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Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum Schweiz
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
drahtlos, Rolf, der Frequenzenfänger, Alqaszar, Martyn136, Oldflower, RADIO354, Westwind

DAB Einspeisung ins Hausnetz

Startbeitrag von Oldflower am 20.10.2009 09:25

Hallo,

im Haus befindet sich ein Mehrbereichsverstärker mit digitaler Anzeige mit mehreren UHF-Eingängen und VHF -Eingängen.Die einzelnen Kanäle lassen sich genau einstellen.

Ensemble auf 7D auf VHF Eingang 1

DAB Ensemble Schweiz/BW-Deutschland mit einer Antenne auf VHF Kanal 12, Eingang 2

Jetzt soll noch BAYERN auch auf Kanal12 dazukommen: kein Eingang mehr frei.

Man könnte zur Einspeisung einen Splitter umgedreht verwenden, aber die Dinger haben eine zu hohe Dämpfung.

Wie könnte man die Einspeisung bewerkstelligen ?
Hat jemand eine Idee ? Die Hersteller kümmern sich um dieses Problem nicht-auch Kathrein nicht.

Antworten:

Es gibt 3 mögliche Lösungen zum Testen:

1)
Einfachste Lösung: eine Aussenantenne K 12 auf das schwächste Signal (Bayern) ausrichten, wenn man Glück hat, sind auch CH- und SWR Ensembles stark genug.

2)
Etwas komplizierter: bei umgekehrter Verwendung eines Verteilers rauscharme Verstärker für Band III (170-240 MHz) dazwischen schalten.

3)
Bei einer professionellen Frequenztrennung einen Spezialisten anfragen, z.B. http://www.rittmann-hf-technik.de/. Bei mir hat dieser Hersteller beispielsweise alle meine Sonderwünsche betreffend Weichen und Verstärker erfüllen können, nicht ganz billig, aber anfragen kostet ja nichts.


Achtung: Es gibt Gerüchte, dass DAB Bayern demnächst die Frequenz wechselt - genau abklären lohnt sich, bevor man Investitionen tätigt.

von Westwind - am 20.10.2009 10:02
Zitat
Westwind
.....

Achtung: Es gibt Gerüchte, dass DAB Bayern demnächst die Frequenz wechselt - genau abklären lohnt sich, bevor man Investitionen tätigt.


Hallo Zusammen,

Der Bayrische Rundfunk wird irgentwann ein DAB Netz auf Kanal 11 D aufbauen und mit höheren
Leistungen fahren damit endlich vernünftiger Indoorempfang zustande kommt.
Das 12 D Netz in Bayern sollte dann Landesweit zu empfangende Privatsender beherrbergen.
Das bedeutet Bayern 1 und Bayern 3 werden auch über DAB- Radio zu hören sein wenn es so kommt.
Es ist also kein Frequenzwechsel in Bayern sondern ein 2. Multiplex auf dem K 11 D sowie Änderungen der Programmbelegung im bisherigen ersten Mux auf 12 D.
Wobei die Programme des BR auf Kanal 11 D senden werden.
MFG Det.

von RADIO354 - am 20.10.2009 13:42
@Oldflower
Ich würde es wie "Westwind" machen. Eine Antenne in Richtung Bayern, mit dieser kann man fast mit Sicherheit auch die 12C Programme der SRG empfangen. Vielleicht gehen ja auch noch gleichzeitig die Programme von BW. Alle Programme sind auf dem gleichen Kanal 12. Die 7D Programme kann man am 2. VHF-Eingang des Verstärkers anschliessen. Etwas Sorgen macht mir der Verstärker (wegen der Digital-Anzeige). Ich hoffe er macht da nicht Probleme, weil er spezifiziert für TV-Signale ist. Aber ich denke er hat höchstens aktive Kanal-Filter, ohne die Eigenschaft nur Teilbereiche (Träger) des TV-Signals durchzulassen. Letzteres würde dann schon einige Probleme mit sich bringen. Theoretisch können ja mit einem Kanal 12 Eingang 4 DAB Ensembles empfangen werden.

Betr. Bayern habe ich auch gehört, dass diese auf den Kanal 11 wechseln werden. Habe mich im Moment noch nicht dafür interessiert. Schön wäre es für einige Schweizer, weil es dann möglich ist, die 12D aus Graubünden und 11D aus Bayern zu empfangen. Kenne leider die zukünftige Programm-Belegung von 11D und die Sendestandorte (noch) nicht. Bei 11D könnte es dann mit dem derzeitigen digitalen Mehrbereichsverstärker noch Probleme geben. Da inzwischen kaum mehr TV-Programme auf VHF sind, denke ich, 3 VHF-Eingänge müssten für DAB allezeit genügen;-). Mein DAB-Receiver hat 100 DAB Speicherplätze... was soll ich empfangen?

PS: die Antennen vertikal ausrichten und nicht direkt am Mast montieren.

von drahtlos - am 20.10.2009 16:40
Zitat
RADIO354
Es ist also kein Frequenzwechsel in Bayern sondern ein 2. Multiplex auf dem K 11 D sowie Änderungen der Programmbelegung im bisherigen ersten Mux auf 12 D.
Die Frage ist aber ob dann nicht 12D mangels Intresse der privaten Anbieter eingestellt wird.

Radio Galaxy musste ja z.B. früher als Digitalradio auf DAB senden, im Rahmen der Bewerbung um die 107.4 in Hannover haben sie aber imho eine normale Radiolizenz erhalten, und könnten wohl die ganzen Stützfrequenzen auch ohne DAB behalten. Und solange man noch Webradio anbietet wäre man ja weiterhin ein Digitalradio.

Ich denke das man so 80% der Hörer über die FM Stützfrequenzen erreicht, 15% über Webradio, 4,5% über Kabel und vielleicht so 0,5% über DAB. Und für diese 0,5% wird man wohl nicht soviel Geld investieren.

von Martyn136 - am 21.10.2009 03:08
Bitte jetzt hier nicht auch noch eine inhaltliche Diskussion! :rolleyes:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 21.10.2009 03:40
Ist ja eien technische Frage. Privatsender werden nicht in DAB investieren, wenn sie dei Investitionen nicht irgendwie refinanzieren können. Wenn 12D in Bayern vom BR verlassen wird, besteht immerhin die Möglichkeit, dass dort niemand mehr sendet. Auf den Kommerzfunk würde ich mich nicht verlassen...

von Alqaszar - am 21.10.2009 16:15
Und schon sind wir wieder mal ziemlich OT.... schade, ich hoffe es entsteht nicht wieder die gleiche DAB-Diskussion wie im Deutschland-Forum. Die Fragestellung war ja eigentlich ganz rein technischer Natur.

von drahtlos - am 21.10.2009 18:30
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