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Radioforum Schweiz
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Empfangbarkeit Chasseral in Frankreich

Startbeitrag von Volker38 am 12.02.2005 16:21

Wie weit ist der Chasseral mit seinen terrestrischen Frequenzen (UKW und TV) in Frankreich (nicht Schweiz und nicht Südbaden/D )empfangbar ? Ortssenderempfang gibt es natürlich im mittleren und südlichen Dept. Alsace, im Dept. Franche Compte und im südl. Dept. Houte Saone. Auf welchen Frequenzen werden vom exponierten Juragipfel die UKW Programme ausgestrahlt, auf welchen VHF/UHF Kanälen die Fernsehprogramme ?
Danke für Info.-Volker

Antworten:

In der Champagne, genauer am Lac du der, in Sainte-Marie du lac, geht der Chasseral recht brauchbar, je nach Frequenz.
Im Detail:
100,3 RSR 2 Espace 2 O=3
102,3 RSR 1 La 1ère O=2-3
103,0 DRS 1 O=2
104,2 RSR 3 Couleur 3 O=3
105,3 DRS 3 O=3
107,3 Rete uno O=4

TV sendet vom Chasseral:
22 TSR 1
25 SF1
59 TSR 2
62 SF2



von dxbruelhart - am 12.02.2005 16:42
Die UKW Frequenzen vom Chasseral wùrden sehr weit gehen, wenn
der mit 50 kW rundstrahlung senden dùrfte, was er aber nicht darf,
die Sendeleistung betràgt zurzeit nur 20 kW und die hauptstrahlungsrichtung
ist 100° 180° mit starkem einzug richtung nord und west, weil man ja dank
den lieben deutschen ja nicht nach Deutschland hinein senden darf, die
hingegen schon. Auch nach France darf man nicht hinein zùnden, so ist
logisch das dieser nicht sehr weit hinein geht. Aber dank dem
hòhen standort von 1600 sm kommt er trotzdem je nach topografie
weit nach France hinein.



von Rete_Svizzera - am 12.02.2005 17:09
Chasseral hat folgendes koordiniertes Diagramm:

0-30° - 0,8 kW
40° - 3,9 kW
50° - 9,5 kW
60° - 16,6 kW
70-220° - 50 kW
230° - 39 kW
240° - 17 kW
250° - 8,7 kW
260° - 3,7 kW
270-360° - ~ 1 kW

von -Ole- - am 12.02.2005 17:41
In Gerstheim (25km südlich v. Strasbourg) geht der Chasseral noch sehr ordentlich, also mit O=4-5 und PS/PI-Code und allem drum und dran!



von frequenzfreak - am 13.02.2005 17:29
@ Rete_Svizzera

"...weil man ja dank den lieben deutschen ja nicht nach Deutschland hinein senden darf, die hingegen schon..."

Dieser Satz dünkt mich nicht nur angriffig sondern ausgesprochen polemisch. Die Schweiz ist mit der Sendernetz-Gestaltung an die Vorschriften und Normen der ITU (Genf) gebunden. Und in diesen Vorschriften und Normen wird stipuliert, was ALLE Mitglieder untereinander beschlossen und akzeptiert habe. Ich bin dabei überzeugt, dass sich sowohl die Schweiz wie auch die umliegenden Staaten (was die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten betrifft) daran halten.
Es liegt halt einfach in der Natur der Wellenausbreitung, dass die elektrischen Wellen an der Grenze nicht Halt machen. Nicht nur die Deutschen strahlen mit ihren Sendern in unser Land, wir tun das genau gleich ins Ausland.



von Funker - am 13.02.2005 20:41
Zitat

Funker wrote:
Es liegt halt einfach in der Natur der Wellenausbreitung, dass die elektrischen Wellen an der Grenze nicht Halt machen. Nicht nur die Deutschen strahlen mit ihren Sendern in unser Land, wir tun das genau gleich ins Ausland.


