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Digital-TV im Kabel

Startbeitrag von dxbruelhart am 22.12.2008 13:34

Die Cablecom hat vor fast 10 Jahren, 1999 das erste Digital-TV-Paket geschnürt und aufgeschaltet für die Kabel-TV Kunden, erst gab es die Digitalprogramme kostenlos, ein paar Jahre später wurden die Programme dann kostenpflichtig, seit 2007 kann man wiederum ohne Aufpreis Digital-TV beim Kabel-TV-Markführer der Schweiz haben. Trotz der grossen Offensive der Cablecom 2007 ist die Digitalisierung noch nicht weit vorangeschritten, nur etwa gut 30% der Cablecom-Kunden nutzen heute das DVB-C Angebot. In anderen kleineren Kabelnetzen soll die Digitalisierungsquote noch geringer sein. Heute schreien die privaten Lokal-TV-Anbieter nach Analogaufschaltung, das sie angeblich mit der Ausstrahlung ausschliesslich auf DVB-C zuwenig Zuschauer erreichen könnten.
Was muss man heute unternehmen, um mit den gegebenen Rahmenbedingungen rasch eine viel grössere Digitalisierungsquote (z.B. 90%) erreichen zu können?

Die 50 interessantesten Antworten:

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Viel hilfreicher wäre meiner Ansicht nach eine Aufhebung der Grundverschlüsselung bei allen Netzbetreibern. Die halte ich für einen der grössten Stolpersteine bei der Digitalisierung. Ohne sie würden nämlich auf einen Schlag viele der noch vorhandenen Nachteile von DVB-C für den Normalnutzer wegfallen. Es gäbe keine zusätzlichen Boxen mehr, dank standardmässig integriertem DVB-C-Tuner in TV-Gerät und Video-/DVD-Recorder. Die Bedienung wäre dann gleich wie beim Analogfernsehen. Gerade bei älteren oder "technikfernen" Leuten ist die zusätzliche Fernbedienung meiner Erfahrung nach ein grosses Hindernis beim Umstieg auf Digital.
Und auch das Thema mit den weiteren Geräten im Schlafzimmer, Kinderzimmer usw. wäre dann gelöst. Wie vom Analog-TV gewohnt, würde man die Geräte einfach direkt an die Antennenbuchse anschliessen.

Klar geht das alles nicht von heute auf morgen, denn es ist, gerade bei den Zweit- und Drittgeräten, noch sehr viel altes Material in den Haushalten vorhanden. Aber durch den Hickhack mit Grundverschlüsselung und Zwangsboxen wurde bereits viel wertvolle Zeit bei der Digitalisierung des Kabels vergeudet.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 23.12.2008 11:47

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Viel hilfreicher wäre meiner Ansicht nach eine Aufhebung der Grundverschlüsselung bei allen Netzbetreibern. Die halte ich für einen der grössten Stolpersteine bei der Digitalisierung. Ohne sie würden nämlich auf einen Schlag viele der noch vorhandenen Nachteile von DVB-C für den Normalnutzer wegfallen. Es gäbe keine zusätzlichen Boxen mehr, dank standardmässig integriertem DVB-C-Tuner in TV-Gerät und Video-/DVD-Recorder. Die Bedienung wäre dann gleich wie beim Analogfernsehen. Gerade bei älteren oder "technikfernen" Leuten ist die zusätzliche Fernbedienung meiner Erfahrung nach ein grosses Hindernis beim Umstieg auf Digital.
Und auch das Thema mit den weiteren Geräten im Schlafzimmer, Kinderzimmer usw. wäre dann gelöst. Wie vom Analog-TV gewohnt, würde man die Geräte einfach direkt an die Antennenbuchse anschliessen.

Klar geht das alles nicht von heute auf morgen, denn es ist, gerade bei den Zweit- und Drittgeräten, noch sehr viel altes Material in den Haushalten vorhanden. Aber durch den Hickhack mit Grundverschlüsselung und Zwangsboxen wurde bereits viel wertvolle Zeit bei der Digitalisierung des Kabels vergeudet.


..... Das ist Es !! Meine volle Zustimmung, Rolf.

Genau das sind die wichtigsten Punkte welche das Digitale Kabelfernsehen bekömmlicher machen
würde. Man muß aber leider davon ausgehen das die Verantwortlichen von Boxenzwang und Grundverschlüsselung davon überzeugt sind das " Ihre Strategie " richtig ist. Deswegen glaube Ich
leider nicht daran das sich in absehbarer Zeit etwas ändern wird es sei denn der Gesetzgeber hilft
nach. Richtig wäre das sich die Kabelnetzbetreiber auf " das Auskabeln " konzentrieren und
das mit den Empfangsgeräten den Regularien des Marktes überlassen sollten.
Wünsche Allzeit guten Empfang.
Detlef.

von RADIO354 - am 23.12.2008 17:01

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Gemäss digitalfernsehen.de ist bei KabelBW der Digitalanteil trotz fehlender Grundverschlüsselung praktisch gleich wie bei anderen deutschen Netzbetreibern mit Verschlüsselung. Über die Gründe kann ich auch nur spekulieren. Den Hauptgrund vermute ich darin, dass das analoge Angebot den meisten eben immer noch ausreicht und das Damoklesschwert der vielleicht doch noch kommenden Grundverschlüsselung die digitale Kauflust auch nicht gerade ankurbelt. KabelBW hat ausserdem in letzter Zeit einige durchaus interessante Programme wie z.B. TW1/ORF Sport Plus wieder aus den Digitalpaketen entfernt, weil sich die Sender nicht auf die geforderte Einspeisegebühr einliessen. Andere attraktive Programme wie z.B. BBC, ITV, ARTE-HD oder die hier in der Region sogar terrestrisch empfangbaren privaten Österreicher ATV und Puls4 fehlen gänzlich. Auch die in letzter Zeit immer wieder mal nötigen neuen Sendersuchläufe inklusive anschliessender stundenlanger Sortier-Orgie frustrieren die DVB-C-Nutzer. Bei der letzten grossen Umstellung im DVB-C hatte KabelBW verlauten lassen, dass der Suchlauf schneller und einfacher sei, als die Sommerzeit-Umstellung an einer Uhr. Guter Witz.......

Hier in der Hegau-/Bodenseeregion kommt noch dazu, dass die ORF-Programme im Kabel nur noch analog zu sehen sind (nach einem kurzen digitalen Gastspiel, das dank fehlendem Vertrag mit dem ORF beendet werden musste). Das selbe Schicksal könnte auch den SF-Programmen drohen, da für deren Baden-Württemberg-weite digitale Kabelverbreitung höchstwahrscheinlich ebenfalls kein Vertrag besteht und die SRG sich bestimmt auf keine Einspeisegebühr einlassen würde. Da könnte jederzeit die Bombe platzen. Alles keine so gloriosen Aussichten für das digitale KabelBW.

Allgemein kann gesagt werden: die Unsicherheit beim Verbraucher ist derzeit zu gross. Jahrzehntelang war das analoge Fernsehen Standard. Ein Fernseher aus den 1950er-Jahren bringt, sofern er noch funktioniert, am analogen Kabel heute noch Bild und Ton. Aber eine fabrikneue, DVB-C-taugliche Flachglotze bringt in einem grundverschlüsselten Netz gar nichts. Tolle neue Digitalwelt! Als normaler Konsument würde ich da wahrscheinlich auch auf stur stellen und die alte Technik weiternutzen, solange es geht.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 24.12.2008 05:15

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Grundsätzlich sehe ich folgende Gründe:


Image der Anbieter
Cablecom hat zu beginn das digitale TV sehr teuer verkauft. Man hat Basis-Sender zum Premium-Preis verkauft. Wer also einen BBC Prime wieder haben wollte, der musste plötzlich das doppelte Zahlen. Heute kostet die Box noch 6 Franken, was sich 99% der Haushalte leisten können.

Falsche Vorstellungen
Oft hört man „ich brauche für jeden TV eine Box – und ich will zwei Sender aufnehmen also brauche ich sechs Boxen“. Grundsätzlich wäre es auch ein Ansatz mal nur eine Box zu mieten. Auch glaube ich kaum, dass man so viele Dual-Recorder braucht. Ich hatte in zwei Jahren Digital-TV einmal das Problem, dass ich drei Sachen hätte aufnehmen wollen.

Grundverschlüsselung
Ob eine FTA Ausstrahlung einen Einfluss hat ist schwer zu sagen. GB ist das Land der Zwangsbox und kein Land hat einen solch hohen digitalen Anteil. Sicher wäre es aber von Vorteil, wenn das digitale Fernsehen im neuen Fernseher schon „drinnen“ ist.
Dann schaut der Kunde digital und merkt es gar nicht.

Promo der Sender
Ich schaue oft britischen TV. Dort wird das digitale Fernsehen regelrecht gepusht. Die Sender haben alle digital-only Kanäle, welche gewisse Sparten abdecken. Ist E4 mehr auf Serien fokussiert widmet sich BBC Four einem anspruchsvollen Publikum.
Die BBC strahlt zum Beispiel Heroes auf BBC Two (analog) aus. Die nächste Folge läuft dann im Anschluss auf BBC Three / HD (digital). Am Schluss der Sendung weist man darauf hin, dass man die neue Folge eben digital sehen kann und nennt die Website und Telefonnummer von digitalUK.
Auch wird BBC HD oft erwähnt, bei uns hört man nur sehr selten von HD Suisse.
Die britischen Sender fördern also das digitale Fernsehen. Bei uns tritt man auf die Bremse. Man sendet weiter analog auf Sat und stellt HD Sender wieder ein.

Presse
Die Presse berichtet praktisch nur negativ vom digitalen Fernsehen. Es ist klar, dass nicht alles gut ist. Trotzdem vermisse ich die positiven Berichte. Wieso erwähnt man eine Sendung wie Top Gear nicht? Diese Autosendung dürfte auch bei uns viele Ansprechen.
Stattdessen zitiert man einen Blog-Artikel von mir wegen der Abschaltung von BBC Prime und dreht ein Pro-CC Artikel zu einem Anti-CC Artikel. Cablecom ersetzt BBC Prime durch den besseren Channel 4 und kriegt natürlich Haue. Die Tatsache, dass man zum gleichen Preis neu auch ITV1, ITV2 und Film4 kriegte verschweigt man.
In meinen Augen dürfte man mal wenigstens auf die Highlights der digitalen Sender (z.B. ZDF Doku) hinweisen.

Relationen
Es scheint für die Schweizer kein Problem zu sein 4000 Franken für ein Gerät auszugeben, bei 15 Franken pro Monat heult man aber auf. Man fragt im Laden sogar, ob der Flachmann ein gutes analoges Bild hat. Es kommt noch dazu, dass einige Händler Eurosport analog auf den Geräte zeigen. Das Bild ist verrauscht und verzogen. Läuft aber HD Suisse gibt es bei einigen Konsumenten ein „Wow so toll!“ Erelbnis und man gibt die 15 Franken aus.


Geiz ist geil
Grundsätzlich gibt es bei uns die Ansicht, dass Fernsehen nichts kostet. Die Kabelgebühr zahlt man mit der Miete. Da fällt es eben auf, wenn man zusätzlich ausgeben muss. Es scheint schlicht keine Bereitschaft zu existieren, für guten Content zu zahlen. Dies scheinen die Briten anders zu sehen. Die Premium Kanäle haben dort viele Abonnenten. Man ist also bereit für Qualität zu zahlen.
Vom Einkommen her scheinen UK und die Schweiz wohl gleich, auch vom TV-Konsum gibt es keine Unterschiede.



Was der Bauer nicht kennt
Wer die schönen neuen Kanäle nicht kennt, will sie auch nicht nutzen. Wer also nicht weiss, was er verpasst, will weder France 4 noch Boomerang.



Das sind in meinen Augen die Hauptgründe. Grundsätzlich habe ich aber die Hoffnung verloren, dass die Schweiz noch aufholen kann. Während der Brite Live-Fussball in HD schaut, guckt der Schweizer auf seinem Flat-TV eine Serie auf Pro 7 – natürlich in Letterbox. Zum Glück habe ich Kontakte nach UK…






















von smid - am 24.12.2008 10:09

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Immer mehr neue TV-Geräte verfügen über einen eingebauten DVB-C Tuner.
Das würde bedeuten, mit dem Lebenszyklus der Geräte verlagern sich auch die Marktanteile, aber natürlich nur, wenn der Kunde dann das Angebot auch nutzen kann.
Es nützt wenig, wenn jemand einen DVB-C Tuner hat, diesen dann aber wegen Profitgedanken seines Kabelanbieters nicht nutzen kann. Dann schaut er halt analog, anstatt eine Zwangsbox anzuschaffen.


Zitat
dxbruelhart
Heute ist es bei Cablecom so, dass für die Grundprogramme (ca. je 100 TV- und Radioprogramme) nicht mehr extra bezahlt werden muss; man muss nur einamlig eine Zwangs-Box für Fr. 150.-- kaufen, dann hat sich das erledigt.
Würde es helfen, wenn die Kabelnetzbetreiber grundsätzlich die Digi-Boxen gratis abgeben würden, also den Kaufpreis subventionieren würden?


1. Dieser "einmaliger" Preis hat Cablecom nur auf Druck des Preisüberwachers eingeführt.
Schaut mal hier: Preisüberwacher setzt neue Limiten für Cablecom
Ich denke nicht, dass Cablecom von sich aus die Preise angepasst hätte.

2. Zum "günstigen" Preis gibt es nur die normale Digitalbox. Also kein HD-Suisse für jemanden, der sich einen neuen LCD-TV "HD-ready" oder "Full-HD" gekauft hat (auch wenn der eingebaute DVB-C Tuner HD empfangen könnte)
Die Preise für die HDTV-, sowie die Recorder-Box sind bei Cablecom nach wie vor massiv überteuert!
Eigentlich ein Skandal, wenn man bedenkt, dass der Sender HD-Suisse der SRG, ein von den Empfangsgebühren finanziertes Programm ist.

Über Gratis-Boxen wurde im Betrieb auch schon diskutiert (kostenlose Abgabe 1 Digitalbox pro Haushalt). Damit hätten wir erhofft, dass die Leute schneller auf Digital umsteigen und u.a. das Verständnis grösser wäre, wenn künftig wieder weitere analoge Sender abgeschaltet werden müssen.
Doch dem Gesetzgeber kam nichts anders in den Sinn, als eine Pflicht-Liste für Analog-Sender zu erarbeiten.
Dieses Festhalten an der Analog-Technik ist genau so "antik", wie das Mobiliar im Bundeshaus...

