016 noch was ändert geht gegen Null.
So Technisch interessierte wie wir hier gibt es wohl auch zu Wenige.....

von RADIO354 - am 07.11.2016 13:55
Deinen Idealismus in Ehren, dxbruelhart, aber das glaubst Du doch selber nicht. So gross wie die Abneigung gerade gegen die jeweils geographisch nächstgelegene Sprache ist (in der Schweiz Stichwort "Röstigraben"), werden das nur einige Freaks sein. In Aachen findet man auf Studio Brussel ebenfalls das vielseitigere und bessere Musikprogramm aus der Nachbarregion. Und ja, es ist nicht ganz unbekannt und einige hören es (auch 3FM oder Classic21), aber ich würde dennoch nie behaupten, diese Programme würden hier mehr Hörer haben als Eins Live...

von Peter Schwarz - am 07.11.2016 21:41
Zudem gibt es noch eine Differenz zwischen können und wollen. Ich könnte mir vorstellen, dass viele Deutschschweizer bei französischsprachigen Programmen ähnlich schnell weiterschalten wie einige Deutsche, wenn sie auf ein Programm in Schweizerdeutsch stoßen.
Man ist sich heut zutage gewohnt, dass man alles in Muttersprache bekommt, und wenn nicht, holt man sich die Musik lieber aus dem Internet als dass man einen fremdsprachigen Sender einstellt, bei dem man sich womöglich anstrengen müsste um was vom Gesprochenen zu verstehen. Ist zumindest meine Vermutung.

Trotzdem wäre es natürlich toll, man würde über die landesweiten Muxe maximale Vielfalt verbreiten und nicht zig Programmplätze mit gleichen oder ähnlichen Inhalten füllen.

von Zwölf - am 08.11.2016 00:25
Zitat
dxbruelhart
Wenn es mal richtig bekannt ist, dass Couleur 3 nun auch in weiten Teilen der Deutschschweiz einwandfrei empfangbar ist, wird Couleur 3 sicher tagsüber von mehr Deutschschweizern gehört werden als SRF/DRS3 - die Musik ist bei Couleur 3 einfach auch heute noch um viele Stufen besser und vielfältiger.


Irgendwie werden deine Posts von Jahr zu Jahr realitätsfremder :confused:

In der Stadt Bern ist Couleur 3 und SRF 3 gleichermassen gut zu empfangen und dies seit Jahren. Und dennoch wird in Bern SRF 3 gehört. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Französischkenntnisse gerade in der Stadt und den Kanton Bern sehr gut sind, dürfte deine Prognose wohl eher nicht stimmen.
Die Aussage, dass die Musik auf Couleur 3 vielfältiger ist kann ich und vermutlich jeder bestätigen. Aber besser liegt im Ermessen des Einzelnen. Gerade die Mischung von aktuellen Charts und Specials am Abend taugt mir. Der Wortanteil von SRF 3 ist für mein Gusto genau richtig. Müsste ich täglich 10 Stunden Couleur 3 hören, würde ich die Arbeitsstelle wechseln (trotz Französischkenntnissen und einem gewissen Faible für alternative Musik).

von mkey - am 08.11.2016 07:24
Das damalige DRS 3 hatte ende der Neunziger seinen Tiefpunkt im Marktanteil erreicht. Erst durch die Neuausrichtung in den 00er Jahren konnte der Marktanteil wieder sukzessive auf den heutigen Stand erhöht werden. DRS 3 mag die alten Hörer verloren haben, hat aber durch die Neuausrichtung einen beträchtlichen Höreranteil gewonnen. Dies ist für mich (und ich hoffe auch für andere) Beweis genug, dass Couleur 3 mit seiner Aufmachung niemals eine ernsthafte Konkurrenz für SRF 3 in der Deutschschweiz darstellen wird.

Zum Vergleich:
SRF 3 hat einen MA von ~17% in der D-CH
Couleur 3 hat einen MA von ~6.5% in der F-CH

Quelle: Mediapulse 1. Sem / 2016

Die Privaten haben in der Westschweiz mehr Hörer als in der Deutschschweiz. Ergo darf man durchaus die Zahlen so interpretieren, als dass Mainstreammusik mehr Gefallen findet als alternative Musik. Auch wenn die Zahlen womöglich zugunsten der SRG frisiert wurden, so ist das Verhältnis 17:6.5 doch sehr eindeutig.
Man mag der SRG ankreiden, dass sie mit SRF 3 die Privaten gezielt konkurrenzieren, aber eine Aussage wie Couleur 3 wird mehr Hörer in der D-CH haben als SRF 3 ist einfach komplett realitätsfremd und absurd. Sorry.

von mkey - am 08.11.2016 09:13
Die Westschweizer Privatradios haben tatsächlich deutlich mehr Drive und dürften eben auch deswegen stärker gehört werden, da es seitens SRG keine direkte Konkurrenz gibt. Umgekehrt sendet aber Couleur 3 nicht derart unter Ausschluss der breiten Öffentlichkeit wie z.B. SRF Virus. Die Radiolandschaft in der Westschweiz insgesamt also diversifizierter als bei uns in der Deutschschweiz.

