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BAKOM schreibt 3 Radiokonzessionen aus für das 2. DAB-Ensemble

Startbeitrag von dxbruelhart am 15.08.2006 09:35

http://www.bakom.admin.ch/dokumentation/medieninformationen/00471/index.html?lang=de&msg-id=6561

Biel-Bienne, 15.08.2006 - In der Schweiz soll das Angebot an neuen terrestrischen Radioprogrammen erweitert werden. Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat drei Radio-Konzessionen für die deutschsprachige Schweiz ausgeschrieben. Basis für die Verbreitung ist die digitale Technologie T-DAB (terrestrial - Digital Audio Broadcasting). Interessenten können sich bis Ende Oktober 2006 bewerben.

Der Bundesrat hatte Ende März 2006 die Weichen für das digitale Radio in der Schweiz gestellt und grünes Licht für die Realisierung einer zweiten terrestrischen Plattform in der deutschsprachigen Schweiz gegeben. Die SRG SSR bietet schon heute ein T-DAB-Programmbouquet in weiten Teilen der Schweiz an.

Das BAKOM hat nun insgesamt drei Konzessionen für T-DAB-Radioprogramme ausgeschrieben. Für eine Konzessionierung fallen Angebote in Betracht, die sich auf die deutschsprachige Schweiz beziehen und nicht bereits via UKW terrestrisch ausgestrahlt werden.

Die drei Radiokonzessionen werden sich nach dem neuen Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) richten. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) wird sie nach Inkrafttreten des neuen RTVG, voraussichtlich im April 2007, erteilen. Die Programmkonzessionen beinhalten ein Recht auf Zugang zur Verbreitungsinfrastruktur (Plattform). Der Betreiber dieser Plattform benötigt seinerseits eine Funkkonzession, die im Anschluss an die drei Programmkonzessionen erteilt wird.

Die neue T-DAB-Plattform, die auch der SRG offen steht, soll in erster Linie zu einer Attraktivitätssteigerung der neuen Technologie führen und auf die Vorzüge der Digitalisierung hinweisen.

Die Ausschreibungsfrist dauert bis Ende Oktober 2006. Die Unterlagen, das heisst der Ausschreibungstext und die Wegleitung für die Gesuchseinreichung, können direkt via Internet bezogen werden.

_________________________________________________________________________________

Die T-DAB-Plattform

Bei einer T-DAB-Plattform handelt es sich um einen Frequenzkanal mit einer Übertragungsrate von 1,5 Mbit/s. Mit der Standardanwendung von T-DAB können Rundfunkprogramme und Datendienste innerhalb einer Bandbreite von ca. 1,5 MHz übertragen werden. Radioprogramme erfordern eine Nettodatenrate von mindestens 128 kbit/s. Rein theoretisch könnten auf einer Plattform also bis zu 11 Radioprogramme verbreitet werden.

Das Ziel ist aber nicht die Verbreitung von möglichst vielen Radioprogrammen, sondern die Ausstrahlung eines möglichst attraktiven und vielseitigen Gesamtangebotes; deshalb ist es denkbar, dass auf der Plattform neben den drei zugangsberechtigten Radioprogrammen auch ein SRG-Angebot, nichtzugangsberechtigte Radioprogramme von privaten Anbietern, Datendienste und/oder ein TV-Signal ausgestrahlt werden.

/EDIT: Habe in der Eile des Gefechts hier das ganze missverstanden, nun aber auch korrigiert.

Antworten:

Re: BAKOM schreibt 3 Radiokonzessionen aus für Radio über T-DAB

Es hat doch einmal offiziell geheissen: Mindestens 75% im zweiten Ensemble für Private, jetzt ist man bereits wieder unter 50%. Zu Erinnerung: Beim ersten Ensemble hat es geheissen (Bundesrat!!), SRG zu Private = 50 : 50 ab 2003 ---> Resultat 2006: SRG: alles; Private:nichts.
Also geht die künstliche Verknappung der "Frequenzen" durch die Bürokratie weiter (UKW lässt grüssen) und damit das Ausbremsen von DAB. Den Löwenanteil im 2. Ensemble erbt dann wohl einmal mehr die SRG, die offensichtlich in Bern das Sagen hat.

