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Joiz (TV) startet im Februar 2011 im Kabel digital und analog

Startbeitrag von dxbruelhart am 12.11.2010 12:44

http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=91786

joiz erhält quasi TV-Konzession

Das BAKOM hat verfügt, dass Cablecom den neuen TV-Sender joiz nicht nur digital sondern auch analog aufschalten muss. Die crossmediale Plattform für junge Erwachsene kann dank dieses "Must-Carry"- Entscheids aus Biel ab Februar 2011 sein Zielpublikum noch direkter erreichen. Der Bericht:

In Zürich Oerlikon knallen heute die Champagner-Korken. Die neue crossmediale Jugendplattform joiz hat sich gegen den Kabelnetzbetreiber Cablecom durchsetzen können. Laut Informationen von „persoenlich.com“ hat das Bundesamt für Kommunikation BAKOM am letzten Mittwoch beschlossen, dass Cablecom den neuen Sender für junge Erwachsene ab 1. Februar 2011 für drei Jahre digital und analog aufschalten muss. joiz-CEO Alexander Mazzara bestätigt die Aufschaltungsverfügung und freut sich riesig: "Der BAKOM-Entscheid ist ein Bekenntnis für eine junge Generation, die in der schweizerischen Fernsehlandschaft keine Medienheimat mehr hat. Mit dieser Aufschaltverfügung erreichen wir natürlich deutlich mehr Schweizer Jugendliche." Wie Mazzara weiter sagt, wird das neue Schweizer Unterhaltungs- und Musikprogramm aber erst am 28. Februar 2011 starten.

Das Gesuch für die Quasi-Konzession reichten die Verantwortlichen von joiz bereits im letzten Dezember ein. Dies, nachdem Cablecom das neue Jugendprogramm nur digital verbreiten wollte. Mit dem sogenannten "Must-Carry"-Antrag wollte man den grössten Kabelnetzbetreiber der Schweiz dazu verpflichten den neuen TV-Sender auch analog auszustrahlen. Das Bundesamt für Kommunikation gab der Crossmedialen Jungendplattform jetzt Recht. Cablecom muss laut der Aufschaltungsverfügung nun die Verfahrenskosten tragen.

"Wir haben uns immer gute Chancen ausgerechnet", so der Co-Founder von joiz, Alexander Mazzara. Seit dem neuen Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) von 2007 brauchen Private eigentlich keine klassische Konzession mehr. Das RTVG verpflichtet die Kabelnetzbetreiber aber bestimmte gesetzlich definierte Programme zu verbreiten. Unter anderem muss ein solches Programm "einen besonderen Mehrwert bieten" und muss für den Kabelnetzbetreiber technisch und wirtschaftlich Zumutbar sein. Offenbar hat es joiz nun geschafft das BAKOM von einem besonderen Mehrwert seines TV-Programms zu überzeugen. "Wir leisten mit einem Schwerpunkt auf der Schweizer Musik einen kulturellen Beitrag und haben verschiedenen gesellschaftsrelevante Sendungen, die zur Meinungsbildung beitragen werden", so der joiz-Chef.

Cablecom kann gegen diesen Entscheid des BAKOMs nun noch Rekurs einlegen. Seit dem neuen RTVG handelt es sich um die zweite„Must-Carry“- bzw. Aufschaltungs-Verfügung des Schweizer Bundesamtes. Beim letzten Bieler-Entscheid konnte sich das "Schweizer Sportfernsehen" gegen Cablecom durchsetzen und sendet heute auch auf dem analogen Netz des grössten Schweizer Kabelnetzbetreibers. Beim ersten Gesuche obsiegte Cablecom: Im Dezember 2007 kam das BAKOM nach einer Prüfung des Gesamtprogramms von U1 TV zum Schluss, dass Cablecom nicht verpflichtet ist, den Sender analog in ihren Kabelnetzen auszustrahlen. Der Kanal der U1 TV Station AG ist unter dem Namen „Schweiz 5“ heute deshalb nur digital empfangbar.

Die neue crossmediale Jungendplattform joiz wird ihre Programme ab Ende Februar 2011 nicht nur via Fernsehen ausstrahlen, sonder die Inhalte gleichzeitig auch über’s Internet, das Handy und über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter verbreiten. Der Schweizer Sender sucht zurzeit junge Moderationstalente ("persoenlich.com" berichtete). Auf 20 Minuten Online finden seit Montag Votings statt. Bislang haben sich über 600 junge Nachwuchsmoderatoren beworben.

(Text: Mark Baer)


Eine Frage habe ich noch: Welches andere anloge Programm migriert dann bei Cablecom ganz ins Digitalnetz, oder wird gleich eine grössere Migration von etlichen Programmen bei Cablecom vorbereitet?

Die 50 interessantesten Antworten:

MTV halte ich für unwahrscheinlich, da Viacom mit der cablecom meines Wissens entsprechende Einspeiseverträge über die Verbreitung von MTV Schweiz geschlossen hat. Ausländische Sender ohne CH-Werbefenster, die auch nicht unter die Must-Carry-Regelung fallen und damit aus dem analogen Netz genommen werden dürfen, sind derzeit noch ZDF, SWR Baden-Württemberg, BR, KI.KA/arte, ORF 2, Eurosport und CNN International.

von Wrzlbrnft - am 12.11.2010 15:35
Zitat
Heinz Lindenmann
75 % der Zuschauer haben Analog-Empfang, Steinzeit pur.


