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Forum:
UKW / TV-DX-Forum
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
MHM, Gerard Groningen, Alqaszar, Peter Schwarz, Grenzwall DX

Leuchtende Nachtwolken reflektieren Radiowellen

Startbeitrag von Grenzwall DX am 02.10.2008 09:18

Hallo alle zusammen,

Wie wissenschaft.de am 01.10.2008 im unten verlinkten Artikel berichtet, sind leuchtende Nachtwolken in der Lage, Radiowellen zu reflektieren.

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296072.html

Weiß jemand, ob bestimmte Wellenbereiche bevorzugt betroffen sind?

Viele Grüße,

Ingo

Antworten:

Hier in der Uni habe ich die Möglichkeit, die Original-Arbeit (erschienen 2008 im Journal of Geophysical Research) herunterzuladen. Ich habe die 10seitige (und ziemlich theoretische) Abhandlung noch nicht im Detail durchgelesen, aber es scheint, daß sich die Autoren auf den Radar-Wellenlängenbereich konzentrieren. Betroffen sind aber wohl alle Frequenzen von 50 - 1000 MHz. Sobald ich mich durch die Arbeit durchgewühlt habe, werde ich daraus eine kurze Zusammenfassung generieren.

von MHM - am 02.10.2008 12:04
Hallo MHM

Würde mich sehr freuen, denn ich bin nur auf webseite gestossen wo mann bezahlen muss.
Kannst du nich denn 6 seiten verlinken.

gerard

von Gerard Groningen - am 02.10.2008 14:27
Hallo Gerard,

da ich längere Zeit nicht zuhause war, kann ich Dir leider erst jetzt antworten. Sorry für die Verspätung!
Wenn Du möchtest, kann ich Dir die Original-Arbeit (in Englisch) als PDF-Datei gerne zuschicken. Die Arbeit ist aber sehr theoretisch gehalten und nur dann verständlich, wenn man sich sehr gut in theoretischer Ionosphärenphysik auskennt.

von MHM - am 28.10.2008 12:55
Hallo MHM

Ich bin sehr interessiert in das Artikel. Lese immer veil über Propagationen (ist das ein Deutsches
Wort?).
Als Funkamateur gibts da veiles Interessantes. TEP, Es, FAI, Aurora, Regenscatter.

grusse gerard

von Gerard Groningen - am 28.10.2008 15:37
Propagationen

Ausbreitungen, propagations ist englisch!


von Peter Schwarz - am 28.10.2008 17:00
Wie MHM auf dem letzten jahrestreffen in St. Vith bereits ausführte, sind es eben nicht primär die Temperatur- sonder die Feuchtigkeitsunterschiede, welche Reflexionen verursachen. Nun gehen in den Schichtungen der Atmosphäre beide Größen oft Hand in Hand.

Wolken stehen ja für nichts anderes als für Wasser in fester Form. Das allein könnte bereits für eine gewisse Reflexion sorgen, wobei man dann aber mit jeder Regenwolke DXen könnte. Allerdings deuten Wolkenbildungen unter Umständen auch darauf hin, dass sich eine atmosphärische Grenzschicht in der entsprechenden Höhe befindet. Besonders bei den hohen (Strati, Zirren) habe ich so was aus der einschlägigen Vorleseung noch vage in Erinnerung...

von Alqaszar - am 30.10.2008 23:27
@Gerard
Ich werde Dir den Artikel (im PDF-Format) am Montag zuschicken, wenn ich wieder in der Uni bin.
In der deutschen Sprache existiert zwar das Wort "Propagation", es klingt aber unschön und sollte vermieden werden. Besser ist "Ausbreitung".

@Alqaszar
Im Amateurfunk auf 10 GHz kennt man tatsächlich so etwas wie Regenwolken-DX. Der eigentliche Ausdruck dafür ist "rainscatter". Hierbei spielt der dimensionslose Koeffizient a = 2*Pi*r/Lambda eine maßgebliche Rolle (r = Radius des Streuteilchens, Lambda = Wellenlänge der einfallenden Welle). Wenn a

von MHM - am 31.10.2008 21:58
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