Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum Schweiz
Beiträge im Thema:
129
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
dxbruelhart, Heinz Lindenmann, Peter Schwarz, Rolf, der Frequenzenfänger, Maxtech, world-in-union, dastro, Funker, RADIO354, radio99, ... und 8 weitere

Neuerungen im Sendernetz von Radio Central

Startbeitrag von dxbruelhart am 08.08.2008 14:56

- Radio Central hat Mitte Juni gemäss Bakom-Vorgaben den Standort Etzel von vertikaler Polarisation auf horizontale Polarisation umgebaut. Dadurch hat sich gemäss dem Hörerecho der mobile Empfang massiv verschlechtert; daher will Radio Central nun darauf einwirken, wieder auf vertikale Polarisation zurückwechsel zu können, oder ansonsten will man weitere Senderstandorte im Einzugsgebiet des Etzels installieren.

- Radio Central wird im Frühherbst 2 neue Senderstandorte im Raum Einsiedeln in Betrieb nehmen:
. - Euthal-Sagenmoos 47 05 03 N 8 49 01 E Seehöhe 898 m, als Frequenz wäre 104,7, 95,6 oder 106,6 möglich.
. - Oberiberg-Gadenstatt 47 02 45 N 8 47 02 E, Seehöhe 1184m, als Frequenz wird wohl die 89,5 kommen.

- Durch die neue Lizenz kann Radio Central auch im Kanton Luzern neue Senderstandorte in Betrieb nehmen, was da genau kommt, wird in den nächsten 2 Wochen klar.

Die 50 interessantesten Antworten:

- Wie ich heute feststellen konnte, hat Radio Central am 1. April einen neuen Sender in Betrieb genommen:
94,8 R. Central Willsau-Ankenloch 47 07 23 N 8 00 26 E, Standorthöhe 691m, Antenne 34 m, HAAT 216m; es wird mit 30 W vertikal Richtung 180° und 330° gesendet.
Hier in Uster direkt empfange ich auf 94,8 primär Europe 1 aus Mulhouse-Belverdère - den Sender von R. Central konnte ich in Uster selbst noch nicht empfangen; was ich mich aber frage: Weshalb hat dies niemand anders, z.B. aus der Innerschweiz festgestellt?

- Die 100,1 Radio Central von Luzern-Sonnenberg sendet seit einigen Tagen mit einem neuen Antennendiagramm: R. Central sendet jetzt praktisch rund, es gibt nur einen leichten Einzug von etwa 2,5 db Richtung 315°.

- Die schon länger geplanten Sender Euthal-Sagenmoos und Oberiberg-Gadenstatt werden nun ca. Mitte Mai 2009 eingeschaltet, und zwar wie folgt:
94,4 Euthal-Sagenmoos 47 05 03 N 8 49 01 E Seehöhe 898 m, Antenne 25m, HAAT 116 m, 125 W vertikal gen 100-300°
107,1 Oberiberg-Gadenstatt 47 02 45 N 8 47 02 E, Seehöhe 1184m, Antenne 27m, HAAT 335m, 20 W vertikal gen 190-30°.

von dxbruelhart - am 15.04.2009 17:46
Die 94,8 von Radio Central kommt hier in der unmittelbaren Umgebung wirklich nicht an; ich bin heute auch meine Hegetsberg-Runde gelaufen, und da konnte ich folgende Sender auf 94,8 empfangen:
- Europe 1, Mulhouse-Belvedère
- RSR2 Espace 2, Moron
- SWR3 Linz
- Ö2 Radio Salzburg, Salzburg-Gaisberg (scatternd)
... aber kein Radio Central.

von dxbruelhart - am 16.04.2009 12:43
Im Zusammenhang mit der Einschaltung der 93,6 Radio 1 Felsenegg wird auch der Sender Stans Oberdorf Gross-Schwanden seine Frequenz anpassen:
93.6 R. Central Stans-Oberdorf Gross Schwanden wechselt auf neu 100,4.
Dieser Wechsel wird in den nächsten Wochen über die Bühne gehen.
Die 100,1 kommt hier ziemlich identisch wie bislang, ich kann hier keine relevanten Unterschiede feststellen.

von dxbruelhart - am 22.04.2009 10:30
"93.6 R. Central Stans-Oberdorf Gross Schwanden wechselt auf neu 100,4".

Kann das sein, dass die 100,4 dann in Zürich passé ist? Damit wäre ja eine Chance für Energy weg, was Gerüchte bestätigt, dass nun alle Frequenzen so belegt werden, dass jede theoretische Chance auf eine weitere Lizenz im Raum Zürich hinfällig wären.

von Wiesbadener - am 22.04.2009 10:53
Die 100,4 von Zürichberg strahlt weit weniger Richtung Innerschweiz als ein Sender vom Uetliberg oder von der Felsenegg; die 100,4 ist schon ultra-verfunzelt, hier könnten im Prinzip empfangen werden auf 100,4:
- R. Zürisee Zürichberg (der geht tatsächlich ortssendermässig)
- R. Regenbogen Hornisgrinde (die Hornisgrinde kommt hier auf anderen Frequenzen mit RDS-Niveau und Stereo an)
- R. FM1 Strichboden (der Strichboden kommt hier auch mit nicht zu geringem Signal, wo die Frequenz noch halbwegs frei ist)
- B5 aktuell Lindau (dieser Standort kommt hier in Uster auch noch halbwegs brauchbar an)
- BR4 Hohenpeissenberg
- Kronheit Bludenz-Getzner
Da kommts auf einen weiteren Sender nun auch nicht mehr so gross drauf an.
Die 100,4 Zürichberg wird allerdings tatsächlich wegfallen, dies aber erst nach dem Inkrafttreten der neuen Lizenzen, also wenn der Gerichtsweg zu Ende beschritten ist; dann wird Radio Zürisee vom Uetliberg senden, und der Zürichberg wird dannzumals als Zürisee-Senderstandort wegfallen.


von dxbruelhart - am 22.04.2009 12:57
Ist jemandem schon aufgefallen, dass der Central-Sender auf 100,1 MHz zeitlich gegenüber allen anderen Central-Sendern leicht (d.h. um ca. 1/10 Sekunde) verschoben ist? Man merkt das deutlich, wenn man im Grenzbereich dieses Senders ist und das RDS ständig zwischen 100,1 und anderen Frequenzen hin- und herschaltet. Zudem gibt es auf der 100,1 nur ein statisches RDS und kein dynamisches wie bei den anderen Central-Frequenzen.

von world-in-union - am 06.06.2009 06:51
Die leichte zeitliche Versetzung des Senders auf dem Luzerner Sonnenberg kann ich auch hier nachvollziehen (im Vergleich hier mit dem Etzel); der Sonnenberg wird also auf einem anderen Wege angespiesen als die anderen Sender.
Die 94,4 aus Euthal-Sagenmoos kommt hier in Uster mässig an, in meiner Wohnung dominiert eindeutig DRS1 auf 94,4 (von Fraueneld Weiningen bzw. vom Benkner Büchel), im Stadtgebiet von Uster kann sich aber Central teilweise gut durchsetzen gegen DRS1 auf 94,4.
Die 107,1 vom Oberiberg kommt hier schwächer, aber auch sauberer an; am Parkplatz kommt sie recht schwach an, an anderen Punkten in Uster teilweise auch, aber teilweise rauscht es auch nur.


von dxbruelhart - am 06.06.2009 10:09
Ich habe meine Beobachtung auch an Radio Central direkt weitergeleitet, und von der Firma Sumatronic habe ich nun folgende Antwort erhalten:

Zitat

Bezüglich dynamisches RDS handelt es sich tätsächlich um einen Ausfall den wir unu ebenfalls festgestellt haben. Dies werden wir rasch beheben.

