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Radioforum Schweiz
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 11 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 11 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
dxbruelhart, Mike, mkey

Swiss Radio Day 2016

Startbeitrag von dxbruelhart am 26.08.2016 06:10

Der Swiss Radio Day 2016 brachte mir einen sehr interssanten neuen Kontakt, ich habe den Verantwortlichen für die Sendernetze von DAB und DVB-T bei der SRG kennengelernt, also quasi der Nachfolger des (jetzt pensionierten) Stefan Widmer. Einen Namen erwähne ich hier vorerst nicht, da er auch eben der Hauptverantwortliche für die "Optimierung" des DVB-T Netzes ist - er würde vielleicht begründeten Angrifffen ausgesetzt.

Was wusste Roberta Cattaneo vom Bakom Neues? 2017 wird der Bundesrat über die Zukunft der Lokalradios entscheiden, wer 2017 noch nicht auf DAB ist, verliert wohl seine UKW-Frequenzen; der Bundesrat wird auch den Migrationsplan UKW-DAB terminlich absegnen bzw. definitiv festlegen.

Marius Lillelien berichtete von den umfangreichen Vorbereitungen für die UKW-DAB Migration in Norwegen; 2017 werden alle UKW-Sender ausser die kleinen norwegischen Lokalsender auf DAB migriert, fast 800 DAB-Senderstandorte versorgen Norwegen sehr gut, die DAB-Versorung ist jetzt noch besser als die aktuelle UKW-Versorgung. Die kleinen Lokalsender haben noch Zeit bis 2022, um umzusteigen auf DAB.

Die ganzen Präsentationen und Diskussionen gibts jetzt auf Youtube, da findet sich alles, was gelaufen ist gestern am RadioDay: https://www.youtube.com/user/swissradioday/videos?shelf_id=0&sort=dd&view=0

Antworten:

Zitat
dxbruelhart
Einen Namen erwähne ich hier vorerst nicht, da er auch eben der Hauptverantwortliche für die "Optimierung" des DVB-T Netzes ist - er würde vielleicht begründeten Angrifffen ausgesetzt.

Verzeih mir, aber ich hatte gerade einen wütenden Mob mit brennenden Yagis vor meinen Augen...

Spass beiseite: Was war der Ausgang der Diskussion? Was steckt hinter der Optimierung? Ist es wirklich nur eine wirtschaftliche Optimierung oder will man DVB-T elegant verrecken lassen? Gab es allenfalls Einwände ennet der Grenze?

von mkey - am 26.08.2016 12:08
Der Auftrag des Bakom ist tatsächlich, DVB-T elegant verrecken zu lassen, um es mal unverblümt zu sagen.
Es wird in der Schweiz also auch wirklich kein DVB-T2 geben, nach 2030 wird es wohl mobil Fernsehen nur noch via Mobilfunk geben.

von dxbruelhart - am 26.08.2016 16:18
HD via Terrestrik soll kommen! Ich habe dies durch kennenlernen eines Projektleiters der Swisscom Broadcast auf meinen Urlaub erfahren. St. Chrischona, Grellingen und zwei andere, die mir gerade nicht mehr einfallen sei er z.Zt "am Projektieren".

von Mike - am 26.08.2016 23:59
Die SRG und die Swisscom müssen sich also auch noch einigen, was sie mit DVB-T weiter anstellen wollen; Tests wird es also in der Region Basel geben.

Der Horizont hat aus seiner Sicht den SwissRadioDay resümiert:

Zwei Aufsteller und zwei Dämpfer für die Radiobranche

Norwegen wird schon per 2017 von UKW auf DAB+ umstellen. Und mittlerweile erfolgt die Radionutzung in der Schweiz zu 53 Prozent digital. Das waren die Aufsteller am SwissRadioDay. Die Stimmung gedämpft haben dagegen die Nachricht, dass DAB+ in Deutschland immer wieder infrage gestellt wird, sowie Hansi Voigt, der eine "Uberisierung des Mediums Radio" prognostizierte.

http://www.horizont.net/schweiz/nachrichten/SwissRadioDay-Zwei-Aufsteller-und-zwei-Daempfer-fuer-die-Radiobranche-142323?utm_source=/meta/newsflash/HORIZONT_vor_9&utm_medium=newsletter&utm_campaign=nl7260

von dxbruelhart - am 27.08.2016 04:43
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