Da gebe ich dir Recht.

Das immer noch so viele analog TV schauen hat auch einen Grund mit der Verschlüsselung die vom Staat zu Gunsten der Kabelnetzbetreiber aufrecht erhalten bleibt.
Der Reiz fehlt zum umsteigen. Wären die Regionalsender auch über Satellit oder DVB-T würde ich der Cablecom schon längst tschüss sagen.

von Maxtech - am 12.11.2010 21:49
Auf der Homepage des Senders ist eine Jubel-Pressemitteilung über die analoge Zwangsaufschaltung zu finden. Darin bezeichnet man sich als "HD-Fernsehsender", aber mit keinem Wort wird eine hochauflösende Digitalverbreitung erwähnt... :rolleyes:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 14.11.2010 19:48
Joiz hat nun in manchen (oder fast allen) Valora-Kiosken (also praktisch alle Bahnhofskioske) einen Countdown eingeschaltet auf der Videowand, da sieht man:
Programmstart in 14 Tagen 11:13:xx (aktuell) - sie starten also am 28. März um 5h morgens.
Bleibt noch die Frage, welches analoge Programm der Cablecom nun über die Klinge springen muss und ins DVB-C migriert wird. Ist das mittlerweile ruchbar geworden?


von dxbruelhart - am 13.03.2011 16:49
Der Schaffhauser Netzbetreiber SASAG wird Joiz voraussichtlich am 18.4. im digitalen Angebot aufschalten. Eine analoge Aufschaltung ist nicht geplant. (Quelle: SASAG-Support per E-Mail)

Von einer HD-Version des Senders weiss man bei der SASAG übrigens nichts.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 16.03.2011 19:00
Wie Joiz nun verlauten liess, wird man bei Cablecom auf dem analogen Platz vom Bayrischen Fernsehen starten. Damit verschwindet also der BR von der analogen Oberfläche und wird im digitalen DVB-C weiter ausgestrahlt. Wer also jetzt noch kein Digital-TV von Cablecom hat, hat nun allen Grund dazu, dies sich jetzt neu zuzulegen, oder allenfalls auf Satelliten-Empfang umzusteigen.
Im digitalen Angebot von Cablecom startet Joiz auf Platz 24 und ist mit allen digitalen Angeboten von Cablecom zu empfangen.

von dxbruelhart - am 23.03.2011 18:25
Zitat
dxbruelhart
Wie Joiz nun verlauten liess, wird man bei Cablecom auf dem analogen Platz vom Bayrischen Fernsehen starten. Damit verschwindet also der BR von der analogen Oberfläche und wird im digitalen DVB-C weiter ausgestrahlt. Wer also jetzt noch kein Digital-TV von Cablecom hat, hat nun allen Grund dazu, dies sich jetzt neu zuzulegen, oder allenfalls auf Satelliten-Empfang umzusteigen.


Das Bayrischen Fernsehen sollte auch terrestrisch in weiten Teilen der Schweiz zu empfangen sein. Es wird nebst Bayern auch in Baden-Württemberg ausgestrahlt, geht also mit einer guten Zimmerantenne auch in Basel oder Zürich. Da die meisten neuen Fernseher einen DVB-T Tuner enthalten wäre das sicher die einfachste und günstigste Variante und man spart sich einen zusätzlichen Stromfresser.

von Stefan Heimers - am 23.03.2011 20:06
@ smid:
Deine Quelle ist auch meine Quelle...
Jetzt müssen die Cablecom-Kunden handeln, denn nächste Woche ist es soweit! Der BR ist z.B. das Lieblingsprogramms meines Vaters nebst SF TV, und bereits am Montag ist es zu spät...

@ Stefan Heimers:
In Uster kann ich keine deutschen DVB-T Programme empfangen, auch in weiten Teilen des Zürcher Oberlands klappt das nur mit Dachantenne und gutem Verstärker; ebenso in der Innerschweiz.


von dxbruelhart - am 24.03.2011 07:25
Es wurde noch nichts bestätigt.
Klar ist: Es gibt Must Carry und CC hat mit vielen privaten Anbietern Verträge.

Es gibt somit nur 2 Varianten. ORF2, SW BaWü oder Bayern 3.
Wenn wir auf die Quoten gehen
http://www.publicadata.ch/uploads/media/Marktanteile_Deutsche_Schweiz_2._Semester_2010_01.pdf

Dann ist es klar, dass Bayern 3 wohl fliegt. Ich denke mal SW ist "populärer" hier.

Dazu muss aber das Bundesverwaltungsgericht entscheiden.
Zudem wird CC wohl eine Übergangsfrist bekommen.


Trotzem: Jetzt endlich umsteigen wäre vielleicht gut.


von smid - am 24.03.2011 07:47
Gemäss 20 minuten online wird Joiz nur Digital verbreitet, sofern das Bakom eine Aufschaltverfügung macht.
Schweiz 5 ist auch nur Digital aufgeschaltet.