Trübe Aussichten für CH-DAB. DAB wird auch in der Schweiz scheitern (wie in Deutschland), denn zu obigem kommt noch dazu, dass das zweite Ensemble nur punktuell zu empfangen sein wird. Das lockt keinen müden Hund hinter dem Ofen hervor . Bis das zweite Ensemble eine nennenswerte Abdeckung hat, ist das System längst in der Mottenkiste der Technik verstaubt :hot:

Das Ganze könnte aber auch ein fieser Trick sein:

Wenn das BAKOM nur 3 Programmplätze freigibt, sind die Chancen natürlich gut, überzählige Bewerber zu generieren und in der Folge unliebsame Bewerber nicht zu berücksichtigen. Das wäre nicht möglich, wenn man die versprochenen 75% ausschreiben würde, weil dann kaum überzählige Bewerber vorhanden sein dürften. So geht Interessen- und Machtpolitik. Mafia gibt es nicht nur in Sizilien, sie arbeitet bei uns nur subtiler.

von faro - am 15.08.2006 09:50

Re: BAKOM schreibt 3 Radiokonzessionen aus

Der Titel dieses Threads ist aber ziemlich irreführend! Es geht doch hier um DAB, nicht DVB-T.

Nachtrag: danke für die Korrektur! ;)

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 15.08.2006 10:12
Würde mich ja interessieren, welche Sender Interesse an einer DAB-Verbreitung hätten. Es heißt ja ganz klar, daß nur Sender berücksichtigt werden, die bislang noch auf keinerlei terrestrischem Weg verbreitet werden. Umgekehrt hätten solche Sender dann also auch keinerlei Chance später noch irgendwie auf UKW zu kommen. So wäre es z.B. für Anbieter wie DJ Radio oder Radio 105 zwar durchaus interessant, deutschschweizweit auf DAB zu senden, andererseits wäre dann die Möglichkeit in Zürich via UKW zu senden, endgültig dahin. Sollte dann auch DAB immer noch nicht "in Fahrt" kommen, hätte sich der Sender somit sein eigen Grab geschaufelt...

von Wrzlbrnft - am 15.08.2006 12:52
@faro

immer diese Sticheleien....

Also, die ausgeschriebenen 3 Programme beziehen sich ja auf Betreiber, welche bisher nicht auf UKW senden konnten! Es gibt aber Interessenten für DAB, welche bereits auf UKW senden, also sind das vielleicht auch wieder 3 Betreiber, die sind vielleicht dem Bakom bereits bekannt! Somit bleiben dann vielleicht noch 3 für die SRG! Alles verstanden? Es gibt übrigens noch Interessenten für Datendienste, dazu gehöre übrigens ich.....
DRC

PS: gibt es überhaupt einen Privatradio, welches deinen Ansprüchen gerecht wird?

von drahtlos - am 15.08.2006 18:58
Halten wir doch fest...

- In den Ausführungen über DAB wird von Programmen gesprochen, die nur über DAB ausgestrahlt werden dürfen und nicht von Sendern (=Privat-Radio-Stationen). Es ist durchaus möglich, dass eine Sende-Station zwei Programme abstrahlt, eines über UKW und das andere über T-DAB

- es gibt nun neu Konzessionen für 3 T-DAB-Programme. Bekanntlich können aber in einem DAB-Programm bis 9 Stationen senden (nach neuer Frequenzplanung). Das BAKOM ist also durchaus in der Lage, ausreichend viele Bewerber, falls sie die bekannten Voraussetzungen erfüllen, für die 3 Programme zu berücksichtigen...

Fazit, das Misstrauen und das Schwarzsehen von Wrzlbrnft und faro sind nicht berechtigt und verkennt wohl etwas die vorhandenen Tatsachen !

von Funker - am 15.08.2006 20:48
Glaub ich gebe ein Gesuch ein und starte ein Couleur 3 mit Deutschschweizer Fenster.