Ich denke aber ebenfalls nicht, dass Couleur 3 nun Heerscharen von Radiohörenden von SRF 3 abziehen wird. Wer heute wirklich Couleur 3 hören möchte, kann dies seit einigen Jahren immer problemloser auch via Internetstream per Mobilfunk tun. Lediglich der Zugang wird durch die DAB+-Verbreitung nun auch in der Deutschschweiz einfacher.

von Wrzlbrnft - am 08.11.2016 15:04
Ich habe der SRG auch geschrieben. Ich kann nicht verstehen, dass man SwissJazz und SwissClassic aus dem 1. Ensemble nimmt.

Meine Gründe:

- ein billiger DAB-Zusatz-Empfänger fürs Auto wird auf der Strecke Zürich Bern kaum automatisch den Kanal wechseln
- der Ausbau hinkt weit hinter dem 12C Ensemble hinterher
- mit Couleur 3 anstelle RSJ und SC wird dem 12C Ensemble eindeutig Vielfalt genommen
- wer hat Freude beim durchwählen von 12C dann gezwungener Massen 8x SRF 1 zu überspringen
- insbesondere die oben erwähnten Billig-DAB-Zusatzempfänger haben oftmals keine Speichertasten
- Die Tunnelversorgung ist bei 7A noch viel schlechter als auf 12C und wird es vermutlich länger bleiben

Ich hoffe auf viele Reklamationen. Die Hörer von RSJ und SClassic wissen ja alle NICHTS von ihrem Glück, ausser man liest hier im Forum mit. Billag zahle ich in Zukunft nur noch widerwillig. Die müssen mich in Zukunft mindestens 1x mahnen....

von drahtlos - am 08.11.2016 21:32
Hier in Hüfingen kommen 7A und 7D deutlich stärker als der 12C an. Ich denke, dass der Kanal 12 aufgrund seiner hohen Frequenz weniger Reichweite hat als der "tiefere" Kanal 7, trotz vielleicht umfangreicherem Sendernetz. Ich fände es gut, wenn der 1. Schweizer Layer D01 endlich auf einen tieferen Kanal wechseln würde. Hier in Ba-Wü war es auch gut, dass der SWR den Kanal 12 verlassen hat. Ich meine, dass der Kanal 12 ja nur deshalb für DAB genutzt wurde, weil damals ja noch Fernsehsender auf den anderen VHF-Kanälen gesendet haben. Heute sollte man die reichweitenstärkeren tieferen Kanäle nutzen. Kanal 12 und 13 könnte man dann ja v.a. für die immer wieder diskutierten Lokalnetze nutzen, für die es durchaus auch Bedarf gibt.

von wolfgangF - am 12.11.2016 10:55
Fast überall wurde die Qualität runtergedreht:

SRF1 80 kbps -> 64 kbps
SRF3 80 kbps -> 72 kbps
SRF4 64 kbps -> 56 kbps
SRF Virus 80 kbps -> 72 kbps
SRF Musikwelle 80 kbps -> 72 kbps
Swiss Pop 72 kbps -> 64 kbps
Swiss Jazz 72 kbps -> 64 kbps
Swiss Classic 96 kbps -> 64 kbps

Rete Uno und La Premiere hat man merkwürdigerweise auf 72 kbps belassen.
Ansonsten bleibt nur SRF2 mit 96 kbps wie bisher.

Soll das jetzt vielleicht die Zukunft von DAB sein?
Wer ist auf diese bekloppte Idee gekommen?

von bugi - am 15.11.2016 13:53
Hier noch ein paar aktuelle CSV's:

7A - 7D - 9B - 12C

So recht glücklich bin ich auch nicht mit den Änderungen. Zwar finde ich es grundsätzlich absolut richtig, das erste Programm komplett, also mit den Regis, auf dem primären Layer zu verbreiten, aber die daraus folgende Reduzierung der Bitraten kann ich absolut nicht begrüssen.
Schade auch, dass man nach wie vor die (jetzt endgültig unnötigen) Pluszeichen in den Labels belassen hat.
Ich hoffe sehr, dass der jetzige Zustand nicht der endgültige sein wird!