Auf der Cablecom Seite wird das Programm nur Digital aufgeführt im Minipaket, nicht aber in analogen.

von Maxtech - am 28.03.2011 12:37
Joiz wird bei Cablecom vorerst exklusiv digital verbreitet; man streitet noch mit der Cablecom vor dem Bundesverwaltungsgericht, Joiz will (und soll gemäss Bakom) auch analog verbreitet werden für 3 Jahre, doch die Cablecom wehrt sich dagegen; da wird dann irgendwann das Bundesverwaltungsgeriecht ein Machtwort sprechen.

von dxbruelhart - am 29.03.2011 08:53
Hallo Fernsehfreunde,

Nun läuft das Joiz ( TV ) Programm auf Programmplatz 24 der Cablecom- UPC Box.
Auf dem Programmplatz, 62 Ex Collection ist nun " kein Sender verfügbar " zu lesen und
es wird dann das Programm auf Nr. 63 angezeigt.
MfG Det.

von RADIO354 - am 31.03.2011 17:48
Soviel ich weiss, gilt die Must-Carry Liste nur für analog Sender.
Digital-TV wird leider immer noch mit Pay-TV verwechselt, anscheinend auch von unseren Behörden.
Daran hat CC auch ihren Anteil, wenn die für Free-TV Sender im digitalen Kabel Geld verlangen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass joiz der CC die Einspisung des HD Sinals veweigert wegen dem analog Streit. Das liegt wohl eher an Engpässen bei CC.

von Phil75 - am 31.03.2011 18:53
Jetzt wollen die Jugendverbände Druck machen, damit Cablecom Joiz nun doch analog aufschaltet:

Die Sonntagszeitung schreibt heute:

Jugendverbände knöpfen sich Cablecom vor

Netzbetreiber soll den neuen Jugendsender Joiz ins analoge Angebot aufnehmen

Zürich Ein schweizweites Bündnis von Jugendverbänden lanciert eine Grosskampagne gegen Cablecom. Es will erreichen, dass der Kabelnetzbetreiber den neuen Schweizer Jugendsender Joiz nicht nur digital, sondern auch über das Analognetz verbreitet.

Cablecom wurde vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) dazu verpflichtet, hat aber Rekurs eingelegt. Diesen begründete der Netzbetreiber unter anderem damit, dass er den TV-Sender Bayern 3 aus dem Programm kippen müsste. Obwohl Joiz seit Ende März auf Sendung ist, können über 1 Million Schweizer den Sender bis jetzt nicht empfangen.

«Deutsche Rentner offenbar wichtiger als Schweizer Junge»

Für Matthias Fiechter von der Dachorganisation der Schweizer Jugendverbände (SAJV) ist das unhaltbar: «Jetzt gibt es endlich ein Angebot für die Jugend, und Cablecom wehrt sich mit fadenscheinigen Gründen dagegen.» Mit der Kampagne «MyMY Cablecom» will man nun Druck ausüben. Das Bündnis vertritt über eine halbe Million Jugendliche in der ganzen Schweiz.

Joiz-CEO Alexander Mazzara begrüsst das Engagement: «Anscheinend liegen der Cablecom deutsche Rentner mehr am Herzen als die Schweizer Jugend.» Man habe zwar das Gespräch mit den Verantwortlichen von Cablecom gesucht, diese blieben aber bis heute stur.

Die Verbände hoffen nun, dass die Kampagne Cablecom zum Einlenken bringt. Laut Mitinitiant Ivica Petrusic, Geschäftsführer des Dachverbandes der Jugendorganisationen des Kanton Zürich (Okaj), sind für die nächsten Wochen diverse Aktionen geplant: «Unser vorrangiges Ziel ist es, dass die Jugend in der Schweiz mehr positive Präsenz in den Medien bekommt – auch langfristig.» Der Sender Joiz habe dabei das Potenzial, zur Medienheimat der jungen Leute zu werden.

Cablecom selbst versteht den Protest der Verbände nicht. Wie Mediensprecher Michael Loss gegenüber der SonntagsZeitung verlauten liess, sei der Sender über das digitale Grundangebot wie auch über Streaming-Anbieter im Internet empfangbar.

Fabian Eberhard

von dxbruelhart - am 17.04.2011 08:34
Man könnte nun argumentieren, dass gerade die Studentenfraktion kaum zusätzlich Geld in DigiCard investieren wird und sich mit dem Analogprogramm mehr als zufrieden zeigt. Papa kann vielleicht von Digital überzeugt werden, nur wird bei der Jugend kaum Interesse nach mehr Programmen da sein. Die Standardaussage wird dann sein "kann ich ja über Internet schauen". Tut man dann aktiv aber trotzdem nicht unbedingt. Hingegen kann man beim abendlichen Durchzappen sehr wohl mal bei Joiz landen... wenn es denn empfangbar und eingestellt ist.

Und bitte nicht falsch verstehen: Ich halte die Forderung ebenfalls für ein Armutszeugnis.

von Wrzlbrnft - am 18.04.2011 14:12
Wie angekündigt, wurde Joiz heute auch im digitalen Angebot der Stadtantenne Schaffhausen SASAG aufgeschaltet. Die Aufschaltung wird über die Website kommuniziert und der letzten Rechnung lag ein Flyer bei.