3. Problem:
Die Trägheit / Bequemlichkeit des Volkes.
Wären alle vorgängig beschriebenen Probleme gelöst, gäbe es für einige Leute nach wie kein Grund, auf digitales Fernsehen umzusteigen. Solange etwas läuft, wieso irgend einen Aufwand (auch wenn dieser nur ein Telefonanruf und vielleicht einmalig Fr. 150.- kostet) zu betreiben?
Oder dann kommt eben dann: "Was der Bauer nicht kennt..." zum Tragen.


von MagicMax - am 25.12.2008 18:06

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zitat
smid
Was heult die Analog-Fraktion rum?

a) Digital Box kaufen
b) Auf DVB-T wechseln
c) Auf Sat wechseln
d) Auf IP-TV wechseln

Aber die sollen den HD-Fans doch ihr Vernügen lassen.



Warum heult die Digitalfraktion rum? Warum kann die Digitalfraktion nicht

a) Auf DVB-T wechseln
b) Auf Sat wechseln
c) Auf IP-TV wechseln

...und den alten Leuten ihre Analogkisten lassen. Warum soll man zu jedem Fernseher noch eine stromverschwendende Kiste dazustellen, wenn man das Analogkabel auch einfach weiter laufen lassen kann? Zumal die Digitalboxen wohl alle paar Jahre wieder getauscht werden müssen, weil wieder ein neuer Furz (HD, Verschlüsselung, 3D, Surround) kommt.

Ja, ich hab auch DVB-S und DVB-T, weil ich vom Kabel weg wollte. Hätte ich Kabel, wäre ich bei Analog geblieben. Das ist doch der Hauptvorteil vom Kabel, dass man die alten Geräte weiterbetreiben kann, ohne Zusatzbox. Für Digital braucht man kein teures Kabel, da gibt es wie Du schon gesagt hast SAT, DVB-T und IP-TV. Und bald auch noch Glasfaser.


Die meisten Leute schauen SF, ARD, ZDF und RTL. Die brauchen nicht 200 Programme, kein Video On Demand, kein 3D. Der Krimi wird nämlich nicht spannender wenn man 200 verschiedene zur Ausahl hat. Das Wetter wird auch nicht besser wenn man den Wetterbericht in 3D und DolbySurround schaut. Und bei den Nachrichten bin ich manchmal froh, wenn ich das Elend nicht allzu detailiert sehen muss.


Stefan




von Stefan Heimers - am 12.07.2011 15:24

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?



20.09.2011: Digitales Kabel-TV: Millionengrenze überschritten (Swisscable)
Digitales Kabelfernsehen wird immer beliebter. Mehr als eine Million Schweizer Haushalte nutzen das digitale TV-Angebot ihres Kabelnetzes. Sie profitieren dabei von einer ausgezeichneten Infrastruktur, die bereits heute zum grössten Teil auf modernster Glasfaser-Technologie basiert. Die zunehmende Verbreitung von HDTV und TV-Geräten mit Internetzugang lässt für digitales Kabelfernsehen weiterhin ein steiles Wachstum erwarten.

Die Zahl der Schweizer Haushalte, die digitales Kabel-TV nutzen, hat sich in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt und Mitte September die Millionengrenze überschritten. Claudia Bolla-Vincenz, Geschäftsführerin von Swisscable, freut sich über das rasante Wachstum: „Die Vorteile des digitalen Kabelfernsehens – die bessere Bild- und Tonqualität, das riesige Programmangebot sowie die zahlreichen Zusatzfunktionen – sind heute bei der Bevölkerung zunehmend bekannt und beliebt. Der Wechsel von analogem zu digitalem Kabel-TV wird immer einfacher, da das digitale Basisangebot kostenlos ist und heute praktisch alle neuen TV-Geräte bereits mit einem Empfänger für digitales Kabelfernsehen ausgerüstet sind.“ Dabei profitieren die Kunden von der ausgezeichneten Netzinfrastruktur der Kabelnetze, die heute schon zu 90 Prozent aus Glasfasern besteht. Diese macht die gleichzeitige Nutzung von mehreren TV-Geräten, Computern und Telefonen im gleichen Haushalt – im Gegensatz zu anderen Technologien – ohne Leistungseinbusse möglich.

HDTV und Hybrid-TV als Wachstumstreiber
Swisscable erwartet eine Fortsetzung des Trends hin zu digitalem Kabel-TV: „Immer mehr Kunden wollen von den Vorteilen des digitalen Kabelfernsehens profitieren. Zudem ist Digital-TV die Voraussetzung für den Empfang von TV-Programmen in HD-Qualität, deren Bedeutung rasch zunimmt, sowie für ganz neue Anwendungen wie Hybrid-TV.“ Hybrid-TV steht für die Verschmelzung von Fernsehen und Internet. Mit dieser neuen Technologie kann der Zuschauer via Fernbedienung auf die Unterhaltungs- und Nachrichtenangebote aus beiden Welten – Kabel-TV und Internet – zugreifen. Es wird erwartet, dass bis 2014 über 40 Prozent der verkauften TV-Geräte internetfähig sein werden.

Repräsentative Befragung
Die Zahl der Haushalte mit digitalem Kabel-TV stützt sich auf eine repräsentative Befragung, die im April bei 1986 Personen in der Schweiz mittels Telefoninterviews durchgeführt worden ist. Vergleicht man die Ergebnisse mit den Zahlen aus den Vorjahren, lässt sich aufgrund der Wachstumsraten ableiten, dass Mitte September rund 1'012'000 Haushalte digitales Kabelfernsehen nutzten.

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Swisscable ist der Wirtschaftsverband der Schweizer Kabel-TV-Unternehmen. Ihm sind rund 240 privatwirtschaftlich wie auch öffentlich-rechtlich organisierte Unternehmen angeschlossen, die mehr als 2.8 Millionen Haushalte mit Radio, TV, HDTV, Internet, Telefonie und weiteren Angeboten versorgen.

Medienkontakt Swisscable: Matthias Lüscher, Leiter Public Relations
Tel: 031 328 27 28, Mobile: 079 500 06 86, E-Mail: info@swisscable.ch




Weitere Informationen zum Thema


Medienmitteilung vom 20.09.2011 (PDF, 75 KB)





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von Heinz Lindenmann - am 20.09.2011 13:50

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Analog TV: Der Abbau läuft Artikel DigiChrisSeptember 17th, 2011 Die Cablecom begann schon früh, ihr analoges Angebot abzubauen. Teilweise war das vielleicht zu früh, teilweise falsch kommuniziert aber trotzdem natürlich ein richtiger Schritt. Die Empörung war riesig, selbst Italien schaltete sich ein – was ich übertrieben finde. Ein Politiker sah es sogar als Menschenrecht an, ihre Sender (kostenlos) zu sehen.

Das Problem damals: Cablecom hatte nur ein Netz mit 600 Mhz Bandbreite, während die anderen Netze oft 860 Mhz hatte. Somit gab es weniger Platz und diesen musste man durch die Streichung der analogen Sender bekommen.


Im Jahr 2011 gibt es in Basel noch immer fast 60 analoge Sender, die es zahlenden Kunden verunmöglichen ihre abonnierten Sender zu sehen, regelmässige Leser kennen die Geschichte.

Lange waren auch kleine Kabelnetze ein Synonym für analoges TV. Teilweise hat man der Cablecom sogar ganze Überbauungen abgejagt oder einfach damit geworben, man würde keine analogen Sender streichen.

Doch langsam tut sich was.

Thurvision schickte 10 analoge Sender in die Wüste.
Antesa, von mir immer scharf kritisiert, hat auch 10 Steinzeitsender gestrichen.

Die GA Weissenstein hat sich auch entscheiden, dass man mit der Zeit gehen sollte. Dafür gab es zuerst Kritik, doch man hat auf der Website mit einer Kampagne reagiert. Dort gibt es das Grundangebot uncodiert, was natürlich ein grosser Vorteil ist. Vermutlich lag das Problem darin, dass die Kunden gar nicht wussten, dass sie digital schauen konnten. Sprich: Man verliert keine Sender sondern bekommt neue kostenlos dazu, alles mit einem Suchlauf.

EBL Liestal schaltet ebenfalls diverse Sender ab. Es handelt sich um Star TV, TVE, CNN, Canale 5 und Nickelodeon. Weitere Sender sollen im nächsten Jahr folgen.

Wir sehen also: Gerade auf den Start der SRF Sender in HD hin wird es wohl noch weitere Migrationen geben. Somit wird die Stiftung Kabelnetz Basel auf Worte endlich Taten folgen lassen müssen, wie im Rest der Schweiz.



von Heinz Lindenmann - am 23.09.2011 05:27

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zitat
Heinz Lindenmann
Auf Sat keine Lokalsender TV und Radio ORF usw. Bei Satempfang Sicht zum südlichen Horizont.
Benutze beide Empfangswege, sich ergänzen sich.


Auf (den einen hier empfangbaren) Lokalsender kann ich getrost verzichten (und zur Not gibt es noch Internet). Lokalradio kommt über UKW, bleibt also nur noch ORF 1 (ORF 2 E ist ja auf Sat frei).
Für den einen Sender über CHF 300.- im Jahr? Naja, für mich ist der Fall klar.

Der Branchenverband Swisscable ist eine echte Lachnummer. Wenn die KNU's (Kabelnetzunternehmen) so weiterfahren, sterben ihnen die Kunden ihrer Kerngruppe nach und nach davon (Analogzuschauer).

Auch in Deutschland werden analoge Sender über Satellit schon bald Geschichte sein. Knu's wandeln immer noch auf analog, um einer Kundengruppe einen Gefallen zu tun. Ich finde, sattessen sollten diese endlich mit der Zeit gehen!

Was noch interessant ist: Kabelfernsehen gehört nicht zur Grundversorgung! Telefon und Internet hingegen schon (Konzessionsnehmer Swisscom).

von MagicMax - am 23.09.2011 22:18

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

@ Tatzelwurm:

Gibt es denn (freie) Kabel-Settop-Boxen mit CI+-Einschub, die eine Aufnahme auf externer Festplatte in einem sonst lesbaren Format (*.mpg/*.ts etc.) zulassen? Nur dann würde es überhaupt Sinn machen, an den Kauf einer Karte zu denken. Für einen weiteren Empfänger bräuchte man wieder eine neue Karte (nochmal 100 Stutz). So eine Grundverschlüsselung ist unnütz wie ein Kropf und bringt der Cablecom nur noch mehr Geld.

Meine alte Opticum-Box machte Aufnahmen in *.ts (ging bei Flashcable problemlos), die weiter verarbeitbar waren, hat aber kein CI+. Jetzt vergammelt sie unbenutzbar und wertlos geworden auf dem Estrich.

Ausserdem habe ich in Wikipedia gelesen, dass das CI+-Format es grundsätzlich ermöglicht, Aufnahmen zu beschränken (z.B. keine Werbung rausschneiden, Aufnahmen nur eine bestimmte Zeit lang oder Anzahl ansehen etc.). Daher nehme ich an, dass keine Aufnahmen in freiem Format möglich sind. Und selbst wenn das jetzt gehen sollte, wer weiss wann die Sender oder die Cablecom immer mehr (technisch mögliche) Einschränkungen vornehmen?

Wenn ich digital schauen will, dann kommt nur Sat in Frage. Für die 99 Franken bekomme ich da längst einen Empfänger, Extra-Karte entfällt. Schüssel und LNB liegen noch aufm Estrich.


von Udo Isaenko - am 23.10.2011 19:49

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Ich hab ja im Blog viele Anbieter beobachtet. Als Beispiel mal Flashcable. Hat Cablecom mal mit dem Analog-Forever Argument ein paar Genossenschaften abgejagt.

Aber auch Flashcable hat analoge Sender gekillt. Jetzt hat man noch 48 analoge Sender. Finde ich noch immer zu viel.

Aber: Das Digitale Angebot (FTA!!!) ist stark:
http://www.gib-solutions.ch/downloads/flashtv/aktuell/Digital_Senderliste_akt.pdf
Es gibt eben auch France 5. France 4 fehlt und der hat oft tolle Sachen. Aber das ist ein Detail.
Aber auch Briten sind happy. Was es eben bei CC gibt und dann noch mehr HD.

Es gibt auch Pay-TV Light (Sucht man in Weinfelden vergeblich)

Da würde ich Weinfelden gerne fragen:
Ist das Bedürfnis an 64 analogen Sendern wirklich grösser, als eine Lösung wie sie Flashcable hat. Wie bei GGA Pratteln hab ich das Gefühl man stehe dort ideologisch hinter analog, trotz FTA.
Früher oder später werden diese Anbieter auf die Fresse fliegen und dann muss ich sagen, dann freue ich mich.

von smid - am 08.02.2012 21:24

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zwar etwas OT, passt aber trotzdem zum Thema:

Zitat

Swisscable: Filippo Leutenegger als Präsident vorgeschlagen
Hajo Leutenegger tritt an der GV zurück

Hajo Leutenegger hat sich entschlossen, sein Amt als Präsident von Swisscable abzugeben. Er wird an der Generalversammlung vom 16. März 2012 zurücktreten. Die Kabelnetzbranche verliert mit ihm eine Persönlichkeit, die sich in den letzten 17 Jahren mit grossem Engagement, fundiertem Fachwissen und Offenheit um die Stärkung und Profilierung der Branche verdient gemacht hat. Als Nachfolger schlägt der Vorstand von Swisscable Nationalrat Filippo Leutenegger zur Wahl vor. Die Wahl wird ebenfalls an der Generalversammlung vom 16. März 2012 in Bern stattfinden.

Swisscable ist der Wirtschaftsverband der Schweizer Kabel-TV-Unternehmen. Ihm sind rund 240 privatwirtschaftlich wie auch öffentlich-rechtlich organisierte Unternehmen angeschlossen, die mehr als 2.8 Millionen Haushalte mit Radio, TV, HDTV, Internet, Telefonie und weiteren Angeboten versorgen.


Quelle:
persoenlich.com

von digiradio.ch - am 18.02.2012 08:04

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zitat
Heinz Lindenmann
Fehlt nur noch die Empfangsfreiheit für Lokal Tv schweizweit.


Auch das wird kommen. Wir haben das ja schon x-fach diskutiert: Die besagte Einschraenkung ist letztendlich von den Veranstaltern (Verlegern) der betroffenen Lokal-TV Programme selber gewollt! Damit wollten diese schon immer sicherstellen, dass sich die gebuehrenfinanzierten Lokalprogramme nicht gegenseitig kanibalisieren. Beim DAB liess das BAKOM diese Regelung letztendlich fallen, weil man alle erdenklichen Huerden aus dem Weg schaffen wollte, um die privaten Digitalradio Layer zu fuellen (heute koennten also auch neo1 oder Radio BeO ueberregional auf DAB).