Die zeitliche Differenz zwischen den Sendersignalen stammt von der Ansteuerung dieser Sender. 1/10 Sekunde stört in der Regel eigentlich nicht oder wird kaum wahrgenommen.
Dem zeitlichen Versatz steht dafür eine bessere Audioqualität entgegen. Diese hochstehende Methode der Ansteuerung wurde für die Region Luzern gewählt. Um die sehr kurze Verzögerung noch mehr zu verringern wäre eine massiv teurere Ton-Leitung nötig. Dies wäre unverhältnismässig.


von world-in-union - am 08.06.2009 09:07
Auf 99,2 hörte ich hier in meinem neuen Logis in Uster dominant Radio Central (vom Chiemen); mittlerweile höre ich auf 99,2 DRS1 in Stereo von Winterthur-Brüelberg.
Der Sender Chiemen muss also wohl abgeschaltet worden sein oder Radio Central sendet jetzt schon vom Rooterberg auf 99,2.
Wer weiss mehr dazu, wer hat etwas beobachtet?

von dxbruelhart - am 11.11.2009 14:02
Jetzt wurden die Aenderungen am Sender Etzel in den Funkkonzessionen veröffentlicht:
http://www.bakom.ch/themen/radio_tv/01214/03086/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDeYR3hGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--

Radio Central muss nun also die Frequenz des Etzel-Senders von 101,8 auf neu 91,3 abändern bis spätestens 28. Januar (ich denke, die Aenderung wird am 20. Januar vollzogen).

Neue Sendeparameter für den Etzel für Radio Central:
91,3 Etzel-Kulm 47 10 41 N 8 46 01 E, 1087m, Antenne 46,2m, 500W ERP, vertikal, gerichtet gen 40° bis 100° und 160° bis 210°.

Die 101,8 soll nun (Irrtum vorbehalten, andere Möglikchkeit wäre noch die 95,9) die Etzel-Frequenz für Radio 1 werden, welches nun auch noch im Januar vom Etzel aus starten wird.

von dxbruelhart - am 14.01.2010 06:25
Gestern am späten Nachmittag hat Radio Central nun die 91,3 vom Etzel eingeschaltet; die 101,8 läuft jetzt noch weiter mit reduzierter Leistung weiter, wird aber noch heute oder morgen 20.1. abgeschaltet.
Die 91,3 leidet hier unter der Gleichkanalbelgung mit DRS3 Froburg; im Bereich Oberuster sind beide Sender fast gleichstark; teilweise verdrängt DRS3 auf 91,3 Radio Central. Mit richtiger Antennenausrichtung kann man aber doch einen fast einwandfreien Empfang der 91,3 vom Etzel hinkriegen.

von dxbruelhart - am 19.01.2010 10:29
Zitat
zerobase.ch
Hallo Leut's
Hier am Stadelhofen kommt die 91.3 besser an, als die 101.8. Seit langem ist der Empfang besser geworden. Was wurde verändert?
Kris


Seit dem 21. Oktober 2009 herum sendet Radio Central vom Etzel wieder vertikal; horizontal gab es hier auch immer wieder Schwächungen, seit der Umstellung wieder auf vertikal wurde der Empfang hier deutlich besser.
Hier in Uster schlägt nun der fast gleichstarken Froburg (der schon jahrzehntelang auf 91,3 sendet) zu und stört den Etzel teilweise tüchtig, wo der Froburg-Sender aber nicht stärker kommt, der dürfte profitieren vom neuen Senderdiagramm, jetzt sendet Radio Central vertikal von 20 bis 220° mit 500W auf der 91,3.

von dxbruelhart - am 19.01.2010 19:10
In Netstal ist die neue 91,3 jetzt mit trennscharfen Geräten auch ganz gut empfangbar; das hat mich doch etwas erstaunt, da ansonsten DRS1 Glarus-Bergli auf 91,4 auch die Nachbarsender (dank direkter Sicht auf den Mast vom Netstaler Haus aus) die Nachbarn auch massiv stört; Radio Central kommt da auf der 91,3 aber mit einem relativ hohen Pegel an, und kann daher ungestört auf der 91,3 empfangen werden.
Die 101,8 sendet immer noch, aber mit deutlich geringerer Leistung, die hat jetzt eine wesentlich geringere Reichweite als vor der Einschaltung der 91,3; bis Ende Woche sollte die 101,8 nun aber abgeschaltet werden.

von dxbruelhart - am 26.01.2010 05:39
Radio Central kann jetzt die 101,8 Etzel gemäss Bakom-Bescheid doch noch länger, bis spätestens 15. Februar, nutzen.
Das Bakom hat auch anerkannt, dass die 91,3 Störungen durch DRS3 Froburg erleidet und macht deshalb weitere Abklärungen; vielleicht gibt es das nun doch letzlich eine andere Frequenz für Radio Central vom Etzel, vielleicht die 95,9?

von dxbruelhart - am 28.01.2010 08:45
Die 101,8 kann nun doch noch etwas länger in Betrieb bleiben gemäss Absprache mit dem Bakom gemässs Sumatronic; es wurde scheinbar noch keine Lösung gefunden, wie man den Etzel-Sender doch auch für Radio Central in einer befriedigenden Weise ähnlich wie die 101,8 empfanbar werden lassen kann.
Die 91,3 Etzel wird halt angegriffen durch den schon seit vielen Jahren aktiven DRS3 Froburg auf 91,3 und durch den Nachbarkanal 91,2 SWR4 Waldburg.

von dxbruelhart - am 16.02.2010 12:28
Radio Central hat eine neue Funkkonzession bekommen, da ist zum Etzel folgendes festgehalten:

Radio Central kann die 101,8 jetzt noch bis längstens zum 25.2. weiterlaufenlassen mit dem Endlosband, welches zum Umschalten auf die 91,3 auffordert.
Das Bakom erklärt darin weiterhin, dass die 91,3 vom Etzel den relevanten Teil des Zielgebiets ausreichend versorge. Uster gehört gemäss Diktion des Bakom nicht mehr zum relevanten Teil des Zielgebiets; hier gibt es eben echte Schwierigkeiten mit der Gleichkanalkollision mit DRS3 Froburg auf 91,3, teilweise hört man auf 91,3 hier nun DRS3 statt Central.

Zudem wird der neue Senderstandort Geuensee-Höchweidwald konzessioniert:

93,0 Geuense--Höchweidwald, 47 12 13 N 8 08 31 E, 852m, Antenne 34m, 150 W vertikal, dir. 140°-280°.
Von diesem Standort in Spuckweite des stummen Senders Beromünster-Blosenberg sendet bereits Radio Pilatus auf 104,4
Das erklärt nun die Umstellung der Sender in der Luzerner Landschaft weg von der 93,0 bzw. 92,8.