Dass Forderungen nach einer analogen Aufschaltung von Joiz laut werden, verwundert mich nicht. Ein Stück weit ist dies leider auch der Grundverschlüsselung in vielen Netzen zu verdanken. Wenn man einfach nur einen Receiver kaufen müsste oder einen evtl. vorhandenen eingebauten DVB-C-Empfänger im Fernseher ohne Karte nutzen könnte, wäre die Digitalisierung im Kabel sicher schon viel weiter.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 18.04.2011 20:03
Ungelöst beim digitalen Fernsehen das es für jedes Zusatzgerät einen Receiver oder ein CI+ Kartenleser braucht. Ein offener Standard wäre besser.
Jüngere nutzen mehr neuere Techniken wie Zatoo oder Internet.
Eine analoge Verbreitung erübrigt sich, zumal um das Programm ein Riesenwirbel gemacht wird und es qualitativ schlecht daher kommt.

von Maxtech - am 19.04.2011 11:24
Das sind alles bezahlte PR-Artikel des Senders.
Mit einem Zweitfernseher ist die Sache nicht ganz einfach digital zu empfangen, ohne zusätzlich zu bezahlen. Beim Analogempfang einfacher und deshalb setzen sie immer noch auf analog. Die meisten Haushalte empfangen nun mal noch so, Boxen und CI+ Zwang sei Dank.

von Maxtech - am 28.06.2011 10:17
Die Netzwoche hat hierzu bereits einen Artikel mit Details:

http://www.netzwoche.ch/de-CH/News/2011/08/31/Joiz-Bundesverwaltungsgericht-entscheidet-gegen-UPC-Cablecom.aspx

Analoges Kabelnetz
Joiz: Bundesverwaltungsgericht entscheidet gegen UPC Cablecom

Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass UPC Cablecom den Fersehkanal Joiz ins analoge Netz nehmen muss.

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde der UPC Cablecom gegen den Aufschaltentscheid des Bundesamtes für Kommunikation abgewiesen. UPC Cablecom ist demnach verpflichtet, den Fernsehkanal Joiz auf ihr analoges Kabelnetz aufzuschalten.

Seit dem 28. März 2011 strahlt joiz in einem 24 Stundenprogramm ein breites und vielbeachtetes Angebot für junge Schweizer Erwachsene aus. Mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes wird der Entscheid des Bundesamtes für
Kommunikation Bakom vom letzten Jahr bestätigt und soll nun endlich umgesetzt werden:

Joiz soll spätestens ab Ende 2011 von UPC Cablecom auch analog verbreitet werden. Das Bundesverwaltungsgericht hat dabei in allen relevanten Punkten der ersten Instanz recht gegeben. Die Cablecom wird verpflichtet, Joiz während dreier Jahre sowohl im digitalen als auch auf ihrem analogen Kabelnetz zu verbreiten. Damit werden rund 700'000 weitere Haushalte in der Deutschschweiz erschlossen.

Alexander Mazzara, CEO von Joiz: "Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist eine weitere Bestätigung für joiz und ein Sieg für die junge Generation in der Schweiz.“ joiz arbeitet schon seit Sendestart mit den Schweizerischen Jugendverbänden zusammen. Entsprechend freut sich auch der Ivica Petrusic, Geschäftsführer von der kantonalen
Kinder- und Jugendförderung okaj: „Das Urteil freut uns natürlich. Es bestätigt unser Engagement und wir freuen uns, dass joiz endlich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird."

von dxbruelhart - am 31.08.2011 13:30
http://www.blick.ch/news/politik/jetzt-sollens-nationalraete-fuer-joiz-richten-181269

Ich denke, wir sollten auch auf dem Wahlzettel entsprechend reagieren.
Man könnte z.B. Galladé streichen und Jositsch (Welche Ironie) doppelt aufschreiben.

Welch billige Aktion. Und wie einseitig Blick berichtet.

von smid - am 08.09.2011 16:38
http://www.upc-cablecom.ch/b2c/about/media.htm?newsitem=254

UPC geht auf ganze.
Seit neuestem wird das Programm live und in HD-Qualität auch über die Webseite des Senders ausgestrahlt.


Da hat wohl jemand ein Eigentor geschossen :)

von smid - am 29.09.2011 13:02
Ich habe/ hatte ?
Analog im CC Netz immer 2x ZDF drinnen ( Netz Chur ).
Da könnte 1x gegen Joiz ersetzt werden.
Normalerweise empfinde Ich das Ganze aber unsinnig.
Die Cablecom sollte viel lieber das Digitale Mini- Paket so zugänglich machen wie die Analogen
Sender und diese wiederum innerhalb von 10 Jahren ab Jetzt allesamt abgestellt haben.
Die Flachbild- TV haben nahezu Alle Digitale Kabeltuner drinn.

von RADIO354 - am 26.03.2012 14:44
Ich denke schon das eine Verbreitung im analogen Kabel wichtig ist. Und den Verlust vom BR würde ich nicht so tragisch anschaue. Obwohl ich im BR Gebiet wohne schaue ich eigentlich nie BR. Schaue generell eher wenig die Dritten, aber wenn dann eher noch fremde Dritte. Denn der BR ist ja noch senioriger als die anderen Dritten.

DVB-C ist technisch schon intressant, aber wenn dann bitte unverschlüsselt. Aber bei der Cablecom ist ja DVB-C nicht nur verschlüsselt, sondern es gibt nur entweder externe Boxen oder ein CI+ Modul das Aufnahme und sogar auch Timeshift blockiert.

von Martyn136 - am 26.03.2012 22:47
Zitat
dxbruelhart
Sobald Cablecom zumindest das digitale Grundangebot unverschlüsselt ausstrahlt (da ist ja effektiv was im Busch), erübrigt sich IMHO die analoge Ausstrahlung vollends.