Der Wind wird nun auch beim Lokalfernsehen drehen. Faellt die Must-Carry Regelung tatsaechlich, werden sich die Lokal TVs in der grossen Vielfalt des Digitalfernsehens behaupten muessen. Man ist also neu einer von rund 200 statt 43 Kanaelen. Die Veranstalter werden dies noch als Chance wittern, wenn sie ihr Empfangsgebiet ploetzlich ausweiten koennen und schliesslich das BAKOM darum bitten, diese Regelung wieder zu streichen.

von digiradio.ch - am 18.02.2012 08:23

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Der Platz im Kabel (2) – Abschaltungen im Verlauf der Zeit



Der Platz im Kabel (3) – Die Reserve ist da
Februar 26th, 2012

Während Cablecom also über lange Zeit keinen freien Platz im Netz hatte, gab es plötzlich welchen. Die Frage stellte sich, wie man diesen nutzen kann. Im Jahr 2008 war HD natürlich noch nicht so entwickelt. Es gab kein SF1 HD und auch ORF eins HD konnte man, legal, nicht einspeisen. Somit blieben also die Kanäle oberhalb von 650 Mhz frei, theoretisch eine Verschwendung.

Es gab auch Forderungen, analoge Sender wieder aufzuschalten. Gewisse Medien bezichtigten Cablecom gar der Lüge. Aber ich möchte nochmals erklären, wieso man das nicht macht:



Kabelnetze wollen das analoge Signal zumindest langfristig abschalten. Da wäre wohl eine zusätzliche Aufschaltung wohl nicht grad sinnvoll. Aus diesem Grund ist es wohl auch, dass sich andere Kabelnetze ebenfalls gegen analoge Aufschaltungen wehren. Aber klar, nur die Cablecom bekommt hier immer die negativen Kommentare.

Weiter wäre so ein Vorgehen wohl weltweit einmalig. Der Trend geht nun einfach in Richtung Abbau von analogem TV.

Zudem: Kunden, die man wegen WDR verloren hat, kehren sicher nicht zurück. Die werden mit Swisscom TV oder Satellit die digitale Vielfalt geniessen, allenfalls haben diese sogar ein digitales Angebot geholt.

Würde jetzt Cablecom die Sender wieder aufschalten, stünde sie irgendwann später wieder vor dem gleichen Problem. Dann nämlich wenn es neue (HD)Sender gibt und man sie wieder nicht einspeisen kann. Der Ärger würde also wieder beginnen.

Doch auch andere Kabelnetze reagieren. Antesa überraschte vor einem Jahr damit, dass man gleich 10 Sender auf digital migriert. Auch Thurvision baute das analoge Angebot ab und Grischavision hat gleich über 20 analoge Sender migriert.

Kurz: Wer zufrieden ist mit was man analog bekommt, der wird auch die nächsten 2 Jahre nicht bangen müssen. Kunden, die auf Qualität setzen und den Gedanken ein analoges Signal auf einem riesen TV zu sehen lächerlich finden, die bekommen ihre HD Sender. Ist doch eine super Lösung, oder nicht? Und in zwei Jahren muss man sich eben wieder Gedanken über Abschaltungen machen.

Im nächsten Artikel: Analog ist nicht nur bei der Cablecom out.

von Heinz Lindenmann - am 27.02.2012 06:27

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Hallo Fernsehfreunde,

Momentan ( Stand Gestern ) gibt es mit dem Mediabox- HD Recorder der Cablecom
einen Fehler bei der Favoriteneinrichtung. Diese Box " vergisst " diverse HD Programme.
Wenn die Box ausgeschaltet war ( Vom Netz getrennt oder Stand by ) fehlen immer Diverse
HD Programme in der FAV Liste.
Laut Cablecom wird an der Behebung gearbeitet.

Gleichsam sollte es möglich gemacht werden die Favoriten in einer eigenen Liste sichtbar
zu machen.
Momentan gibt es eine Senderliste für Alles und die FAV sind mit einen Blauen
Smiley gekennzeichnet. Besonders ärgerlich : wenn ein Favoritenprogramm per Nummerntastatur
aufgerufen wird befindet man sich wieder ausserhalb der FAV Liste. Ein Durchzappen ruft dann
wieder Programme auf die unerwünscht/ nicht Favorisiert sind.
Ein Verschieben geht auch nicht Beispiel SF Info lässt sich nicht von Programmplatz 3 Verschieben.
Ich hätte gerne Diverse Programme ( NG, History etc. ) von Programmplätzen Jenseits der 100
nach Vorne Verlegt, vor RTL und co. zum Beispiel...
MfG Det.

von RADIO354 - am 07.03.2012 10:06

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

« RTVV: Stellungnahme zu den Stellungnahmen DIGI Chris



Privatsender – Die Angst vor dem Wettbewerb
Mai 1st, 2012

Die Privatsender haben sich, mit Ausnahme von Joiz, in ihren Stellungnahmen zur RTTV eigentlich einheitlich gegen Digital-TV und für analoges TV ausgesprochen. Dabei fragt man sich? Wieso haben die Stationen ein Interesse daran, dass man 2016 EuroNews im analogen Kabel behält? Ich habe ausführlich erklärt, dass wohl Sat1 von einer Abschaltung nicht betroffen wäre, man ist in Sachen Quoten auf Platz 6. Eines Tages wird das analoge Signal geknipst dann gibt es weder Sat1 noch SF1.

Heute hat man analog etwa 40 Sender. Bei einem Wechsel auf ein digitales Angebot sind es plötzlich über 100. Studien zeigen aber, die Zeit vor dem TV bleibt gleich. Hier kommt auch der Einwand von Joiz. Mit vielen Sendern ist es sicher kein Nachteil im EPG vorne positioniert zu sein.



Doch ich stelle zumindest fest: Mit Digital-TV entdecken die Leute neue Sender. Man zappt also auch mal über Platz 40. Dies wären dann Sender wie ZDF neo, BBC Two oder France 5. Somit verlieren die etablierten Sender Quoten. Weiter mögen sie es natürlich nicht, dass man ganz einfach Werbung überspringen kann. Eine Aufnahme mit einem PVR ist nun mal komfortabler als mit VHS.

Ganz klar wird dieses Argument bei TeleZüri. Dort hat man schon Angst, dass andere Sender in neue Gebiete vorstossen. Technisch ist es grad bei der Cablecom mit einem einheitlichen digitalen Netz nicht zu verhindern, dass lokale Sender ausserhalb des Gebietes zu sehen sind, grad wenn die Grundverschlüsselung fallen sollte.

So verlieren die Sender bei einem Wechsel auf digitales TV potenzielle Zuschauer. Dies führt zu weniger Werbeeinnahmen. Wer vermarktet nochmals die ganze Werbung für diese klassischen Sender? Und in welcher Partei ist die gute Frau? Und wer hat das RTTV abgelehnt? Sicher nur ein Zufall.

Ansonsten kann ich mir die Scheinargumente gegen einen langsamen Ausstieg aus dem Analog-TV nicht erklären. Mit einer solchen Politik ist ein Ausstieg selbst 2020 nicht zu machen.

von Heinz Lindenmann - am 01.05.2012 07:45

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Media & Medien


Kabelnetze: Digital-TV wächst weiterhin stark

Die Schweizer Kabelnetze haben im ersten Quartal des laufenden Jahres bei allen digitalen Diensten Kunden gewonnen. Am grössten war das Wachstum im Bereich Digital-TV: Per Ende März 2012 verfügten mehr als 1'140'000 Haushalte über digitales Kabelfernsehen.




Die Schweizer Kabelnetze sind im ersten Quartal 2012 in allen digitalen Märkten gewachsen, wie Swisscable in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Das grösste Wachstum gegenüber dem Vorjahr konnte mit rund 298'400 Neuabonnenten (+35 Prozent) beim digitalen Kabelfernsehen verzeichnet werden. Insgesamt verfügten per Ende März 2012 rund 1'142'600 Haushalte über digitales Kabel-TV. Die Durchdringung des digitalen Fernsehens im Kabel lag damit bei 41 Prozent (+11 Prozent).

Die Kabelnetze, die HDTV flächendeckend anbieten, erhöhen die Anzahl der HD-Sender laufend, wie es weiter heisst. So werden im Mai und Juni 2012 eine ganze Reihe neuer HD-Sender ins Angebot aufgenommen, so zum Beispiel 3sat HD, BR HD, WDR HD, NDR HD, SWR HD, KiKa HD, Zdf.info HD, Zdf.kultur HD und Zdf.neo HD.

Nebst dem digitalen Kabelfernsehen sind im ersten Quartal 2012 auch die Bereiche Kabelinternet (+75'100 Kunden) und Kabeltelefonie (+61'300 Kunden) gewachsen.




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Media & Medien

von Heinz Lindenmann - am 02.05.2012 09:29

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Die Cablecom hat nun die Medienmitteilung dazu veröffentlicht:

http://www.upc-cablecom.ch/medienmitteilungen.htm?item=1E34553E5BA24D03C745FB7AC2D9D7A2DB75365B9B0A4EFD

Zürich, 16. Oktober 2012
upc cablecom hebt Grundverschlüsselung auf: Digitales HD-Fernsehen und 2 Mbit Internet neu im Kabelanschluss inbegriffen

upc cablecom lanciert die grösste Umstellung in der Schweizer TV-Landschaft seit der Einführung des digitalen Fernsehens: Zum 1. Januar 2013 werden die 55 beliebtesten TV-Programme (inklusive HD) neu unverschlüsselt und damit ohne Zusatzgerät in allen Haushalten frei digital empfangbar sein. Die Kosten für das digitale Einstiegsangebot (heute CHF 4.- pro Monat) entfallen. Darüber hinaus stellt upc cablecom neu allen Kabelabonnementen einen Internetanschluss von 2 Mbit/s ohne Mehrkosten zur Verfügung. In Absprache mit dem Preisüberwacher wird der Preis für den Kabelanschluss über zwei Jahre gestaffelt erhöht: um 90 Rappen im Jahr 2013 und um 60 Rappen im Jahr 2014.
Das Digitalfernsehen hat sich in den letzten Jahren deutlich gegenüber dem herkömmlichen Fernsehen durchgesetzt. Mittlerweile wird in rund 80 Prozent der 3,2 Millionen Schweizer Haushalte digital fern geschaut. Um diesem Wandel Rechnung zu tragen, hat upc cablecom eine grundlegende Neugestaltung des Kabelanschlusses beschlossen. Neu sind in der monatlichen Abonnementsgebühr bereits die beliebtesten TV-Programme (inklusive HD) inbegriffen. Dieses Angebot wird unverschlüsselt übertragen, so dass die Set-Top-Box oder DigiCard (CI+) dafür nicht mehr benötigt wird. Damit stellt upc cablecom auf einen Schlag sämtliche 1,8 Millionen angeschlossenen Haushalte auf digitales Fernsehen um.

Digitales Fernsehen wird preiswerter und einfacher
Bisher kostete das digitale Grundangebot von upc cablecom monatlich CHF 31.40 (CHF 27.40 für den Kabelanschluss plus CHF 4.- Abonnementsgebühr für das digitale Einstiegspaket mit 55 Sendern). Neu kostet der Kabelanschluss ab 1. Januar 2013 CHF 28.40 und ab 1. Januar 2014 CHF 29.05, wobei die gleiche Anzahl digitale Sender (inklusive HD) inbegriffen sind. Da upc cablecom die Verschlüsselung des Grundangebotes aufheben wird, ist für den Empfang des neuen digitalen Grundangebotes künftig keine Set-Top-Box mehr nötig. Dafür genügt ein Kabelanschluss von upc cablecom, ein übliches Antennenkabel und ein zeitgemässer Fernseher mit integriertem DVB-C Empfänger. Fernsehgeräte ohne Digitalempfänger können ab Januar 2013 mittels eines kostenlosen Umwandlers von upc cablecom gleichwohl von der erweiterten digitalen Senderpalette profitieren. Die neuen Konditionen wurden im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Preisüberwacher Stefan Meierhans festgelegt, welche die Ende 2012 auslaufende Regelung ablösen wird.

Deutlich verbesserte Leistungen
upc cablecom verbessert damit die Leistungen über den Kabelanschluss deutlich: Die Kunden profitieren im gesamten Anschlussgebiet von digitalen TV- und Radiosendern, inklusive bester HD-Qualität. Das Angebot kann in allen Wohnräumen gleichzeitig und unbeschränkt genutzt werden. Zudem ist die kostenlose Internetverbindung über den Kabelanschluss künftig mehr als sechsmal schneller 2 Mbit/s statt bisher 300 Kbit/s Downloadgeschwindigkeit.

Das neue digitale Grundangebot wird mindestens 55 unverschlüsselte digitale Fernsehsender umfassen. Davon sind je nach Region und Verfügbarkeit bis zu 19 Sender in bester HD-Qualität. Siehe Senderübersicht auf www.upc-cablecom.ch/hdcable

Für diejenigen Kunden, die das derzeit geltende digitale Grundangebot Mini mit 55 TV-Sendern für CHF 4.-/Monat abonniert haben, wird das Angebot auf 70 Programme ausgebaut. Kunden, die auf das neue digitale Grundangebot wechseln wollen, können diesen Wechsel unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist bzw. auf das Ende ihrer jeweiligen Vertragsdauer vollziehen. Der Wechsel erfolgt kostenfrei.

Das bisherige analoge Grundangebot (36 Sender) behält upc cablecom bis auf Weiteres bei. Aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Personen digital fern schauen, nimmt die Relevanz des analogen Fernsehens ab. Eine künftige Reduktion des analogen Senderangebots ist deshalb absehbar. Dank des kostenlosen Umwandlers wird sichergestellt, dass eine solche Anpassung ohne Komforteinbusse und ohne Zusatzkosten für die Kunden geschehen kann.

Eric Tveter ist glücklich, allen Kunden verbesserte Leistungen über den Kabelanschluss bieten zu können: Dem digitalen Fernsehen gehört die Zukunft, und dieses Erlebnis machen wir nun allen unseren Kunden noch einfacher zugänglich. Dieser Schritt ist ein Meilenstein in der Schweizer Telekommunikationsgeschichte , sagt der CEO von upc cablecom.


von dxbruelhart - am 16.10.2012 12:11

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Gemäss NZZ am Sonntag vom 18.11.2012 wird das Ende des analogen Fernsegens eingeläutet.

Quelle: http://s1.directupload.net/file/d/3078/3giqrf75_jpg.htm


Text: Analoges Fernsehen vor dem Ende

Cablecom und Swisscom versprechen kostenloses Digitalfernsehen in HD-Qualität. Die neuen Angebote der beiden Marktführer im Vergleich.

