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Capital FM und Energy Bern - Senderausbau

Startbeitrag von MagicMax am 28.11.2011 11:53

Gemäss einem Zeitungsartikel der Berner Zeitung BZ möchte Capital FM zusätzliche Sender in Betrieb nehmen, um damit Empfangslücken schliessen zu können.

Zitat

Mit Hochdruck arbeite das Radio auch am Ausbau des UKW-Sendungsnetzes, so Capital FM in einer Mitteilung von gestern. Empfangslücken im Sendegebiet zwischen Solothurn, Thun und Freiburg sollen mit zusätzlichen Sendeantennen geschlossen werden.pd>


Das können die wohl nun vergessen oder? War doch vor einigen Wochen durch das BAKOM verkündet worden, dass keine neuen UKW-Frequenzen mehr vergeben würden...
Wie stehen da wohl die Chancen für Capital FM noch Frequenzen zu bekommen? Ich denke, dass wird eher ein Fall für das geplante regionale DAB+ Ensemble, was durchaus Sinn machen würde, anstatt an einer alten Technologie festzuhalten.

Antworten:

Re: Capital FM - Senderausbau

Bestehende Sender können auch auf UKW noch innerhalb des konzessionierten Sendegebiets expandieren, nur neue Zulassungen werden nicht mehr erteilt.

von Wiesbadener - am 28.11.2011 12:05

Re: Capital FM - Senderausbau

Capital FM hatte schon seit langem (2007) geplant, gewisse Ecken seines Sendegbiets mit neuen Senderstandorten auszustatten; dies stipulierten sie auch in ihrem Konzessionsgesuch für die neu Konzessionsperiode ab 2008/2009 http://www.bakom.admin.ch/themen/radio_tv/marktuebersicht/02006/02126/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDd393f2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--

So rechne ich nun damit, dass nun bald die folgenden beiden Standorte konzessioniert werden und darauf wohl auch kurz danach in Betrieb gehen:

- Grauholz-Röduberg - 47° 00' 45"N 7°31'09"E - 639m - an diesem Standort werden künfitg wohl nebst Capital FM auch BE1, R. Neo1 und R. 32 senden. Als Frequenzen sind folgende denkbar:
91.1 94.0 95.5 96.7 97.9 98.4 100.6 100.9 106.6
Dieser Standort wird dann mindestens auch den Standort Urtenen-Schöbühl SBB ablösen. Der Röduberg könnte reicht weitreichend werden, falls die Abstrahldiagramme nicht zu restriktiv werden.

- Rüeggisberg Egg 46°49'33.75"N 7°26'13.06"E - 1024m
Welche weiteren Standorte Capital FM noch im Blick hat, ist mir gegenwärtig noch unklar.

Ich dachte aber auch, dass Capital FM eher auf DAB setzte, da sie bislang nichts mehr unternahmen für den Senderausbau; das wäre auch viel schlauer, denn UKW ist nun auch in der Region Bern absolut überfüllt.

von dxbruelhart - am 28.11.2011 13:10

Re: Capital FM - Senderausbau

Ich finde, ein Ausbau wäre dringend nötig.

Ich frage mich schon lange, wieso man im Kanton Bern eine so engräumige Gebietseinteilung gemacht hat. Wenn man z.B. Richtung Biel fährt und in Lyss BE die Autobahn verlässt, rauscht Capital FM und Energy schon gewaltig. Hauptstrasse Aarberg-Kallnach-Kerzers: Praktisch kein Empfang! Richtung Thun ist's auch nicht viel besser. Beispiel: Gerzensee (noch voll im Konzessionsgebiet): Empfangslage äusserst schwierig. In Thun ist der Empfang heute auch nicht in allen Stadtteilen rauschfrei.

-Radio 32 ist von Pieterlen bei Biel bis nach Aarau zu empfangen (Strecke von fast 70 km)
-Radio Top ist von Zürich bis St. Gallen empfangbar, riesen Empfangsgebiet
-Sender in der Westschweiz (z.B. Rouge.Fm) über eine Distanz von Yverdon-les-bains bis nach Genevé, deckt also mit Lausanne und Genevé min. 2 grosse Ballungsräume ab.