Das wäre der Durchbruch für das Digital TV.

Dann lassen sich auch alte Geräte mit einer günstigen Box für unter hundert Franken aufrüsten und man braucht nicht mehrere Boxen zu mieten oder einen neuen TV anschaffen mit CI+.

Haushalte mit Digi TV verfügen meistens nur über eine Box. Zweit und Drittgeräte empfangen zum grössten teil noch Analog.

von Maxtech - am 27.03.2012 10:39
Krass, dass es den BR getroffen hat. Der gehört irgendwie mit dem SWR zusammen eifach immernoch zu den Standardprogrammen in den vorderen Programmplätzen. Vor allem denke ich an die vielen älteren Menschen, denen das Digi-TV eigentlich Latte ist, aber gerne den BR schauen. Möglichweise sind die aber schon so senil, dass sie zwischen Dahoam ist dahoam und joiz gar nicht mehr unterscheiden können.
Trotzdem finde ich, dass man ein anderes Programm hätte opfern sollen, z.B. (im Rheintal) TeleZüri oder CC/NICK.

von mkey - am 08.05.2012 20:16
Oder MTV raus kippen. Das ist kein Music Clipsender mehr wie am Anfang als er aufs Kabel kam, sondern Zeichentrickfilkanal für ältere Kinder. Die Schaubaren Versionen von MTV befinden sich sowieso auf dem Digipaket und es muss speziell bezahlt werden. Bei UPC Cablecom braucht es das Abo Comfort und kostet Fr. 20.--.

Senioren an Digi TV zu gewöhnen ist nicht so einfach. Im Do-it-yourself Verfahren einrichten funktioniert bei dieser Gruppe nicht.
Rund 2/3 aller gemeldeten Störfälle an Satellitenanlagen bei älteren TV-Nutzern können mit einfachen Mitteln über die Fernbedienung behoben werden innert wenigen Minuten.
Es müsste auch da eine einfache Digibox geben, wie es das bei Handys gibt.

von Maxtech - am 09.05.2012 14:15
Zitat
dxbruelhart
Joiz TV startet nun definitv analaog bei Cablecom am 23. Mai 2012 auf dem Kabelplatz vom Bayerischen Rundfunk (ex BR3)


Warum werfen sie nicht einen der esoterisch-telefonisch finanzierten Privatsender raus? BR bietet doch mehr Qualitaet, das ist echt schade fuer die Kunden.

von Stefan Heimers - am 09.05.2012 21:12
Zitat
Stefan Heimers
Warum werfen sie nicht einen der esoterisch-telefonisch finanzierten Privatsender raus? BR bietet doch mehr Qualitaet, das ist echt schade fuer die Kunden.


CC hat doch mit fast allen deutschen Privat-TV mit CH-Werbefenster Verträge für Analog-Sendeplatz. Die Liste der möglichen Kandidaten zum Rauswerfen aus dem Analog-Kabel wird immer kleiner, bleibt fast nur noch ORF2, ZDF, SWF

von PeterA - am 09.05.2012 21:38
Das Problem ist, dass es diese Doppelbelegungen nicht in jedem Netz gibt. Klar haben wir jetzt noch Platz, aber CC denkt in die Zukunft. Zudem ist Bayern ein Sender mit einer Quote von unter 0.1%, während die Viacom Sender teilweise massiv mehr haben.

Daher sehe ich das Problem nicht. Will jemand BR schauen, muss er sich halt Digital-TV zulegen.
Ältere Wähler sollen bedenken, dass sich eine Frau Rickli explizit für Joiz im analogen Netz ausgesprochen hat.

von smid - am 12.05.2012 06:42
Wie viel wurde in den letzten Jahren von Investoren für CC bezahlt ?? Sicher nicht zu wenig, eher.....
CC kann somit kaum altruistisch eingestellt sein. Nein, die Geldgeber hinter CC sind, bedingt durch den damaligen Kaufpreis, auf Rendite fixiert. Also macht man einen einfachen, gewinnbringenden Dreh mit der befohlenen analogen Aufschaltung von Joiz:

-- wer schaut analoge Sender ? = Die jüngere Fernsehgeneration hat entsprechend digital ausgerüstete Geräte. Also wird ein analoger Sender aus dem Angebot gekippt, der ein älteres Zielpublikum hat, eben das BR-Programm. Da aber die sogenannten "Alten" sicher weiterhin ihren BR-Sender empfangen wollen (was sollten sie denn schon mit MTV anfangen) müssen sie auf digital umschalten/umrüsten. Eine ganz einfache Sache, die mit absoluter Bestimmtheit neue "Digital-Fernseh-Zuschauer" und Einnahmen bringt

So problemlos kann man die Rendite erhöhen. Ohne technische Investitionemit mit finanziellen Folgen.

von Funker - am 15.05.2012 19:38
Hört doch mal auf mit dem Quatsch. Eine Digicard kostet 99 Franken. (Ist ja CAM und Karte)
Davon geht wohl das meiste an Kudelski. Dann hat CC auch noch Verwaltungskosten in ihrem CRM.