Und das ist auch gut so (das die Wellen an der Grenze nicht halt machen). Wie wäre doch die Radiolandschaft eintönig, wenn man immer nur die paar wenigen Programme aus dem eigenen Land empfangen könnte. (Ist bei mir leider so, was das terrestische angeht). Als einziger ausländischer Sender kommt noch knapp France Info und Malvisi Network, letzteres aber nur an gewissen Standorten und mit guten Empfängern)



von MagicMax - am 13.02.2005 21:50
Ich wollte ja nichts zu der oben schon zitierten Aeusserung sagen, aber da es jetzt jemand aufgegriffen hatte:

Es stoert bestimmt die Deutschen mehr, dass die Schweizer nicht bei ihnen empfangbar sind als umgekehrt. Jeder ist doch ueber mehr Programmauswahl froh. Chrischona ist ja ein noch krasseres Beispiel hierfuer.

Ich habe inzwischen von der SRG uebrigens erfahren, dass beim Chrischona die Nordausblendung angeblich wegen NIS (Elektrosmog) getaetigt wurde. Vielleicht auch beim Chasseral so.

von CBS - am 14.02.2005 01:51
Zitat

Es stoert bestimmt die Deutschen mehr, dass die Schweizer nicht bei ihnen empfangbar sind als umgekehrt. Jeder ist doch ueber mehr Programmauswahl froh. Chrischona ist ja ein noch krasseres Beispiel hierfuer


Also ich weiss, das in der Schweiz sehr gerne Deutsche Programme gehört werden. Aber ich glaube nicht, dass die Deutschen grosses Interesse haben an den Schweizer Programmen. Da in Deutschland sowieso die grössere Auswahl besteht, die Programme meist redaktionell besser sind und das "Schwitzerdütsch" für einen Deutschen vielleicht etwas seltsam klingt und nicht so gut verständlich ist.
Ich wäre dafür, dass SWR1 BW und SWR 3 bis nach Bern empfangbar sind. Das Interesse wäre sicher da (viele hören diese über Kabel oder Sat). Aber ich weiss nicht, ob in Freiburg i. Br. noch jemand Interesse an DRS oder lokalen Schweizer Programmen hat.



von MagicMax - am 14.02.2005 10:07
In Süddeutschland, insbesondere im südlichen Baden-Württemberg sind die Schweizer Radioprogramme heute sehr begehrt. Die deutschen Privatprogramme wurden in den letzten Jahren immer unattraktiver, sodass viele Hörer auch zu Schweizer Programmen abgewandert sind. DRS3 hatte schon immer eine nicht zu kleine Stammhörerschaft in Baden-Württemberg und im westlichen Bayern.
Der Standort St. Chrischona musste seine Einzüge 1992 schon aufgrund von behördlichen Forderungen von Deutschland machen; welches die genauen Beweggründe waren, ist mir allerdings nicht bekannt. Die St. Chrischona-Frequenzen sind allerdings bei deutschen Sendern in Betrieb, die allesamt bis in die Schweiz reichen (sofern die eine oder andere Frequenz frei ist), nämlich 90,6 Hardberg und neu auch Freiburg, 99,0 Hoher Meissner, 103,6 Kalmit, 107,6 Bornberg und Hühnerberg, 101,7 Schoksberg.
Die Chasseral-Frequenzen sind allesamt auch in süddeutschen Gefilden im Einsatz - so waren entsprechende Einzüge (die sind allerdings nicht so ausgeprägt wie z.B. beim St. Chrschona) Bedingung, damit der Chasseral als neuer UKW-Grosssender überhaupt realisiert werden konnte.



von dxbruelhart - am 14.02.2005 11:16
@ Funker

Dieser Satz dünkt mich nicht nur angriffig sondern ausgesprochen polemisch. Die Schweiz ist mit der Sendernetz-Gestaltung an die Vorschriften und Normen der ITU (Genf) gebunden

Da hat der Funker natùrlich recht, die Schweiz hat sich das natùrlich
bei den verhandlungen selbst eingebrockt. Die deutschen sind sicherlich
nicht schuld. Es wird absichtlich vom Chasseral nur mit 20 kW anstelle
50 kW gesendet, damit man die Umsetzer politik bei behalten kann, sonst
mùsste man ja wirklich einige Umsetzer abschalten, was man nicht will.