Von Claude Settele

Der Kampf um TV-Kunden ist seit dieser Woche voll entbrannt: Der grösste Kabelnetzbetreiber UPC Cablecom und die Swisscom liefern sich einen intensiven Wettbewerb, der sich positiv auf die Angebotsvielfalt und die Preise auswirkt.

«Nie war es einfacher, sich zu entscheiden» heisst es auf Swisscoms Website zum Angebot mit dem Preisschild «CHF 0.-/Monat». Ein kostenloses Angebot hat zuvor schon Cablecom angekündigt. Doch wirklich gratis sind beide Abonnemente natürlich nicht. So ist bei Cablecom ein Kabelanschluss nötig, den viele Mieter via Nebenkosten berappen. Swisscom-Kunden brauchen neben einem Festnetz-Telefonanschluss auch einen kostenpflichtigen Internetzugang, wodurch monatliche Kosten von fast 60 Franken resultieren. Mit dem Grundgebühr-freien «DSL start»-Abo bietet Swisscom das neue TV-Angebot nämlich nicht an (siehe Tabelle).

Gratis-Internet
Den neuen Konkurrenzkampf lanciert hatte Cablecom bereits Mitte Oktober mit der Ankündigung, die über Jahre kritisierte Verschlüsselung der digitalen TV-Programme aufzuheben und ein kostenloses digitales TV-Abo samt Gratis-Internetzugang zu lancieren. Diese eigentlich für Januar 2013 vorgesehene Neuerung hat Cablecom am Mittwoch überraschend per sofort eingeführt. Nach offizieller Sprachregelung, weil die technischen Voraussetzungen früher als erwartet erfüllt wurden, in Wahrheit aber natürlich, weil am Montag Swisscom das neue «TV light»-Angebot angekündigt hat. Es soll im Dezember starten.

Cablecom ist laut dem Mediensprecher Marc Maurer überzeugt, dass das neue Grundangebot einen grossen Schub auslöst und den Wechsel ins digitale Zeitalter beschleunigt. Tatsächlich wird Fernsehen jetzt wieder einfacher: Für den Empfang von digitalen Programmen in Standard- und HD-Auflösung braucht der Kabelfernseh-Kunde jetzt keine Set-Top-Box mehr, sofern das TV-Gerät bereits über eine DVB-C-Schnittstelle verfügt. Auch die sogenannte Digicard (CI+) zur Entschlüsselung der Programme ist für das Grundangebot hinfällig. TV-Geräte mit integriertem DVB-C-Empfänger können direkt mit der Steckdose des Kabelnetzes verbunden werden. In diesem Fall benötigt man nur noch eine Fernbedienung.

Für ältere TV-Geräte gibt Cablecom ab Januar kostenlos einen Receiver ab, der die DVB-C-Signale umwandelt. Anschliessen lassen sich sogar Röhrenfernseher, die dann auch Programme von digital verbreiteten Sendern empfangen - allerdings in geringerer Bildqualität.
Für Besitzer moderner Fernseher wird es einfacher - günstiger wird es für alle: Kostenlos erhalten Kunden 55 Sender, für die sie bisher 4 Franken pro Monat zahlen mussten. Dieses Abo muss man kündigen, wenn man zum neuen Grundangebot wechseln will. Dies ist bis Ende Jahr ausserhalb der üblichen Kündigungsfrist möglich. Im Kabelanschluss enthalten ist auch der Internetzugang mit einer Bandbreite von 2 Megabit/Sekunde, was mit ein bisschen Geduld fürs tägliche Surfen, nicht aber für grosse Downloads oder zum Streamen von Web-TV ausreicht.

«TV light» heisst das neue Programmpaket mit über 60 digitalen Sendern von Swisscom. Christian Petit, Leiter des Geschäftsbereichs Privatkunden, räumt ein, dass «TV light» eine Reaktion auf Cablecoms Verzicht auf die Verschlüsselung sei. Petit ist überzeugt, dass Digital-TV via Telefonleitung dem Kabelnetz überlegen ist, wenn es um Interaktivität und auf persönliche Bedürfnisse massgeschneiderte Angebote gehe. Mit dem Ausbau der Netzinfrastruktur hat der Telekomanbieter die Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen. Heute haben laut Swisscom 90 Prozent der Haushalte genügend Bandbreite, um via Telefonleitung Fernsehen in Standardqualität zu empfangen, für HD-Qualität sind es 84 Prozent.

Eingeschränkte Funktionen
Einige Funktionen, die Swisscom TV eigentlich bieten könnte, werden den Nutzern von «TV light» allerdings vorenthalten. So stehen Filme auf Abruf (Video-on-Demand), die Aufnahmefunktionen und zeitversetztes Fernsehen nicht zur Verfügung.

Ein Nachteil gegenüber Cablecom ist technisch bedingt. Eine Set-Top-Box ist für das Fernsehen über die Telefonleitung zwingend notwendig - da nützt auch der modernste Fernseher nichts. Ein zweite Fernbedienung lässt sich daher nicht vermeiden. Wer einen zweiten Fernseher anschliessen will, wird ebenfalls enttäuscht, denn die dazu nötige zusätzliche Set-Top-Box rückt Swisscom nur bei den teureren TV-Anschlüssen heraus.

Wer sich trotz den neuen Angeboten nicht für digitales TV entscheiden mag, muss nicht auf Fernsehen verzichten: Cablecom wird zumindest vorläufig 36 Sender weiterhin auch analog verbreiten.


von Westwind - am 18.11.2012 12:59

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Der Tages-Anzeiger schreibt nun, die Web-TV Anbieter hätten sich mit der Urherberrechtsmafia geeinigt, ab 2013 gibts noch Zattoo- und Wilma-Replay nur noch für 7 Tage (statt wie heute bis 90 Tage):

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Zattoo-und-Wilmaa-muessen-ihr-Angebot-einschraenken/story/29324584

Zattoo und Wilmaa müssen ihr Angebot einschränken
Von Angela Barandun.

Das Angebot der Web-TV-Anbieter mit zeitversetztem Fernsehen wird stark gestutzt. Ausserdem wird das Überspringen von Werbung schwieriger.

Bei Zattoo sind es heute bis zu 90 Tage, bei Wilmaa ist es ein Monat: So weit zurück können Nutzer der Web-TV-Dienste im Fernsehprogramm blättern, um verpasste Sendungen anzuschauen. Noch. Ab dem 1. Januar 2013 ist damit Schluss. Neu darf die TV-Zeitmaschine maximal 7 Tage in die Vergangenheit reichen. Für TV-Anbieter wie Sunrise und Swisscom heisst das gleichzeitig, dass sie ihr Angebot ohne rechtliche Bedenken ausbauen können. Sie decken mit ihren Archiven heute maximal die letzten 30 Stunden ab. Darauf haben sich die Verwertungsgesellschaften mit den Nutzerverbänden geeinigt, wie Valentin Blank von Suissimage bestätigt: «Es wird künftig kein legales Angebot mehr geben, bei dem man mehr als 7 Tage im Programm zurückgehen kann.»

Der Einigung war ein erbitterter Streit vorausgegangen. Sogar das Aus für sämtliche Angebote mit zeitversetztem Fernsehen stand im Raum. Es ging um die Frage, ob das unter Begriffen wie Catch-up-TV oder Replay-TV bekannte Angebot überhaupt legal sei. Die Eidgenössische Schiedskommission hat nun die Auffassung der Fernsehanbieter gestützt – und damit vor allem den Hollywoodstudios eine Abfuhr erteilt. Diese hatten sich dafür eingesetzt, dass die Anbieter die Erlaubnis jeweils direkt bei den Rechteinhabern einholen müssen – statt das kollektiv via Verwertungsgesellschaft zu erledigen.

Überspringen der Werbung nicht mehr möglich

Die Schweizerische Vereinigung zur Bekämpfung der Piraterie (Safe), in deren Vorstand die US-Filmindustrie sitzt, war nicht einmal zur entscheidenden Anhörung der Schiedskommission zugelassen worden. «Wir haben aber auf Antrag der Verwertungsgesellschaften einen Schriftsatz von Safe zu den Akten genommen», sagt Kommissionspräsidentin Laura Hunziker. Die Filmstudios waren auch nicht mit dabei, als die Parteien die neuen Tarife aushandelten.

Eine wichtige Neuerung ist auch der Umgang mit Werbung: Künftig muss der Anbieter zusätzlich bezahlen, wenn er seinen Kunden die Möglichkeit geben will, bei Werbeblöcken vorzuspulen. Überspringen können Konsumenten die Werbung künftig nur noch dann, wenn der Sender das unterstützt.

Statt des bisher verwendeten Tarifs von 80 Rappen pro Nutzer und Monat gelten neu folgende Tarife:

Für ein Archiv der letzten 30 Stunden bleibt der Tarif bei 80 Rappen.
Bei 7 Tagen beträgt er 1.20 Franken.
Bei Werbeblöcken vorzuspulen, kostet zusätzlich 30 Rappen.
Die Gebühren fliessen via TV-Anbieter an die Verwertungsgesellschaften. Zur Frage, ob die teils höheren Kosten auf die Kunden überwälzt werden, wollte sich kein Anbieter äussern.

Zwar muss die Schiedskommission diese Tarife erst noch genehmigen. Das ist jedoch eine Formsache. Theoretisch könnten die Hollywoodstudios zwar noch beim Bundesverwaltungsgericht dagegen klagen. «Offen ist, ob die Hollywoodstudios als Kläger zugelassen würden», sagt Hunziker. Offiziell begrüssen alle Beteiligten die Einigung. «Damit gibt es weiterhin eine legale Möglichkeit, zeitversetzt fernzusehen. Die Schweiz nimmt hier eine gewisse Pionierrolle ein», sagt Blank von Suissimage.


von dxbruelhart - am 04.12.2012 08:31

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Das flatterte heute vom Zattoo-Kundendienst in meine elektronische Post:

Zitat


Liebe Recall-Nutzer,

vor zwei Jahren hat Zattoo mit Recall den grössten Videorekorder aller Zeiten in der Schweiz eingeführt. Seit dem ermöglicht es Ihnen Recall, mit nur einem "Click" das gesamte TV-Programm von über 100 Sendern rund um die Uhr für bis zu 90 Tage aufzuzeichnen. Mit dieser Pionier-Leistung war Zattoo Vorbild für weitere Anbieter, welche heute ähnliche, wenn auch nicht so umfangreiche, Recording-Lösungen anbieten.

Dieser von Zattoo ausgelöste Trend hat zu einigen Diskussionen zwischen Sendern, Hollywood-Studios, Verwertungsgesellschaften und Anbietern wie Zattoo geführt. Am 1. Januar 2013 werden neue Regelungen für Recording-Services in der Schweiz in Kraft treten. Diese Regelungen haben unter anderem Einfluss auf die Länge des Zeitraums, für den ganze Sender aufgezeichnet werden können, und die Höhe der Gebühren, die der Anbieter hierfür zu entrichten hat.

Zattoos angepasster Recording-Service für Nutzer mit einem HiQ-Abonnement sieht damit ab dem 27. Dezember 2012 wie folgt aus

Sie können weiterhin das gesamte TV-Programm von über 100 Sendern rund um die Uhr aufzeichnen
Sie haben Zugriff auf alle aufgenommenen Sendungen der letzten 7 Tage
Zusätzlich erhalten Sie persönlichen Speicherplatz für 250 Sendungen, welche Sie in Ihrer persönlichen Playlist verwalten können und welche nicht gelöscht werden solange Sie ein HiQ Abonnement haben


Damit bleibt Recall der grösste Videorekorder in der Schweiz, denn

Kein Anbieter zeichnet so viele Sender auf wie Zattoo
Kein Anbieter zeichnet über einen längeren Zeitraum auf als Zattoo
Kein Anbieter bietet einen auch nur annähernd vergleichbaren Speicherplatz für persönliche Aufnahmen an wie Zattoo

Wir freuen uns, dass wir Ihnen auch im nächsten Jahr einen einmaligen Recording-Dienst legal in der Schweiz anbieten können.
Wir wünschen Ihnen tolle Festtage und einen guten Rutsch ins 2013.
Ihr Zattoo-Team


Schade, wie erwartet hat man also künftig nur noch sieben Tage Zeit, verpasste Sendungen zu schauen bzw. in die Playlist zu schieben. Immerhin bleibt diese Möglichkeit erhalten, so dass man die Sendungen weiterhin auch zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt anschauen kann.

Ich werde das Zsttoo-Abo sicher wieder verlängern. Auch mit den neuen Vorgaben bleibt der Dienst attraktiv und die Bildqualität ist ja mittlerweile wirklich sehr brauchbar geworden.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 20.12.2012 18:09

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zitat
Wrzlbrnft
Wie ist die Bildqualität denn aktuell?


Schwer zu beschreiben. Wie man die tatsächliche Auflösung herausfindet, weiss ich nicht, um ehrlich zu sein. Auf jeden Fall kann man sich Zattoo mittlerweile durchaus auch auf grossen Bildschirmen antun, auch wenn die Bildqualität immer noch spürbar unter DVB-S und -C liegt. Bei schnellen Bewegungen und Szenenwechseln pixelt es immer noch deutlich. Das ist halt der Preis für den Kompromiss zwischen Bildqualität und Bandbreitenökonomie.
Was ich an Zattoo mag, ist eben der Komfort. Gerade für mich als Gelegenheits-Fernsehkonsument ist es ungemein praktisch, Sendungen im Nachhinein anzuschauen. Die Tagesschau zu jeder beliebigen Zeit sehen zu können und nicht stur um 19:30, gehört zum heutigen Lebensstil einfach dazu. Und schon öfters habe ich durch Freunde oder hier im Forum von interessanten Sendungen gehört und konnte diese per Zattoo nachträglich sehen. Das ist mir die paar Franken pro Monat auf jeden Fall wert.

[attachment 959 zattoo_2012-12-20.jpg]

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 20.12.2012 20:07

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Aus lauter "Gwunder" habe ich mir heute bei ALDI einen 3-fach HD-Receiver gekauft (kein CI+!).

Also mit DVB-C HD / DVB-S HD und DVB-T HD (was letzteres auch immer für ein HD sein soll).....

Der Preis ist um die Hälfte vom ehemaligen Preis heruntergesetzt, neu 69.90 CHF.

Das Ding ist wirklich ein Schnäppchen für jene, welche nur mal im digitalen Kabel "schnuppern" wollen. Ich empfange etwa 60-70 freie DVB-C und etwa 20 freie DVB-C HD Programme im Kabel, ferner noch etwa 100 Radioprogramme u.a. mit allen BBC, vielen Franzosen und ein paar andere "Exoten". Jetzt kann ich erstmals HD-SAT und DVB-C HD am selben Gerät direkt miteinander vergleichen. Für mich sieht SAT-HD schon noch etwas knackiger aus. Aber die etwa 20 (!) Schweizer TV-Programme sind mir diese 69.90 mehrfach wert. Eigentlich müsste dies ein Gerät sein, dass jeden "hartgesottenen" analog TV-Freund zum digitalen Kabel-Fan werden lässt.