CC soll selbst entscheiden können, was sie überträgt. Und wenn CC eben 40 Teleshopping Sender sehen will - Pech. Dann wechselt man den Anbieter. Nur ist der dann digital.

Man nimmt viel zu viel Rücksicht auf Analog-Zuschauer. Andere Länder sind da viel schneller. Aber da gibts auch keine SVP, die im Dienst des Privat-TV ist.

von smid - am 16.05.2012 15:44
smid:

"CC soll selbst entscheiden können, was sie überträgt. Und wenn CC eben 40 Teleshopping Sender sehen will - Pech. Dann wechselt man den Anbieter. Nur ist der dann digital."

Gott sei Dank ist das Gericht nicht dieser Meinung, siehe den BG-Entscheid... Als "Mitmonopolist" hat man gewisse Regeln und Auflagen zu beachten.

Das Verständnis für Minderheiten scheint bei "smid" nicht weit her zu sein. Nach dem Motto... Recht ist, was nützt und Geld bringt...

von Funker - am 17.05.2012 15:47
Nur bringt es eben im Sinne einer Empfangsvielfalt auch nicht viel, wenn das Bundesgericht anordnet, dass weiterhin analoge Sender wertvolle digitale Kapazität verschwenden. Und auch die "Minderheiten" finden digital ein deutlich attraktiveres Angebot als im Analog-TV. Bei den "Minderheiten" schließe ich mich übrigens gerne mit ein. Bei den analogen Allerweltssendern kommt für mich schon lange nichts attraktives mehr. Praktisch alles, was ich an Radio- und TV-Programmen konsumiere, befindet sich im Digitalbereich. U.a. auch "Jugendinhalte", da gibt es etwa seit einigen Wochen eine sehr spannende neue Programmschiene auf Eins Plus mit ungewöhnlichen Inhalten, die ich analog nie und nimmer genießen könnte und für die mir auch joiz keinen adäquaten Ersatz böte.

von Wrzlbrnft - am 18.05.2012 08:09
Mir geht es nur darum, dass gewisse Leute die Realität nicht anerkennen. Die ist nun mal Analog ist out – Digital ist in. Natürlich haben wir Leute die kein Digital-TV wollen – aber ein iPhone haben (also lächerlich). Wie der Bünzli Tourist, der im Ausland immer Schnipo bestellt. Und ja, wenn diesen Leuten TV nicht wichtig ist, sollen sie das Gerät eben entsorgen und uns nicht die HD Sender nehmen. (Siehe Basel vor ein paar Monaten) Nochmals ich rate den Analog-Fans einen Blick nach Frankreich, Spanien, Italien oder England zu werfen - da würde man nur lachen.

Gerade Dank Digital-TV kann man Minderheiten besser bedienen. Aber diese Vielfalt stört natürlich die konventionellen Sender. Und da lässt sich die SVP mal einspannen.
Mich wundert es einfach: 70% schauen digitales TV. 100% der Politiker setzen sich aber für analoges TV ein.

Wieso fordert nicht ein Politiker einen konkreten Fahrplan zur Analog-Anschaltung?
Oder konkrete Massnahmen: Zum Beispiel soll die SRG alle Eigenproduktionen untertiteln, geht mit DVB ganz gut. Oder eben: Ein Verbot der Grundverschlüsselung. Aber grad Rickli hat sich explizit für diese ausgesprochen. Daher kann ich diese rassistische Blenderin nicht leiden.

von smid - am 19.05.2012 14:26
@smid
Hast du noch vergessen Griechenland zu nennen :joke:
Es sind auch genau die Länder die bald Bankrott sind. Man musste stehts immer das neuste und Beste haben. Diese Länder kann man nicht als Musterschüler nennen.
Es gibt auch Leute die haben kein Geld um ständig neue Geräte anzuschaffen.
Mir sind solche bekannt die mir 30 jährige Röhren TV's zur Reapartur bringen.

Das ein "Juegndsender" um einen analogen Sendeplatz kämpft hat schon seine Gründe. Es ist Tatsache und die lässt sich nicht abstreiten, stehen noch sehr viele alte Geräte rum, oder dank Grundverschlüsselung zögern einige.

von Maxtech - am 19.05.2012 18:35
Die Tatsache, dass zum Beispiel TV5 oder ORF2 nur noch digital zu sehen sind, schreit ja nicht nach einem neuen TV Gerät. Dann holt man sich eben eine 50 Franken Box.
Leute mit 30 jährigen TV sind einfach lächerlich. Oder ist deren PC oder Handy auch so alt? Es gibt keinen Grund mehr für Röhrengeräte.

Ein SAP 4.6C ist so 10 Jahre alt. Frag mal SAP oder Unternehmen was sie von diesem Ding halten!

2016 sind wir wohl noch eines der wenigen Länder die auf analoges TV setzen. Sonderfall Schweiz - ganz nach der SVP.

von smid - am 19.05.2012 19:36
Lächerlich finde ich Leute, die sich über eine Fernsehnorm so ereifern als ob es eine Religion wäre. Soll doch jeder benutzen was er will. Digital gibt's doch schon etliche Überteragungswege mit hunderten Sendern (Satellit, Antenne, diverse IP-TV Anbieter). Da kann man doch zumindest auf dem Kabel für die Nostalgiker noch ein paar Analogsender lassen.

