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DAB-Senderausbau

Startbeitrag von tommy_radiofan am 28.06.2006 20:07

Welches sind die nächsten Senderinbetriebnahmen?

Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat NZZ (aus obigen Links):
Zitat

In seiner Weisung vom 29. März 2006 gewährt der Bundesrat den privaten Anbietern den Vortritt vor der SRG idée suisse. Ihnen sollen von den neun Programmplätzen, die auf dem zweiten, neuen Programmensemble ausgestrahlt werden können, drei Viertel gehören.


Wie unkritisch heute selbst eine NZZ "offizielle Verlautbarungen" weiter verbreitet, ist u.a. in diesem Zitat ersichtlich.

Otto-Normal-Mensch erhält hier den Eindruck, dass die Schweizer Radio-Politik privatradio-freundlich sei. Das Gegenteil ist der Fall.

Zur Erinnerung: Ebenfalls in einer Weisung des Bundesrates von 1998 hätte die SRG anno domini 2003 die Hälfte der Programmplätze bei DAB an private Anbieter abgeben müssen. Durch möglichst unattraktives Betreiben der DAB-Einführung konnte die SRG die Privaten "ruhig und desinteressiert" halten , sodass die bundesrätliche Weisung im Sand verlief. Niemand reklamierte und die SRG konnte - nachdem jahrelang Gras über die Sache gewachsen war - zu einem neuen Coup ausholen: Sie gründete ein Konsortium für das zweite Ensemble. So hat sie nicht nur die Kontrolle über das gesamte erste Ensemble, sondern hockt auch wieder an den Hebeln des zweiten Ensembles. Das zweite Ensemble dürfte auf Grund der Preise und den Problemen mit dem Zwang zum SRG-Multiplex mit Privaten nicht gefüllt werden und "schwupps" werden die dann leeren Plätze von der SRG gefüllt. Das nennt sich dann "Vortritt der Privaten". Auch die aktuelle Weisung des Bundesrates wird wiederum letztlich wirkungslos verpuffen.

Von der ursprünglich hälftigen DAB-Teilung (nach Bundesratsweisung) ist nicht mehr die Rede.

Darum ist es - trotz technischer Vorbehalte - zu begrüssen, wenn auch alternative Technologien wie IBOC getestet werden, denn beide DAB-Ensembles sind bereits fest in den Klauen der SRG und Private werden dort kein leichtes Leben haben.

Letzteres haben wir doch schon einmal beim Fernsehen erlebt: Das vom Bundesrat (Ogi) ursprünglich von "Leutschenbach" unabhängig vorgesehene zweite deutschschweizer TV-Programm wurde von der SRG derart schikaniert, dass das Projekt aufgegeben wurde und zum heutigen Leutschenbach 2 mutierte.


von faro - am 02.07.2006 15:14
Zwischenzeitlich durchgeführte nähere Abklärungen haben ergeben, dass das Bakom wohl jeden Sender, für den es eine Bewilligung/Genehmigung erteilt hat, automatisch in der Sender-Karte einträgt. Es achtet also nicht darauf oder klärt ab, ob ein Programm über den bewilligten Sender schon abgestrahlt wird oder noch nicht.

Im übrigen ist heute, 14.10.2006, noch kein einziger DAB-Sender in der Zentralslchweiz in Betrieb, trotz anderweitig lautenden Publikationen (Ankündigungen und Karten) verschiedener Seiten !

Ich will niemanden zu nahe treten, aber gewisse Leute in gewissen Positionen nehmen es ganz offensichtlich nicht sehr genau mit der Exaktheit ihrer Arbeit. Problem bei den einzelnen Personen oder wegen des herrschenden Monopols ? Oder ganz einfach der fehlende Mut, eine nicht richtige Aussage/Voraussage zu korrigieren.

Im übrigen freue ich mich immer mehr auf ein bezahltes Nachtessen. Ich wettete nämlich (schon vor langer Zeit) mit einem Radiohändler in der Umgebung um ein solches Essen mit meiner Aussage, die Aufschaltung der DVB-T-Sender der Zentralschweiz komme trotz Propagierung und Zusicherung der zuständigen Leute nicht auf den vorgesehen Termin vom 17.10.2006.



von Funker - am 14.10.2006 19:21
hallo Leute
ihr macht es euch wirklich einfach. Die SRG plant nicht die Sendestandorte, sondern die SWISSCOM, denen gehören diese auch.
Ich sehe beruflich ein wenig in die Planung solcher Sendestandorte, sei es GSM oder Broadcast. Erstens sind oftmals viele Firmen an solchen Projekten beteiligt - auch die Swisscom vergibt wieder Bauaufträge, zweitens ist nicht immer alles so an den Sendemasten montiert, wie auf den Plänen angegeben oder es stellt sich erst bei Tests heraus, dass Aenderungen an Antennen von Vorteil wären, weil die Planungs-Utilitiy Software andere Resultate zeigt, als nachher bei den Testfahrten gemessen wird.

Bitte nicht schon wieder die ewig gleiche Leier verfallen. Schaut euch mal die DAB Aktivitäten in Deutschland an, dann könnt ihr in der Schweiz mehr als zufrieden sein. Ich stelle immer mehr fest, dass dieses Forum ein Lästerforum gegen die SRG wird. Ich könnte euch gut und gerne ein halbes dutzend Namen nennen, welche es nur noch benutzen um gegen die SRG Sturm zu laufen.

Wenn es nicht 2007 für DAB in der Zentralschweiz wird, kann man noch lange zufrieden sein. Es ist mehr als man erwarten durfte. Bedenkt doch, DAB wird vorläufig für eine Hundertschaft gemacht. (no return of invest). Jetzt fehlt nur noch, dass ihr gegen eine Gebührenerhöhung seid .... ;-)
PS: natürlich gehöre ich NICHT zur SRG, im Gegenteil.

von drahtlos - am 17.10.2006 15:51
@drahtlos

Ich bin weder Befürworter noch Gegner der SRG sondern einfach deren Konsument. Zudem Mitglied der SRG Zentralschweiz, und das weit über 30 Jahren ! Trotzdem nehme ich mir das Recht, was mir nicht passt, sachbezogen und anständig zu sagen, auch wenn es die SRG betrifft. Es gibt keine heiligen, unantastbare Kühe. Ob dies andern und drahtlos genehm ist, ist für mich irrelevant. Bekanntlich ist ein Tadel für jede gewissenhafte Unternehmung immer eine Möglichkeit, aus Fehlern zu lernen.

Seit über 80 Jahren baut man in der Schweiz Radio-Sender. Inzwischen dürfte jedermann, der auch nur im Entferntesten damit zu tun hat, die Problematik eines solchen Unterfangens kennen. Das Rad muss ja nicht jedes Mal neu erfunden werden. Und nach hunderten von geplanten und erstellten Sendern inkl. dem dazu notwendigen Zeitmanagement sollte man allmählich wissen, wie der Hase läuft. Und zudem, jeder seriöse Planer rechnet Unverhofftes in seinen Zeitplan ein. Auch eine Vielzahl von Handwerkern und Unternehmer auf der Baustelle ist kein Problem, nur eine Sache der Koordination und Überwachung.

...zweitens ist nicht immer alles so an den Sendemasten montiert, wie auf den Plänen angegeben opder... Bei einer seriösen Bauführung und Bau-Abnahme MUSS das festgestellt werden und es hat sich allgemein eingebürgert, dass der Auftraggeber vor Bezahlung der Arbeit diese auch normalerweise genau kontrolliert.

.... Wenn es nicht 2007 für DAB in der Zentralschweiz wird, kann man noch lange zufrieden sein... Ich bin dann zufrieden, wenn man die mir versprochene Zeit einhält. Was in den umliegenden Ländern passiert, interessiert mich nicht. drahtlos, deplatzierte Äusserung !

...Jetzt fehlt nur noch, dass ihr gegen eine Gebührenerhöhung seid. Typische Bemerkung einer Person, die keine relevanten Gründe mehr vorbringen kann, aber trotzdem etwas sagen will, wenn es auch nicht sachdienlich ist.

Die Technik macht Vortschritte und es gibt auch Fälle, wo nicht die Theorie sondern die Tatsache an Ort und Stelle irgend eine Änderung des Bauvorhabens bedingt. Das weiss ich aus meiner 40jährigen Berufserfahrung genau. Aber dann wäre es angezeigt, schriftlich angekündete und nicht einhaltbare Termine zu korrigieren und einen neuen Zeitplan zu publizieren. Im Sinne des heutigen Schlagwortes PR.

von Funker - am 17.10.2006 19:02
Jetzt gingen die DAB-Standorte Wiggen und Sörenberg in Betrieb:

Die SRG meldet in DAB-Digitalradio :

Im hintersten Entlebuch ist man wahrlich nicht verwöhnt, was den Radioempfang anbelangt: Gerade mal drei Radiosender der SRG SSR idée suisse können hier mit einem gewöhnlichen UKW-Radio empfangen werden, DRS 1, DRS 2 und DRS 3, sowie über Mittelwelle mehr schlecht als recht der Heimatsender DRS Musigwälle.

Das soll aber ab sofort anders werden: Mit der Inbetriebnahme von zwei neuen DAB-Sendestationen in Wiggen und Sörenberg gestern Dienstag, 28. November, steht den Bewohnern von Eschholzmatt, Marbach und Flühli ab sofort nicht nur die DRS Musigwälle über DAB-Digitalradio rauschfrei und in digitaler Stereoqualität zur Verfügung, sondern darüber hinaus auch sieben weitere, bisher nicht mobil empfangbare SRG-Radioprogramme.
Die zwei neuen DAB-Senderstandorte laufen während der ersten vier bis sechs Wochen noch im Testbetrieb, werden aber Anfang Januar in den regulären Betrieb übergehen.

Ebenfalls für den 28. November vorgesehen war die Inbetriebnahme eines DAB-Senders in Schüpfheim, die kurzfristig verschoben werden musste.

(Quelle: www.dab-digitalradio.ch)

Meldung hinzugefügt am: 29.11.2006 14:01



Ebenfalls in Betrieb gingen im November die Standorte Engelberg-Stöck (am 14. November), Frick-Frickberg (am 8. November) und Andermatt-Bäzberg (am 9. November).

von dxbruelhart - am 02.12.2006 12:52
Ich denke, da liesse sich mit der Leistung schon ein wenig experimentieren um sich gegenseitig nicht zu stören. Ich denke auch nicht, dass ein 200-500 Watt DAB Säntis die 4-8kW BW DAB Sender stören könnte ;-).

Nein, ich mir kaum vorstellen, das ein Säntis mit dieser Leistung irgend einen Schaden im BW-Land anrichten könnte, wenn - und das ist halt der Pferdefuss, man in BW endlich die Leistungen erhöhen und mehr Standorte bauen würde. Eigentlich sollte man die SRG dazu ermutigen es doch in die Tat umzusetzen, da wäre man im BW-Land endlich gezwungen, sich über den Weiterausbau mal ernsthaft Gedanken machen zu müssen.

Die Problematik entsteht dann irgendwo im Zwischenraum von Hessen und dem Säntis, wenn beide Ensembles annähernd gleich stark ankommen. Aber Hessen ist wiederum auch kein Problem, weil dort ebenfalls DAB totgeschwiegen wird.

Somit dürfte die SRG eigentlich einen 12kW DAB-Sender auf dem Säntis in Betrieb nehmen und den dann bei Reklamationen wieder abschalten, wie es jetzt inzwischen schon mehr als 1x mit Deutschland vorgekommen ist...... ;-) - oder in Deutschland freut man sich dann über SwissClassic/SwissJazz/SwissPop und die Musigwälle!



von drahtlos - am 28.03.2007 15:25
Heute 10.5. wird nun der DAB-Sender Fribourg-Cordast mit dem Deutschschweizer SRG-Ensemble eingeschaltet.

