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Radioforum Schweiz
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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 1 Monat
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dxbruelhart, Stefan Heimers

Radio 15 aus Uster

Startbeitrag von Stefan Heimers am 24.10.2015 15:40

Heute um 18 Uhr ist der offizielle Start von Radio 15 aus Uster.

Homepage: www.radio15.ch

Stream: http://radio15.ice.infomaniak.ch/radio15-128.mp3

Facebook: www.facebook.com/Chillrizon

Seit ein paar Tagen laufen schon Tests und ein nonstop Musik Programm. Ich bin nun gespannt wie es um 18 Uhr losgeht, ob es ein live moderiertes Programm gegen wird. Unser Kollege dxbruelhart ist dort einer der beiden technischen Leiter.

Antworten:

Radio 15 ist gestern gut gestartet; Radio 15 bietet ein journalistisches Programm mit Berichten und Interviews aus dem Raum Uster, musikalisch will man ein sehr breites Spektrum senden, von Mainstream-Pop bis Hardrock und Metal und Techno und Trance; auch Blues und Jazz wird man hören bei Radio 15, und Dance/Electro gibts sowieso von einer der Hauptmoderatorinnen (Nicole).
Radio 15 wird montags bis freitags von 9-12h moderiert, abends gibt es auch moderierte Spezialsendungen - so am Mittwoch die Rocknight und am Donnerstag die Bluesnight mit DJ Da Barber (der stand am Anfang des Ganzen für mich - er informierte mich über einen anderen Sender, der in Uster starten soll - das kam dann alles ganz anders - und ich traf mich in der Folge mit DJ Betschi, der nun Radio 15 aufgebaut und gestartet hat.
Radio 15 hat bereits einige Werbekunden; wenn man genug Geld verdient, will man auch auf DAB gehen (möglichst innerhalb eines Jahres).
Hier das Programmschema von Radio 15 http://www.radio15.ch/419685945

von dxbruelhart - am 25.10.2015 07:02
Im Anzeiger von Uster erschien jetzt ein Bericht zu Radio 15:

Ein weiteres Radio buhlt um Hörer aus Uster
USTER Mit Radio 15 hat die Region Uster bereits ihr zweites Internetradio. Geschäftsführer Mathias Betschart will seinen Sender in drei Jahren auf Augenhöhe mit renommierten Lokalradios betreiben. Der Start des Senders wurde von Misstönen begleitet: Es gab Streit mit der Konkurrenz.

Radio 15 heisst das neue Ustermer Internetradio. Wieso «15»? «Weil das Radio im Jahr 2015 gegründet wurde», sagt Geschäftsführer Mathias «Betschi» Betschart. Das Studio befindet sich im Keller seines Wohnhauses. Am vergangenen Samstag ging es das erste Mal auf Sendung. «Wir hatten 66 Hörer, darunter sogar einen aus den USA. Das ist ein guter Start.»
Betschart will sich inhaltlich klar von anderen, kommerziellen Lokalradios unterscheiden. «Wir sind anders», hält er fest. Zwar würden auch auf Radio 15 Songs von bekannten Künstlern gespielt, aber nicht nur die zwei, drei bekanntesten Hits, sondern auch unbekanntere Perlen. Und das stilistische Spektrum soll wesentlich grösser sein. So kann es gut vorkommen, dass in einer Sendung ein Schmachtfetzen von Robbie Williams und ein metallisches Donnergrollen à la Rammstein aufeinandertreffen. «Aber natürlich nicht gleich nacheinander, solche Brüche dürfen nicht zu schnell kommen», so Betschart.