Aber das ist wohl ein politisches Thema und die Sendegebiete sind so gewachsen.
Kommt noch hinzu, dass der Kanton Bern von der Topographie her nicht gerade einfach zu versorgen ist. Der Bantiger hätte zwar eine gute Reichweite, aber nicht in alle Richtungen, weil da wieder viele Hügel im Wege sind.

von MagicMax - am 19.12.2011 21:56

Re: Capital FM - Senderausbau

[Unqualifizierter Beitrag]
Von mir aus könnte man auch schon die Versorgung rund um Bern einstellen, dann würde ich wenigstens nicht mehr von diesem grauenhaften Dudelsender belästigt...
[/Unqualifizierter Beitrag]

von Wrzlbrnft - am 20.12.2011 10:21
Jetzt haben Capital FM und Energy Bern einen neuen Senderstandort konzessioniert bekommen (Brief vom Bakom vom 28.3.12 mit Konzession):

89.20 Capital FM Utzenstorf Papierfabrik Kamin 47 08 45,65 7 32 48,95 465m, Antenne 54m, 1 kW ERP vertikal dir. 130-250°.

101.00 Energy Bern Utzenstorf Papierfabrik Kamin 47 08 45,65 7 32 48,95 465m, Antenne 54m, 1 kW ERP vertikal dir. 130-250°.

Sind diese beiden neuen Frequenzen bereits in Betrieb?

von dxbruelhart - am 06.04.2012 12:53
Toll! In Utzenstorf wäre auf 89.20 eigentlich SWR 1 zu empfangen - und zwar gut!

Von hier aus (Worb) kann ich nicht beurteilen, ob diese Frequenzen bereits in Betrieb sind. Auf 89.20 kommt SWR 1 und auf 101.0 höre ich nur einen Leerträger, allerdings nur mit dem 30 kHz-Filter des AR-5000, da ansonsten France Info auf 101.10 zu stark durchschlägt.

von Adrian Böhlen - am 07.04.2012 08:33
Heute haben Capital FM und Energy Bern diesen Sender in Utzensdorf in Betrieb genommen:


89.20 Capital FM Utzenstorf Papierfabrik Kamin 47 08 45,65 7 32 48,95 465m, Antenne 54m, 1 kW ERP vertikal dir. 130-250°.

101.00 Energy Bern Utzenstorf Papierfabrik Kamin 47 08 45,65 7 32 48,95 465m, Antenne 54m, 1 kW ERP vertikal dir. 130-250°.

(Info via hrbsieber und Radiowoche)

Mit dieser Leistung von einem Kilowatt sollten die eigentlich schon in einem Umkreis von mehr als 50 km empfangbar sein, sofern nicht Gleichkanalsender sich mit denen zu sehr beissen.
Wer empängt diese neuen Frequenzen?

von dxbruelhart - am 16.07.2012 14:26
Auch wenn ich beide Sender einfach nur furchtbar finde, ich werde morgen mal einen kleinen Empfangstest machen.

von Wrzlbrnft - am 16.07.2012 15:46
Das sind ja nur eine total hòhe von 519m
da wird die reichweite wohl eher gering
ausfallen, da diese Frequenzen ja auch
anders belegt sind.

von Rete_Svizzera - am 16.07.2012 16:32
Ein kleiner Empfangsbericht von mir:

Ich befand mich grade auf der NBS Mattstetten - Rothrist in einem einstöckigen IC (klimatisiert / abgeschirmt). Sowohl 89,2 als auch 101,0 waren etwa ab Ende Grauholztunnel bis zur Verzweigung mit der Ausbaustrecke Solothurn - Wanzwil in mehr oder minder adäquater Qualität mit meinem Samsung Galaxy S2 zu empfangen (den Microspot hatte ich sinnigerweise im Büro vergessen...). Im Berner Stadtgebiet war nur wenig bis gar nichts von den beiden neuen Standorten aufzunehmen, wobei ich auf 89,2 immerhin ein wenig Signal vernehmen konnte. Gut möglich aber auch, dass das SWR 1 war, was ich da empfangen habe.

von Wrzlbrnft - am 17.07.2012 14:39
Hallo Zäme,

Dieser *&%+ Sender (Capital FM) hat jetzt die letzte gute und ungestörte SWR1 Frequenz in Bern platt gemacht!! Warum haben Sie (oder Bakom) genau 89.2 gewählt ist mir ein Rätsel!
Ist gibt doch genug freie Frequenzen in Bern und Umgebung!! Vielleicht gibt es nach der Steuerstreit mit Deutschland jetzt auch ein Spektrum Streit?!

von dxbern - am 17.07.2012 17:19
Zitat
dxbern
Warum haben Sie (oder Bakom) genau 89.2 gewählt ist mir ein Rätsel!
Ist gibt doch genug freie Frequenzen in Bern und Umgebung!!


