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Forum:
UKW / TV-DX-Forum
Beiträge im Thema:
20
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr
Beteiligte Autoren:
Herr Bürstner, PowerAM, bikerbs, Jebbel, ElDee, uhf

DX: 26.08.2016 - Tropo (DVB-t)

Startbeitrag von bikerbs am 26.08.2016 11:55

Bremen-Walle (172 Km)
Kanäle 22, 32, 42, 45, 49

Steinkimmen (187 Km)
K 55

Hamburg-Moorfleet (158 Km)
Kanäle 33 und 54

Kiel (245 Km)
Kanäle 21, 35, 39, 57 :xcool:

QTH: 52° 08' 43'' Nord; 10° 46' 08'' Ost (Eulenspiegeltown, 23 Km südöstlich von Braunschweig)
Antenne: Tripol ATX 91; Empfänger: Strong SRT 8540 T2
Persönlicher UHF-Rekord (DVB-t): Sender Wendelstein im K 54 (100 KW, 500 Km)

Antworten:

Hier noch ein Schnappschuß vom K54 aus Hamburg. Pegel woe Ortssender
Kiel dagegen hatte einen Pegel von 4% Stärke und 20% Qualität.

BTW. 1% Stärke und 10% Qualität reichen bei diesem Receiver für saubere Darstellung. Stabile Anzeige vorausgesetzt. Pixlmatsch macht die Kiste nicht.
Reichts bei schwachen Sendern nicht mehr für decodieren, gibt's zunächst Standbild und später schwarzen Bildschirm.


[attachment 7929 100_2635.JPG]

von bikerbs - am 26.08.2016 15:52
Hallo Freunde
Bin noch relativ neu in diesem Forum.Ich wohne in der Mitte von Ostfriesland.Leider habe ich aus Platzmangel nur eine bescheidene vertikal polarisierte Antenne für das Band1,womit ich vor einiger Zeit mal kurz TV und Rundfunk aus der Ukraine und Rußland empfangen habe.Hat sich in den letzten Tagen was auf Band 1 getan?Konnte diese Woche nur mal kurz morgens einen Fernsehton hören.
Was ist besser geeignet für TV-DX auf DVB-T,ein USB-Stick oder ein klassischer Receiver?

von Herr Bürstner - am 27.08.2016 10:38
Gute Frage.
Mag sicher gute USB-Sticks geben. Da wird Dir sicher jemand was gutes empfehlen können.

Ich persönlich habe nur klassische Receiver, da keinen Bock darauf am PC zu sitzen und scannen ;).
Meist sind die Receiver mit 12V Eingang und mit kleinem Bildschirm ebenso gut geeignet mal draussen irgendwo zu scannen.

von bikerbs - am 27.08.2016 14:13
Ich habe meinen älteren DVB-T Receiver COMAG DVB SL 35T wieder angeschlossen.Über den USB-TV-Stick dauert der Suchlauf "ewig".Über einen Modulator gebe ich das Bild auf einen kleinen alten Röhrenfernseher wieder.

von Herr Bürstner - am 09.09.2016 09:05
meine Referenzgeräte bzgl. DX / Empfängerempfindlichkeit:

USB Sticks:
-> mit AF 9015 oder AF 9035 Chipsatz (z.B. bestimmte terratec Synergy Modelle, MSI Duo)

DVB-T Receiver:
Edision mini triton 2 HD

Der o.g. Receiver ist nochmals empfindlicher als der USB -Stick.
Dies ist auch dem diskreteren Aufbau eines Receivers (Netzteilfilterung, Bauteileabstand, usw.) geschuldet.

von uhf - am 09.09.2016 18:33
Danke für dei Antwort.
Ich werde erst mal demnächst antennenmäßig nachrüsten müssen.Hier von Aurich/Ostfriesland aus kann ich Steinkimmen empfangen.Über einen ca.10 cm langen Draht der direkt an einen alten rauscharmen Fernsehantennen-Vorverstärker von Reichelt Elektronik angeschraubt ist.Mit dem Verstärker sind die 25 m Koaxkabel bis zum Receiver kein Hindernis.Mit einer Yagi müßte es dann noch besser werden.

von Herr Bürstner - am 10.09.2016 08:39
Fernseh-DX und Radio-DX auf DVB-T ist für Deutsche enttäuschend.Ich kann hier Morgens und Abends niederländisches Fernsehen und Radio empfangen ,es ist aber alles verschlüsselt.Das widerspricht doch der Idee des grenzenlosen Europas wenn man als Interessierter nicht mal in das TV-Programm von Nachbarländer reinschauen kann.Auf analogen TV war das noch möglich.Es ist wahrscheinlich wegen der Lizennzgebühren oder Urheberrechte.Aber wenigstens ein Program sollte doch für alle frei empfangbar sein.Das deutsche Fernsehen und Radio ist da doch noch ziemlich "spendabel".
Vielleicht habe ich ja mehr Erfolg wenn ich mir demnächst einen DVB-T2 anschaffe.

