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Radioforum Schweiz
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Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 9 Monaten
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dxbruelhart, audion, Wrzlbrnft, Rete_Svizzera

DRS 1 Benken-Benkner Büchel neu auf 101,2 (ex 98,1)

Startbeitrag von dxbruelhart am 06.09.2005 08:34

DRS 1 Benken-Benkner Büchel (Regional Ostschweiz) wurde gestern vormittag umgestellt von 98,1 auf neu 101,2. Diese Umstellung erfolgte im Zuge der kommenden Einschaltung von 4 neuen Frequenzen am Standort Feusisberg-Strickli; künftig wird von diesem Standort aus Radio 24 senden, siehe http://forum.myphorum.de/read.php?f=11947&i=4285&t=4285
Nun kann ich in meiner Wohnung wieder Radio Emme empfangen auf 98,1 sowie einen oder zwei weitere Sender, die ich noch nicht definitiv identifizieren konnte (einer dürfte wohl ECN aus Mulhouse sein)

Antworten:

Heisst das jetzt das man dort Radio Regenbogen
nur noch mit modifizierten filter radio dort empfangen kann
oder bei Uster ?



von Rete_Svizzera - am 06.09.2005 11:32
In Uster ist Radio Regenbogen 101,1 wesentlich stärker als DRS1 Benken 101,2; daher kann sich Regenbogen überall durchsetzen in Uster.
In der Linthebene (March/Gaster/Höfe/See) dürfte hingegen der Emfpang von Radio Regenbogen 101,1 jetzt ausgesprochen schwierig, wenn nicht unmöglich werden. Je weiter man allerdings Richtung Glarnerland fährt, desto besser wird der Empfang von Radio Regenbogen auf 100,4 (Sender Hornsigrinde); im Raum Uster ist da natürlich Radio Zürisee, Sender Zürichberg drauf, dieser Sender hat augrund der ungünstigen Frequenz (Gleichkanalbelegung Zürichberg - Hornisgrinde) keine sehr grosse Reichweite; in der Linthebene dominiert auf 100,4 bereits eindeutig Radio Regenbogen.



von dxbruelhart - am 06.09.2005 13:00
Zitat

Je weiter man allerdings Richtung Glarnerland fährt, desto besser wird der Empfang von Radio Regenbogen auf 100,4 (Sender Hornsigrinde)

Der Sender Hornisgrinde ist tatsächlich ein "Wundersender", kommt er doch oft viel besser (stärker), als der Feldberg, obwohl er weit hinter dem Feldberg steht. Da nimmt die Feldstärke mit wachsender Distanz zu, er hält sich nicht an die Physik :confused:

von audion - am 06.09.2005 14:10
Auf 98,1 kann ich jetzt auch das italienische Radio Nettuno vom Monte Canate als Tropo-Scatter empfangen.

@ Kepler: Die Hornisgrinde kommt im Glarnerland und Linthgebiet so gut, weil sie am Glärnisch-Massiv sehr gut reflektiert wird. In Netstal ist die Hornisgrinde effektiv der am besten empfangbare SWR-Standort. Die Hornisgrinde dürfte sich auch noch an weiteren Bergmassiven reflektieren, kommt sie doch beispielsweise auch noch bis Splügen in Graubünden.



von dxbruelhart - am 08.09.2005 10:18
Welche Frequenzen werden eigentlich genau mit diesem unsäglichen Feusisberg-Sender in Betrieb gehen?



von Wrzlbrnft - am 08.09.2005 14:44
Von Feusisberg-Strickli sendet seit ca. 10 Jahren Radio Zürisee auf 91,9
Und da kommen jetzt noch folgende Programme dazu:
88.5 DRS 1
91.2 Radio Energy
95.0 Radio Top
98.1 Radio 24
Genaueres dazu in diesem Thread: http://forum.myphorum.de/read.php?f=11947&i=4285&t=4285



von dxbruelhart - am 08.09.2005 21:09
Ich konnte heute feststellen, dass nun auch in praktisch ganz Uster auf 101,2 DRS1 zu empfangen ist, noch deutlich besser geht dieser Sender in Ober-Illnau und in Gutenswil, da geht DRS1 auf 101,2 sehr gut und störungsfrei. Zuerst konnte ich mich nicht errinnern an dieser Frequenzwechsel, und da habe ich's gut beobachtet, und mir schien es, als dieser Sender vom Osten käme.