Die SRG schreibt:

Wer bislang in der Umgebung von Fribourg Radio über DAB (Digital Audio Broadcasting) hören wollte, konnte nur mit viel Glück und in erhöhter Lage ein Signal einfangen. Mit der heutigen Inbetriebnahme des DAB-Senders Fribourg Cordast wird diese Situation aber nun schlagartig ändern. Alle elf Programme der Deutschschweizer DAB-Palette können nun von Fribourg bis nach Laupen einwandfrei empfangen werden, sei es nun daheim übers DAB-Küchenradio oder unterwegs mit dem DABman . Damit haben ab sofort weitere 80'000 Schweizerinnen und Schweizer Zugang zum mittlerweile bereits sehr gut ausgebauten DAB-Sendernetz der SRG SSR idée suisse. Damit ist aber für Fribourg noch nicht das letzte Wort gesprochen. Zur Zeit wird nach einem geeigneten Standort für einen zweiten DAB-Sender gesucht, der den Bewohnern zusätzlich zu den seit heute empfangbaren 11 Programmen auch noch die DAB-Programmpalette der Suisse Romande zugänglich machen wird. Wenn dieser DAB-Senderstandort einmal in Betrieb geht, werden die Fribourger sogar unter 14 mobil empfangbaren DAB-Programmen auswählen können. (Quelle: http://www.dab-digitalradio.ch )

von dxbruelhart - am 10.05.2007 07:26
Heute wurden 2 Sender in Graubünden eingeschaltet:
Zum einen Versam-Uaul Scardanal (neuer Radio-Standort, bislang wurde von hier nur TV abgestrahlt), Koord. 46N 47 33 9E 21 45 Standorthöhe 1232m, Ant. 24m, 420 W ERP, zum anderen der bekannte Standort Medel-Curaglia Vergera mit 690 W ERP

Die SRG schreibt zu dieser Sendereinschaltung:http://www.dab-digitalradio.ch/?lang=de&c=db_nl

Mehr DAB fürs Bündnerland


Im Kanton Graubünden befindet sich digitales Radio zur Zeit noch in der Einführungsphase. Etwa 20% der Bevölkerung hat aktuell Zugang zu DAB (Digital Audio Broadcasting), und wer nicht gerade zwischen Chur und Sargans wohnt, konnte bisher nur von der mobil empfangbaren DAB-Programmvielfalt träumen. Dank zwei neuer DAB-Sendestandorten in Versam und Medel Vergera ist das Bündner DAB-Empfangsgebiet aber heute ein Stück grösser geworden. Neu kann auch in der Umgebung von Bonaduz, Flims und Disentis digitales Radio empfangen werden, womit sich für die dortige Bevölkerung das Angebot an mobil empfangbaren Radioprogrammen mit einem Schlag verdoppelt. Mit einem herkömmlichen UKW-Radio können nämlich in Disentis gerade einmal fünf Programme der SRG SSR idée suisse gehört werden: Radio Rumantsch, DRS 1, DRS 2, DRS 3 und Rete Uno, sowie zusätzlich der Lokalsender Radio Grischa. Mit einem der neuen DAB-Radioempfänger hingegen erhöht sich das Angebot mit einem Schlag auf elf SRG-Radioprogramme , darunter unter anderem Radiosender aus den anderen Landesregionen und eine Reihe Musikspartenradios. Nächster geplanter Schritt im Kanton Graubünden ist die Inbetriebnahme des Senders Mundaun, mit dem DAB auch in die restliche Surselva vordringen wird. Eine flächendeckende Versorgung des gesamten Bündnerlandes soll laut der Ausbauplanung bis im 2009 erreicht werden. (Quelle: www.dab-digitalradio.ch )

von dxbruelhart - am 15.05.2007 13:58
Heute wurde der DAB-Sender Oberiberg-Gadenstatt am bekannten Standort Gadenstatt (da ist schon UKW und TV) eingeschaltet.

Die SRG schreibt http://www.dab-digitalradio.ch/?lang=de&c=db_nl&id=167

DAB-Digitalradio bringt grosse Programmvielfalt ins Ybrig

Eine neue DAB-Antenne in Oberiberg bringt digitales Radio wieder ein Stück näher ans Herz der Schweiz. Die Ybriger, die bisher über UKW nur gerade die drei DRS-Programme empfangen konnten, haben nun auf einen Schlag ein fast viermal so grosses Programmangebot zur Verfügung. Mit einem DAB-Empfangsgerät können sie nämlich nun 11 Radiosender frei über die Luft empfangen, darunter auch Musikradios wie Radio Swiss Jazz und Radio Swiss Pop oder die SRG-Programme der anderen Sprachregionen, beispielsweise La Première oder Radio Rumantsch. Ein zusätzliches Plus ist der Sender DRS Musigwälle, der über DAB nun endlich auch stereo und in vorzüglicher Qualität genossen werden kann.


In Oberiberg und erst recht im Hoch-Ybrig kann man über UKW aber viele Programme aus Deutschland und Oesterreich, sowie die Privatporgramme aus Zürich empfangen, das unterschlägt diese Meldung; DAB ging da bislang aber noch nicht, jetzt sind die 11 SRG-Programme da glasklar empfangbar.

von dxbruelhart - am 30.05.2007 20:20
Zum Ausklang der vergangenen Woche wurden auch noch 2 neue DAB-Senderstandorte der SRG im Ensemble Deutschschweiz 12C eingeschaltet:

- Einsiedeln-Chummerweid am 15. Juni

Am Sihlsee wurde heute morgen ein neuer DAB-Sender eingeschaltet, der DAB-Digitalradio mit all seinen Vorzügen nun auch nach Einsiedeln bringt. Mit einem der neuen DAB-Radioempfänger können die "Einsiedler" ab sofort doppelt soviele Programme frei über die Luft empfangen, als dies bisher mit einem herkömmlichen UKW-Radio der Fall war. Unter den neu verfügbaren Programmen befinden sich neben dem rätoromanischen Programm von Radio Rumantsch auch drei Musikprogramme (Radio Swiss Classic, Radio Swiss Jazz, Radio Swiss Pop) und der Jugendsender VIRUS. Ausserdem erlaubt DAB-Digitalradio erstmals auch den Empfang der DRS Musigwälle in Stereoqualität.

DAB-Empfangsgeräte gibt es mittlerweile in fast allen Radio- und TV-Geschäften zu kaufen. Wer sich die Suche nach dem geeigneten Gerät etwas erleichtern möchte, kann sich vorher im Internet alle in der Schweiz verfügbaren DAB-Empfangsgeräte anschauen, oder nach einem bestimmten DAB-Radio in der geeigneten Preisklasse suchen und sogar gleich die nächste DAB-Verkaufsstelle ausfindig machen.

(Quelle: www.dab-digitalradio.ch)

- Sirnach-Sirnachbärg am 14. Juni

Heute morgen konnte nach längerer Wartefrist endlich der neue DAB-Sender in Sirnach in Betrieb genommen werden. Fast 60'000 Schweizerinnen und Schweizer in der Umgebung von Wil (SG) kommen dank DAB-Digitalradio nun in den Genuss von 11 Radioprogrammen der SRG SSR idée suisse - das sind mehr als doppelt soviele, als man dort über herkömmliches UKW-Radio empfangen kann. Unter den neuen Programmen befinden sich unter anderem auch das Jugendradio VIRUS und die drei Musikprogramme Radio Swiss Jazz, Radio Swiss Classic und Radio Swiss Pop.

Mit der Einschaltung des neuen DAB-Senders schliesst sich in der Umgebung Wil-Matzingen eine weitere Lücke in der DAB-Versorgung der Deutschschweiz. Mittlerweile kann digitales Radio über DAB (Digital Audio Broadcasting) schon fast überall in der Deutschschweiz empfangen werden, über 80% der Bevölkerung wohnt innerhalb des DAB-Empfangsgebiets. Einzig im Oberwallis und im Graubünden herrschen noch weisse Flecken, die allerdings im Laufe der nächsten zwei Jahre ebenfalls verschwinden sollen.
Auch in den anderen Sprachregionen wird mit Hochdruck am DAB-Netz gearbeitet, und bis 2009 wird man in der ganzen Schweiz DAB-Digitalradio empfangen können.

Quelle: http://www.dab-digitalradio.ch/?lang=de&c=db_nl

von dxbruelhart - am 17.06.2007 12:22
Heute wurden im Glarnerland zwei neue DAB-Sender eingeschaltet:
Engi-Lindenbodenberg und
Braunwald-Nussbüel
Die SRG meldet: http://www.dab-digitalradio.ch/?lang=de&c=db_nl

Ab sofort kann man auch in Schwanden (GL) Radio über DAB hören. Für mehr Programme und ein rauschfreie Hörqualität sorgen zwei neue DAB-Sender, die heute morgen in Betrieb genommen wurden. Die DAB-Antenne in Engi, die heute um 9:30 eingeschaltet werden konnte, versorgt das Sernftal neu mit digitalem Radio über DAB (Digital Audio Broadcasting). Nur wenige Minuten später wurde auch der DAB-Sender in Braunwald in Betrieb genommen, der von Schwanden bis Linthal für DAB-Empfang sorgt. Damit können weitere 11'000 Glarnerinnen und Glarner vom weitaus besseren Radioangebot profitieren, das DAB-Digitalradio mit sich bringt. Konnten in Schwanden und Umgebung bisher mit einem herkömmlichen UKW-Radio neben Radio Zürisee und Central höchstens noch drei SRG-Radioprogramme empfangen werden, hört man mit einem neuen DAB-Radioempfänger gleich 11 Programme der SRG SSR ideé suisse . Und bald soll sogar noch eines dazukommen: Schweizer Radio DRS hat vor wenigen Tagen angekündigt, sein geplanter Informationskanal "DRS 4 News" werde ab November in der ganzen Deutschschweiz über DAB-Digitalradio verbreitet (siehe auch News vom 27. Juni ). (Quelle: www.dab-digitalradio.ch )

von dxbruelhart - am 04.07.2007 19:25
Gestern 5.7.07 hat die SRG 11(!) neue Sender im Berner Oberland eingeschaltet:
http://www.dab-digitalradio.ch/?lang=de&c=db_nl
Die Standorte sind hier http://www.dab-digitalradio.ch/?lang=de&c=standort dokumentiert

Radioparadies Berner Oberland - dank neuem DAB-Sendernetz

Im Berner Oberland könnte der 5. Juli als Tag des Radios in die Geschichte eingehen. Was vorher mit höchstens vier UKW-Programmen schon fast Radio-Brachland war, ist heute dank DAB-Digitalradio ein regelrechtes Empfangsparadies geworden. Ein ganzes Paket neuer DAB-Antennen versorgt die Region ab sofort mit einer bunten Palette von elf mobil empfangbaren Radioprogrammen. Neben den über UKW erhältlichen Programme DRS 1, DRS 2, DRS 3 und Radio Beo können im Berner Oberland dank DAB-Digitalradio nun 8 zusätzliche Radioprogramme der SRG SSR idée suisse empfangen werden. Über La Première , Rete Uno und Radio Rumantsch hört man News aus den anderen Sprachregionen, Virus sorgt für Stimmung unter den Jungen, und die Spartenprogramme Radio Swiss Classic , Radio Swiss Jazz und Radio Swiss Pop senden Musik rund um die Uhr. Nicht zu vergessen die DRS Musigwälle , die dank DAB nun rauschfrei und in Stereo zu hören ist. 11 neue DAB-Sendestandorte wurden im Laufe des heutigen Morgens im Berner Oberland in Betrieb genommen und ermöglichen den Empfang von DAB-Digitalradio vom Thuner- und Brienzerseegebiet bis hin ins Haslital, die Jungfrauregion, das Lauterbrunnental, das Frutigland, das Simmental und das Saanenland. Über 150'000 im Berner Oberland wohnhafte Schweizerinnen und Schweizer sowie jährlich Hunderttausende von Touristen profitieren von diesem Ausbauschritt. Der grösste der neuen DAB-Sender steht in Heimenschwand und verbessert den DAB-Empfang im Grossraum Thun, mit einer Reichweite bis hin nach Heimberg, Wattenwil, Hilterfingen und Oberhofen. Im Brienzerseegebiet sorgt ein neuer Sender in Brienz für DAB-Versorgung, und ein weiterer stellt von Hopflauenen aus den DAB-Empfang im Raum Meiringen-Hasliberg-Innertkirchen sicher. Im Simmental sorgen die Sender Diemtigen und Heimersberg für ein klares DAB-Signal von Erlenbach bis Zweisimmen, und wer den Jaunpass unter die Räder nimmt, hat dank einem Sender unterhalb der Passhöhe auch in Jaun DAB-Empfang. Auf dem Weg nach Saanen-Lauenen wird man vom Sender Hornfluh aus versorgt, und von St. Stephan bis Lenk ist man im Einzugsgebiet der DAB-Antenne auf dem Hahnenmoos. Auch im Kandertal kann man dank einem Sender in Kandersteg DAB-Digitalradio hören, und vom Sender Wintertal aus wird Adelboden mit DAB berieselt. Die bei Wanderern beliebte Region Lauterbrunnen-Grindelwald wird dank einem Sender auf dem Männlichen ebenfalls mit DAB versorgt. Alle elf Sender laufen während der ersten vier Wochen im Testbetrieb und gehen dann in den Normalbetrieb über. Ein DAB-Digitalradio zu kaufen ist heute längst kein Abenteuer mehr, stehen doch in der Schweiz über 300 verschiedene DAB-Gerätemodelle zur Verfügung. Da findet sich für jeden Geschmack etwas, von günstigen Küchenradios, trendigen Stereoanlagen, winzigen Taschengeräten bis hin zu den Autoradios. Fast jedes Radio- und TV-Geschäft führt heute DAB in seinem Sortiment. (Quelle: www.dab-digitalradio.ch )


von dxbruelhart - am 06.07.2007 05:59
Zitat

die Privaten sind schon vor ca. 6 Monaten ausgegrenzt worden und nicht von der SRG,


Also - um Missverständnisse auszuschliessen - ich sprach damit Folgendes an:

Die SRG kündigte die zwei Zusatzprogramme im zweiten Ensemble an, was vermuten liess, dass dieses auch noch zu unseren Lebzeiten aufgebaut würde. Plötzlich taucht die SRG mit diesen beiden neuen Programmen im ersten Ensemble auf. Wo nun der Filz wie gespielt hat ist nebensächlich, jedenfalls lässt dies für das zweite Ensemble nichts Gutes erahnen. Den Filz effektiv durchschauen können nur Leute in den Teppichetagen von SRG und BAKOM. Dass aber gemauschelt wird in der Schweizer Radiopolitik, kann auch ein Aussenstehender mit etwas gesundem Menschenverstand erahnen.

