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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Andy Schmid, NobbyR, elvira, ernestine, Atlan+elvira

die arkonidische weihnachtsgeschichte...

Startbeitrag von Atlan+elvira am 10.12.2006 13:32

...damit ihr schon mal die fakten kennt.
Die arkonidische Weihnachtsgeschichte
Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von Imperator Gonozal VII ausging, dass alle Welt ihn in Ruhe lassen solle, denn heute würde ihm der Kristallprinz geboren werden von Yagthara, seinem vertrauten Weib, die war schwanger. Schon eine ganze Zeit lang. Es war nicht nötig, den Heiligen Geist irgendeines Heroen ins Spiel zu bringen, Gonozal VII. war ziemlich sicher, dass die Frucht ihres Leibes von ihm war, schließlich versuchte er es schon 23 Arkonjahre lang. Also können wir das erste Kapitel getrost überspringen.
Kapitel 2: Und als er daselbst wartete, in seinem kristallenen Palast, kam die Zeit, dass sie gebären sollte und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn, vermutlich nicht mal selbst, sondern ließ ihn wickeln, in seidene Windeln, (was sehr unklug war, denn wenn der kleine Kristallprinz mal musste, musste er wie jeder ‚Essoya’ auch) und legte ihn in die uralte traditionelle Wiege, in der schon Generationen von Kristallprinzen vor ihm gelegen hatten.
Und Yagthara, seine Mutter, nörgelte und sprach: „Er soll nicht Mascaren, sondern Atlan heißen!“
Denn wie alle Mütter war sie davon überzeugt, dass ihr Sprössling einzigartig sei und ihm ein besonderes Schicksal winke, „wichtig für Arkon und das gesamte Imperium. Wie der Heroe aus den Sagen.“
Tran-Atlan in diesem Fall. Und wie es immer hinterher so geht, wird seine Abstammung schließlich nachgewiesen werden bis zu Tran-Atlan, dem alten arkonidischen Heroen von Arbaraith.
Anmerkung für die Interessierten: auch Tran-Atlan zog sich in die Einsamkeit (der Wüste?) zurück und meditierte viel, dann trat er in den Ring gegen die Arbaraith’schen Teufel. Auch er wurde am Ende ‚entrückt’ und für immer unzugänglich. Auch seine Schüler begründete eine neue ‚Religion’ (das Arkonrittertum mit seinem Dagor) und eine neue Zeitrechnung.
Und es waren Raumschiffe im Orbit, die hüteten daselbst des Planeten Einflugschneisen, damit kein Botschafter oder Kriegsmacher die Ruhe des Imperators störe. Und siehe, ein Leuchtfeuer erreichte sie und eine Stimme aus den Lautsprechern sprach: „Siehe, ich verkündige euch große Freude, denn euch ist endlich der Kristallprinz geboren, welcher ist Atlan, euer Herr, der Retter der Galaxis.“
Sie lobten den Imperator und sprachen pflichtschuldigst: „Ehre sei ihm, denn er hat Arkontar springen lassen. Aber jetzt mal unter uns: Kristallprinz hin oder her – ein Herr ist schließlich wie der andere. In diesem Sinne: Tai fama!“ (was soviel heißt wie: Prost!)
Zur Namensgebung des kleinen Kristallprinzen wurden die 12 Feen des Reiches geladen. Die 13. Fee aber musste zu Hause bleiben, denn das Imperium konnte sich nur 12 kristallene Teller leisten.
Jede der Glücksbringerinnen versah ihn mit einem guten Wunsch oder einer Prophezeiung.
Natürlich wurden zunächst nur so hausbackene (und leidlich nützliche) Dinge genannt wie Schönheit und Tugend, Gesundheit, ein bisschen Verstand, Güte und Weitsicht, Glück und treue Freunde, aber dann ließen die weisen Frauen Sprüche vom Stapel, die die imperialen Eltern nicht selten ratlos zurückließen.
„Siehe, er wird das Imperium retten vor böhsen Onkelz und den Maahks, dann wird er endlich sein Nomadenleben beenden und etwas Anständiges lernen wie andere Söhne auch.“
„Ihr Töchter Arkons, freut euch sehr, ihr Barbarentöchter, jauchzet! Siehe, euer Kristallprinz kommt zu euch, sanftmütig, aber nicht ohne Hintergedanken.“
„Er wird heißen ‚Casanova’, ‚Schürzenjäger’ und Held aller Frauen, und er wird Samtpfötchen haben und alle werden ihm nachlaufen.“
„Er wird kommen in seinen Club und die Seinen werden ihn nicht aufnehmen. Denen aber, die ihn aufnehmen werden, wird er ein nie versiegender Quell der Inspiration sein.“

