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Informationen zum Thema:
Forum:
UKW / TV-DX-Forum
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
-, Bolivar diGriz, Japhi, Mathias Volta

Neue Rufnummer zur Funkstörungsbearbeitung

Startbeitrag von - am 31.05.2013 15:16

Ab morgen ändert sich die Hotline der Bundesnetzagentur, unter der DXer Störungen des UKW- und TV-Empfangs melden können. Dies ist künftig nicht mehr über eine teure Warteschleife, sondern zum Ortstarif möglich. Für Inhaber einer Festnetz-Flatrate wird der Anruf daher kostenfrei sein.

Die neue Störungsnummer lautet: 04821 / 89 55 55
E-Mails sind möglich unter: funkstoerung@bnetza.de

http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2013/130522_RNrFunkstoerungsbearbeitung.html

PS: Vielleicht kann man das Thema als "Wichtig" markieren und für eine Woche oben anpinnen?

Antworten:

Och nö, dann rufen noch mehr frustrierte Blockwarte an :(

von Japhi - am 31.05.2013 22:13
Zitat
Japhi
Och nö, dann rufen noch mehr frustrierte Blockwarte an :(


Ich glaube, Robert bezieht sich eher auf Dinge wie Ullis Malhuer. Ansonsten hast Du natürlich Recht, Blockwart-Gesocks brauchen wir hier nicht.

von Mathias Volta - am 01.06.2013 01:03
Eine recht häufige Störung sind vergessene Antennenverstärker ehemaliger Dachantennen, die altersbedingt jetzt auf einmal ein breitbandiges tiefes Brummen erzeugen, welches mehrere hundert Meter weit strahlt. Ich hatte die BNetzA schonmal gerufen, weil so ein Störsender den UKW-Empfang im Bereich von 91-93 MHZ völlig unmöglich machte. Ein anderes Mal hatte ich mich dort gemeldet, weil jemand Geräusche und Tierstimmen auf Kurzwelle ausgestrahlt hat, und damit den Empfang des Hamburger Lokalradios unmöglich gemacht hat.

Die BNetzA ist nicht nur Spielverderber als Jäger von Piratensendern, sondern hat auch vernünftige und sinnvolle Aufgaben.

von Bolivar diGriz - am 01.06.2013 05:57
Zudem wird man dort kompetent behandelt und beraten - ganz anders als bei einem großen Sendenetzbetreiber, der Anfragen aus der Bevölkerung gerne mal ignoriert. Die BNetzA könnte vor allem bei resistenten Nachbarn ein Vermittlungspartner oder ein schlagkräftiges Argument sein, die meinen, den ganzen Tag das UKW-Band mit Dreckschleudern wie HongKong-Receivern oder billigen W-Lan-Routern vollrauschen zu müssen.

Das mit dem Ausheben von Piraten ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Auch ich freue mich über Abwechslung im Äther - vor allem wenn ein nicht empfangbares Programm gestreamt wird oder die Musikauswahl sehr gut gemacht ist. In der Geschichte des DX gab es immer auch Vollprogramme ohne Lizenz wie in Irland oder London aber auch im südeuropäischen Raum, die dann später oftmals sogar eine offizielle Zulassung erhalten haben. Allerdings gibt es ja auch so merkwürdige Gesellen, die nur irgendwelchen Müll in die Luft blasen, wie Störtöne (gab es zuletzt im AM-Bereich, Forumsuche bemühen) oder bereits gut empfangbare Programme. Und mal ehrlich: Keinem von uns wäre es Recht, wenn das UKW-Band von vorne bis hinten mit derartigem Kram, das von einigen "schwarzen Schafen" in der Piratenszene ausgestrahlt wird, vollgestopft wäre - denn dann wäre kein Fernempfang (auch guter Piraten) mehr möglich. Piratensender hat es immer gegeben und wird es auch immer geben - nur auf die Qualität kommt es dabei an!

von - - am 01.06.2013 06:25
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