Dieser neue Sender von Radio Central sendet derzeit noch nicht.

von dxbruelhart - am 17.02.2010 12:16
Heute nachmittag wurde am Etzel die 101,8 abgeschaltet. Die 91,3 ist hier zwar stärker, aber wesentlich unsauberer bzw. teilweise gar nicht zu empfangen wegen des Gleichkanalsenders DRS3 Froburg; das ist also wirklich keine gute Frequenz für Radio Central. Wesentlich besser wäre da die 91,4 - also nur 100 kHz höher; oder man könnte die 93,0 für Radio Central am Etzel hernehmen, dann müsste man aber DRS2 Ziegelbrücke-Biberlikopf eine neue Frequenz geben.
Auf 101,8 sind jetzt hier zu empfangen, sofern überhaupt etwas durchkommt, soweit ich ddies bereits beobachten konnte:
- Radio 7, Ulm-Ermingen - der dominiert jetzt hier die 101,8 - wenngleich er nur schwach ankommt hier
- Radio Central, Mattgart - der kommt brauchbar nur am Westhang des Pfannenstils
- Seefunk-Radio, Konstanz-alter Wall Fernmeldeamt - der geht nur an wenigen Punkten schwach, eine missliche Ausbreitung für einen 10 kW-Sender, der hier gerade mal 51 km entfernt ist.



von dxbruelhart - am 26.02.2010 16:49
Zitat
Peter Schwarz
Ist das Ziel, die Ausbreitung der Programme mehr auf ihr Konzessionsgebiet zu beschränken? Mir scheint, als sei die Reichweite einiger Schweizer Lokalradios durch die massive Zufunzelung eher zurückgegangen. Central konnte ich früher problemlos an manchen Punkten auf der schwäbischen Alb hören.


Im Falle der 91,3 scheint mir das genauso, dass hier die Ausbreitung vom Bakom her mit der schlechten Frequenz auf das engere Konzessionsgebiet beschränkt werden soll.
Hier wirkt das Bakom schon fast wie eine Diktatur, obwohl die Radiostationen immer die Möglichkeit einer Einsprache haben, sich gegen eine schlechte Frequenz zu wehren, denn die Funkkonzessionen werden ja in Form einer anfechtbaren Verfügung erlassen. Hier wäre die Einsprache gegen die 91,3 eigentlich ein gutes Mittel gewesen, um die weit bessere 101,8 vorläufig behalten zu können und eine bessere Frequenz als die 91,3 suchen zu können.
Radio 1, das ja auch bald (womöglich noch dieses Wochenende) auf dem Etzel starten will, hätte dann halt beispielsweise auf die 95,9 ausweichen müssen (geplant ist die 101,8 für Radio 1).
Warum soll den eigentlich auf dem Etzel Radio 1 gegenüber Radio Central bevorzugt werden? Die 101,8 ist mit Sicherheit eine viel bessere Frequenz für die Region als die 91,3.

von dxbruelhart - am 27.02.2010 14:39
Zitat
Peter Schwarz
Hatten sich da etwa die Zürcher Sender beschwert, dass Central zu weit reinstrahlt?
Immerhin bietet ja sonst keiner diese Musikfarbe an. Hatte sich Central denn auch redaktionell mit dem Großraum Zürich beschäftigt?


Es scheint fast, dass sich da andere Sender beschwert hätten... Radio Central beschäftigt sich auf jeden Fall redaktionell auch mit dem Zürcher Oberland.
Die Schlaufe zur Umschaltung auf 91,3 - die jetzt bis zum Freitag auf der 101,8 lief, habe ich jetzt hochgeladen http://homepage.hispeed.ch/ukwdx/Recording%200008.aiff.aif (aiff-Format) (Quick-Time und Itunes-kompatibel).
Es hat da einen lustigen Quasi-Versprecher drin, gerade deshalb habe ich den jetzt auch hier hochgeladen. Wer übrigens dies wandeln kann und will zu mp3, der darf das gerne tun ;) - ich kann das nicht.

In Netstal ist jetzt auf 101,8 Radio 7 absolut beifahrertauglich und in einwandfreiem Stereo zu hören, natürlich vom Sender Ulm-Ermingen. Radio 7 war auch bisher zu hören in Netstal, wie auch Radio Central, die beiden störten sich da mehr oder weniger gegenseitig auf 101,8 in Netstal.

Im Bereich Uster-Dietlikon stören sich auf 91,3 Central und DRS3 gegenseitig mässig; Radio Central behält wohl überall die Oberhand, der Gleichkanalsender DRS3 stört da aber rein, da hört man immer wieder mal Verzerrungen bei Radio Central, das kommt von der Gleichkanalbelegung da; zeitweise bricht aber DRS3 auch voll durch auf 91,3 - diese Teilstücke sind aber nur klein.

/Update:
Konnte jetzt den Mitschnitt doch auch auf mp3 wandeln, hier also kann man diese Schlaufe in mp3 hören: http://homepage.hispeed.ch/ukwdx/Recording%200008.mp3

von dxbruelhart - am 02.03.2010 10:04
Radio Central wird in wenigen Wochen einen neuen Sender einschalten in Rothenthurm, welcher auch im Zürcher Oberland stark einstrahlen wird:
106.90 Rothenthurm-Schos 47 06 19 8 40 05 - 1004m, Antenne 31m, 200W hor., dir. 340°-160°.
Wieder mal kommt eine Grünten-Töter-Frequenz aus dem Bakom... Bayern 5 kann hier heute als letzte noch freie Grünten-Frequenz mit RDS-Niveau noch empfangen werden, der Rothenthurm-Sender wird dem aber garantiert ein Ende bereiten.
Ich hätte da diesem neuen Sender von Radio Central stattdessen die 107,6 gegeben.
Radio Central braucht jetzt ja in dieser Region wirklich eine bessere Versorgung, nachdem die 91,3 vom Etzel so unglücklich gewählt ist, da hätte dieser Standort eine braubarere Frequenz verdient.

von dxbruelhart - am 11.05.2010 06:43

Re: Radio Central Rooterberg

Hier in Uster geht die 99,2 richtig gut, in richtiger Antennenstellung optimal. Hier macht sich aber auch noch DRS1 Winterthur-Brüelberg bemerkbar, wenn man die Antenne anders ausrichtet, kommt hier DRS1 auch noch ganz gut an; deshalb wäre es sehr sinnvoll, wenn entweder der Brüelberg (der Brüelberg hat eben noch die 93,4 und die 95,7 koordiniert) die Frequenz wechselte oder aber der Rooterberg (der Rooterberg könnte vielleicht auch auf 90,5 funken).
Hat nun Radio Central die 99,2 Chiemen und die 99,2 Zugerberg abgeschaltet?
Die 90,5 Steinhausen-Zimbel wird in wenigen Tagen abgeschaltet.

von dxbruelhart - am 15.06.2010 18:16
Hier im Hause kommt der Rooterberg wirklich sehr gut, in Stereo und mit RDS; ich bin heute aber mal kreuz und quer durch Uster gefahren, hier sieht es doch schlechter aus; in weiten Teilen von Uster mischen sich DRS1 und Radio Central ziemlich, keines der beiden Programme kann also in relativ weiten Teilen von Uster auf 99,2 wirklich gut empfangen werden.
So braucht es nun doch wirklich einen Frequenzwechsel eines der beiden beteiligten Programme

von dxbruelhart - am 16.06.2010 18:53
Hier mal eine Bestandesaufnahme des Empfangs in Uster von Radio Central, welches sind hier die besten Frequenzen:

1. 91,3 Etzel - mit den bekannten Handicaps, aber doch noch beste Frequenz für Uster
2. 102,6 Urmiberg - der Urmiberg ist besser als sein Ruf!
3. 99,2 Rooterberg - der ist stellenweise ganz gut, leidet aber unter der Gleichkanalbelegung mit DRS1 Winterthur
4. 88,7 Mollis-Wälschbüel - liefert hier ein starkes Signal, ist aber auch Gleichkanalbelegung mit BR2 Grünten
5. 89,4 Tuggen-Bucheberg - eine wirklich gute Frequenz, Signal ist hier für Normalhörer etwas zu schwach
6. 100,1 Luzern-Sonnenberg - ein sehr sauberes Signal, keine Störungen weit und breit, nur etwas schwach ist das Signal

Welche sind Eure 4-5-6 besten Central-Frequenzen?

von dxbruelhart - am 21.06.2010 12:48
Hier in Schaffhausen ist die 100.1 die beste Central-Frequenz. Sie ist bei mir indoor zwar recht standortabhängig, geht aber an manchen Stellen in der Wohnung mit O=4. Sie geht als einzige auch mit unmodifizierten Radios. Die 100.2 aus Reutenen lässt sich gut genug ausblenden.

Am zweitbesten geht die 91.3. Die recht stark einfallende 91.2 aus Waldburg setzt allerdings (sehr) schmale Filter voraus.

An dritter Stelle folgt die 99.2. Wie weiter oben schon erwähnt, muss man für deren Empfang eine Nullstelle des Brüelbergs finden. DRS1 ist deutlich stärker, aber der Empfang gelingt mit etwas Geduld ganz gut.

Die 102.6 kämpft mit dem viel stärkeren Radio7 vom Witthoh auf 102.5, ist aber mit etwas Antennengefuchtel noch mit O=2 aufnehmbar.

Die 88.7 geht gar nicht. Der Grünten dominiert diese Frequenz. Und auch die 89.4 kann ich selbst mit schmalen Filtern nicht hören. Die 89.3 vom Cholfirst (Sichtkontakt, d=3km) ist zu stark.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 21.06.2010 17:51
Radio Central kann vom Etzel am Bodensee und in Friedrichshafen gut gehört werden; mit einem trennscharfen Empfänger kann die 91,3 auf dem Bodensee und in Friedrichshafen gut gehört werden mit durchschnitlich O=4; wenn das auch in Zürich so gut klappte, wäre Radio Central sicher sehr zufrieden, aber da verhindert die Gleichkanalbelegung mit Froburg einen wirklich brauchbaren Empfang in weiten Teilen der Zürcher Stadt.

von dxbruelhart - am 28.06.2010 05:09
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Aus Aussendienstzeiten kann ich mich noch erinnern, dass vor allem westlich von Zürich (Schlieren z.B.) der Urmiberg auf 102.6 recht gut geht. Meinst du den?


Im Stadtzentrum um den Bahnhof herum ist der Urmiberg nicht so optimal; ein anderer Central-Sender, der nicht in meinen Top-6 drin ist (siehe weiter oben in diesem Thread) kommt sehr gut im Stadtzentrum von Zürich.

von dxbruelhart - am 04.07.2010 20:47
Zitat
Peter Schwarz
Das wird wohl die 99.2 vom Rooterberg sein, die hat ja Richtung Leistung. Oder aber die 92.1 vom ob. Ruestel kommt da über den Zürisse hin gut durch, das würde topographisch am ehesten passen.


Auch dies ist falsch.

Es scheint zu schwierig zu sein, keiner scheint in Zürich gewesen zu sein mit nem Radio in den letzen Monaten.
Es ist die 89,6 aus Menzingen-Ochsengutsch, welche noch Rückenwind bekommt vom Pfänder, so geht die 89,6 im Zentrum von Zürich auch gut mit einem Küchenbrüllwürfel.

von dxbruelhart - am 05.07.2010 22:21
Radio Central hat eine neue Funkkonzession bekommen vom Bakom; diese beinhaltet folgende Aenderungen:
Der neue Senderstandort Ennenda-Bärenboden ersetzt Haslen-Auenalp:
97.70 Ennenda Äugsten-Bärenboden 47 01 38 9 06 12 - 1444m, Antenne 13m, 200W vertikal 190°-240°.
Der Sender Weesen-Rüestel bekommt eine neue Frequenz:
Neu kommt die 96,8 statt der 92,1.
Diese beiden Umstellungen sollen bis zum 15. September über die Bühne gehen; am Sonntag war noch alles beim alten.
Siehe auch http://www.bakom.admin.ch/themen/radio_tv/01214/03086/index.html?lang=de


von dxbruelhart - am 27.07.2010 07:21
Die 91,3 geht wohl in den Bezirken March und Höfe besser als die 101,8 - dort senden aber bereits die 88,7 Mollis-Wälschbüel und die 89,4 Tuggen-Buechberg, die haben die Aufgabe, March und Höfe zu versorgen. Der Etzel sollte primär den Zürichsee, das Zürcher Oberland und die Stadt Zürich mit Radio Central versorgen, und da versagt die 91,3 eindeutig wegen der Gleichkanalkollision mit DRS3 Froburg.
Auf 101,8 sendet übrigens Radio 7 aus Ulm-Kuhberg, der ist in Netstal perfekt empfanbar, auch heute mit Radio 1 vom Etzel drauf, der kommt in Netstal nicht an; Seefunk-Radio spielt bei uns in der Region keine Rolle, aber Radio 7 aus Ulm war auch hier in Uster empfanbar, als die 101,8 vom Etzel schwieg.

von dxbruelhart - am 27.07.2010 14:13
Zitat
dxbruelhart
Weiss eigentlich jemand, weshalb Radio Central die Frequenz vom Weesen-Rüestel-Sender wechseln soll bzw. muss von 92,1 auf neu 96,8?


Ja. jetzt weiss ich es selbst... wegen Radio 1 natürlich! Radio 1 wird ab dem Frühherbst auf 92,2 von Ennenda-Äugsten Bärenboden senden, daher geht das dann nicht mehr, wenn man sich im 100 kHz-Raster gegeneinander ansedet im gleichen Tal (andernorts wird das allerdings doch auch so praktiziert, aber gut ist das nicht).

von dxbruelhart - am 28.07.2010 14:14
Radio Central schaltet anfangs kommender Woche, also wohl am 4. oder 5. Oktober den Sender 106,9 Rothenthurm-Schos ein.
So müssen dann manche tschüss sagen an B5aktuell Grünten. Wie es denn hier und andernorts aussieht wissen wir in wenigen Tagen.
Wir können aber hoffen, dass da wenigstens Radio Central besser empfangbar wird, denn die unmögliche Frequenz 91,3 auf dem Etzel bleibt noch immer so massiv belastet.

von dxbruelhart - am 02.10.2010 21:04
Der neue Sender Rothenthurm von Radio Central wurde heute morgen nun eingeschaltet:
106.90 Rothenthurm-Schos 47 06 19 8 40 05 - 1004m, Antenne 31m, 200W hor., dir. 340°-160°.