Natürlich auch EPG, alfanumerische Anzeige und eine PVR Funktion (1TB über externen USB-Harddisk). Ein Scart-Kabel, ein HDMI-Kabel und eine Magnetfuss-Antenne sind auch inbegriffen.

Ich meine DVB-T und DVB-C können nicht gleichzeitig betrieben werden, habe es aber nicht weiter getestet..

von drahtlos - am 10.01.2013 00:14

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Auf alle Fragen kann ich nicht antworten, da noch nicht getestet.

@RADIO354

Es gibt nur 1 Antenneneingang für für DVB-T und DVB-C was an und für sich kein Problem wäre wenn da nicht gleiche Frequenzen für beide Systeme verwendet werden. Ausprobiert habe ich es nicht da DVB-T im Moment für mich uninteresant ist.

Es gibt eine gemischte Favoritenliste, aber ich denke nur entweder SAT und DVB-T oder SAT und DVB-C. Es kann aber sein, dass allenfalls doch DVB-C und DVB-T möglich sind. Hingegen ginge auch Radio zusammen mit TV-Programmen in der Favoritenliste.

@Wrzlbrnft

Zum Aufnahmesystem kann ich folgendes sagen. Der Harddisk wird nicht vom Windows-Betriebsystem erkannt. Hingegen gibt es die Software PC2Box oder PC2BoxNG (ich glaube neuere Version) welche den Disk in Windows lesbar macht und Files konvertiert auf ein Windows Filesystem kopiert werden können. Ich weiss nicht was mit sehr grossen Filmen gemacht wird. Auf ein NTFS Laufwerk gibt es bei mir keine Probleme.

[attachment 1054 FileinfozuSAT_DVB-CundDVB-TReceivevonALDI.JPG]

von drahtlos - am 10.01.2013 17:24

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Aarberg - da hätte ich doch noch ein paar Fragen:

Zitat

Startfrequenz: 306.00 MHz
Symbolrate: 6.900
Modulation: QAM256
Netzwerk ID: 563

Die regionalen Fachhändler und die ewa energie wasser aarberg ag unterstützen Sie bei Bedarf gerne bei der nötigen Umstellung.

Individuelle Arbeiten z.B. Sender sortieren, werden nach Aufwand berechnet.

Zusätzliche Settop-Boxen für analoge TV-Geräte können bei der ewa energie wasser aarberg ag zum Preis von CHF 180.- bestellt werden.



- Startfrequenz 306 MHz? Was ist mit dem Band 1 und 3? Immer noch insgeheim analog TV?
- Wer 3 Analog-Fernseher hat, zahlt CHF 360.-?
- Immerhin scheint eine Settop-Box gratis zu sein, wenn ich das richtig gelesen habe.
- Gibt es da jetzt verschlüsselte und unverschlüsselte Programme welche alle gratis sind?


Aarberg macht es einem nicht leicht, herauszufinden, was man wirklich bezahlen muss.
An anderer Stelle wird die Settop-Box für nicht wenig Geld verkauft. (CHF 240.- / jedoch HD)
(da ist mein ALDI-Empfänger für 69.- doch bereits HD-tauglich oder funktioniert dieser in Aarberg nicht?)

Immerhin sehe ich noch folgendes:

Zitat

Über 125 TV-Sender im Grundangebot unverschlüsselt empfangbar.


An anderer Stelle steht folgendes:

Zitat

Grundangebot:

Das Grundangebot von TV/Radio mit über 120 digitalen TV- und 140 Radiosendern ist kostenlos. Das heisst, es ist in den TV-Grundgebühren Ihres Kabelnetzunternehmens inbegriffen. Um das digitale Grundangebot unverschlüsselt zu empfangen, benötigen Sie einen Fernseher mit integriertem DVB-C-Tuner. Sollten Sie nicht über einen solchen verfügen, so empfehlen wir Ihnen eine HD-Set-Top-Box an Ihr Fernsehgerät anzuschliessen.


Was meint man damit: "ist in den TV-Grundgebühren Ihres Kabelnetzunternehmens inbegriffen"? Gibt es mehrere?

von drahtlos - am 01.03.2013 10:17

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

@ smid: Was verstehe ich genau darunter: Die RTL Gruppe kommt ab 19. Juni auch zu CC
Die RTL-Sender sind doch schon alle bei Cablecom, daher verstehe ich nicht ganz, was Du sagen willst.

Aber jetzt die nächste Analogabschaltung:

http://www.inside-it.ch/articles/32625?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

GGA Maur verabschiedet sich von Analog-TV

GGA Maur wird das TV-Angebot auf den 2. Dezember 2013 vollständig auf digitales Fernsehen umstellen. Kunden mit älteren analogen Fernsehmodellen erhalten einen Wandler (Set-Top-Box), mit dem sie das Grundangebot auch auf ihrem TV-Gerät empfangen können. Das Unternehmen wird per 1. Januar 2014 deshalb den monatlichen Preis um drei Franken auf 22.30 Franken anheben.

Grund für diesen Schritt ist wohl der Entscheid des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) die Sendepflicht des analogen Fernsehen aufzuheben. GGA Maur wird sich demnach ein Jahr früher als vorgeschrieben von Analog-TV verabschieden. (lvb)

von dxbruelhart - am 27.05.2013 17:05

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

BRAVO
Schweizer Kabelunternehmen EBL Telecom Media AG kündigt Komplettdigitalisierung an
Das Schweizer Kabelnetzunternehmen EBL Telecom Media AG stellt das TV-Angebot komplett auf digitales Fernsehen um. Mit dieser Umstellung schaffe die EBL Telecom Media AG in ihrem Netz viel Platz für die Angebote modernster, zukunftweisender Multimedialösungen. Der Schritt zur kompletten Umstellung (im September im Luzerner Land und im November in den Regionen Bern und Brandis) sei deshalb nur konsequent, teilte das Unternehmen am 27. Juni mit. Das Grundangebot mit über 130 Sendern ist unverschlüsselt und ohne Mehrkosten erhältlich. Eine Set-Top-Box wird allen Kundinnen und Kunden mit einem alten, nicht digitalfähigen TV-Gerät kostenlos zur Verfügung gestellt. Mit der Komplettumstellung werden statt wie bisher 13 dann 21 HD Sender im Grundangebot enthalten sein. Gleichzeitig erhalten die Einwohnerinnen und Einwohner Zugang zu einer TV-Plattform mit zeitversetztem Fernsehen, Filme auf Abruf und Aufnahmefunktion. Die TV-Grundgebühren blieben dabei unverändert.

von Heinz Lindenmann - am 27.06.2013 14:20

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Es geht weiter

Neues TV-Grundangebot kommt bei den Kunden sehr gut an

Auch im Fernsehbereich gibt es Erfreuliches zu vermelden. Seit einem halben Jahr versorgt upc cablecom mehr als 1,4 Millionen Haushalte ohne Zusatzkosten mit dem neuen unverschlüsselten TV-Grundangebot mit derzeit 60 digitalen Sendern (inkl. garantierter HD-Qualität). Mit einem zeitgemässen Fernseher geht dies sogar platz- und energiesparend ohne Verwendung einer Set Top Box. Und auch Besitzer von alten Röhrenfernsehern kommen dank des kostenlosen Umwandlers von upc cablecom in den Genuss der zusätzlichen Sendervielfalt. In der zweisprachigen Stadt Biel/Bienne lancierte die grösste Anbieterin von TV und schnellstem Internet der Schweiz kürzlich ein erweitertes TV-Grundangebot mit unverschlüsselten Sendern in Deutsch und Französisch. Zusätzlich wurde ein neues analoges Senderpaket von 10 meistgeschauten Sendern eingeführt. Aufgrund der ausnahmslos positiven Kundenreaktionen auf diese Umstellung plant upc cablecom für diesen Herbst in anderen Sprachregionen ebenfalls einen Ausbau des digitalen Fernseh-Grundangebotes verbunden mit einer Einführung eines reduzierten Analogangebots. Im TV-Bereich sind darüber hinaus noch weitere Neuerungen geplant, etwa die Einführung neuer Funktionen für zeitversetztes Fernsehen.

von smid - am 02.08.2013 10:38

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Gemäss E-Mail und Brief folgende Infos zum Ausbau des Digitalangebots erhalten:


Sehr geehrter Kunde

Mehr HD - mehr TV-Genuss!
Gute Nachrichten für Sie! Ab dem 16. Oktober 2013 bringt Ihnen upc cablecom ohne zusätzliche Kosten
noch mehr Sender in garantierter HD-Qualität ins Haus. Geniessen Sie zum Beispiel Spielfilme auf dem
Schweizer Sender Star TV in gestochen scharfen Bildern, satteren Farben und mit einem Klangerlebnis
wie im Kino. Mit S1 startet zudem ein neuer Schweizer TV-Sender in HD. Ausserdem werden bekannte
Sender wie der Jugendsender MTV, der Kindersender Nickelodeon oder der Unterhaltungskanal RTL
Nitro neu auch in HD ausgestrahlt.
Am 16. Oktober 2013 ab 17.00 Uhr können Sie die neuen Sender empfangen. Mehr Informationen
finden Sie unter

http://www.upc-cablecom.ch/de/support/tools/change/

Wir wünschen Ihnen weiterhin gute Unterhaltung!

Ihre upc cablecom GmbH
Industriestrasse 19
8112 Otelfingen


von Westwind - am 25.09.2013 10:26

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?



Diese EBL ist eine etwas schräge Firma:
Als Unternehmen mit Sitz in Liestal BL kaufte die Firma in den letzten Jahren mehrere Kabelnetze, auch in der Region Bern/Luzern: Gemeindeeigenes Kabelnetz in Zollikofen, Ittigen und Stettlen, sowie die komplette Medianet-Gruppe (Emmental und Region Willisau).

Während in den Gemeinden Zollikofen, Ittigen und Stettlen die Produkte von UPC-Cablecom angeboten werden, setzt EBL in den ehemaligen Medianet-Netzen voll auf Quickline.

Beim Angebot von Quickline sind sogar noch etwas mehr Digital-Sender enthalten, als bei UPC-Cablecom.

Das Ganze ist schon etwas seltsam. Wobei natürlich die Gemeindenetze Zollikofen/Ittigen und Stettlen schon immer die Signale (früher bei Redifusion und dann) bei UPC-Cablecom bezogen haben. In diesen Ortschaften ändert sich also nichts. Warum stellt man diese Netze nicht auch gleich auf Quickline um?

Beim ehemaligen Medianet-Netz hingegen wird die ZAPP-Plattform des vorherigen Netzeigentümers eingestellt und durch Quickline ersetzt.

Beide Anbieter, UPC-Cablecom als auch Quickline haben ihre Vor- bzw. Nachteile.
Fazit: Der Kunde kann nicht wählen, je nach Wohnort bezieht er das eine oder das andere (oder geben gar nichts).
Ich jedenfalls kann mit Digital-TV ab Sat gut leben.

von MagicMax - am 09.10.2013 19:11

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zitat
Wrzlbrnft
Vor allem, warum soll ich auf attraktive Spartenprogramme verzichten und mich mit den bisherigen Schwurbelprogrammen begnügen, die ohnehin nichts für mich bieten?


Zitat
smid
Es nutzt aber jeder 10 andere Programme. Und da ist es doch toll, wenn wir Auswahl haben.
Früher hatten wir die Gurkensender BBC Prime und BBC World. Heute alle Inlandsender von UK. Das ist doch ein Mehrwert?
Wer zu blöd ist, zwei Fernbedienungen zu benutzen soll sich ein neues Hobby suchen.


Ich hab doch nicht geschrieben, dass ich generell gegen Digital-TV bin; wer dort die Programme für sich findet, die er will kann es ja nehmen. Aber wer schon mit dem analogen Grundangebot zufrieden ist und in den digitalen Zusatzprogrammen keinen wirklichen Mehrwert sieht, weshalb sollte der dazu gezwungen werden auf DVB-C umzustellen? Für manche ältere Leute ist die Umstellung auf ein neues Gerät bzw. eine zweite Fernbedienung nicht so trivial. Wenn dann vielleicht noch ein zweiter Reciver her muss, um am Videorekorder weiterhin unabhängig vom Live-Fernsehschauen aufnehmen zu können, wird das Ganze noch komplizierter. Insofern würde ich schon dafür plädieren, dass zumindest ein gewisses Grundangebot an analogen Programmen im Netz bleibt. (z.B. die quotenmäsig Top ten der Altersgruppe 60+)

von Zwölf - am 24.02.2014 13:09

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zitat

Und früher oder später brauchen wir die Bandbreite, also schalten wir lieber jetzt gleich ab.
Was an Oma London und Oma Dübendorf anders ist, konnte mir noch kein Analog-Fan erklären.

In Sachen Frequenzverbrauch und Kosten kann man die Terrestrik aber nicht mit Kabel vergleichen.
Und mir konnte noch keiner erklären, weshalb hier einige aus Kundenperspektive so wehement die Zwangsdigitalisierung fordern. Kabel hat das gesamte DVB-T-, DAB- und Sonderkanalspektrum zur Verfügung; bis da kein Platz mehr für 10-20 analoge Sender ist, dauert es noch einige Jährchen; weshalb kann man den Analog-Schauern für diese Zeit nicht ihre Programme lassen? Warum muss man ihnen die Umstellung aufbürden, wenn es auch anders geht? Sollte nicht das Ziel sein, dass jeder möglichst selbst entscheiden kann, wie er seine Programme empfangen möchte? Sollte man deshalb ihm nicht eine möglichst große Auswahl zu erhalten versuchen, statt zum Umstieg zu zwingen?
Ich will ja auch nicht, dass mich jemand zwingt von DVB-T auf einen anderen Empfangsweg umzusteigen. Auch aus einem Nachhaltigkeitsgesichtspunkt scheinen mir Zwangsumstellungen wenig sinnvoll, sofern noch eine relativ große Anzahl an Haushalten analoge Empfangsgeräte nutzt.

von Zwölf - am 26.02.2014 00:22

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zitat
smid
Cablecom hat ein paar neue Radiosender


Ich habe nun mal ein paar Testaufnahmen gemacht. Die Sender werden mit 192 kbps verbreitet (bei MP2 etwas wenig, wie ich finde) und RDS-Text - den keine UPC- oder Horizon-Box wird auswerten können ;) - wird mitgesendet.