Warum hat Deutschland in Freiburg/Breisgau die 107.7 genommen
und damit die einzige hòrbare Rete uno Frequenz 107.8 zerdrùckt
obwohl es dort auch genug freie Frequenzen gàbe.
Im ùbrigen wird gleich nach Basel die St. Chrischona Frequenz 101.7
angegriffen, obwohl es genùgend freie Frequenzen hàtte.

von Rete_Svizzera - am 18.07.2012 15:42
Zitat
Rete_Svizzera
Im ùbrigen wird gleich nach Basel die St. Chrischona Frequenz 101.7
angegriffen, obwohl es genùgend freie Frequenzen hàtte.

Die Frequenz 101.70 MHz von St. Chrischona zumindest im Norden und West von Basel bis weit nach Deutschland und Frankreich hinein gut zu hören. Das funktioniert bis weit in die Vogesen und den Südschwarzwald. Durch wen soll sie denn angegriffen sein? Die nächsten Gleichkanalsender sind Bantiger, La Chaux-de-Fonds und Saarbrücken. Auf 101.60 und 101.80 gibt es auch keine relevanten Störungen.

Es nicht richtig, dass es im Raum Basel genügend freie Frequenzen gibt, jedenfalls nicht, wenn man auch auf Fernempfang wert legt. Hier verhindern zum Glück jeweils die Einsprachen aus den Nachbarländern (F, SUI oder D), dass jede vermeintlich freie UKW-Frequenz durch eine Funzel belegt wird.

73 de Uli

von ulionken - am 19.07.2012 21:31
Zitat
Rete_Svizzera
Warum hat Deutschland in Freiburg/Breisgau die 107.7 genommen
und damit die einzige hòrbare Rete uno Frequenz 107.8 zerdrùckt
obwohl es dort auch genug freie Frequenzen gàbe.


Die Frequenzen Freiburg 107.70 und Säntis 107.80 MHz wurden beide bei der gleichen Konferenz in Genf 1984 koordiniert. Sie stören sich in ihren Versorgungsgebieten auch nicht wirklich gegenseitig, weil der Schwarzwald dazwischen liegt. An Stelle von 107.80 MHz ist am Oberrhein Rete Uno bis Freiburg(Breisgau) vom Chasseral auf 107.30 MHz zu empfangen. Am Hochrhein und im Südschwarzwald ist Rete Uno vom Rigi auf 106.20 MHz zu empfangen.

Und auch hier gilt: Freie UKW-Frequenzen gibt es leider keine, wenn man keine Möglichkeiten für den Fernempfang zerstören will.

73 de Uli

von ulionken - am 19.07.2012 21:37
Zitat
ulionken
Zitat
Rete_Svizzera
Warum hat Deutschland in Freiburg/Breisgau die 107.7 genommen
und damit die einzige hòrbare Rete uno Frequenz 107.8 zerdrùckt
obwohl es dort auch genug freie Frequenzen gàbe.


An Stelle von 107.80 MHz ist am Oberrhein Rete Uno bis Freiburg(Breisgau) vom Chasseral auf 107.30 MHz zu empfangen. Am Hochrhein und im Südschwarzwald ist Rete Uno vom Rigi auf 106.20 MHz zu empfangen.

Und auch hier gilt: Freie UKW-Frequenzen gibt es leider keine, wenn man keine Möglichkeiten für den Fernempfang zerstören will.

73 de Uli


Ich war selber 2 Tage in Freiburg/Breisgau, die 106.2 wird zermalmt vom DLF 106.3 Hornisgrinde
die 107.3 geht nicht in die Stadt Freiburg, die 107.8 wùrde in Stadt gehen, aber leider
dort sendet die 107.7 ! In Freiburg Stadt hàtte es nun wirklich noch viele andere Frequenzen.