Hier im Hause geht auf 106.90 weiterhin B5 aktuell; zwischen Richterswil und Uster gibts allerdings ein ständiges Abwechseln von B5 aktuell und Radio Central.
Was geht nun anderswo auf 106,90?

von dxbruelhart - am 04.10.2010 11:42
Jetzt wird Radio Central bald von Stäfa Frohberg aus senden:

Der Gemeinderat Stäfa hat als Grundeigentümer der Radio Central AG bewilligt, eine Empfangs- und Sendeantenne auf einem Beleuchtungsmasten der Sportanlage Frohberg zu installieren und zu betreiben. Die Radio Central AG muss die dafür noch nötige Baubewilligung einholen. Im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens wird dann unter anderem die Strahlungsleistung der Anlage zu prüfen sein, die laut Angaben der Kantons allerdings nur in etwa der Lichtleistung einer einfachen Glühbirne entsprechen soll.

Radio Central könnte vielleicht dann auf 89,3 senden, diese Frequenz ist nämlich genau auf der anderen Seite des Zürisees, in Richterswil-Schönau koordiniert (also nur ca. 2,5 km entfernt) - oder auch auf 104,8 - diese Frequenz war nämlich bis vor wenigen Jahren für diesen Standort koordiniert, und passt sogar noch einigemasssen gut; dieser Beleuchtungsmast und damit der kommende Senderstandort hat die Koordinaten 47 14 50 N 8 44 19 O; dieser Standort war früher Senderstandort von Radio Zürisee (Zürisee sendete bis ca. 1990 von da auf 89,4).
Dieser Sender wird kommen, weil der Sender Tuggen-Buechberg umgebaut werden muss gemss Vorgabe des Bakom, damit der nicht mehr nach Norden strahle.

von dxbruelhart - am 11.02.2011 13:27
Zitat
RADIO354
Braucht Radio Central diese Funzel noch ?
Wenn die Aufschaltung hier http://www.swissmediacast.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=49&Itemid=76
beschlossen wurde ??


Ja, sie wollen trotz DAB die UKW-Versorgung auch noch weiter ausbauen, obwohl man da auch mal mutig sein könnte, und die Hörer dann explizit auf DAB locken könnte, und so könnte man sich manche UKW-Funzel ersparen.
Radio Central will vor allem die Region Hirzelpass und Bäch/Wollerau mit diesem Standort abdecken, aber sie sind mit diesem Standort trotzdem nicht überaus glücklich, sie suchen eher noch nach einem Standort, um den Hirzel ganz optimal abdecken zu können (was mit der Funzel von Stäfa nicht so toll gelingen soll).

von dxbruelhart - am 12.02.2011 18:46
Jetzt hat das Bakom eine Frequenz für den neuen Standort Stäfa-Frohberg gefunden:

Neu (A): 98,6 Staefa Rhynerstrasse (471448, 84416), 520m, 30m, 200W Vertikal, D 100-220
Radio Central wird vom Sportplatz Stäfa-Frohberg senden, vom nordöstlichen Flutlichmast aus senden.
Mich überrascht einerseit die neue Frequenz (nicht die erwarteten 89,3 oder 104,8), und eben auch die relativ hohe Sendeleistung (dafür, dass die nur ein paar Dörfer gegenüber versorgen soll) so kann diese neue Funzel sicher auch in einem relativ weiten Umfeld empfangen werden; so kann aber wohl auch der Hirzel gut versorgt werden.
Die 98.6 ist ja eine relativ freie Frequenz, als einzig wesentlicher Konkurrent muss man hier die 98,5 SWR3 Wannenberg anführen, ansonsten DRS3 von Braunwald-Nussbüel auf 98,6 , die aber kaum eine Reichweite ausserhalb seines Kernsendegebiets hat.



von dxbruelhart - am 08.03.2011 21:32
Jetzt wurde vom Bakom noch ein neuer Sender für Radio Central konzessioniert für Radio Central:
87.6 Dagmersellen-Werkstrasse, 47 12 51 N 7 58 51 E, 473m, Antenne 35m, 200 W vertikal gerichtet gen 210° - 50°.
Zudem wird die Leistung des Senders 93.0 Geuensee-Höchweidwald neu auf 250W abgeändert bei ansonsten gleichen Parametern.

von dxbruelhart - am 17.03.2011 20:55
Radio Central strahlt neuerdings die RDS-Alternativfrequenz 96,8 aus; die Frequenz 96,8 wurde auch den Tunnelsendern von Radio Central auf der Walenseeautobahn zugeteilt, dies macht aber nur dann auch wirklich Sinn, wenn auch ausserhalb der Tunnels ein Sender von Radio Central auf 96,8 sendet.
Schon vor ein paar Monaten hat das Bakom dem Central-Sender Weesen-Rüestel die 96,8 zugeteilt; dieser Sender sendet nun aber weiterhin auf 92,1, weil Radio 1 nun die Frequenz 96,4 zugetielt bekommen hat (statt der 92,2) für Ennenda-Bärenboden; so erübrigt sich ja der Frequenzwechsel auf 96,8. Das stimmt aber wiederum nicht mit der neuen Tunnelsenderfrequenz und der neuen RDS-Alternativfrequenz überein.
Möglicherweise startet aber - wie ich in dem Glarner Frequenzthread geschrieben habe, Radio Central sehr bald vom Walenstadtberg auf 96,8; oder es wechselt wohl gar der Sender Mollis-Wälschbüel auf 96,8.
Aktuell sendet Radio Cenral noch nicht auf 96,8.
Weiss jemand, was da nun Sache ist?

von dxbruelhart - am 28.05.2011 15:51
Jetzt konnte ich in Erfahrung bringen, was es mit der neuen 96,8 auf sich hat, die Radio Central nun als RDS-Alternativfrequenz ausstrahlt:
Die Tunnelsender entlang des Walensees werden von Anfang an auf 96,8 senden - und Weesen-Rüestel wird nun doch umgestellt von 92,1 auf 96,8 - allerdings erst gegen Herbst 2011; die 92,2 soll später dann eben doch in Ennenda-Bärenboden zum Einsatz kommen, auf 92,2 soll dereinst Radio Grischa (oder R. Südostschweiz) senden von diesem Glarner Standort aus.

von dxbruelhart - am 03.06.2011 15:02
Radio Central hat vom Bakom folgende Aenderungen im UKW-Sendernetz konzessioniert bekommen:

- Neuer Senderstandort Rigi-Kulm:
90.50 Rigi-Kulm - in Betrieb, siehe Rigi-Thread

- Neuer Senderstandort Triengen Wilihof Dubenmoos
97.50 Triengen Wilihof Dubenmoos 47 13 02 8 03 22 - 634m, Antenne 28,6m 65 W vertikal dir. 330°-150°.

- Frequenzänderung Werthenstein Grossburst
Neu 88.60 - bisher 93.20 - der ist noch nicht umgestellt.