Zitat

wer im Seezerland wohnt, wird doch wohl keine Hoffnung haben in den nächsten 5 Jahren ein Privatradio über DAB/DMB zu hören?


Ehrlich gesagt ist es mir Wurst, obwohl der Üetliberg auf DAB hier reinkommt und der wird die erste 11C-Funzel sein. Es geht mir mehr eigentlich ums Prinzip.
Zitat

Die SRG war, so glaube ich, darüber überhaupt nicht erfreut gewesen. Wer lesen kann .....
..... sollte die Quelle dafür angeben [glauben ist keine Quelle] ;)

von audion - am 06.07.2007 20:24
Also ich habe das gelesen (an einem zwar seriösen Ort, weiss aber leider nicht mehr wo). So weit ich mich erinnere ist die Sache so:

Die "Info-Pakete" müssen bei den einzelnen Sender während ihrer gesamten Lebensdauer mit einer unheimlichen Zeitpräzision auf die Reise geschickt werden, damit sie an jedem Empfangsort "guardintervall-gerecht" ankommen, sonst fällt der Empfang natürlich aus. Das setzt für alle Sender einen hochpräzisen zeitlichen Taktgeber voraus. Das könnten theoretisch auch die Längstwellen-Zeitzeichen von Prangins oder von DCF 77 sein, aber ich denke, die sind zu wenig präzis (nicht die Atomuhren dort, sondern der Übertragungsweg und die mögliche (beschränkte) zeitliche Auflösung bei Längstwelle). GPS ist nicht nur ein hochpräzises Standortermittlungstool, sondern auch ein hochpräziser Zeit-Taktgeber. DAB benutzt also nicht die Ortsbestimmung, sondern den Zeittakt. So habe ich das jedenfalls verstanden, aber vielleicht hat mich der Schock, dass DAB (und wohl auch DVB-T) GPS-abgestützt ist, durcheinander gebracht ;)

Ich lasse mich von einem Spezialisten aber gerne eines bessern belehren.

Nachtrag:
Ich sehe darin auch einen Grund (komplexe Sendetechnik), dass DAB so viel teurer im Betrieb ist, als UKW, was ja bei der "Privatradiodiskussion" immer wieder durchschimmert. Ein weiterer Grund dürfte die Multiplexerei sein, die bei UKW entfällt.

von audion - am 09.07.2007 13:51
Zitat

Aber ein GPS System stellt ja noch gleichzeitig die Distanz zum nächsten Sender fest und kann damit die Zeitdifferenz ganz elegant berechnen


Das ist nun allerdings nur bei Inbetriebnahme einmal nötig, da wie Habakukk schon erwähnte, diese Distanz konstant bleibt.

Zitat

Alle SFN funktionieren so, auch diejenigen, welche über UKW so arbeiten.


Natürlich, z. B. IBOC

Zitat

Für Profis nichts ungewöhnliches.


Ja, natürlich ;)

Zitat

Da in den meisten Fällen auch noch hochpräzise Quarzstabilisatoren verwendet werden, macht ein GPS-Ausfall dem Netz nicht allzuviel aus.


Ist einfach eine Frage der Zeit des Ausfalles ;) . Letztlich macht das Netz irgendwann dann eben doch qrt. Es geht nicht um Kurzausfälle, sondern um den Regelbetrieb und der stützt sich nun mal auf GPS.

Zitat

Schliesslich sind DAB und DVB-T Netze keine Navigationssysteme


Ja, das setzt auch niemand voraus. Es ging um den Unterschied zu diesen.

Zitat

Die meisten Stauwehr- oder Bergsturz-Sicherungseinrichtungen benutzen inzwischen das GPS-System,


Ebenfalls klar, aber auch hier kommt die Ortsbestimmung (nicht primär der Zeittakt) zum Einsatz und kann jederzeit durch die "alte" Vermessungstechnik kurzfristig wieder übernommen werden.

Zitat

oftmals kombiniert mit dem russischen Glonas Netz


Bei DAB nicht. (Weniger wichtig als Staumauer ;) )

von audion - am 09.07.2007 15:38
Heute wurde auf dem Ulmizberg ob Bern ein neuer DAB-Sender eingeschaltet:

DAB-Digitalradio schreibt

Bärenstarker DAB-Empfang in Bern

Durch Berns festlich beleuchtete Gassen schlendern und Radio Swiss Classic hören? Oder im Bahnhof auf den IC nach Zürich warten und dabei kurz die neusten Nachrichten auf DRS 4 News erfahren? Beides taten DAB-Digitalradio-Kenner schon gestern - allerdings mit kleinen Einbussen, wenn das DAB-Taschenradio in den dicken Stadtmauern zwischendurch das Signal verlor.

Dies ändert sich heute, Donnerstag, 13. Dezember, wenn auf dem Berner Ulmizberg ein weiterer DAB-Stadtsender in Betrieb genommen wird. Ab sofort wird der Grossraum Bern von zwei Seiten aus mit DAB-Digitalradio versorgt: Sowohl auf dem Bantiger Senderturm als auch auf dem grossen Fernsehturm auf dem Ulmizberg ist nun eine DAB-Antenne angebracht. Der DAB-Empfang in Bern wird dadurch noch besser, und davon profitieren nicht nur diejenigen Radiohörer, die DAB-Digitalradio über kleine Taschenradios hören, sondern rund 250'000 Bernerinnen und Berner. Empfangen kann man vor Ort mittlerweile 12 Programme der SRG SSR idée suisse - das sind doppelt soviele als über "gewöhnliches" UKW-Radio.


(Quelle: www.dab-digitalradio.ch)

Auf UKW geht in Bern schon noch etwas mehr als nur gerade 6 Programme: http://www.fmlist.org/export/bandscan821.htm

von dxbruelhart - am 13.12.2007 11:20
Zitat
dxbruelhart
Heute wurde auf dem Ulmizberg ob Bern ein neuer DAB-Sender eingeschaltet:

DAB-Digitalradio schreibt

Bärenstarker DAB-Empfang in Bern

Durch Berns festlich beleuchtete Gassen schlendern und Radio Swiss Classic hören? Oder im Bahnhof auf den IC nach Zürich warten und dabei kurz die neusten Nachrichten auf DRS 4 News erfahren? Beides taten DAB-Digitalradio-Kenner schon gestern - allerdings mit kleinen Einbussen, wenn das DAB-Taschenradio in den dicken Stadtmauern zwischendurch das Signal verlor.

Dies ändert sich heute, Donnerstag, 13. Dezember, wenn auf dem Berner Ulmizberg ein weiterer DAB-Stadtsender in Betrieb genommen wird. Ab sofort wird der Grossraum Bern von zwei Seiten aus mit DAB-Digitalradio versorgt: Sowohl auf dem Bantiger Senderturm als auch auf dem grossen Fernsehturm auf dem Ulmizberg ist nun eine DAB-Antenne angebracht. Der DAB-Empfang in Bern wird dadurch noch besser, und davon profitieren nicht nur diejenigen Radiohörer, die DAB-Digitalradio über kleine Taschenradios hören, sondern rund 250'000 Bernerinnen und Berner. Empfangen kann man vor Ort mittlerweile 12 Programme der SRG SSR idée suisse - das sind doppelt soviele als über "gewöhnliches" UKW-Radio.


(Quelle: www.dab-digitalradio.ch)

Auf UKW geht in Bern schon noch etwas mehr als nur gerade 6 Programme: http://www.fmlist.org/export/bandscan821.htm

_____________________________________________________________________
QTH: CH-8610 Uster, 08E 43 38 / 47 N 21 08



Mir wäre lieber, wenn die SRG auf dem Ulmizberg DVB- T aufschalten würde.
Am 26. November wurden die analogen TV- Signale abgeschaltet. Scheinbar wurde TV auf dem Niederhorn ersatzlos abgeschaltet.
Jetzt ist in Rüfenacht BE ein Empfangsloch entstanden! Keine Sichtverbindung zum Bantiger (zu analogzeiten empfing man vom Niederhorn) und jetzt ist das Niederhorn abgeschaltet! Zum Umlizberg hätte man von dort aus wenigstens Sichtverbindung.

von MagicMax - am 15.12.2007 17:14
Rückblick Seite 1:
Zitat

geschrieben von: Rolf, der Frequenzenfänger (IP gespeichert)
Datum: 30. Juni 2006 19:00

> Welche Empfänger sind denn empfehlenswert bezüglich Trennschärfe?

Ich kann dir im Moment nur sagen, dass der Blaupunkt Woodstock 54 überfordert ist, wenn ein starker Sender in unmittelbarer Nähe ist. Benachbarte schwächere Ensembles empfängt er dann nicht mehr. Seit der Cholfirst on air ist, kann man 12B in der Stadt Schaffhausen vergessen. Nur in den Stadtteilen ohne Sichtkontakt zum Sender geht der Empfang noch.

Ich habe die 12B 12C Situation in Schaffhausen und Umgebung gestern einmal mit meinem Portable-Gerät SANGEAN 215 (auf dem Beifahrersitz liegend mit vertikal positionierter Antenne) getestet:

Zunächst war ich im Klettgau auf der Hauptstrasse 13 unterwegs. Hier kam 12B vom Feldberg mit Vollausschlag bis zum Kreisverkehr Hauptstrasse 13/Hauptstrasse 14 zwischen Beringen und Neuhausen. Dann fängt es leicht zu blubbern an. Etwas weiter den Berg runter in Neuhausen am Rheinfall wird das Blubbern immer stärker und es gibt zeitweise Aussetzer. In Schaffhausen dann geht praktisch nichts mehr auf 12B. Bisher also alles wie erwartet.

Dann teste ich weiter auf der Zürcher Rheinseite. In Flurlingen wird der Empfang langsam wieder besser und die 12B-Programme sind wieder mit leichten Aussetzern zu hören. Oben in Uhwiesen geht 12B dann noch besser (Sichtkontakt zum Witthoh?). Und auch unten auf dem Parkplatz beim Rheinfall und Schloss Laufen ist 12B trotz Tallage schwach, aber stabil zu hören. Bei "freier Sicht" zu Feldberg und/oder Witthoh geht 12B hier also weiterhin.

Nun geht es weiter nach Feuerthalen. Hier ist 12B wieder ähnlich gut wie in Uhwiesen zu empfangen. Und den besten Empfang (ca. 70% Signalstärke) habe ich ausgerechnet dort, wo ich bereits die DAB-Sendeantenne auf dem Cholfirst mit blossem Auge sehen kann... ;)
---> http://s5.directupload.net/file/d/1280/dylfb9ai_jpg.htm


Fazit:
Mit dem SANGEAN 215 lässt sich dank seiner guten Trennschärfe auch noch in Sendernähe das schwach einfallende Ensemble auf dem Nachbarkanal empfangen.

von Manager. - am 18.12.2007 17:17
Heute wurde nun auch wieder ein neuer Senderstandort für das DAB-Netz eingeschaltet:
Höfen-Beisseren 46 42 39 N 7 35 34 E mit 1 kW vertikal, gerichtet gen 340° und 105°.

DAB-Digitalradio schreibt http://www.dab-digitalradio.ch/?lang=de&c=db_nl

Thun auf der Sonnseite von DAB-Digitalradio


Am Thunersee Südhang zu wohnen hat viele Vorteile: Man hat eine wunderschöne Aussicht auf den Niesen und kann sich den ganzen Tag die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Als Digitalradiohörer hatte es aber bis vor kurzem auch einen Nachteil: Der Empfang von DAB-Digitalradio funktionierte eher schlecht als recht.

Das ist seit heute Mittag anders, als der neue DAB-Sender Höfen seinen Betrieb aufnahm. Vom neuen Sender profitiert nicht nur das gesamte Thunerseegebiet, sondern auch das Aaretal bis runter nach Münsingen und das Gürbetal bis Wattenwil. Rund 130'000 Personen haben dank dem zusätzlichen Thuner DAB-Sender nun einwandfreien Empfang der 12 Radioprogramme, die in der Deutschschweiz über DAB verbreitet werden. Sechs davon kann man dank DAB-Digitalradio sogar erstmals mit portablen oder mobilen Radiogeräten empfangen, da sie sonst nur über Satellit, Kabelnetz oder Internet ins Haus gelangen. Dazu gehören beispielsweise die drei Musikprogramme Radio Swiss Classic, Radio Swiss Jazz, Radio Swiss Pop, oder das neue 24-Stunden-Nachrichtenprogramm von Scheizer Radio DRS, DRS 4 News.

(Quelle: www.dab-digitalradio.ch)

Meldung hinzugefügt am: 27.12.2007 15:52:26

von dxbruelhart - am 27.12.2007 16:26
So, nun gibt es den ersten DAB Sender auch im Jura:

Zitat

Geradezu überpünktlich geht es im französischsprachigen Jura mit dem Ausbau für DAB-Digitalradio los. Laut dem DAB-Ausbauplan der SRG SSR idée suisse ist die Versorgung dieser Region erst etwa im März 2008 vorgesehen, aber bereits heute Donnerstag, dem 27. Dezember, nimmt der erste der rund 15 geplanten Jurasender seinen Testbetrieb auf.