Meinst wohl, Du seist besonders modern. Ein Bekannter von mir hatte vor 30 Jahren schon HD-Video. Wie, das glaubst Du nicht? Doch: Steht drauf "HD Läppli"! :)


Gruss,
Stefan

von Stefan Heimers - am 19.05.2012 20:15
Und wieso soll man das grad in der Schweiz lassen?

Wegen Analog-Fans bekommen wir unsere Sender nicht. Die Analog-Fans könnten sich aber für 50 Franken eine STB kaufen. Falls was verschlüsselt ist, bitte an die stärkste Partei wenden.

Ich denke man kann den Nostalgie-Fans wirklich ein paar Sender lassen. K5 – K12.
Trotzdem lächerlich, dass man analog will, während der Rest der Welt auf DVB setzt.

von smid - am 19.05.2012 20:48
Statt auf der SVP herum zu hacken soll jemand erklären, warum Joiz unbedingt auf analoges TV setzt. Es ist ein moderner Jugendsender und gehört nicht der SVP.

Ein Forum ist nie Repräsentant. Es muss einen Grund geben auf analog zu setzen, bzw. auf Dual Verbreitung zu setzen.

von Maxtech - am 19.05.2012 22:09
Ich frag mich immer wieder, wie es Joiz bis jetzt finanziell geschafft hat zu überleben. Hatte gerade kürzlich Joiz mit der Sendung Noiz moderiert von Gülsha angesehen. Eine Katastrophe. Die haben nach über einem Jahr immer noch Probleme mit der Technik und vom Programminhalt will ich gar nicht sprechen. Das Niveau war in dieser Sendung grauenhaft. Naja, wenn das die jungen Leute von heute anspricht? Und Werbung gabs in der eigentlichen Werbeunterbrechung nicht sondern nur Eigenwerbung, Eigenwerbung und nochmals Eigenwerbung.

Was mir auch aufgefallen ist, dass Joiz nun eher auf die kommerzielle Schiene setzt. War man Anfangs noch leicht alternativ angehaucht setzt man jetzt voll auf Müslüm...

Schade um den qualitativ guten BR der bald seinen analogen Sendeplatz verliert. Joiz hat diesen Sendeplatz mit seiner Niveaulosigkeit (einzige Ausnahme Knackeboul) nicht verdient.

von radiohead - am 20.05.2012 05:52
Die SVP Aussage bezog sich auf die Ablehnung der Motion Sommaruga. Wir sind uns ja einig, dass die Grundverschlüsselung wohl ein zentrales Problem ist und der Akzeptanz von Digital-TV schadet. Und Rickli hat sich mit ihrer Aktion Medienfreiheit nun mal explizit für diese ausgesprochen. Kommen ander Aktionen dazu, die Digital-TV nicht grad fördern.

Joiz will einen analogen Platz, weil man damit zumindest theoretisch mehr Reichweite bekommt. Und Cablecom schaltet eben den Sender ab, der am wenigsten weh tut. Man hat mit den Viacom Sendern Verträge aber die haben sowieso ganz gute Quoten. Und auch hier sage ich: Cablecom soll hier freie Hand haben. Eines Tages sind alle analogen Sender weg. Ob das jetzt 2017 oder 2099 ist.

Finanziell weiss ich nicht wie es Joiz geht. Ich kann aber mal auf deren HR Auszug verweisen.
http://search.powernet.ch/webservices/net/HRG/HRG.asmx/getHRGHTML?chnr=CH-020.3.034.112-2&amt=020&toBeModified=0&validOnly=0&lang=1&sort=

von smid - am 20.05.2012 07:04
Ich definiere Medienfreiheit tatsächlich anders:

Transparenz über die Besitzverhältnisse
Breites Angebot an Sendern, auch für Minderheiten (Was aber nur digital geht)
Freier Zugang zu Angeboten (Frei im Sinne von keine technische Blockaden)
Untertitelung oder AD
Weniger DRM

Die Aktion Medienfreiheit ist aber in meinen Augen nur eine Lobby der privaten Medien. Um den Zuschauer geht es kaum.

von smid - am 20.05.2012 08:48
Joiz ist jetzt analog auf dem Cablecom-Netz seit 10.00h aufgeschaltet auf dem Sendeplatz vom BR.

Es läuft nun auf diesem gewechselten analogen Sendeplatz auch weiterhin das leicht veränderte Info-Laufband:

INFO upc-cablecom: Aufgrund einer rechtlichen Verfügung finden sie auf
diesem Sendeplatz seit dem 23. Mai 2012 den Jugendsender Joiz. Der
bisher vertreitete TV-Sender BR ist weiterhin digital (auch in HD)
empfangbar. Mehr Informationen für den Wechsel auf digitales Fernsehen
auf upc-cablecom.ch oder 0800 66 0800.

von dxbruelhart - am 23.05.2012 09:03
Schon lustig: Während Joiz Schweiz in einigen UPC-Netzen mittlerweile der einzige noch verbliebene PAL-Sender ist, zieht sich der deutsche Ableger komplett ins Netz zurück. Allerdings wohl eher aus finanziellen als aus technischen Gründen...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 17.12.2014 05:16
Folgendes kam via Twitter

Liebe Community,

leider müssen wir euch mitteilen, dass wie auch schon joiz Germany, der Jugendsender joiz aufgrund schlechter Einschaltquoten ab Februar nicht mehr über das Kabelnetz empfangbar sein wird. Dafür freuen wir uns sehr darüber, den neuen TV Sender von Helene Fischer, HFK 24, ab dem 1. Februar in unseren Senderkatalog aufzunehmen.