80 % Übernahme des Originals
15 % Deutschschweizfenster
5 % Werbung

:-)

von radiohead - am 16.08.2006 06:27
Zitat

Zitat funker:
Fazit, das Misstrauen und das Schwarzsehen von Wrzlbrnft und faro sind nicht berechtigt und verkennt wohl etwas die vorhandenen Tatsachen !

Die Fehlinterpretation liegt bei Funker:

Wenn Absichtserklärungen reihenweise nicht eingehalten werden, ist mit dem "Daran-Glauben" vernünftigerweise einmal fertig. Und die neuste zur Diskussion stehende Lizenzausschreibung ist wieder (!!!) eine gebrochene Absichtserklärung.

Zitat

Zitat funker:

..es gibt nun neu Konzessionen für 3 T-DAB-Programme. Bekanntlich können aber in einem DAB-Programm bis 9 Stationen senden (nach neuer Frequenzplanung).


Funker verwechselt Ensembles mit Programmen :(

von faro - am 16.08.2006 12:02
Ich wäre dafür wenn Radio Top Two über DAB aufgeschaltet werden würde. Oder auch das Radio32-Goldies Musikformat wäre mal ganz 'was neues über den DAB-Äther ;)

von Mike - am 16.08.2006 15:37
Folgendermassen wird dies auf www.dab-digitalradio.ch gemeldet:
Deutschschweiz: 3 DAB-Konzessionen ausgeschrieben
Es ist soweit: Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat heute die bereits angekündigte Ausschreibung des 2. DAB-Ensembles gestartet. Zur Vergabe gelangen drei Konzessionen, von denen jede zur Ausstrahlung eines DAB-Programms in der Deutschschweiz berechtigt. Das entstehende kommerzielle Programmbouquet soll nach Bedarf mit einem oder zwei öffentlich-rechtlichen Radioprogrammen der SRG SSR idée suisse ergänzt werden.

Für all diese Programme gelten die vom Bundesrat im April veröffentlichten Richtlinien, wonach ausschliesslich neue und für DAB attraktive Programmangebote, die es in dieser Form auf UKW nicht gibt, einen Platz im 2. DAB-Ensemble erhalten können.

Nach Ablauf der Ausschreibungsperiode (Ende Oktober) wird als nächstes die Funkkonzession vergeben, die für den technischen Betrieb des für den 2. DAB-Multiplex notwendigen Sendernetzes benötigt wird. Die Konzessionierung der neuen DAB-Programme wird voraussichtlich im April nächsten Jahres stattfinden - nach Inkrafttreten des neuen Radio- und TV-Gesetzes.

(Quelle: BAKOM)

von tommy_radiofan - am 16.08.2006 16:14
@ faro

Ausführungen gelesen. Einverstanden. Mia culpa !

von Funker - am 18.08.2006 11:30
@Funker :cheers:
-------------------------------------------------------
Was mir eben eigentlich auf den Geist geht ist die Aussicht, dass die SRG auch im 2. Ensemble die restlichen 6 Programmplätze kassiert, denn die werden wohl nicht mit Leerträgern belegt. DAB ist von Anfang an eine unüberbietbare Lügengeschichte des Filzes von SRG, Politik-Sonderinteressen und massgebenden Sesselfurzern im BAKOM.