Bitte berichtet, falls da etwas bereits eingeschaltet bzw. geändert wurde.




von dxbruelhart - am 05.11.2011 08:12
Bei Radio Central gibt eine Auftrennung der Lokalmeldungen in zwei Regionen, für die Innerschweiz einerseits und für die Ausserschwyz, das Zürcher Oberland und das Glarnerland andererseits.
Bis vor wenigen Monaten gab es auch für das Glarnerland noch ein eigenes Fenster, welches sporadisch bei der Landsgemeinde und bei Landratsdebatten aktiviert wurde; dieses Glarner Fenster wurde aber leider nun eingestellt.

von dxbruelhart - am 14.06.2012 07:18
Jetzt hat Radio Central eine Erweiterung seines Sendegebiets beim Bakom beantragt, damit Sie den Sender Stäfa-Frohberg 98,6 installieren und einschalten können:
http://www.bakom.admin.ch/dokumentation/gesetzgebung/00909/04071/index.html?lang=de

Ob es da beim Standort Frohberg und der Frequenz 98,6 bleibt, ist noch nicht ganz sicher.

von dxbruelhart - am 02.08.2012 18:33
Ich kann/muss meinen obigen Betrag präzisieren:
Die Sumatronic traut dem Standort Stäfa-Frohberg nicht zu, den Hirzel gut genug zu versorgen. Daher ersuchen Sie das Bakom, Radio Central einen besseren Standort zuzuweisen. Dieses PDF erklärt Genaueres: http://www.bakom.admin.ch/dokumentation/gesetzgebung/00909/04071/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDe392fmym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--

von dxbruelhart - am 03.08.2012 09:13
Herr Spirig hat wieder zu geschlagen, in Menzingen-Edlisbach stellte er kürzlich seinen 33. Sender auf. Nicht verwunderlich, dass heute Radio Central über 200 000 Hörer hat und unter den Lokalradios den sechsten Platz einnimmt. Und das als Sender "vom Land"...

Wer redet da noch von LOKAL-Radios ?? Wäre es nicht ehrlicher, die privaten Radio-Sender als Regional-Sender zu bezeichnen ?

Und noch was. Neue Konzessionen für neue Anbieter gibt es nicht...sorry, leider keine freien Frequenzen mehr.... Nur, bei den bisherigen Anbieter kann das Bakom immer wieder freie Frequenzen aus dem Hut zaubern. Toll....Ich hab eigentlich absolut nichts gegen die Lokalradios. Habe ein demokratische Gefühl, das mir sagt, vor dem Gesetz/Bakom sind alle gleich, nur sehe ich mal wieder, dass anscheinend einige gleicher sind.

von Funker - am 14.09.2012 21:16
Ich hoffe, dass Radio Central es lassen kann und diesen Sender nicht auch noch aufbaut und einschaltet, denn Radio Central ist doch nun fast deutschschweizweit sehr gut auf DAB 7D empfangbar, und braucht nicht mehr jede Funzel, hier um Verzerrungen in einem kleinen Gebiet zu überbrücken.
Die Bakom-Konzession ist nun da, aber das ist kein Zwang, den Sender auch aufzubauen und einzuschalten.

von dxbruelhart - am 17.09.2012 04:15
Radio Central kann jetzt einen neuen Sender in Bergmeilen aufbauen, das UVEK hat das Konzessionsgebiet entsprechend um diesen kleinen Bereich erweitert:

http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=46969

Radio Central: nun auch auf dem Hirzel gut empfangbar

Biel/Bienne, 04.12.2012 - Radio Central wird künftig auch die Hirzel-Passstrasse in guter Qualität versorgen können. Zu diesem Zweck hat das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) das Versorgungsgebiet des konzessionierten Zentralschweizer UKW-Radios geringfügig um die vier Gemeinden Richterswil, Wädenswil, Horgen und Hirzel erweitert.

Die Gebietserweiterung erlaubt es Radio Central, die Strassenverbindung über den Hirzelpass durchgehend in guter Empfangsqualität zu versorgen. Die Hirzel-Passstrasse verbindet zwei wesentliche Teile des Versorgungsgebietes "Innerschweiz Süd" von Radio Central, nämlich die Agglomerationen Zug/Luzern sowie den Kantonsteil Ausserschwyz. Pendler zwischen diesen beiden Teilgebieten können das Programm von Radio Central heute nicht durchgehend in guter Qualität empfangen, da die Passstrasse über den Boden der zürcherischen Gemeinden Richterswil, Wädenswil, Horgen und Hirzel führt, welche bisher ausserhalb des Versorgungsgebiets lagen. Die Pendlerströme über die Hirzel-Passstrasse sind erheblich. Diese Verbindung stellt neben der Autobahn A3 die zweite Hauptverkehrsachse im Teilgebiet Ausserschwyz-Glarus dar. Um die vier zusätzlichen Gemeinden mit seinem Programm bedienen zu können, wird Radio Central einen zusätzlichen UKW-Sender in Betrieb nehmen.



Bern, 3. Dezember 2012

Verfügung
des Eidgenössischen Departements für
Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
in Sachen Radio Central AG,
Bahnhofplatz 19, 6440 Brunnen
betreffend Ausdehnung des Versorgungsgebiets2/6

A Sachverhalt
Die Radio Central AG (nachfolgend Radio Central) ist Inhaberin einer Konzession mit
Leistungsauftrag ohne Gebührenanteil für die Veranstaltung eines lokal-regionalen Radioprogramms (Art. 43 des Bundesgesetzes vom 24. März 2006 über Radio und Fernsehen [RTVG]). Dieses Programm wird drahtlos-terrestrisch verbreitet. Das Versorgungsgebiet ist in Anhang 1 der Radio- und Fernsehverordnung vom 9. März 2007 (RTVV) definiert. Das Radio Central zugesprochene Versorgungsgebiet Nr. 22 (Region Innerschweiz
Süd) umfasst die Kantone Zug, Schwyz, Glarus, Uri, Nidwalden und Obwalden, die Ämter
Luzern, Sursee, Willisau und Hochdorf (LU) sowie den Wahlkreis See-Gaster (SG).
Am 17. Juli 2012 reichte Radio Central ein Gesuch um eine Gebietserweiterung um die
Gemeinden Richterswil, Wädenswil Horgen und Hirzel ein.
Dieses Gesuch wurde am 24. Juli 2012 den Kantonsregierungen und den Veranstaltern
der betroffenen Versorgungsgebiete sowie den interessierten Verbänden zur Anhörung
unterbreitet. Die Kantonsregierungen sowie die SRG und Radio Sunshine äusserten sich
positiv zum Gesuch. Die meisten lokalen Radioveranstalter verzichteten auf eine Stellungnahme. Die drei Lokalradios Radio Zürisee, Radio Pilatus und Radio FM 1 äusserten
sich ablehnend zum Vorhaben von Radio Central, wobei Radio Zürisee nach einer Aussprache mit Radio Central Verständnis für das Gesuch signalisierte.