Die St.Chrischona 101.7 wird ja schon nach wenigen km in Schopfheim betràngt
durch die 101.9 Seefunk, da muss man sich nicht wundern das in Bern die 89.2 SWR1
nicht mehr so gut geht.

von Rete_Svizzera - am 20.07.2012 07:37
Zitat
ulionken
Die Frequenzen Freiburg 107.70 und Säntis 107.80 MHz wurden beide bei der gleichen Konferenz in Genf 1984 koordiniert.

Naja - Freiburg 107,7 finde ich in "meinem" Original-Wellenplan von Genf '84 aber nicht. Die kam doch erst später...

In der Innenstadt von Freiburg ist die 107,8 durch den Schwarzwald komplett abgeschattet. Dort geht deswegen aber sowieso keine einzige Säntis-Frequenz. Chasseral 107,3 ist dort auch nicht zu empfangen wegen RTL 107,3 aus Colmar. Aber Rigi 106,2 geht schwach - natürlich nur mit schmalen Filtern - aber es geht.


Zitat
Rete_Svizzera
Die St.Chrischona 101.7 wird ja schon nach wenigen km in Schopfheim betràngt
durch die 101.9 Seefunk,

Seefunk 101,9 (Schopfheim) ist gegen St. Chrischona 101,7 nur ein Leichtgewicht und daher mit Normalhörer-Equipment auch nur in Schopfheim ohne Zischeln zu empfangen. Wer hier wen mehr stört, kann man sich daher denken...

von Manager. - am 20.07.2012 16:49
Zitat
Manager.
Zitat
ulionken
Die Frequenzen Freiburg 107.70 und Säntis 107.80 MHz wurden beide bei der gleichen Konferenz in Genf 1984 koordiniert.

Naja - Freiburg 107,7 finde ich in "meinem" Original-Wellenplan von Genf '84 aber nicht. Die kam doch erst später...

In der Innenstadt von Freiburg ist die 107,8 durch den Schwarzwald komplett abgeschattet. Dort geht deswegen aber sowieso keine einzige Säntis-Frequenz. Chasseral 107,3 ist dort auch nicht zu empfangen wegen RTL 107,3 aus Colmar. Aber Rigi 106,2 geht schwach - natürlich nur mit schmalen Filtern - aber es geht.


ich konnte bei der Jugendherberge in Freiburg/Breisgau die Sàntis 107.8 mit dem DE1103
2x 80 kHz filtri dennoch am besten empfangen und nicht Rigi. Also die Sàntis geht an
einigen stellen in Freiburg dennoch, obwohl abschattung, durch reflexionen.

von Rete_Svizzera - am 20.07.2012 17:28
Das mit der 89,2 ist echt schade, nun können in der Region Kirchberg-Burgdorf nur noch folgende SWR-Frequenzen empfangen werden: 93,8 SWR 3 und 104,0 SWR 4.

Grstern habe ich frstgestellt, dass der neue Standort Utzensdorf relativ weit Richtung unteres Emmental reicht, vor allem auf der Strecke Burgdorf-Hasle-Walkringen ist Capital FM dank dem neue. sender nun durchgehend rauschfrei zu empfangen, ab ca Bigenthal übernimmt dann der Sender Belpberg-Fuhren, 98,4 vorher (Oberburg-Hasle-Schafhausen) wählt der RDS-Tuner die 89,2.

von MagicMax - am 25.07.2012 21:50
Die Frequenzwahl von Capital FM ist katastrophal, früher konnte man z.B. auf dem Belpberg auf 89,2 problemlos SWR 1 BW empfangen, doch diese Utzensdorfer-Funzel schafft es tatsächlich bis auf den Belpberg (inkl. RDS!) und drückt SWR 1 komplett weg.

von MagicMax - am 29.07.2012 08:38
Auch in Worb ist auf 89.20 kein SWR 1 mehr zu empfangen, stattdessen Capital FM. Wie MagicMax sagte: Die Frequenzwahl ist katastrophal...

von Adrian Böhlen - am 30.07.2012 12:23
Und es wird nicht besser.
Es interessiert nur die Versorgung im Zielgebiet. Der SWR wird in D nicht gestört.
Radiotechnische Nachbarschaft existiert auf dem Papier nicht....