Der neue DAB-Sender steht in L'Auberson und versorgt rund 5000 Bewohner in den Ortschaften Ste-Croix und L'Auberson sowie Teile von La Côte-aux-Fées mit dem Westschweizer DAB-Programmbouquet. Mit einem kleinen, günstigen DAB-Küchenradio kann man dort nun 11 Radioprogramme der SRG SSR idée suisse hören, also mehr als dreimal soviele wie über ein gewöhnliches UKW-Küchenradio. Dazu zählen auch eine Reihe von Musikradios, Radio Swiss Classic, Radio Swiss Jazz und Radio Swiss Pop sowie die Programme der andern Sprachregionen DRS 1, Rete Uno und Radio Rumantsch.

Seit neustem wird auch das englischsprachige World Radio Switzerland über DAB-Digitalradio verbreitet. Das neue Programm wird in Genf produziert und versorgt seit Anfang November das internationale Publikum in der Schweiz mit englischsprachigen News.

(Quelle: www.dab-digitalradio.ch)


von drahtlos - am 27.12.2007 19:18
Ja, zuviel Gas für meiner Region.... Ich habe soeben bemerkt, dass ich hier kein DAB aus Baden-Württemberg mehr empfangen kann :-( Heute wurde laut www.dab-digitalradio.ch den Sender Höfen mit DAB auf 12C eingeschaltet:

Thun auf der Sonnseite von DAB-Digitalradio
Am Thunersee Südhang zu wohnen hat viele Vorteile: Man hat eine wunderschöne Aussicht auf den Niesen und kann sich den ganzen Tag die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Als Digitalradiohörer hatte es aber bis vor kurzem auch einen Nachteil: Der Empfang von DAB-Digitalradio funktionierte eher schlecht als recht.

Das ist seit heute Mittag anders, als der neue DAB-Sender Höfen seinen Betrieb aufnahm. Vom neuen Sender profitiert nicht nur das gesamte Thunerseegebiet, sondern auch das Aaretal bis runter nach Münsingen und das Gürbetal bis Wattenwil. Rund 130'000 Personen haben dank dem zusätzlichen Thuner DAB-Sender nun einwandfreien Empfang der 12 Radioprogramme, die in der Deutschschweiz über DAB verbreitet werden. Sechs davon kann man dank DAB-Digitalradio sogar erstmals mit portablen oder mobilen Radiogeräten empfangen, da sie sonst nur über Satellit, Kabelnetz oder Internet ins Haus gelangen. Dazu gehören beispielsweise die drei Musikprogramme Radio Swiss Classic, Radio Swiss Jazz, Radio Swiss Pop, oder das neue 24-Stunden-Nachrichtenprogramm von Scheizer Radio DRS, DRS 4 News.

(Quelle: www.dab-digitalradio.ch)



Alle meine Plätze wo früher das BW-Ensemble 12B ging, bekomme ich kein Signal mehr. Nichtmal mehr mit der grossen Einkanal Antenne für E12 gibt es einen Signalausschlag :-(

von Mike - am 27.12.2007 21:20
Im Tessin oberhalb von Gresso wurde heute ein neuer DAB-Sender in Betrieb genommen, der das Val Vergeletto und das teilweise das Centovalli mit DAB versorgen kann:
12A Gresso Russo Quillo 46 13 15 N 8 37 10 E - Seehöhe 1000m, 300 W vertikal gerichtet gen Westen.

Die SRG schreibt im DAB-Newsticker: http://www.dab-digitalradio.ch/?lang=de&c=db_nl&id=186

Weiterer DAB-Sender im Tessin

Im Val di Vergeletto sorgt ein neuer DAB-Sender für ein nie dagewesenes Radioerlebnis. Von Gresso aus wird das Tessiner Tal nun mit einer Programmpalette von 10 verschiedenen Radioprogrammen versorgt, die dank der neuen DAB-Technologie mit einfachen, tragbaren DAB/UKW-Kombigeräten frei über die Luft empfangen werden können - das sind mehr als doppelt soviele Programme, als man mit einem herkömmlichen UKW-Radio hören kann. Das Val di Vergeletto war einer der letzten Flecken im Tessin, der bisher auf der Versorgungskarte von DAB-Digitalradio noch weiss erschien. Über 95% der Tessinerinnen und Tessiner können dank der neuen DAB-Technologie bereits aus 10 verschiedenen Radioprogrammen auswählen. Vielerorts verdreifacht sich dadurch das mobil empfangbare Radioangebot, sind doch über gewöhnliches UKW-Radio in den Tessiner Nebentälern ausser Rete Uno, Rete Due und Rete Tre oft nur gerade DRS 1 und La Première zu hören. Unter den neuen DAB-Programmen ist das vor einem halben Jahr aus der Taufe gehobene Radio Svizzera Classica der Spitzenreiter. Das "Rund-um-die-Uhr-Klassikprogramm", das mit seiner beschwingten Musikauswahl und den kurzen italienischen Titelansagen speziell für die Südschweizer konzipiert ist, kann dank DAB nun im ganzen Tessin frei empfangen werden. Ausserdem hört man neben den Programmen von Radio Svizzera ( Rete Uno , Rete Due und Rete Tre ) auch das im November lancierte englischsprachige World Radio Switzerland , das französischsprachige Option Musique , die deutschsprachige DRS Musikwelle , das rätoromanische Radio Rumantsch und zwei reine Musiksender, Radio Swiss Jazz und Radio Swiss Pop . Um von dieser neuen Programmvielfalt profitieren zu können, braucht man lediglich ein DAB-Empfangsgerät. Es gibt allein im Tessin 100 verschiedene Modelle zu kaufen, und über 60 Radio und TV-Geschäfte haben DAB-Empfangsgeräte im Angebot. Die meisten dieser Geräte haben auch ein UKW-Empfangsteil, und die günstigsten DAB/UKW-Radios kriegt man bereits ab 80 Franken. (Quelle: www.dab-digitalradio.ch )

von dxbruelhart - am 17.01.2008 12:47
Heute wurde wieder ein neuer DAB Sender eingeschaltet! Diesmal für die Region Düdingen, der mir auch das Westschweizer 12A-Paket nochmals eine gewaltige Signalverbesserung hier in der Region Thun bringt! :cool: :spos: :hot:

Englische Nachrichten und französische Chansons von Düdingen bis Gurmels: DAB-Digitalradio eröffnet neue Programmvielfalt
Die Fribourger Radiolandschaft öffnet sich dem internationalen Publikum: Neu können zwischen Düdingen und Gurmels englische Nachrichten und französische Chansons gehört werden. Möglich wird dies durch die Inbetriebnahme des neuen DAB-Senders Cordast, der die Region von Düdingen bis Gurmels mit den 11 DAB-Digitalradioprogrammen der Westschweiz versorgt.

Bereits letztes Jahr konnte ein Teil der Fribourger von einer deutlichen Erweiterung des Radioangebots profitieren. Im Mai wurde zwischen Laupen und Fribourg die DAB-Programmpalette der Deutschschweiz aufgeschaltet (siehe auch News vom 10. Mai 2007), wodurch das mobil empfangbare Radioangebot der SRG SSR idée suisse sich in dieser Region verdoppelte. Neben DRS 1, DRS 2, DRS 3, RSR La Première und RSI Rete Uno konnte man ab sofort auch die drei Musiksender Radio Swiss Classic, Radio Swiss Jazz, Radio Swiss Pop, den Jugendsender Virus und das Bündner Radio Rumantsch hören, und DRS Musikwelle wurde dank DAB erstmals in Stereo verbreitet. Im November kam dann zusätzlich noch das neue 24-Stunden-Infoprogramm DRS 4 News dazu.

Nun gibt es mit der Aufschaltung des Westschweizer DAB-Programmbouquets nochmals eine Programmerweiterung: Rund 20'000 Personen in der Umgebung von Gurmels, Bösingen und Düdingen können ab heute Montag, dem 28. Januar, zusätzlich zum oben genannten Angebot noch weitere exklusive Programme empfangen: "News" auf Englisch dank World Radio Switzerland, französische Chansons auf Option Musique erstmals in Stereo, sowie Rock und Pop auf Couleur 3, das bisher über UKW kaum zu empfangen war.

Um von dieser neuen Programmvielfalt profitieren zu können, braucht es ein DAB-Empfangsgerät. Die meisten Radio/TV-Händler und Grossmärkte wie M-Electronics, Mediamarkt, Eschenmoser, Interdiscount und Fust verkaufen heutzutage ein breites Angebot an DAB-Digitalradios, vom Radiowecker über den DAB-Taschenempfänger bis hin zur DAB-Stereoanlage. Die günstigsten DAB-Küchenradios kosten gerade einmal 80 Franken.

(Quelle: www.dab-digitalradio.ch)


von Mike - am 28.01.2008 17:24
Letzte Woche wurde nun auch noch der Sender Ins-Schaltenrain eingeschaltet für das Deutschschweizer- und das Romandie-Ensemble:

12A Ins-Schaltenrain 47 01 34 N 7 07 43 E - 592m Antenne 50m, 1,5 kW ERP, vert. dir. 20° und 170°
12C Ins-Schaltenrain 47 01 34 N 7 07 43 E - 592m Antenne 50m, 800 W ERP, vert. dir. 20° und 170°

Die SRG schreibt dazu: http://www.dab-digitalradio.ch/?lang=de&c=db_nl

DAB bringt neue Radioprogramme an den Bielersee

Englische Nachrichten hören beim Autofahren? Beim Kochen französische Chansons mitsummen? Oder in der Badewanne liegen und dazu Jazz, Soul und Blues geniessen? Seit dem Einzug von DAB-Digitalradio ist das am Bielersee keine Zukunftsmusik mehr, sondern Realität. Dank einer neuen DAB-Antenne, die letzte Woche in Ins eingeschaltet wurde, können am Bielersee nun 16 Radios in glasklarer Qualität empfangen werden.

Die rund 28'000 Bielersee-Anwohner sind in einer privilegierten Situation, wird doch über den neuen Sender nicht nur das DAB-Bouquet der Deutschschweiz, sondern auch das Westschweizer DAB-Programmangebot ausgestrahlt. Zu den neuen DAB-Angeboten gehören unter anderem das englischsprachige World Radio Switzerland, das Westschweizer Chansonradio Option Musique und das Volksmusik-Radio DRS Musikwelle (beide erstmals in Stereo), der neue deutschsprachige Infokanal DRS 4 News, die Musiksender Radio Swiss Jazz, Radio Swiss Classic und Radio Swiss Pop sowie der Jugendsender Virus und das Bünder Radio Rumantsch.

Damit verdoppelt sich das Angebot an Radioprogrammen, die man in der Umgebung von Erlach, Twann, La Neuveville, Täuffelen, Müntschemier und Le Landeron frei über die Luft, also ohne Kabelnetzanschluss, Satellit oder Internetzugang hören kann. Denn um in den Genuss der neuen Radiovielfalt zu kommen, braucht es nur ein "ganz gewöhnliches" DAB-Digitalradio. In der Schweiz kann man unterdessen unter 380 verschiedenen Gerätemodellen auswählen, vom einfachen und günstigen Küchenradio über den winzigen Taschenempfänger bis hin zur vollwertigen Stereoanlage.