von faro - am 18.08.2006 17:44
Wenn die im 2. Ensemble Rete3, Couleur3 bringen, kann das mir recht sein, ferner ist ja ein News-Sender und World Radio Switzerland vorgesehen, damit wären mir als Bereicherung diese 4 Programme einiges lieber als nur weitere (private) Dudelsender. Ferner vielleicht RMC und vielleicht Radio32 Goldies (letzeres kenne ich nicht), mir reicht in dieser Beziehung bereits die Musigwälle. Nicht zu vergessen die ausgeschriebenen 3 Programme, welche derzeit nicht auf UKW senden, dann wäre das Ensemble ja eine ziemliche Vielfalt, genau richtig für den aktiven Radiohörer.
@faro
höre doch auf mit deiner Anti-SRG Hetze, schliesslich hast Du hier und anderswo jahrelang gegen die SRG die Säbel gewetzt, weil DAB in deiner Gegend nicht zu empfangen war. Bist Du verärgert, weil du den ANTI MW531 Sender nicht starten konntest? Ich denke dein Säbelrasseln bringt dich nicht weiter.
Dann bis zum 10. September......
PS:
ich hätte übrigens auch genügend Gründe gegen die SRG zu sein, lasse es aber inzwischen sein - ((man weiss ja nie, für was die einem noch nützlich sein können;-) )), - nachdem DAB sich mit seinem fast genialen Ensemble schön weiterentwickelt hat und ich meine vielen DAB Radios nicht in den Shredder werfen muss.

von drahtlos - am 19.08.2006 13:20
@drahtlos

Anstatt billige Polemik deinerseits wäre mir eine sachliche Argumentation lieber. Aber eben, es fehlen dir offenbar Argumente :joke:

Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die Tatsachen sich von den offiziellen Absichtserklärungen in mehreren Stufen sehr weit wentfernt haben. Und das hat mir niemand - auch du nicht mit deiner Polemik - widerlegt.

Dein "Anti-MW 531-Sender" war vor 531 da, 531 war als "Gegner" konzipiert.

Erst denken, dann schreiben!

von faro - am 20.08.2006 08:50
Zitat

Wenn die im 2. Ensemble Rete3, Couleur3 bringen, kann das mir recht sein, ferner ist ja ein News-Sender und World Radio Switzerland vorgesehen, damit wären mir als Bereicherung diese 4 Programme einiges lieber als nur weitere (private) Dudelsender.


Stimme dir 100 % zu! Wenn alle diese 4 SRG-Sender tatsächlich auf das 2. Ensemble kommen würden, dann wäre das mein absolutes Lieblingsensemble! ;-)

von radiohead - am 20.08.2006 09:42
Zitat

...damit wären mir als Bereicherung diese 4 Programme einiges lieber als nur weitere (private) Dudelsender.


Das kann ich schon nachvollziehen, aber es geht doch beim 2. Ensemble nicht um die Erfüllung privater subjektiver Wünsche, sondern um die Einhaltung von Absichtserklärungen, nachdem sie beim ersten Ensemble sowohl technisch, als vor allem auch programmlich (SRG/Private) nicht eingehalten wurden.

Und: Man kann nicht a priori voraussetzen, dass die "Privaten" einfach Dudelsender aufsetzen würden, die "Dudler" sind bereits auf UKW und dürfen also per BAKOM-Absichtserklärung (falls die gilt) nicht noch auf DAB.

Im Uebrigen ist der Begriff "Dudelsender" nicht definiert. Meist wird er (abschätzig) gebraucht für Programme, die einem selber subjektiv nicht gefallen. Also sind Dudelsender für jeden etwas anderes.



von faro - am 20.08.2006 09:54
Nö. Dudelsender sind für mich Sender, die ein typisches, meist von externen Beratungsfirmen zurechtgestutztes AC-Format fahren und auch sonst keine wirklichen programmlichen Highlights aufweisen. Die Musigwälle und Eviva gefallen mir auch nicht, aber ich bezeichne sie nicht als Dudelsender, da sie sich von genanntem Einheitsbrei abheben. Hingegen würde ich VIRUS definitiv und DRS 3 zumindest teilweise als Dudelprogramme bezeichnen.

von Wrzlbrnft - am 20.08.2006 12:17
Das BAKOM hat sich mit der ITU Veranstaltung in Genf auseinandergesetzt und berichtet in verschiedenen Infomailings darüber.
Dass die RRC06 in Genf nicht einfach war, sieht man aus diesem Bericht (Auszug Bakom):


Während der RRC-06 vom 15. Mai bis 16. Juni 2006 fanden im wöchentlichen Rhythmus vier Planungsläufe statt. Unter hohem Zeitdruck mussten die an der Konferenz beteiligten Administrationen ihre angestrebten digitalen Planeinträge aufbereiten und bis jeweils Freitag Abend einreichen. Unter Einbezug des CERN (dessen distributed computing Möglichkeiten (GRID) wurden extensiv genutzt) wurden die "input requirements" aller 120 Administrationen über das Wochenende auf Inkompatibilitäten hin überprüft und ein Frequenzplan errechnet.