Zitat

compiled by OoZooN with JDK 1.6.0_11

>

Sonntag, 2. März 2014 11:39 Uhr MEZ
ProjectX 0.91.00.02 (14.08.2011)

-> working with collection 0

-> save normal log file
-> log 'packets out of sequence' / bit errors
-> log 'missing startcodes'
-> log 'PES header found in ES'
-> log WSS
-> log VPS
-> log RDS
-> log max. 500 warnings/errors
-> write all video data
-> write all other data
-> patch c.d.flagged infos of pictures
-> add sequence end code
-> set resolution in SDE
-> PVA: strictly specs. for audio streams
-> VOB: determine diff. Cell timelines
-> TS: ignore scrambled packets
-> TS: enhanced search for open packets
-> TS: join file segments (of Dreambox®)
-> TS: generate PMT stream dependent
-> get only enclosed PES/TS packets
-> concatenate different recordings
-> ensure 1st PES-packet start with video
-> generate PCR/SCR from PTS

-> write output files to: 'G:\Radio 3fach_20140302103817_ebc9_00_AV\Radio 3fach'

-> main I/O-Buffersize in bytes 4096000 bytes

FileSegments:
* (0) G:\Radio 3fach_20140302103817_ebc9_00_AV\Radio 3fach\Radio 3fach.trp
second. Files:
* ---

+> Input File 0: 'G:\Radio 3fach_20140302103817_ebc9_00_AV\Radio 3fach\Radio 3fach.trp' (94'715'904 bytes)
-> Filetype is TS (generic PES Container)
-> demux
-> no PMT found (at a short scan)
ok> PID 0x0551 has PES-ID 0xC0 (MPEG Audio) (2068 #12)
--- process cancelled ----
packs: 113786 27% 25726108

++> Mpg Audio: PID 0x0551 / PesID 0xC0 / SubID 0x00 :
-> check CRC of AC-3 / MPEG-Audio L1,2
-> remove CRC in MPEG-Audio L1,2
-> add frames
-> Audio PTS: first packet 00:36:23.592, last packet 00:50:36.792
-> adjusting audio at its own timeline
-> src_audio: MPEG-1, Layer2, 48000Hz, stereo, 192kbps, noCRC @ 00:00:00.000
-> RDS @ 00:00:12.072: -> PS (0): '3FACH'
-> RDS @ 00:00:13.032: -> PTY (0): Pop Music
-> RDS @ 00:00:17.136: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:38:00.00
-> RDS @ 00:00:26.112: -> PI (0): 0x4F40
-> RDS @ 00:00:28.344: -> TP/TA (0): no TP / no TA
-> RDS @ 00:00:29.904: -> PS (0): 'ELBOW'
-> RDS @ 00:00:35.592: -> PS (0): 'NEW YORK'
-> RDS @ 00:00:40.824: -> PS (0): 'MORNING'
-> RDS @ 00:00:45.408: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:39:00.00
-> RDS @ 00:00:46.176: -> PS (0): 'ELBOW'
-> RDS @ 00:00:51.240: -> PS (0): 'NEW YORK'
-> RDS @ 00:00:56.880: -> PS (0): 'MORNING'
-> RDS @ 00:01:02.160: -> PS (0): '3FACH'
-> RDS @ 00:02:05.424: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:40:00.00
-> RDS @ 00:03:05.016: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:41:00.00
-> RDS @ 00:03:05.880: -> PS (0): 'FOALS'
-> RDS @ 00:03:11.304: -> PS (0): 'MY'
-> RDS @ 00:03:16.632: -> PS (0): 'NUMBER'
-> RDS @ 00:03:21.888: -> PS (0): 'FOALS'
-> RDS @ 00:03:27.456: -> PS (0): 'MY'
-> RDS @ 00:03:32.808: -> PS (0): 'NUMBER'
-> RDS @ 00:03:38.256: -> PS (0): 'FOALS'
-> RDS @ 00:03:43.848: -> PS (0): 'MY'
-> RDS @ 00:03:49.056: -> PS (0): 'NUMBER'
-> RDS @ 00:03:54.240: -> PS (0): '3FACH'
-> RDS @ 00:04:20.808: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:42:00.00
-> RDS @ 00:04:25.896: -> PS (0): 'FOALS'
-> RDS @ 00:04:31.224: -> PS (0): 'MY'
-> RDS @ 00:04:36.624: -> PS (0): 'NUMBER'
-> RDS @ 00:04:41.976: -> PS (0): 'FOALS'
-> RDS @ 00:04:46.632: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:43:00.00
-> RDS @ 00:04:47.448: -> PS (0): 'MY'
-> RDS @ 00:04:50.880: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:44:00.00
-> RDS @ 00:04:51.984: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:43:00.00
-> RDS @ 00:04:52.920: -> PS (0): 'NUMBER'
-> RDS @ 00:04:56.760: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:44:00.00
-> RDS @ 00:04:58.248: -> PS (0): 'FOALS'
-> RDS @ 00:05:02.832: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:43:00.00
-> RDS @ 00:05:03.600: -> PS (0): 'MY'
-> RDS @ 00:05:08.928: -> PS (0): 'NUMBER'
-> RDS @ 00:05:14.448: -> PS (0): '3FACH'
-> RDS @ 00:05:19.800: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:44:00.00
-> RDS @ 00:06:10.752: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:45:00.00
-> RDS @ 00:07:03.840: -> PS (0): 'FIELD'
-> RDS @ 00:07:09.096: -> PS (0): 'REPORT'
-> RDS @ 00:07:14.952: -> PS (0): 'TAKING'
-> RDS @ 00:07:19.872: -> PS (0): 'ALCATRAZ'
-> RDS @ 00:07:25.392: -> PS (0): 'FIELD'
-> RDS @ 00:07:30.720: -> PS (0): 'REPORT'
-> RDS @ 00:07:36.432: -> PS (0): 'TAKING'
-> RDS @ 00:07:40.800: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:46:00.00
-> RDS @ 00:07:40.944: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:45:00.00
-> RDS @ 00:07:41.760: -> PS (0): 'ALCATRAZ'
-> RDS @ 00:07:46.800: -> PS (0): '3FACH'
-> RDS @ 00:08:04.920: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:46:00.00
-> RDS @ 00:08:23.712: -> PS (0): 'FIELD'
-> RDS @ 00:08:29.232: -> PS (0): 'REPORT'
-> RDS @ 00:08:34.824: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:47:00.00
-> RDS @ 00:08:34.968: -> PS (0): 'TAKING'
-> RDS @ 00:08:39.072: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:46:00.00
-> RDS @ 00:08:39.816: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:47:00.00
-> RDS @ 00:08:40.056: -> PS (0): 'ALCATRAZ'
-> RDS @ 00:08:45.312: -> PS (0): 'FIELD'
-> RDS @ 00:08:50.856: -> PS (0): 'REPORT'
-> RDS @ 00:08:56.160: -> PS (0): 'TAKING'
-> RDS @ 00:09:01.680: -> PS (0): 'ALCATRAZ'
-> RDS @ 00:09:06.960: -> PS (0): '3FACH'
-> RDS @ 00:09:43.680: -> PS (0): 'FIELD'
-> RDS @ 00:09:49.056: -> PS (0): 'REPORT'
-> RDS @ 00:09:50.784: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:48:00.00
-> RDS @ 00:09:55.008: -> PS (0): 'TAKING'
-> RDS @ 00:09:59.832: -> PS (0): 'ALCATRAZ'
-> RDS @ 00:10:05.424: -> PS (0): 'FIELD'
-> RDS @ 00:10:10.752: -> PS (0): 'REPORT'
-> RDS @ 00:10:16.344: -> PS (0): 'TAKING'
-> RDS @ 00:10:21.696: -> PS (0): 'ALCATRAZ'
-> RDS @ 00:10:26.736: -> PS (0): '3FACH'
-> RDS @ 00:10:45.792: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:49:00.00
-> RDS @ 00:11:04.752: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:50:00.00
-> RDS @ 00:11:13.896: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:49:00.00
-> RDS @ 00:11:40.752: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:50:00.00
-> RDS @ 00:12:23.808: -> PS (0): 'TIMBER'
-> RDS @ 00:12:29.328: -> PS (0): 'TIMBRE'
-> RDS @ 00:12:34.584: -> PS (0): 'BLACK'
-> RDS @ 00:12:36.936: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:51:00.00
-> RDS @ 00:12:39.024: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:50:00.00
-> RDS @ 00:12:39.936: -> PS (0): 'WATER'
-> RDS @ 00:12:41.808: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:51:00.00
-> RDS @ 00:12:45.360: -> PS (0): 'TIMBER'
-> RDS @ 00:12:50.928: -> PS (0): 'TIMBRE'
-> RDS @ 00:12:56.088: -> PS (0): 'BLACK'
-> RDS @ 00:13:01.704: -> PS (0): 'WATER'
-> RDS @ 00:13:06.792: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:52:00.00
-> RDS @ 00:13:06.936: -> PS (0): '3FACH'
-> RDS @ 00:13:43.824: -> PS (0): 'TIMBER'
-> RDS @ 00:13:49.320: -> PS (0): 'TIMBRE'
-> RDS @ 00:13:54.840: -> PS (0): 'BLACK'
-> RDS @ 00:13:56.856: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:53:00.00
-> RDS @ 00:13:57.024: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:52:00.00
-> RDS @ 00:13:59.832: -> PS (0): 'WATER'
-> RDS @ 00:14:01.776: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:53:00.00
-> RDS @ 00:14:05.280: -> PS (0): 'TIMBER'
-> RDS @ 00:14:10.032: -> RTC (+0h): 200e.03.02 10:52:00.00
-> RDS @ 00:14:11.328: -> PS (0): 'TIMBRE'
audio frames: wri-pre-skip-ins-add 35555-0-0-0-0 @ 00:14:13.320 done...
---> new File: 'G:\Radio 3fach_20140302103817_ebc9_00_AV\Radio 3fach\Radio 3fach.mp2'

summary of created media files:
Audio 00 (mp2): 35555 Frames 00:14:13.320 0-0-0-0 'G:\Radio 3fach_20140302103817_ebc9_00_AV\Radio 3fach\Radio 3fach.mp2'
=> 20'479'680 bytes written...
-> we have 0 warnings/errors.



Weiß eigentlich jemand, ob in der Romandie und im Tessin auch Lokalradios aufgeschaltet wurden?

von Wrzlbrnft - am 02.03.2014 10:42

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Swisscom TV 2.0: Neues Fernseherlebnis dank sieben Tagen Replay auf über 250 Sendern und grenzenlos parallelen Aufnahmen
Bern, 03. April 2014

Mit Swisscom TV 2.0 will Swisscom noch mehr Kunden von ihrem digitalen Fernsehangebot überzeugen. Das komplett neu entwickelte TV-Produkt bietet zusätzliche Funktionen, noch mehr Inhalte und präsentiert sich in neuem Design. Swisscom TV 2.0 bietet neu sieben Tage Replay auf über 250 Sendern. Für mehr Freiheit beim Fernsehen sorgt auch die neue Aufnahmefunktion: Dank einer cloudbasierten Lösung können Kunden jetzt beliebig viele Sendungen parallel aufnehmen. Das neue TV-Angebot ist ab sofort mit den neuen Vivo Paketen M, L und XL erhältlich, die zusätzlich höhere Internet-Geschwindigkeiten im Down- und Upload bieten.

Video

Vor über sieben Jahren startete die Erfolgsgeschichte des digitalen Fernsehens von Swisscom. Heute nutzen bereits über eine Million Kunden das TV-Angebot der Telekommunikationsanbieterin. Bei den Kunden besonders beliebt sind die Sendervielfalt, die erstklassigen Filme und Live Sport Events auf Abruf, das zeitversetzte Fernsehen sowie die mobile Nutzung auf Smartphone, Tablet und PC. Diese Stärken baut Swisscom nun weiter aus: „Mit Swisscom TV 2.0 wird der Zuschauer zum eigenen Programmdirektor und kann jederzeit selbst bestimmen, welche Sendungen er wann und auf welchem Gerät schauen will“, sagt Urs Schaeppi, CEO Swisscom.


Parallel beliebig viele Sendungen aufnehmen
Die Basis für das flexible Fernsehvergnügen bildet die neue, von Swisscom entwickelte, Cloud-basierte TV-Plattform: Die Kunden speichern ihre TV-Inhalte nicht mehr wie bisher auf der Box daheim, sondern auf Swisscom Servern in der Schweiz. Davon profitieren die Kunden: Das Fernsehprogramm der vergangenen sieben Tage von über 250 Sendern, davon 70 in HD-Qualität steht nach Aktivierung des Dienstes jederzeit auf Abruf bereit. Zudem kann jeder Haushalt unabhängig von der verfügbaren Bandbreite unbeschränkt viele Aufnahmen gleichzeitig programmieren – bis zu einer Speicherkapazität von 1000 Stunden. Ein weiterer Pluspunkt von Swisscom TV 2.0: Bereits verpasste Sendungen der letzten sieben Tage können einzeln zu den Aufnahmen hinzugefügt werden.


Neuer App-Store und personalisierte Empfehlungen
Neu bietet Swisscom TV 2.0 Kunden rund 50 der beliebtesten Apps wie YouTube oder Facebook. Somit können Zuschauer Videos aus dem Internet direkt auf dem TV-Bildschirm zu Hause geniessen und mit Freunden teilen. Sport- und Kinofans steht das gesamte Teleclub on Demand-Angebot mit über 5000 Live Sport Events und mehr als 6000 Top-Filmen zur Verfügung.

Mit dem rasant wachsenden Angebot wird eine intuitive Benutzerführung zentral. Swisscom TV 2.0 bietet Zuschauern auf Wunsch persönliche Empfehlungen, die auf ihren individuellen Bedürfnissen basieren. Auch die Suchfunktion und die Fernbedienung wurden überarbeitet. Die TV-Box zeigt sich neu in schwarz-weiss und mit schlichtem Design. Die handliche und stromsparende Box kann zudem dank Funkfernbedienung im Schrank verstaut werden.


TV-Unterhaltung auch unterwegs und überall
Bereits ein Fünftel der Swisscom TV Kunden nutzt das mobile TV-Angebot regelmässig. Mit der Swisscom TV 2.0 App und dem Web-Angebot unter www.swisscom.ch/tvonline sind unterwegs jetzt doppelt so viele Sender verfügbar wie bisher: Kunden können neu über 170 Sender auf dem PC, Tablet oder Smartphone geniessen. Auch über die App profitieren Kunden auf allen Sendern von sieben Tagen Replay. Ebenfalls lassen sich von unterwegs Aufnahmen programmieren und zeitlich unbeschränkt abrufen.