„Wenn er so ist wie sein Vater, wird er kein Asket werden, dafür braucht man nicht mal ein Hellseher zu sein.“
Diese letzte Prophezeiung oder was es nun war, wurde nur gemurmelt und es ist nicht überliefert, ob sie aus dem Mund einer Fee kam.

Dann kam die 13. Fee aber doch noch und schleuderte dem kleinen Prinzen den bösesten aller Sprüche entgegen: „In seinem 36. Jahr soll ihn ein Teeei treffen und er wird unsterblich sein!“
(Daraufhin wurden alle Teeeier im Imperium zerstört und verboten, man trank den Tee fortan ungesiebt oder stieg auf Kaffee, „Ryw“, um.)
Die 12.Fee aber, die ihren Wunsch noch nicht getan hatte, konnte die Verwünschung ihrer rachsüchtigen Kollegin ein bisschen abmildern: „Sei getrost, kleiner Prinz, du wirst die Ewigkeit nicht in voller Länge absitzen müssen, schon gar nicht allein; oft, sehr oft wirst du in langen, tiefen Schlaf fallen. Wenn du aber erwachst, wird jedes Mal eine Prinzessin auf dich warten, die dich erlöst, gelegentlich auch zwei.“
(gespeichert in den Annalen derer von Gonozal)

Das Leben des kleinen Kristallprinzen nahm seinen Lauf, und einige der Prophezeiungen erfüllten sich tatsächlich.
In seinem 4. Lebensjahr schloss sich die Flucht an, nicht nach Ägypten, sondern nach Gortavor, weil der böse Herodes, pardon, Orbanaschol hinter ihm her war. Und der Esel war ein Raumschiff.
Aber sonst sind die Analogien doch frappierend, oder?


Antworten:

Wenn Du das im Forum postest, erübrigt sich damit die Papierversion?

von ernestine - am 10.12.2006 15:12
nee.:)

von elvira - am 10.12.2006 15:23
Ich warte mal die gedruckte Version ab, da hat das ganze mehr Atmosphäre...

von NobbyR - am 10.12.2006 16:10
Eine noch dichtere Atmosphäre hätte die ganze Sache natürlich mit ner schönen Zeichnung vom Nobby dazu ;-)

von Andy Schmid - am 11.12.2006 02:34
...was ja mal für nächstes Jahr eine gute Idee wäre...

von NobbyR - am 11.12.2006 09:48
OK - haben wir uns für unseren Weihnachtswunschzettel notiert!!! ;-)

Schade das die Geschichte dieses Jahr erscheint und die passende Zeichnung erst nächstes Jahr - aber kann man nichts machen. Wohnungseinrichtung geht natürlich vor!!! :-)

Damit auch ALLE ACDLer und Nürnberger Fans zu Nobbys Weihnachtsfeier in den neuen Reichinger Gemächern antreten dürfen. Auf Ochs und Esel kommen wir geritten und bringen Myhre, Weihreich und Karotten in Gold :joke:

von Andy Schmid - am 11.12.2006 15:55
was - Atlan n der Krippe oder wie? :eek:

von elvira - am 12.12.2006 16:29
Das wäre es doch :joke: - mit Bostich und Perry als Maria und Josef daneben, Bully und Gucky als Ochs und Esel. Ein ähnliches Bild gab es schon mal - in Heft 1500 von Günther Leifer (seufz,,,,, das waren noch Zeiten, als des Leifers Comics regelmässig erschienen, man was hatten wir damals gelacht).

von Andy Schmid - am 13.12.2006 02:33
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