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Radioforum Schweiz
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Erster Beitrag:
vor 7 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
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dxbruelhart, drahtlos, Rolf, der Frequenzenfänger, Westwind

Radio-Neuigkeiten im Cablecom-Kabel

Startbeitrag von dxbruelhart am 30.07.2011 21:52

Im hiesigen Zürcher Oberländer Cablecom-Kabel wurden jetzt 2 neue analoge Radiosender aufgeschaltet:
95.35 Radio FM1 Melody
107.3 Radio FM1 (Empfang von Feusisberg-Strickli)

Temporär ist jetzt auch wieder Streetparade Radio auf 93,1 aufgeschaltet.

Im Glarner Netz der Linthsignal AG, die jetzt primär auch nur noch ein Lieferant der Cablecom-Signale ist, wurde auch FM1 neu eingeschaltet:
98.25 FM1
Gemäss der Webseite der Linthsignal AG ist FM1 auf 107,3 (also ist vielleicht FM1 Melody jetzt auf 107,3?)
Die Linthsignal-Seite weiss dazu nichts weiter, ebensonwenig die FM1 Melody-Homepage; weiss jemand hier mehr dazu?

Antworten:

Im mit seit knapp 2 Monaten mit Cablecom gleichgeschalteten Lisag-Kabelnetz im Glarnerland ist FM1 neu wie folgt vertreten:

95.35 FM1 Melody (neu)
98.25 FM1 Süd
107.3 FM1 Nord

In welchen anderen Kabelnetzen wurde FM1 (Melody) nun auch neu aufgeschaltet?

von dxbruelhart - am 06.08.2011 17:00
Nicht nut "über die Luft" wird es auf UKW eng ("Verfunzelung"), auch im Kabel. Mit 47 Radioprogrammen in einem relativ engen Frequenzband und Abständen von teilweise nur noch 0.2 MHz funktionieren nur noch die besten Tuner einigermassen gut.

Habe meine Hausinstallation kürzlich von einer Spezialfirma im Auftrag der Cablecom total erneuern lassen, aber die Einstrahlstörungen sind nicht ganz weg - diese kommen hauptsächlich durch schlecht abgeschirmte Verstärker- und Quartierverteilkästen herein. Nicht nur auf einigen UKW-Frequenzen ist dies problematisch, auch auf dem analogen TV-Bild (K 7, K 12 und K 34) gibt es Störungen wegen DAB und DVB-T vom Sender Bachtel.

von Westwind - am 07.08.2011 07:55
Jetzt hat die Cablecom in den Netzen Winterthur, Zürcher Oberland, Etzel und Glarnerland DRS2 ein zweites Mal eingespeist auf 92.40.
Das originale Signal ist seit vielen Jahren auf 88.35 - und neu jetzt auch noch auf 92.40 - das verstehe ich nun gar nicht, was dies soll. Das kann ja nicht sein, dass man wegen des Etzel auf 88.40 eine zweite Frequenz für DRS2 aufgemacht hat. Da gibts ja einige ebenso kritische oder gar noch kritischere Frequenzbelegungen, so z.B. 87,6 DRS1 (hier ist Radio 24 auf 87,6 bombenstark); 89,8 Eviva contra SWR1 Feldberg, in Uster konnte man vielerorts Eviva nur gestört hören); 90,2 SWR1 contra DRS1 Sool und R. Zürisee Brüelberg, 90,6 Swiss Classic contra DRS1 St. Chrischona (St. Chrischona ist in Uster an manchen Ecken der stärkste DRS1-Sender!), 96,05 OE1 contra 96,1 R. 24 Etzel, etc.
Und wenn schon sollte man dann die 88.35 abgeben an einen anderen Anbieter.
Weshalb hat die Cablecom nun wirklich DRS2 ein zweites mal aufgeschaltet?

von dxbruelhart - am 20.07.2012 16:20
Will die Cablecom eine Verfunzelung auch im Kabel - damit die Leute sich nur noch DVB-C Radio hören sollen......

Zur Problematik: Cablecom fragen! Die Frage ergibt sich: ob jemand die Frage beantworten kann!;-)

von drahtlos - am 21.07.2012 17:03
Ich befasse mich nach dem Komplett-Suchlauf (hat ca. 95 Minuten gedauert) wegen dem Change-Tag bei Cablecom auch mal wieder etwas mit der Cablecom-Digital-Radio-Auswahl, hier ein paar Dinge, die mir auffallen:

- Radio Maria: Hier wird das italienische Original von Radio Maria ausgekabelt, nicht das Schweizerische Maria - interssant!
- Test-Radio (Audio Platz 1127): Hier läuft Radio Bern 1 (ex Capital FM)

von dxbruelhart - am 16.10.2013 16:08
Ich habe wieder mal einen UKW-Suchlauf im Netz der Cablecom gemacht.

Dabei habe ich folgendes festgestellt:

- es gibt 2x SRF2 Kultur (bei mir auf 88,35 und 92,40 MHz)
- es gibt ein Programm Test-UPC (Leerträger ohne Audio auf 93,05 MHz)
- es gibt immer noch BBC WS (undefiniertes Signal auf 100,25 MHz)

würde eigentlich Platz schaffen für 4 neue Programme?

gefunden wurden 49 Programme und nicht die 47 wie in der Cablecom-UKW-Sendertabelle.

Was ich nicht so ganz verstehe ist die Tatsache, dass es ganz ziemlich unterschiedliche Frequenzabstände zwischen den Programmen gibt. Ist es nicht möglich, die Abstände z.B. auf 300 oder 400kHz festzulegen, damit auch Radios damit klarkommen, welche keine 50kHz Schritte haben?

von drahtlos - am 03.11.2013 12:45
Zitat
drahtlos
- es gibt 2x SRF2 Kultur (bei mir auf 88,35 und 92,40 MHz)
- es gibt ein Programm Test-UPC (Leerträger ohne Audio auf 93,05 MHz)
- es gibt immer noch BBC WS (undefiniertes Signal auf 100,25 MHz)

würde eigentlich Platz schaffen für 4 neue Programme?


Drei. Ausser, du willst SRF2 gleich ganz rauswerfen. ;)

Meiner Ansicht nach sollte analog gar nichts mehr neu aufgeschaltet werden, weder Radio noch TV.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 03.11.2013 15:15
@ drahtlos: Die 50 kHz-Schritte wurden eingeführt, um den starken terrestrischen Sendern so gut wie möglich auszuweichen; normalerweise sollte so kein terrestrischer Ortssender näher als 150 kHz zu einer Kabelfrequenz sein. In der Praxis wurde dies aber ab den späten 90er Jahren gründlich missachtet, so setzte man eine Kabelfrequenz im Zürcher Oberländer CC-Netz auf 94.60 - die Ortssenderfrequenz DRS1 Uetliberg, und auf 102.80 (Radio 24 Uetliberg) und auf 103.85 (103.80 DRS3 Rigi) etc. Das führte da doch dazu, dass Stereo-Empfang bei normalen Kabeln ziemlich übel wurde; sehr gut geschirmte Kabel (die man nicht in einem normalen Geschäft bekommt) wurden da Pflicht.

von dxbruelhart - am 03.11.2013 15:32
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