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Radioforum Schweiz
Beiträge im Thema:
22
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
dxbruelhart, Martyn136, oliversum, Heinz Lindenmann, Rolf, der Frequenzenfänger, Bengelbenny, Peter Schwarz, Wiesbadener, audion

Neuer Sender für Radio Energy: 91,7 Zürich Oerlikon Swissotel

Startbeitrag von dxbruelhart am 09.05.2009 20:15

In den kommenden Tagen, vermutlich schon in der kommenden Eisheiligen-Woche 20, schaltet das um sein Ueberleben kämpfende Radio Energy Zürich seinen siebten Sender ein:
91,7 Zürich-Oerlikon Swissôtel Schulsstrasse, effektive Koordinaten 47 24 39 N 8 32 38,6 E - Seehöhe 438m, Antennenhöhe 91m, 150 W ERP vertikal, 60-120° 250-320°

Antworten:

Noch eine DX-Frequenz weniger im Raum Zürich. :sneg:

Na ja, bis zu mir wird sie nicht vordringen... :)

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 10.05.2009 05:24
@ Hausfieber: Energy hat eine normale UKW-Lizenz, diese gilt solange weiter, bis das Bundesverwaltungsgericht allenfalls den Lizenzentzug bestätigt hat; Energy rechnet sich aber gute Chancen aus, auf UKW verbleiben zu können; falls Energy dennoch UKW verlassen müsste, wird Energy das ganze Sendernetz an Radio 1 (oder event. auch an R. Zürisee) verkaufen, diese können dann die Frequenzen von Radio Energy übernehmen. Die Hauptfrequenz 100,9 fällt in der jetztigen Konstellation an R. Zürisee; da ist aber noch nichts endgültig, der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, welcher im Herbst fallen soll, ist da entscheidend.

von dxbruelhart - am 11.05.2009 05:19
Kein Empfang in Horgen.

von Heinz Lindenmann - am 11.05.2009 06:02
Denke mal, das ist eine rein prophylaktische Aufschaltung. Vielleicht könnte ja u.a. durch die 91,7 tatsächlich ein weiteres lokales Sendegebiet Zürich geschaffen werden. Benötigt wird die Frequenz wohl kaum.

von Wiesbadener - am 11.05.2009 06:51
Die 91,7 läuft ja jetzt noch nicht, sie soll aber in wenigen Tagen eingeschaltet werden. Sie sei angeblich nötig für die Versorgung von gewissen Orten im Norden von Zürich, z.B. Regensdorf, die wiederum etwas abgeschattet sind vom Uetliberg; diese minimale Abschattung macht sich aber mit brauchbaren Empfängern gar nicht mehr bemerkbar, seitdem die Sendeleistung der privaten Uetlibergsender Anfangs 2004 auch auf 1 kW erhöht wurde; man will aber hier auf schwächste Empfänger Rücksicht nehmen.
Die 91,7 ist hier derzeit noch eine richtige DX-Frequenz, auf der ich - jetzt noch - folgendes empfangen kann:
91.70	SUI	DRS 3	           Biel-Magglingen La Comtesse	3-4
91.70 D MDR 1-R. Thüringen Sonneberg-Blessberg 2
91.70 F France-Musique Nancy-Malzéville, le Plateau 2
91.70 SUI DRS 2 Wyssachen-Mösli 1
91.70 I RAI 2 Colle Barbiano tsc
91.70 I Radio Capital Milano-Via Casati tsc

Ansonten pflichte ich auch Wiesbadener bei, dies könnte nun auch ein Platzhalter sein für z.B. nach einer Rückweisung des Bakom-Entscheids durch das Bundesverwaltungsgerichts für eine dann vielleicht doch mögliche vierte Frequenz auf Stadtebene.

von dxbruelhart - am 11.05.2009 07:12
Forderungen, die Sprachaustauschprogramme zugunsten der Privatsender abzuschaffen, gibt es ja schon seit einiger Zeit. Ob sich da mal was tut? Wobei ich ja Rete Uno in der Bodenseeregion noch weitaus mehr Hörer zutraue als RSR 1ere. Gibt dort immerhin mehr Pizzerias und Eisdielen als Franzosen!


von Peter Schwarz - am 11.05.2009 13:59
Zitat

Obwohl die Fremdsprachigen Programme mehr Hörer erzielen als man denkt

Und wo steht das geschrieben?? Und was bedeutet "als man denkt"?? ;)
Bei den Erhebungen gehen sie jedenfalls im statistischen Rauschen unter. Der Sinn dieser Sender ist aber auch nicht der "Sprachaustausch", sondern die Verstopfung von UKW-Frequenzen und darum wird das auch so bleiben. Wenn man nämlich schon von den Musikwellenhörern ein DAB-Radio abverlangt, könnte man dies gefälligst auch von den fremdsprachigen Hörern verlangen, die nicht 6% Marktanteil erreicnen, wie bei der Musikwelle. Aber eben - wie erwähnt - geht es um etwas ganz anderes. :(

von audion - am 11.05.2009 14:35
@ hausfieber:


Das Unterschichtenblatt der Schweiz ist immer noch DER Blick!