B Erwägungen

I Formelles
Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) erteilt die
Konzessionen für die Veranstaltung lokal-regionaler Programme mit Leistungsauftrag (Art.
45 Abs. 1 RTVG). Die Umrisse der einzelnen lokalen Versorgungsgebiete legt indes der
Bundesrat im Anhang 1 zur RTVV fest, wobei das UVEK gemäss Art. 39 Abs. 4 RTVG
geringfügige Anpassungen der Ausdehnung der Versorgungsgebiete vornehmen darf.
Folgt man dem strengen Wortlaut dieser Bestimmung, gilt diese Delegationsnorm nur für
Konzessionen mit Gebührenanteil. In Art. 43 RTVG, welcher die Konzessionen ohne Gebührenanteil regelt, fehlt nämlich eine entsprechende Kompetenzübertragung an das
UVEK. Allerdings kann es kaum der Wille des Gesetzgebers gewesen sein, Konzessionen ohne Gebührenanteil hinsichtlich der Definition der Versorgungsgebiete strenger zu
regulieren als Konzessionen mit Gebührenanteil. Vielmehr ist in analoger Anwendung von
Art. 39 Abs. 4 RTVG davon auszugehen, dass das UVEK auch die Kompetenz besitzt,
geringfügige Anpassungen von Versorgungsgebieten lokaler Veranstalter ohne Gebührenanteil selbstständig vorzunehmen. In diesem Sinne ist das UVEK zuständig, das Gesuch von Radio Central um Ausdehnung seines Versorgungsgebietes zu behandeln.
II Materielles

1 Versorgung der Hirzel-Passstrasse; medienpolitische Betrachtung
Das Gesuch von Radio Central vom 17. Juli 2012 zielt darauf ab, das Versorgungsgebiet
Nr. 22 (Region Innerschweiz Süd) um die Gemeinden Richterswil, Wädenswil, Horgen 3/6
und Hirzel zu arrondieren. Diese Gebietserweiterung soll die funktechnische Verbindung
der beiden Teilgebiete Ausserschwyz und Innerschwyz über den Hirzelpass sichern.
Die Hirzel-Passstrasse verbindet zwei wesentliche Teile des Versorgungsgebiets Nr. 22,
nämlich die Agglomerationen Zug / Luzern einerseits und den Kantonsteil Ausserschwyz
anderseits. Die Passstrasse führt über den Boden der zürcherischen Gemeinden Richterswil, Wädenswil, Horgen und Hirzel. Diese Gemeinden liegen alle politisch ausserhalb
des heutigen Versorgungsgebietes. Messungen des Bundesamtes für Kommunikation
BAKOM haben ergeben, dass die Empfangssituation im Bereich der Hirzel-Passstrasse
Mängel aufweist. Die Konzessionärin erläutert, dass die Mobilität ihrer Hörerinnen und
Hörer eine durchgehende Sicherstellung des Empfangs entlang der Hirzelstrasse rechtfertigt. Tatsächlich sind die Pendlerströme über die Hirzel-Passstrasse erheblich. Diese Verbindung stellt neben der Autobahn A3 die zweite Hauptverkehrsachse im Teilgebiet Ausserschwyz / Glarus dar. Durch die beantragte Gebietserweiterung wird die Anbindung des
Kantonsteils Ausserschwyz und des Kantons Glarus an das restliche Versorgungsgebiet
Nr. 22 gewährleistet. Medienpolitisch ist das Gesuch somit grundsätzlich vertretbar.
2 Technische Machbarkeit – erste Interessenabwägung
Selbst wenn die technische Erschliessung des angepeilten Zielgebietes nicht Gegenstand
des vorliegenden Verfahrens bildet – die entsprechenden Modalitäten sind vielmehr im
Rahmen des fernmelderechtlichen (Funk)Konzessionsverfahrens durch das zuständige
BAKOM festzulegen – , so kann oftmals kaum über eine medienpolitische Arrondierung
eines Versorgungsgebiets entschieden werden, ohne die mögliche sendertechnische Bedienung des anvisierten Zielgebiets zu berücksichtigen. Lässt nämlich eine erste technische Analyse erkennen, dass keine medienpolitisch verträgliche (d.h. unangemessene
Überreichweiten vermeidende), frequenztechnisch sinnvolle und finanziell zumutbare
Verbreitungslösung besteht, so muss das Gesuch abgelehnt werden.
Im vorliegenden Fall präsentiert Radio Central eine technische Lösung, welche vom Bau
eines zusätzlichen Senders im Raum Meilen/Bergmeilen ausgeht, um die beabsichtigte
Versorgung der Hirzel-Passstrasse zu realisieren. Der beabsichtigte Standort liegt im Versorgungsgebiet Nr. 23 gemäss Anhang 1 zur RTVV (Region Zürich-Glarus).
Nach Einschätzung des UVEK ist dieser Lösungsansatz geeignet, die Lücken im heutigen
Sendegebiet am Fusse des Etzels sowie entlang der Hirzel-Passstrasse mit einem für die
Konzessionärin angemessenen und zumutbaren finanziellen und technischen Aufwand zu
schliessen. Regelmässig entstehen bei der Schliessung von Sendelücken neue Überreichweiten, welche je nach topographischer Situation und gewählter technischer Option
unterschiedliche Ausmasse annehmen können. Im konkreten Fall sind geringfügige Überreichweiten bis zur Ortschaft Horgen zu erwarten, welche wie die oben erwähnten Zürcher
Gemeinden zum Versorgungsgebiet Nr. 23 Region Zürich-Glarus zählt. Für das UVEK ist
eine derartige Überreichweite insoweit akzeptabel, als die neu von Radio Central bediente
Zone im Vergleich zum ebenfalls berührten Versorgungsgebiet Nr. 23 Region ZürichGlarus flächenmässig sehr klein ist. Die zusätzliche Bedienung der eingangs aufgezählten
Zürcher Gemeinden durch Radio Central sollte keine grosse Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Chancen der anderen Veranstalter im Versorgungsgebiet Nr. 23 Region Zü-4/6
rich-Glarus darstellen. Das Gesuch von Radio Central kann demzufolge auch unter diesem Aspekt gutgeheissen werden.
Radio Zürisee hat aufgrund einer internen Aussprache seine Opposition gegen die Ausdehnung des Versorgungsgebietes Nr. 22 aufgegeben. Auch alle weiteren, betroffenen
Veranstalter im Versorgungsgebiet Nr. 23 haben keine Einwände vorgebracht.