Bereits die Auswertungen des 1. Planungslaufes zeigten auf, dass einzelne Administrationen zu hoch "gepokert" hatten. Unrealistische Spektrumsforderungen führten dazu, dass die ITU-Software in verschiedenen Gebieten der Planungsregion keine Möglichkeiten fand, um die Forderungen der Administrationen zu erfüllen. Was dazu führte, dass auch die Nachbarn eines Staates, welcher exzessive Spektrumsforderungen eingereicht hatte, in Mitleidenschaft gezogen wurden. Für die das Chaos auslösenden Administrationen und ihre Nachbarn resultierten entsprechend unbefriedigende Ergebnisse. Auch die Schweiz und Liechtenstein waren von den überzogenen Forderungen eines Nachbarstaates stark betroffen.

Ein rigider Druck seitens des Chairmans der Konferenz war erforderlich, um die verursachenden Administrationen dazu zu bewegen ihre überbordenden Forderungen zum Teil drastisch zu reduzieren.

Der Höhepunkt der Auseinandersetzungen wurde knapp eine Woche vor Konferenzende erreicht, als am 8. Juni spät abends eine einzelne Administration sich nicht mehr an zuvor gegebene Zusagen halten wollte. Es spielten sich Tumult-ähnliche Szenen ab, welche darin gipfelten, dass die die Debatte auslösende Administration sich schliesslich dem Gruppendruck der Nachbarn beugen musste.

Ich möchte damit aufzeigen, dass in Genf nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen wurde.
Kleines Rätsel: Welches Land war wohl der Auslöser der tumultartigen Szenen? ;-)

Link:
http://www.bakom.admin.ch/dokumentation/Newsletter/01315/01506/01512/index.html?lang=de

Es gibt übrigens beim BAKOM bereits 4 neue T-DAB Bandpläne nach der Situation RRC06.
Es wäre eine ganz interessante Diskussions- und Planungsgrundlage für uns im Forum und die privaten T-DAB Bewerber.

Link:
http://www.bakom.admin.ch/dokumentation/Newsletter/01315/01506/01515/index.html?lang=de

PS: ich gehöre nicht zum BAKOM, benutze notwendigerweise aber deren Einrichtungen.

von drahtlos - am 20.08.2006 12:22
Zitat
drahtlos
Kleines Rätsel: Welches Land war wohl der Auslöser der tumultartigen Szenen? ;-)

Italien oder Frankreich ?

von tommy_radiofan - am 21.08.2006 16:53
Aus dem Link:

Zitat

Dies ist in erster Linie für Länder der Fall, welche bereits einen überdurchschnittlichen Teil des terrestrischen Rundfunk-Sprektrums genutzt und mehr oder weniger für sich alleine beansprucht, nun jedoch weniger zugesprochen erhalten haben. Diese Administrationen bekundeten grosse Mühe, dem Konferenzgrundsatz des "gleichberechtigten Zugangs zum Spektrum" nachzuleben.


Das spricht doch für Italien :) Haben sie denn Genf 06 unterschrieben?

Zitat

* Die Schweiz verfügte seit 1961 über lediglich 3½ landesweite analoge TV-Versorgungen, während neu nun landesweit je 7 digitale TV- und Hörfunk-Programm-Pakete verbreitet werden können. Frankreich und Deutschland verfügten bereits vor der Konferenz über 6 nationale Bedeckungen.


Deutschland verfügte über 6 TV-Bedeckungen? CH hatte doch für praktisch jeden Grundnetzsender fünf Frequenzen koordiniert, D gerade mal drei. Oder?



von -Ole- - am 21.08.2006 17:22
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