@ dxbruelhart

In Süddeutschland, insbesondere im südlichen Baden-Württemberg sind die Schweizer Radioprogramme heute sehr begehrt.

Auch der DX er Bruelhart hat volkommen recht, als der St. Chrischona abgeschirmt wurde richtung nord, hatten viele Freiburger aus dem Breisgau
reklamiert bei der SSR, diese hatten damals auf das Kabel vertròstet,
auch im Alsace sind die SSR Programme beliebt, Rete uno erhielt mehrere
briefe aus Mulhouse und Alsace von leuten die das programm mògen.
Im raum Mulhouse wird die 107,8 Mhz vom Sàntis gern und oft gehòrt.
Also schuld an der misere trifft ganz klar den leuten die bei der Wellenkonferenz
versagt haben, ebenfalls das die SSR Programme im Sùden nur bis Saronno
gehen, weil die Italiener in den 80 er Jahren angeboten hatten Rete uno und TSI 1 bis nach Reggio Calabria zu ùbertragen via viele Umsetzer.
Man hat es damals einfach verpasst. Das resultat ist jetzt sichtbar.



von Rete_Svizzera - am 14.02.2005 11:44
Dass z.B. DRS3 in Süddeutschland durchaus Hörer hat, kann auch ich bestätigen.
Ich kenne einige, die den Sender hören. Auch wenn ich Richtung Schweiz unterwegs bin, höre ich ab ca. Mindelheim normalerweise einen Schweizer Radiosender.

Auch lass ich mich gelegentlich von DRS3 wecken, da kommt um 20 vor 6 Presseschau, das ist dann doch noch recht informativ.

Die Grenze in Bayern für brauchbaren Empfang aus der Schweiz dürfte bei uns hier in Augsburg sein. Weiter nördlich wirds schwierig.

Ich kenne übrigens auch noch einige DRS1-Hörer, etwas älteres Semester.
Dieses Programm ist vom Säntis empfangbar mit RDS im Auto, sobald man etwa 10km aus Augsburg Richtung Westen gefahren ist.

Die Beliebtheit der Schweizer Programme in Süddeutschland ist unbestritten.

Die Gründe, die weiter oben im Thread genannt wurden, würde ich so bestätigen.



von Bengelbenny - am 14.02.2005 18:27
@ CBS

Ich habe inzwischen von der SRG uebrigens erfahren, dass beim Chrischona die Nordausblendung angeblich wegen NIS (Elektrosmog) getaetigt wurde.

Wenn das so sein sollte, ist mir aber unklar warum der SWR vom St. Chrischona
immer noch mit 4 UKW Programmen mit 5 kW richtung nord sendet ?
Dann mùsste dieser wohl die Leistung auch reduzieren ??



von Rete_Svizzera - am 14.02.2005 18:44
@ MagicMax:

Überall da wo die schweizer Programme in Baden-Württemberg empfangen werden können, werden sie auch gerne gehört.

Ich wäre dafür, dass SWR1 BW und SWR 3 bis nach Bern empfangbar sind

Geht das da nicht mehr? Mobil habe ich den SWR vom Feldberg schon bis kurz vor Fribourg gehört.


Die St. Chrischona-Frequenzen sind allerdings bei deutschen Sendern in Betrieb, die allesamt bis in die Schweiz reichen (sofern die eine oder andere Frequenz frei ist), nämlich 90,6 Hardberg und neu auch Freiburg, 99,0 Hoher Meissner, 103,6 Kalmit, 107,6 Bornberg und Hühnerberg, 101,7 Schoksberg.


Bevor in St. Chrischona die Einzüge nach Norden realisiert wurden, konnte ich DRS 3 103,6 auf der Autobahn Basel-Karlsruhe mobil bis etwa Lahr empfangen. Und bevor Kalmit 103,6 1986 in Betrieb ging, konnte ich DRS 3 sogar bis Bühl (bei Baden-Baden) hören. Heute ist die Reichweite in diese Richtung doch sehr gering geworden.

