Kaffee ist weniger schädlich als angenommen

Startbeitrag von NobbyR am 03.10.2006 09:29

Schluss mit dem schlechten Gewissen beim Kaffeetrinken: Neuesten Forschungen zufolge hat das Heißgetränk seinen Ruf als krebserregendes, magenbelastendes und herzschädigendes Gebräu nicht verdient. Wenn die Gesamtheit der Wirkstoffe untersucht werde, ergäben sich sogar positive Folgen für die Gesundheit, hieß es auf einem Kongress internationaler Kaffeeforscher im südfranzösischen Montpellier. Demnach kann Kaffee-Genuss möglicherweise das Diabetes- und Parkinson-Risiko mindern.

Selbst Koffein-Junkies, die täglich sechs Tassen Kaffee zu sich nehmen, brauchen nicht zu fürchten, ihr Herz oder ihren Magen zu schädigen, hieß es auf dem Kongress. Dies gelte allerdings nur für an sich gesunde Menschen. "Die Forschung hat sich jahrelang fast ausschließlich auf das im Kaffee enthaltene Koffein beschränkt", erläutert die französische Spezialistin Astrid Nehlig. Dabei sei Kaffee ein "sehr komplexes Getränk", das auch viele andere Stoffe enthalte.

Tatsächlich finden sich im Kaffee Substanzen, die die als Krebserreger geltenden "freien Radikale" ausschalten und anti-oxidierend wirken. Auch nützliche Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium kommen in dem Gebräu vor. Der Mailänder Pharmakologe Mario Negri fand heraus, dass das anregende Getränk das Risiko, an Zirrhose zu erkranken, um 60 bis 80 Prozent senken kann; sein Kollege Bertil Fredholm aus Stockholm versichert, Kaffeegenuss könne dem Auftreten der Parkinsonkrankheit beim Mann vorbeugen. Bei Frauen nach den Wechseljahren sei diese Wirkung bei denjenigen Damen von Interesse, die keine Hormonbehandlung bekommen.

Jaakko Tuomilehto aus Helsinki stellte fest, dass das Risiko, an der Zivilisationskrankheit Diabetes 2 zur erkranken, durch das Trinken von fünf bis sechs Tassen am Kaffee Tag um bis zu 50 Prozent gesenkt werden könne. Und Siegfried Knasmüller aus Wien versichert, im Kampf gegen die Oxidation der DNA sei das Getränk wirksamer als Obst und Gemüse. Diese Oxidation gilt als Ursache einiger schwerer Krankheiten, darunter auch Krebs.

Trotz all dieser positiven Wirkungen enthält Kaffee aber auch potenziell Krebs erregende Substanzen. Der US-Toxikologe James Coughlin nennt davon rund dreißig. Eine solide Studie, die einen direkten Zusammenhang zwischen Kaffeetrinken und Krebserkrankungen nachweist, gibt es allerdings nicht.

[de.news.yahoo.com]

Antworten:

Re: Kaffee ist weniger schädlich als angenommen, genau wie der ACD

mal so, mal so.
Am besten, man bleibt bei seinen guten Gewohnheiten und lässt sich von keiner Studie beeindrucken.
Das war das Wort zum Sonntag.
Ach? Ist erst Donnerstag heut?
ok, dann noch eins:
nehmt doch mal den ACD. Er ist genau wie der Kaffe (und auch der Alkohol übrigens), er enthält sowohl gute als auch üble Substanzen.
Sollte man deshalb etwa süchtig werden? - Nein.
Sollte man sich deshalb etwa ganz von ihm fernhalten? - Nein.
Wie bei allem im Leben rate ich zu einem gesunden Mittelmaß.
Amen.


von Atlan - am 05.10.2006 17:47
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