Wir würden sehr gerne eure Meinungen dazu hören.

Carina (^cd)
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=907409739303665&id=906086126102693

Aber: Es ist ein Fake

von smid - am 08.01.2015 11:40
Zitat
dxbruelhart
Joiz (Schweiz) ist Konkurs und stellt den Betrieb in Kürze ein; das deutsche Joiz soll wieder kommen und auch in der Schweiz verbreitet werden. Genaueres beim Tagi, ich bin jetzt nicht mit meinem Rechner online.


Das deutsche Joiz stellte vor 2 Jahren den Betrieb ab Satellit auch ein und sendet nur Nachts von 01:30 Uhr bis 06:00 Uhr als Untermeiter bei ANIXE oder Web-TV.

von Maxtech - am 23.08.2016 08:13
Zitat
Maxtech
Das deutsche Joiz stellte vor 2 Jahren den Betrieb ab Satellit auch ein und sendet nur Nachts von 01:30 Uhr bis 06:00 Uhr als Untermeiter bei ANIXE oder Web-TV.


Das deutsche Joiz wurde nie eingestellt, es wurde nur erstmal auf Sparflame gestellt. Also die teure Sat-Verbreitung weg, nur noch IPTV und einige Kabelnetze. Dann kamen Programmfenster auf einigen anderen Sendern dazu.

von Cha - am 23.08.2016 18:22
Cedric Wermuth will Joiz mit Billag-Geldern retten:¨

http://www.blickamabend.ch/news/wermuth-will-jugendsender-retten-billag-fuer-joiz-id5427195.html?utm_campaign=baa&utm_source=twitter&utm_medium=social_page

Billag für Joiz
Der Schweizer Jugendsender Joiz ist pleite. SP-Nationalrat Cédric Wermuth will ihn wieder flottmachen – mit Geld aus dem Gebührentopf.

Nach gerade mal fünf Jahren stellt Joiz seine Sendungen in der Schweiz ein. Der Konkurs dürfte alle 75 Mitarbeiter den Job kosten. Nur ein Ableger des Jugendsenders in Deutschland soll weitergeführt werden.
Nun eilt SP-Nationalrat Cédric Wermuth (30) der Joiz-Crew zu Hilfe. Sein Plan: Der Privatsender soll im sicheren öffentlich-rechtlichen Hafen ankern. Denn der Werbemarkt in der Schweiz sei zu klein für ein solches Unternehmen.
Einen entsprechenden parlamentarischen Vorstoss reicht Wermuth in der kommenden Herbstsession ein. «Der Schweiz geht mit der Schliessung von Joiz ein äusserst innovatives Projekt verloren», bedauert der Aargauer. Der Sender wage immer wieder neue, innovative Formate und nutze das Potenzial von Social Media.
«Fernsehlabor»
Zudem habe dieses «Fernsehlabor», so Wermuth, in kürzester Zeit mehrere Talente wie die Moderatorin Gülsha Adilji (30) hervorgebracht.
Für schräge Experimente habe es bei den Sendern der SRG naturgemäss wenig Platz. Zudem biete gerade ein Programm wie das von Joiz Chancen für junge Moderatoren. Wermuth verlangt vom Bundesrat, im Detail zu prüfen, wie der Sender künftig weitergeführt werden könne.
Es seien verschiedene Varianten denkbar. Neben einem Neustart von Joiz unter dem Dach der SRG sei auch eine teilweise oder vollständige Finanzierung aus Billag-Gebühren möglich.


von dxbruelhart - am 28.08.2016 06:29
Joiz Deutschland: Sendebetrieb wird am Freitag eingestellt

Nachdem der deutsche Joiz-Ableger übernommen wurde, machte der neue Investor Uwe Fabich relativ schnell klar, dass er kein Interesse daran hat, einen «Teenager-Sender» fortzuführen.
Nun ist klar, dass bereits am Freitag der Sendebetrieb auch in Deutschland eingestellt wird. Schluss mit «Games und solchem Scheiss», wie Fabich es formulierte.

Eine Sprecherin des Senders bestätigte gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de, dass Joiz am Freitag zum vorerst letzten Mal live auf Sendung geht. Geplant ist zum Abschluss eine zweistündige Sondersendung, in der das gesamte Joiz-Team mit der Community auf Highlights der vergangenen drei Jahre zurückblickt.

Danach erwartet den Tennie-Sender ein gewaltiger Umbruch.
Noch ist allerdings unklar, wie und in welcher Form es für den Sender weitergeht. In den nächsten Wochen sollen die Verantwortlichen den neuen Kurs festlegen. Durch die «verspätete Sommerpause» hat der Sender bis gegen Ende des Jahres Zeit, sich neu zu erfinden.


Nun wird auch Deutschland von diesem Sender erlöst. Nehme nicht an, dass einer auch noch auf solch' eine Schnapsidee kommt wie in der Schweiz, den Sender mit Gebührengelder zu retten.

von JMB - am 15.09.2016 07:34
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