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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
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Rüdiger Schäfer, KDL

ACD-Adventskalender 2013 - Türchen 10

Startbeitrag von Rüdiger Schäfer am 10.12.2013 07:52

ACD-Adventskalender 2013 - Türchen 10

Heute mal ein echtes Klugscheißer-Türchen mit einem Stück Wissen, mit dem ihr euch jederzeit so richtig als Besserwisser outen könnt:
Habt ihr schon einmal Wasserdampf gesehen? Klar, das sind diese weißen Schwaden, die aus einem Topf mit kochender Suppe oder aus einer Tasse frisch gebrühten, heißen Kaffees in die Luft steigen und sich schnell verflüchtigen. Wirklich? Nein, denn Wasserdampf ist unsichtbar.
Wenn Wasser kocht, dann entsteht tatsächlich Wasserdampf, und dieser Wasserdampf steigt auch aus dem Topf empor und in die Luft. Dort jedoch kühlt er ab und kondensiert zu winzigen Wassertröpfchen – und genau die können wir sehen! Wasserdampf ist nichts weiter als gasförmiges Wasser, und genauso wie die Gase Sauerstoff oder Stickstoff unsichtbar sind, ist es auch der Wasserdampf.
Ähnlich wie mit dem Wasserdampf verhält es sich auch mit den Wolken am Himmel. Auch die bestehen aus Milliarden winziger Wassertropfen, die aus der mit Feuchtigkeit gesättigten Luft heraus aufgrund von Temperaturunterschieden kondensiert sind und sich um sogenannte Kondensationskerne in der Troposphäre und teilweise auch in der Stratosphäre anordnen. Als Kondensationskern reicht bereits eine leichte Verschmutzung wie ein Staub-, Salz- oder Rußpartikel.
Wie ihr sicher bemerkt habt, ist das alles ziemlich spitzfindig und natürlich hat sich der Begriff Wasserdampf längst als Bezeichnung für die bekannten weißen Dampfschwaden eingebürgert. Wissenschaftlich korrekt ist der Begriff jedoch nicht.
Übrigens: Jeder Mensch produziert pro Tag ca. 500 Gramm Wasserdampf durch Schwitzen und noch einmal doppelt so viel mittels der ausgeatmeten Luft.

Antworten:

Heute habe ich den ganzen Tag (so ich den draussen war) in kondensiertem Wasserdampf gesteckt - die winzigen Wassertropfen hingen den ganzen Tag in der Luft rum und reduzierten die Sichtweite auf rund 100m - ähh, warum fallen die eigentlich nicht runter :confused: sie haben doch auch eine Masse und wechselwirken mit der Erde -> Gravitation, siehe auch Türchen 7 :nerd:

von KDL - am 11.12.2013 18:30
Ganz einfach: Sie sind zu leicht. Auch eine Feder hat ein Gewicht und somit ein Schwerefeld, aber es ist so gering, dass sie - wenn überhaupt - nur langsam zu Boden sinkt.
In wärmerer Luft (um zum Wasserdampf zurückzukommen) bewegen sich die Luftmoleküle zudem schneller als in kälterer Luft. Durch das schnellere Bewegen der Moleküle brauchen sie mehr Platz. Dadurch haben im gleichen Volumen weniger Moleküle Raum, als wenn sie sich langsamer bewegen würden. Und dadurch wird die Luft leichter (weniger Moleküle = weniger Gewicht) und steigt nach oben.

von Rüdiger Schäfer - am 12.12.2013 08:01
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