3 Weitere Einwände
Die Radio Pilatus AG (nachfolgend: Radio Pilatus) ist Inhaberin der Veranstalterkonzession für das Versorgungsgebiet Nr. 19 (Region Innerschweiz West), welches sich in weiten
Teilen mit dem Versorgungsgebiet Nr. 22 deckt. Radio Pilatus ist damit direkte Konkurrentin von Radio Central. Pilatus verlangt, dass bei der vorliegenden Beurteilung auch zwei
kürzliche Veränderungen bei anderen konzessionierten Radioveranstaltern berücksichtigt
werden: Einerseits die Übernahme von Radio Sunshine, der Radiostation für das Versorgungsgebiet Nr. 21 (Region Innerschweiz Nord), durch Radio Central, andererseits die
Zusammenarbeit dieser beiden Stationen mit dem Volksmusikprogramm Radio Eviva.
Eviva hatte zuvor Radio Central gehört und wurde jüngst an drei Privatpersonen veräussert, unterhält aber weiterhin organisatorische und kommerzielle Beziehungen zu Radio
Central. Der Geschäftsführer der Radio Ostschweiz AG, welche das für das Versorgungsgebiet Nr. 30 (Region Ostschweiz Ost) konzessionierte Radio FM 1 betreibt, hat sich der
Stellungnahme angeschlossen.
Das UVEK hat das Verhältnis von Radio Sunshine und Radio Eviva mit Radio Central erst
vor wenigen Wochen geprüft, im Rahmen der Genehmigung des wirtschaftlichen Übergangs der Radio Sunshine AG. Sollten sich in Zukunft aufsichtsrechtlich relevante Entwicklungen bei der programmlichen Zusammenarbeit zwischen den vorerwähnten Stationen ergeben, wäre das BAKOM aufgerufen, die Vorfälle im Rahmen seiner allgemeinen
Aufsichtspflicht näher zu prüfen.
Inwiefern Radio Sunshine und Radio Eviva von der vorliegenden Arrondierung des UKWVersorgungsgebiets Nr. 22 profitieren sollten, wie es Radio Pilatus vorbringt, ist für das
UVEK im übrigen nicht erkennbar, zumal das Versorgungsgebiet von Radio Sunshine
nicht Gegenstand des vorliegenden Gesuchs bildet und Radio Eviva überhaupt nicht über
UKW-Frequenzen verbreitet wird.
Radio Pilatus macht ferner geltend, dass keine gewichtigen politischen, kulturellen oder
wirtschaftlichen Argumente für die ersuchte Arrondierung sprechen. Radio Pilatus vertritt
weiter die Auffassung, dass die politischen, kulturellen oder wirtschaftlichen Argumente,
welche nach seiner Lesart in Anlehnung an Art. 39 Abs. 2 RTVG allein eine Gebietserweiterung erlauben, nicht nur für das von der Arrondierung betroffene Territorium, sondern für
das ganze Versorgungsgebiet des Gesuchstellers gelten müssen. Wie oben ausgeführt,
stellt die Hirzel-Passstrasse eine Hauptverbindungsachse zwischen zwei wichtigen Teilen
ein und desselben Versorgungsgebiets Nr. 22 dar, was allein für sich schon eine Arrondierung rechtfertigt. 5/6
Des weiteren kritisieren Radio Pilatus und Radio Zürisee, es herrsche noch zu wenig
Transparenz bezüglich des Standorts des künftigen Senders, der die anvisierte Region
bedienen sollte. Wie oben in Ziffer II.2 der Erwägungen dargelegt, bildet der konkrete
Senderstandort aber nicht Gegenstand der vorliegenden Verfügung.
Schliesslich führt Radio Pilatus ins Feld, seine eigenen Messungen hätten ergeben, dass
das Programm von Radio Central am Hirzel sauber empfangen werden könne. Diese
Messungen sind für das UVEK nicht massgebend, da in keiner Weise erläutert wird, nach
welcher Methode und welchen Kriterien die Messungen vorgenommen wurden. Zudem
stützt sich das UVEK bei seinen Entscheidungen konsequent auf die Messungen, welche
das BAKOM in Anwendung der in Ziffer 2, Absatz 2 des Anhangs 1 zur RTVV referenzierten Messmethode vorgenommen hat (automatische Registrierung der objektiven Beurteilung, sog. OBB-Methode). Diese Messungen belegen, dass durchaus Handlungsbedarf
besteht und nicht lediglich im Bereich der Autobahnauffahrt Wädenswil ein „leichtes Defizit bei der Qualität des Empfangs von Radio Central“ besteht, wie dies Radio Pilatus behauptet.

4 Kosten
Die Verwaltungsgebühr für die vorliegende Verfügung bemisst sich nach Artikel 100 Absatz 1 Buchstabe a RTVG in Verbindung mit den Artikeln 78 und 79 RTVV nach dem
Zeitaufwand, bei einem Stundenansatz von 84 Franken. Aufgewendet wurden 20 Stunden, die Gebühr beträgt demzufolge 1‘680 Franken.
Aus diesen Gründen wird verfügt:
1. Das Gesuch der Radio Central AG vom 17. Juli 2012 wird gutgeheissen und es wird
Artikel 1 der Veranstalterkonzession von Radio Central vom 7. Juli 2008 wie folgt ergänzt:
„Die Konzessionärin erhält das Recht, in der Region Innerschweiz Süd gemäss Nummer 22 des Anhangs 1, Ziffer 4 zur Radio- und Fernsehverordnung vom 9. März 2007
(RTVV) sowie in den Gemeinden Richterswil, Wädenswil, Horgen (Hirzel) ein lokalregionales Radioprogramm zu veranstalten“.
2. Der Radio Central AG wird eine Verwaltungsgebühr von 1‘680 Franken auferlegt. Der
Betrag ist innert 60 Tagen mittels beiliegendem Einzahlungsschein zu entrichten.
3. Diese Verfügung kann gemäss beiliegender Rechtsmittelbelehrung beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden.

Eidgenössisches Departement für
Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
sig. Doris Leuthard
Doris Leuthard
Bundesrätin


von dxbruelhart - am 04.12.2012 09:40
Das ist zwar keine Neuigkeit vom Sendernetz, aber ein Höhepunkt vom Programm:
(Wohl) erstmals überträgt ein Privatradio ein Sportereignis vollumfänglich, also von Anfang bis Ende:

Radio Central überträgt aktuell das Eidgenössische Schwingfest (findet nur alle 3 Jahre statt) nonstop in Ihrem Programm auf DAB 7D, UKW und Stream

von dxbruelhart - am 31.08.2013 15:31
Jetzt kann Radio Central endlich seine Etzel-Frequenz verbessern - die 89.40 wandert vom Buechberg bei Tuggen auf den Etzel, und auf dem Buechberg wird künftig auf 91.10 gefunkt. Dies hat das Bakom so bewilligt
Auf 89.40 kann Radio Central vom Etzel dann ungestört empfangen werden; heute wird Central auf 91.30 vom schon lange da funkenden DRS/SRF 3-Sender Froburg auf 91.30 massiv gestört, z.B. in Richterswil. Auf diesen Frequenzwechsel ein :cheers: und ein :hot:

von dxbruelhart - am 23.01.2016 06:22
Radio Central sendet ja seit 1998 vom Etzel; von Anfang an hatte Central die 101.80 vom Etzel; im Zuge der Aufschaltung von Radio 1 auf dem Etzel anno 2010 musste Central die 101.80 an das Schawinski-Programm abgeben und bekam die drittklassige 91.30 zugeteilt; damit ergaben sich sofort die Störungen mit DRS3 auf dieser Frequenz; auf 91.30 sendet zudem auch noch die Göttelborner Höhe mit 100 kW, die auch in der Schweiz empfangen werden kann.
So erwarte ich diesen Frequenzwechsel auf die sehr gute 89.40, der wohl in den kommenden Wochen über die Bühne gehen wird.

von dxbruelhart - am 23.01.2016 07:04
Radio Central sendet nun auf der alten Etzel-Frequenz 91.30 neu ein Umschaltband, das die Hörer auffordert, auf die neue 89.40 zu wechseln. Die 91.30 werde demnächst abgeschaltet.¨
Die 89.40 geht auch viel besser, denn sie hat keine Gleichkanalbelegung in der Region. In Richterswil praktisch in Sichtweite des Etzels war auf 91.30 teilweise DRS3 zu hören statt Radio Central; und auch in der Region Uster störte Froburg doch teils massiv, ein Stereoempfang des an sich sehr starken Etzel-Signals war so unmöglich.
Die 89.40 ist eine optimale Frequenz für den Etzel, ein Unterschied wie Tag und Nacht gegenüber der sehr störbelasteten 91.30.

von dxbruelhart - am 27.02.2016 06:02
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.