ACD-Adventskalender 2013 - Türchen 7

Startbeitrag von Rüdiger Schäfer am 07.12.2013 07:57

ACD-Adventskalender 2013 - Türchen 7

Die Physik sorgt immer dann für verwundertes Kopfschütteln, wenn sie die uns gewohnten Dimensionen des täglichen Erlebens verlässt und wir uns scheinbar bekannte Tatsachen unter dem Mikroskop ansehen. Der Legende nach soll der englische Physik-Superstar Sir Isaac Newton das Rätsel der Schwerkraft ergründet haben, als er in seinem Garten einen Apfel zur Erde fallen sah. Sein daraufhin formuliertes Gesetz der Gravitation besagt, dass der Apfel fällt, weil die Erde ihn anzieht, diese also eine Kraft auf ihn ausübt. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit.
Da der Apfel eine Masse hat und jede Masse ein Schwerefeld, zieht auch der Apfel die Erde an – und zwar mit einer exakt gleich großen Kraft! Kein Witz: Die Gravitationskraft, mit der sich zwei Körper anziehen, ist ausschließlich vom Produkt ihrer beiden Massen und ihrer Entfernung zueinander abhängig.
Aber, so wird jetzt der kluge ACDler (und Leser der Serie ACD-Wissen) fragen, müsste sich dann nicht auch die Erde auf den Apfel zubewegen? Richtig, und genau das tut sie. Genau genommen fällt der Apfel nicht auf den Boden, sondern Apfel und Erde bewegen sich auf einen gemeinsamen Schwerpunkt zu. Wegen der immensen Massenunterschiede zwischen Frucht und Planet (die Erde ist etwa zehn Quadrillionen mal schwerer als ein Apfel), ist die Strecke, die Terra dabei zurücklegt jedoch kleiner als der Durchmesser eines Atomkerns.

Antworten:

Körper aller Welt, bewegt Euch aufeinander zu! Dann gibts keinen Krieg mehr.

von redaxa - am 08.12.2013 05:41
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