Ich habe aber auch ein Gegenbeispiel:
Radio 24 102,8 vom Uetliberg konnte ich auf deutscher Seite jahrelang nur in höher gelegenen Abschnitten rauschfrei empfangen. Seit der Leistungserhöhung geht Radio 24 vom westlichen Bodensee bis Laufenburg auch im tiefer gelegenen Rheintal mit gutem Signal. Und auf der Autobahn von Schaffhausen Richtung Stuttgart geht die 102,8 jetzt bis Villingen-Schwenningen. Dort übernimmt Radio Regenbogen aus Heidelberg die 102,8.



von Manager. - am 14.02.2005 20:23
Hallo,

die Beliebtheit der Programme von Radio DRS im süddeutschen Raum kann ich für mich und einige Bekannte bestätigen. Die Programme sind werbefrei (zumindest im Radio), schwimmen nicht ganz so auf dem Mainstream und enthalten wirklich einige "Perlen", wie das Echo der Zeit, International und einige spezielle Musiksendungen auf DRS 3.

Die Dialektsendungen sind für mich kein Problem, obwohl ich nicht im alemannischen Raum aufgewachsen bin. Vielleicht bin ich da auch durch meine Kontakte in Beruf und Sport vergleichsweise gut assimiliert ;-)

Umso bedauerlicher sind die Strahlungseinzüge vieler UKW-Sender nach Norden. Im Raum Lörrach macht sich das noch kaum bemerkbar, aber schon nördlich der ersten Hügel kratzt es doch schon gewaltig. Hoffentlich wiederholt sich dieses Spiel nicht für DAB und DVB-T (wenn beides denn doch mal kommen sollte), aber ich fürchte, dort wird das Abschotten nach Staatsgrenzen noch perfekter betrieben werden :-(

Grüsse
Uli

von ulionken - am 14.02.2005 20:49
Genau eben weil die Schweizer Programme etwas abseits des Mainstreams sind sind sie bei uns durchaus beliebt.

Ich hab schon Hoffnung, dass DVB-T ein Stück weit nach Deutschland reinreichen wird.



von Bengelbenny - am 14.02.2005 21:08
Es ist schon ärgerlich mit den Nord-Einzügen von DRS. Früher, als in Chrischona noch vom alten Mast gesendet wurde (damals 25 kW, rund (?)), ging die 90,6 noch bei Sélestat im Kleintransistor mit Teleskopantenne.
Die Versorgung Oberschwabens vom Säntis aus war dagegen immer ein Genuss: Bei meiner Familie in Mengen (Sigmaringen) habe ich immer DRS1 und DRS3 gehört, die kamen dort super rein. Eine Nachbarin sah den halben Tag Schweizer Fernsehen dort.
Weiss jemand, ob Les Ordons nach Norden Einzüge hat? Im Elsass höre ich immer schon Couleur 3 auf 104,8 an Stellen, wo DRS Chrischona nur scheppert.
Für den Fernempfang hinter den Vogesen taugen nur Säntis und Rigi, die gehen beide noch in der Gegend von Rupt-sur-Moselle mobil. Das Weiteste in dieser Richtung im Autoradio: RETE UNO 106,2 u. 107,8 (einmal sogar mit RDS) an einer nach Süden freien Autobahnsteigung bei Nancy!
Grüess i d'Schwyz
us Luxemburg

von Guido R - am 15.02.2005 00:11
Ich bin im Kreis Neu-Ulm mit dem Schweizer Fernsehen und seinen Kindersendungen aufgewachsen.

Die Sonntag-Nachmittag-Shows mit viel Landler und Volksmusik waren bei der Generation meiner Eltern Pflicht und schwyzertütsch ist für uns Oberschwaben immer noch viel besser verständlich als Hardcore-Komödienstadel-Bayerisch vom Tegernsee.

Als Teenager hörte ich mit meinen Freunden Sounds mit François Mürner, damals noch auf DRS 2. Ich kann mich noch gut an das Jingle "Sounds in Stereo" erinnern. Für die nicht ganz so ausgeflippte Normal-Dorfjugend war die Schweizer Hitparade auf DRS 1 am Samstagabend Pflicht.