Und zum Sprachenaustausch:
Das ist ja wohl schon offensichtlich, dass sich die SRG diese Frequenzen einfach sichern will und daher RSI Rete Uno und RSR La Première abstrahlt.
Ich geh aber jede Wette ein, dass auf einer der Frequenzen irgendwann DRS4News senden wird.
Und wer weiß, was mit der DRS Musikwelle noch so alles passieren wird...

von Bengelbenny - am 11.05.2009 15:23
Und jetzt läuft die 91,7 von Energy von Zürich-Oerlikon Swissôtel schon, hier kommt die mit Ortssenderqualität; diese wurde also gestern Abend noch eingeschaltet.

von dxbruelhart - am 12.05.2009 04:24
Horgen, kein Empfang.

von Heinz Lindenmann - am 12.05.2009 05:56
Zitat
dxbruelhart
D
Die 91,7 ist hier derzeit noch eine richtige DX-Frequenz, auf der ich - jetzt noch - folgendes empfangen kann:
91.70	SUI	DRS 3	           Biel-Magglingen La Comtesse	3-4
91.70 D MDR 1-R. Thüringen Sonneberg-Blessberg 2
91.70 F France-Musique Nancy-Malzéville, le Plateau 2
91.70 SUI DRS 2 Wyssachen-Mösli 1
91.70 I RAI 2 Colle Barbiano tsc
91.70 I Radio Capital Milano-Via Casati tsc

Ansonten pflichte ich auch Wiesbadener bei, dies könnte nun auch ein Platzhalter sein für z.B. nach einer Rückweisung des Bakom-Entscheids durch das Bundesverwaltungsgerichts für eine dann vielleicht doch mögliche vierte Frequenz auf Stadtebene.

Für DRS3 gibts bessere Alternativfrequenzen, am naheliegendsten wäre die 105,8. Und MDR1 und France Musique sind ja so schwach das ein Mobilempfang eh nicht mehr möglich wäre, und beim statinären Emfpäng hört man diese dann doch besser über Webradio als mit hohem Aufnwand und total verrauscht über FM.

Schlimm finde ich solche Gleichkanalbelegungen nur, wenn man dadurch den Empfang von Sendern blockiert, die ansonsten auch mobil in brauchbarer Qualität zu empfangen wären.

Ansonsten: Wäre es denkbar die 91,7 auf den Uetliberg umzukoordinieren und dort mit den üblichen 750W horizontal und 250W vertikal abzustrahlen.

Denke wenn Energy sich auf zwei Standorte zurückziehen müsste, dann wäre das nur sinnvoll wenn sie Zürich-Üetliberg für den Grossraum Zürich und Neuhausen-Engiwald für den nördlichen Kanton und den Raum Schaffhausen behalten können.

Zwei oder drei Stadtfunzeln allein machen keinen grossen Sinn.

von Martyn136 - am 13.05.2009 22:44
Zitat
Martyn136
Für DRS3 gibts bessere Alternativfrequenzen, am naheliegendsten wäre die 105,8. Und MDR1 und France Musique sind ja so schwach das ein Mobilempfang eh nicht mehr möglich wäre, und beim statinären Emfpäng hört man diese dann doch besser über Webradio als mit hohem Aufnwand und total verrauscht über FM

Meine Güte, so eine dämliche Aussage in einem Forum, das hauptsächlich von DXern besucht wird... unglaublich! Du hast den Sinn und den Reiz des DXens wohl nicht verstanden... :rolleyes:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 14.05.2009 04:36
Ich kann die Intressen der DXer schon auch verstehen, aber die normalen Radiohörer intressiert doch nicht woher ein Programm kommt, sondern die intressiert das sie mit möglichst wenig Aufwand möglichst viele Programme in brauchbarer Qualität empfangen können.

Also mus man einen Kompromiss finden, der sowohl DXer als auch die normalen Radiohörer befriedigt.

Und der muss dann imho so aussehen, das man den DXern keine Programme zerstört die auf keiner anderen Frequenz zu empfangen sind. Aber die mehrfach zu empfangenden Programme müssen dann eben dafür verwendet werden, um den normalen Radiohörern auch ein möglichst grosses Programmangebot zu ermöglichen.

von Martyn136 - am 14.05.2009 21:34
wie weit kann man eigentlich NRJ France in der Schweiz hören? NRJ Léman wird ja in Genf produziert und in Frankreich ausgestrahlt (keine Schweizer Konzession). Kann man in Basel z.B. auch NRJ France hören (keine auf die Schweiz lokalisierte Version)?

von oliversum - am 15.05.2009 08:13
Das echte NRJ France (das in Paris produziert wird) kann via Mulhouse auf 102,1 in der Region Basel empfangen werden, Baselstadt und Baselland werden von Mulhouse aus erreicht. Früher ging dieser Sender auch noch bis in meine Region, die diversen Gleichkanalbelegungen (ab 1992 BDR Pfänder auf 102,1 - später FM4, dann auch noch 102,1 Energy Geltwil) blockten dann diese Empfangsmöglichkeit.

von dxbruelhart - am 15.05.2009 09:41
Ausserdem hat ja Basel ohnehin Basel1, und damit dann quasi ne französische und ne deutsche NRJ Version.

Aber nach Zürich kommt weder die die 102,1 noch 101,7 brauchbar durch.

von Martyn136 - am 15.05.2009 10:57
gut, dann werde ich bei meinem nächsten Basel-Aufenthalt mal in die 102.1 reinhören :) da sollten - im gegensatz zum webstream - auch nachrichten ausgestrahlt werden, nicht?

von oliversum - am 15.05.2009 12:44
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