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Radioforum Schweiz
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
drahtlos, audion, dxbruelhart, Martyn136, Wrzlbrnft

Privates DAB+ Sendernetz

Startbeitrag von drahtlos am 04.06.2009 05:57

hallo zusammen

Ich habe hier eine erste Karte vom neuen DAB+ Netz gefunden:




Jetzt kann man sich erstmals ein Bild machen, wo etwas geplant ist, resp. wo Restempfang möglich ist.

Quelle: Life Channel

http://www.lifechannel.ch/life_channel-radio_empfang-digitalradio_dab.html

Antworten:

Die Karte ist wirklich interssant, so sieht man jetzt, welche Senderstandorte von Beginn an in Betrieb sind:
- Uetliberg
- Bachtel
- Baden-Hörndli
- St. Chrischona
- Grellingen
- Bantiger
Der zu erwartende Empfang in Häusern ist in diesem Plot gut abgebildet, im Freien, in Autos und wenn (Aussen-)Antennen genutzt werden, ist der Empfang sicher noch in einem weiteren Umfeld möglich.
Update: Diese Outdoor-Karte ist auch beim ERF online unter http://www.erf.ch/images/abschnitt_31346_2.jpg

von dxbruelhart - am 04.06.2009 06:06
jetzt kann sich auch noch unser -faro- Hoffnungen machen ;-)

Somit werde ich auch mir wieder eine vertikal Band III - Antenne montieren. Vielleicht installiere ich endlich mal meine "Novice"-Band Vertikal-Antenne, wobei ich wegen dem Kanal 7 mir keine allzu grossen Hoffnungen mache. Diese Antennen sind relativ schmalbandig.

von drahtlos - am 04.06.2009 06:13
Zitat

jetzt kann sich auch noch unser -faro- Hoffnungen machen ;-)


Hm, es geht nicht um " faros Hoffnungen" (was ich hören will, höre ich schon längst), sondern um die Machenschaften des Radio-Filzes, der dem "Brüllwürfelpublikum" vorschreibt, was es zu hören hat und was nicht, jedoch bei allen gleichermassen Steuern eintreibt. :cool:

Immerhin glaubte ich an nur drei "Kanal 7"- Sender zum Einstieg (Bantiger, St. Chrischona, Üetliberg). Hier also ein kleiner Lichtblick.

von audion - am 04.06.2009 08:35
Dieselbe Karte gibt es auch noch für den Kanal 7 Outdoor-Empfang:

Kann es gar nicht glauben, das diese Senderchen bis zum Gotthard reichen werden? Deckt fast die ganze Deutschweiz ab, Habe so meine Zweifel an diesem Plot. Die SRG benötigt dafür fast 5-10x soviele Sendestandorte. Kann mir so etwas nur mit Yagi-Antennen auf dem Dach vorstellen!



von drahtlos - am 04.06.2009 18:31
Spannend finde ich auch, dass der Empfang z.B. ab Sierentz nordwärts plötzlich ganz abrupt abbrechen soll. ;)

von Wrzlbrnft - am 04.06.2009 18:57
Zitat

Kann es gar nicht glauben, das diese Senderchen bis zum Gotthard reichen werden?


Da gebe ich drahtlos mal vollumfänglich recht. :spos:

von audion - am 04.06.2009 20:26
Kanal 7D ist eben vollkommen frei, ganz im Gegensatz zu 12C, daher kann das private Ensemble mit 6 Senderstandorten fast die ganze Deutschschweiz abdecken; 12C wird eben auch vom gleichkanaligen Hessen-Ensemble konkurrenziert bzw. gestört und von den Nachbarensemblen Baden-Württemberg (12B) und Graubünden bzw. Bayern (12D). Da nun aber auf 7D und auf den Nachbarkanälen nichts anderes sendet, ist das für das Swissmediacast ein sehr leichtes, bis zum Gotthard zu kommen und auch z.B. das ganze Berner Oberland und das Glarnerland abzudecken. Nur das St. Galler Rheintal, Graubünden und das Wallis sind am Anfang noch ausgeschlossen vom neuen Ensemble.

von dxbruelhart - am 04.06.2009 20:45
Für mich macht das Plot einfach keinen Sinn, wenn man in Amsteg die gleiche Feldstärke haben soll wie in Zürich!?! Na - dann bin ich mal gespannt, wie es dann in der Tat aussehen wird. Auf dem Plot ist ja mit wenigen Ausnahmen fast überall die gleiche Feldstärke vorhanden. Ich sehe ja schon, dass es einfach heisst: > oder < aber trotzdem - unwahrscheinlich. Vermutlich hat man die Parameter falsch eingestellt... oder: es soll vermutlich 'überzeugend' wirken ;-)

von drahtlos - am 05.06.2009 08:11
Zitat

Kanal 7D ist eben vollkommen frei, ganz im Gegensatz zu 12C,...


Hm, also ich will ja nichts behaupten, aber ... Die Computersoftware berücksichtig doch derlei nicht. Sie lehnt sich ausschliesslich an die Topografie, berücksichtigt ausschliesslich die Ausbreitungseigenschaften der Sende-Frequenz 7D, die Sendeleistung, die Antennendiagramme und - wenn's denn gut geht - signifikante Reflexionen. Störungen wären ohnehin zeitlich schwankend (Tropo und Netzänderungen bei den Störern) und überdies auch vom Empfängertyp abhängig.

Andernfalls müssten ja auch die Störer "geplottet" und mit obigem gegengerechnet werden. Da das Ganze ohnehin grob modelliert ist, wären solche Gegenrechnungen akademische Turnübungen auf der 20. Nach-Kommastelle, wo doch schon die erste Nach-Kommastelle nicht mehr sicher ist.

Ich bleibe auch skeptisch ;)

Ich erinnere nur an den seinerzeitigen Plot für EVIVA auf 1566 kHz. Damals (vor Sendebeginn) dachte ich, der müsse mindestens drei Standorte haben. Der Rest ist bekannt :joke:

Ganz NB: Die Software verwendet nicht einmal nutzerfreundliche Farbsättigungen: Logisch wäre: Je satter der Ton, desto besser der Empfang. Es ist aber gerade umgekehrt. Aber vielleicht ist insgesamt eine erschwerte Lesbarkeit erwünscht, dann kann man sich später besser aus der Schlinge ziehen :cool:

von audion - am 05.06.2009 09:55
Ich kann mir auch nicht vorstellen das mit mit allein diesesn Standorten die obige Abdeckung erreicht.

Denke für eine sinnvolle Abdeckunge bräuchte man mindestens noch die Standorte: Pfänder, Rigi-Kulm, Weissenstein-Nesselboden und Chasseral. Dann könnte es halbwegs klappen.

von Martyn136 - am 06.06.2009 16:18
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