Mit neuen Vivo Paketen noch schneller surfen
Swisscom TV 2.0 ist ab sofort in den neuen Kombiangeboten Vivo M, L oder XL erhältlich. Kunden profitieren von unbeschränkter Festnetztelefonie im Inland und surfen mit Vivo XL und Glasfaseranschluss neu mit bis zu 300 Mbit/s im Internet. Besonders die Uploadgeschwindigkeit beträgt neu bis zu maximal 60 Mbit/s, so dass Dateien schneller verschickt oder bei Cloud-Diensten gespeichert werden können. Die Pakete sind ab heute erhältlich, wahlweise auch ohne Festnetztelefonie. Kunden nutzen weiterhin ihr bisheriges Vivo Casa Angebot mit dem bestehenden TV Produkt, können aber auf Wunsch auf eines der neuen Abos mit Swisscom TV 2.0 wechseln.
Kontakt

Swisscom AG
Media Relations
3050 Bern

media@swisscom.com

von Heinz Lindenmann - am 03.04.2014 08:45

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zum neuen Swisscom Angebot

Das neue TV-Angebot

Das müssen die Kunden wissen

Das neue TV-Angebot der Swisscom steht allen Kunden offen – solange sie bereit sind, jeden Monat mindestens 114 Franken zu bezahlen. Bei diesem Preis ist ein Internetanschluss mit dabei, aber kein Telefon. Inklusive Festnetz steigen die Kosten auf 129 Franken pro Monat. Das ist gleich viel, wie das TV-Produkt mit Aufnahmefunktion bisher gekostet hat. Günstigere Bündelangebote gibt es ab 54 Franken, allerdings bieten sie weniger Sender, keine Aufnahmefunktion und man kann nicht zurückspulen.

Technisch ist der wichtigste Unterschied zum Vorgängermodell, dass die Swisscom-Aufnahmen zentral gespeichert werden, statt dass man sie bei sich zu Hause ablegt. Das hat für die Kunden Vorteile: Es können parallel mehrere Sendungen aufgenommen werden – theoretisch so viele, wie es Sender gibt. Es stehen 1000 Stunden Speicherkapazität zur Verfügung – das Maximum, das heute rechtlich möglich ist. Man kann von überall her auf seine Aufnahmen zugreifen – auch aus dem Ausland. Und man kann verpasste Sendungen auch rückwirkend unter den Aufnahmen abspeichern. Damit kann man sie selbst dann noch anschauen, wenn die Frist für das Zurückblättern faktisch abgelaufen ist. Bisher lag diese für Swisscom-Kunden bei 30 Stunden. Beim neuen Angebot wird sie auf 7 Tage ausgedehnt.

Auch damit schöpft die Swisscom den rechtlichen Rahmen neu vollständig aus. Bei Web-TV-Diensten wie Zattoo ist das schon lange Standard – Cablecom, Swisscom, Sunrise & Co waren bislang zurückhaltender. Gleichzeitig erweitert die Swisscom das Senderangebot von 200 auf über 250, davon 80 statt bisher 70 in der besseren HD-Qualität. Alle bisherigen Swisscom-Kunden müssen sich aktiv um einen Wechsel aufs neue Angebot bemühen. Für die neue TV-Box, die es dafür braucht, verlangt die Swisscom 99 Franken.

Achtung: Wer umsteigt, gibt unter Umständen seinen analogen Telefonanschluss auf und kann künftig nur noch bei eingeschaltetem Internetmodem telefonieren. (aba)

von Heinz Lindenmann - am 04.04.2014 08:13

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Und jetzt kommt auch Wilmaa mit einer eigenen Box, die sich von jedem Internetanschluss her nutzen lässt:

http://www.wilmaa.com/de/box/advantages

Gestern wurde gerade Swisscom TV 2.0 gelauncht, da kommt schon der nächste "Kracher" für den heimischen TV. Die Wilmaa Box bringt ihr TV-Streaming nun ins Wohnzimmer und das Angebot hört sich gut an. Vor allem ist die Wilmaa Box unabhängig vom Internetprovider! Mit der Set-Top-Box sollen 200 Sender am Start sein, davon sind deren 40 in HD-Qualität. Wie auch das neue Swisscom TV ist Wilmaa auf zeitversetztes Fernsehvergnügen ausgerichtet.

Wilmaa Box

Die Wilmaa Box läuft mit dem bestehenden Internetanschluss (Download mindestens 10 Mbit/s) und mit jedem Internetanbieter – egal wo in der Schweiz und unabhängig, ob über Telefonleitung, Kabel oder Glasfaser. Box einfach mitnehmen, anschliessen und fernsehen.

Selbst Regie führen ­– clever und zurückhaltend

Mit der Wilmaa Box läuft natürlich auch via WiFi immer etwas Gutes in der Kiste. Immer. Denn mit Start Over, Live Pause und Recording gestalten Wilmaa-Kunden ihr Programm bis ins kleinste Detail selber. Wo, wann und was geschaut wird – der Zuschauer entscheidet. Und weil User alle Sender bis zu sieben Tage im virtuellen Speicher der Wilmaa Cloud aufzeichnen, kommt die Box ohne Festplatte aus. So hebt sie sich gegenüber Konkurrenzprodukten auch im Stromverbrauch hervor. Und das, ohne einen Ton von sich zu geben, da auch keine Lüfter notwendig sind. Dazu exklusiv bei Wilmaa Box: Aufnahmen einfach via USB auf Stick oder externe Harddisk laden. Dann überall hin mitnehmen, einstecken und anschauen: auf der Wilmaa Box eines Freundes, an einem Mac oder PC oder auch ganz simpel auf einem Fernsehgerät.



Die Wilmaa Box kostet einmalig Fr. 199.--; dazu kommt das Wilmaa-Abo das Fr. 29.-- pro Monat kostet.

von dxbruelhart - am 04.04.2014 08:24

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Beitrag von Digi Chris
h1Cablecom schaltet Analog-TV 2015 ab
April 11th, 2014
Heute lud die Cablecom zur Medienkonferenz über die Zukunft des Fernsehens auf dem Kabelnetz. Schnell war klar, die Zukunft ist digital. Den Wechsel will man in zwei Schritten machen. Am 3. Juni werden folgende analogen Sender abgeschaltet:
ORF eins, 3 Sat, arte (Sorry Moritz L.), StarTV, beide RTS und RSI.

Nicht alle mögen diese Auswahl, keine 2 Stunden nach der Pressekonferenz empörte sich schon der erste Politiker. Ich finde die Auswahl der Sender ab in Ordnung.


Schaut man auf die Quoten, sind es wirklich die Sender, die ganz hinten sind. Sprich: Man verärgert möglichst wenige Kunden. Ich hätte ja auch gerne RTL rauschen sehen :-)

Ich denke auch, dass Personen die arte oder RTS deux schauen, tendenziell schon auf digital TV gewechselt haben.

Aufgeschaltet werden ein paar neue Sender in HD. Dabei die fehlenden Dritten, TeleZüri HD, Sport 1 HD, TV 24 HD und wenn er dann kommt 5+ HD. Nebenbei noch Canale 5 HD und Italia 1 HD.

Wie geht es dann weiter? Es soll eine grosse Infokampagne starten. Einen speziellen Fokus will man auf Rentner setzen. Swisscable und Prosenectute überlegen sich Massnahmen, wie die Ältere Generation auch weiterhin TV schauen kann. Das ist natürlich enorm wichtig. Gab es in UK ja auch.

2015 passiert es dann. Irgendwann, schaltet man dann alle analogen Sender ab. Wann ist noch nicht klar. Ich tippe auf Ende Jahr, weil es ja noch eine Vereinbarung mit dem Preisüberwacher gibt.

Viele würden wohl erwarten, dass ich enttäuscht bin. Klar, ich hätte den Stecker schon lange gezogen. Es geht, hat man im Aarberg gesehen. Aber was solls. Wir haben jetzt einen klaren Fahrplan. Nun kann man sich perfekt vorbereiten. Auch Grosskunden, wie Hotels. Ich erachte auch dort die Anschaffung eines neuen Gerätes, wie es schon in andern Ländern passierte, für sinnvoll. Beim blauen D gibt es ein 32 Zoll Gerät schon ab 300 Franken. Rechnen wir einen Lebensdauer von 4 Jahren, wären das 20 Rappen pro Zimmer und Tag – das dürfte wohl noch verkraftbar sein.

Wer weiss, vielleicht ist Cablecom in Altersheimen auch kulant, und lässt einen Umwandler pro Bewohner springen. Noch weiss man ja nicht, was da genau passieren wird.

Die Reaktionen? Die waren eigentlich sehr positiv. Eine Reaktion auf Twitter war witzig. Die Talkbacks waren auch meist positiv. Viele User, die sich negativ äusserten, haben offenbar die Meldung nicht verstanden (wissen nicht was Gratis-Umwandler heisst) – aber auch die werden immer weniger.

Damit ist klar, die Zukunft ist digital – ob sie das auch in Laax (mit über 50 analogen Sendern) sein wird, werden wir erfahren. Gut gemacht Cablecom!

von Heinz Lindenmann - am 11.04.2014 17:33

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zitat

Man kann zum Beispiel die Muxe auf tiefere Frequenzen legen (Wie man in Biel machte) und hat weniger Störquellen.

Eine recht kleiner Vorteil. Einen ähnlichen Effekt hätte man wahrscheinlich auch, wenn man auf den höheren Kanälen einfach den Pegel etwas erhöhen würde. Außerdem könnte man ja einen Kanaltausch durchführen und einige analoge Sender auf die höheren Kanäle legen.

@ Heinz Lindenmann

Der Vorteil nicht Umsteigen zu müssen besteht darin, kein Geld für neue Geräte ausgeben zu müssen, sich nicht umgewöhnen zu müssen, keine Zeit für das Einrichten der neuen Geräte aufwenden zu müssen,... ich habe das ja schon mal weiter ausgeführt.

Selbst bei Schwarz-Weiß-FS und MW wurden die Leute nicht zum Umstieg gezwungen. Als UKW/DAB+Nutzer fordere ich ja auch nicht, dass die MW endlich abgeschaltet wird, nur weil ich sie nicht mehr nutze. Solange die hohen Kosten dafür nicht andere Verbreitungswege gefährden, sehe ich nicht, welchen Vorteil ich davon haben sollte.

von Zwölf - am 16.04.2014 15:56

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zitat
Tatzelwurm
Finde die Tonqualität von UKW im Kabelnetz um ein vielfaches besser als DAB+. Hier ist das "Scherbeln" ja teilweise furchtbar. Der Anschluss der Stereoanlage war ja immer sehr einfach mit dem Analog-Kabel. Alternativ streame ich halt via iPhone in die Stereoanlage.
Aber für ältere Semester ist eine Komplett-lösung nicht vorhanden. Bei DAB+ fehlen im Gegensatz zu Analog-Kabel die Deutschen Sender komplett.


Hier im Glarnerland ist jedenfalls die Tonqualität in den DAB-Ensembles doch auch um vieles besser als im Kabel-UKW, auch hier rauscht es (wenngleich vielleicht selbstgemacht in der 1978 erbauten Hausanlage) deutlich, was man bei nichtkomprimierten Programmen wie den Klassiksendern besonders gut hört. Die Tonqualität auf DAB hängt weniger von der Datenrate als von den eingestzten Encodern und der Studiohardware ab, Anschauungsunterricht kann man sich in Malta holen, da wird mit 32 und 40 kbps eine wesentlich bessere Tonqualität als im deutschen Bundemux (mit 72 kbps) ausgesendet.
Im mittleren Glarnerland sind immerhin 5 deutsche Ensembles (5C, 8D, 11B, 11D und 12D) einwandfrei empfangbar heutzutage, und damit über 40 deutsche Programme netto. Das SWR-Ensemble auf 8D ist wohl fast gesamt-deutschschweizweit empfangbar. In Richterswil empfange ich auch aus Deutschland 8D, 11D und 12D.

von dxbruelhart - am 27.04.2014 14:01

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Ich hatte heute auch den Flyer der Cablecom im Briefkasten.

Dass einige Analogkanäle abgeschaltet werden, finde ich ja nicht so tragsich, aber offenbar (wenn ich den Prospekt richtig interpretiere) gibt es ab 3.6. einige Programme (z.B. die ganzen deutschen "Dritten" ) im Grundangebot nur noch in HD. Das heisst, dass viele ZuschauerInnen ausgeschlossen werden, die schon vor ein paar Jahren "mit der Zeit gehen" wollten und sich einen Digital-Kabel-Empfänger zugelegt haben, der halt nur "leider" noch kein HD konnte. Ein drei Jahre alter SD-Empfänger bringt jetzt also nur noch ca. die Hälfte der interessanten Programme und in ein paar Jahren womöglich gar nix mehr (obwohl er technisch noch voll funktionsfähig ist).

Ich finde diese Entwicklung schon bedenklich. Wie wird das weitergehen? Sind dann die heutigen HD-Kabelempfänger auch in ein paar Jahren Wohlstands-Elektroschrott, nur weil die Kabelgesellschaften meinen, sie müssten dann die wesentlichen Kanäle in 4K anbieten (weil die Sender das auch schon möglich machen)?