von Herr Bürstner - am 25.09.2016 11:27
Damit wird's angesichts des nationalen Alleingangs bei der Wahl des hier eingesetzten DVB-T2-Codecs nicht besser.
Damit verschluesseln wir zwar offiziell nicht, auslaendische Zuseher bleiben aber mit ihren Geraeten auch draussen.

von PowerAM - am 26.09.2016 06:15
Dann bleibt einem als letztes wohl nur noch das analoge Band 1 für Fernseh-DX.
Was kannst du in JO62RR außer deutsche Sender noch empfangen?

von Herr Bürstner - am 26.09.2016 06:30
So deutet es sich an. Band I wird uns aus Osteuropa wohl noch einige Zeit erhalten bleiben. Ebenfalls lohnend ist, mit einem empfindlichen Empfaenger durch das OIRT-Band zu kurbeln, wenn sich im Band I Anzeichen fuer eine Oeffnung zeigen. Vorteil hier: Man hat keine lokale Senderbelegung, alles ist um einiges entspannter als in unserem CCIR-Band.

DVB-T aus Polen ist mit vergleichsweise geringem Aufwand von den Standorten (Stettin-) Kolowo und Zielona Gora empfangbar. Allerdings ist auch nicht alles direkt "offen". Mit Tropohilfe kommt ab und an DVB-T aus Daenemark bis zu mir, jedoch kann man nur einlesen und wegen der Verschluesselung nichts sehen.

von PowerAM - am 26.09.2016 10:58
Mein QTH ist in JO33RL
Ich habe meine kleine Unterdachantenne mit Verstärker seit ein paar Tagen in Richtung Schleswig-Holstein/Dänemark ausgerichtet.Will mal abwarten ob ich von da was einscannen kann.
Mit meinem IC-R7100 kurbel ich entspannt das OIRT-Band und TV-Band1 durch,obwohl in 3km Luftlinie ein Sendmast für DVB-T,DAB+ u.UKW steht.
Vor ca.28 Jahren konnte ich hier oft auf Band 3 ostdeutsches,dänisches,norwegisches,finnisches,schwedisches und auch mal polnisches oder CSSR- Fernsehen empfangen.
Rußland und Spanien ging da auch öfters auf Band 1.Mit einem einfachen Dipol,den ich vor 8 Jahre leider beim Umzug weg geworfen habe.Ich ärgere mich heute noch darüber.
Anfang der 90er-Jahre wurde der SAT-Empfang bezahlbar,da geriet TV-DX in Vergessenheit,jetzt interessiere ich mich wieder dafür.

von Herr Bürstner - am 26.09.2016 12:19
Hier bei Braunschweig ist zu weit für DVB-t aus dem benachbartem Ausland.
Einmal bei Tropo hatte ich Dänemark dabei. K37 aus Tolne (594 Km). Wegen anderer Codierung nichts gesehen und gehört - nur eingelesen.

Sofern die Planungen in die Tat umgesetzt werden, bekomme ich hier 17 ö-r. Programme, dazu 18 von den Privaten.
Bei ARD/ZDF wird das meiste doppelt sein.
ARD/NDR hat 10 Programme im Multiplex
ARD/MDR hat 12 Programme im Gepäck
Dazu ZDF-Mux mit 5 Programmen.

Einen Mehrwert könnte ich mit erhöhtem Antennenaufwand noch haben. Nämlich ARD alpha vom Kreuzberg/Rhön (204 Km).

Für DXen bleibt künftig nicht mehr viel übrig.
Von den dann 28 Kanälen sind schonmal 13 belegt und paar schwächere kommen auch noch hinzu.

Mein neuer Receiver Strong SRT 8540 T2 macht seine Sache recht gut.
Einige Kanäle, die bisher nichtmal eingelesen werden konnten, zeigt der Strong mit Bild und Ton.
Auch mein sporadisch empfangbarer Lieblings-Kanal ist nun viel häufiger zu sehen.
Das ist der hr-Mux vom Heidelstein/Rhön mit geschätzten 4 KW. Bin da wegen Einzüge 55° aus der Hauptstrahlrichtung.
Anfangs, als noch rund, kam der perfekt. Mittlerweile kommt aus der Rhön nur noch ZDF-Mux meiste Zeit perfekt., hat ja kein Einzüge.

Die Testkanäle für DVB-t2 aus Hamburg und Bremen kann ich leider nicht testen, ob die häufiger kommen als DVB-t alt. Grund ist die Kanalbelegung.
Immerhin kann ich ab Ende März einige Kanäle von dort (sporadisch) bekommen. Das sind u.a. Radio Bremen TV und NDR HH. Kiel bleibt mir kanalmäßig auch erhalten.

Als Antenne dient mir übrigens eine 91er von Tripol über Dach mit rauscharmem Vorverstärker.

von bikerbs - am 26.09.2016 15:23
Zitat
PowerAM
So deutet es sich an. Band I wird uns aus Osteuropa wohl noch einige Zeit erhalten bleiben. Ebenfalls lohnend ist, mit einem empfindlichen Empfaenger durch das OIRT-Band zu kurbeln, wenn sich im Band I Anzeichen fuer eine Oeffnung zeigen. Vorteil hier: Man hat keine lokale Senderbelegung, alles ist um einiges entspannter als in unserem CCIR-Band.