Ab 1983 übernahm dann DRS 3 ganz klar die Marktführerschaft bei uns und verlor sie erst Ende der 80er Jahre, als SDR 3 relaunched wurde, SWF 3 endlich auf den Grünten kam und Radio 7 mit einem damals unverschämt guten Programm startete.

Auch wenn DRS 3 vom Säntis inzwischen im Auto gerade im Ulm/Neu-Ulmer Stadtverkehr kein rechtes Vergnügen mehr ist, hat es immer noch genügend Fans. DRS-Radio wird hier immer noch in Stereo ausgekabelt.

von FrankenWalder - am 15.02.2005 00:42
@Rete_Svizzera
Das war dann auch meine Nachfrage :D (selber Gedanke). Auch weil ja weiterhin voll Richtung Sueden gestrahlt wird... Antwort war dann: Die Messung der NIS Belastung gilt fuer die gesamt abgestrahlte Leistung. Fuer weitere Fragen soll ich die Homepage vom bakom oder srgdist bemuehen. :rolleyes:

Stimme "Manager" zu, die Chrischona Sender gingen frueher verdammt weit nach Norden gut zu empfangen. Auch "ulionken" hat recht, sobald man noerdlich von Basel auf der A5 um den Isteiner Klotz faehrt ist der Chrischona unbrauchbar, ebenso auf der B3, wenn man den Schliengener Buck runterfaehrt. Dann drueckt auch aus Frankreich auf 103.5 DRS3 weg. DRS1 und 2 gehen noch halbwegs verknistert (jeweils im Auto, Dachantenne ist ok). Da die TV Sender auf Chrischona aber noch rund strahlen hoffe ich, dass das bei DVB-T auch so sein wird.

@Guido R
Les Ordons hat auch Einzuege, allerdings nicht so gravierend, da ja im Norden noch dessen Versorgungsgebiet liegt. Zumindest bei TV gibt es Einzuege, ich nehme an im Radio auch. Ich habe meine schoene Senderliste leider nicht hier zum checken. Aber Coleur 3 geht bis Freiburg/Brsg. gut zu empfangen.

Nachtrag:
Moechte noch jemand ueber Chasseral reden :xcool: Hehe, also auf der franz. Autobahn geht er zumindest bis Strassbourg wie ich schon mal testete.

von CBS - am 15.02.2005 02:50
Im Elsass höre ich immer schon Couleur 3 auf 104,8 an Stellen, wo DRS Chrischona nur scheppert.

Ja, das stimmt. Die 104,8 von Couleur 3 hat am Ober- und Hochrhein eine erstaunlich gute Reichweite.


Als Teenager hörte ich mit meinen Freunden Sounds mit François Mürner, damals noch auf DRS 2. Ich kann mich noch gut an das Jingle "Sounds in Stereo" erinnern.

@ Frankenwälder:

Das war bei mir (damaliger QTH: Bad Säckingen) genauso.
Sounds war eine der ersten Sendungen, die ich regelmässig in STEREO gehört habe. 1978 wurden die ersten DRS 2-Sender umgerüstet und 1979 bekam ich dann einen Stereo-Radiorecorder zum Geburtstag. SWF3 hat erst ca. 1980/81auf Stereo umgestellt.

Für die nicht ganz so ausgeflippte Normal-Dorfjugend war die Schweizer Hitparade auf DRS 1 am Samstagabend Pflicht.


Ganz richtig. Und anschl. ging's in die Disco. :-)


Beides trat erst dann in den Hintergrund, als Radio 24 zu senden begann.



von Manager. - am 15.02.2005 08:51
Gestern konnte ich COULEUR3 104,2 vom Chasseral auf der Schwarzwaldhochstrasse Freudenstadt -> Baden-Baden fast auf der gesamten Strecke (von Kniebis bis zum Mehliskopf) mit O=5 und RDS hören.
Und die Musikfarbe war wie immer erfrischend anders.

von Manager. - am 22.01.2006 06:51
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