Digitalisierung führt leider zu einem ständigen Konsumterror, zum grössten Nutzen der Gerätehersteller und zum Schaden der Verbraucher und der Umwelt.

von Udo Isaenko - am 08.05.2014 19:50

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Im Februar schrub ich hier noch...
Zitat
Wrzlbrnft
Zusätzliche Radios aus der Westschweiz wären mir lieber gewesen. Aber cablecom-Empfang habe ich ohnehin nur noch bei der Freundin. ;)


Und genau dort bin ich grade und habe die neuen Sender eingelesen. Tatsächlich sind seit heute auch zahlreiche Lokalradios aus der Romandie im UPC-Cablecom-Netz vertreten. Zudem wurde ein weiterer Schwung an Deutschschweizer Lokalradios aufgeschaltet. Auch mein geliebtes Fun Radio ist nach 5 Jahren Abstinenz wieder im Cablecom-Netz vertreten. Hier die Übersicht der neuen Radios bei UPC Cablecom:

Deutschschweiz
Radio Top TG
Radio Top SG
Top Two
FM1
FM1 Melody
FM1 Süd
toxic.fm
Radio 32 Goldies
Radio Inside
Radio Grischa
neo1
LandLiebe Radio
Radio Tell
Life Channel
Radio Kaiseregg
Radio Freiburg
Radio Maria Schweiz

Französische Schweiz
RFJ
RTN
RJB
One FM
Radio Chablais
Yes.fm
Radio Fribourg
Rouge FM
Lausanne FM
GRRIF
Radio Jazz International
Radio Cité (derzeit nur Cablecom-Testschleife)
Meyrin FM (derzeit nur Cablecom-Testschleife)

Italienische Schweiz
Rete Uno GR

Liechtenstein
Radio L

Österreich
Radio Vorarlberg (bereits seit jeher analog zu empfangen)

Deutschland
Antenne Bayern
Radio Seefunk
RSA Radio

Frankreich
France Bleu Alsace
RFI
Fun Radio

Italien
Radio Italia Anni 60
Virgin Radio Italia
RTL 102.5
Radio 101
Radio Maria

von Wrzlbrnft - am 03.06.2014 05:54

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Die Cablecom migriert nun im November weite Teile der Innerschweiz komplett auf DVB-C; das analoge Angebot wird (ausser Joiz?) im November da komplett abgeschaltet (Info via digichris @ Facebook):

Neue Luzerner Zeitung Online, 8. Oktober 2014, 07:05

Bald gibt es nur noch Digital-TV
Die Ära des analogen Fernsehens in der Schweiz geht zu Ende.
ZENTRALSCHWEIZ ⋅ Bis zum 24. November schaltet UPC Cablecom in über 70 Gemeinden alle analogen TV-Sender ab. Betroffen sind vor allem die Kantone Luzern, Uri und Obwalden.
Für die UPC Cablecom ist es ein Pilotprojekt. Erstmals stellt der Kabelnetzbetreiber in einer Region vollständig das analoge Fernsehen ein und bietet nur noch Digital-TV an. Die Wahl fiel dabei auf die Zentralschweiz. Am 18. und 24. November dieses Jahres werden in zwei Etappen in mehr als 70 Gemeinden in Teilen der Kantone Luzern, Uri, Obwalden und Nidwalden sowie im Freiamt die 18 verbliebenen analogen TV-Sender abgestellt. Gesamthaft sind gemäss UPC Cablecom rund 83 000 Kunden betroffen. ...

Weiterlesen: http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/wirtschaft/abo/Bald-gibt-es-nur-noch-Digital-TV;art9642,429340

von dxbruelhart - am 08.10.2014 06:52

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zitat
Westwind
Digitalisierung kostet viel Geld - Radio und Fernsehen werden erheblich teurer - brauchen wir überhaupt Hunderte von TV-Programmen?

Satellitenempfang ist wesentlich kostengünstiger, nur die regionalen Privatprogramme und ORF (verschlüsselt) fehlen.


http://www.blick.ch/news/wirtschaft/preisschock-beim-kabelnetz-betreiber-upc-cablecom-schlaegt-massiv-auf-id4004640.html


Über die meisten Kabelbetreiber (meiner zählt seit April leider nicht mehr dazu :mad: ) gibt es so einige zusätzliche Pay-TV-Programme, die ich in der Schweiz ansonsten gar nicht oder zumindest nicht legal abonnieren kann. Gerade diese Sender sind es, die ich aber ziemlich häufig konsumiert hatte. Was bei mir jetzt noch durch die Kabeldose flattert, ist eine Art bessere Satellitenkopfstation. Einen wirklichen Mehrwert bietet mir dieses verkrüppelte Angebot nicht. Aber die hiesigen Einwohner freuen sich, dass sie nun wieder billiges Internet haben. :rolleyes: (hätte ich das damals geahnt, wäre ich gar nie in diese Gemeinde gezogen)

von Wrzlbrnft - am 28.07.2015 12:41

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Zitat
Heinz Lindenmann
Der Werbekuchen wird mit Sicherheit nicht grösser. Der Kampf um diese Werbegelder wird noch zunehmen, da bleiben einige auf der Strecke.
Noch mehr Dumm TV aus Deutschland, nein danke.


Ob der Werbekuchen nun grösser wird oder nicht, ist eher sekundär. Letztendlich wird es darum gehen, möglichst viele Plattformen zu schaffen, um unterschiedlichste Zielgruppen zu erreichen und v.a. ein "Höchstmass an Präsenz" zu schaffen. Die Verfunzelung des UKW Bandes erfolgte ja eigentlich aus den genau gleichen Beweggründen.

Kommt noch hinzu, dass der Betrieb einer reinen Abspielstation für ein Medienunternehmen wie ProSiebenSat1 kaum nennenswerte Kosten generiert. Die Distribution ist im Zeitalter der Digitalisierung sehr effizient geworden. Am meisten dürften wohl Lizenzgebühren für Urheberrechte ins Gewicht fallen. Aber wenn man diese ohnehin schon hält, spielen auch diese keine Rolle mehr. Im Gegenteil; so kann man diese sogar ein weiteres Mal verwerten.

von digiradio.ch - am 18.08.2015 15:39

Re: Wie kann man den Kabel-TV Zuschauern das Digital-TV schmackhaft machen?

Mit den letzten beiden ChangeDays wurden zwei Dinge geändert:
- Viele Programme laufen nur noch in HD (keine SD-Versionen mehr im Kabel)
- Die Frequenzen wurden total umgestellt; ich kann hier mit dem Panasonic-TV die Frequenzen anzeigen, hier mal die wichtigen deutschsprachigen Programme (muss jedes Programm anzeigen und abtippen, ihr dürft mich gerne ergänzen). Die Frequenzen gelten zumindest für die Netze Zürcher Oberland, Etzel, Glarnerland und Winterthur:

Programm Frequenz
1 SF1 498
2 SF2 498
3 SF Info 482
4 3+ 430
5 TV24 266
6 S1 410
7 Star TV 410
8 Tele Züri 202
9 Vorschau on demand 546
10 ARD 586
11 ZDF 586
12 ORF 1 386
13 ORF 2 386
14 RTL plus 538
15 Sat 1 538
16 Pro 7 538
17 RTL2 250
18 4+ 242
19 5+ 202
20 Puls 8 322
21 Vox 538
22 Kabel 1 250
23 Tele Bärn 282
24 Tele Bielingue 394
25 Tele Basel 282
26 Tele M1 282
27 Tele 1 282
28 Tele Top 394
29 TVO 394
30 TV Südostschweiz 394
31
32 nickelodeon 410
33 Kika 562
34 Super RTL 250
35 Disney Channel 354
36 RTL Nitro 426
37 Pro 7 Maxx 354
38 DMAX 426
39 TLC 354
40 Sixx 402
41 ZDF neo 562
42 Sat 1 Gold 354
43 Tele 5 450
44
45
46 Eurosport 538
47 Sport 1 (ex DSF) 210
48 SSF 514
49
50 Joiz 554
51 MTV 410
52 Comedy Central / Viva 426
53 CH TV 202
54 gotv 450
55
56
57
58
59 Servus TV 402
60 Arte 554
61 3sat 514
62 SW 3 386
63 BR 3 386
64 WDR 3 562
65 MDR 210
66 NDR 3 562
67 hr 3 210
68 rbb 210
69 Eins Plus 450
70 Eins Festival 450
71 ZDF neo 234
72 ZDF Kultur 450
73 ARD Alpha 450
74 Eins tagesschau24 258
75 ZDF Info 554
76 n-tv 322
77 N24 322
78 Euronews 538
79 ORF 2 SD 322
80 HSE 24 250
81 HSE24 extra 250
82 Schweiz 5 394
83 ZürPlus (ex Hasli TV) 394
84 Tele D 450
85
86
87 Bibel TV2 258
88 K-TV 258
89
90
91 RTL plus HD 506
92 Sat 1 HD 530
93 Pro 7 HD 530
94 RTL2 HD 506
95 Vox HD 506
96 Kabel 1 HD 530
97 Super RTL HD 506

von dxbruelhart - am 17.10.2015 07:13
Die sasag stellt im Zuge des Analog-Switchoff pro Haushalt eine "Konverterbox" gratis zur Verfügung. So sieht das Teil aus:

[attachment 7407 sasag_box_1.jpg]
[attachment 7408 sasag_box_2.jpg]
[attachment 7409 sasag_box_3.jpg]

Der Hersteller ist Bemondis / "LaSAT" aus dem bayerischen Rötz. Es ist eine sehr einfache Box. Kein HDMI, nur SCART, kein Timeshift/Recording, keine Bedienelemente am Gerät, mittelmässige Umschaltzeit. Natürlich auch kein CI-Slot. An der Buchse "IR/DATA" kann laut Bedienungsanleitung eine IR-Maus angeschlossen werden, die aber nicht zum Lieferumfang gehört.

Die Bildqualität ist für SCART-Verhältnisse immerhin sehr gut. Wer also noch einen alten Fernseher hat, kann sich die Gratis-Box mit gutem Gewissen holen. Sie erfüllt ihren Zweck, mehr bietet sie aber nicht. Jede weitere Box kostet 80 Fr., was zu teuer ist. Für deutlich weniger Geld bekommt man beim südbadischen Versandhändler, der ab und zu ein paar Perlen (;)) im Angebot hat, einen FTA-Kabelreceiver mit Full-HD, HDMI und Aufnahmefunktion.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 10.05.2016 18:35
Scheint bei WISI ziemliches Durcheinander zu sein.

WISI Österreich hat den OR 152 und den OR 153 als normaler TV-Receiver
WISI Deutschland hat überhaupt keine reinen DVB-C Receiver auf der Website, weder Radio noch TV. Da gibt es noch den Multi-Receiver OR 188 DVB-S/DVB-T/DVB-C.
WISI Schweiz hat den OR 230S als Radio Receiver, bin aber nicht sicher ob der nicht auch TV könnte, zumindest hat er HDMI

Noch besser was ich eben bei HEISE gelesen habe:

WISI OR152HD
Ein HD Kabel Receiver mit Aufnahmemöglichkeit auf externer Festplatte zu einem unschlagbaren Preis. Conax Kartenleser. Für HDTV und Standard TV Empfang. Anschluß für IR-Maus OB03 (dadurch versteckte Receiver Montage möglich) . PVR ready zum Aufnehmen auf externer Festplatte vorbereitet. Für alle Kabelnetze außer UPC geeignet (Einsatz bei UPC Tirol möglich).


Nun hat wohl UPC Österreich selbst die Produktbezeichnungen erstellt.

Conrad bietet den OR152 als Kabel-Receiver an, aber mit 4-stelliger numerischer Anzeige. Ein Einen OR153 findet Google NUR bei UPC.AT

Ich verstehe die Welt nicht mehr.....;-)

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Um das ganze noch zu vervollständigen, habe ich folgendes bei WISI Schweiz gefunden:

"Schon bald wird das UKW-Signal abgeschaltet und macht Platz für die Frequenzerweiterungen von 860 MHz auf 1.2 GHz".

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

von drahtlos - am 31.05.2016 18:48
Wie angekündigt hat die sasag heute mit der etappenweisen Abschaltung des Analog-Angebots begonnen. Man trennt sich also tatsächlich nicht auf einen Rutsch von der alten Technik, sondern lässt nochmal eine (hoffentlich) allerletzte Gnadenfrist mit einem -eigentlich immer noch viel zu grossen- "Rumpfangebot". :rolleyes:
Dieses besteht aus:

- SRF1 (E12)
- SRF1 (S19)*
- SRFzwei*
- Schaffhauser Fernsehen*
- Tele D
- ARD
- ZDF
- BR
- WDR
- 3sat*
- RTL
- RTL2
- PRO7
- VOX
- Kabel1
- n-tv
- Sport1
- ORF1*
- CNN
- RAI1

* mit eingeblendetem Hinweislaufband

Auf S02 (zuletzt KiKa/arte) gibt es ein Testbild zu bewundern.
[attachment 8010 2016-09-06_sasag_S02.jpg]

Auf E33 (zuletzt RTS un) ist ein Schwarzbild mit dem bekannten Hinweislaufband zu sehen.
[attachment 8011 2016-09-06_sasag_E33.jpg]

Die "internen" Testkanäle (Spektrum-Analyser) auf E66, E67 und E69 sind ebenfalls noch in Betrieb. Ich schätze, diese werden den ATO sowieso überleben. Ausnahmsweise ist im Moment auch auf E69 ein Spektrum-Bild zu sehen. Sonst lief dort in aller Regel ein Testbild.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 06.09.2016 18:04
Ein Ganz Seltsames Problem :
Ich habe ein Abo bei der UPC ( Digicard Compact ). Dieses Läuft via CI+ schon mehrere Jahre.
Die Digicard befindet sich im CI+ Modul das in den TV CI+ Schacht gesteckt ist.
Der Fernseher ist von Samsung Modell UE40ES6530SXZG

Nachdem Ich längere Zeit nur via HDMI Eingang Fernsehen geschaut habe wollte Ich nun mal die
Programme Direkt vom Fernseher schauen. Aber die Entsprechenden TV Programme lassen sich
nicht mehr entschlüsseln.

Dazu kommt, das im Systemmenü des Fernseher der Punkt CI nun ausgegraut angezeigt wird.
Wenn Ich darauf drücke wird " Diese Funktion ist nicht verfügbar " angezeigt, obwohl das Modul ja
im TV steckt.
Laut Digicard Check auf der UPC Seite ist mein TV Digicard Tauglich. ( Wie schon seit 4 1/2 Jahren )
Ich habe nun den Fernseher zurückgesetzt, ein Freischaltsignal von der UPC angefordert aber Alles
Half nicht. Laut meinem Benutzerkonto bei der UPC ist die Digicard auch Aktiviert.
Was könnte Ich noch machen, damit der Dusselige Fernseher das CI+ wieder erkennt ?
Mehrmaliges Ein- und Ausstecken des CI+ Moduls, sowie Laufenlassen des TV auf dem Vorschau/ Demandkanals
der UPC brachte Nichts.

von RADIO354 - am 27.02.2017 10:21
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Ferndiagnose: ein Hardware-Defekt. Das CI+-Modul steckt richtig herum im Schacht? Hattest du es vielleicht mal falsch eingesteckt und dabei eventuell geräteseitig im Schacht einen Pin verbogen oder abgebrochen?


Ja, Rolf
Das Modul war immer Richtig herum im Schacht drin.
Ich habe nun das Zwischenstück ( bei Diversen Samsung gibt es ein Solches als Adapter vom TV zum
Modul ) mit der Linken Hand festgehalten und mit der Rechten Hand das Modul recht kräftig in Richtung
Adapter gedrückt und siehe da ! Das CI+ wurde wieder vom TV erkannt und in Funktion gesetzt.
Die Programme sind wieder Hell. Vielen Dank für Deinen Tip :spos:

Weil der TV keine Gemischten FAV Listen ( Kabel/ Satellit ) zulässt hatte Ich mir die STB gekauft.
Da kann man Alles mischen was es so gibt. Kabel TV mit Sat TV.
Beim Radio lassen sich Sat, Kabel und Webradio mischen, sowas hatte Ich lange gesucht.
Leider geht das CI+ Modul darinnen nicht. Wenn es ginge wäre Alles gut beisammen gewesen.

von RADIO354 - am 27.02.2017 14:32
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