Der Wunsch "Hals- und Beinbruch" soll vor gebrochenen Knochen bewahren

Startbeitrag von Andy Schmid am 18.10.2007 07:56

Irrtum: Was sich der Einzelne denkt, der jemand anderem "Hals- und Beinbruch" wünscht, das bleibt dahingestellt. Die Redensart hatte ursprünglich weder mit Aberglauben noch mit Zynismus zu tun. Sie leitet sich von dem jiddischen Wunsch "hazloche und broche" ab, und der ist ganz freundlich. Er heißt nämlich einfach "Glück und Segen". Ähnlich ist es um den "guten Rutsch" an Silvester bestellt. Auch hier soll niemand auf dem winterlichem Eis ausgleiten (oder davor bewahrt werden). Der Rutsch ist eine Verballhornung des hebräischen Wortes "Rosch", das so viel wie Anfang bedeutet.

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