(Quelle: www.dab-digitalradio.ch)

Meldung hinzugefügt am: 06.02.2008 09:34:47


von dxbruelhart - am 06.02.2008 10:26
Nun werden auch DAB- Ausstrahlungen in den Autobahntunnels Eggrain und Hafnerberg auf dem ersten Teilstück der Zürcher Westumfahrung Realität.
Die Aufschaltung steht unmittelbar bevor.
Für die restlichen Tunnels (Aescher- und Uetlibergtunnel) bis in Zürich- Brunau sowie der Tunnel Islisberg in Richtung Knonau werden die DAB- Ausrüstungen mit der Erstellung der Tunnelfunkanlage ebenfalls bewerkstelligt und mit der Eröffnung dieser Nationalstrassenabschnitte in Betrieb gehen.
Im übrigen noch eine Spezialität für die Nationalstrassentunnels im Kt. Zürich:
Alle Tunnelobjekte, dh. auch bestehende wie Gubrist etc. sind mit der Funktion "UKW- Tunnelbesprechung" ausgerüstet, dh. im Gefahrenfall werden alle Ausgesendeten Radioprogramme unterbrochen und für Durchsagen der Polizei in den Sprachen d,f,i,e verwendet.
Der Automobilist wird bei einer Tunneldurchsage zusätzlich mit einem dafür extra installierten Verkehrssignal mit dem Text Radio Info aufmerksam gemacht, welches dabei in aktiviertem Zustand hell aufleuchtet.
Das Signal befindet sich jeweils in der Mitte der Tunneldecke der beiden Fahrbahnen pro Richtung, bei längeren Tunnels sind mehrere aufeinanderfolgende Signale mit einem Abstand von ca. 500m installiert.




von Bobcat - am 19.02.2008 20:48
Heute wurde der Sender Le Locle Roches Houriet (Kt. NE) in Betrieb genommen. Seine Daten:
12A Le Locle-Roches Houriet 47 02 52 N 6 43 09 E 1032m - 1,5 kW vertikal dir gen 62°.
Die SRG schreibt dazu: http://www.dab-digitalradio.ch/?lang=de&c=db_nl&id=191

Seit heute Freitag, 29. Februar, kann eine weitere Ortschaft im Jura von der grösseren Programmvielfalt über DAB-Digitalradio profitieren. In Le Locle wurde ein neuer DAB-Sender in Betrieb genommen, der die rund 10'000 Einwohner von Le Sagne und Le Locle auf einen Schlag mit 11 Radioprogrammen der SRG SSR idée suisse versorgt. Zu empfangen sind dank dem neuen DAB-Digitalradio nicht nur die Programme von Radio Suisse Romande ( La Première , Espace 2 , Couleur 3 , Option Musique ), sondern zusätzlich auch die drei rund-um-die-Uhr-Musikprogramme Radio Swiss Classic , Radio Swiss Jazz und Radio Swiss Pop , das neue englische Newsprogramm World Radio Switzerland , sowie Programme aus den anderen Sprachregionen ( Rete Uno , Radio Rumantsch und DRS 1 ). Bisher war eine solch breite Auswahl an Programmen nur über fix installierte Empfangsanlagen mit Satelliten- oder Kabelnetzanschluss möglich. Wer ein Küchenradio oder Taschenradio bevorzugte, musste mit dem deutlich kleineren Angebot über UKW und Mittelwelle vorlieb nehmen. Dank der grossen Vielfalt an DAB-Gerätemodellen können aber nun die neuen Programme in jedem Zimmer, im Freien und auch unterwegs gehört werden. (Quelle: www.dab-digitalradio.ch )


von dxbruelhart - am 29.02.2008 20:36
Wie stark soll die Sendeleistung des Chasseral sein? In der Sender-Tabelle steht:

Zitat

Chasseral 0,095


Diese Zahl ist hoffentlich falsch.

Zitat

Bei DAB (K12) wage ich aber die mutige Prognose, dass weite Tele des Mittellandes (Kantone Bern, Freiburg, Waadt, Aargau, Solothurn, Luzern, Teile Zürichs bis nach Thurgau)


Also Thurgau bestimmt nicht. Region Zürich auch nur mit viel Glück. Meine Erfahrungen zeigen, dass es viel mehr Signalstärke braucht, damit ein störungsfreier DAB-Empfang möglich ist.

Ein Beispiel: Die UKW-BR-Programme vom Grünten gehen in meiner Region in höheren Lagen teils recht gut und mit RDS. Aber DAB 12D konnte ich noch nie empfangen. Auch 12B BW ist viel schwieriger empfangbar als die SWR-Programme auf UKW. Fällt z.B. der Feldberg aus, dann habe ich gleich kein 12B Empfang mehr, obwohl ich die UKW-Programme vom Witthoh genau so gut empfangen kann. Für DAB Empfang vom Witthoh reicht es aber nicht aus.

Ok, der DAB-Sender hat nur 1kW Sendeleistung aber SWR4 auf 89.0 MHz hat auch nur 5kW und ich merke eigentlich keinen grossen Unterschied zu den 40kW für SWR1 92.4, SWR2 90.4, SWR3 97.1 und DLF 100.6 MHz.

von radiohead - am 20.04.2008 10:18
Schwache Digitalsignale lassen sich mit
Richtantenne und Vorverstärker
************************************
mit gutem Erfolg stabil empfangen.
Das gilt für DAB auf VHF und DVB-T auf UHF.

Dabei ist vorausgesetzt, dass der zu empfangende Kanal frei ist.
Nachbarkanäle beeinträchtigen den Empfang nur,
wenn der Nachbarkanal wirklich ein starkes Signal aufweist,
Differenz >40dB.

Eine Gleichkanalstörung wie oben beschrieben zwischen Chasseral K56(v) und
Valzeina K56(h) verunmöglicht wahrscheinlich den Empfang des schwachen Signals.
Praktische Erfahrung mit Geleichkanalstörungen bei DVB-T habe ich bisher keine.

Vergleiche mit früherem Analogempfang FM oder TV sind nicht hilfreich.
**********************************************************************************
Ich empfange DAB 12B von Feldberg-SW(D) mit mininalem Pegel.
Wenn die Antenne in die richtige Richtung schaut ist das Signal
ohne Vorverstärker am Spektrumanalyzer knapp nachweisbar.
Ein DAB-Empfänger kann so ein Signal nicht verarbeiten.
Nach Verstärkung ist das Signal in brauchbarer Qualität
mit meinem PureOne (modifiziert mit Antenneneingang)
zu empfangen.

Ich erwarte eigentlich, dass Chasseral12A in der
Region Amden nachweisbar sein wird und
mit etwas Aufwand stabil empfangen werden kann.




von LogPer - am 20.04.2008 12:00
Zitat

Heute wurden die Sender Wannenberg und Eggberg für das 12C-Paket in Betrieb genommen!

Na, endlich hat der DAB-Senderausbau auch den Kreis Waldshut erreicht ;) .

@ Rolf, der Frequenzenfänger:
Und du behauptest immer, am Hochrhein gehe es mit DAB nicht voran... :D


Zur Feier des Tages einige Fotos der aufgeschalteten Sender.

Zunächst der SWR-Sender Wannenberg:
---> http://s2.directupload.net/file/d/1452/nevtf9nk_jpg.htm

---> http://s1.directupload.net/file/d/1452/a87olkl4_jpg.htm

---> http://s7.directupload.net/file/d/1452/859f2owu_jpg.htm

---> http://s4.directupload.net/file/d/1452/xv6ghxad_jpg.htm

---> http://s6.directupload.net/file/d/1452/hacmws2i_jpg.htm


Und nun der SWR-Sender Eggberg:
---> http://s4.directupload.net/file/d/1452/2vfspxfg_jpg.htm

---> http://s3.directupload.net/file/d/1452/zkg43uqt_jpg.htm

---> http://s5.directupload.net/file/d/1452/j7x9eum8_jpg.htm

---> http://s6.directupload.net/file/d/1452/bmo49rhw_jpg.htm

---> http://s6.directupload.net/file/d/1452/md84bn23_jpg.htm


von Manager. - am 06.06.2008 18:08
Hallo Zusammen,

Der DAB Ausbau in der Schweiz ist schon eine gute Sache aber DAB ist hierzulande immer
noch zu unbekannt. Ich habe mal ein DAB Radio im Pausenraum " ausgestellt " Keiner wußte
etwas über DAB und das sich bestimmte Programme wie Virus oder DRS4 aus " der Luft "
holen lassen. Bis es ein Durchbruch in Richtung Massenempfang gibt wird es noch lange dauern.
Nun kommt auch noch die DAB+ Verwerfung und das Rätselraten ob und wann und in welchen
Gegenden dieses dann on Air geht und was werden die Radios kosten, so es denn welche gibt.
Bloß möchte Ich nicht schon wieder `ne neue Radiokiste kaufen. Der Technisat Digitradio klingt
ganz gut. Geht aber nicht mit DAB+ . Schaun mer ma. Auf jeden Fall werde Ich es mir nicht
nehmen lassen am Sonnabend in FN den Stand der Digitalradio Südwest zu besuchen falls dort
überhaupt präsent.
Wenn mit dem DAB Ausbau doch wenigstens die Verfunzelung aufhören würde doch wenn Ich
hier so Eure Berichte lese wird das genaue Gegenteil gemacht. " Hoffentlich wird einem nicht noch
eine Funzel an das Auto geschraubt wenn man etwas länger irgendwo parkiert ".
Einen schönen EM Abend wünscht
Detlef.

von RADIO354 - am 25.06.2008 17:49
Im heutigen BNetzA-Update tauchen nun die ersten konkreten Angaben für Standorte des zweiten Pakets auf, alle auf Kanal 7D. Ich erlaube mir mal, die Liste von IngoGL aus dem Hauptforum zu übernehmen:

SUI0001F
Bettingen S Chrischona, ERP-Max 2,75kW
Nenzlingen Eggflue, ERP-Max 1,86kW
Sissach Metzenholden, ERP-Max 1,82kW

SUI0002F
Freienwil Hoerndli, ERP-Max 2,88kW
Frick Frickberg, ERP-Max 1,74kW
Hinwil Bachtel, ERP-Max 0,676kW
Kuettingen Wasserfluh, ERP-Max 2,34kW
Lostorf Froburg, ERP-Max 1,82kW
Reuenthal Ried, ERP-Max 1,0kW
Winterthur Bruelberg, ERP-Max 2,5kW
Zuerich Uetliberg, ERP-Max 3,55kW
Zuerich Zuerichberg, ERP-Max 1,2kW

SUI0003F
Bregenz Pfaender (A), ERP-Max 0,51kW
Engi Lindenbodenberg, ERP-Max 1,0kW
Herisau Ramsen, ERP-Max 1,0kW
Homburg Reutenen, ERP-Max 2,0kW

Seltsam sind die verschiedenen Identifier. Da sich die Sendegebiete einiger Standorte mit verschiedenen IDs aber überschneiden und meines Wissens nur ein zweites Paket für die ganze Deutschschweiz ausgeschrieben wurde, ist es unwahrscheinlich, dass dort unterschiedliche Inhalte gesendet werden sollen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 21.07.2008 16:43
Auch das heutige BNetzA-Update hat wieder viel Interessantes für die Schweiz zu bieten. Vor allem zahlreiche Neukoordinierungen für das Graubünden-Paket auf 12D und das zweite Ensemble auf 7D. Ich erlaube mir wieder, die Liste von Ingo-GL zu übernehmen:

SUI0003A; 12C
Morissen S Carli; A4; 0,851kW
Valzeina Mittagplatt; A4; ERP-Max 4kW (K-Eintrag mit ERP = 1kW vorhanden)
Versam; A4; ERP-Max 1,29kW (KT-Eintrag mit geringerer ERP vorhanden)


SUI0004A; 12D
Arosa Hinterwald; A5; ERP-Max 0,23kW
Avers Platte; A5; ERP-Max 0,25kW
Berguen Cresta; A5; ERP-Max 1,2kW
Bivio Motta Balotta; A5; ERP-Max 0,224kW
Lohn Plan Sura; A5; ERP-Max 0,813kW
Medel Curaglia Vergera; A5; ERP-Max 0,562kW (K5 mit höherer ERP vorhanden)
Mon Scarnoz; A5; ERP-Max 0,851kW
Spluegen Panell; A5; ERP-Max 0,4kW
St Maria i M Crappeta; A4; ERP-Max 1,26kW
Tinizong Rona Ruegna; A5; ERP-Max 0,4kW
Tujetsch Alp Tgom; A5; ERP-Max 0,19kW
Vals Bord; A5; ERP-Max 0,3kW
Vaz O Lenzerheide Sartons; A5; ERP-Max 0,5kW
Versam; A5; ERP-Max 1,29kW (K5-Eintrag mit geringerer ERP vorhanden)
Zernez Muottas; A5; ERP-Max 1,05kW


SUI0013A; 12A
Brusio Garbela; A4; ERP-Max 0,65kW
Poschiavo Selva; A4; 3,09kW
Vicosoprano Sasc Pruemaveira; A4; ERP-Max 1,07kW


SUI0003F; 7D
Linthal Schleimen; A4; ERP-Max 0,63kW
Ruethi Bismer; A4; ERP-Max 3,8kW
Schaenis Biberlichopf; A4; ERP-Max 3,8kW
Sirnach; A4; ERP-Max 2kW
St Gallen Peter und Paul; A4; ERP-Max 1,82kW
Warth Weiningen Haslibuck; A4; ERP-Max 2kW
Wattwil Chapf; A4; ERP-Max 1,74kW


SUI0004F; 7D
Valzeina Mittagplatt; A4; ERP-Max 3,09kW


SUI0010F; 7D
Bolligen Bantiger; A4; ERP 4,17kW (ND)
Burgdorf Rothoehe; A4; ERP-Max 1,66kW
Hoefen Beisseren; A4; ERP-Max 3,02kW
Koeniz Ulmizberg; A4; ERP-Max 1,95kW
Langnau i E Hirschmatt; A4; ERP-Max 0,912kW
Oberdorf Nesselboden; A4; ERP-Max 1,66kW
Orvin Boezingenberg; A4; ERP-Max 1,9kW


SUI0011F; 7D
Arth Rigi Kulm; A4; ERP-Max 4,68kW
Attinghausen Schiltwald; A4; ERP-Max 1,5kW
Geuensee Hoechweidwald; A4; ERP-Max 2,29kW
Kriens Krienseregg; A4; ERP-Max 1,82kW

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 28.07.2008 16:56
Die SRG hat am vergangenen Freitag weitere DAB-Senderstandorte in Betrieb genommen, die SRG schreibt:

Mehr DAB-Digitalradio in den Schweizer Bergen

Ein ganzes Paket neuer DAB-Sender wurde im Laufe des heutigen Tages in Betrieb genommen. Ob im Mattertal oder im Val de Travers, im Sarganserland oder in der Surselva, oder gar auf dem Simplon - DAB-Digitalradio verdoppelt die Freude am Radiohören. Statt knapp einer Handvoll UKW-Programme empfängt man mit einem neuen DAB-Empfangsgerät je nach Region zwischen zehn und zwölf Radioprogramme. In der Surselva kann bereits seit über einem Jahr DAB-Digitalradio empfangen werden. Zwei DAB-Sender, einer bei Disentis und der andere in der Nähe von Versam, sorgen dort seit Mai 2007 für eine Verdreifachung des Programmangebots, doch ausgerechnet Ilanz blieb ein weisser Fleck auf der DAB-Karte. Damit ist nun ebenfalls Schluss: Der heute morgen kurz vor neun Uhr in Betrieb genommene DAB-Sender Morrisen bringt das digitale Radio nun auch in die vordere Surselva und den unteren Teil des Val Lumnezia. Nur wenig später, um halb elf, ging in Brot-Plamboz der letzte DAB-Sender des Jura on air, der nun auch das Val de Travers mit 11 DAB-Radioprogrammen bedient. Im Lauf des Nachmittags konnten drei weitere Sender in Betrieb genommen werden: Kurz vor der Dorfeinfahrt Simplon steht links oben am Hang der neue DAB-Sender, der die Passstrasse bis hinauf zum Hospiz mit 12 DAB-Radioprogrammen versorgt. Im Mattertal ermöglicht die neue Antenne auf der Riffelalp den Empfang von DAB-Digitalradio von Randa bis hinauf nach Zermatt - hier bedeutet DAB gleich eine Verdreifachung des Radioprogrammangebots gegenüber dem alten UKW. Mit dem Riffelalper Sender ist die Strecke Brig-Zermatt nun durchgehend mit DAB versorgt. Der DAB-Sender Valzeina verbessert indessen von Chur bis Landquart und im ganzen Sarganserland die Radiostimmung: Zwölf Radioprogramme der SRG SSR idée suisse empfängt man hier mit DAB-Digitalradio, während das herkömmliche UKW-Gerät gerade einmal fünf SRG-Programme findet. (Quelle: www.dab-digitalradio.ch )


Zu Valzeina noch diese Frage: Valzeina-Mittagplatte lief doch schon auf 12C, wurde jetzt die Bündner Palette auf 12D eingeschaltet?

von dxbruelhart - am 02.09.2008 05:12
Nun muss ich den BMMI doch mal in schutz nehmen.
Ein alter bekannter von mir arbeitet bei SBC und bei unseren silversteranstoss habe ich Ihn mal auf den Säntis angesprochen (auch wegen den ewigen dikussionen hier)
Er bestätigte mir (ein bischen schmunzelnd), dass die reine sendeleistung natürlich keine 16kW beträgt (kein DAB/DVB-T sender in der Schweiz weisse eine solche leistung auf) aber durch ein nach Bakom vorgaben gebautes antennensystem resultiert ein gewinn abzüglich natürlich der verluste durch die kabel und filter, was aber dann doch diese 16kW ERP aber seeehr ergibt. Diese werden gezielt und eben nach unten gerichtet (und ganz sicher nicht nach DE) abgestrahlt.

Ergo glaube ich meinem freund, der sich mit dieser technik doch schon geraume zeit profesionell befasst eher, als was auch immer die hier zitierenden!

Und wers immer noch nicht glaubt kann sich ja mal für eine besucherführung auf dem Säntis anmelden, da wird er feststellen dass die effektiv eingestellte senderleistung ganz sicher nicht nur ein paar hundert W beträgt. OK dann kann man ja noch behaupten dass die leistungsanzeige getürkt seit.
Und die übrigens in der Bakom liste publizierten angaben für den sender Wildhaus Säntis sprechen von 42dbW(ERP) was dann umgerechnet auf die ca 16kW hinkommt (WIE GESCHRIEBEN ERP)
Falls hier in diesem fachgremium dann noch erklärt werden soll was ERP ist hat es genug spezialisen hier.


von offair - am 07.01.2011 17:54
In diesem thread hat es viele gläubige wie ich feststellen muss.

Wer glaubt, der glaubt zu wissen!
wer weiss, der weiss dass er weiss.

Nun wer ein bisschen recherchiert und sich in bekanntschaften rumfragt findet heraus dass der Säntis DAB mässig ein sehr spezielles versorgungsgebiet hat. Dieses wird ua. vom Bakom definiert, ich nehme an in absprache mit der SRG und in diesem fall koordiniert mit DE/LIE und AU.

Der Säntis soll definitiv nicht DE versorgen. Er hat anscheinend im DAB eine speziell gerichtetes antennensystem, dass noch nach unten geneigt ist (sei es mechanisch, sei es elekrisch) das KEINE rundstrahlcharakeristik hat. Eben eine spezielle ausrichtung in der dann halt ein enstprechender antennengewinn resultiert woraus sich dann die 16kW ERP genau in diese richtung und mit dieser absenkung ergeben. In alle anderen richtungen sind die abgestrahlten leistungen dementsprechend halt nur ein paar W oder 100W. (Wie z. bsp. richtung N und Winterthur)
Ein zu grosses versorgungsgebiet ist in einem gleichwellennetz wie es im DAB betrieben wird auch nicht erwünscht, da sonst der versorgungsender so ab ca. 70km luftlinie schnell zu einem störsender wird und den empfang beinträchtigt.
Ich hoffe damit den gläubigen gedient zu haben, aber die politik zeigt, dass das sehr oft aussichtslos ist.

von offair - am 08.01.2011 10:22
Hallo Radiofreunde,

Ich war Heute am Säntis. Genauer gesagt Im Bereich Parkplatz Schwägalp und
dem sich in Westnordwestlicher Richtung anschliessenem Rundgang.
Das ist direkt unterhalb in 1300 m Höhe über NN und 2000 m Luftlinie vom Gipfel.
Dort habe Ich Empfangstests mit dem Microspot RA 318 durchgeführt.
Was mir aufgefallen ist : Benachbarte DAB Multiplexe liessen sich problemlos empfangen.
Der Mux auf 12 B aus Baden- Württemberg sogar mit Vollanschlag, an dieser Stelle befand
sich gerade mal ein einzelner Baum der die Sicht zur Sendeantenne auf dem Säntis verdeckte.

Der Empfang auf 12 C liess sich durch Einschieben und horizontal legen der Teleskopantenne
soweit abschwächen, dass Die Signalstärkeanzeige ( das Schätzeisen ) um die Hälfte zurückging.
Diese Beiden Tests sprechen gegen eine sehr hohe Feldstärke auf 12 C, unterhalb der
Sendeanlage, welche 16 kW ERP verursachen dürften.

Ich konnte allerdings nicht in Richtung Appenzell testen. Denn das wird die einzig noch
in Frage kommene Hauptsenderichtung vom Säntis sein.
Aber mit 16 kW dorthin zu blasen ?? Das sind vom Säntis 10 bis 20 Km Luftlinie bei Freier
Sicht da reicht locker 10 % davon.
MfG Det.

von RADIO354 - am 09.01.2011 15:41
Zitat

Er bestätigte mir (ein bischen schmunzelnd), dass die reine sendeleistung natürlich keine 16kW beträgt


Das stand eigentlich auch nie zur Debatte. Wir sprechen hier natürlich schon immer von ERP, wenn wir hier über Sendeleistungen oder Strahlungsdiagramme sprechen. Der Antennengewinn macht natürlich einiges aus.

Zitat

was aber dann doch diese 16kW ERP aber seeehr ergibt. Diese werden gezielt und eben nach unten gerichtet (und ganz sicher nicht nach DE) abgestrahlt.


Das möchte ich auch gerne glauben. In Österreich findet man das zumindest bei DVB-T tlw. in den Bescheiden, um wieviel Grad die Hauptstrahlrichtung nach unten geneigt ist. Scheint ein ganz gängiges Verfahren zu sein, die Reichweite trotz hoher Leistung einzuschränken. Das Argument, dass nämlich bei zu hoher Reichweite eines einzelnen Standorts das Gleichwellennetz aus dem Takt kommt, ist ja ein ganz gravierendes.

In den DVB-TBescheiden in Österreich sind es aber für gewöhnlich nur wenige Grad Absenkung, die dann entsprechend ein paar dB Abweichung zwischen maximaler ERP nach unten und maximaler ERP im horizontalen Strahlungsdiagramm ausmachen.


Zitat

Der Säntis soll definitiv nicht DE versorgen. Er hat anscheinend im DAB eine speziell gerichtetes antennensystem, dass noch nach unten geneigt ist (sei es mechanisch, sei es elekrisch) das KEINE rundstrahlcharakeristik hat


Dem kann ich ja noch ganz gut folgen. Aber:


Zitat

Horizontal dürfte die hauptstrahlungsrichtung so in etwa NO sein. Also ca Appezell.


In der Richtung liegt aber doch auch Deutschland (Schwaben). Wie stark ist denn die Strahlung nach unten geneigt, dass von den 16kW so wenig übrig bleibt, dass man praktisch keine Veränderung bemerkt (also deutlich weniger als 1kW)? Die müssen ja wirklich recht steil nach unten senden. Denn selbst wenn man von den 16kW wegen der Absenkung mal pauschal 10dB abzieht, bleiben ja noch 1,6kW horizontal Richtung Nordost (Schwaben). Das MUSS sich doch z.B. in Augsburg bemerkbar machen. 1kW DAB geht nämlich immer noch SEHR weit.

von Habakukk - am 10.01.2011 12:44
@Rabbit76:
Doch, aus den Angaben geht leider ganz klar hervor, dass es bereits 16kW ERP sind:

ERP = Senderausgangsleistung in dBW + Gewinn in dB

Also in dem Fall:
30dBW (ca. 1kW) Senderausgangsleistung + 12dB Gewinn = 42dBW (ca. 16kW)

Oder anders ausgedrückt: je 3dB mehr bedeutet eine Verdoppelung der Leistung, ein Antennengewinn von ca. 12dB = 4 * 3dB bedeutet also, dass sich vier mal die Leistung verdoppelt.
1kW * 2 * 2 * 2 * 2 = 16kW

Die Leistung des Senders verteilt sich hier nicht gleichmäßig in alle Richtungen, sondern wird in diesem Fall extrem gebündelt nach 30° Nordost und 9° nach unten gesendet. Je stärker gebündelt die Leistung in eine Richtung abgestrahlt wird, umso weniger geht dafür in andere Richtungen (also nach Nord, Süd, West, Ost sowie nach oben und unten). Die Leistung in die eine Richtung ist also deshalb so hoch, weil in die restlichen Richtungen so extrem wenig abgestrahlt wird.

Der Großteil der Energie geht also als Keule direkt aufs Appenzell, andere Gebiete der Schweiz und Deutschland liegen dann entweder links oder rechts der Keule, und speziell Schwaben (Augsburg) liegt dann wohl oberhalb der Keule.

Würde man die Antennenanlage also um diese 9° nach oben drehen (elektronisch oder mechanisch), hätte zumindest Augsburg wahrscheinlich volles Signal, so scheint es relativ mager zu sein. Insofern schade, weil zumindest die DRS in weiten Teilen Schwabens eigentlich als Ortssender betrachtet wird.

von Habakukk - am 11.01.2011 10:30
Zitat
offair
In diesem thread hat es viele gläubige wie ich feststellen muss.
Der Säntis soll definitiv nicht DE versorgen. Er hat anscheinend im DAB eine speziell gerichtetes antennensystem, dass noch nach unten geneigt ist (sei es mechanisch, sei es elekrisch) das KEINE rundstrahlcharakeristik hat. Eben eine spezielle ausrichtung in der dann halt ein enstprechender antennengewinn resultiert woraus sich dann die 16kW ERP genau in diese richtung und mit dieser absenkung ergeben. In alle anderen richtungen sind die abgestrahlten leistungen dementsprechend halt nur ein paar W oder 100W. (Wie z. bsp. richtung N und Winterthur)
Ein zu grosses versorgungsgebiet ist in einem gleichwellennetz wie es im DAB betrieben wird auch nicht erwünscht, da sonst der versorgungsender so ab ca. 70km luftlinie schnell zu einem störsender wird und den empfang beinträchtigt.


Dafür daß 70 km nördlich vom Säntis schon gar keine Schweiz mehr ist haben sie sich dann aber schon extrem viel Mühe gegeben das Signal auf die Schweiz zu begrenzen. Um Störungen im Gleichwellennetz zu verhindern würde sowas eigentlich nur in Richtung Westen Sinn machen.

Die SRG hat bei DAB eben leider auf ein Funzelnetz mit einer Unmenge an Standorten gesetzt. Im Grund genommen sind daran ja wir Deutschen schuld mit unserer Leistungsbeschränkung. Nun wird sich wahrscheinlich nicht mehr allzu viel tun mit dem 12C und im Vergleich zu UKW ist der Empfang hier in Tuttlingen geradezu lächerlich und das noch in einem höher gelegenen Stadtteil! Mit Teleskopantenne im 1.Stock immer knapp über der Grasnarbe. Für ein gescheites Signal benötige ich eine kleine TV-Antenne.