von dxbruelhart - am 22.09.2005 20:10
@dxbruelhart
Zitat

Die Hornisgrinde kommt im Glarnerland und Linthgebiet so gut, weil sie am Glärnisch-Massiv sehr gut reflektiert wird

Das Komische ist einfach, dass man vom Feldberg aus die gesamte Glärnischkette sehr gut von Auge sieht. Von der Hornisgrinde aber kaum (dort stand ich aber leider noch nie). Also müsste auch der Feldberg umso mehr am Glärnisch reflektieren. Die Hornisgrinde liefert aber auch in Walenstadt auf den nicht durch DRS gejammten Frequenzen Super-Empfang und dies eindeutig über die Churfirsten. Da liegt dann der Glärnisch weitab der "Funklinie".
Das Ganze ist mir ein Rätsel. Die Hornisgrinde ist mit 1164 m gegenüber dem Feldberg mit 1493 m noch über 300 m "kleiner", aber wenn man die Karte betrachtet, strahlt sie östlich am "Feldbergmassiv" vorbei mehr aus Richtung Nord gegenüber dem eher aus Nordwest sendenden Feldberg. Vielleicht sieht man von der Hornisgrinde eben doch in die Schweiz. :confused:

von audion - am 23.09.2005 08:57
Zitat

Von Feusisberg-Strickli sendet (...) auf 91.2 MHz Radio Energy

Womit dann der sehr gut empfangbare Sender Waldburg (SWR 4, 25 kW) auch endlich weggejammt wäre (statt selber auf Programmvielfalt zu bestehen [wäre ja der Auftrag des BAKOM], jammt man lieber die Farbtupfer im jämmerlichen UKW-Einheitsbrei weg, die UdSSR lässt grüssen). Aber auch Energy wird schon nach kurzer Distanz wohl gestört werden.

von audion - am 23.09.2005 09:12
@ Kepler: Interessant ist aber wirklich der Empfang, wenn man auf der Hornisgrinde oben ist: Wer da mit seinem Natel (Handy) eine Netzsuche macht, findet automatisch auch das Schweizerische Orange-Netz (telefonieren kann man da nicht mehr drüber, da ist die Distanz zu hoch für das GSM-Netz [Timing Advance]); der Empfang von Orange ist auf der Hornisgrinde aber gar nicht eben schwach.
Sehr gut kommt auf der Hornisgrinde auch Radio Fréquence Jura vom Sender Point-de-Vue (nur 100 W ERP). Ich will damit nur aufzeigen, wie gut halt die funktechnische Verbindung zwischen der Hornisgrinde und der Schweiz ist.



von dxbruelhart - am 23.09.2005 09:56
@ dxbruelhart

Interessant! Du warst offenbar auf der Hornisgrinde. Kann man von dort in die Schweiz sehen ? (Abgesehen vom Wetter?)

von audion - am 23.09.2005 15:04
@ Kepler: Die höchsten Alpengipfel sollte man von der Hornisgrinde aus bei bester Fernsicht wohl sehen können; ich konnte bei meinen Besuchen allerdings keine Alpen sehen, aber es gab auch an beiden Tagen keine Super-Sicht.
Zwischen der Hornisgrinde und Netstal gibts aber auch kein grösseres Hindernis, das die Wellen ernsthaft aufhalten könnte. Es herrscht halt doch fast freie Sicht zwischen der Hornisgrinde und Netstal (das habe ich nun mit Radiomobile berechnet), obwohl die Distanz da schon 184 km beträgt. Zwischen der Hornisgrinde und dem Glärnisch gibts sogar vollständig freie Sicht.



von dxbruelhart - am 23.09.2005 19:13
@dxbruelhart

Danke! Ja, da muss ich meine Geografie-Kenntnisse wieder mal auffrischen :-)

von audion - am 23.09.2005 19:40
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