von RADIO354 - am 30.07.2012 13:45
Auf der 106.0 wurde ja auch Radio Neo1 aufgeschaltet, obwohl auf der 106.0 baden.fm gut zu hören war/ist. Aber das ist schon unverschämt, außerdem gibts doch bestimmt im Sendegebiet sowieso Störungen. Konnten ja auch die 89.3 nehmen, dann würde die 89.2 in guten Radios noch brauchbar sein. So bleibt jetzt nurnoch die 89.8 Feldberg...

von bennicool888-Siegengermany - am 01.08.2012 15:37
Zitat
Rete_Svizzera
Zitat
ulionken
Zitat
Rete_Svizzera
Warum hat Deutschland in Freiburg/Breisgau die 107.7 genommen
und damit die einzige hòrbare Rete uno Frequenz 107.8 zerdrùckt
obwohl es dort auch genug freie Frequenzen gàbe.


An Stelle von 107.80 MHz ist am Oberrhein Rete Uno bis Freiburg(Breisgau) vom Chasseral auf 107.30 MHz zu empfangen. Am Hochrhein und im Südschwarzwald ist Rete Uno vom Rigi auf 106.20 MHz zu empfangen.

Und auch hier gilt: Freie UKW-Frequenzen gibt es leider keine, wenn man keine Möglichkeiten für den Fernempfang zerstören will.

73 de Uli


Ich war selber 2 Tage in Freiburg/Breisgau, die 106.2 wird zermalmt vom DLF 106.3 Hornisgrinde
die 107.3 geht nicht in die Stadt Freiburg, die 107.8 wùrde in Stadt gehen, aber leider
dort sendet die 107.7 ! In Freiburg Stadt hàtte es nun wirklich noch viele andere Frequenzen.

Die St.Chrischona 101.7 wird ja schon nach wenigen km in Schopfheim betràngt
durch die 101.9 Seefunk, da muss man sich nicht wundern das in Bern die 89.2 SWR1
nicht mehr so gut geht.


In einem gutem Serien-Autoradio sind 100khz Abstand nun wirklich kein Problem, das Campus FM aber auf der gleichen Frequenz sendet ist Absicht und extra.

von bennicool888-Siegengermany - am 01.08.2012 15:44
Mit einem guten Autoradio funktioniert tatsächlich der Empfang im 0.1-MHz-Raster, hir z.B. RMC Mulhouse (93.10) neben dem Ortssender DRS2 Eggflue (93.20 MHz).

Allerdings ist die Fernempfangsmöglichkeit von Rete Uno (Säntis 107.80) in der City von Freiburg (Breisgau) wegen der Funzel auf 107.70 für die meisten Hörer tatsächlich nicht mehr möglich. Der Säntis liegt dort hinterm Berg liegt und kommt nur schwach herein. Und Manager hat natürlich recht - Freiburg-Littenweiler 107.70 wurde erst in 2001 koordiniert; ich hatte das mit 107.00 verwechselt. Rete Uno vom Chasseral 107.30 geht zwar direkt am Oberrhein südlich von Freiburg, aber wegen der Abschattungen (und wegen RTL Colmar) nicht in der Freiburger City.

Schopfheim 101.90 ist aber nun wahrlich kein Störsender gegen St. Chrischona 101.70. Die Schopfheimer Funzel kommt wegen des niedrigen Standorts kaum aus dem Ort heraus, und wenn man nicht gerade ein Billigst-Küchenradio verwendet, dann trennt man auch in Schopfheim sauber beide Sender im Abstand von 0.2 MHz.

73 de Uli

von ulionken - am 01.08.2012 22:41
Habe gestern noch einige Tests gemacht im Gebiet Steffisburg - Schallenberg: Auch dort dominiert auf 89.20 CapitalFM und dies mit starkem Signal. Wird wohl durch die Hohgangkette reinreflektiert.
Dank diesen Reflexionen sind aber auch die Feldberger Frequenzen sehr gut zu empfangen, sodass der SWR1-Hörer dort problemlos auf die 89.80 ausweichen kann. Fragt sich nur, wie lange noch...

von Adrian Böhlen - am 02.08.2012 12:19
Energy Bern baut nicht nur die Sender aus, sondern gemäss BLICK auch die Studios.

von Maxtech - am 07.02.2013 17:32
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