7D kommt etwas stärker rein, wohl wegen der höheren Leistung am Uetliberg. SMC wird aus Kostengründen sicher auf höhere Sendeleistungen und weniger Standorte setzen. Wenn sie über den Säntis, wie in diesem Thread erwähnt tatsächlich die ganze Ostschweiz versorgen wollen, dann taugt die SRG Sendeantenne in ihrer jetzigen Form jedenfalls nicht dafür. Dann wird man es entweder gleich bleiben lassen und sich andere Standorte suchen oder man benötigt eine andere Antenne, d.h. man müsste entweder die SRG-Antenne umbauen oder man benötigt eine Extra-Antenne.
Kann es sein, daß letzteres wegen des Frequenzunterschiedes vielleicht sowieso nötig ist?
Wird anderswo über die gleiche Antenne wie 12C gesendet?

von bugi - am 14.01.2011 18:20
Es wäre sehr sinnvoll, bis zur nächsten Lizenzierungsperiode (2019) UKW in der Schweiz durch DAB ablösen zu lassen; denn heute ist das UKW-Band total vollgestopft, ein sauberer Stereo-Empfang ist nur noch in wenigen Fällen auf kurzen Distanzen möglich auf UKW, oder nur über die SRG-Grossender. Mittlerweile tummeln sich in meinem aktuellen Uster-Bandscan fast 900 Stationen - auf 204 Frequenzen; das führt zu mannifaltigen und für Normalhörer unerträglichen Störungen.
Momentan wollen die privaten Sender immer noch weitere UKW-Sender einschalten, in diesen Wochen werden wohl die 92.7 und die 95.9 neu eingeschaltet im Raum Zürich-Zug (R. Sunshine und R. Central); es werden sicher noch ein paar Dutzend neue UKW-Sender für die privaten Programme kommen, die den Empfang auf UKW letztlich weiter verschlechtern lassen.
Eine Zerobase, eine komplette UKW-Neuplanung ist nicht in Sicht, wäre aber dringend nötig, wird aber wohl eh nicht mehr kommen.
Wenn die Schweizer Stationen UKW ganz aufgeben würden, könnten wir hier wieder alle Programme aus den Nachbarländern auf UKW störungsfrei empfangen, inklusive vieler schwacher italienischer Programme; auf DAB könnten wir hier dann alle Schweizer Programme überall störungsfrei und in sauberem Stereo empfangen; das ist doch ein lohnenswertes Ziel! Da können wir dem Bakom in diesem Fall volle Unterstützung zusagen, diese Aenderung des Uebertragungwegs tut allen Radiohörern gut.

von dxbruelhart - am 19.05.2012 14:13
Zitat
Martyn136
Man muss aber schon berücksichtigen das die Mehrheit der Radiohörer keine DXer sind, sondern die meisten Radiohörer damit zufrieden sind wenn sie Ortssender und die fünf stärksten Nachbarsender empfangen können. Andererseits haben noch viele Haushalte garkeine DAB+ Empfänger. Und selbst wenn es einen DAB+ Empfänger gibt, haben sie noch mehr AM/FM Geräte die sie weiterbenutzen möchten. Das sollte man schon berücksichtigen.

Ich den ersten Schritt müsste die SRG machen, indem man die 2. Programme und Sprachaustauschsender auf UKW abschaltet. Denke das würde die Situation schonmal entschärfen.

Diese Hörer wären auch eher zu einem Umstieg auf DAB+ bereit, so das sich da die Hörerverluste in Grenzen halten würden.


Heute können gerade viele regionalen Privatporgramme in ihrem Zielgebiet nicht mehr sauber in Stereo empfangen werden, dank der Mega-Verfunzelung; gerade die Hörer der Mainstream-Privatprogramme würden am meisten profitieren vom Umstieg auf DAB, da gibts die Programme endlich störungsfrei; heute sind schon einige Private auf dem sprachregionalen Swissmediacast-Ensemble.
Die ausländischen Programme bleiben dann sowieso auf UKW, damit kann man deren Reichweiten wieder wirklich ausnutzen; es wäre dann einfach so: Inländische Programme auf DAB, ausländische auf UKW; also z.B. SWR3, Bayern2, DLF auf UKW, Radio Top, DRS1 auf DAB.

von dxbruelhart - am 21.05.2012 08:53
Irgendwie habe ich da ein Problem mit UKW und DAB+. Vorerst zitiere ich das Bakom:

Nochmals eine Aussage eines BAKOM Mitarbeiters an einer Veranstaltung der RTR-Austria zum Thema DAB, vom 4. Mai 2012
"Derzeit würden Szenarien erarbeitet, wie ein kompletter Wechsel des
Hörfunks in der Schweiz auf Digitalradio im Jahr 2019 erfolgen könnte, wenn
bestehende lokale und regionale UKW-Konzessionen erneuert werden müssten,
berichtete Marcel Regnotto vom Schweizerischen Bundesamt für Kommunikation."


Also gemäss Bakom 2019 keine UKW-Sender/Frequenzen mehr, nur noch DAB+. Dannzumalen braucht es folglich auch keine UKW-Empfangsgeräte mehr (wozu auch, da würde es ja im Gerät nur noch rauschen ohne Sender ab 2019).

Andererseits pant man gemäss Magazin der Armasuisse No.03/07 vom Dezember 2007 seit 2007 das IBBK-Projekt (Notfunknetz des Bundes zur Information der Bevölkerung in Kriesenlagen), und für 2011 und 2012 sind die notwendigen technischen Erneuerungen des alten UKW77-Netz in Ausführung.

Trotzdem kostspieliger UKW-Ausbau von IBBK auf der bis 2019 verschwundnen UKWFrequenz !.

Wer kann mir da eine logische Erklärung geben ?

Plant man da seitens des Bundes ein horrende Fehlinvestition.

von Funker - am 21.05.2012 14:59
@ Stefan Heimers:
Alle Schweizer Programme sind dann auf DAB verfügbar, also jeder Schweizer wird dann die Schweizer Programme auf DAB hören (auch heute schon gibts manche Programme drahtlos exklusiv auf DAB, wie z.B. die DRS Musigwälle.
Unsere DAB-Sender werden dannzumals auch stärker Richtung Ausland senden, sodass ähnlicher Overspill wie heute auf UKW vorhanden sein wird; zudem wird die Empfindlichkeit und die Trennschärfe der DAB-Radios weiterentwickelt und nochmals viel besser sein bis 2019.
Heute sind eben viele private Programme auf UKW nicht mehr störungsfrei empfangbar, daher haben hier sowohl die Programmmacher als auch die Hörer ein erhebliches Interesse am Wechsel auf DAB; aber auch DRS2 und DRS3 sind auf UKW nicht überall sauber empfangbar, gerade z.B. unweit von hier Richtung Zürich gibts da einige Kilometer, die heute nur via DAB sauber versorgt werden, die UKW-Sender sind entweder zu schwach oder zu verzerrt.
Deutschland wird UKW frühestens zwischen 2030 und 2040 abschalten (siehe die DAB-Entwicklung in Deutschland seit 1995, als DAB in Deutschland und auch hier startete); zudem wird auch Oesterreich sicher noch länger auf UKW verbleiben; und Italien wird wohl noch länger auf UKW senden, als wir leben; Frankreich kann ich jetzt nicht richtig abschätzen.
In Deutschland werden aber wohl bis 2019 nahzu 100% aller Haushalte DAB empfangen können, so werden sie unsere Programme auch weiterhin empfangen können; trotzdem wird Deutschland noch sehr lange an UKW festhalten.
Und bedenken wir doch auch, wie gut und recht leicht der Umstieg beim (terrestrischen) Fernsehen auf ausschliesslich digitalen Empfang via DVB-T ging.

von dxbruelhart - am 21.05.2012 20:00
Halten wir zur Konkretisierung folgendes fest. Ich schrieb vom der Abhschaltung von UKW-Sendern 2019 und von IBBK auf UKW, einem speziellen Sendernetz, das zur Zeit stark erneuert und ausgebaut wird.

IBBK ist das Nofunknetz des Bundes auf UKW-Frequenzen zur Information der Bevölkerung in Kriesenlagen. Die Anlagen dieses Netzes sind unterirdisch gebaut, mit ausfahrbaren Antennen, mindestens 1 Kilowatt Power, damit es noch im 2. Geschoss unter der Erde (im Bunker) empfangen werden kann.

Mit diesen IBBK-Stationen will man nicht den Leuten die neuesten Hits und Evergreen oder Rock übertragen, nein grossmehrheitlich notwendige Infos anlässlich einer akut herrschenden Kriesensituation.

Da eilt anfangs September 2022 eine Mitbürger von Hinter-Elm in einer Kriesensituation Hals über Kopf in seinen zugewiesenen Bunker, natürlich mit seinem Radiogerät unter dem Arm, mit dem er seit Jahren auf DAB Dudlermusik und Radio Zürichsee empfangen hat. WIe soll er nun auf seinem DAB-Gerät die richtige UKW-Frequenz des Senders der Region Elm herausfinden, nachdem er ja seit 2019 nur noch DAB-Stationen empfangen konnte und somit auch nicht mehr die uralte, nicht mehr benützte UKW-Frequenz vom damaligen UKW-Sender Elm kennt ??? Das ist das grosse Problem, nichts anderes...

Es gäbe da ein Lösung......IBBK auf DAB+ !!

von Funker - am 21.05.2012 20:56
Das passt, glaub' ich, in diesen Thread:


Wallis: Auf dem Weg vom Tal der Ahnungslosen zum Radioparadies

Während in der „Üsserschwiiz“ über UKW in bestimmten Regionen, mit entsprechender Ausrüstung, seit Jahren dutzende von Radiosendern aus dem In- und Ausland empfangen werden konnten, glich der Bergkanton Wallis bisher einem „Tal der Ahnungslosen“. Im optimalsten Falle, konnten drei Privatradios und acht SRG-Sender gehört werden, also 11 Porgramme insgesamt. Das ist in der heutigen Zeit nicht gerade eine berauschende Vielfalt. Dank Digitalradio DAB+, wird das Wallis per Anfang 2015 nun zu einem wahren Radio-Eldorado. Auf vorerst drei verschiedenen Ensembles können in Kürze 40 Programme gehört werden, welche zwar viel Mainstream, jedoch auch zahlreiche Alternativ- und Spartenprogramme beinhalten.

[attachment 3810 radioangeboteimwallis.png]

Im Grundangebot sendeten seit Jahren die gängigen Stationen der SRG. Erst seit Frühjahr 2014 kamen 15 Programme im Romandie Médias SA (RMS) Ensemble dazu, welche jedoch leider, alle genau gleich klingen. Dieses Ensemble ist dafür sogar in grossen Teilen des Oberwallis problemlos zu empfangen. Im April 2015 startet dann endlich das lange ersehnte Limus-Digris Ensemble, welches einen wirklich bunten Strauss an neuen Sendern ins ganze Wallis bringen wird. Mit dabei natürlich und endlich Iischers Radio, welchem in Sachen UKW-Frequenz in den vergangenen Jahren so mancher Stein in den Weg gelegt wurde. Während RRO vorerst weiterhin auf UKW Sitzen bleibt - zumindest bis Swiss Media Cast (SMC) ihr eigenes Oberwalliser-Ensemble aufgeschaltet hat - geht also im Walliser Digitalradio schon bald mächtig die Post ab und es könnte durchaus sein, dass dieser Kanton aufgrund des „digitalen Senderübergewichts“ ein wahres DAB+ Aushängeschild werden wird. So attraktiv war das Radioangebot in diesem Gebiet bisher noch nie und der momentane, private Platzhirsch könnte durchaus ins Hintertreffen geraten. Die Verkaufszahlen der Digitalradios werden es zeigen…

Übrigens: Weiss jemand, wann SMC das Wallis in Angriff nimmt und welche Sender, ausser RRO, für dieses Ensemble überhaupt noch in Frage kommen? :rolleyes:

von DAB-Swiss - am 19.09.2014 15:02
Mal noch die absoluten Profis fragen: hat jemand von Euch noch Ergänzungen zu der folgenden Zusammenstellung? Habe ich alles erwischt? ;-)

DAB+ 3-Jahres Prognose 2015-17: steter Zuwachs an Vielfalt

In der Schweiz tut sich in Sachen Digitalradio in den nächsten Jahren gewaltig etwas und in zahlreichen Ragionen können mit entsprechendem Equipment Zuhause oder Unterwegs schon bald um die 100 Radioprogramme gehört werden. Besonders profitieren dabei die Nord- und die Ostschweiz, wo auch die Sender aus dem benachbarten Deutschland empfangen werden können.

Nachfolgend haben wir eine 3-Jahres Prognose für die Entwicklung von DAB+ in unserem Land zusammengestellt. Die Angaben mit dem Fragezeichen sind jedoch rein spekulativ. Als Planungsunterlagen dienten auch ungesicherte Vorankündigungen der Netz- oder Programmbetreiber.