DVB-T aus Polen ist mit vergleichsweise geringem Aufwand von den Standorten (Stettin-) Kolowo und Zielona Gora empfangbar. Allerdings ist auch nicht alles direkt "offen". Mit Tropohilfe kommt ab und an DVB-T aus Daenemark bis zu mir, jedoch kann man nur einlesen und wegen der Verschluesselung nichts sehen.


Was benutzt Du bei Dir für eine Antenne für DVB-T von den Standorten Stettin-Kolowo und Zielona Gora?

von Jebbel - am 27.09.2016 13:01
Ich nehme eine Zehnder AA 200, die fuer Stettin auf der Nordseite und fuer Zielona Gora auf der Suedseite meiner Wohnung draussen auf dem Fensterbrett steht. Stettin geht damit, wenn ich es mal wieder ausprobiere, zu etwa 90 %. Zielona Gora ist etwas kniffliger und geht bei weitem nicht immer, jedoch auch noch vergleichsweise oft. Die Antenne hat trotz ihrer kompakten Abmessungen eine ausgezeichnete Richtwirkung und muss daher auch sehr genau ausgerichtet werden. Stettin bringt es bei Empfang auf etwa 1/3 Signalstaerke und etwa 2/3 Signalqualitaet. Genauer aeussert sich die Balkenanzeige des Receivers nicht dazu. Es spielt dann aber aussetzerfrei. Zielona Gora macht weniger Signalstaerke bei etwa mittlerer Signalqualitaet.

Daher wuerde ich schlussfolgern, dass sich mit zwei entsprechend ausgerichteten Dachantennen dauerhafter Empfang realisieren liesse. Das kann ich als Mieter einer Genossenschaftswohnung leider nicht bekommen. Die Aussenantennen hat man komplett zurueckgebaut und bietet als Alternative nur Astra 19,2 Grad (immerhin komplett und mit eigenem Receiver!) und eine zu tief haengende sowie nur nach Berlin gerichtete UKW-Antenne.

von PowerAM - am 28.09.2016 04:30
@PowerAM

Vielen Dank für Deine Antwort. Was benutzt Du denn für einen Receiver?

Habe früher in Berlin mit einer Dachantenne TVP 1 (K12) und TVP 2 (K30) ständig empfangen, wenn auch die Bildqualität aufgrund der Entfernung zum Sender Stettin-Kolowo manchmal sehr zu wünschen übrig ließ. TVP 2 (K29) aus Zielona Gora behinderte sich gegenseitig mit AFN. Die Antennen wurden leider abgebaut, was aber nicht bedeutet, dass ich mal einen Empfangsversuch auf dem Dachboden starten werde.

von Jebbel - am 29.09.2016 02:54
Ich habe lange einen britischen Ferguson F02HDB benutzt. Eininstellbare Menuesprachen: English, Welsh, Scottish und Irelands. :rolleyes: Und die Zeit ist nicht von GMT auf irgendwas anderes umstellbar. Wenn das beachtet, dann punktet die Kiste mit einem sehr aufgeraeumt praesentierten EPG und einer ebensolchen Menuefuehrung mit ausgezeichnet lesbarer, kontrastreicher Schrift. Videotext war in der Software nicht vorgesehen, den gibt's auf der Insel nicht. Die Bildqualitaet, die das Ding mit 1080i ueber HDMI ausgibt, war die beste, die ich mit DVB-T je auf einem Monitor gesehen hatte.

Unlaengst bekam ich von einem Freund einen abgelegten LCD-Fernseher, der auch MPEG4 darstellen kann. Der Empfang ist nicht anders als mit dem Ferguson. Ich wuerde den Receiver fuer ganz kleines Geld abgeben. Unser neues DVB-T2 ist damit leider nicht mehr empfangbar, jedoch offenes MPEG4 aus anderen Laendern. Wohnlage im entsprechenden Grenzgebiet und vorhandenen unverschluesselten Programmen ist jedoch vorausgesetzt.

von PowerAM - am 29.09.2016 06:03
@PowerAM

Erneut vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe noch eine nbox aus PL, die auch DVB-T tauglich ist. Ich werde mich mal nach DX-tauglichen Antennen umsehen und dann einen Test auf dem Dachboden durchführen. Könnte durchaus funktionieren, zumindest bei günstigen Witterungsbedingungen.

von Jebbel - am 29.09.2016 18:21
Senderrätsel: von welchem DVB-T-Sender konnte ich heute in Mainz das NDR-Fernsehen empfangen ? Es kam nicht von der Hunau im Hochsauerland.
[attachment 8479 Bild1-3.Dezember2016.jpg]

von ElDee - am 03.12.2016 08:07
Es war Empfang vom Sender HOHER MEIßNER auf Kanal 55, Luftlinie 175km.
[attachment 8493 meissner02.jpg]

von ElDee - am 05.12.2016 11:29
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