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 16.11.2016 19:50
Zitat
PeterA
Selbst Sender die auf 12C blieben, z.B. SwissPop zeigten nur noch No Signal an.


Ja, das hatte ich bei meinen Radios auch festgestellt. Allerdings betraf es nicht alle Programme - SRF3+ zum Beispiel konnten meine Radio weiterhin abspielen, auch ohne neuen Suchlauf.
Grund dafür ist, dass sich bei manchen Programmen die Service ID geändert hat. So zum Beispiel auch bei Swiss Pop (vor der Umstellung lautete die Service ID da 42F9, jetzt 42F1). Bei SRF3+ / SRF2 / Virus ist sie dagegen gleich geblieben.

von sonoro - am 16.11.2016 21:58
Zitat
RainerZ
SRF sollte doch mal so eine "a la 90elf" Umschaltung versuchen und ausserhalb der Regionalzeiten mit dicken Bitraten senden. 64 kbits für ÖR ist schon sehr mager...


Das hatte Ich der SRF mal vorgeschlagen, vor längerer Zeit schon.
Man wird wohl nichts in Dieser Richtung machen wollen.

Dann könnte man ja ein Bandbreitenmanagement " light " fahren.
Das bedeutet im Einzelnen : Die Bandbreite aller Programme ausser Radio SRF 1 bleibt immer Konstant.
Somit wäre das Verfahren schon mal nicht ganz so Kompliziert wie das 90elf Verfahren.

Das Programm Radio SRF 1 wird mit 96 Kbps in einem Stream gesendet, auf welchen Alle
Regionalen SRF 1 Kennungen verweisen.
In den Regionalen Sendezeiten wird auf 7x 40 Kbps in Mono auseinandergeschaltet. Das macht 280
Kbps im Gegensatz zu den 448 Kbps die nun für Radio SRF 1 verwendet werden.
Es würde zwar Ausserhalb der Regionalen Sendezeiten die Differenz von 280 Kbps und 96 Kbps
Gleich 184 kbps auch verschenkt, allerdings wären nun 168 kbps dauerhaft für die Anderen
Programme mehr verfügbar. Das wären dann 21 kbps Bandbreite Mehr wenn Ich mal SRF 2 Kultur
nichts dazugebe und die 96 kbps beibehalte.
Also für Die Anderen 16 Kbps dauerhaft mehr Audiobandbreite und die 8x 5 Kbps Differenz, macht
40 könnten dann auch noch Verwendung finden.
Ist nur mal so eine Idee von mir die mir so in den Sinn kam.
Schade, das man Dieses wohl niemals Testen wird. Die 40 Kbps in Mono für die Wortbeiträge
wären nämlich mal auszutesten ob das zu sehr Auffällt.

von RADIO354 - am 22.11.2016 20:21
Zitat
bugi
Fast überall wurde die Qualität runtergedreht:

SRF1 80 kbps -> 64 kbps
SRF3 80 kbps -> 72 kbps
SRF4 64 kbps -> 56 kbps
SRF Virus 80 kbps -> 72 kbps
SRF Musikwelle 80 kbps -> 72 kbps
Swiss Pop 72 kbps -> 64 kbps
Swiss Jazz 72 kbps -> 64 kbps
Swiss Classic 96 kbps -> 64 kbps

Rete Uno und La Premiere hat man merkwürdigerweise auf 72 kbps belassen.
Ansonsten bleibt nur SRF2 mit 96 kbps wie bisher.


Soll das jetzt vielleicht die Zukunft von DAB sein?
Wer ist auf diese bekloppte Idee gekommen?


Ich habe nun umgebaut.
Der Stereoanlage wurde ein " Topf " vorgeschaltet.
" Topf " bedeutet in dem Falle Topfield DVB- C Receiver. Da auf Dieser Stereoanlage der DAB+ Klang mit den
Niedrigen Bitraten schon auffällig ist kann Ich das bei Bedarf umgehen und zum Beispiel SRF 4
News via DVB- C in guter Qualität hören.

Mit einer Änderung der DAB+ Muxe im Sinne von mehr Qualität rechne Ich nicht mehr.
Mit Beginn der Tatsächlichen UKW Reduktion sollte das Thema allerdings wieder auf den Tisch
des Hauses gebracht werden. Denn UKW ist zumindest Anfangs als Stationäres Radiosystem
etabliert worden. Wenn DAB+ nun UKW ablösen wird muss dieser Aspekt Berücksichtigt werden.

von RADIO354 - am 30.12.2016 14:53
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