SRG-Ensembles
- Tunnelausbau: 2015-17
- Abschaltung der noch im alten DAB-Modus sendenden Programme: 2015

SMC-Ensembles
- Tunnelausbau: 2015-17
- Deutschschweiz: Inbetriebnahme Sender Interlaken, Brienz: 2015
- Bern-Freiburg-Solothurn: Inbentriebnahme Sender Chasseral, Freiburg: 2015 / Höfen, Interlaken, Brienz: 2016
- Nordschweiz: Inbetriebnahme Sender Frick: 2015
- Ostschweiz: Inbetriebnahme Sender St. Gallen, Herisau: 2015
- Jugendprogramm der Energy-Gruppe: 2015 (?)
- Wallis: bis Ende 2016
- 2. Deutschschweizer Ensemble: Ende 2017 (?)
- Graubünden: 2017 (?)
- Weitere Spartenprogramme der Energy-Gruppe: 2017 (?)

RMS-Ensemble
- Tunnelausbau: 2015-17

Limus-Digris DAB-Inseln
- Bern-Mittelland: Aarau, Dezember: 2014 / Bern: April 2015 / Baden: 2016
- Wallis: April 2015
- Südschweiz: Lugano: März 2015 / Bellinzona, Chiasso, Locarno: 2016
- Einführung SFN (Füllsender): November 2015
- Westschweiz: Fribourg, Lausanne, Neuchâtel: 2016
- Jura-Seeland: Biel: 2016
- Zentralschweiz: Luzern, Zug: 2016
- Nordschweiz: Basel: 2016
- Agglomeration Zürich: Winterthur: 2016
- Südostschweiz: Chur, Glarus, Schaffhausen, St. Gallen: 2016

Deutsche Ensembles
- Aufschaltung weitere Privatsender auf BW-Landeskanal 11B: Ende 2014
- Ausbau Sendeanlagen des SWR und des BR: 2015-17
- Ausbau Sendeanlagen bundesweites Ensemble (Bundesmuxx): 2015-17

Die noch nicht digital verbreiteten Privatradios RRO (Wallis) und Canal 3 (Biel-Seeland), werden voraussichtlich auf die lokalen Netze von Limus-Digris geschaltet. Weiterhin völlig im Dunkeln liegen die digitalen Pläne von ländlicheren Privatradios wie neo1, Radio BeO, Radio Grischa oder Radio Munot. Diese Sender müssen aufpassen, den digitalen Anschluss nicht ganz zu verlieren, jetzt wo sogar zahlreiche nichtkommerzielle Programme mit der Verbreitung in den Agglomerationen beginnen. Durch die erschwinglichen Sendekosten auf den DAB-Inseln von Limus-Digris, werden sicherlich auch noch weitere, bisher nur im Internet verbreitete, Programme den Schritt auf’s Digitalradio wagen.

[attachment 3950 grafikdabensembles2015-17.png]

von DAB-Swiss - am 24.10.2014 06:44
Hallo Zusammen, für die Folgenden Aufgelisteten Standorte sind Erhöhungen der ERP angefragt.
Davon senden die ersten 2 auf dem 12 A. Der Rest via 12 C.


SUI	12A	Evilard Hohmatt		A4		 42.5	V	D	  984	 56	07.03.2017
SUI 12A Ins Schaltenrain A4 33.0 V D 591 51 07.03.2017
SUI 12C Attinghausen Schiltwald A4 37.6 V D 1008 50 07.03.2017
SUI/BW 12C Bergöschingen Wannenbg A4 35.3 V D 680 74 07.03.2017
SUI 12C Eggiwil Hinter Girsgrat A4 33.0 V D 1189 38 08.03.2017
SUI 12C Escholzmatt Wiggen A4 30.0 V D 963 41 08.03.2017
SUI 12C Evilard Hohmatt A4 42.5 V D 984 56 07.03.2017
SUI 12C Flühli Rischli A4 28.8 V D 1210 31 08.03.2017
SUI 12C Freienwil Hörndli A4 37.8 V D 621 54 07.03.2017
SUI 12C Geuensee Höchweidwald A4 34.9 V D 852 56 07.03.2017
SUI 12C Ins Schaltenrain A4 33.0 V D 591 51 07.03.2017
SUI/BW 12C Konstanz A4 34.8 V D 403 69 07.03.2017
SUI 12C Küttigen Wasserfluh A4 44.8 V D 860 71 07.03.2017
SUI 12C Langenbruck A4 24.6 V D 853 34 08.03.2017
SUI 12C Langnau i E Hirschmatt A4 33.0 V D 765 39 08.03.2017
SUI 12C Lauterbrunnen Männlichn A4 34.4 V D 2224 36 07.03.2017
SUI 12C Mümliswil Regenrain A4 30.0 V D 660 31 08.03.2017
SUI 12C Oberdorf Nesselboden A4 42.6 V D 1092 36 07.03.2017
SUI 12C Ranflueh A4 31.9 V D 866 35 08.03.2017
SUI 12C Rüthi Bismer A4 37.2 V D 757 62 07.03.2017
SUI 12C Schänis Biberlichopf A4 40.0 V D 553 78 07.03.2017
SUI 12C Schüpfheim Voglisberg A4 31.1 V D 1033 47 08.03.2017
SUI 12C Villingen Geissberg A4 41.4 V D 695 123 07.03.2017
SUI 12C Visperterminen Gebidem A4 45.1 V D 2290 39 07.03.2017
SUI 12C Warth Weiningen Haslibk A4 37.3 V D 451 37 07.03.2017
SUI 12C Wattwil Chapf A4 36.9 V D 890 43 07.03.2017
SUI 12C Welschenrohr Räckhhubel A4 27.8 V D 776 30 08.03.2017
SUI 12C Willisau Ägerten A4 33.4 V D 703 22 07.03.2017

Edit : Tabelle vom Radioforum Thema Bundesnetzagentur vollständig übernommen. Link dorthin entfernt.


von RADIO354 - am 30.03.2017 14:00
Hallo Zusammen,

In den Bundesnetzdateien sind wieder Neue Koordinierungen aufgetaucht.
Diese betreffen den 10 A und den 12 C, die erste Aufstellung enthält Änderungen der ERP :

SUI	10A	Port Jaeissberg		K4		 602	V	D	  570	 39	17.10.2016
SUI 10A Solothurn Spital K4 302 V N 450 57 17.10.2016
SUI 12C Adelboden Wintertal K4 891 V D 1450 28 27.02.2014
SUI 12C Balsthal Erzmatt K4 2818 V D 678 36 31.01.2014
SUI 12C Boltigen Jaunpass K4 933 V D 1717 24 27.06.2017
SUI 12C Engi Lindenbodenberg K4 1995 V D 1126 29 03.09.2012
SUI 12C Frick Frickberg K4 2818 V D 645 53 07.02.2012
SUI 12C Guggisberg Gusteren K4 870 V D 1219 12 16.11.2007
SUI 12C Lenk Metschstand K4 1513 V D 2097 31 28.05.2014
SUI 12C Linthal Schleimen K4 1737 V D 1247 33 03.09.2012
SUI 12C Reuenthal Ried K4 708 V D 429 46 03.09.2012
SUI 12C Rietheim K4 2630 V D 419 43 09.07.2012
SUI 12C Saanen Hornfluh 1 K4 2511 V D 1944 29 23.05.2007
SUI 12C Schleitheim Birbistel K4 1047 V D 611 65 03.09.2012
Angabe der ERP in Watt.

wobei es im 10 A leichte Reduzierungen bei der ERP gibt. Welche am Standort Port Jaeissberg
mit einer Erhöhung der Antenne am Mast um 18 m einhergeht und am Standort Solothurn mit
der Umstellung von Richt- auf Rundstrahlung und die Antenne kommt nun auf 57 m Höhe an den
Mast, vorher waren es 36 m.
An den 12 C Standorten wird die ERP von Reuenthal Ried abgesehen erhöht.
Am Standort Reuenthal Ried wird die ERP leicht von 870 auf 707 Watt reduziert.

Die 2. Aufstellung enthält Neue, Intenational Koordinierte 12 C Standorte die bisher noch nicht in Betrieb sind :


SUI 12C Diemtigen Zwischenflueh K4 1698 V D 1163 17 27.06.2017
SUI 12C Erschwil Moretchopf K4 3715 V D 853 37 27.06.2017
SUI 12C Fiesch Eggishorn K4 2187 V D 2879 7 27.06.2017
SUI 12C Glarus Bergli K4 1148 V D 571 51 27.06.2017
SUI 12C Hellikon K4 436 V D 505 31 27.06.2017
SUI 12C Rodersdorf Grundacker K4 446 V D 398 34 27.06.2017
Angabe der ERP in Watt.
Danke an Manfred Z für die Ausarbeitung der Daten im Radioforum.


von RADIO354 - am 03.07.2017 18:31
Heute habe ich im Amtsblatt folgende Baupublikation gefunden:

Gesuchsteller: Swisscom Broadcast AG, Markus Berger, Ostermundigenstrasse 99, 3050
Bern
Projektverfasser: Hitz und Partner AG, Stahl-Bau-Engineering, Tiefenaustrasse 2, 3048
Worblaufen
Bauvorhaben: Leistungserhöhung am bestehenden Sendesystem TNDAB der SRG, für
DAB. Erweiterung mit einem Sendesystem TRDAB für SwissMediacast, für DAB.
Verschieben der UKW-Antenne der SRG.
Standort: Gemeinde Adelboden, Bärenschwand, Parzelle-Nr. 1874, Landwirtschaftszone,
Touristikgebiet, Landschaftsraum III, Koordinaten: 2’608’648 / 1’147’773
Beanspruchte Ausnahme:
Bauen ausserhalb der Bauzone, Art. 24 RPG
Auflagestelle: Bauverwaltung Adelboden, Zelgstrasse 3, 3715 Adelboden
Einsprachefrist: bis und mit 3. August 2017
Es wird auf die Gesuchsakten verwiesen. Einsprachen und Rechtsverwahrungen sind
schriftlich und begründet im Doppel beim Regierungsstatthalteramt FrutigenNiedersimmental,
3714 Frutigen, einzureichen, ebenfalls allfällige
Lastenausgleichsbegehren. Lastenausgleichsansprüche, die nicht innert der Einsprachefrist
angemeldet werden, verwirken.
Frutigen, 4. Juli 2017
Regierungsstatthalteramt Frutigen-Niedersimmental

von 2-0-8 - am 04.07.2017 13:21
Hallo Zusammen,

Weitere Senderstandorte sind zur Internationalen Koordinierung in den Dateien der Bundesnetzagentur aufgetaucht :


SUI Adelboden Wintertal A4 7D 1449 19 2041 Watt V D 17.07.17
SUI Adelboden Wintertal A4 8B 1449 19 2041 Watt V D 17.07.17
SUI Bischofszell A4 7D 519 32 199 Watt V D 17.07.17
SUI Bischofszell A4 9B 519 32 199 Watt V D 17.07.17
SUI Boltigen Adlemsried A4 7D 1081 36 346 Watt V D 17.07.17
SUI Boltigen Adlemsried A4 8B 1081 36 346 Watt V D 17.07.17
SUI Diemtigen Ufem Chruetz A4 7D 1012 41 955 Watt V D 17.07.17
SUI Diemtigen Ufem Chruetz A4 8B 1012 41 955 Watt V D 17.07.17
SUI Kandersteg Buel A4 7D 1196 36 891 Watt V D 17.07.17
SUI Kandersteg Buel A4 8B 1196 36 891 Watt V D 17.07.17
D Konstanz A4 7D 403 83 1905 Watt V D 17.07.17
D Konstanz A4 9B 403 83 1905 Watt V D 17.07.17
SUI Lauterbrunnen Maennlichen A4 7D 2224 40 1202 Watt V D 17.07.17
SUI Lauterbrunnen Maennlichen A4 8B 2224 40 1202 Watt V D 17.07.17
SUI Lenk Metschstand A4 7D 2091 27 501 Watt V D 17.07.17
SUI Lenk Metschstand A4 8B 2091 27 501 Watt V D 17.07.17
SUI Mammern Seehalde A4 7D 620 44 1000 Watt V D 17.07.17
SUI Mammern Seehalde A4 9B 620 44 1000 Watt V D 17.07.17
SUI Saanen Hornflue A4 7D 1943 53 758 Watt V D 17.07.17
SUI Saanen Hornflue A4 8B 1943 53 758 Watt V D 17.07.17
SUI Schwellbrunn Fuchsacker A4 7D 1068 31 1258 Watt V D 17.07.17
SUI Schwellbrunn Fuchsacker A4 9B 1068 31 1258 Watt V D 17.07.17
SUI Vully Vallamand A4 10A 586 37 1995 Watt V D 17.07.17
SUI Yverdon Rue Neuchatel A4 10A 433 47 398 Watt V D 17.07.17
SUI Zweisimmen Heimersberg A4 7D 1222 22 602 Watt V D 17.07.17
SUI Zweisimmen Heimersberg A4 8B 1222 22 602 Watt V D 17.07.17

Insbesondere die SMC Layer werden weiter ausgebaut.
Die Geplante Inbetriebnahme vom 7 D und 9 B von Konstanz aus würde die Versorgung der
Stadt Kreuzlingen mit den SMC Muxen wesentlich verbessern.


von RADIO354 - am 17.07.2017 13:28
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