Musikalisch offen – bis auf Ländler und Klassik
Da spricht der DJ, der er seit vielen Jahren ist: an Hochzeiten, Chilbis, Grümpelturnieren, Geburtstagsfeiern – oder früher im legendären Ustermer «Stop», seiner ehemaligen Stammbeiz. Daneben ist er Musiker, ver­ öffentlichte erst unter dem Pseudonym Horizon und später als Chillrizon ingesamt elf selbst produzierte und im Eingenverlag vertriebene Chill-out-Alben. Chillrizon steht auch auf seinem Ledergilet, das ihn eigentlich als Rocker qualifiziert und letztlich seine Vielseitigkeit unterstreicht: Der Mann kann sogar Akkordeon spielen.
Ein straffes Sendekonzept soll es auf Radio 15 nicht geben. «Unsere Moderatorinnen und Moderatoren werden ihre Persönlichkeit und ihren Stil einbringen», sagt Betschart, und schränkt ein: «Also Klassik oder Ländler würden schon nicht so gut passen.» Mit ihm sind es insgesamt vier Leute am Mikrofon, die einen mit, die anderen ohne Radio-Erfahrung. Noch keinerlei Moderationspraxis hat Nadine Koller, eine Nachbarin Betscharts. Einige Tage vor dem Sendestart war sie noch eifrig am Üben, denn die Technik ist nicht ohne. «Ich werde vor allem Sachen aus den 1980er Jahren spielen», sagt sie.

Der Computer wählt aus 17000 Stücken
Musik gibts auf Radio 15 nonstop, ein Zufallsgenerator wählt aus 17 000 Stücken. Moderierte Sendungen werden zuvor auf der Website oder auf Facebook angekündigt; wann sie stattfinden, hängt nicht zuletzt von den Arbeitszeiten der Moderatoren ab. «Wir arbeiten alle 100 Prozent», sagt Betschart. An manchen Abenden sind zudem musikalische Specials oder längere Gespräche geplant. Gestern zum Beispiel war Hansruedi Knöpfli, der Präsident des Fussballklubs Rot Weiss Winikon, zu Gast.
Trotz den Lücken im Sendeablauf: Radio 15 will ein richtiges Radio sein. Geplant sind Nachrichten aus der Region und der Welt, Wetter, Verkehrsmeldungen, ein Veranstaltungskalender. 150 Hörer können sich derzeit gleichzeitig einloggen. «Diese Zahl lässt sich relativ unkompliziert erhöhen», sagt Betschart und hofft, dass dies schon bald nötig sein wird.

In drei Jahren mit den Grossen auf Augenhöhe
Erst einmal reicht es ihm, wenn die laufenden Kosten durch Sponsoren gedeckt sind. Seine Pläne jedoch sind ehrgeizig. In spätestens eineinhalb Jahren will er über DAB+ senden und wäre dann zum Beispiel auch im Auto zu empfangen. Das Ziel sei, in drei Jahren eine GmbH zu gründen und dann auf Augenhö­ he mit den bewährten Lokalradios zu sein. Dafür braucht er aber Mitstreiter. Techniker, Verkäufer und ein Finanzexperte sind schon im Team, jetzt sollen noch einige Moderatoren dazukommen, um die Anzahl Sendungen zu erhöhen.

Streit zwischen den zwei Radiomachern
Betschart selbst hat seine ersten Radioerfahrungen beim Kanal 8610 gemacht. Diese Radiostation ging im Frühsommer auf Sendung – und ist ebenfalls in Uster zu Hause (siehe Box). Die Trennung verlief nicht ganz harmonisch: Betschart wurde nach kurzer Zeit «entlassen», wenn man bei einem nicht vergüteten Temporäreinsatz überhaupt von Entlassung reden kann. Für Kanal-8610-Chef Erich Eduard Müller ist klar: «Mathias Betschart hat nur bei mir angefangen, um Informationen für ein eigenes Radio zu sammeln.» Man sehe es jetzt ja, Radio 15 sei eine 1:1-Kopie seiner Station. Betschart widerspricht. «Ich hatte die Idee für einen eigenen Sender erst nachdem ich die Kündigung erhalten hatte – per Whatsapp-Nachricht.»
Thomas Bacher

von dxbruelhart - am 28.10.2015 22:09
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